Stephan Joest - Amicale Citroën & DS

Parlamentskreis Automobiles Kulturgut, Sitzung 20. Juni 2016

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Jun 242016
 

(German only, sorry)

Das Protokoll der Sitzung des
Parlamentskreis Automobiles Kulturgut (PK AMK),
Sitzung vom 20. Juni 2016:

Eröffnung der Sitzung & Begrüßung
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung bittet der Vorsitzende um Zustimmung für einige organisatorische Vorschläge:

Um die Parlamentskreissitzungen bestmöglich für Sachthemen nutzen zu können, gibt es zukünftig die Möglichkeit, aussagekräftige Unterlagen zu Veranstaltungshinweisen, Projektskizzen, Vereinsvorstellungen und Vergleichbarem am Tagungsort auszulegen.

Aufgrund der stetigen Nachfrage zur möglichen Einbindung neuer Mitglieder bei gleichzeitig eingeschränkten räumlichen Kapazitäten soll ein regelmäßiger Abgleich der Mitgliederlisten erfolgen. Carsten Müller schlägt vor, dass Mitglieder des Parlamentskreises, die auf drei aufeinanderfolgende Sitzungseinladungen nicht reagiert haben, in den Mitgliederlisten auf „ruhend“ gestellt werden.

Die Häufigkeit der Parlamentskreistreffen wird je nach Themenlage in den Sitzungen geregelt. Dabei wird von zwei bis drei Parlamentskreistagungen je Kalenderjahr ausgegangen. Im Jahr 2017 wird aufgrund der anstehenden Bundestagswahl möglicherweise nur eine Sitzung stattfinden.

Diese Vorschläge sollen ab der Oktobersitzung umgesetzt werden.

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TOP 2 Sachstandsbericht Initiative Automobile Kultur e.V.
Bernhard Kaluza | IAK e.V.

Bernhard Kaluza stellt den aktuellen Stand des eingereichten IAK-Antrags zur Auszeichnung der automobilen Kultur als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe vor.

Der im Oktober 2015 eingereichte Antrag wurde vom Land Brandenburg an die Kultusministerkonferenz weitergegeben. Bis Ende November 2016 findet die Prüfung des Antrags statt. Im Dezember entscheiden die Kultusministerkonferenz und die Kulturstaatsministerin gemeinsam über die Anträge, die in das internationale Verfahren eingereicht werden. Der Parlamentskreis wird fortlaufend über die Entwicklungen informiert.

Die Internetseite der Initiative ist ab sofort unter www.iak-ev.de erreichbar.

TOP 3 Bericht zum Sachstand Motorradkennzeichen sowie zum Schwerpunkt Kennzeichen
Johannes Götze | VFV
Carsten Müller | MdB

Johannes Götze knüpft an seine Berichterstattung der Parlamentskreissitzung vom 22. Februar 2016 an. Er nahm die von Christian Theis angebotene Einladung zur 161. Sitzung der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Technisches Kraftfahrtswesen“ in Kiel dankend an. Den anwesenden Ländervertretern der Zulassungsbehörden wurden die Probleme geschildert. Da mehreren Ländervertretern die schwierige Situation bei der Erteilung kleiner Motorradkennzeichen nicht bewusst war, wurde vereinbart, alle Zulassungsbehörden erneut über die Möglichkeiten der Ausnahmegenehmigung zu informieren.

Darüber hinaus berichtet Johannes Götze von einem entstandenen Dialog mit dem Leiter der Berliner Zulassungsbehörde. Persönlich wird er ein historisches Motorrad vorführen, um der Zulassungsstelle die auftretenden Probleme aufzuzeigen und sich zu Lösungswegen unmittelbar mit dem Leiter der Zulassungsbehörde auszutauschen. Johannes Götze wird den Parlamentskreis über die Entwicklung informieren.

Unter den Sitzungsteilnehmern besteht Einigkeit, dass bei der Auslegung der Zulassungsverordnung und der resultierenden Kennzeichenerteilung noch immer zu viele Probleme zu Tage treten – Stichworte: Erteilung historischer Kennzeichenformate, Klebekennzeichen, hinterbeleuchtete Kennzeichen, Mitnahme von 07er-Kennzeichen etc.

pp. Carsten Müller regt an, entweder die bestehende Arbeitsgruppe um Johannes Götze zu erweitern oder eine eigenständige Arbeitsgruppe zur Kennzeichenthematik einzusetzen.

Die Mitglieder des Parlamentskreises sprechen sich für eine eigenständige Expertengruppe aus, um die bisherigen Fortschritte im Bereich der kleinen Motorradkennzeichen nicht durch eine Bündelung vieler Kennzeichenfragen zu gefährden. Daher wird eine neue Arbeitsgruppe „Kennzeichen“ gegründet und von Matthias Gerst (TÜV Süd, Anm. ACI) koordiniert. Renate Freiling (PS.Speicher), Stephan Joest (Amicale Citroën und DS) und Frank B. Meyer (AutoBild Klassik) werden sind in die Arbeitsgruppe einbringen.

Ziel wird es sein, die Thematik aufzuarbeiten, zu verdichten und möglicherweise in der nächsten Parlamentskreissitzung erste Handlungsoptionen vorzustellen. Eine Mitarbeit ist interessierten Parlamentskreismitgliedern möglich.

TOP 4 Bericht zu Planungen Umweltzonen – “Blaue Plakette”
Carsten Müller | MdB

Zur Ankündigung des Bundesumweltministeriums über die geplante Entwicklung einer neuen Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen mit geringen Stickstoffdioxidausstoß (NO2) berichtet Carsten Müller vom gegenwärtigen Sachstand. Auf Nachfrage des Vorsitzenden hat die federführende Bundesumweltministerin bestätigt, dass bislang keine konkreten Regelungen für eine „Blaue Plakette“ vorliegen und der Parlamentskreis informiert wird „sobald sich konkrete Regelungsvorschläge in dieser Sache abzeichnen“.

Peter Schneider berichtet, dass derzeit 13 Millionen in Deutschland zugelassene Diesel-Pkw die Kriterien der Euro-6-Norm nicht erfüllen. Bezüglich der historischen Fahrzeuge verweist er jedoch auf die Ausnahmeregelung nach Anhang 3 der geltenden 35. BImSchV, wonach Oldtimer generell von der Kennzeichnungspflicht befreit sind.

Stefan Röhrig schlägt vor, die weitere Entwicklung in diesem Bereich abzuwarten und nicht proaktiv zu werden.

Bernd Lange berichtet von Arbeiten auf europäischer Ebene zum Thema Emissionen in Kommunen. Die anerkannte Definition historischer Fahrzeuge wird in das Papier einfließen und eine Ausnahmeregelung für Oldtimer vorsehen. Zwar wird diese Richtlinie nicht bindend sein, doch sie weist den europäischen Kommunen die Richtung.

Carsten Müller schlägt entsprechend der Diskussion im Parlamentskreis vor, dass Thema „Blaue Plakette“ weiterhin zu beobachten, Hinweise zu sammeln und aktiv zu werden, wenn sich konkreter Handlungsbedarf abzeichnet.

TOP 5 Zustandsnoten historischer Fahrzeuge,
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller bittet den Parlamentskreis um eine Positionierung zum Thema „Zustandsnoten für historische Fahrzeuge“. Hintergrund ist die Frage, ob das bestehende System der Benotung von Oldtimer noch zeitgemäß ist oder überarbeitet werden muss.

Beispielsweise wird ein historisches Fahrzeug, dass sich noch immer im Originalzustand seiner Auslieferung befindet, jahrzehntelang genutzt und nie aufgearbeitet wurde, keine Zustandsnote „1“ oder „2“ erreichen. Daraus resultieren Fragen nach der Wertermittlung, Auswirkungen auf Versicherungsfragen und weitere Fragen des Alltags historischer Fahrzeuge.

Peter Schneider berichtet, dass Wilfried Seidel ein fünfstufiges Bewertungsverfahren entwickelt hat oder auch die FIVA-Regelungen als Maßstab genutzt werden könnten. Dr. Gundula Tutt plädiert dafür, kein Notensystem durch ein anderes Notensystem zu ersetzen. Sie verweist auf den Wechsel der FIVA zu einem verbalen Bewertungssystem oder auf Verfahren im Kunstbereich.

Wilfried Seidel weist darauf hin, dass bei jedem System bereits im Vorfeld eindeutig definiert sein muss, nach welchen Kriterien eine Bewertung erfolgt. Seine Vorarbeiten in diesem Bereich stellt er dem PAK gern zur Verfügung.

Matthias Gerst berichtet, dass zwischen einigen Akteuren ein Dialog zu Bewertungen initiiert werden wird. Sobald Informationen zur Veröffentlichung freigegeben sind, setzt er den PAK in Kenntnis.

Carsten Müller schlägt vor, unter organisatorischer Leitung von Norbert Schröder eine Expertenrunde zu diesem Themenkomplex zu etablieren. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die relevanten Fragen und Probleme zusammenzutragen und zu präzisieren. Mitarbeiten werden Dr. Gundula Tutt und Christian Deneke. Bei Interesse können sich weitere Parlamentskreismitglieder einbringen.

TOP 6 Prognose der Fahrzeugbestandsentwicklung
Stefan Röhrig | VDA

Stefan Röhrig berichtet über eine Bestandsprognose zu historischen Fahrzeugen im Jahr 2030. Der VDA prognostiziert, dass zwar die Anzahl der historischen Fahrzeuge zunimmt, sich aber kein Massenphänomen entwickelt. Die Ausarbeitung wird dem Protokoll beigefügt.

Peter Schneider unterstützt die Prognose dahingehend, dass sich ein Trend der Eigentümer mit mehreren Fahrzeugen abzeichnet und zukünftig wohl immer weniger Besitzer mehr historische Fahrzeuge besitzen werden. Durch die geringere Eigentümerzahl wird jedes Fahrzeug zunehmend weniger Laufleistung erbringen und der Oldtimer im Straßenbild weiter abnehmen. Die abnehmende Oldtimerzahl im Straßenbild verstärkt das bereits spürbare Nachwuchsproblem der Branche.

Der Parlamentskreis diskutiert die Bedeutung von Importoldtimern, der Emotionalität sowie die Folgen der nachlassenden Bedeutung von eigenen Pkws für jüngere Generationen. Stephan Röhrig verweist darauf, dass das Ergebnis der Prognose gern verwendet werden kann, um Behauptungen einer Oldtimerschwemme entgegenzutreten.

TOP 7 Europäisches – Maut für historische Nutzfahrzeuge in Belgien
Bernd Lange | MdEP

Bernd Lange berichtet zunächst von Arbeiten an der REACH-Richtlinie auf europäischer Ebene. Demnach wird die Richtlinie um ein vereinfachtes Zulassungsverfahren ergänzt. Einschränkungen der Ersatzteilversorgung für historische Fahrzeuge durch die Chemikalienrichtlinie werden somit verhindert. Zu der geänderten Straßennutzungsgebühr für Nutzfahrzeuge in Belgien gibt es zu berichten, dass belgische Nutzfahrzeuge mit OKennzeichen und historische Nutzfahrzeuge aus EU-Ländern, die sich im Vorfeld bei den belgischen Behörden registriert haben, von der Maut ausgenommen sind. Eine
Registrierung ist via Internet möglich.

TOP 7 Europäisches – Fahrverbot für Fahrzeuge in der Pariser Innenstadt
Stephan Joest | DEUVET e.V. / Amicale Citroën Internationale (ACI)

Stephan Joest stellt die Entwicklung und Planungen von Fahrverboten in der Pariser Innenstadt vor. Eine Ausarbeitung dazu befindet sich im Protokollanhang. In diesem Kontext verweist Stephan Joest auf eine erfolgreich eingeforderte Ausnahmeregelung für historische Fahrzeuge mit Carte Grise Collection (CGC). Diese Ausnahmeregelung gilt auch für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen.

TOP 8 Verschiedenes

Carsten Müller richtet den Mitgliedern des Parlamentskreises herzliche Grüße von Martin Halder aus und verbindet damit die besten Genesungswünsche des Parlamentskreises.

Carsten Körber stellt den „Gemeinnützigen Förderverein August Horch Museum Zwickau e.V.“ und dessen aktuelles Projekt vor. Zur Umsetzung des begonnenen Nachbaus eines „Horch 14-17 PS“ aus dem Jahr 1904 benötigen die Vereinsmitglieder Hilfe auf drei Ebenen:

1. Finanzierungsmöglichkeiten zur Deckung der anfallenden Kosten,
2. Unterstützung durch technisches Know-how und
3. Kontakte zu Expertinnen und Experten aus dem Kreise interessierter Oldtimer-, Horch und Nachbaufreunde.

Das Handout liegt dem Protokoll bei.

Georg Sewe nimmt Bezug auf einen aktuellen Pressebericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wonach die Bundesregierung eine Privatisierung der Bundesautobahnen anstrebe. Carsten Müller berichtet dem Parlamentskreis, dass ihm bislang nur bekannt sei, dass eine Bundesfernstraßengesellschaft gegründet werden soll. Weitere, darüber hinausgehende Details oder Entwürfe sind dem Abgeordneten nicht bekannt.

Wilfried Seidel berichtet von einer Anfrage nach einem zu erstellenden Sachverständigengutachten für ein historisches Fahrzeug im Zuge einer möglicherweise zu untersagenden Ausfuhr in die Schweiz. In diesem Vorgang einer möglichen Ausfuhrbeschränkung für Kulturgüter sieht er einen Eingriff in Eigentumsrechte und bittet um Korrektur des Kulturgutschutzgesetzes in Deutschland.

Reinhard H. Sachse berichtet vom Ausfuhrprozess für einen Oldtimerkäufer aus dem Nicht-EU-Ausland, der ebenfalls mit zusätzlichen bürokratischen Hürden einer Genehmigung verbunden war.

Carsten Müller legt die rechtliche Situation im Bereich des viele Jahrzehnte geltenden und anerkannten Kulturgutschutzgesetzes dar. Seit dem letzten Jahr wird an einer Novellierung des Gesetzes gearbeitet. Deren Kernpunkte wurden in der PAK-Sitzung am 12. Oktober 2015 dargestellt. Es ist jedoch leider so, dass seit vielen Monaten eine Diskussion in der Öffentlichkeit geführt wird, der zahlreiche falsche Behauptungen zu Grunde liegen. Richtig ist, dass das für das außereuropäische Ausland bereits geltende Recht auf EU-Länder ausgedehnt wird. Mit der Novelle werden jedoch bislang geltende Wert- und Altersgrenze angehoben.

Relevant ist: Nur national wertvolles Kulturgut, dass eine einzigartige, herausragende und identitätsstiftende Bedeutung für Deutschland hat und deren Abwanderung einen wesentlichen Verlust für den deutschen Kulturbesitz bedeuten würde, ist überhaupt betroffen. Nur wenn eine offizielle Einstufung als „national wertvolles Kulturgut“ erfolgt ist, greifen die gesetzlichen Bestimmungen. In den seit 1955 von den Ländern geführten Listen national wertvollen Kulturbesitz zum Schutz gegen Abwanderung ins Ausland sind keine Oldtimer eingetragen! Das wird von den Kulturgutschutzexpertinnen und –experten auch in Zukunft nicht erwartet, denn die Automobilgeschichte Deutschlands ist in den öffentlichen Technikmuseen, den zahlreichen Oldtimer-Museen sowie den Firmenmuseen der deutschen Automobilindustrie durch historische Automobilexponate vielfach dokumentiert und gesichert. Es besteht in diesem Kontext keinerlei Anlass zur Sorge.

