(english below, en français au-dessous)
Ein Buch über mehr als schöne Linien
Citroën hat Automobilgeschichte nicht nur durch technische Lösungen geschrieben. Ebenso prägend war der Mut, Fahrzeuge formal neu zu denken: von der avantgardistischen DS über den unverwechselbare 2CV bis zu den aktuellen Konzepten und Serienmodellen. Das neue Buch „Citroën Design – de 1950 aux années 2020“ widmet sich dieser Entwicklung aus der Perspektive jener Menschen, die sie gestaltet und erlebt haben.
Der Band von Christophe Bonnaud versteht sich nicht als bloße Modellchronik. Im Mittelpunkt stehen die Designer, ihre Arbeitsweisen, die Atmosphäre in den Studios und die Entscheidungen hinter den Formen. Genannt werden unter anderem Robert Opron, Jean Giret, Michel Harmand, Marc Deschamps, Nuccio Bertone, Jean-Pierre Ploué, Dan Abramson, Gilles Vidal, Frédéric Soubirou, Thierry Métroz, Alexandre Malval und Pierre Leclercq. Ihre Erinnerungen und Anekdoten sollen sichtbar machen, wie sich Citroëns Stil über acht Jahrzehnte verändert hat – und welche Konstanten dabei erhalten blieben.
Von Bertoni zur zeitgenössischen Marke
Der zeitliche Bogen beginnt 1950 und reicht bis in die 2020er-Jahre. Damit berührt das Buch die großen Brüche und Kontinuitäten der Citroën-Formgebung: die Nachkriegsmoderne, die skulpturale Eleganz der DS, die rationalere und zugleich emotionale Gestaltung späterer Jahrzehnte, die Konzeptfahrzeuge der 1990er-Jahre sowie die Suche nach einer neuen visuellen Identität im Zeitalter von Elektrifizierung, Digitalisierung und veränderten Mobilitätsmustern.
Diese Entwicklung lässt sich nicht auf eine einzige Designformel reduzieren. Gerade das macht Citroën interessant: Die Marke war dann besonders überzeugend, wenn technische Innovation, Gebrauchswert und eine eigenständige visuelle Sprache zusammenfielen. Citroëns Designgeschichte ist deshalb auch eine Geschichte über Haltung – über den Anspruch, nicht einfach ein weiteres Auto zu bauen.
Stimmen aus dem Inneren des Designprozesses
Laut der beigefügten Subskriptionsankündigung umfasst das Buch 256 Seiten und mehr als 370 Fotografien. Die acht Kapitel sollen die Entstehung der Formen und die Menschen dahinter dokumentieren. Der Ansatz ist dabei ausdrücklich erzählerisch: Die Designer berichten selbst über Orte, Arbeitsatmosphäre, Konflikte, Ideen und Entscheidungen.
Christophe Bonnaud bringt für dieses Thema eine besondere Perspektive mit. Er arbeitet seit 1982 als Journalist im Umfeld des Automobildesigns, war unter anderem in leitenden Funktionen bei mehreren Fachzeitschriften tätig und gründete „LIGNESauto“. Von 2010 bis 2013 wechselte er selbst auf die Unternehmensseite und arbeitete bei PSA Peugeot Citroën im Bereich Produkt, Prospektive und Wettbewerbsanalyse in unmittelbarer Nähe zum von Jean-Pierre Ploué geführten Design. Diese Verbindung aus journalistischer Recherche und Einblick in die industrielle Praxis prägt seinen Zugang.
Einordnung in Bonnauds Citroën-Arbeiten
Das Buch ist zugleich im Kontext von Bonnauds früherem Band „Concept-cars et prototypes d’études Citroën“ zu sehen. Dieser erschien 2019 bei BJB Éditions, umfasst 356 Seiten und trägt die ISBN 978-2-9555780-5-6. Im Mittelpunkt stehen dort nahezu 70 Studien- und Konzeptfahrzeuge sowie Gespräche mit den an ihrer Entstehung beteiligten Designern.
„Citroën Design“ setzt den Schwerpunkt breiter: Es geht nicht nur um Konzeptfahrzeuge, sondern um die Entwicklung des gesamten stilistischen und gestalterischen Denkens der Marke von 1950 bis in die Gegenwart. Für Citroën-Freunde ist das besonders interessant, weil Serienfahrzeuge, Studien, Designerbiografien und institutionelle Rahmenbedingungen in eine gemeinsame Erzählung eingeordnet werden.
