(English below, Francais au-dessous)

Hier noch einmal ein interessanter Programmhinweis für alle historisch interessierten Fans des Unternehmens: am Freitag, den 27.Januar 2012 – in 10 Tagen also – wird zur besten Sendezeit um 20:15h die Dokumentation über André Citroën – diesmal bei 3SAT – ausgestrahlt.

Der Amicale Citroën Deutschland hat dieses Projekt des Südwestrundfunks (SWR) im Auftrag der ARD über die Monate der Vorbereitung im Sommer/Herbst 2010 hin begleitet und wir freuen uns, daß der Gründer “unserer” Marke eine recht umfangreiche TV-Würdigung – meines Wissens nach als erste große deutsche TV-Produktion – erfährt.

Also dann: Clubmitglieder und Freunde informieren, sowie TV und/oder Festplatten- / Video-Rekorder einschalten! :-)

ARD-Programmhinweis:
http://programm.ard.de/TV/3sat/2012/01/27/autolegenden/eid_280077322149218

sowie als Auszug der programmbegleitende Text:

“…Bis heute steht der Name Citroën für Kultautos wie die “Ente” oder die “DS” – die Göttin! Den Grundstein für die Marke legt André Citroën, geboren 1878 in Paris, als Sohn eines Diamantenhändlers.

Citroën war eine der schillerndsten Figuren der Automobilgeschichte.

Er ist ein genialer Ingenieur, der zahlreiche Neuerungen im Automobilbau einführt und moderne Werbestrategien erfindet. So hat er als erster Frauen als Kundinnen angesprochen und begriffen, dass mit dem Auto auch Emotionen verbunden werden. Legendär sind die Afrika- und Asien-Expeditionen, die er mit Citroën-Fahrzeugen veranstaltet, um deren Überlegenheit unter Beweis zu stellen. Jahrelang ist André Citroën der Konkurrenz immer ein Stück weit voraus. Doch dann erwischt ihn Ende der 20er Jahre die Weltwirtschaftskrise. Sein Lebens-Motto: “Wenn eine Idee gut ist, ist kein Preis zu hoch”, wird ihm zum Verhängnis. 1934 muss er Konkurs anmelden. André Citroën erkrankt und stirbt kurze Zeit später, im Juli 1935, mit 57 Jahren. Doch die Auto-Marke die er geschaffen hat lebt weiter…”

Viel Spass – und Dank an Herrn Michel vom SWR für diesen Programmtip!

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Prime Time TV feature on life of André Citroën

On Friday Jan 27th 2012, in a few days from now, the German TV Station “3SAT” (most likely available via satellite / cable TV to European viewers) will repeat their broadcast of a longer feature about André Citroën on TV. Stay tuned – and get excited about his life from 8.15 pm CET onwards – German prime time!

The Amicale Citroën Deutschland has been supporting the TV activities via German governmental TV station “SWR” (Südwestfunk) during summer / autumn 2010 and we’re happy to see the famous inventor, genius, marketing expert, family head and “our hero” being again made visible to the audiences. The feature is well scripted and certainly worth watching, also to see quite interesting video footage.

So – stay tuned, get your VCR up and running, and enjoy!

Link to the TV program guide:

http://programm.ard.de/TV/3sat/2012/01/27/autolegenden/eid_280077322149218

Some excerpts translated by us – text (C) ARD:

“…He is a brilliant engineer who introduced many innovations in the automotive industry and invented modern advertisement strategies. He was the first who addressed women as clients and realized that the car is connected to emotions. Legendary are the African and Asian expeditions, which he performed with Citroën vehicles to proof their superiority. For years, Citroën is ahead of the competition. But then he got caught at the end of the 20s by the world economic crisis. His life’s motto: “If an idea is good, no price too high,” is also part of his commercial fate. 1934 he must file for bankruptcy. André Citroën became ill and died a short time later, in July 1935, at age of 57. But the car brand that he created lives on…”

Enjoy – and thanks to Mr. Michel author of this TV production for this sharing this great info with us all!


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Grand TV documentation sur la vie du André Citroën

Le vendredi 27 janvier 2012, en quelques jours à partir de maintenant, la télévision allemande “3SAT” (probablement disponible via satellite / câble TV pour les téléspectateurs européens) sera répéter leur diffusion sur une plus longue documentation sur André Citroën à la télévision. Restez à l’écoute – et s’énerver sur sa vie a 20:15h CET – c’est “prime time”!

L’Amicale Citroën Deutschland a été d’appuyer les activités de télévision via la station télévision allemande gouvernementales “SWR” (Südwestfunk) pendant l’été / automne 2010 et nous sommes heureux de voir le célèbre inventeur, le génie, expert en marketing, chef de famille et “notre héro” étant rendu plus visible pour le public.

Donc – restez connectés, mettrez votre magnétoscope / recorder en marche, et profitez-en!

Link pour details:

http://programm.ard.de/TV/3sat/2012/01/27/autolegenden/eid_280077322149218

Le texte – notre ACI-D traduction:

“…Il est un brillant ingénieur qui a introduit de nombreuses innovations dans l’industrie automobile et invente des stratégies de la publicité moderne. Il a été le premier qui a traitées les femmes comme des clients et a réalisé que la voiture est connecté à ses émotions. Légendaire sont les expéditions africaines et asiatiques, qu’il tenait avec des véhicules Citroën pour assurer leur supériorité. Pendant des années, Citroën est en avance de la compétition à venir. Mais ensuite il a attrapé la fin des années 20 la crise économique mondiale. La devise de sa vie: “Si une idée est bonne, pas de prix trop élevé”, c’est sa perte. 1934, il doit enregistrer la faillite. André Citroën et malades sont morts peu de temps plus tard, en Juillet 1935, à 57 ans. Mais la marque de voiture qu’il a créé à vivre…”

A la prochaine – et grand merci a M. Michel du TV SWR pour nous informer!

 

(English below, Francais au-dessous)

Wer die Presse zur Marke Citroën in den letzten Tagen etwas intensiver verfolgt hat, wird sicherlich mitbekommen haben, daß derzeit im PSA-Konzern größere Überlegungen zur Restrukturierung und damit verbunden Einsparungen der Marken Citroën und Peugeot angestellt werden.

Nachdem europaweit der Umsatz insbesondere in Spanien, Italien und Großbritannien stärker zurückgegangen war und der Konzern das zweite Halbjahr 2011 mit einem Minus von rund 405 Millionen Euro abgeschlossen hat, und nachdem Jean-Marc Gales bereits seinen Hut nehmen musste und durch den Controller Frédéric Saint-Geours ersetzt wurde, sucht man nach Wegen der Optimierung laufender Kosten (“OPEX”) auch in anderen Märkten.

Solidarität für Citroën in Köln: Unser Logo - für Eure Website, bitte verlinken auf www.amicale-citroen.de - danke!

Kurz vor Weihnachten wurden die rund 300 Mitarbeiter des in Porz-Westhoven ansässigen Unternehmens darüber informiert, daß insbesondere in der Verwaltung und Logistik Stellen im größeren Umfang gestrichen werden sollen, und ein weiteres Zusammenrücken der länderspezifischen Vertriebsgesellschaften von Peugeot und Citroën hier wie in anderen Ländern angestrebt wird. Insgesamt will PSA rund 800 Millionen Euro einsparen und rund 6.800 Stellen abbauen.

Bislang liegt der Hauptsitz von Peugeot in Saarbrücken – hier sind rund 350 Mitarbeiter beschäftigt. Die Citroën-Geschäfte werden von Köln aus gesteuert, und die Banken beider Marken haben ihren Sitz in Neu-Isenburg mit weiteren rund 350 Mitarbeitern. In Projektgruppen wird derzeit ermittelt, wie teuer die Restrukturierungskosten ausfallen würden, wenn die beiden Vertriebsstandorte zusammengelegt würden – im Gespräch sind Köln, Saarbrücken und als neutraler Standort Frankfurt. Die Entscheidung soll in den nächsten Wochen getroffen und im März verkündet werden.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete darüber am 3.1.2012 – die Amicale Citroen Deutschland hat den Artikel verlinkt – aber die Nachricht als solches kann aus ACI-D Sicht nicht unkommentiert stehen bleiben.

Denn nach Ansicht vieler Clubaktiven und Citroen-Fans geht es um weit mehr als die reine Finanzoptimierung, oder wie “shareholder value” den Investoren weiter schmackhaft gemacht werden kann. Und auch nicht nur um die Sicherung der Arbeitsplätze, die hier akut bedroht sind.

Seit 1926 ist Citroën in Köln (damals in Poll, zwischendurch in Sülz, nunmehr in Porz) präsent, seit 1927 wurden Autos mit dem Doppelwinkel in der Rheinmetropole gebaut, und 85 Jahre Tradition eines Herstellers – der übrigens länger in Köln ansässig ist als die Ford-Werke (die kamen erst 1931) – können sich nicht einfach durch Controller-gesteuerte Ansichten bereinigen lassen.

Wer so denkt, denkt kurzfristig.

Die Region ist eines der Schwerpunktzentren der Automobilkonzerne – Mazda, Toyota, Renault, Volvo und Nissan haben hier neben Citroën ihre Vertriebszentralen etabliert. Köln hat eine Bedeutung als Wirtschafts-Standort für die Region. Logistisch perfekt gelegen, an einem der größten Verkehrsdrehkreuze Europas, den Flughafen in unmittelbarer Nähe und insbesondere direkt angrenzend an den “Megapol” Großraum Rhein-Ruhrgebiet mit rund 11 Millionen Einwohnern ist die Lage mehr als optimal. Die Flächen der Hauptverwaltung sind ausbaufähig, überflüssige Gewerbe-Flächen könnten veräußert oder vermietet werden – auch dies ein Filetstück der Kölner Gewerbegebiete.

Und der Standort kann sicherlich die Peugeot-Mitarbeiter aufnehmen – die natürlich auch von der logistischen Nähe profitieren würden: Wer will schon nach Saarbrücken in die “Diaspora”??

Köln ist nicht nur irgendeine Metropole. Hier geht es auch nicht darum, daß irgendein mittelmäßiger Automobilkonzern, der vielleicht erst seit 15 Jahren auf der grünen Wiese existiert, dichtgemacht wird und woanders hin umzieht. Köln ist ein emotionaler Standort mit hohem Sympathiewert, besitzt ein 157m hohes Weltkulturerbe als internationales Markenzeichen, und blickt auf eine bedeutende Geschichte im Automobilbau zurück. Dutzende wenn nicht hunderte kleiner Automobil- und Motorradfirmen haben hier angefangen, haben die Stadt im Automobilbau zu dem gemacht, was sie heute auszeichnet. Die Kölner “automobilhistorische Gesellschaft e.V.” dokumentiert das bedeutende Erbe dieser Region.

Dieses Erbe wegzuwerfen ist nicht nur schade, es ist kurzsichtig gedacht und ein nicht wiedergutzumachender emotionaler Faux-Pas, der sich im Nachhinein nur teuer korrigieren ließe.

Solch eine Entscheidung darf nicht allein aus der Perspektive von Controllern getroffen werden.

Denn eines ist klar:

Autos verkaufen sich nicht wie Käse oder Wurst.