Carsten Müller bittet um Übersendung einer Darstellung der beiden angetragenen Vorgänge und bietet gleichzeitig die Übersendung von ausführlichen Materialien zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts an Interessierte an.

Stephan Richter knüpft an die Vorstellung des „Mobilen Nutzfahrzeugmuseum Sittensen“ von Emil Bölling sowie die Übernahme und den Erhalt der Sammlung durch Karl-Heinz Rehkopf und die Kulturstiftung Kornhaus an. Am 4. Juni 2016 hat in Einbeck das „PS.Depot Lkw + Bus“ eröffnet. Damit ist die Sammlung bis November an jedem ersten Samstag im Monat wieder zugänglich. Informationen dazu sind auf der Internetseite des PS.SPEICHER verfügbar: https://ps-speicher.de/lkw-sammlung.php

Nächste Sitzung

Carsten Müller kündigt die nächste Sitzung des Parlamentskreises an. Absprachegemäß sollen zum bereits vereinbarten Oktobertermin mehrere Landesverkehrsminister eingeladen werden. Der Schwerpunkt dieser Sitzung werden Themen aus dem Zuständigkeitsbereich der Länder sein.

Die nächste Sitzung des Parlamentskreises findet am Montag, 17. Oktober 2016, 14:00 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer Straße 1, 10117 Berlin, Saal PLH E.600 statt. Die Einladung wird rechtzeitig versendet.

Die Anlagen:

Protokoll

TOP 6: VDA Prognose Oldtimer 2030

TOP 7 Paris

TOP 8 Foerderverein August Horch Museum Zwickau 20160620

Jun 152016
 

(english below, en Francais au-dessous)

Hier die Pressemitteilung von Citroën Niederlande:

PROGRAMM DES CITROËN WORLD MEETING WIRD BEKANNT:
BERÜHMTES CONCEPT CAR GTBYCITROËN KOMMT IN DIE NIEDERLANDE

Vom 11. bis 14. August 2016 organisiert unser Land zum dritten Mal das Citroën World Meeting. Auf dem prachtvollen Landgut Middachten in De Steeg (Gelderland) bieten die vereinigten niederländischen Citroën Clubs ein umfangreiches Programm für Jung und Alt an. Die International Citroën Car Club Rally (ICCCR) ist ein stark frequentiertes, alle vier Jahre stattfindendes Ereignis für die Liebhaber klassischer und moderner Citroëns aus der ganzen Welt.

Vier Tage lang bietet das 16. Citroën World Meeting den Besuchern ein gut gefülltes Programm. Mit viel Straßentheater, einem Foodcourt und Live-Musik vom frühen Nachmittag bis zum späten Abend zeigt das Citroën World Meeting ausgesprochene Festivalambitionen.

Kultur, kulinarische Überraschungen und …das außergewöhnliche Konzeptauto GTbyCitroën

Neben den kulinarischen Verlockungen und einem breiten Musikangebot stehen natürlich die mehr oder weniger klassischen Citroën-Modelle im Mittelpunkt des 16. Citroën World Meeting. Spaß und Spiel wechseln sich ab mit technischen Vorführungen, Vorträgen, Kinderanimationen und Ausstellungen von seltenem bis einmaligem Citroën-Firmenmaterial. Extra aus Paris kommt das Concept Car GTbyCitroën.

Mit dem GTbyCitroën, dem außergewöhnlichen Konzeptauto, das 2008 enthüllt wurde, war Citroën der erste Autofabrikant, der einen Link zur virtuellen Welt legte. Dieser GTbyCitroën, eine ganz neue Vision vom Auto, ist die gelungene Realisierung eines Fahrzeugs aus der digitalen Welt. Es entstand aus der Zusammenarbeit von Citroën und Polyphony, dem Hersteller der Simulationsspielserie Gran Turismo 5. In einem riesigen Zelt wird ein Pop-up-Museum mit einem gigantischen Ersatzteilmarkt kombiniert.

Weil kein Zelt groß genug sein kann, um so viel Schönes darin unterzubringen, gibt es auf dem ICCCR2016 auch ein Freiluftgelände für Veranstaltungen, einen Outdoor-Markt, einen Foodcourt und sogar ein richtiges Freilichtkino. Die Citroën-Clubs zeigen sich mit gepflegten Ständen, originellen Aktivitäten und phantastischen Automobilen von ihrer besten Seite. Denn wir wollen nicht vergessen, dass all die leckeren Speisen, schönen Ausstellungen, interessanten Vorträge und unterhaltsamen Spiele denselben Ausgangspunkt haben: die Begeisterung für die Marke Citroën.

Der ideale sommerliche Familienausflug

Das 16. Citroën World Meeting vom 11. bis 14. August 2016 im geldrischen De Steeg ist ein Ereignis für die ganze Familie. Ob Sie nun kommen, um gemeinsam mit vielen anderen Citroën-Fans aus der ganzen Welt zu zelten, um all die schönen Kreationen der Firma Citroën sowie ihrer Liebhaber zu besichtigen oder einfach, um das Ambiente zu genießen, die Musik und das Gefühl, an etwas ganz Besonderem teilzunehmen – die ICCCR2016 hat jedem etwas zu bieten.

Aufgrund des großartigen Standorts auf dem historischen Landgut Middachten, der einzigartigen Zusammenarbeit von über dreißig modellgebundenen Clubs und der Begeisterung von tausenden Teilnehmern, die sich bereits vorab angemeldet haben, verspricht das Meeting, ein tolles Fest zu werden. Weitere Informationen und Eintrittskarten erhalten Sie über die Website www.icccr2016.nl.

Anmerkungen für die Redaktion
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Weitere Informationen erhalten Sie bei Citroën Nederland BV, Abteilung Public Relations:
Anne Lobbes, Tel. +31(0)20 5938203 / E-Mail: anne.lobbes@citroen.com

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CITROËN WORLD MEETING PROGRAMME ANNOUNCED:
FAMOUS GTBYCITROËN CONCEPT CAR IS COMING TO THE NETHERLANDS

From 11 to 14 August 2016, the Netherlands will be organising the Citroën World Meeting for the third time. At the fabulous Middachten country estate in De Steeg in the Dutch province of Gelderland, the combined Dutch Citroën clubs will be presenting an extensive programme for young and old. The International Citroën Car Club Rally (ICCCR) is a very popular event held every four years for aficionados of classic and contemporary Citroëns from all over the world.

For four days, visitors to the sixteenth Citroën World Meeting will be able to enjoy a packed programme that includes street theatre, a food court, and live music. From early in the afternoon till late in the evening, the Citroën World Meeting will be the scene of a fantastic festival.

Culture, culinary treats, and …the special concept car, GTbyCitroën

As well as some culinary delights and a rich musical programme, it will be the vintage and less vintage Citroëns that will be at the centre of attention at the sixteenth Citroën World Meeting. Creative activities will be interspersed with technical demonstrations, lectures, animations for children, and exhibitions of notable and, in many cases, unique Citroën material. The special concept car, GTbyCitroën, is coming from Paris. With the GTbyCitroën, the remarkable concept car that was unveiled in 2008, Citroën became the first car manufacturer to establish a link with the virtual world. This GTbyCitroën, a new vision for the car, is an outstanding representation of a vehicle from the digital world. It was created from the working partnership between Citroën and Polyphony, the producer of the Gran Turismo 5 driving simulation game. A huge marquee will house a pop-up museum, combined with a gigantic components market.

There is no marquee in the world that is big enough to ‘play host’ to so many fantastic activities, so the ICCCR2016 will also feature an outdoor market, an events site, a food court, and even an open-air cinema. The Citroën clubs will be doing their bit too, with stands, original activities and a range of amazing automobiles. After all, we mustn’t forget that all that tasty food, those fine exhibitions, interesting lectures and fun games have one thing in common – a love for the Citroën brand.

Ideal summer family outing

The sixteenth Citroën World Meeting from 11 to 14 August 2016 in De Steeg in the Dutch province of Gelderland is a great event for all the family. Whether you are coming to camp with fellow ‘Citrophiles’ from all over the world or simply to catch a glimpse of the beauty that Citroën and its many fans have created, or even to savour the atmosphere and the music, as well as the feeling of taking part in something very special, the ICCCR2016 offers something for everyone.

Thanks to the stunning location at the historic Middachten country estate, the unique collaboration involving more than thirty model clubs and the enthusiasm of thousands of participants who have already signed up, it promises to be an unforgettable celebration. For more information and tickets, go to www.icccr2016.nl.

Note for editors
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Anne Lobbes, tel. +31 (0)20 5938203 / email: anne.lobbes@citroen.com

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PROGRAMME DÉFINITIF DU CITROËN WORLD MEETING :
LE CÉLÈBRE CONCEPT CAR GTBYCITROËN
FAIT SON ENTRÉE AUX PAYS-BAS

Du 11 au 14 août 2016, les Pays-Bas organisent pour la troisième fois le Citroën World Meeting. C’est sur le magnifique domaine de Middachten dans le village De Steeg situé dans la province de Gueldre que les clubs néerlandais de Citroën se sont joints pour offrir un superbe programme aux jeunes comme aux moins jeunes. L’International Citroën Car Club Rally [ICCCR] est un événement très prisé destiné aux amateurs de Citroën classiques et modernes du monde entier. Il est organisé une fois tous les quatre ans.

Pendant quatre jours, le seizième Citroën World Meeting promet un programme bien rempli à ses visiteurs. Avec du théâtre de rue, une aire de restauration et de la musique live du début de l’après-midi jusque tard dans la soirée, le Citroën World Meeting affiche de réelles ambitions de festival.

Surprises culturelles, culinaires et … le concept car spécial GTbyCitroën

Outre les délices culinaires et une riche programmation musicale, les Citroën classiques et moins classiques seront le point de mire du seizième Citroën World Meeting. Des activités ludiques seront entrecoupées de démonstrations techniques, de conférences, d’animations pour enfants et d’expositions d’équipements exceptionnels et souvent uniques de Citroën. Le concept car GTbyCitroën arrive tout spécialement de Paris pour l’occasion. Avec GTbyCitroën, l’extraordinaire concept car dévoilé en 2008, Citroën était le premier constructeur automobile à établir un lien avec le monde virtuel. Cette nouvelle vision sur la voiture est une magnifique création d’un véhicule de l’ère numérique. Le GTbyCitroën est issu de la coopération entre Citroën et Polyphony, producteur du jeu de simulation de conduite Gran Turismo 5. Dans une tente géante, un musée éphémère sera assorti d’un gigantesque musée de pièces détachées.

Comme il n’y a pas de tente assez grande pour héberger autant de beauté et de prodiges, l’ICCCR2016 aura également un marché à l’extérieur, un espace événementiel, une foire alimentaire et même un authentique cinéma de plein air. Les clubs Citroën se montreront sous leur meilleur jour avec des stands entretenus, des activités originales et une myriade de belles voitures. Car n’oublions pas que tous ces bons mets, ces superbes expositions, ces intéressantes conférences et ces jeux irrésistibles ont bel et bien une chose en commun : l’amour pour la marque Citroën.

Excursion familiale idéale cet été

Le seizième Citroën World Meeting, du 11 au 14 août 2016 inclus au village De Steeg dans la Gueldre, est un événement pour toute la famille. Que vous veniez camper avec d’autres fans de Citroën du monde entier, ou pour jeter un œil à toutes les merveilles créées par Citroën et ses nombreux aficionados, ou pour jouir de l’ambiance, de la musique et du sentiment de participer à quelque chose d’exceptionnel : l’ICCCR2016 en réjouira plus d’un.

Grâce au magnifique emplacement sur le domaine historique de Middachten, la coopération unique de plus de trente clubs affiliés et l’enthousiasme des milliers de participants déjà inscrits, cela promet d’être une fête grandiose. Pour de plus amples informations et les tickets, rendez-vous sur le site www.icccr2016.nl.

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FIVA: Wir müssen jetzt handeln: Erhalt des „digitalen Kulturguts Automobil“

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Mai 242016
 
Illustration: Daniel Hertzberg / Spectrum IEEE.org

(English below)

Die Pressemitteilung des ADAC:

Vielen modernen Klassikern, die seit Mitte der 1980er Jahre hergestellt wurden, steht eine ungewisse Zukunft bevor, wenn es der Branche nicht gelingt, die Technologie dieser Fahrzeuge – der sogenannten „digitalen Generation“ – zu bewahren.

Der FIVA (Weltverband der Oldtimerclubs und -verbände) ist es ein Anliegen, diese sehr reelle Gefahr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, bevor es zu spät ist. Vereinzelte Initiativen machen bereits gewisse Fortschritte. Eine nachhaltige Lösung wird jedoch voraussichtlich nur mit Unterstützung der Industrie und einer konzertierten Aktion von Oldtimerliebhabern, Clubs und Organisationen wie der FIVA gelingen.

Dieser Meinung ist auch Stephan Joest, Experte für elektronische Bauteile und Präsident von Amicale Citroën Internationale, dem weltweiten Netzwerk von über 1.000 Citroën-Clubs. „Wir haben gegenwärtig die einmalige Gelegenheit, vorhandene Bestände an elektronischen Bauteilen und deren digitalen Quellcode zu bewahren.“, erklärt er. „Wenn nicht, laufen wir Gefahr, die Steuergeräte nicht mehr ersetzen zu können, die in Klassikern ab Mitte der 1980er Jahre typischerweise alles steuern – vom Motormanagement über die Klimaanlage bis hin zur Sicherheitsausstattung.

Stephan Joest

Stephan Joest – Amicale Citroën Internationale (ACI) / Beirat Elektronik @ DEUVET e.V.

Die digitale Alterung, d.h. die physische Alterung elektronischer Bauteile, findet unabhängig von der Benutzung des Bauteils statt. Laut einer alarmierenden Statistik sind rund 50% der Steuergeräte ab einem Alter von 40 Jahren bereits bei Erhalt defekt („dead on arrival“), d.h. sie funktionieren schon beim Einbau unmittelbar nach dem Auspacken nicht mehr. Je älter das elektronische Bauteil, desto schwieriger ist es, einwandfreien Ersatz zu finden“, meint Joest und betont, dass dies kein markenspezifisches Problem sei, sondern die gesamte Branche betreffe.

Fritz Cirener - Bosch Automotive

Fritz Cirener – Bosch Automotive

Bosch hat die jüngeren historischen Fahrzeugen drohende Gefahr erkannt und arbeitet an einer Lösung. „Die Herausforderung, klassische Fahrzeuge am Laufen zu halten, ist bei den künftigen Generationen größer denn je.“, bestätigt Dipl.-Ing. Fritz Cirener, Leiter BOSCH Automotive Tradition. „Wir arbeiten gemeinsam mit den Herstellern an diesem Thema. Vor uns liegt noch ein weiter Weg. Wenn wir aber die Technologie für die jüngeren und künftigen Nutzergenerationen bewahren wollen, lohnt sich der Einsatz.“

Wie Stephan Joest betont, wird die Herausforderung eher noch größer werden. „Heutige Premiumfahrzeuge haben etwa 60-100 separate elektronische Steuergeräte, die jeden Aspekt des Fahrzeugs steuern – und die Software wird von Jahr zu Jahr komplexer. Neben dem akuten Bedarf, die Langlebigkeit von Fahrzeugen ab den 1980ern bis zur Jahrtausendwende sicherzustellen, müssen wir auch dafür sorgen, dass unsere heutigen Fahrzeuge in 30 Jahren noch eine Zukunft haben. Darauf sind wir gegenwärtig nicht ausreichend vorbereitet.