Bibliografische Angaben
Die folgenden Angaben stammen aus der abgebildeten Subskriptionsankündigung:
Merkmal Angabe
Titel Citroën Design – de 1950 aux années 2020
Autor Christophe Bonnaud
Sprache Französisch
Umfang 256 Seiten
Bildmaterial Mehr als 370 Fotografien
Format 28 × 24 cm
Gliederung Acht Kapitel
Verlag Éditions Roger-Régis
Subskriptionspreis 48 € einschließlich 12 € Versand
Regulärer Preis laut Anzeige 55 € einschließlich 12 € Versand in Frankreich, Versandkosten außerhalb Frankreichs können höher sein.
Auflage Limitiert auf 500 Exemplare
Erscheinungshinweis Verfügbarkeit vor Weihnachten; Ende der Subskription: 31. Oktober 2026
Für wen lohnt sich der Band?
Der Band richtet sich an Citroën-Sammler, Freunde französischer Automobilgeschichte, Designer, Modellkenner und alle, die verstehen möchten, wie aus einer technischen Idee eine kulturell erkennbare Marke wird. Besonders wertvoll dürfte die Verbindung aus Bildmaterial und Zeitzeugenberichten sein. Sie ermöglicht, Citroëns Design nicht nur als Abfolge berühmter Modelle, sondern als Arbeit vieler Menschen unter wechselnden industriellen und wirtschaftlichen Bedingungen zu betrachten.
Citroën selbst verweist in seiner Markengeschichte auf ein seit 1919 gewachsenes Erbe, mehr als 300 Modelle sowie den Conservatoire-Bestand mit über 400 historischen Fahrzeugen. Das neue Buch ergänzt diese institutionelle Perspektive um die Stimmen der Gestalter.
„Citroën Design – de 1950 aux années 2020“ verspricht kein weiteres Bilderbuch über bekannte Citroën-Modelle. Sein eigentlicher Wert liegt im Blick hinter die Karosserie: auf Designer, Studios, Arbeitsprozesse und die kulturellen Entscheidungen, die aus technischen Produkten unverwechselbare Automobile machen.
Für die Amicale Citroën ist der Band damit mehr als eine Neuerscheinung. Er bietet die Gelegenheit, das Markenerbe als lebendige Designgeschichte zu lesen – von den Formen der Nachkriegszeit bis zu den Fragen, vor denen Citroën heute steht.
English article
Citroën Design – a journey through seven decades of French styling
Citroën has shaped automotive history not only through engineering, but also through its willingness to rethink the form and meaning of the car. From the avant-garde DS and the unmistakable 2 CV to contemporary concepts and production models, design has always been central to the identity of the double-chevron brand.
The new book “Citroën Design – de 1950 aux années 2020” by Christophe Bonnaud tells this story through the people who created and experienced it. It is not simply a model catalogue. Its focus lies on designers, studios, working methods, creative atmospheres and the decisions behind the shapes.
The contributors and personalities mentioned in the subscription announcement include Robert Opron, Jean Giret, Michel Harmand, Marc Deschamps, Nuccio Bertone, Jean-Pierre Ploué, Dan Abramson, Gilles Vidal, Frédéric Soubirou, Thierry Métroz, Alexandre Malval and Pierre Leclercq. Their memories and anecdotes are intended to show how Citroën’s design language evolved across eight decades while retaining a distinctive identity.
Beyond the model catalogue
The book covers the period from 1950 to the 2020s. This broad perspective encompasses post-war modernism, the sculptural DS, later phases of rational and emotional design, the concept-car culture of the 1990s and the brand’s search for a contemporary visual language in an era of electrification and digital mobility.
According to the attached subscription announcement, the volume contains 256 pages, more than 370 photographs, eight chapters and a 28 × 24 cm format. Its narrative is based on first-hand accounts: designers discuss the places, people, moods and constraints that shaped their work.
Bonnaud is particularly well placed to tell this story. He has worked as an automotive journalist since 1982, held editorial positions at several specialist publications and founded LIGNESauto. Between 2010 and 2013, he also worked on the manufacturer’s side at PSA Peugeot Citroën in product, foresight and competitor analysis, in close contact with the design department led by Jean-Pierre Ploué. [web:10]
Bibliographic information
The following details are taken from the attached subscription flyer:
Item Information
Title Citroën Design – de 1950 aux années 2020
Author Christophe Bonnaud
Language French
Length 256 pages
Illustrations More than 370 photographs
Format 28 × 24 cm
Structure Eight chapters
Publisher Éditions Roger-Régis
Subscription price €48, including €12 postage
Advertised regular price €55, including €12 postage
Print run Limited to 500 copies
Publication note Available before Christmas; subscription deadline: 31 October 2026
Why it matters
The book should appeal to collectors, historians, designers, model specialists and readers interested in the relationship between engineering, culture and visual identity. Its principal strength is the combination of extensive imagery with first-hand testimony.