Wie kaum ein anderes Produkt ist es mit Emotionen verknüpft, zu denen auch die Sympathie mit dem Unternehmen und seinen ethisch-moralischen Ansichten zählt – und dazu gehört auch die nach aussen sichtbare Firmenpolitik. André Citroën selbst hat dies früh erkannt und das Markenimage bereits in den 20er Jahren entsprechend ausgerichtet. Zur Nachhaltigkeit (“Sustainability”) einer unternehmerischen Bilanz zählen nicht nur CO2-Emissionen und Design, sondern auch diese Faktoren.

Die Nähe zu den Fans der Marke macht Köln auch aus Sicht der Citroënthusiasten attraktiv. In der Region finden die großen Ereignisse statt, um mit der Technoclassica die weltgrößte Messe für Oldtimer und automobiles Kulturgut zu nennen, von den zahlreichen Veranstaltungen, Rallyes und Clubtreffen der vielen ansässigen Clubs ganz zu schweigen.

Kurzum: unser “Citroën-Herz” schlägt klar für Köln (auch wenn das jetzt ein in Düsseldorf wohnender Autor zugeben muss).

Und wie seht Ihr das? Unterstützt Ihr unsere Initiative zur Standortsicherung Köln für Citroën? Seid Ihr solidarisch mit den Kölner Mitarbeitern von Citroën?

Wenn ja, bitten wir Euch um Eure Unterstützung:

1. Bitte verteilt diese Info in Print und online (Eure Club-Website) an Eure Clubs und Mitglieder – und nutzt das Logo zur sichtbaren Unterstützung.

2. Bitte erklärt Eure Solidarität gegenüber den Medien. Neben den Kommentarfunktionen im Kölner Stadtanzeiger (deren Website bzw. Artikel: http://www.ksta.de/html/artikel/1325685752063.shtml) freuen wir uns über Kommentare im Anschluss an diesen Artikel.

3. Nutzt die Möglichkeit, sich an die Wirtschaftsförderung der Stadt Köln zu wenden und um weitere Unterstützung zu werben. Letzter Stand hier: Der Kölner Oberbürgermeister, Jürgen Roters (oberbuergermeister@stadt-koeln.de) sowie die Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt, Ute Berg, haben sich in dieser Woche zu einem Gespräch mit dem Geschäftsführer von Citroën Deutschland GmbH, Holger Böhme getroffen und weitere Gespräche vereinbart sowie ihre Unterstützung zugesagt. In Saarbrücken steht die lokale Politik nicht nur hinter dem Standort, sondern wirbt aktiv dafür. Euer Engagement, Anrufe, Korrespondenz sind wichtig.

4. Emails an die Geschäftsleitung national wie international sind sicherlich beachtet.

Vielen Dank für Eure Solidarität!

Euer

///Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland
www.amicale-citroen.de

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Solidarity with Citroën in Cologne: The Logo - for your website, please link to www.amicale-citroen.de - thanks!

Alerting News: Will PSA / Citroën shut down the Cologne subsidiary? Join our solidarity address to keep this site!

Those of you who have been following the press around Citroën in the last few days more intensively, will certainly have noticed that currently the PSA Group has initiated major considerations for restructuring and the associated savings along their brands Citroën and Peugeot.

After European revenues have been going down in 2011, particularly in markets like Spain, Italy and Great Britain, led after second half of 2011 with a loss of approximately 405 million Euro, and after Jean-Marc Gales already had to leave the company and was replaced by controller Frédéric Saint-Geours, the group is searching for new ways to optimize operating costs (“OPEX”) in all markets.

Shortly before Christmas, the approximately 300 employees of Citroën in Germany (their headquarter being located in Cologne) were informed that especially in logistics, administrative and business support functions headcounts will be reduced, and the country-specific branch offices from both Peugeot and Citroen potentially are to be merged like intended also in other countries. In total, PSA aims to save around 800 million Euro and strives to lay off about 6,800 employees.

Until now, Peugeot’s German headquarter is located in Saarbruecken near the French border – there are about 350 employees. Citroën’s businesses currently are managed from Cologne, and the banks of both brands run their headquarters in Neu-Isenburg near Frankfurt, employing another 350 employees. Currently, internal project groups are investigating different scenarios on how expensive the restructuring would be in case the two sites would be merged – the alternatives are to concentrate either in Cologne, Saarbrücken or Frankfurt as a third, neutral location. The decision should be made in the coming weeks and will be announced in March 2012.

The “Kölner Stadt Anzeiger”, Cologne’s biggest regional newspaper, reported about it on 3rd January 2012 – the Amicale Citroen Deutschland has referenced the article – but the message in itself can not be published without comment from our enthusiasts perspective.

For many club members and Citroen enthusiasts in Germany and abroad, the decisiontaking is about way more than just doing a financial benchmarking, or to investigate on how to address the “shareholder value” and investor’s confidence. And not just to secure the jobs that are threatened – an issue which is bad enough by itself anyhow.

Since 1926, Citroën had established its presence in Cologne, since 1927 German Citroën cars were built in this city near to the Rhine. The now 85-year-old tradition of this manufacturer – which by the way is older than the Ford headquarters (they settled in Cologne in 1931) – can not simply be wiped away by a controller’s view onto fiscal figures.

Whoever thinks like this, reacts short term and does not think sustainable for the brand.

The region is one of the main centers of automotive companies in Germany – next to Citroën, also Mazda, Toyota, Renault, Volvo and Nissan have established their Germany distribution centers. Cologne has a meaning as a business location for the region. Logistically perfectly located on one of the largest transportation hubs in Europe and centrally within the main sales regions, the airport at the city borders and in particular directly adjacent to the “Megapol” of the Rhein-Ruhr region with around 11 million inhabitants, the headquarter is located more than optimal. The owned main office facilities are expandable, redundant industrial land could be sold or rented – another prime cut of the Cologne commercial areas.

And the location can certainly take over the Peugeot workers – which would of course benefit from the logistical proximity: Who really would want to stay in Saarbrücken, in *that* solitude?

Cologne is not just any city. It is not about just any mediocre automotive group, which exists maybe only for 15 years on a greenfield site, and which will shut down to move somewhere else.

Cologne is an emotional location with a highly positive national and international emotional value, the Cathedral as a 157m high world heritage site supporting the city’s international perception, and – for those who are not native Germans, important to know – also has a distinguished history in the automotive industry. Dozens if not hundreds of small automobile and motorcycle companies have started here, and the automotive industries have evolved the city into what it now stands for. The Cologne-based automobile history association (“Kölner automobilhistorische Gesellschaft e.V.”) documents the significant historical heritage of this region.

It would not only be a shame to throw away this important heritage, it is short-sighted thinking and an irreparable emotional “faux pas” that could be corrected in retrospect only by expensive measures at a later stage. Such a decision should not be taken solely from the perspective of controllers.

Cars nowadays are not selling like cheese or sausage. And their society status is not given by mother nature, either.

Unlike any other product, it is associated with high emotions, which include the sympathy with the company and its ethical and moral views – and that includes corporate policy. André Citroën himself was one of the first ones to identify this, and shaped the brand’s perception accordingly in the 20s. The German market is highly sensitive to that. Sustainability of a corporate balance sheet must not only consider CO2-emissions or design, but must also be including these factors for decision taking. This is simply because cars are going to get a different status in society as many other “heroes” now become apparent and thus are competing to what is important in modern society’s thinking and its budget allocation.

The proximity to the fans of the Cologne headquarters also makes it attractive from the perspective of “Citroënthusiasts”. In this region the most important events are taking place, to mention eg. the Technoclassica, the world’s largest fair for classic cars and automobiles heritage, not to mention dozens and hundreds of bigger and smaller events, club meetings and rallies of the many local clubs all over.

In Germany, Amicale Citroën Deutschland represents 12.000 club members who are actively supporting the brand and positively act as their brand ambassadors, for modern as well as for vintage cars, and which are mainly concentrated in the Rhein-Ruhr region, too. Worldwide, a “force” of 54.000 organized club members represent a unique value proposition which must not be neglected for the sake of short-sighted incentives.

In short, our “Citroën heart” clearly beats to support Cologne (even when the author of this article is based in Düsseldorf, a city which always has been rival to Cologne ;-) this must be admitted).

How do you see it? Are you supporting our initiative on safeguarding Cologne as Citroën’s headquarter in Germany? Are you in solidarity with the people of working for Citroën in Cologne?

If so, we kindly ask you for some support, here some suggestions:

* At first, please distribute this information in print and online (your club’s website) to your clubs and members, and share our solidarity logo with anybody (click on the logo above to download a higher resolution version).

* Secondly, please express your solidarity with the media. In addition to the comment functions in the “Kölner Stadtanzeiger” (their website resp. article: http://www.ksta.de/html/artikel/1325685752063.shtml), we welcome your comments to this article on our website right below.

* At third, take the opportunity to approach the local politics in Cologne and to ask them for more support. The Cologne mayor, Jürgen Roters ((oberbuergermeister@stadt-koeln.de)) and also the responsible for economic city development in Cologne, Ute Berg, have been in talks with the country manager of Citroen in Germany, Holger Böhme, and have expressed their willingness to support the company to their best. In Saarbrücken, the local politics is not only behind their site, but actively promoting it. Your commitment, calls, letters to the Cologne city government are important.

* Fourthly, a solidarity address expressed to Citroen Germany, PSA France and your local subsidiary certainly leaves an impression.

Thank you for your solidarity!

Yours sincerely,

/// Stephan Joest
Amicale Citroën Germany
www.amicale-citroen.de


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Solidarité avec Citroën en Cologne: Le Logo - pour votre site internet, placez-le avec lien à www.amicale-citroen.de - merci!

Dernier Nouveautés: Va PSA / Citroën fermer la filiale de Cologne? Rejoignez notre adresse de solidarité pour maintenir ce site!

Ceux d’entre vous qui ont suivi la presse autour de Citroën dans les derniers jours de manière plus intensive, auront certainement remarqué que actuellement le groupe PSA a lancé des considérations majeures pour la restructuration et les économies associées au long de leur marques Citroën et Peugeot.

Après des revenus européens de PSA ont été en baisse en 2011, en particulier dans les marchés comme l’Espagne, l’Italie et la Grande-Bretagne, après la deuxième moitié de 2011 avec une perte d’environ 405 millions d’euros, et après Jean-Marc Gales déjà eu à quitter l’entreprise et a été remplacé par le contrôleur Frédéric Saint-Geours, le groupe est à la recherche de nouvelles façons d’optimiser les coûts d’exploitation (“OPEX”) dans tous les marchés.

Peu avant Noël 2011, les quelque 300 employés de Citroën en Allemagne (leur siège social est situé à Cologne) ont été informés que, notamment dans la logistique, les fonctions de soutien administratif et d’affaires effectifs seront réduits, et les bureaux de pays spécifiques branche à la fois de Peugeot et Citroën potentiellement doivent être fusionnées comme destiné aussi dans d’autres pays. Au total, PSA vise à économiser environ 800 millions d’euros et vise à licencier environ 6800 employés.