„Wir müssen jetzt handeln, um das technische Kulturgut der ‘digitalen Fahrzeuggeneration’ zu bewahren und sicherzustellen, dass die Oldtimer der Zukunft ihr Dasein nicht einfach als statische Ausstellungsobjekte fristen müssen, sondern lebendige Kulturgüter bleiben können“ , resümiert Joest.

Die FIVA wird dieses wichtige Thema als Tagesordnungspunkt für das FIVA-Kulturgutforum 2016 Anfang September vorschlagen. Zu diesem Forum in Chantilly treffen sich die Leiter der Traditionsabteilungen der führenden Automobilhersteller, um über die gemeinsamen Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.

Hinweis: Für den Inhalt der Meldung ist ausschließlich die FIVA verantwortlich. Die Übersetzung vom englischen Originaltext ins Deutsche erfolgte durch den ADAC e.V.

Über die FIVA:

Die FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) widmet sich dem Schutz, der Förderung und der Erhaltung des Automobilen Kulturgutes. Die FIVA repräsentiert weltweit die Interessen von über 1,5 Mio. Oldtimerbesitzern in 64 Ländern. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des im Jahre 1966 gegründeten Oldtimer-Weltverbandes, hat die UNESCO die Schirmherrschaft für das von der FIVA ausgerufene Internationale Jahr des Automobilen Kulturgutes (FIVA World Motoring Heritage) übernommen.

In Deutschland sind der Allgemeine Schnauferl-Club e.V. (ASC), der Deutsche Automobil-Veteranen-Club e.V. (DAVC) und das Ressort Klassik des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs e.V. (ADAC) Mitglied der FIVA.

Weitere Infos und Tipps rund um historische und klassische Fahrzeuge erhalten Sie unter www.adac.de/klassik. Abonnieren Sie den regelmäßig erscheinenden elektronischen ADAC Oldtimer-Newsletter unter www.adac.de/newsletter und bleiben Sie über die Entwicklungen in der Klassik-Szene stets informiert.

Kontakt für Anregungen und Fragen:
ADAC e.V., Klassik Interessenvertretung
Hansastraße 19, 80686 München
email: klassik@adac.de

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Preserve the ‘digital generation’ of classic vehicles

fiva-logo

The press release by FIVA:

Many modern classics built after the mid-1980s face an uncertain future, unless the industry can safeguard the technology behind these vehicles – the so-called ‘digital generation’.

FIVA (the international federation of historic vehicles) is keen to draw public attention to this very real threat, before it’s too late. Already, a number of isolated initiatives are making progress, but a sustainable solution is likely to require industry support, alongside concerted action by enthusiasts, clubs and organizations such as FIVA.

Stephan Joest, a consultant in electronic vehicle components and also president of Amicale Citroën Internationale, the network of 1,000-plus Citroën car clubs worldwide, agrees. “We currently have a clear window of opportunity when it’s still possible to preserve existing stocks of electronic components and their digital ‘source codes’,” he explains. “Otherwise, we risk finding ourselves unable to replace the ECUs (electronic control units) that – in classics from the mid-1980s onward – typically control everything from engine management to air-conditioning and safety equipment.

Illustration: Daniel Hertzberg / Spectrum IEEE.org

Illustration: Daniel Hertzberg / Spectrum IEEE.org

“Digital aging – the physical aging of electronic components – takes place whether or not the component is in use, and a startling statistic is that around 50% of 40-plus-year-old ECUs are ‘dead on arrival’, i.e. not in working order when installed freshly out of the box. The older the electronic unit, the harder it will be to find replacement units that still work,” says Joest, stressing that this is not a problem specific to any particular marque, but one that’s endemic across the industry.

Bosch is one organization that has recognized the impending threat to younger historic cars and is working towards a solution. “To keep upcoming generations of classic cars running will be more challenging than in the past,” confirms Dipl.-Ing. Fritz Cirener, head of Automotive Tradition at Robert Bosch GmbH. “Together with the manufacturers, we are working on this topic. There’s a long way to go but it will be worth it, if we want to preserve the technology for the younger and future user generations.”

Stephan Joest points out that the challenge is only going to get bigger. “The premium cars of today have some 60-100 separate ECUs, controlling every aspect of the car – and the complexity of the software is increasing every year. While the immediate need is to protect the longevity of vehicles from the 1980s to the end of the millennium, we also need to ensure that there is a future for today’s vehicles, 30 years from now. Currently, we are not sufficiently prepared.

“We need to act now to safeguard the technical heritage of the ‘digital generation’ of vehicles, and ensure that classic automobiles of the future don’t have to be simply static objects in showrooms, but can remain as lively cultural assets,” concludes Joest.

FIVA will be suggesting that this important topic is added to the agenda of the 2016 FIVA Heritage Forum at Chantilly, in early September, where the heads of the major motor manufacturer heritage departments meet to discuss common challenges and opportunities.

FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) is dedicated to the protection, promotion and preservation of world motoring heritage.
FIVA is present in 64 countries and represents the interests of over 1,500,000 historic vehicle owners worldwide.
In 2016, FIVA received the patronage of UNESCO for its World Motoring Heritage Year in celebration of the 50th anniversary of the founding of the organization in 1966.
For more information visit: fiva.org

Citroën-Comics Autogrammstunde: Jean-Luc Delvaux, Ehrengast der „Citroën-Straße“, Technoclassica 2016

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Apr 062016
 

(English below)

Die Fans und Freunde automobiler Comics kennen ihn sicherlich, nicht zuletzt auch dadurch, dass seine Illustrationen in den letzten Jahren auf zahlreichen nationalen und internationalen Citroën-Veranstaltungen zu sehen waren.

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Die Amicale Citroën Deutschland freut sich, in diesem Jahr den berühmten Zeichner Jean-Luc Delvaux als Gast auf der „Citroën-Strasse“, dem Stand der deutschen Citroën- und Panhard-Clubs auf der Techno-Classica 2016 in Halle 9.1, am Wochenende begrüßen zu dürfen.

Kurz zu seiner Person:

Jean-Luc Delvaux wurde 1970 in Huy in Belgien geboren. Seine Arbeiten werden u. a. von dem Magazin „Gazoline“ und dem Schweizer Verlag Paquet veröffentlich, für den seine bekannteste Comic-Serie „Jacques Giphar“ (dt. „Jacques Gibrat“) entstanden ist.

Bisher sind von dieser erfolgreichen Serie sechs Bände in Französisch erschienen, auf Deutsch liegen die Alben 1 bis 5 vor.

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Begrüßen Sie mit uns Jean-Luc Delvaux am 8. und 9. April 2016 am Stand der „Citroën-Strasse“ (Halle 9.1) und lassen Sie sich eines seiner Werke mit einer kleinen Zeichnung versehen.

Herzlich willkommen!

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Jean-Luc Delvaux, our special guest at Citroën-Strasse, Techno-Classica 2016

The fans and friends of automobile comics certainly know him, not at least by the fact that his illustrations are often found on numerous publications along national and international Citroën meetings.

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The „Amicale Citroën & DS Deutschland“ is quite happy to be able to welcome the famous artist Jean-Luc Delvaux as our special guest on the „Citroën-Strasse“ booth, the association of the German
Citroën and Panhard clubs on the Techno-Classica 2016.

Jean-Luc Delvaux was born in 1970 in Huy, Belgium. He works as illustrator for the magazine “Gazoline” and the Swiss publisher Paquet, for whom his most famous series “Jacques Giphar” was created. So far, six volumes were published in French, of which five were translated so far into German.

We welcome Jean-Luc Delvaux on 8 and 9 April 2016 at the club booth of Amicale Citroën and the German Citroën, DS and Panhard clubs. Visitors are invited to get a drawing in one of his books.

Welcome to our booth – and welcome Jean-Luc Delvaux!

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Vor 85 Jahren: Start der „Croisière Jaune“

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Apr 042016
 

(English below)

Vor 85 Jahren, am 4. April 1931, brach Citroën zur legendären „Croisière Jaune“ – der „Gelben Kreuzfahrt“ – auf. 315 Tage lang war die Expedition mit Kégresse-Kettenraupen durch die Wüste Gobi unterwegs; am 12. Februar 1932 erreichte sie Peking und damit ihr Ziel. Was mit einem außergewöhnlichen Abenteuer begann, wurde zu einer wahren Erfolgsgeschichte: Heute ist das Reich der Mitte mit über 300.000 Zulassungen in 2015 wichtigster Absatzmarkt für die Marke mit dem Doppelwinkel.

Die Geschichte von Citroën in China begann vor 85 Jahren mit einer einzigartigen Reise. Fünf Jahre nach der „Croisière Noire“ organisierte das Unternehmen im Jahr 1931 mit der „Croisière Jaune“ erneut eine große Expedition, die diesmal ganz Asien durchqueren sollte. Zwei Teams bestehend aus Spezialisten wie Archäologen, Geologen und Experten aus China machten sich mit den eigens konstruierten Citroën-Halbkettenfahrzeugen „Kégresse“ am 4. April 1931 auf den Weg nach China – Fotografen, Journalisten und Filmemacher nahmen ebenfalls teil, um über das Abenteuer berichten zu können.

Im Laufe der Expedition bezwangen die Teams nahezu unüberwindliche natürliche Hindernisse: die Wüste Gobi, die Höhen des Pamir-Gebirges und die Berge des Himalaya. Oftmals drohte der Untergrund unter den Halbkettenautos wegzurutschen, teilweise waren die Wege so schmal, dass die Fahrzeuge in 30 Kilogramm schwere Einheiten zerlegt und mehrere Kilometer weit getragen werden mussten. Die extremen klimatischen Bedingungen stellten die Teams und ihre Fahrzeuge vor zusätzliche Herausforderungen. So wurden Mensch und Maschinen mehrfach bis an ihre Grenzen gebracht. Nachdem sie 315 Tage lang Kälte, Schnee, Steilhänge und Abgründe auf insgesamt 12.115 Kilometern überwunden hatten, erreichten die Expeditionsteilnehmer am 12. Februar 1932 ihr Ziel: Peking.

Die „Croisière Jaune“ war eine clevere und ausgefallene Marketingaktion des Firmengründers André Citroën, welche die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge mit dem Doppelwinkel unter Beweis stellen sollte. Gemeinsam mit Georges-Marie Haardt plante er das außergewöhnliche Abenteuer, das der Marke nicht nur zu mehr Ruhm und Aufmerksamkeit verhalf, sondern vor allem belegen sollte, dass sich ein starkes und solidarisches Team mit dem entsprechenden „Equipment“ selbst übertreffen kann. Mut, Kreativität und Anspruch gehörten bereits damals zu den wichtigsten Markenwerten.

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Die Chinesische Mauer bot mehr als ein halbes Jahrhundert später erneut die Kulisse für eine einzigartige Aktion von Citroën, bei welcher der spritzige Kleinwagen AX als erstes westliches Modell auf dem Wahrzeichen Chinas zu sehen war – ein spektakulärer Auftritt, der weltweit für Beachtung sorgte. Ein Jahr zuvor war die Marke mit der Teilnahme an der ersten Automobilausstellung in Shanghai auf den jungen chinesischen Automobilmarkt vorgestoßen.

Der erfolgreichen Marketingkampagne unter dem Motto „Révolutionnaire!“ in den1980er Jahren folgte in den 90ern der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen in China. 1992 startete Citroën ein Joint Venture mit dem chinesischen Automobilhersteller Dongfeng. Die Gründung der Dongfeng Citroën Automobiles Company (DCAC) mit einer Investition von sieben Milliarden Francs bedeutete seinerzeit die zweitgrößte französische Investition in China. Ab diesem Zeitpunkt wurde an den Standorten Xiang Fan und Wuhan der Citroën ZX mit aus Frankreich gelieferten Teilen gefertigt. 1998 präsentierte Citroën mit dem Fukang 988 das erste Modell, das speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurde.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends baute Citroën die Produktion in China deutlich aus. Dazu wurde die Kooperation zwischen PSA Peugeot Citroën und Dongfeng intensiviert und 2002 die Dongfeng Peugeot Citroën Automobiles (DPCA) als neues Joint Venture gegründet.

Mit zahlreichen neuen Modellen und weiteren Kooperationen setzt Citroën den Wachstumskurs in China bis heute fort: Mittlerweile verfügt die Marke über 500 Verkaufsstellen. Rund ein Viertel aller produzierten Autos verkauft Citroën derzeit in der Volksrepublik. Damit ist das Reich der Mitte der wichtigste Absatzmarkt für die Marke mit dem Doppelwinkel. Citroën in China – eine Erfolgsgeschichte seit 85 Jahren.

Download: Pressemitteilung der CDG: 85 Jahre Crosière Jaune

In Deutschland finden sich Fans und Freunde des Citroën AX im „André Citroën-Club (ACC)“ zusammen und zelebrieren mindestens einmal im Jahr im Rahmen des ACC-Jahrestreffens ihre Passion. Weitere Informationen zum Club auf www.andre-citroen-club.de

Hier noch einige schöne Bilder der Croisière-Expeditionen, in hoher Auflösung und auch als Desktop Hintergrund gut geeignet:

Die Bilder der heutigen Pressemitteilung:

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85 Years Ago: Start of the „Croisière Jaune“

85 years ago, on April 4th 1931, Citroën started the legendary „Croisière Jaune“ – the „Yellow Cruise“. During 315 days, the expedition went on „Kégresse“ half-tracked vehicles through the Gobi Desert. The trip ended on February 12th 1932 in Beijing. What began being an extraordinary adventure, turned out to be a true success story: Today, China is with over 300,000 registrations in 2015 the most important market for the brand.

The story of Citroën in China began 85 years ago with a unique trip. Five years after the „Croisière Noire“, the company organized in 1931 with the „Croisière Jaune“ again a great expedition, this time passing through the whole of Asia. Two teams consisting of specialists such as archaeologists, geologists and experts from China went on the trip using the specially constructed Citroën half-tracks „Kégresse“ on April 4th 1931 on their way to China – photographers, journalists and filmmakers also attended to report about this unique adventure.

During the expedition the team conquered almost insurmountable natural barriers: the Gobi desert, the heights of the Pamir Mountains and the mountains of the Himalayas. Often threatened the subsoil under the half-track car it sliding, partially the roads were so narrow that vehicles needed to be dismantled into heavy units up to 30 kilograms and had to be taken over these passes for several kilometers. The extreme climatic conditions posed an additional challenge for the teams and their vehicles. So both man and machine were repeatedly brought to their limits. Having 315 days long overcome cold, snow, steep slopes and precipices to total 12,115 kilometers, the expedition reached on 12 February 1932 its final destination: Beijing.

The „Croisière Jaune“ was a clever and unusual marketing campaign of the founder André Citroën which again should prove the the outstanding performance of vehicles with the „double chevron“ logo. Together with Georges-Marie Haardt he planned the extraordinary adventure that not only helped the brand to achieve more fame and attention. But especially it should prove that a strong and mutually supportive team with the corresponding „Equipment“ can surpass themselves. Courage and creativity were already at that time some of the main brand values.