Citroën’s own historical presentation underlines the scale of the brand’s heritage: more than 300 models and a Conservatoire collection of more than 400 historic vehicles. Bonnaud’s book adds the human dimension by focusing on the designers and the environments in which that heritage was created.
For Citroën enthusiasts, this makes the book more than a retrospective. It is an invitation to view the marque’s history as a continuing design process—from post-war innovation to the challenges of contemporary mobility.
Article en français
Citroën Design : sept décennies de style automobile français
Citroën a marqué l’histoire automobile non seulement par ses innovations techniques, mais aussi par sa capacité à repenser les formes et l’usage de l’automobile. De la DS avant-gardiste à la 2 CV, jusqu’aux concepts et modèles contemporains, le design constitue l’un des fondements de l’identité de la marque aux chevrons.
Le nouveau livre « Citroën Design – de 1950 aux années 2020 », signé Christophe Bonnaud, raconte cette histoire à travers les femmes et les hommes qui l’ont imaginée et vécue. Il ne s’agit pas d’un simple catalogue de modèles. L’ouvrage s’intéresse aux designers, aux studios, aux méthodes de travail, aux ambiances et aux choix qui se cachent derrière les silhouettes.
L’annonce de souscription cite notamment Robert Opron, Jean Giret, Michel Harmand, Marc Deschamps, Nuccio Bertone, Jean-Pierre Ploué, Dan Abramson, Gilles Vidal, Frédéric Soubirou, Thierry Métroz, Alexandre Malval et Pierre Leclercq. Leurs souvenirs et leurs anecdotes permettent de suivre l’évolution du design Citroën pendant huit décennies, tout en mettant en évidence la recherche permanente d’une identité singulière.
Une histoire qui dépasse les modèles
Le livre couvre la période allant de 1950 aux années 2020. Ce parcours embrasse le modernisme de l’après-guerre, la sculpture automobile de la DS, les évolutions stylistiques des décennies suivantes, l’âge des concept-cars dans les années 1990 ainsi que la recherche d’un nouveau langage visuel à l’époque de l’électrification et de la mobilité numérique.
D’après le bulletin de souscription joint, l’ouvrage compte 256 pages, plus de 370 photographies, huit chapitres et un format de 28 × 24 cm. L’approche est largement fondée sur les témoignages directs : les designers évoquent les lieux, les personnalités, les atmosphères et les contraintes qui ont accompagné leur travail.
Christophe Bonnaud dispose d’une expérience rare pour traiter ce sujet. Journaliste spécialisé dans le design automobile depuis 1982, il a collaboré à de nombreuses publications et a fondé LIGNESauto. De 2010 à 2013, il a également travaillé chez PSA Peugeot Citroën dans les domaines de la prospective, du produit et de l’analyse de la concurrence, au contact direct du département design dirigé par Jean-Pierre Ploué. [web:10]
Fiche bibliographique
Les informations suivantes sont tirées du bulletin de souscription fourni.
Titre Citroën Design – de 1950 aux années 2020
Auteur Christophe Bonnaud
Langue Français
Pagination 256 pages
Illustrations Plus de 370 photographies
Format 28 × 24 cm
Organisation Huit chapitres
Éditeur Éditions Roger-Régis
Prix souscription 48 €, port compris, dont 12 € de frais de port
Prix public annoncé 55 €, port compris, dont 12 € de frais de port
Tirage Limité à 500 exemplaires
Calendrier indiqué Disponible avant Noël ; fin de la souscription : 31 octobre 2026
Un ouvrage pour comprendre le design Citroën
Le livre s’adresse aux collectionneurs, historiens, designers, spécialistes des modèles et passionnés qui souhaitent comprendre le lien entre technique, culture et identité visuelle. Sa force annoncée réside dans l’association d’une iconographie abondante et de témoignages de première main.
La présentation historique officielle de Citroën rappelle l’ampleur du patrimoine de la marque : plus de 300 modèles et une collection de plus de 400 véhicules historiques au Conservatoire. L’ouvrage de Christophe Bonnaud complète cette approche patrimoniale par une dimension humaine, en donnant la parole aux créateurs et en décrivant les environnements dans lesquels ce patrimoine s’est constitué. [web:14]
Pour les passionnés de Citroën, « Citroën Design » est donc davantage qu’une rétrospective. C’est une invitation à considérer l’histoire de la marque comme un processus de création continu, depuis les innovations de l’après-guerre jusqu’aux défis de la mobilité contemporaine.