Jusqu’à présent, le siège allemand de Peugeot est situé à Sarrebruck près de la frontière française – il ya environ 350 employés. Les entreprises de Citroën sont actuellement gérés à partir de Cologne et les banques des deux marques gèrent leur siège à Neu-Isenburg près de Francfort, employant des autres 350 employés. Actuellement, les groupes de projet internes étudient différents scénarios sur la façon dont la restructuration coûteuse serait dans le cas des deux sites seraient fusionnées – les solutions alternatives sont à se concentrer soit à Cologne, Sarrebruck ou de Francfort en tant que tiers, lieu neutre. La décision devrait être prise dans les prochaines semaines et sera annoncé en Mars 2012.

Le “Kölner Stadt Anzeiger”, le plus grand journal régional en Cologne, a rapporté à ce sujet le 3 Janvier 2012 – l’Amicale Citroën Deutschland a référencé l’article – mais le message en lui-même ne peut être publié sans commentaire de notre point de vue passionnés.

Pour les nombreux membres du club et les passionnés de Citroën en Allemagne et à l’étranger, la raison pour faire des decisions est d’environ de façon plus que de simplement faire un benchmarking financiers, ou pour enquêter sur la façon d’aborder la «valeur actionnariale» et la confiance des investisseurs. Et pas seulement pour sécuriser les emplois qui sont menacés – un problème qui est assez mauvais en soi de toute façon.

Depuis 1926, Citroën a établi sa présence à Cologne, depuis 1927 les voitures Citroën allemands ont été construits dans cette ville, à proximité du Rhin. La tradition maintenant 85 ans de ce manufacteur – qui en passant est plus vieux que le siège de Ford (ils se sont installés à Cologne en 1931) – ne peut pas être simplement effacés par la vue d’un contrôleur sur les chiffres budgétaires seulement.

Celui qui pense comme ça, réagit à court terme et ne pense pas durable pour la marque.

La région est l’un des principaux centres d’entreprises du secteur automobile en Allemagne – à côté de Citroën, aussi Mazda, Toyota, Renault, Volvo et Nissan ont établi leurs centres de distribution en Allemagne. Cologne a une signification en tant que lieu d’affaires pour la région. Logistique, idéalement situé sur l’un des carrefour les plus importants de transport en Europe et centralisée dans les régions de vente principal, l’aéroport “Köln-Bonn” étant à proximité, et en particulier directement adjacent à la “Megapol” de la région Rhin-Ruhr, avec près de 11 millions d’habitants, le siège social est située à plus de optimaux. Les installations appartenant à bureaux principaux sont extensible, redondant terrains industriels pourraient être vendus ou loués – autre coupe Premier des zones de Cologne commerciales.

Et l’emplacement peut certainement prendre en charge les travailleurs de Peugeot – ce qui serait bien sûr un avantage de la proximité logistique: Qui a vraiment envie de rester à Sarrebruck, dans cette “solitude”??

Cologne n’est pas seulement une ville. Il ne s’agit pas simplement d’un groupe médiocre de l’automobile, qui existe peut-être seulement de 15 ans sur un site vierge, et qui sera fermé à la déplacer ailleurs.

Cologne est un lieu affectif avec une forte valeur émotionnelle positive national et international, la cathédrale comme un site 157m monde de la haute valeur du patrimoine de soutien international de la ville, et a aussi une histoire distinguée dans l’industrie automobile. Quelques dizaines et centaines de petites sociétés des automobiles et des moto ont commencé ici, et les industries de l’automobile ont évolué de la ville dans ce qu’elle représente maintenant pour. L’association de l’histoire automobile basée à Cologne (“Kölner automobilhistorische Gesellschaft eV») a documenté les preuves du patrimoine historique important de cette région.

Il ne serait pas seulement une honte de jeter ce patrimoine important, il est myope pensée et une irréparables émotionnelle “faux pas” qui pourraient être corrigées rétrospectivement que par des mesures coûteuses à une étape ultérieure. Une telle décision ne doit pas être prise uniquement dans la perspective des contrôleurs.

Aujourd’hui, les voitures ne sont pas vendu comme du viande ou des saucisses. Et leur statut dans la société n’est pas donnée par mère nature, que ce soit.

Contrairement à tout autre produit, il est associé avec des émotions élevées, qui comprennent la sympathie avec l’entreprise et ses vues morales et éthiques – et cela inclut la politique d’entreprise. André Citroën était lui-même l’un des premiers à identifier ce, et en conséquence, il a adapté l’image de la marque dans les années 20. Aujourd’hui, le marché allemand est certainement très sensible à cela. La durabilité d’un bilan de l’entreprise doit être l’inclusion de ces facteurs pour prendre des décisions, aussi parce que les voitures vont obtenir un statut différent dans la société en raison des nombreuses autres “héros” devenu apparent et sont donc en compétition pour ce qui est important dans la pensée de la société moderne et l’allocation budgétaire.

La proximité pour les fans du siège de Cologne, le rend également attrayant du point de vue “Citroënthusiastes”. Dans cette région des plus importants événements se déroulent, pour ne citer par exemple la Technoclassica, le plus grand salon au monde pour les voitures classiques et du patrimoine automobile, sans parler des dizaines et des centaines d’événements grands et petits, aux réunions du club et des rassemblements des nombreux clubs locaux de partout.

En Allemagne, l’Amicale Citroën Deutschland représente 12.000 membres des club de toutes les types qui soutiennent activement et positivement la marque agissent comme leurs ambassadeurs de la marque, pour les modernes ainsi que pour les voitures anciennes, et qui sont principalement concentrées dans la région Rhin-Ruhr, aussi. Dans le monde, une “force” des 54.000 membres du club a organisé représentent une proposition de valeur unique qui ne doit pas être négligée pour des raisons de courte vue des avantages.

En bref, notre “cœur Citroën” bat clairement à l’appui de Cologne (même lorsque l’auteur de cet article est basé à Düsseldorf, une ville qui a toujours été rivaux à Cologne ;-) cela doit être admis).

Comment voyez-vous? Etes-vous soutenir notre initiative sur la sauvegarde de Cologne comme siège de Citroën en Allemagne? Êtes-vous en solidarité avec le peuple de travailler pour Citroën à Cologne?

Si oui, nous vous suggérons des choses comme ca:

* Dans un premier temps, s’il vous plaît diffuser cette information imprimés et en ligne (site Internet de votre club) pour vos clubs et leurs membres, et de partager notre logo solidarité avec tout le monde (cliquez sur le logo ci-dessus pour télécharger une version de plus haute résolution).

* Deuxièmement, s’il vous plaît d’exprimer votre solidarité avec les médias. En plus des fonctions de commentaire dans le “Kölner Stadtanzeiger” (leur site: http://www.ksta.de/html/artikel/1325685752063.shtml), nous nous réjouissons de vos commentaires à cet article sur notre site juste en dessous.

* Au troisième, profiter de l’occasion d’aborder la politique locale de Cologne et de leur demander plus de soutien. Mise à jour ici: Le maire de Cologne, Jürgen Roters, (oberbuergermeister@stadt-koeln.de) et l’adjoint au maire de propriétés économiques de la ville, Ute Berg, se sont rencontrés cette semaine avec le directeur général de Citroën en Allemagne, Holger Böhme, et ont convenu de tenir d’autres discussions, et ont promis leur soutien. À Sarrebruck, la politique locale n’est pas seulement derrière leur site, mais la promouvoir activement. Votre engagement, appels, lettres à l’administration de la ville de Cologne sont importants.

* Quatrièmement, une adresse de solidarité exprimé à Citroën en Allemagne, en France et PSA votre filiale locale laisse certainement une impression.

Merci pour votre solidarité!

Cordialement,

/// Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland
www.amicale-citroen.de

 

(English below, Francais au-dessous) Noch ein sicherlich bemerkenswertes Buch ist in diesem Jahr erschienen:

Der “Gründervater” der berühmten Citroën-Welttreffen und Urgestein der internationalen Citroën-Szene, David Conway, hat ein interessantes Buch aufgelegt, was die Geschichte der Marke aus der Perspektive des englischen Marktes beleuchtet. Wer weiss schon, daß beispielsweise die Traction Avant, die als “Light Fifteen” (Modell Legère) und “Big Fifteen” (Modell Normale) vermarktet wurden, zu 51% aus englischen Teilen fabriziert wurden, und nur 49% vom Kontinent stammten?

Herausgegeben von Malcolm Bobbitt, dem bekannten Autor von Büchern über die englischen Citroën, beinhaltet dieses Buch auf 32 Seiten viele bekannte und unbekannte Details aus Davids Perspektive.

Alle Modelle, vom Type A 1919 bis zum 2011er DS4 sind beschrieben, und eigene Kapitel widmen sich der Citroën Werbung und den englischen Citroën-Modellen.

Das voll bebilderte, englischsprachige Buch enthält mehr als 200 teils farbige Photos. Wie David so schön anmerkte: “Perfekt für den Enthusiasten – und für den, der über Citroën noch gar nichts weiss!” :-)

Das Buch ist für 6 Pfund (kostenfreie Lieferung in UK, ansonsten plus 7,50 Pfund Versandgebühr) erhältlich von

C David Conway,
152 Barkham Road,
WOKINGHAM, Berkshire
RG41 2RP
GREAT BRITAIN

und kann direkt über Paypal bezahlt werden, (Einloggen in www.paypal.com, dort Geld senden an “conwaycv2@talktalk.net”)

SIcherlich ein Buch, das sich der begeisterte Citroën-Fan in sein Regal stellen sollte – und sei es nur als Geste, das Lebenswerk eines der engagiertesten Citroënisten der letzten Jahrzehnte zu würdigen!

Wir vom “alten Kontinent” wünschen “unserem Sir David” alles Gute zu Weihnachten und fürs nächste Jahr – einige von uns werden ihn sicherlich beim Welttreffen 2012 in Yorkshire wiedertreffen.

///Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland.

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New Book by David Conway and Malcolm Bobbitt: “Citroën – The First 90 Years”

We’re happy to hear that the “godfather” of all Citroën enthusiast world meetings (the famous ICCCR’s, International Citroën Car Club Rally), David Conway, has decided to publish a retrospective about the history of the famous French brand from his point of view.

Edited by Malcolm Bobbitt, well-known author of famous books like the one about the English Citroen, this new book has as much information as it is possible to include in 32 pages.

All models are described from Type A to DS4 and there are chapters on Citroën Commercials, Citroën in Great Britain,and Citroën Publicity.

The book is fully illustrated. More than 200 photographs in colour and black and white.

Perfect for the enthusiast who knows it all – and the one who knows nothing!

Signed copies £6.00 post free to UK addresses* (add shipping £7.50 outside UK) from

C David Conway,
152 Barkham Road,
WOKINGHAM, Berkshire
RG41 2RP
GREAT BRITAIN

send cheque payable to C D Conway – or pay directly via PayPal to conwaycv2@talktalk.net (log in at www.paypal.com, and send your money to “conwaycv2@talktalk.net”)

Certainly a must for the Citroën lover – and also a nice gesture to honor David’s work for us all over the decades!

Also from here a big XMas cheer from Germany across the Channel to “our Sir David” and to all Citroënthusiasts in UK and beyond

///Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland.