The famous „Great Wall“ offered more than half a century later the stage for a unique marketing campaign of Citroën in which the sparkling small car „AX“ was the first Western model to see the symbol of China – a spectacular appearance which caused worldwide attention. One year earlier, the brand had been participating in the first automobile exhibition in Shanghai and thus approached the rather young Chinese automotive market.

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The successful marketing campaign under the slogan „Révolutionnaire!“ during the 1980s was following in the 1990s the expansion of economic relations in China. In 1992, Citroën started a joint venture with the Chinese car manufacturer Dongfeng. The establishment of „Dongfeng Citroën Automobiles Company“ (DCAC) with an investment of seven billion French Francs meant at that time the second largest French investment in China. From this point onwards, the Citroën ZX was built at the sites Xiang Fan and Wuhan with supplied parts from France. In 1998, Citroën presented with the „Fukang 988“ the first model which was developed specifically for the Chinese market.

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At the beginning of the new millennium, Citroën expanded its production in China significantly. For this purpose, the cooperation between PSA Peugeot Citroën and Dongfeng was intensified and the „Dongfeng Peugeot Citroën Automobiles“ (DPCA) was established as a new joint venture from 2002 onwards.

With numerous new models and further collaborations, Citroën continuously sets the course for growth in China to this day: In the meantime the brand has more than 500 dealerships. Citroën currently sells about a quarter of all produced cars in the People’s Republic of China. This is the most important market for the „double chevron“ brand.

Citroën in China – a success story for 85 years!

Download: Pressemitteilung der CDG: 85 Jahre Crosière Jaune

Germany’s biggest and by far oldest Citroën club, the „André Citroën-Club“, aggregates all friends and owners of the AX and many other Citroën vehicles, and at least once a year their annual meeting sets the highlight for Citroën enthusiasts across all models and years of Citroën vehicle production. More information at: www.andre-citroen-club.de

„Citroën-Strasse“ @ Technoclassica 2016: „125 Jahre Panhard“ / „Die Nutzfahrzeuge von Citroën“, 6.-10.April 2016, Essen/Germany

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Apr 022016
 

(English below)

„Citroën in Raum und Zeit“ lautet das diesjährige Motto von Citroën auf der Techno-Classica, die vom 6. bis 10. April 2016 in Essen stattfindet. Auf dem Stand in Halle 4 werden passend zum Motto zwei historische „Raumwunder“ ausgestellt: der Transporter Citroën HY und der offene Citroën Méhari. Die Verbindung von Raum und Zeit gelingt durch die Deutschlandpremieren des Citroën SpaceTourer und des Citroën E-Méhari, die in der Nachfolge ihrer historischen Pendants stehen. Als besonderen Gast empfängt Citroën am 6. April um 14 Uhr Henri Jacques Citroën, den Enkel von Firmengründer André Citroën, auf dem Messestand. Der 62-jährige Franzose steht der Presse und interessierten Fachbesuchern für Gespräche zur Verfügung.

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Einen Meilenstein in der Geschichte von Raum und Zeit bei Citroën stellt der Citroën Typ H dar, der 1947 auf dem Automobilsalon Paris seine Weltpremiere feierte und sich einen Namen als vielseitig verwendbares Raumwunder machte. Durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überzeugte der Transporter par excellence nicht nur als rollende Eisdiele, Wohnmobil oder Kühlwagen, sondern fand auch im öffentlichen Dienst Verbreitung, beispielsweise als Fahrzeug der Feuerwehr. Sein Erfolgsrezept war typisch für die Nachkriegszeit:

Einfache Bauart, robuste Technik und die Reduzierung auf das Wesentliche machten den frontgetriebenen Kleintransporter zu einem beliebten Kassenschlager.

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Gut 20 Jahre später, im Mai 1968, überraschte Citroën mit der Präsentation des Méhari, einem weiteren Phänomen der Automobilgeschichte. In einer Phase, die von Freiheit, Rebellion, Einfallsreichtum und Unbekümmertheit geprägt war, brachte Citroën mit dem Méhari ein Fahrzeug auf den Markt, das genau diese Werte verkörperte. Sein Konzept war so einfach wie erfolgsversprechend: Ein unprätentiöses Fahrzeug, das zum Transport von Heuballen oder Surfbrettern gleichermaßen geeignet war, wie als Freizeitauto und für dessen Reinigung man einfach den Gartenschlauch verwenden konnte. Mit seiner Variabilität und Sparsamkeit griff der Citroën Méhari die Philosophie des Citroën 2CV auf, wobei zugleich modernste Materialien zum Einsatz kamen.

Im Raum-Zeit-Kontinuum der Techno-Classica 2016 spielt auch der ausdrucksstarke Citroën SpaceTourer, der auf der diesjährigen Techno-Classica seine Deutschlandpremiere feiert, eine besondere Rolle. Mit drei Längen, vier Ausstattungsvarianten und einer Vielfalt an Inneneinrichtungen gibt er die passende Antwort auf jede Herausforderung. Aufgrund der Vielzahl an Personalisierungsmöglichkeiten und einer bemerkenswerten Effizienz ist das Modell der ideale Begleiter für Familien und Gewerbetreibende. So unterstreicht der Citroën SpaceTourer das Motto – „Citroën in Raum und Zeit“ – auf eindrucksvolle Weise.

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Ebenso steht der Citroën E-Méhari par excellence für die Entwicklung von Raum und Zeit bei Citroën. Mit einem Augenzwinkern greift er die wichtigsten Eigenschaften des legendären Méhari aus den späten 60er Jahren auf und ist zugleich auf die Zukunft gerichtet. Fröhlich, farbenfroh und lautlos ist dieses rein elektrisch angetriebene, viersitzige Cabrio ein wahrer Freigeist in der automobilen Landschaft. Der Citroën E-Méhari wird als „it-car“ all diejenigen verführen, die sich vom Durchschnitt abheben wollen, voller Energie sind, dem Trend folgen und die Umwelt schonen.

„125 Jahre Panhard“ auf der Citroën-Straße

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Auf der „Citroën-Straße“ – dem Gemeinschaftsstand der Citroën-, DS- und Panhard-Clubs in Halle 9.1 – werden außergewöhnliche Exponate der im Jahr 1967 mit Citroën fusionierten Marke „Panhard & Levassor“ präsentiert. Als erstes Unternehmen der Welt begann Panhard 1891 mit der Herstellung und dem Verkauf von serienmäßig und industriell produzierten Fahrzeugen – der ausgestellte Typ „P2D“ von 1892 ist noch immer im Besitz von Familie Panhard. Mit der Konzentration auf die Herstellung von Rennwagen und Luxusfahrzeugen war Panhard bis zur Jahrhundertwende weltweit Marktführer im Automobilbau und konnte diese Stellung in Frankreich bis in die 30er Jahre behaupten.

Ergänzt wird die sehenswerte und von „Amicale Citroën & DS Deutschland“ organisierte Ausstellung durch eine Retrospektive „Die Nutzfahrzeuge von Citroën“, ebenfalls in Halle 9.1, Stand 135.

Insgesamt umfasst die Panhard-Jubiläums-Ausstellung folgende Fahrzeuge :

* Panhard P2D Bj. 1892 (aus der allerersten Automobil-Serie, Auto von Hippolyte Panhard, Besitz der Familie Panhard, steht z.Z. in Musée National von Mülhausen)
* Panhard „Sans-Soupape“ X45, Bj. 1924 (Torpédo)
* Panhard Dyna X, Bj. 1950 (Originalzustand)
* Panhard Dyna Z1, Voll-Aluminium, Bj. 1955 (Originalzustand)
* Panhard 24 ct Blau Metallic (letzter produzierter PL-Fahrzeugtype)

Zum Hintergrund:

„Panhard“ ist der Markenname des französischen Autoherstellers „Panhard & Levassor“ für Kleinwagen und Panzerfahrzeuge.
Panhard & Levassor wurde 1886 gegründet, und begann bereits 1891 als erstes Unternehmen der Welt mit der Herstellung und dem Verkauf von serienmäßig produzierten Fahrzeugen.

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Ihm folgte ein Jahr später der erste Wagen mit Frontmotor. Über Ketten wurden die Hinterräder angetrieben. Mit diesem Typ wurde erstmals ein Automobil in der klassischen Anordnung mit Kühler, Motor und Getriebe vorn und Antrieb hinten verwirklicht.

Diese von Levassor entwickelte Anordnung fand als „Système Panhard“ breite Anwendung. Sie beruht auf Erkenntnissen von Amédée-Ernest Bollée (1844–1917), die dieser erstmals 1878 im Dampfwagen La Mancelle (1878–1880) anwendete, allerdings noch ohne Getriebe.

Daieses erste, von Panhard „P2D“ genannte Modell gilt auch das erste in Serie gebaute Auto mit Verbrennungsmotor. Noch 1891 begann die kleine Serienfertigung des P2D und die ersten 5 Fahrzeuge gingen in Kundenhand. Insgesamt wurden 180 Fahrzeuge des Type P2D produziert.

Es waren die ersten benzingetriebenen Automobile überhaupt, die an einen Endkunden verkauft wurden. (Anm: Der erste von Benz verkaufte Wagen hingegen ging an einen Händler (Emile Roger in Paris) und wurde nie richtig in Betrieb genommen. Per Eisenbahn nach Paris gebracht, wurde er dort zusammengebaut und – laut Biographie von Benz – verstaubte dort in einer Ecke.) 😉

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Auf P2D-Basis entstand 1894 auch der erste benzinbetriebene Omnibus, dem 1895 ein größerer Typ auf gleicher Basis zur Seite gestellt wurde sowie ein offener Wagen (Typ M2 K bzw. A) Ebenfalls auf P2D-Basis entstand mit verlängertem Chassis der erste geschlossene Lieferwagen, was den Beginn der Lkw-Fertigung markiert. 1896 wurde ein noch größerer Lieferwagen auf Basis des M2 hergestellt. 1897 wurde mit dem Typ M4 ein nochmals vergrößerter Lkw und Omnibus angeboten und verkauft. In diesem Jahr hielt auch eine weitere Erfindung Einzug in die Fahrzeuge: statt der „Kuhschwanzlenkung“ konnte ein Lenkrad mit schrägstehender Lenksäule bestellt werden. Auch dies eine Erfindung von Panhard, da zuvor nur senkrecht stehende Lenksäulen mit Lenkrädern bekannt waren, die aus dem Eisenbahnbau zur Arretierung von Bremsen bekannt waren.

Der Bau ziviler Automobile wurde 1967 nach der Fusion mit Citroën eingestellt.

Comic-Zeichner zu Gast bei Autogrammstunde

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Als ein weiteres grosses Highlight freut sich die „Citroën-Strasse“, einen Comic-Zeichner des „Eckart Schott Verlags“ als besonderen Ehrengast zur Autogrammstunde am Samstag, den 9.4.2016 auf dem Stand in Halle 9.1 begrüssen zu dürfen. Die Fans und Freunde französischer der so genannten „B.D.“ werden die Gelegenheit haben, ihren eigenen Comic nicht nur signieren zu lassen, sondern sich auch vom Zeichner sein eigenes Auto etc. in das Buch vor Ort zeichnen zu lassen!

Last but not least:

Als besonderes „Collector Item“ wird auf der Messe u.a. auch ein Poster von Citroën und Amicale zu „Citroën in Raum und Zeit“, sowie die Sonderausgabe der „EPOQUE“, dem Messemagazin zur TC, für Fans und Freunde der Marke und in limitierter Auflage verfügbar sein.

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Das Citroën-Poster zum Download

Die Pressemitteilung der CITROËN Deutschland GmbH: Download hier.

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„Citroën-Strasse“ @ Technoclassica 2016: „125 Years Of Panhard“ / „The Utility Vehicles made by Citroën“

„Citroën in space and time“ is this year’s motto of Citroën at the Techno-Classica, world’s largest historic vehicle fair from 6-10 April 2016 in Essen/Germany. On the stand in Hall 4 will the theme „space miracle“ will be matched by two vehicles on display: the utility van Citroën HY and the open Citroën Méhari. The combination of time and space will be made possible by the Germany premiere of the „Citroën Space Tourer“ and the „Citroën e-Méhari“ which are in the succession of their historical counterparts. As a special guest, Citroën receives on 6 April at 2pm CET Henri Jacques Citroën, the grandson of company founder André Citroën, at the booth. The 62-year-old Frenchman is available for discussions towards the press and interested visitors.

A milestone in the history of time and space at Citroën represents the Citroën H Van which celebrated in 1947 at the Paris Motor Show its world premiere and got a reputation as a versatile spacious utility vehicle. Through its many modifications and body variants, the transporter par excellence convinced not only as a rolling ice cream shop, mobile home or refrigerated truck, but also occupied a large market in the public sector distribution, for example, as a vehicle of the fire brigade.

The „recipe for success“ was typical at the post-war period:
Simple design, robust technology and the reduction to the essentials made the front-wheel drive pickup truck to a popular blockbuster.

Some 20 years later, in May 1968 Citroën surprised with the presentation of the Méhari, another phenomenon of automotive history. In a phase wt which terms such as freedom, rebellion, ingenuity and unconcern were driving society, Citroën brought a vehicle to the market that accurately embodied these. The concept of the Méhari was as simple as promising: An unpretentious vehicle that was equally suitable for transporting hay bales or surfboards, or as a recreational car – and for its cleaning you could just use the garden hose. With its versatility and economy the Citroën Méhari resorted to the philosophy of the Citroën 2CV, while at the same time modern materials were used.

In the „space-time continuum“ of the Techno-Classica 2016 also the expressive Citroën Space Tourer places an important role, since it celebrates its Germany premiere at this year’s Techno Classica. Deployed with three different lengths, four trim levels and a variety of indoor setups it gives the right answer to every challenge. Due to the variety of personalization options and a remarkable efficiency, the model is the ideal companion for families and businessmen. So this Space Tourer underlines Citroën’s motto – „Citroën in space and time“ – in an impressive manner.

Also, the Citroën e-Méhari par excellence stands for the development of space and time at Citroën. With a wink, he looks at the key features of the legendary Méhari from the late 60s and is also directed towards the future. Cheerful, colorful and silently is this all-electric, four-seat convertible a true free spirit in the automotive landscape. The Citroën e-Méhari is as an „it-car“ charming to anyone who wants to stand out from the average, full of energy, following the trend while at the same time protecting the environment.

„125 Years of Panhard“ on show at the „Citroën-Strasse“

On the „Citroën-Straße“ – the joint booth of the German Citroën, DS and Panhard Clubs in Hall 9.1 – extraordinary vehicles are exhibited of Citroën brand „Panhard“ which in 1967 merged with the company. As the first company in the world, Panhard started in 1891 the production and sale of standard and industrially produced vehicles – the first vehicle type „P2D“ from 1892 is still owned by the Panhard family. By concentrating on the production of racing cars and luxury vehicles, Panhard at the turn of the century the global market leader in automotive and was able to maintain this position in France until the 30s.

The retrospective of the Panhard era will comprise these vehicles:

* Panhard P2D 1892
* Panhard „Sans-Soupape“ X45, 1924 (Torpédo)
* Panhard Dyna X, 1950 (original condition)
* Panhard Dyna Z1, full aluminium, 1955 (original condition)
* Panhard 24 ct, in blue metallic (last produced Panhard model)

The presentation which is being organized by the „Amicale Citroën & DS Deutschland“ also displays a retrospective „The Utility Vehicles of Citroën“ in Hall 9.1-135.