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Livre – David Conway et Malcolm Bobbitt: “Citroën – The First 90 Years”

Nous sommes heureux d’entendre que le “parrain” de toutes les réunions Citroën du monde amateur (les fameuses ICCCR, “International Citroën Car Club Rally”), M. David Conway, a décidé de publier une rétrospective sur l’histoire de la célèbre marque française de son point de vue.

Edité par Malcolm Bobbitt, auteur bien connu de livres célèbres comme celle de les Citroën anglaises, ce nouveau livre a autant d’informations que il est possible d’inclure dans les 32 pages.

Tous les modèles sont décrits de Type A 1919 à DS4 2011, et il ya des chapitres sur les publicités Citroën, Citroën en Grande-Bretagne etc.

Le livre est abondamment illustré. Plus de 200 photographies en couleur et en noir et blanc.

Parfait pour l’amateur qui sait tout – et celui qui ne sait rien!

Les copies signées £ 6,00 postage inclus aux adresses au Royaume-Uni, (£ 7,50 ajouter expédition en dehors du Royaume-Uni = 13,50 GBP pour la France) à partir

C David Conway,
152 Barkham Road,
WOKINGHAM, Berkshire
RG41 2RP
GREAT BRITAIN

Vous pouvez payer directement via PayPal adresser a “conwaycv2@talktalk.net” (enregistrer a www.paypal.com, et soumettre les 13.50 GBP a “conwaycv2@talktalk.net”)

Certainement un “doit faire” pour l’amateur des Citroën – et aussi un beau geste pour honorer le travail de David pour nous tous au cours des décennies!

Aussi d’ici une grand bravo d’Allemagne traverser la Manche à “notre Sir David” et toutes Citroënthusiasts en Royaume-Uni et du monde

///Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland.

 

(English below, Francais au-dessous)

Für diejenigen, die über Satellit, Kabel oder vor Ort den französischen Sender “France3″ empfangen können, hier ein besonderer TV Tipp für ein Feature am 14. Dezember 2011. Fabien Béziat und Hugues Nancy beleuchten ein besonderes Kapitel der französischen Automobilgeschichte. Aus dem Begleit-Kommentar, frei übersetzt:

“…Renault und Citroën. Zwei weltbekannte Marken. Genauso wie der Eiffelturm sind diese Eckpfeiler der Automobilindustrie und ein Symbol für Frankreich. Und doch, wer kennt Louis Renault und André Citroën, Gründer dieser Marken? Wer kennt die Geschichte der beiden Branchenführer?

Die beiden Rivalen teilten die Bänke des Lycee Condorcet. Sie bauten jeder für sich ihr Weltklasse-Imperium auf. Sie lieferten sich einen harten Wettbewerb haben für Frankreich Industriegeschichte geschrieben. Nicht zu vergessen die Kreationen der beiden Genies, die das moderne Automobil erfunden haben…

Wie in einer klassischen Tragödie ist das Leben von Louis Renault und André Citroën auch mit vielen Höhen und Tiefen verbunden. Kaum einer erreichte aus dem Nichts soviel Ruhm und Macht – und dennoch verloren sie am Ende…

Citroën, kühn empor gekommen und dennoch von der Wirtschaftskrise der 30er Jahre gebeutelt, starb im Juli 1935, Monate, nachdem er die Kontrolle über seines Unternehmens an Edouard Michelin übertragen musste. Zehn Jahre später stirbt Louis Renault, eingesperrt im Gefängnis von Fresnes für Kollaboration mit dem Feind, im Gefängnishospital an einer Hirnblutung, bevor er seine Ehre verteidigen kann…

Dieser Film ist die Geschichte zweier Schicksale, vermischt mit dem Schicksal Frankreichs und der Welt in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Geschichte eines industrielles Abenteuers, das noch heute viele erstaunt, aus einer Zeit, die von Wirtschaftskrise und zweier Weltkriege erschüttert wurde. Es ist auch die Geschichte einer modernen Gesellschaft, die sich durch das Automobil verändert hat. Unsere Geschichte…”

Soweit die Infos aus dem Flyer. Fans der Marke sollten ihre Videorecorder oder PVR’s aktivieren und eine Lehrstunde der Geschichte aufzeichnen.

Viel Spass beim Schauen – ab 20:30h gehts los (Dauer:93min).

///Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland.

Downloads:

Flyer TV Feature France3: Louis Renault & André Citroën – La Course du Siècle (PDF)

Renault – Citroen: La course-poursuite (PDF)

Attention: copyrighted!

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Interesting TV retrospective on France3: “Louis Renault – André Citroën: La Course Du Siècle”

This Wednesday December 14th, the French TV station France3 will broadcast an outstanding feature on the history of the two big brands. For those who are able to record the production, get ready at 20:30h CET to hear about the rather rarely known history of the early last century.

Translated by ACI-D S. Joest from the feature text:

“…Renault and Citroen. Two world-famous brands. Just like the Eiffel Tower these jewels of the automotive industry are part of the French Heritage. And yet, who knows Louis Renault and André Citroën, the founders of these brands? What is left in our memories of the history of the two biggest industry leaders that France has ever known?

The two rivals shared the benches of the Lycee Condorcet. They built and carried two world-class industrial empires. They delivered a fierce competition, and have shaped the country’s industrial history. Then there’s the two geniuses who invented the modern automobile and which is returned against their creators. History has it all over again…

As in a classical tragedy, the life of Louis Renault and André Citroën is a dark and intimate with a taste of ashes of lost times. Never in France men had left so little and had reached so high. Never as powerful men had finally lost everything, almost at the same time.

The terrible economic crisis of the 30s also affected Citroën. Ruined, he died in July 1935, months after he lost control of his plant for the benefit of Edouard Michelin. Ten years later, Louis Renault, locked in the prison of Fresnes for collaborating with the enemy, dies in a clinic of a brain haemorrhage before he could defend his honor.

This film is the story of two destinies mingle with tragic fates of France and the world in the first half of the twentieth century. The story of an industrial adventure amazing in a world shaken by economic crisis and two world wars. The story of a society that has shifted in the modern and the whole car. Our history…”

So – get your PVRs ready and record a piece of history documentation!

Enjoy!

///Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland.

Download: Flyer TV Feature France3: Louis Renault & André Citroën – La Course du Siècle (PDF)

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TV en France3: “Louis Renault – André Citroën: La Course Du Siècle”

Bonjour à tous !
Ce Mercredi passe sur France 3 un reportage très intéressant sur l’histoire et la lutte entre MM. Renault et Citroën.
À voir absolument…

L’info du brochure de ce reportage:

“…Deux marques mondialement connues. A l’image de la tour Eiffel, ces fleurons de l’industrie automobile appartiennent désormais au patrimoine français. Et pourtant, qui connaît Louis Renault et André Citroën, les fondateurs de ces marques ? Que reste-t-il dans nos mémoires de l’histoire des deux plus grands industriels que la France ait jamais connus ?

Les deux frères ennemis ont partagé les bancs du lycée Condorcet. Ils ont bâti et porté à bout de bras deux empires industriels de renommée mondiale. Ils se sont livré une concurrence acharnée, et ont façonné l’histoire industrielle du pays. Puis, les créations des deux génies qui ont inventé l’automobile moderne se sont retournées contre leurs créateurs. L’histoire leur a tout repris, comme s’il avait fallu à tout prix gommer l’incroyable histoire de Louis Renault et André Citroën.

Comme dans une tragédie classique, la vie de Louis Renault et d’André Citroën est une fresque intime et sombre qui a le goût de cendres des époques perdues.

Jamais en France des hommes étaient partis de si peu et étaient parvenus si haut. Jamais des hommes aussi puissants avaient finalement tout perdu, presque en un instant.

La terrible crise économique des années 30 a eu raison des audaces de Citroën. Ruiné, il meurt en juillet 1935, quelques mois après avoir perdu le contrôle de son usine au bénéfice d’Edouard Michelin. Dix ans plus tard, Louis Renault, enfermé à la maison d’arrêt de Fresnes pour collaboration avec l’ennemi, meurt dans une clinique d’une hémorragie cérébrale avant d’avoir pu défendre son honneur. L’usine est nationalisée en 1945, et Louis Renault érigé en symbole de la collaboration patronale, alors que de nombreux industriels seront épargnés, malgré une collaboration active organisée par le régime de Vichy.

Ce film est l’histoire de deux destins tragiques qui se confondent avec les destins de la France et du monde dans la première moitié du XXe siècle. L’histoire d’une aventure industrielle époustouflante, dans un monde secoué par une crise économique et par deux guerres mondiales.

L’histoire d’une société qui a basculé dans la modernité et le tout voiture. Notre histoire…”

A voir sur France3 le 14.12.2011, 20:30h (93 min).

Enjoy!

///Stephan Joest
Amicale Citroën Deutschland.

Download: Flyer TV Feature France3: Louis Renault & André Citroën – La Course du Siècle (PDF)

 

Hier noch einmal ein interessanter Programmhinweis: am Donnerstag, den 29.September 2011 – also übermorgen – wird um 22:30h die Dokumentation über André Citroën erneut im SWR ausgestrahlt.

Der deutsche ACI hat dieses Projekt des Südwestrundfunks (SWR) im Auftrag der ARD über die Monate der Vorbereitung im Sommer/Herbst 2010 hin begleitet und wir freuen uns, daß der Gründer “unserer” Marke eine recht umfangreiche TV-Würdigung – meines Wissens nach als erste große deutsche TV-Produktion – erfährt.

Also dann – Clubmitglieder und Freunde informieren, sowie TV und/oder Festplatten- / Video-Rekorder einschalten! :-)

SWR-Link:
http://www.swr.de/geschichte/-/id=100754/nid=100754/did=8639524/158npz8/

Viel Spass!

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On Thursday September 29th, so in two days from now, the German TV Station “SWR” (Südwestrundfunk) will repeat their broadcast of a longer feature about André Citroën on TV. Stay tuned – and get excited about his life from 10.30 pm CET onwards!

The Germany ACI has been supporting the TV activities during summer / autumn 2010 and we’re happy to see the famous inventor, genius, marketing expert, family head and “our hero” being made more visible to the audiences.

So – stay tuned, get your VCR up and running, and enjoy!

SWR-Link:
http://www.swr.de/geschichte/-/id=100754/nid=100754/did=8639524/158npz8/

 

(English below) Zur Geschichte des Citroën 2CV ist bereits in unzähligen Büchern erzählt worden, die Entwicklung in der Schweiz ist bisher nur sehr wenig festgehalten worden. Dabei waren (und sind) Generationen von Eidgenossen von der konstruktiven Schlichtheit des Döschwo begeistert und verhalfen ihm schon seit 1952 zu einer steilen Karriere in der Schweiz. Kein Wunder also, dass der kleine Citroën auch über zwanzig Jahre nach Importverbot und Produktionseinstellung wie kein anderes Auto für eine ganz bestimmte Lebensart steht, und auch heute noch zum Strassenbild gehört.

In den Sechziger Jahren werden die Schweizer Citroënisten immer mehr zur Denkfabrik des Konzerns und entwickeln gemeinsam mit der belgischen Niederlassung einige eigenständige Modellvarianten, die auch auf anderen Märkten erfolgreich sind, so etwa den 2CV AZAM 6.