Mrz 242016
 

(English below)

Das eBook „Französische Personenwagen seit 1945“ ist das Standardwerk zum Thema Serienfahrzeuge aus Frankreich. Es beschreibt sämtliche Baureihen sowohl der vier großen Marken Citroën, Peugeot, Renault und Simca, wie auch der kleinen Marken, etwa Facel, Delahaye, Matra und Panhard, welche nach 1945 wenigstens 1.000 Fahrzeuge produziert haben. Und es gibt zu jedem Modell alle technischen Daten an.

Das eBook führt vor Augen, wie die französischen Industrie trotz hoher Benzinpreise und den damit verbundenen kleinen Motoren Weltruhm erlangte. Dabei spielte der Komfort eine herausragende Rolle. Es begann 1948 mit dem Citroën 2CV, der als Fahrzeug der untersten Preisklasse ein so aufwendiges Fahrwerk besaß, wie es anderswo nicht einmal zur Mittelklasse gehörte. Daraufhin hatte der Federungskomfort auch bei den übrigen Herstellern allergrößte Bedeutung, so dass er heute untrennbar mit der Tradition des französischen Automobils verbunden ist.

Im eBook sind aber nicht nur Fahrwerksthemen wie Hydropneumatik oder Aérostable-Federung beschrieben, sondern auch der Weg zum Dieselmotor oder zur automatischen Kraftübertragung. Vor allem aber bleiben Aspekte des Automobildesigns nicht unerwähnt.

Jede Baureihe ist dabei ausführlich beschrieben und jedes Modell mit seinen technischen Daten einzeln aufgeführt. Hinzu kommen 2.600 Abbildungen.

Das eBook mit über 7.000 (!) Seiten ist für 8,49 Euro / USD 9,99 / CHF 10,00 im Apple iBook Store erhältlich, dort steht auch eine Leseprobe bereit.
Selbstverständlich wird das Buch fortlaufend aktualisiert, wobei nach einmaligen Kauf immer wieder die neuste Version heruntergeladen werden kann:

https://itunes.apple.com/de/book/franzosische-personenwagen/id827790055?mt=11
ISBN 978-3-00-032545-8

Stand heute – Voraussetzungen: Das Anzeigen dieses Buchs erfordert ein iOS-Gerät mit iBooks 1.3.1 (oder neuer) und iOS 4.3.3 (oder neuer) oder einen Mac mit iBooks 1.0 (oder neuer) und OS X 10.9 (oder neuer).

Wir danken Herrn Rupprecht für die Bereitstellung dieser Informationen.
Einige Bilder der besprochenen Fahrzeuge – Photos (C) Albert Rupprecht:

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New ebook: Albert Rupprecht – „französische Personenwagen seit 1945“

The (German spoken) eBook „französische Personenwagen seit 1945“ (translated: „French cars since 1945“) is the German standard reference compendium and encyclobedia on the subject of cars from France. It describes all series both of the four major brands Citroën, Peugeot, Renault and Simca, as well as the small brands such as Facel, Delahaye, Matra and Panhard, which have produced at least 1,000 vehicles from 1945 onwards. And, of course, for every model all technical data is included.

The eBook takes just how the French automotive industry gained world fame despite high fuel prices and small engines. Here the comfort played a prominent role. It began in 1948 with the Citroën 2CV which had a rather complex yet innovative new suspension while it is a vehicle addressed for the the lowest price category, and not a model designed for the middle class market segment. Then, the suspension comfort was also the other producers utmost importance, so that it remains associated with the tradition of the French automobile.

The ebook not only issues such as traditional suspension technologies or innovative technologies such as hydropneumatic or „Aérostable“-suspension, but also the way to the diesel engine or the automatic transmission. Above all, the aspects of automotive design are addressed in additionl.

Each model series is described in detail and each model is listed separately with its technical data.

The eBook with over 7,000 (!) Pages and more than 2,600 pictures is available for 8,49 Euro / USD 9,99 / CHF 10,00 in the Apple iBook Store, and there is also a reading sample available.

Of course, the book is continuously updated, and after one-time purchase always the latest version can be downloaded:

https://itunes.apple.com/de/book/franzosische-personenwagen/id827790055?mt=11
ISBN 978-3-00-032545-8

(As of today: Requirements: To view this book, you must have an iOS device with iBooks 1.3.1 or later and iOS 4.3.3 or later, or a Mac with iBooks 1.0 or later and OS X 10.9 or later.)

We would like to thank Mr. Rupprecht for this information.
The Photos shown above are (C) Albert Rupprecht.

Mrz 122016
 

(English below)

Vor 25 Jahren, im Jahr 1991, feierte der Citroën ZX auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere. Die Schräghecklimousine ordnete sich zwischen dem Citroën AX und dem Citroën BX ein und war das erste speziell für die Kompaktklasse entwickelte Modell von Citroën.

Der Citroën ZX – fünf Sitze, Fünftürer und Frontantrieb – war das erste europäische Fahrzeug mit einer längsverschiebbaren Rückbank und einer neigungsverstellbaren Rückenlehne. Zudem bot es den längsten Innenraum in seinem Segment. Eine technologische Innovation beim Citroën ZX: die programmiert mitlenkende Hinterachsaufhängung, die ein leichtes Einlenken der Hinterräder in Kurvenrichtung erlaubte und so die Straßenlage erheblich verbesserte.

Im März 1991 kam der Citroën ZX mit vier Ausstattungslinien – Reflex, Avantage, Aura und Volcane – auf den Markt, die jeweils für vier verschiedene Käufertypen bestimmt waren. Zur Auswahl standen Vierzylinder-Benzinmotoren mit 55 kW/75 PS (1.360 cm³), 65 kW/88 PS (1.580 cm³) und 88 kW/120 PS (1.580 cm³). Mit dieser Modellreihe vervollständigte Citroën das Angebot für den Mittelklassemarkt und unterstrich seinen Anspruch, ein „Generalist“ zu sein.

Noch im selben Jahr wurde der Citroën ZX 1,9 l Diesel mit EGR und Katalysator auf der IAA in Frankfurt präsentiert. Das auf der Basis des XUD-Motors entwickelte ZX-Dieseltriebwerk entsprach den Wünschen der Kunden und erfüllte selbst die strengsten Umweltschutznormen. Im November 1991 zeichnete die französische Zeitschrift „Auto Moto“ den Citroën ZX Diesel Avantage als „Diesel-König“ aus.

Im Februar 1992 gingen zwei internationale Preise an den Citroën ZX: die Goldmedaille der „Association française de la presse automobile“ (französischer Verband der Automobilpresse) und der Preis „Auto Europa“, der vom italienischen Autojournalistenverband verliehen wird.

Einen Monat später wurde der Citroën ZX durch vier neue Varianten mit ZF 4-Gang-Automatik erweitert: zwei Benziner (Citroën ZX Volcane mit 120 PS/88 kW und Citroën ZX Aura mit 88 PS/65 kW) sowie zwei Diesel (Citroën ZX Aura und Citroën ZX Avantage mit 64 PS/47 kW). Der Citroën ZX wurde somit in vierzehn Modellvarianten angeboten.

Mit der Markteinführung des Citroën ZX Turbodiesel im Sommer 1992 zog ein „Spaß-Diesel“ in die Kompaktklasse ein. Der neue Turbodieselmotor mit Ladeluftkühler holte aus 1.905 cm³ 90 PS (66 kW) bei 4.000 U/min und bot eine für damalige Verhältnisse herausragende Spitzengeschwindigkeit von 185 km/h.

Im Herbst 1992 debütierten zwei neue dreitürige Versionen des Citroën ZX: der ZX Aura Turbodiesel und der ZX Aura 1.8i. Diese Coupés setzten durch ihre hervorragende Ausstattung neue Impulse für das Image der ZX Modelle.

In den Folgejahren wuchs die Modellpalette des Citroën ZX weiter – unter anderem um den Kombi, der in zwei Ausstattungslinien auf den Markt kam und viel Raum sowie gutes Fahrverhalten bot. Die Sonderserien ZX Tonic und ZX Kombi Tonic richteten sich an eine junge, designbewusste Kundschaft und waren als Drei- und Fünftürer erhältlich.

Citroën ZX Rallye Raid

Im Zuge der Markteinführung des Citroën ZX im Jahr 1991 präsentierte die Marke den 300 PS starken, Allrad angetriebenen ZX Rallye Raid und verkündete damit offiziell ihren Einstieg in den internationalen Motorsport. Bis 1997 engagierte sich Citroën Sport mit großem Erfolg bei der Rallye Raid und konnte bereits beim Auftakt des Motorsport-Engagements erste Triumphe feiern: Die beiden Fahrerteams Ari Vatanen/Bruno Berglund sowie Jacky Ickx/Christian Tarin belegten 1990 mit einem Prototyp des Fahrzeugs bei der Rallye Aragon in Spanien die ersten beiden Plätze. Bis zum Ausstieg aus der Rennserie im Jahr 1997 gewann Citroën bei der Rallye Raid fünf Konstrukteursmeisterschaften in Folge (1993 bis 1997). Im selben Zeitraum entschied Citroën mit seinen Piloten Pierre Lartigue/Michel Périn die renommierte Rallye Paris-Dakar drei Mal hintereinander für sich.

Nachtrag der Amicale – Bestands-Zahlen und Clubunterstützung

Beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) Flensburg waren zum 1.1.2014 unter den TSN (Typschlüsselnummern) 210, 214, 218, 219, 220, 221, 239, 240, 241, 242, 260, 261, 262, 298, 611, 612, 613, 614, 615, 616, 618, 619, 620, 621 und 622 noch insgesamt 1.798 Fahrzeuge der Handelsbezeichung „ZX“ (amtlicher Typ-Text „N2“) verzeichnet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß weitere ZX entweder nicht den passenden TSN zugewiesen wurden, z.B. durch Importe etc. sodaß die Anzahl der ZX in Deutschland noch höher sein kann.

Der Citroën ZX, damals auch unter dem Slogan „Golf-Klasse“ vermarktet, wird vorrangig in Deutschland durch den André Citroën-Club (www.andre-citroen-club.de) repräsentiert, in dem sich Enthusiasten für Fahrzeuge aller Baujahre von 1919 bis heute austauschen. Auf den Clubforen-Seiten (www.andre-citroen-club.de/forums) ist insbesondere die Suche nach Fahrzeugen und Ersatzteilen möglich.

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A Special Anniversary – 25 Years of Citroën ZX

(Translation by Amicale)

In 1991, Citroën’s newest model, the „ZX“, had its world premiere at the Geneva Motor Show. The hatchback was positioned between the models „Citroën AX“ and „Citroën BX“ and was the first model specifically designed for the compact class segment of Citroën.

The Citroën ZX – with five seats, five-door and front wheel drive – was the first European car with a longitudinal sliding rear bench seat and a tilt-adjustable backrest. It also offered the longest interior in its segment. A technological innovation was also deployed with the Citroën ZX: the „programmed“ co-steering rear axle which allowed an easy give in the rear wheels in the turning direction, thus greatly improving the roadholding.

In March 1991, the Citroën ZX came with four trim levels – „Reflex“, „Avantage“, „Aura“ and „Volcane“ – determined for four different types of buyers on the market. The choice was between four-cylinder gasoline engines with 55kW / 75hp (1,360 cc), 65kW / 88hp (1,580cc) and 88kW / 120hp (1,580cc). With this model Citroën completed the portfolio for the middle class market and underlined the claim to be a „generalist“.

That same year, the Citroën ZX 1.9 liter diesel with EGR (exhaust gas recirculation) and catalytic converter was presented at the IAA motor show in Frankfurt. Developed on the basis of the XUD engine, the new ZX diesel engine addressed the wishes of the customers and fulfilled the most stringent environmental standards. In November 1991, the French magazine „Auto Moto“ awarded the Citroën ZX Diesel Avantage as „diesel king“.

In February 1992, two international awards went to the Citroën ZX: the gold medal of the „Association française de la presse automobile“ (French Association of the Automotive Press), and the prize „Auto Europa“, awarded by the Italian car Journalists Association.

A month later, the Citroën ZX has been extended by four new variants with ZF 4-speed automatic transmission: two petrol („Citroën ZX Volcane“ with 120hp / 88kW and „Citroën ZX Aura“ with 88hp / 65kW) and two diesel („Citroën ZX Aura“ and „Citroën ZX Avantage“ with 64hp / 47kW). The Citroën ZX was thus offered in fourteen different model variants.

With the launch of the Citroën ZX turbodiesel in the summer of 1992, a „fun-diesel“ (German marketing slogan: „Spass-Diesel“) was introduced in the compact class. The new turbo diesel engine with intercooler had a 1,905cc 90hp / 66 kW engine at 4000 rev/min and offered – outstanding for its time – a top speed of 185km/h.

In autumn 1992, two new three-door versions of the Citroën ZX debuted: the „ZX Aura Turbodiesel and the ZX Aura 1.8i. These coupes set by its superb features new impulses to the image of the ZX models.

In subsequent years, the model range of Citroën ZX continued to grow – especially addressing the „break“ estate version which came in two trim lines to the market, offering plenty of space and good driveability. The special series „Tonic ZX“ and „ZX Tonic Kombi“ (break) were aimed at a young, design-conscious customer audience and were available in three- and five-door variants.

Citroën ZX Rallye Raid

As part of the launch of the Citroën ZX in 1991, the brand presented the 300-horsepower, four-wheel driven „ZX Rallye Raid“ and announced officially its entry into the international motorsport. Until 1997 Citroën Sport participated with great success in the Rally Raid and was already at the launch of the motorsport commitment able to celebrate first triumphs: The two driver teams Ari Vatanen / Bruno Berglund and Jacky Ickx / Christian Tarin set a great success in 1990 with a prototype of the vehicle at the Rally Aragon in Spain and won the first two places. Until the withdrawal from the race series in 1997, Citroën won five constructors‘ championships in a row (1993 until 1997) in the Rally Raid. During the same period Citroën won with the pilots Pierre Lartigue / Michel Périn the prestigious Paris-Dakar Rally three times in a row.

Annotation by Amicale Citroën and DS Germany – inventory numbers and club support

In Germany, the national Federal Motor Transport Authority („Kraftfahrtbundesamt“, KBA) Flensburg had registered in 2014 under the TSN (type code numbers) 210, 214, 218, 219, 220, 221, 239, 240, 241, 242, 260, 261, 262, 298, 611, 612, 613 , 614, 615, 616, 618, 619, 620, 621 and 622 a total of 1,798 vehicles sold as „ZX“ (official type text „N2“). It can be assumed that further ZX were either not allocated to the matching TSN, for example when imported from foreign countries etc. so that the number of ZX can be even higher in Germany.

The Citroën ZX, marketed under the slogan „Golf class“, is in Germany primarily represented by the André Citroën Club (ACC) (www.andre-citroen-club.de) in which Citroën enthusiasts of vehicles of all model years from 1919 until today are represented. The club’s (German spoken) internet forum (www.andre-citroen-club.de/forums) allows particularly to search for vehicles and spare parts of the ZX and other models.

Mrz 092016
 

(in English below)

Die „Bosch Automotive Tradition“ bietet mittlerweile eine Reihe von Nachfertigungen in verschiedensten Bereichen an, darunter Batterie, Dichtungssätze, mech. Benzineinspr., Drehzahlrelais, Druckfühler, Druckregler, Einspritzventil, Einstellpotentiometer, Elektrokraftstoffpumpe, Generator und Generator-Regler, Impulsgeber, Kaltstartrelais, Leerlaufsteller, Luftmengenmesser, Mengenteiler, Starter, Stauscheiben, Systemdruckregler, Thermostat, Thermozeitschalter, Warmlaufregler bis hin zu Zusatzluftschieber.

Erwähnenswert sind sicherlich die neu entwickelte schwarze Batterie, die ab Mai auch in 12 Volt erhältlich sein wird. Zusammen mit den 6-Volt-Varianten und dem Batterie-Ladegerät CC ist so ein historisches Batterieprogramm erhältlich.

Hier kurz zur Info:

bosch-batterie-schwarz-6v-12v

Bosch Bestellnummern, 6 Volt

Bestellnummer Ah A (EN) Abmessungen
(L x B x H)
Batterie-
säure
F 026 T02 300 8 Ah 40 A 85 x 95 x 165 mm 0,6 l
F 026 T02 302 66 Ah 360 A 186 x 169 x 192 mm 2,5 l
F 026 T02 303 77 Ah 360 A 215 x 169 x 185 mm 3,2 l
F 026 T02 304 84 Ah 390 A 224 x 173 x 216 mm 3,2 l
F 026 T02 306 98 Ah 480 A 263 x 172 x 220 mm 4,2 l
F 026 T02 307 112 Ah 540 A 263 x 177 x 225 mm 4,7 l

sowie:

Bosch-Bestellnummern, 12 Volt (ab 05.2016)

Bestellnummer Ah A (EN) Abmessungen
(L x B x H)
Batterie-
säure
F 026 T02 310 44 Ah 200 A 210 x 175 x 175 mm 3,0 l
F 026 T02 311 60 Ah 280 A 260 x 173 x 225 mm 4,2 l
F 026 T02 312 60 Ah 280 A 260 x 173 x 225 mm 4,2 l
F 026 T02 313 60 Ah 330 A 312 x 172 x 216 mm 4,3 l

bosch-buch-ottomotorsteuerung-fuer-youngtimer-oldtimer

Neues Buch: Ottomotorsteuerung für Young- und Oldtimer

Klassische Pkw werden gerne als technisches Kulturgut gesehen. Das ist mit ein Grund, weshalb die Zahl derer, die Young- und Oldtimerfahrzeuge technisch in fahrfertigen Zustand versetzen und darin halten, stetig steigt. Hierzu ist technisches Verständnis, wie ein einzelnes Erzeugnis oder ein gesamtes System funktionieren, eine große Hilfe.

 

Das Buch „Ottomotorsteuerung für Young- und Oldtimer“, basierend auf der zum Teil stark überarbeiteten und ergänzten legendären Gelben Reihe von Bosch, greift genau diesen Sachverhalt auf und erklärt anschaulich die Grundlagen, insbesondere die Themen Gemischaufbereitung und Zündung. Neben klassischen Vergasern und Zündsystemen sind auch sämtliche Jetronic-Systeme abgebildet. Ein Kapitel zur frühen Motronic, die Zündung und Gemischaufbereitung erstmals miteinander vereint, rundet das Gesamtbild ab.

Das Buch ist somit für technikaffine Besitzer von Young- und Oldtimerfahrzeugen ein enormer Wissensfundus, um die technischen Funktionen der historischen Technik besser verstehen zu können.

Der Inhalt:

* Gemischbildung im Ottomotor
* Kraftstoffförderung in Vergaseranlagen
* Vergaser für Kraftfahrzeuge
* Historie der Benzineinspritzung
* Jetronic-Systeme
* Motronic
* Komponenten der Jetronic und Motronic
* Zündsysteme
* Zündkerzen
* Abgasreinigung
* Sachwortverzeichnis

ca. 406 Seiten, ca. 245 x 180 mm, zahlreiche Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-95843-331-1, Preis 44,95 Euro bei den einschlägigen Buchhändlern.

Darüber hinaus bietet Bosch noch Schulungen für die „Jetronic“ an – weitere Details hier:

http://www.bosch-automotive-tradition.com/de/internet/automotive_tradition/service/schulungen/schulungen_1.html

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New batteries from Bosch in 6V and 12V, classical black optics

The supplier „Bosch Automotive Tradition“ has now re-edited their offering and proposes new batteries also for 12V in the classical black historical design. The a.m. table shows the article numbers for the different capacities.

Furthermore, a new book is now available, addressing the engine management from Bosch’s Jetronic and Motronic. The (German only, sorry) book is available as follows:

ca. 406 pages, ca. 245 x 180 mm, ISBN 978-3-95843-331-1, Price 44,95 Euro at the well known book shops.

 

Parlamentskreis Automobiles Kulturgut, Sitzung Februar 2016

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Mrz 042016
 

(German only, sorry)

Sitzungsprotokoll
Zeit: 22. Februar 2016, 14:00 bis 17:15 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.400
Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

TOP 1 Eröffnung der Sitzung & Begrüßung
Carsten Müller | MdB
Carsten Müller begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sitzung. Er berichtet vom Verkehrsunfall von Martin Halder Ende des Jahres 2015. Der längere Zeit in Anspruch nehmende Heilungsprozess macht eine Teilnahme des Parlamentskreiskoordinators vorerst nicht möglich. Im Namen des gesamten Parlamentskreises wird Carsten Müller die besten Genesungswünsche der Mitglieder überbringen.

TOP 2 Sachstandsbericht Initiative Automobile Kultur e.V.
Bernhard Kaluza | IAK e.V.
Bernhard Kaluza stellt den aktuellen Stand des vom „IAK Automobile Kultur e.V.“ eingereichten Antrags zur Auszeichnung der Automobile Kultur als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe dar. Die gezeigte Präsentation wird dem Protokoll beigefügt. Erläutert wird die Änderung des Vereinsnamens vom „IAK Automobiles Kulturgut e.V.“ hin zum aktuellen „IAK Automobile Kultur e.V.“ Die bisherige Titulierung als „Gut“ erinnere zu sehr an einen Gegenstand und somit an das Automobil selbst. Um den Fokus auf den avisierten und viel umfassenderen Antragsgegenstand zu lenken, wurde die Anpassung vorgenommen. Bernhard Kaluza verweist auf die notwendige Gewinnung neuer Kontakte und Unterstützer, um den Antrag auf eine möglichst breite Basis zu stellen. Das Plenum wird ermutigt, aktiv neue Fördermitglieder zu werben. Ein Antrag auf Fördermitgliedschaft wird dem Protokoll beigefügt und kann frei verteilt werden.

Graf zu Ortenburg verweist auf die internationale Vernetzung der Thematik, wobei im ersten Schritt zunächst die nationalen Hürden zu nehmen seien und anschließend die internationale Dimension Berücksichtigung finden muss.

logo.parlamentskreis-automobiles-kulturgut

TOP 3 Aktuelles von der FIVA – World Motoring Heritage Year
Prof. Dr. Mario Theissen | FIVA Senior Vice President und ADAC Klassik Referent

Prof. Dr. Mario Theissen stellt die Geschichte, Arbeit und Fokussierung der „Fédération Internationale des Véhicules Anciens” (FIVA) im 50. Jahr des Bestehens vor. Die Präsentation ist dem Protokoll beigefügt. Eine Erfolgsgeschichte der FIVA wird mehr und mehr die „FIVA ID Card“. Sie verbreitet sich immer weiter und wird zunhemend gefordert. In manchen Ländern, wie etwa der Schweiz, ist sie bei Behörden mittlerweile eine Zulassungsvoraussetzung für historische Kraftfahrzeuge. Die ID Card-Regelungen werden von der FIVA in diesem Jahr überarbeitet, um zukünftig eine noch detailliertere Beschreibung des Zustands und der Fahrzeuggeschichte und somit die Authentizität zu steigern.

Die globale Präsenz der FIVA nimmt ebenso wie die Klassikszene selbst kontinuierlich zu. Aufblühende kommerzielle Interessen muss der Verband erkennen und einbinden. Dazu wird die Satzung im Bereich Kooperation und Sponsorenpartnerschaft überarbeitet. Zur Verbesserung der Außendarstellung sowie des Wiedererkennungswertes wurde das Logo neu gestaltet. Es ist prägnanter, universeller und moderner. Im nächsten Schritt erfährt die Website www.fiva.org einen Relaunch.

Peter Schneider fragt, ob die FIVA ID Card auch für deutsche Verwaltungsbehörden als vereinfachte Zulassungsvoraussetzung beispielsweise bei H- und 07er-Kennzeichen denkbar wäre, um so aufwendige Begutachtungen der technischen Prüfanstalten einzusparen? Carsten Müller regt ein Schreiben an das Bundesverkehrsministerium zu dieser Frage an und wird den Parlamentskreis in der nächsten Sitzung über die Antwort informieren.

TOP 4 Bericht der Arbeitsgruppe Kennzeichen
Johannes Götze| VFV

Hr. Götze berichtet dem Parlamentskreis eindrucksvoll von Schwierigkeiten bei der Montage der gegenwärtigen Motorradkennzeichen an den Oldtimer-Motorrädern. Mit Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) im April 2011 werden keine kleinen Kennzeichen mit einer Größe von 130x250mm mehr ausgegeben. Die Zulassungsbehörden können seither Ausnahmen im Einzelfall genehmigen, wenn die Anbringung eines vorschriftsmäßigen Kennzeichens nicht möglich ist. Ganz besonders bei historischen Motorrädern treten häufiger diese technischen Montageschwierigkeiten auf, weil etwa Reflektoren, Rückleuchten oder Klammern für den Hauptständer eine Montage verhindern.

Exemplarische Fotos werden dem Protokoll beigefügt. Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass die Zulassungsstellen eine Erteilung kleiner Kennzeichen sehr häufig ohne Begründung ablehnen. Diese Kann-Bestimmung der FZV hat zu einer unterschiedlichen Handhabung der Zulassungsstellen geführt, selbst innerhalb eines Zulassungsbezirks oder bei vorliegender Eintragung in den Gutachten der Prüfstellen.

Carl Christian Janke regt an, die Thematik „Zulassungsstellen“ einmal zum Leitthema einer Sitzung zu machen. Diesen Punkt aufgreifend regt Bernd Scheelen an, die Landesverkehrsminister einzuladen und gezielt länderspezifische Themen auf die Tagesordnung zu setzen. Die gezielte Einladung von Landesverkehrsministern in den Parlamentskreis zu einer Schwerpunktsitzung findet breite Unterstützung. Christian Theis bietet an, die von ihm geleitete Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Technisches Kraftfahrtswesen“ unmittelbar mit dem Thema zu befassen. Johannes Götze könnte bereits zur nächsten Sitzung der Facharbeitsgruppe am 15./16. März 2016 in Kiel einen Tagesordnungspunkt bekommen, um den anwesenden Experten die auftretenden Zulassungsschwierigkeiten zu beschreiben und Lösungsvorschläge zu unterbreiten.

Johannes Götze stimmt unmittelbar zu und wird sich mit Christian Theis direkt abstimmen. Carsten Müller ruft weitere Probleme mit Kennzeichen auf. Mario De Rosa berichtet von bürokratischen Schwierigkeiten bei der Mitnahme von roten Kennzeichen im Falle einer Wohnortänderung. Häufig werden die Zulassungsdaten im bisherigen Zulassungsbezirk gelöscht und der Kennzeichenbesitzer muss gegenüber der neuen Zulassungsstelle die gesamten Zulassungsvoraussetzungen zur Erlangung eines 07er-Kennzeichens neu belegen. Dieses aufwendige Verfahren sollte vereinfacht werden, indem bisher bereits erbrachte Nachweise von der neuen Zulassungsstelle zwingend übernommen werden. Carsten Müller regt an, dieses Thema in der Schwerpunktsitzung mit Landesverkehrsministern auf die Tagesordnung zu nehmen und erleichternde Änderung der unterschiedlichen Handhabung anzustreben.

Bernd Scheelen schlägt vor, auf dieser Sitzung auch die bereits mehrfach thematisierte Erteilung historischer Kennzeichen zum Beratungsgegenstand zu machen. Peter Schneider sowie Jörn M. Müller-Neuhaus verweisen darauf, dass in Großbritannien und Frankreich die Erteilung historischer Kennzeichen trotz ebenso geltender europäischer Bestimmungen möglich sei. Das Plenum unterstützt auch diesen Punkt.

TOP 5 Leitfaden für die Durchführung von Oldtimer-Veranstaltungen
Johann König | ADAC e.V.
Johann König stellt einen gerade fertiggestellten Leitfaden zur Durchführung von Oldtimerveranstaltungen vor. Eine Präsentation befindet sich im Protokollanhang. Adressaten des Leifadens sind die Betreiber und Organisatoren von Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen. Der Leitfaden ist eine erweiterungsfähige und jederzeit aktualisierbare Blattsammlung, die in den ADAC-Ortsverbänden verfügbar sein wird. Er soll vor und während einer Oldtimerveranstaltung relevante Anregungen, Hinweise, Formulare und Kontaktinformationen bündeln und sich optimaler Weise stetig fortentwickeln. Die Möglichkeiten eines Onlinezugriffs werden gegenwärtig noch geprüft.

TOP 6 Vorstellung des Erdmann & Rossi Club e.V.
Dr. Arthur Waldenberger | Erdmann & Rossi Club e.V.
Dr. Arthur Waldenberger stellt die Unternehmensgeschichte des Karosseriebaubetriebes Erdmann & Rossi und den in 2014 in Berlin gegründeten Erdmann & Rossi Club e.V. vor. Übergeordnetes Vereinsziel ist die Pflege der Tradition von Erdmann & Rossi sowie zum Erhalt historischer Fahrzeuge mit Erdmann & Rossi-Karosserien beizutragen. Dr. Arthur Waldenberger berichtet, dass verfügbare Unternehmensunterlagen, Skizzen und Fotos vom Verein gesichert wurden. Die Markenrechte „Erdmann & Rossi“ wurden eingetragen. Auf Nachfrage von Dr. Gundula Tutt bekräftigt Dr. Arthur Waldenberger, dass im Zuge einer Restauration klassischer Erdmann & Rossi Karosserien keine namensrechtlichen Einschränkungen geltend gemacht werden.

TOP 7 – Vorstellung Radio Oldtimer
Gerhard Slotta | Radio Oldtimer
Arno Wahl | Radio Oldtimer
Gerhard Slotta und Arno Wahl stellen das Internetradio „Radio Oldtimer“ vor. Eine Darstellung wird dem Protokoll beigefügt. Bislang existierte kein Radioformat, das sich gezielt an die Liebhaberinnen und Liebhaber klassischer Fahrzeuge richtete. Diese Lücke schließt der Spartensender, dem über das Internet eine uneingeschränkte Reichweite und Hörerschaft zur Verfügung steht. Die vorgestellten Programmkonzeption und –struktur werden über den eingespielten Programmausschnitt erleb- und hörbar.