Das jetzt in der “edition garage 2cv” erschienene Buch “Citroën 2CV – Der Döschwo in der Schweiz” von Räto Graf schildert auf 144 Seiten die bewegte Geschichte des 2CV, zeigt bekannte und unbekannte Varianten der Ente, und erzählt auch von Menschen, ohne die der Erfolg des kleinen Citroën wohl nicht vorstellbar gewesen wäre…

Die neue Veröffentlichung von edition garage 2cv beleuchtet mit der Schweizer Historie ein kaum beachtetes Kapitel der Geschichte des 2CV und präsentiert dabei auch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial aus vielen Quellen.

Von Herausgeber Jan Eggermann hat uns diese Information erreicht, die wir hiermit gern an die Clubs weitergeben.

“Citroën 2CV – Der Döschwo in der Schweiz”
erschienen in: edition garage 2cv, verlag jan eggermann
internet: www.garage2cv.de

Gebundene Ausgabe, 144 Seiten
ISBN: 978-3-9809082-4-5
1. Auflage Mai 2011
Preis: 29,95 Euro

erhältlich in den einschlägigen Buchshops.

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New Book: “Citroën 2CV – Der Döschwo in der Schweiz”

There have been published a vast amount of books around the famous Citroen 2CV. Yet – the history of this car in Switzerland has barely been touched or documented so far, although this little car has been of quite some success in this country.

The German spoken book narrates the quite interesting and specific development of the Deudeuche in Switzerland – very few people know that in cooperation with the Belgium subsidiary there have been sold specific Swiss variants of the car!

Next to photos and documentation from private archives which never have been shown before, the 144 page book also tells about those people who made the 2CV a big success in the Switzerland market.

ACI-D NB: A valuable book to certainly look into for those who are into completing their knowledge about 2CV history – many photos and documents make it worth buying it even for the non-German spoken buyers…!

Title: “Citroën 2CV – Der Döschwo in der Schweiz”
Publisher: edition garage 2cv, verlag jan eggermann
Website: www.garage2cv.de

144 pages
ISBN: 978-3-9809082-4-5
1st Edition, May 2011
29,95 Euro (Germany price)

Thanks to publisher Jan Eggermann who has informed the ACI-D about this new literature.

 

Mailand / Italien, April 2011: Weltpremiere genetischer Transformationen – ein Projekt mit CITROËN und Designer Ora-Ïto.

Der französische Designer Ora-Ïto, mit dem CITROËN bereits in der Vergangenheit Projekte realisiert hat, stellt zur Mailänder Designwoche 2011 ein außergewöhnliches Kunst-Erlebnis vor.

Inspiriert von den Modellen der Vergangenheit und der aktuellen DS4-Produktlinie, präsentiert Ora-Ïto in “Avverati – A Dream Come True” die Evolution des Citroën Traction Avant und der mythischen Citroën DS als zwei monumentale Skuplturen “Evomobil” und “UFO” und zugleich als Reflexion der Vergangenheit in die Zukunft. Ora-Ïtos Visionen gingen nicht so sehr darum, ein anderes Konzept eines Automobils zu entwickeln, sondern aus ihr eine genetische Veränderung abzuleiten, als universelle Botschaft für die Automobilindustrie, durch künstlerische Vision neue Richtungen die bis dato noch nicht tiefergehend mit einbezogen wurden, nun einzuschlagen.

Die Exponate werden im Rahmen der Milano Design Week 2011 vom 12.-17. April in der Via Monte Napoleone zu sehen sein, und reihen sich damit in die einzigartigen Kunstwerke von Arman (zum Citroën Traction Avant, 1990 “Traction Avant, Traction après” sowie “Long Term Parking”) oder Gabriel Orozco (Citroën DS, 1993) ein.

Weitere Infos auf http://www.ora-ito.com/news/milan-design-week-2011-mutation-exhibition.


Mi­lan, Ita­ly, April 2011 — French de­sign­er Ora-Ïto launch­es the world­wide pre­miere an unu­su­al ex­pe­ri­ence based on the ge­net­ic trans­for­ma­tions.

On the edge of the hy­poth­e­sis and con­tem­po­rary art, Ora-Ïto pre­sents hy­brid ob­jects as­so­ci­at­ed to the re­search and in­no­va­tion de­part­ment of the dy­nas­tic Cit­roën.

He has cre­at­ed sur­pris­ing and un­ex­pect­ed sculp­tures join­ing all the pa­ram­e­ters and the tech­nolo­gies ap­pro­pri­ate for the uni­verse car man­u­fac­tur­ers.

Lo­cat­ed Pi­az­za Croce Ros­sa, this demo­crat­ic ex­hi­bi­tion will fea­ture two mono­typ­ics kind. Bap­tized “Evo­mo­bil” and “U­FO” th­ese two monu­men­tal sculp­tures are the cross­ing of Cit­roën’s Icons and a re­flec­tion from the past to the fu­ture.

Based on the pro­cess of the evo­lu­tion, the vi­son of Ora-Ito com­bine his­toric and so­ci­o­log­i­cal tes­ti­mony by putt­ing aside estab­lished codes. The icon­o­clas­tic artist was not dream­ing about another con­cept car but a ge­net­ic trans­for­ma­tion to spread an uni­ver­sal mes­sage to the car in­dus­try through his artis­tic vi­sion and new di­rec­tions nev­er in­vesti­gat­ed be­fore.

More info at http://www.ora-ito.com/news/milan-design-week-2011-mutation-exhibition.

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A l’occasion du salon du design de Milan du 12 au 17 Avril, CITROËN expose en exclusivité les deux dernières créations du designer français Ora-ïto sur la Via Monte Napoleone.

UFO est la cont­i­nu­ité logique d’un man­i­feste en­gagé avec le pre­mi­er mono­typ­ique, Evo­mo­bil, réal­isé en col­lab­o­ra­tion avec Cit­roën. Ces deux en­tités permet­tent aux “mu­ta­tions géné­tiques” de pos­er les bas­es de nou­velles di­rec­tions jusqu’ici ja­mais ex­plorées par l’in­dus­trie au­to­mo­bile. Ils sont inspirés des creations de Flaminio Bertoni, la Citroën Traction Avant et la Citroën DS.

En savoir plus a http://www.ora-ito.com/news/milan-design-week-2011-mutation-exhibition.

Details Evo Mobil – Citroën:

http://www.ora-ito.com/products/evo-mobil-citroen

Details UFO – Citroën:

http://www.ora-ito.com/products/ufo-citroen-1

Pictures © 2010/2011 Ora-ïto — All rights reserved.

 
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(English below)

André Citroën – Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen.

Ausstellungen gibt es regelmäßig im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten. Jüdische Geschichte und Gegenwart gehören zum Themenspektrum, aber auch Kunstausstellungen mit aktuellen Künstlern locken immer wieder Besucher in Haus.

Hin und wieder versuchen sich die Ausstellungsmacher aber mit für dieses Museum eher ungewöhnlichen Themen. Im Herbst 2009 waren es etwa 80 Fotos der Fotografin und Musikerin Linda McCartney, der verstorbenen Ehefrau des Ex-Beatles Paul, die zahlreiche neue Besucher ins Museum lockten. Die in einer jüdisch-amerikanischen Familien geborene Linda Eastmann hatte als Fotografin in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren Kontakte zu den damaligen Rockstars wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, den Doors mit Jim Morrisson und vielen anderen. Die Fotos zeigen die Stars oftmals in sehr privater Atmosphäre.

1923-1927.citroen-factory-sloughMit der Ausstellung „André Citroën“ holen die Ausstellungsmacher erneut eine eher ungewöhnliche Ausstellung in das Jüdische Museum Westfalen. André Citroën war in vielerlei Hinsicht ein Genie. Von Beginn an wollte er erschwingliche und praktische Autos bauen. Ab 1919 schrieb er mit seiner Firma europäische Autogeschichte. Dabei galt sein Hauptinteresse nicht dem Luxusmobil für eine privilegierte Klasse, sondern dem preiswerten Auto für viele Menschen. Er wollte möglichst vielen den Weg in ein mobiles Leben ermöglichen. Früh erkannte André Citroën auch den Wert der Werbung und Markenbildung und machte aus dem Doppelwinkel des Zahnrades das Citroën-Logo. Als Unternehmer schaute er nicht nur auf das Wohlergehen seiner Firma, sondern auch auf das seiner Arbeiter und Angestellten, denen er schon früh vorbildliche soziale Einrichtungen und zusätzliche Leistungen wie das 13. Monatsgehalt zur Verfügung stellte.

1929.citroen-ac4-fourgonDas Jüdische Museum Westfalen präsentiert eine von Dr. Frauke Dettmer konzipierte Ausstellung, die 2007 im Jüdischen Museum Rendsburg erstmals gezeigt wurde. Die Ausstellung zeigt das innovative Wirken des Autobauers, erzählt wie Citroën als erster Europäer Autos am Fließband produzieren lässt und die Autofirma zur innovativsten Marke des 20. Jahrhunderts macht. Sie zeigt aber auch die Herkunft des André Citroën und seiner Familie, deren Ursprünge in den Niederlanden liegen. Seine Vorfahren in Amsterdam handelten mit Limonen. Als die Juden 1811 einen Familiennamen annehmen mussten, ließen sich seine Vorfahren wie viele andere auch, von ihrem Beruf inspirieren und nannten sich Limonenman. Später änderten sie den Namen in Citroen (niederländisch für Zitrone). 1870 oder 1871 begann dann der französische Teil der Familiengeschichte. Fortan nannte sich dieser Zweig nun Citroën.

1934.citroen-usine-quai-de-javel-traction-avantIm Juli 1935 starb André Citroën an den Folgen einer schweren Erkrankung. Er hinterließ ein Lebenswerk, das Frankreich damals zum wichtigsten europäischen Autoland gemacht hatte. Noch heute steht Citroën für die Verkörperung der Avantgarde im Automobilbau.

Ergänzend zu den Bild- und Texttafeln werden auch Exponate ausgestellt, darunter historische Verkaufsbroschüren, Konstruktionspläne, Modelle und viele Einzelteile. Unterstützt werden die Ausstellung und die Begleitveranstaltungen von Citroën Deutschland und Amicale Citroën Deutschland. Geplant ist auch ein Oldtimer-Treffen am Museum. Hierzu sucht das Museum den Kontakt zu Citroën-Oldtimer-Clubs, die sich ein Treffen vor dem Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten vorstellen können. Ansprechpartner ist der Ausstellungskurator Thomas Ridder (02362-951431 – Email: ridder@jmw-dorsten.de)

2011.juedisches-museum-westfalen-dorstenDie Ausstellung wird am 12. Juni um 11:00 Uhr eröffnet und ist bis zum 31. Juli 2011 zu sehen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 12:30 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage von 14:00 bis 17:00 Uhr
Montag geschlossen

Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel. 02362-45279
www.jmw-dorsten.de

aktuelle Ergänzung: während der Technoclassica wird der Museumskurator Herr Ridder am Samstag 2.4.2011 nachmittags für weitere Fragen am Stand der “Citroën-Strasse” in Halle 9.1 zur Verfügung stehen.

Die Citroen Deutschland GmbH hat dazu am 9.6.2011 eine Pressemitteilung herausgegeben:

Download PR-Mitteilung

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André Citroën
An exhibition at the Jewish Museum of Westphalia

Exhibitions are held regularly at the Jewish Museum of Westphalia in Dorsten. The subjects do not only have to do with Jewish history and present day but again and again art exhibitions showing contemporary artists also attract visitors to our Museum.

Now and then, however, the exhibition organizers try out subjects that are rather unusual for this museum. In autumn 2009 some 80 photos taken by the photographer and musician Linda McCartney, the late wife of Beatles singer Paul McCartney, attracted many new visitors to the Museum. Linda McCartney was born Linda Eastmann to Jewish American parents and her work as a photographer in the late 1960s and early 1970s brought her into contact with rock stars of the time such as Janis Joplin, Jimi Hendrix, the Doors with Jim Morrisson and many others. The photos often show the stars in a very private atmosphere.

With “André Citroën” the Jewish Museum of Westphalia will once again be hosting rather an unusual exhibition. André Citroën was a genius in various ways. From the beginning he wanted to build affordable and practical cars. From 1919 he wrote European car history with his company. His principal interest was not to build luxury cars for a privileged class but inexpensive cars for many people. He wanted to open the way to a mobile life for as many people as possible. André Citroën soon recognized the value of advertising and brand identity and from double helical gears was born the double chevron Citroën logo. As an entrepreneur he was not only concerned about the well-being of his company but also of his employees and he contributed significantly to improving working conditions and benefits, for example paying his employees a bonus of one extra month’s salary.

The Jewish Museum of Westphalia is presenting an exhibition conceived by Dr. Frauke Dettmer which was first shown in 2007 at the Jewish Museum, Rendsburg. The exhibition shows the innovative work of the car manufacturer, tells us that Citroën was the first European to have cars manufactured on an assembly line and made the car company the most innovative brand of the 20th century. However, it also shows the origins of André Citroën and his family who came from the Netherlands. His ancestors in Amsterdam sold limes. In 1811 Jews had to take a surname and like many others his ancestors were inspired by their profession and called themselves Limonenman (lime man). Later they changed the name to Citroen (Dutch for lemon). In 1870 or 1871 the French part of the family history started. From then on this branch of the family had the name Citroën.

In July 1935 André Citroën died as the result of a serious illness. He left a life’s work which made France the most important automobile country in Europe of that time. To this day Citroën stands for the epitome of the avant-garde in automobile production.

In addition to the pictures and texts, exhibits include historical sales brochures, construction plans, models and many components. The exhibition and the accompanying events are supported by Citroën Germany and Amicale Citroën Germany (ACI-D). A vintage car meeting is also planned at the museum. The museum is seeking contact to Citroën car clubs that are interested in the idea of a meeting in front of the Jewish Museum of Westphalia in Dorsten. The contact is the exhibition curator Thomas Ridder M.A. (Tel. +49-2362-951431 – Email: ridder@jmw-dorsten.de)

The exhibition will be opened on June 12th at 11.00 and can be seen until July 31st, 2011.

Opening hours:
Tuesday to Friday from 10.00 to 12.30 and from 15.00 to 18.00
Saturday, Sunday, public holidays from 14.00 to 17.00
Monday: closed

Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
D-46282 Dorsten
GERMANY
Tel. +49 2362-45279
www.jmw-dorsten.de

Download Press Release by Citroen Germany (CDG)

 

Ende 2010 ist eine sehr interessante Publikation von Automobiles Citroën über das Conservatoire, also die Werkssammlung der Citroën-Historie (“Patrimoine”), erschienen.

Das im Format 21,5 x 30,5 cm aufgelegte zweisprachige Werk (frz./engl.) präsentiert auf rund 90 Seiten besondere Unikate und Pretiosen aus dem historischen Erbe des Unternehmens. Einzelne Modelle wie auch Kampagnen (z.B. Raids), Einblicke in das Werksarchiv, Dokumente sowie Geschichten und Anekdoten der vergangenen Jahrzehnte erlauben einen sehr schönen Einblick in den berühmten Fundus. Das sehr ansprechende Layout sowie die exzellent in Szene gesetzten, fotografisch professionell inszenierten Details machen diese Publikation sicherlich zu einem “must have” in der Sammlerszene!

Auf der in dieser Woche stattfindenden Pariser Oldtimer-Messe “Retromobile” kann es vorraussichtlich in der Citroën-Boutique (innerhalb der Citroën-Club-Stände zu finden) erworben werden.

Nicht vielen Leuten ist es überhaupt möglich, das Conservatoire zu besuchen. Es ist nämlich kein Museum im klassischen Sinne, sondern gilt als Archiv für Fahrzeuge und begleitende Historie. Aus dem Fundus werden dann einzelne Stücke z.B. für Präsentationen im Showroom “C42″ auf den Champs-Elysees sowie Veranstaltungen von und mit Citroën, z.B. den “ACI Event Of The Year”, ICCCR etc. und natürlich Messen entliehen bzw. bereitgestellt.

Nur wenige hundert Besucher pro Jahr wird der Zutritt zum Conservatoire gewährt. Kleine Besuchergruppen können sich für eine Besichtigung nach vorher vereinbarten Terminen anmelden. Weitere Infos zu den Möglichkeiten der Besichtigung des Conservatoires können (in frz./engl. Sprache) über (ausschließlich über die Clubs) direkt angefragt werden über Catherine.Jeannin@Citroen.com.

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english translation by S.Joest:

End of 2010, a new publication by Automobiles Citroën was released – about the “Patrimoine Citroën” – the Conservatoire.

The landscape-sized hardcover book is printed in dual language (english / french) and gives a very nice insight into the historical jewels of Automobiles Citroën. Unique prototypes, cars and outstanding items from the stunning collection of the French brand are being presented. The short and well-written stories dedicated to each object or type give some interesting insights into the outstanding heritage of the manufacturer. Also the excellent photographers’ artworks provides a rich visual experience to its readers.

The ca. 90-page publication can be purchased at the French “Retromobile” fair this week at the Citroen booth, the price is 12,- Euro and surely you’d be having the chance to obtain a soon sought collectors item… (no ISBN though).

In case you’d be after getting some insights into the Citroën Conservatoire – please note, this is no public museum but rather only welcomes a limited number of visitors who have applied for a visit beforehand – please do not hesitate to contact your national ACI Delegate (via www.amicale-citroen-internationale.org) or as a club contact Catherine.Jeannin@Citroen.com.

 

(english below) Mit etwas Verspätung hier noch eine PR-Mitteilung aus Paris, dt. Übersetzung durch ACI-D S. Joest:

Die “Créative Technologie” ist jetzt auch seit den Weihnachtstagen auf dem Apple iPad verfügbar: Die “Citroën World” iPad-App nutzt das Potential des großformatigen Touchscreen-Geräts und bringt die erste App speziell für dieses Device heraus. Zusätzlich ist der Citroën Survolt der Star in der Neuauflage des nunmehr über 15 Millionen mal verkauften Racing Game-Bestsellers “Asphalt 6: Adrenaline” – zur Freude all derer, die auf iPhone oder iPad den Rennparcours auch in einem 100% elektrisch betriebenen Fahrzeug meistern wollen.

Interessant hierbei ist, daß die iPad-App neben der Marken-Vorstellung auch aktuelle Infos zu den Citroën Racing Teams und auch der Geschichte von Automobiles Citroën bereitstellt. Kinder können ihre virtuellen Citroën in einer Spiele-App “ausmalen”, und für die Großen steht das gesamte Modellprogramm zur Ansicht, samt der Möglichkeit, eine Probefahrt beim Händler der Wahl vorzumerken.

Das Promo-Video hier: www.citroencommunication-extranet.com, Login: ASPHALT, Password: SURVOLT

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A few days ago, we have received the following Press Release which we thought cuold be of interest also for the historically oriented people:

Citroën’s “Créative Technologie” is coming to a Christmas tree near you this holiday season. The “Citroën World” iPad application uses all the potential of the touch tablet to open the doors of the Brand to tech fans. In parallel, the Citroën Survolt is now starring in the new instalment of the “Asphalt 6: Adrenaline” motor-sport game, to the joy of budding race-car drivers who dream about taking to the track in a 100% electric racer.

The Citroën World application available on iPads features an all-new interactive experience of the Brand. Users have finger-tip access to live coverage of Citroën Racing teams, new Citroën product and the heritage of the Marque through a host of archive images. Young children can get creative by colouring in their favourite Citroën cars using a virtual whiteboard, while adults can display all the Citroën range catalogues in high definition and book a test drive simply at the dealership of their choice.

Selling 15 million units in its first version, the latest installment of the racing game “Asphalt 6: Adrenaline” features the Citroën Survolt. The video game for mobile devices, available on iPad and iPhone, uses new generation
technology enabling players to compete against up to six other players on tracks inspired by real-life venues reproduced in high definition.

Video available on line at: www.citroencommunication-extranet.com, Login: ASPHALT, Password: SURVOLT

 

PRESSEINFORMATION – Mit der Bitte um freundliche Veröffentlichung

Neuer Internetauftritt: RoBri neu im Netz

RoBri.de - BRIgitte Beckmann

RoBri.de - BRIgitte Beckmann

Die Fa. RoBri Beckmann bietet seit über 20 Jahren Literatur der unterschiedlichsten Art rund um die Marke Citroën. Während hier noch vor einigen Jahren der Schwerpunkt bei Reparaturanleitungen, Werkstatthandbüchern, Ersatzteilkatalogen und Bedienungsanleitungen lag, hat sich das Programm -auch durch intensive Zusammenarbeit mit dem André-Citroën-Club- mittlerweile deutlich erweitert.

So führen die „RoBri’s“ heute für nahezu alle Modelle und entsprechenden Varianten, auch übergreifend, illustrierte Sachbücher im Repertoire, die Wissen und Informationen bieten und durch Ihre Aufmachung auch das Auge erfreuen. Angeboten werden hochwertige Nachfertigungen (-drucke), aber auch verstärkt gut erhaltene Originale.

Einkauf und Vertrieb ist heutzutage länderübergreifend. Als zusätzlicher Pluspunkt zeigt sich die gute telefonische Erreichbarkeit mit der resultierenden sachkundigen Beratung bei Fragen vom Vorkriegs C4 bis hin zum XM.

Schon früh wurde dieses Angebot durch einen Internetauftritt ergänzt, bei dem sich die „Standard“-Angebote problemlos herunterladen lassen, sowie der Möglichkeit, über die email-Adresse info@robri.de gezielt nachzufragen oder zu bestellen.

Dieser Web-Auftritt ist nun durch Stephan Joest (Delegierter ACI, Amicale Citroën Internationale und ehem. Webmaster ACC) frisch überarbeitet und mit neuzeitlichen Funktionen wie z.B. Newsletter-Anmeldung, Twitter- und Facebook Anbindungen etc. erweitert, sodass ein Besuch schon durch den optischen deutlich intensiveren Eindruck und durch das aktuellere Angebot lohnenswert ist.

Die Internetadresse: www.robri.de bleibt unverändert.