TOP 8 – Verschiedenes
Das europäische Fahrzeug- und Führerscheininformationssystem (EUCARIS)

EUCARIS ist eine europaweite Datenbank für den sicheren Austausch von Fahrzeugregisterdaten zwischen berechtigten öffentlichen Stellen. Peter Schneider berichtet über eine Weigerung des Landkreises Soest, einer privaten Datenabfrage aus der europäischen Fahrzeug- und Führerscheininformationssystem (EUCARIS) zu entsprechen. Im Zuge des Erwerbs eines Kraftfahrzeuges sollte mittels EUCARIS-Abfrage und im Vorfeld des Abschluss eines Kaufvertrages geklärt werden, ob bestimmtes Fahrzeug in einem der teilnehmenden Länder zur Fahndung ausgeschrieben ist. Nach Auskunftsverweigerung wird nun angeregt, die Datenbank auf gesetzgeberischem Wege für Bürgeranfrage zu öffnen. Die Mitglieder sehen durchaus ein Interesse an einer lückenlosen Fahrzeughistorie, dennoch könnte zunächst eine entsprechende Frage an den Verkäufer gerichtet werden.

Gleichzeitig kann auch eine negative EUCARIS-Abfrage keinen umfassenden Schutz bieten. In diesem Kontext kam ein Autobild-Klassik Artikel aus dem Januar 2015 zur Sprache. Unter dem Titel „Hickhack um geklauten 911er“ wurde vom Besitzer eines in Deutschland gestohlenen 1970er Porsche 911 berichtet, der vier Jahren nach dem Diebstahl sein Fahrzeug in Deutschland wiederfindet. Dennoch hat die Justiz den Wagen nicht an den Besitzer übergeben, da der Wagen von einem Autohändler in gutem Glauben in Belgien gekauft worden war. Da ein Kfz-Diebstahl in Belgien nach drei Jahren verjährt, müssen die Gerichte klären, ob der Eigentumsanspruch in Deutschland gilt.

(http://www.autobild.de/klassik/artikel/jurististisches-gezerre-um-gestohlenen-porsche-5568580.html)

Carsten Müller regt an, die Thematik EUCARIS prüfen zu lassen.

UKW-Abschaltung
Mario De Rosa weist auf die ins Jahr 2025 verschobene Abschaltung des Radioempfangs über UKW-Frequenzen hin. Der Erhalt des UKW-Radios ist einerseits für die Authentizität historischer Fahrzeugausstattungen und andererseits für den Katastrophenschutz relevant. Da derzeit noch zahlreiche Funklöcher auf der digitalen Karte vorhanden sind, sollte wenigstens ein UKW-Frequenzband langfristig für die analoge Radioverbreitung erhalten bleiben.

Andreas Keßler berichtet dem Parlamentskreis, dass über kurz oder lang eine Abschaltung der analogen Radiofrequenzen nicht verhindert werden kann und der Radiobetrieb digitalisiert wird. Radiogeräte in historischen Fahrzeugen lassen sich mit einfachen technischen Hilfsmitteln auf digitalen Empfang umrüsten. Andreas Keßler und Mario De Rosa werden das Thema aufarbeiten und möglichen Handlungsbedarf in der nächsten Sitzung aufzeigen.

Veranstaltungen
Carsten Müller weist auf zwei Veranstaltungen hin: Am 6. und 7. Mai 2016 wird die 11. AvD Rund um Berlin Classic (http://www.rundumberlin-classic.de/index.html) durchgeführt. Der Veranstalter stellt dem IAK einen Startplatz zur Verfügung.

Am 9. und 10. September 2016 wird die 1. ADAC Landpartie Classic 2016 (http://adaclandpartieclassic.de) stattfinden. Ausschreibungsunterlagen werden dem Protokoll beigefügt.

Johann König lädt die Mitglieder des Parlamentskreises zu dem am Samstag, 19. März 2016 im Rahmen der RETRO CLASSICS 2016 in Stuttgart stattfindendem ADAC Klassik Club Frühstück ein. Es beginnt um 10:00 Uhr am ADAC-Messestand in Halle 1.

Nächste Sitzung
Zum Abschluss der Sitzung wurden die Sitzungstermine der nächsten beiden Sitzungen des Parlamentskreises besprochen:
Die nächste Sitzung des Parlamentskreises findet am Montag, 20. Juni 2016 ab 14:00 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer Straße 1, 10117 Berlin, Saal PLH E.400 statt.
Die Einladung wird rechtzeitig versendet.

Der darauffolgende Sitzungstermin: Montag, 17. Oktober 2016, 14:00 Uhr im Saal PLH E.400 des Paul-Löbe-Hauses, Konrad-Adenauer Straße 1, 10117 Berlin.

Neue Aufteilung der Ansprechpartner Amicale Citroën

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Mrz 042016
 
ACI Amicale Citroen Internationale

(German only, sorry)

Organisatorische Änderung:

Mit der neuen Verantwortung für Stephan Joest als gewählter Präsident der Amicale Citroën Internationale (ACI) seit 2014 sind die Anforderungen zur internationalen Arbeit mit den Amicales gestiegen.

Diese Engagements hinterlassen ihre Spuren im Terminkalender, sodaß kaum Spielraum bleibt, noch weitere, umfangreichere Aktivitäten zu koordinieren, insbesondere wenn Herausforderungen in Terminfindungen, Kommunikation und Umsetzung zusätzlich entstehen.

Dennoch sollen die nationalen Aktivitäten der Amicale in Deutschland nicht darunter leiden.

Daher gilt mit sofortiger Wirkung die neue Regelung, daß Britta Becker, ebenfalls Amicale Deutschland, die erste Ansprechpartnerin für den Hersteller, Clubs und Dritte wird, und Stephan Joest sich vorrangig internationalen Aktivitäten widmet.

Dennoch werden beide weiterhin als Team zur Verfügung stehen!

Wir sind uns sicher, daß die neue Regelung für alle Clubs vorteilhaft umgesetzt werden kann.

Um darüber hinaus sicherzustellen, daß bei evtl. Kommunikation in Briefform die Korrespondenz ihren richtigen Empfänger erreicht, ist die Amicale Deutschland mit sofortiger Wirkung wie folgt postalisch erreichbar:

Amicale Citroën Deutschland
c/o Amicale Citroën Internationale (ACI)
6, Rue Fructidor
Immeuble Colisée III
F-75017 Paris
France

mit einer automatischen Briefweiterleitung wird – auch bei personellem Wechsel in der Amicale – dann sichergestellt daß die Post formal immer richtig ankommt und dauerhaft als Adresse konstant bleibt.

Feb 202016
 

(English below, en Francais au-dessous)

Vor 95 Jahren, am 20. Februar 1921, startete Firmengründer André Citroën ein aufwändiges Projekt, um die bis zu diesem Zeitpunkt unzureichende Straßenbeschilderung in Frankreich zu verbessern: Er stiftete in ganz Frankreich sogenannte „Plaques Citroën“, die im Straßenverkehr als Hinweis- und Gefahrenschilder dienten. Die zunächst achteckig, später oval geformten Blechschilder verfügten über den Zusatz „Don de Citroën“ (auf deutsch: „gestiftet von Citroën“).

Die rasant steigende Anzahl an Automobilen im Straßenverkehr bei zugleich unzureichender Beschilderung, verbunden mit immer häufiger auftretenden Unfällen, brachten André Citroën auf die Idee, Verkehrsschilder zu spenden und somit für mehr Ordnung im Straßenverkehr zu sorgen.

Dass die „Plaques Citroën“ zugleich als Werbetafeln für die Marke mit dem Doppelwinkel dienten, belegt die Kreativität und Innovationskraft, mit der Firmengründer André Citroën auch in Sachen Werbung zu überraschen wusste.

In den 1920er und 30er Jahren folgte in Frankreich ein wahres Wettrennen unter den Automobilherstellern und Zuliefererbetrieben: Jedes Unternehmen wollte möglichst viele Verkehrsschilder produzieren und stiften, um eine möglichst hohe Präsenz im Straßenverkehr zu gewährleisten – ein Wettstreit, den Citroën eindeutig für sich entscheiden konnte. Bis 1937 waren über 165.000 „Plaques Citroën“ an Frankreichs Straßen sowie in den damaligen algerischen Departements zu sehen.

Citroën Beschilderung auch in Köln

Auch in Deutschland wurden in den Vorkriegsjahren die heute noch als Sammlerstücke begehrten „Plaques Citroën“ aufgestellt: Eine Aufnahme der Hohenzollernbrücke aus dem Jahr 1928 zeigt, dass die viel befahrene Brücke im Herzen Kölns ebenfalls komplett mit achteckigen Citroën Schildern versehen war.

Soweit die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH, hier im Download.

Auch heute ist die Idee der Beschilderung der französischen Strassen Basis für ein weiteres Logo – die Ausstellergemeinschaft der deutschen Citroën-Clubs, die sog. „Citroën-Strasse“, die z.B. auf der Technoclassica im April 2016 wieder zu finden sein wird, stellt den unmittelbaren Bezug zu der einzigartigen Vergangenheit des Unternehmens mit ihrem Logo dar.

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Today – 95 years ago: a revolution on the streets of France, by André Citroën

95 years ago, on 20 February 1921, company founder André Citroën launched a complex project to improve by this time inadequate road signs in France: He founded in France the so-called „Plaques Citroën“ street and directional signs which actively contributed to the road safety. The initially octagonal shaped, later oval shaped metal signs were signed by the slogan „Don de Citroën“ (translated: „donated by Citroën“).

The massively increasing number of automobiles on the French roads led to a dramatic increase of traffic. At the same time, there was a need to know in which direction to go to find your destination. Many accidents happened at crossings when drivers were unsure on where to go. This was the key motivation for André Citroën to donate street signs and thus contribute to an added level of road safety.

The so-called „plaques Citroën“ served additionally as billboards for the „double-chevron“ brand – one of the numerous examples for creativity and innovation which the company’s founder, André Citroën, could again prove also in terms of advertising.

During the 1920s and 30s in France a veritable race started amongst automobile manufacturers and supplier companies: Each company wanted to produce a large volume of road signs to ensure the highest possible presence on the road – a competition which Citroën clearly could win. Until 1937, more than 165,000 „plaques Citroën“ were mounted on France’s streetsas well as in the former Algerian departements.

Citroën street signs in Cologne

Also in Germany, Citroën street signs were present in the pre-war years. The today highly-sought collectors‘ items were for example visible on the Hohenzollern Bridge in the heart of Cologne around 1928.

We’d like to thank Citroën Germany for triggering this interesting press release (download).

It should be noted that this innovative marketing idea has also been the basis to visualize the Association of the German Citroën clubs – the so-called „Citroën-Strasse“ will be presenting the clubs and their vehicles at Techno-Classica 2016 in a few weeks from now.

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20 Fevrier 1921: une revolution commence sur les routes en France – „Don De Citroën“

95 ans avant, le 20 Février 1921, le fondateur de la société, André Citroën, a lancé un projet complexe pour améliorer par ce temps la signalisation routière insuffisante en France:

il a fondé en France les panneaux de signalisation et directionnels dit „Plaques Citroën“ qui ont contribué activement pour la sécurité routière. La forme octogonale, aprés forme ovale des panneaux ont été signés par le slogan „Don de Citroën“.

Le nombre des voitures sur les routes françaises a conduit à une augmentation du trafic. Dans le même temps, il y avait un besoin de savoir dans quelle direction aller pour trouver votre destination. De nombreux accidents sont survenus aux passages à niveau lorsque les pilotes ne savaient pas où aller. Ce fut la principale motivation pour André Citroën de faire le don de plaques de rue et contribuer ainsi à un niveau supplémentaire de sécurité routière.

Le soi-disant „plaques Citroën“ servi en outre que les panneaux d’affichage de la marque „double chevron“ – l’un des nombreux exemples de la créativité et de l’innovation qui le fondateur de l’entreprise, André Citroën, pourrait à nouveau se révéler aussi en termes de publicité.

Au cours des années 1920 et 30 en France une véritable course a commencé entre les constructeurs automobiles et les sociétés sous-traitantes: Chaque entreprise voulait produire un grand volume de panneaux de signalisation pour assurer la présence la plus élevée possible sur la route – une compétition qui Citroën clairement pourrait gagner. Jusqu’en 1937, plus de 165.000 „plaques Citroën“ ont été montés sur les rues de la France ainsi que dans les anciens départements algériens.

Citroën plaques de rue aussi à Cologne

En Allemagne aussi, les plaques de rue Citroën étaient présents dans les années d’avant-guerre. Le aujourd’hui très recherché des objets de collection étaient par exemple visible sur le pont Hohenzollern au cœur de Cologne vers 1928.

Merci a la presse Citroën en Allemagne pour nous informer! (download).

Il est à noter que cette idée marketing innovante a également été à la base de visualiser l’Association des clubs allemand Citroën – la soi-disant „Citroën-Strasse“ présentera les clubs et leurs véhicules à Techno-Classica 2016 dans quelques semaines à partir de maintenant.

VDA: Oldtimer-Preise steigen auch 2015 moderat an

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Feb 092016
 

(English below)

Die Oldtimer-Preise sind im vergangenen Jahr erneut moderat gestiegen. Der Deutsche Oldtimer Index, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) jährlich herausgibt, legte 2015 um 5,6 Prozent zu. Damit stieg der Index von 2.285 auf 2.413 Punkte. Dieser Zuwachs entspricht fast exakt dem durchschnittlichen jährlichen Anstieg seit Beginn der Erhebung des Index (1999). Langfristig zeigt der Deutsche Oldtimer Index eine klare positive Tendenz nach oben.

Platz eins in der Rangliste der Fahrzeuge mit der höchsten Wertsteigerung gegenüber dem Vorjahr hat erstmals ein Oldtimer einer japanischen Marke erobert: Der Toyota Celicia Coupé der Baujahre 1972-1978 steht mit Abstand ganz vorne. Dahinter folgt ein US-Amerikaner: Der Pontiac Firebird der Baujahre 1978 und 1979 war Zweitbester im Wertzuwachs. Den dritten Rang belegt der Porsche 356 C-Modell mit 75 PS, der 1964 und 1965 gebaut wurde. Dahinter folgt der Ferrari 328 GTS (Baujahre 1985-1988). Platz fünf belegt der Mercedes-Benz 280 SL aus den Baujahren 1968-1971 – besser bekannt als Pagode. Ein interessanter Aufsteiger auf Platz neun ist der Mazda MX-5 Cabriolet der ersten Generation (1989-1994). Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Youngtimer, der im Index die Oldtimer der Zukunft repräsentiert.

Die Rangliste der Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs seit Beginn der Index-Berechnung 1999 führt dagegen wieder eine Auto-Legende an: Der Mercedes-Benz 300 SL (Flügeltürer) hat seit 1999 am stärksten zugelegt. Auf Platz zwei folgt eine weitere Ikone der Automobilgeschichte, nämlich der VW „Bulli“ (VW Bus Typ 2 T2). Den dritten Platz hat ein weiterer Publikumsliebling, nämlich die „Ente“ (Citroen 2CV 6), inne. Beide Fahrzeuge haben ihre hohen Wertzuwächse in den vergangenen 15 Jahren auch einem relativ geringen Ausgangsniveau zu verdanken. Es folgt ein weiteres Modelle aus dem Segment der Alltagsfahrzeuge der 1970er Jahre: der Ford Escort 1100 S (Baujahre 1968-1970). Die fünfbeste Wertperformance seit 1999 weist der Porsche 924 Coupé (Baujahre 1976-1979) auf.