Nichtsdestotrotz bevorzugen die RoBri’s den persönlichen Kontakt. Deshalb sind sie auf vielen Treffen, Messen und Märkten präsent. Darüber hinaus sind sie immer (nach kurzer Absprache) persönlich oder jederzeit per Telefon (0228/451141) in 53844 Troisdorf-Müllekoven erreichbar.

Unter diesen Zugängen ist die aktuellste 44-seitige, farbige Angebotsliste auch in Hardcopy (Papier) kostenlos erhältlich.

Mit freundlichen Grüßen
Ronald & Brigitte Beckmann

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RoBri.de - ROnald Beckmann

RoBri.de - Ronald Beckmann

english short translation:

PR release – RoBri.de relaunched their website

Since more than 20 years, the Citroen bookshop “Robri Beckmann” offers a vast range of literature around the famous double chevron brand. A few years go the main demand was on repair manuals, garage manuals, spare part catalogues and owner’s manuals, now the focus has changed, also due to the intense cooperation with Germany’s “André Citroën Club” (ACC). For almost all models and their variants, the bookshop now also offers books containing info and knowlege around the cars. Within the portfolio buyers will find reprints of high quality as well as well-kept original books.

Sourcing and sales are now more and more international. A big benefit of “ROBRI” is the competent telephony support for all cars like the pre-war Citroen C4 up to the XM models. The traditional bookshop had a website since long. Now the site has been renovated in cooperation with ACI Delegate Stephan Joest and got relaunched not only with a fresh new looks but also with an option to subscribe for the latest news. Twitter and Facebook services are supported now.

Nevertheless, the ROBRI’s prefer to stay in direct contact with their potential customers. Thus, you’d find them on many events and meetings. Next to contacting them by email at info@robri.de, you can get hold of ROnald and BRIgitte Beckmann also by telephone at +49-228-451141.

The website:

www.robri.de

Best Regards,
ROnald & BRIgitte Beckmann

 

Ein jeder Citroën-Fan kennt 2CV, HY, Traction Avant, DS und andere berühmte Modelle der Marke. Wenige wissen, daß dahinter das Kreativ-Genie, Skulpteur und Designer Flaminio Bertoni steckt, der maßgeblich der Marke Citroën zu einem im wahrsten Sinne des Wortes profilierten Ansehen im Automobilbau verholfen hat.

Was aber die allerwenigsten wissen: es gibt ein italienisch-französisches Journal namens “Flaminio Bertoni”, herausgegeben durch die in der norditalienischen Provinzhauptstadt Varese ansässigen “Associazione Internazionale Flaminio Bertoni”. Drei Mal pro Jahr beschäftigt sich die in einer Auflage von 1300 Exemplaren aufwendig produzierte Zeitschrift um Neues aus Leben und Werk eines der formentechnisch talentiertesten Designers des letzten Jahrhunderts. Herausgeber ist Gianni Perotti, der durch Flamino Bertonis noch lebenden Sohn Leonardo als Hauptredakteur maßgeblich unterstützt wird.

Nicht zuletzt Leonardo Bertoni ist es zu verdanken, daß in seiner Heimatstadt das Andenken an seinen berühmten Vater endlich eine Anerkennung gefunden hat: Es gibt dort ein viel beachtetes Museum zu besichtigen. Ein Zwischenstopp ist sicherlich ein Muss für jeden, der sich für Citroën-Design-Geschichte interessiert und untwerwegs in/nach Italien ist… Und Varese als Stadt ist touristisch ebenso attraktiv.

Die aktuelle Ausgabe (September-Dezember 2010) beinhaltet unter anderem unveröffentlichte Erinnerungen von Robert Opron, einen Blick auf die neuen Exponate im Bertoni-Museum in Varese; Walter Brugnotti schreibt über die Bertoni-Ausstellung am Lago d’Iseo.

Spannend lesen sich die Details eines Bertoni-Entwufs für einen Schwingsessel aus einem einzigen Rohrrahmen, anläßlich des Arflex-Designwettbewerbs 1960 (wer wusste, daß Bertoni sich auch an Möbeldesign ausprobierte?). Arflex (www.arflex.it), gegründet nach dem zweiten Weltkrieg und unter Federführung von Marco Zanuso zu großem Ansehen gebracht, ist noch heute eine der treibenden Kräfte der italienischen Avantgarde im Möbeldesign. Die arflex-Modelle aus jener Zeit sind heute noch immer formal topaktuell im Design (engl Infos: livingspace.com. Interessant, wie sich auch hier der Kreis schließt: die von Pirelli-Managern gegründete Marke verwendete in den Anfangsjahren Schaumgummi und elastisches Gewebe, das von der Firma Pirelli entwickelt wurde, als Hauptbestandteile der Möbelproduktion und wurden daraufhin die bestimmenden Materialien auch für andere Hersteller – und nicht nur im Automobilbau…!

Ein Fahrbericht über 450km in einem Traction Avant 11B, ein Special zur Citroen-Werbung in den Bertoni-Jahren und heute (“Anti-Retro”), der Bericht aus Thenay vom 40 Jahre GS/SM Jubiläum und weitere Veranstaltungshinweise und Buchbesprechungen runden die 32 Seiten ab. Die kommende Ausgabe wird weitere Details der Arbeiten von Henri Dargent kolportieren, dem Mann, dessen erste Aufgabe das Design des Ami massgeblich übertragen wurde:

Wer an sorgfältig aufbereiteten Details zur Historie von Bertoni interessiert ist, sollte sich ein Abonnement leisten. Das Jahresabo kostet 40 Euro (ein Förderbeitrag kann auch in Höhe von 90 Euro geleistet werden). Hier die Bankdaten:

Associazione Internazionale Flaminio Bertoni
Banque Popolare di Sondrio
5 place Monte Grappa
Varese, Italia

IBAN:
IT 78 A056 9610 8000 0000 9009 X48
BIC:
POSOIT22

Über die Associazione können übrigens auch schöne Reproduktionen der Skizzen von Flaminio Bertoni bezogen werden, Kontakt hier am besten über
Die Postadresse für Redaktion:

Associazione Internazionale Flaminio Bertoni
Via Valverde 2
21100 Varese
ITALIA

email: info@flaminiobertoni.it

 

Nue einige Eingeweihte und historisch interessierte Citroën-Fans wissen vermutlich, daß der französische Hersteller über das Conservatoire, die “historische Abteilung” des Unternehmens (“Patrimoine”), einen umfangreichen Homologations-Dienst anbietet.

Dazu gehören unter anderem:

“L’attestation de PV des Mines” – die für die Zulassung bei den (frz.) Behörden notwendigen offiziellen Unterlagen bzw. Konformitätserklärung, in der die offiziellen technischen Daten etc. vermerkt sind bzw. durch Automobiles Citroën offiziell bestätigt werden, bzw. die für den Export eines vor 1996 gebauten Fahrzeugs bestimmten begleitenden Dokumente des Herstellers. Diese Deklarationen sind serien- bzw. typen-spezifisch. Der Preis für diese Leistung (nach Zusendung von Eigentumsnachweis und Carte Grise) beträgt 20 Euro (Vorabkasse).

L’attestation de date de véhicule de collection – Benötigen Sie weitere Informationen zur Identifizierung Ihres Citroën (vor 1991), z.B. für die original zur Chassisnummer gehörende Karosserieform, Sitzzahl, exaktes Baujahr bzw. Produktionstag, Daten für den Erwerb einer “carte grise de collection” etc.? Die Recherche des Conservatoire liefert auf Basis der werkseigenen Produktionsdokumentation die genaueren Details zum Fahrzeug, zum Preis von 40 Euro Vorkasse.

Coffret Legende

Le Coffret Legende – ein umfangreiches Dossier und sicherlich besonderes Geschenk für den ambitionierten Citroën-Sammler, bestehend u.a. aus: der Typendeklaration (PV des Mines), ein Dokumentationsblatt zur Version des angefragten Fahrzeugs, eine Photo-CD zum Modell, ein “diplôme de collectionneur Citroën”, ein Buch über das Conservatoire Citroën, und optional eine DVD über die Historie der Marke Citroen. Alles zusammen präsentiert in einer Sammlerschatulle des Conservatoire.

Der Preis für das Coffret Legende beträgt 100 Euro (plus 15 Euro für die optionale DVD).

Die genaueren Details in französischer Sprache sind in folgendem Info-Dok zusammengefasst (PDF):

Info-Dokument Homologation und Archivinfo

 

Ein guter Freund schickte mir vor einigen Wochen die ersten Berichte der französischen Presse, in der die zweite Generation des neuen Citroën C4 schon mit “Gourmet Allemand” betitelt wurde. Insofern waren wir gespannt, was uns tatsächlich erwarten würde. Ist der neue Citroën C4 nun wirklich “ganz deutsch” (so hiess es mal vor siebeneinhalb Jahrzehnten in einer Werbung aus Poll)? Erwartet uns ein französischer A3 Sportback? Wie weit haben sich die Designer von der Konkurrenz aus Ingolstadt und Wolfsburg inspirieren lassen? Wir waren gespannt, welchen Eindruck wir vermittelt bekommen würden…

Doch alles der Reihe nach. Die Modellreihe des C4 blickt auf einen würdigen Ahnen zurück. Der erste Wagen mit dieser Modell-Bezeichnung wurde im Jahr 1928, im zehnten Jahr der Gründung der Automobilmarke, lanciert, und ist das erste Fahrzeug der “modernen zweiten Generation” bis zum Erscheinen des berühmten Traction Avant im Jahr 1934.

In dieser Epoche wird zum ersten Mal eine modulare und damit effizient produzierbare Modellpalette den verschiedenen Zielgruppen präsentiert: neben den aus der Werbung bekannten Limousinen für die Dame der Welt gibt es für den Herrn den eleganten Roadster, für den Handwerker die Nutzfahrzeug-Version “C4 Utilitaire”, für den Abenteurer den “C4 Autochenille” mit Kegresse-Halbkettenantrieb (bekannt aus den Croisière-Weltreisen), für den Rennfahrer einen “C4 Competition” – und für den jungen Nachwuchs aus begütertem Hause das erste elektrifizierte Kinderauto “C4 Citroënette”.

Es sollten mehr als fünfeinhalb Jahrzehnte vergehen, bis Citroen sich wieder auf bewährte Namen rückbesinnt und die “C-Nomenklatur” einführt. Nach Markteinführung der ersten Generation des C4 im Jahr 2004 waren wir gespannt, wie der C4-2 nun weiterentwickelt wurde, und haben die Einladung zur Pressevorstellung in der repräsentativen Umgebung von Schloss Bensberg gern angenommen, um einen ersten Live-Eindruck des neuesten Modells gewinnen zu können. (Notabene: Es freut uns zu sehen, daß die Marke ihre Tradition in Ehren hält: im Rahmen der internationalen Neuvorstellung werden übrigens derzeit die oben erwähnten C4-Ahnen auf der aktuellen Pariser “Mondial de l’Automobile 2010″ in Halle 8 als Sonderschau “La C4 Saga” präsentiert!)

Doch zurück zum jüngsten Spross der Familie: Die Formensprache des C4-2 ist weniger extravagant als das des Vorgängermodells; vielleicht mag der ein oder andere ein wenig die französische Avantgarde vermissen. Auf der anderen Seite diktieren Umsatzzahlen den Erfolg eines jeden Unternehmens, und so ist es wichtig, in diesem international so genannten “C-Segment”, das fast ein Drittel aller Neuwagen-Zulassungen (ca. 16 Millionen) weltweit verzeichnet, einen hohen Marktanteil einzunehmen. Schauen wir uns dieses Marktsegment genauer an: europaweit sind rund 60% davon Limousinen, in Deutschland sogar 65%. 14,5% werden als Kombis zugelassen. Ein zu diesem Markt “kompatibles” Modell im Portfolio zu haben, ist essentiell.

Als wir dann endlich im ausschließlich als Fünftürer gebauten Wagen (wir fuhren die Exclusive-Version mit THP-Benzin-Direkteinspritzung) einsteigen, fällt zuerst die hohe Wertigkeit des Innenraums auf. Endlich sind die Rund-Instrumente aufgeräumt, wirken sportlich und aufeinander abgestimmt. Die erste C4-Generation hätte eigentlich jedem Innenraumdesigner übel aufstoßen müssen: 4 verschiedene Schriftfamilien bei Navi, Tacho und Anzeige-Instumenten ließen den C4 nicht aus einem Guß erscheinen, sondern eher als eine zusammengestückelte Ansammlung einzeln zugekaufter Komponenten.

Man sitzt bequem in den auch seitlich gut geformten Sesseln. Bei optimaler Sitzeinstellung ist die Distanz zu den Fusspedalen gut, und die Hände liegen entspannt am Lenkrad. So konzentriert sich der Blick auf die zentralen Instrumente innerhalb des hochwertig empfundenen und dynamisch geformten Armaturenbretts. Endlich kein Suchen mehr nach Anzeigen ausserhalb des Blickfelds! Die Mittelkonsole wirkt hochwertig und ebenfalls wie aus einem Guss. Weiteres Aha: Genauso wie der Parfümspender ist -endlich!- auch das feststehende Multifunktionslenkrad wieder entfallen. Die 3.5kg Gewichtsersparnis allein dieses Bauteils addieren sich zu den insgesamt 90kg Reduktion, die dieses Modell von seinem Vorgänger unterscheiden. Weltpremiere auch die neuen Michelin “Energy Saver” Reifen, die bis zu 5g/km CO2 bzw. 0,2L/100km Treibstoff einsparen helfen.

A propos Energiesparen: mit dem “e-HDI 110 FAP” Diesel führt Citroën den ersten “Mikrohybriden der zweiten Generation” ein. Will heissen, die Start-Stop-Automatik kann nicht nur bei Stillstand, sondern bereits unterhalb von bis zu 8km/h genutzt werden. Ein 2kW starker Startgenerator ersetzt Anlasser und Lichtmaschine, und somit kann der eigentliche Motoranlassvorgang auf knackig-kurze 0,4 Sekunden reduziert werden. Um die zyklenfestere Batterie weiter zu schonen, sorgen zusätzliche Superkondensatoren für die kurzfristige Energiebereitstellung. Die Testfahrten im Pariser Stop-and-Go Betrieb sollen hierbei eine Einsparung bis zu 15% Treibstoff erwiesen haben.

Wir haben dann bei der knapp halbstündigen Probefahrt doch eher weniger Benzin gespart, und die 156PS des THP in Kombination mit dem EGS6-Getriebe ein wenig ausgereizt. Hier fällt auf, daß die Automatik nicht optimal abgestimmt zu sein scheint. Nach meinem Dafürhalten war das Hochschalten in höhere Gänge deutlich zu spät: beim Kickdown ab Stillstand wurde der 1. Gang bis zur Drehzahlgrenze hochgejubelt, dann für einige 10tel abgeriegelt, und dann erst in den 2. Gang geschaltet. Mag sein, daß das “lernende Motorsteuergerät” von den vor uns probefahrenden Journalisten anders gelernt hat. Der Wagen kann sowohl in (A)utomatik wie auch (M)anuellem Schaltmodus gefahren werden; bei ersterem ist man dennoch froh, wenn man die aus dem Pluriel bereits bekannten Schaltpaddel zur Handschaltung am Lenkrad zum Gangwechsel nutzen kann, und man so eine komfortable und moderne Halbautomatik nutzen kann.

Der Kofferraum ist mit 408 Litern der größte seiner Klasse; die 8cm Längenzuwachs zum Vorgänger kamen ihm voll zugute. Eine Ladekante hin mag vereinzelt stören – aber das ist Geschmackssache. Interessanter ist da schon die 230V-Eurostecker-Steckdose in der Mittelablage, der hilft, den Laptop oder andere Verbraucher mit bis zu 120W Leistung zu speisen – sicherlich sinnvoll für Geschäfts- oder Urlaubsreisen. Für lange Touren oder für Aussendienstler interessant: Es gibt in der Kompaktklasse erstmalig auch Massagesitz-Funktion für die Vordersitze! Eine weitere Innovation ist der gemeinsam mit Bosch entwickelte “Toter-Winkel-Assistent”, der auf Ultraschallbasis zwischen 12-140km/h im Aussenspiegel anzeigt, ob ein Fahrzeug möglicherweise übersehen wurde. Nützlich ebenso eine Parklückenvermessung, Berganfahrhilfe sowie für für winterliche Strassenverhältnisse die “intelligente Traktionskontrolle”.

A propos Traktion: Da die EGS-6-Gangwechsel elektronisch funktionieren und kein Schaltgestänge den Mitteltunnel füllt, bleibt dort Platz für bis zu 4 klimatisierte Erfrischungsgetränke – auch dies ein Novum und sehr nützlich, weil endlich für beide Frontpassagiere bequem erreichbar. Die MP3-CD sowie USB- und Cinch-Anschlüsse mit iPod-/iPhone-Ladung und Abspielen von Musik sind nicht neu, sind aber praktisch untergebracht und das iPhone kann gut lesbar in der Ablage davor untergebracht werden, wenn man keine passende Halterung montiert hat. Interessant die 3 Klimaautomatik-Einstellungen, überflüssiges Gimmick die unterschiedlichen Warnton-Klangwelten für Gurtpiepser und Co. – einige davon eher nervig denn beruhigend.

Was Citroën sicherlich noch von Apple und Co. lernen kann und auch muss, ist die Menüführung des Bordcomputers. Hier hat man das Gefühl, sich noch auf eher “Windows98″-Niveau zu bewegen; nicht alles ist intuitiv zu finden und man verbringt deutlich zu viel Zeit, Menü- und Fahrzeug-Funktionen zu suchen. Die Pariser Designmannschaft sollte hier bei dem besagten Hersteller aus Cupertino einige Lehrstunden in Sachen “GUI-Entwicklung” nehmen… ;-)

Zum Kampfpreis ab 15.950,- Euro in der Basisversion steht der Wagen ab dem 15.11.2010 bei den Händlern. Auch für diejenigen, die noch einen ansprechenden Wagen unterhalb des C5 fürs Firmenleasing oder Privatleasing suchen, sei der Wagen ernsthaft zur Probefahrt ans Herz gelegt – die TCO-Werte für die Kalkulation von Wertverlusten der Leasingraten sind sicherlich attraktiv.

Thomas Albrecht (Citroën), Ulrich Brenken (ACC), Stephan Joest (ACI), Stephan Lützenkirchen (Citroën)

Thomas Albrecht (Citroën), Ulrich Brenken (ACC), Stephan Joest (ACI), Stephan Lützenkirchen (Citroën)

Die Pressekonferenz gab uns Gelegenheit, mit dem Scheiden des Pressechefs und zugleich unserem langjährigen Technoclassica- und ACI-Ansprechpartner Thomas Albrecht auch seinen Nachfolger, Stephan Lützenkirchen erstmalig kennenzulernen, der diese Funktion ab dem 1. November 2010 offiziell übernimmt.

Wir freuen uns, einen sympathischen und seit vielen Jahren begeisterten Citroënisten kennengelernt zu haben, und werden die Einladung zu einem eigens einberufenen Termin in wenigen Tagen in Köln wahrnehmen, um die seit Jahren enge Partnerschaft zwischen Hersteller und Clubs weiter zu intensivieren und unsere gemeinsame “Agenda 2011″ vorzustellen. Hierzu werden wir die Clubs weiter auf dem Laufenden halten.

(C) Fotos: Citroën Presse / U. Brenken / S. Joest

Hier noch einige Bilder vom Tag, Fotos (C) S. Joest

 

Können Autos lebendig werden? André Citroën, Gründer der Firma Citroën, hat das erreicht: durch “die Ente” oder “die Göttin”, technisch 2CV und DS. So wurde aus seinem Nachnamen eine Marke, ja ein Mythos der Moderne.

Die bunte Ausstellung im Schloss Großlaupheim erzählt, wie Citroën ab 1919 den “Typ A” als erster Europäer am Fließband produziert, als Erster serienmäßig mit Frontantrieb baut und die Autofirma zur innovativsten Marke des 20. Jahrhunderts macht. Hatten seine jüdischen Vorfahren noch von Amsterdam aus mit Limonen – daher sein Nachname – gehandelt, so entschied er sich früh für die technische Laufbahn. Von Beginn an wollte er erschwingliche und praktische Autos produzieren – etwa mit dünnerem aber gleichwohl stabilem Wellblech oder mit dem Ergebnis, dass es von jedem Modell auch eine Nutzfahrzeug-Variante gab.

Citroën war in vielerlei Hinsicht ein Genie. Früh erkannte er den Wert der Werbung und Markenbildung und machte aus dem Doppelwinkel des Zahnrades das Citroën-Logo. Zugleich führt er das 13. Monatsgehalt ein und stellt seinen Mitarbeitern Kinderkrippen zur Verfügung. Doch auch nach seinem Tod 1935 bleibt Citroën die Verkörperung der Avantgarde: Es folgen “die Ente” als der französische Volkswagen und 1955 “la Déesse”, die wohl größte Sensation der kreativen Automobilgeschichte. Bis heute beschwört Citroën die Hydraulik und verlässt immer wieder die Bodenhaftung des Konventionellen.

Ausstellungseröffnung: 14. Oktober 2010, 19 Uhr, geöffnet bis Sonntag, 09. Januar 2011.

interessante Termine im Programm, u.a.:

20. Oktober 2010
„Der Erfinder”, CH/D 1980. Ein Film von Kurt Gloor mit Bruno Ganz u. a., Carl Laemmle-Kino

Ganz im Sinne André Citroëns erfindet Jakob Nüssli im Zürcher Oberland 1916 einen Wagen, der nicht im Dreck versinkt – doch der Erste Weltkrieg ist schon ausgebrochen…

weitere Termine für Führungen, Familien-Sonntag etc. im Flyer hier zum Download bzw auf der Homepage des Museums unter “Veranstaltungen”.

Die Adresse:

Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Schloss Großlaupheim
Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15
D-88471 Laupheim
Telefon +49-7392-96800-0

email: museum@laupheim.de
www.museum-laupheim.de

Öffnungszeiten:
Samstag, Sonntag, Feiertag 13.00 – 17.00 Uhr
Führungen und Gruppen nach Voranmeldung
auch außerhalb der Öffnungszeiten