Der Deutsche Oldtimer Index wird im Auftrag des VDA vom Bochumer Bewertungsspezialisten classic-analytics erstellt. Für die Ermittlung des Index werden 88 Fahrzeuge ausgewählt, die aufgrund ihrer Spezifikationen, ihres Herstellerlandes sowie ihrer Häufigkeit den deutschen Oldtimer-Markt repräsentativ abbilden. Die aktuellen Zulassungszahlen werden bei der Berechnung berücksichtigt.

Wir danken dem VDA für die Überlassung dieser Informationen.

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German prices for historic vehicles slightly on the rise in 2015

Below the German translation of the press release of the VDA (Association of the German Automotive Industry):

The classic car prices have increased moderately again in the past year within Germany. The so-called „German Oldtimer Index“, annually issued by the Association of the German Automotive Industry (VDA), noted down an increas in 2015 by 5,6 percent. The index rose from 2.285 to 2.413 points. This increase corresponds almost exactly to the average annual increase since the survey of the index (1999). In the long term the „German Oldtimer Index“ shows a clear positive trend upwards.

First place in the ranking of the vehicles with the greatest increase in value over the previous year is for the first time a classic car of a Japanese brand:

The Toyota Celica Coupé model years 1972-1978 is by far showing the biggest increase. Next comes an American: The Pontiac Firebird built between 1978 and 1979 was the second best in market appreciation.
Third place is held by the Porsche 356 C model with 75 hp, which was built in 1964 and 1965. Fourth place went to Ferrari 328 GTS (model years 1985-1988). Fifth place is related to the Mercedes-Benz 280SL from the construction years 1968-1971 – better known as the „Pagoda“.
An interesting climber ninth place is the Mazda MX-5 convertible first generation (1989-1994). This vehicle is a classic vehicles representing the classic car of the future in the index.

The ranking of the vehicles with the most compelling value since the beginning of the index calculation in 1999 leads the other hand again a legendary model: The Mercedes-Benz 300SL (Gullwing) has increased most since 1999th. In second place followed by another icon of automotive history, namely the VW „Bulli“ (VW Bus Type 2 T2). Third place was another crowd favorite, namely the „duck“ (Citroen 2CV). Both vehicles owe their high capital gains in the past 15 years due to a relatively low base.
Here is another model from the segment of everyday vehicles of the 1970s: the Ford Escort 1100S (model years 1968-1970).
The five best value performance since 1999 is related to the Porsche 924 Coupé (model years 1976-1979).

The German Oldtimer Index is created on behalf of the VDA by Bochum based market value specialists „classic-analytics“. To determine the index, 88 vehicles are selected that depict the German classic car market representative due to their specifications, their manufacturing country and their frequency. The current registration figures are included in the calculation.

We’d like to thank the VDA for sharing this information with us – and you.

Jan 292016
 

(English below, en Francais au-dessous)

Im Rahmen der Pariser Retromobile (3.-7. Februar 2016) wird in diesem Jahr der ab Mai 1968 gebaute Méhari besonders im Rampenlicht stehen. Seine aussergewöhnliche Konstruktionsweise, nämlich eine aus ABS gefertigte Karosserie, in poppigen Farben und mit den gewellten Bauteilen verlieh dies dem Wagen eine liebenswürdig-charmante Note. Rund 48 Jahre später stellt Citroën nun mit dem e-Méhari einen würdigen, vollelektrischen Nachfolger zur Seite, der erstmalig im Rahmen der Rétromobile der Öffentlichkeit präsentiert werden wird.

Ende der 1960er Jahre, eine Epoche, in der eine ganze Generation revolutionär auf den Straßen von Paris sich im wilden Streben nach Freiheit befand, enthüllte Citroën ein Freizeitfahrzeug, das auf seine Weise seiner Zeit voraus war: der Méhari war geboren, ein für damalige Verhältnisse völlig atypisches Cabriolet, auf Basis eines Dyane6-Chassis aufgebaut. Seine frische, freche und völlig unprätentiöse Präsentation stellte ebenso eine ausgewachsene Revolution in dem Cabrio-Szene dar: zu diesem Zeitpunkt hatte noch keiner jemals so etwas gesehen…

Der Méhari war vielseitig, praktisch und wirtschaftlich. Er war der perfekte Partner für Ausflüge ans Meer, dank ABS-Karosserie mit geringem Gewicht (525 kg) und insgesamt verbesserter Korrosionsbeständigkeit. Mit seinen poppigen Farben war er unkonventionell und wirkte dennoch freundlich und optimistisch, und war hervorragend anpass- und einsetzbar.

Citroën landete einen spontanen Erfolg mit diesem Wagen. Er wurde bald zu einem Symbol der Freiheit, und verkörperte wie kaum ein anderer die Freuden eines einfachen, unbeschwerten Lebensstils. Viele kennen ihn durch seine Karriere auf der Leinwand (Louis de Funès als „Gendarm von Saint Tropez“ machte ihn unvergessen) und in internationalen Rallyes (Liège-Dakar-Lüttich 1969, Paris-Kabul-Paris 1970 etc.). Und er leistete ebenso treue Dienste in der französischen Armee und bei der Polizei. Die Produktion des CITROËN Méhari wurde schließlich im Jahr 1987 eingestellt, nach fast 20 Jahren und einer Produktion von insgesamt 145.000 Einheiten.

Fast 30 Jahre nach dem Ende der Saga kündigt Citroën nun einen Nachfolger für den Méhari, den E-MEHARI an. Das neue Modell übernimmt viele der markanten Designelemente von seinem Vorgänger (ausgeprägtes Design, Vielseitigkeit, viersitziges Cabrio in hellen Farben, mit Kunststoffkarosse und voll waschbarem Innenfutter etc.) und fügt die neue Technologie einer vollelektrischen Antriebseinheit (mit LMP-Batterie, die von der Bolloré-Gruppe entwickelt wurde) hinzu. Die Strassen-Zulassung des E-MEHARI erfolgt im Frühjahr 2016. Die Retromobile 2016 bringt eine Vorschau auf das neue Modell, direkt neben dem originalen Méhari und bietet damit ein ganz besonderes Erlebnis.

Neben dem Méhari werden einige andere historische Modelle durch die französischen Citroën-Clubs präsentiert, darunter die historischen Citroën C6 aus den dreißiger Jahren, Traction Avant, CX, GS, SM, Ami6 und andere. Der 2CV in seiner Lieferwagen-Variante feiert in diesem Jahr übrigens seinen 65. Geburtstag!

Die Amicale hat zum Méhari vor einiger Zeit eine Retrospektive veröffentlicht:
https://amicale-citroen.de/2012/citroen-mehari-roland-de-la-poype-retrospektive/

Auch die Amicale Citroën Internationale (ACI) wird mit einer Präsenz auf dem Citroën-Stand auf der Retromobile vertreten sein. Besuchen Sie uns!

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RETROMOBILE 2016: SPARKS FLY AS MEHARI MEETS E-MEHARI

CITROËN will be at the Retromobile show (Paris, 3 to 7 February 2016) with its Méhari, from May 1968. Doubtless the most impertinent of all CITROËNs, Méhari revolutionized the cabriolet world with its plastic body, pop colours and unashamedly chummy attitude. Some 48 years later, CITROËN is reviving this unique spirit with E-MEHARI, an all-electric successor to its illustrious forebear, making its début appearance before the general public. Visitors to the show are in for a real ‘back to the future‘ experience!

In May 1968, with what seemed like a whole generation on the streets of Paris in a wild quest for freedom, CITROËN unveiled a leisure vehicle way ahead of its time: Méhari, a completely atypical cabriolet built on a Dyane 6 chassis. Nobody at the time had ever seen anything like it: its fresh, brash and completely unpretentious attitude marked a full-scale revolution on the cabriolet scene.

Méhari was versatile, practical and economical. It made a perfect partner for seaside escapades, with its ingenious body in ABS plastic bringing light weight (525 kg) and total corrosion-resistance. You could even wash the car down completely using a simple hose. With its pop colours, it was offbeat yet perfectly friendly and optimistic, and eminently adaptable.

The chummy little CITROËN met with instant popular success, and soon became a symbol of freedom, extolling the joys of a simple, carefree lifestyle. It also enjoyed a considerable career on the silver screen (as in the highly popular “Le Gendarme” series with Louis de Funès) and on the roads of the world (Liège-Dakar-Liège in 1969, Paris-Kabul-Paris in 1970, etc.). And it even gave loyal service in the French army and police forces. Production of CITROËN Méhari was finally discontinued in 1987, after a career spanning close to 20 years, with production totalling 145,000 units.

Nearly 30 years after the close of this saga, an endearing chapter in CITROËN’s history, CITROËN is reviving the Méhari spirit of unconventional design harnessed for happiness. Specifically, CITROËN is announcing a successor to Méhari, in the form of E-MEHARI. The new model carries in many of the key features of its predecessor (bold, versatile, four-seater cabriolet in bright colours, with plastic body and fully washable interior, etc.) and adds the advanced technology of an all-electric power unit (with LMP battery developed by the Bolloré group), fully consistent with the new car’s spirit and typical usage patterns. CITROËN will be releasing E-MEHARI in the spring, but in the meantime visitors to the Retromobile 2016 show (Paris Porte de Versailles Exhibition Centre, 3 to 7 February 2016) can enjoy a preview of the new model, alongside its distinguished forerunner, the original Méhari, for an unforgettable ‘back to the future‘ experience.

As well as Méhari, other legendary vintage CITROËNs on show (with participation from CITROËN collectors‘ clubs) include the C6 from the nineteen-thirties, the Traction, an emblematic pre-war model, the 2 CV van, celebrating its 65th birthday this year, and the CX from the seventies.

The Amicale had published a retrospective article on the Méhari some time ago:
https://amicale-citroen.de/2012/citroen-mehari-roland-de-la-poype-retrospektive/

Also the Amicale Citroën Internationale (ACI) will be present on the Citroën booth at Retromobile. Bienvenue – welcome – please visit us!

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RETROMOBILE 2016: ENTRE LES CITROËN MEHARI ET E-MEHARI, LE COURANT PASSE!

Au salon RETROMOBILE qui se tiendra du 3 au 7 février 2016 à Paris, CITROËN mettra à l’honneur la Méhari. Présentée en mai 1968, la plus impertinente des CITROËN bouscule les codes des cabriolets avec sa carrosserie plastique, ses couleurs pop et sa bonhomie évidente. Près de 48 ans après, la Marque fait renaître cet esprit unique avec la E-MEHARI, héritière 100% électrique présentée ici pour la 1ère fois au grand public. L’occasion pour le visiteur d’expérimenter un véritable ‘retour vers le futur’ !

Mai 1968… Alors que toute une génération bat le pavé parisien en quête de plus de libertés, CITROËN dévoile un modèle de loisirs avant l’heure : la Méhari. Ce cabriolet atypique construit sur une plateforme de Dyane 6 fait presque figure d’objet roulant non identifié sur les routes de l’époque. Pour cause : son étonnante présentation – fraîche, décomplexée et sans prétention – vient bousculer les codes des cabriolets traditionnels.

A la fois polyvalente, pratique et économique, la CITROËN Méhari est l’alliée idéale des escapades de bord de mer grâce à son ingénieuse carrosserie en plastique ABS qui la rend à la fois très légère (525 kg), insensible à la corrosion et intégralement lavable au jet d’eau. Décalée tout en étant résolument conviviale et optimiste grâce à sa modularité généreuse et ses couleurs pop, cette petite CITROËN est immédiatement un succès populaire.

Symbole de liberté et d’un art de vivre simple et insouciant, la CITROËN Méhari devient rapidement un phénomène de société. Elle connaît ainsi une grande carrière au cinéma (notamment dans la très populaire série « Le Gendarme » avec Louis de Funès) et sur les routes du monde (Raid Liège-Dakar-Liège en 1969, Raid Paris-Kaboul-Paris en 1970, etc.). Elle devient même une fidèle partenaire de l’armée française et de la gendarmerie nationale.

La CITROËN Méhari sera ainsi produite pendant près de 20 ans, jusqu’en 1987, à 145 000 exemplaires.

Près de 30 ans après la fin de cette saga chère à l’histoire de CITROËN, la Marque renoue aujourd’hui avec cet esprit à la fois décalé et tourné vers le bien-être automobile. C’est pourquoi CITROËN a choisi de donner une héritière à la Méhari : la E-MEHARI. Une héritière qui reprend les fondamentaux de son ainée (cabriolet 4 places décomplexé et modulable, carrosserie plastique et habitacle entièrement lavable, couleurs acidulées, etc.) en y ajoutant la modernité d’une motorisation 100 % électrique (batterie LMP mise au point par le Groupe Bolloré), pleinement en phase avec l’esprit et l’usage du modèle. En attendant sa commercialisation au printemps, les visiteurs du salon RETROMOBILE 2016 (du 3 au 7 février 2016 – Paris Expo Porte de Versailles) sont invités à découvrir la CITROËN E-MEHARI en avant-première, et à (re)découvrir, à ses côtés, la Méhari originelle. De quoi expérimenter un véritable ‘retour vers le futur’ !

Outre la Méhari, le stand CITROËN, avec la participation des clubs de collectionneurs passionnés de la Marque, met en lumière des CITROËN historiques entrées dans la légende, notamment la C6, symbole des années 30, la Traction, voiture emblématique de l’avant-guerre, la 2 CV fourgonnette, qui fêtera ses 65 ans cette année, ou encore la CX, modèle phare des années 70.

L‘ Amicale a publié une rétrospective sur la Méhari:
https://amicale-citroen.de/2012/citroen-mehari-roland-de-la-poype-retrospektive/

L’Amicale Citroën Internationale (ACI) sera present á la Retromobile sur stand Citroën. Bienvenue chez nous!

Ripro Toys – Citroën DS und Citroën Ami6 Modelle

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Jan 222016
 

(English below, en Francais au-dessous)

Wir freuen uns, den Sammlern von Modellautos einen neuen europäischen Distributor für die Nachfertigungen von „Ripro-Toys“-Modellen vorstellen zu können: „St. Hubert 92“, der französische Kleinserien-Hersteller, hat nun auch die in Japan gefertigten Modelle in seinem Angebot.

Derzeitiger Preis für den im Thermoplast-Verfahren hergestellten Citroën Ami6: 49 Euro, für den Citroën DS mit Anhänger: 69 Euro (zzgl. Versandkosten, z.B. 10 Euro für EU-Empfänger).

Weitere Infos hier:

www.sthubert92.com/ripro-toys.html

Viel Spass beim Sammeln!

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Citroën DS and Ami6 reproduction from Ripro Toys

We are happy to inform the international miniature car collectors that the French manufacturer „St. Hubert 92“ is now established as European distributor for the Japan-made cars from „Ripro Toys“.

For example, a nice thermoplast-made Citroën DS or Citroën Ami6 is available for 49 EUR (69 EUR with trailer, plus shipment (10 EUR within EU)).

More info here:

www.sthubert92.com/ripro-toys.html

Thx to Christophe from St.Hubert for informing us – and you!

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Collection Ripro Toys – voitures miniatures disponible en Europe

Nous vous proposons une nouvelle collection de modèle grand échelle en plastique thermoformer. Le bien connu manufacteur des voitures miniatures „St. Hubert 92“ est le distributeur de la marque Ripro.Toy’s.

Pour example, on peut trouver une Citroën Ami6 et DS pour un prix de 49 EUR (69 Eur avec remorque).

Plus d’info ici:

www.sthubert92.com/ripro-toys.html

Merci a Christophe de St. Hubert 92 pour nous informer – et vous!