Jetzt vormerken – Technoclassica 2011: “50 Jahre Citroën Ami”

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Mrz 232011
 

Citroen Ami - 50 Jahre Jubiläum 1961-2011

(Mit der Bitte um Weiterleitung an die Clubmitglieder, English below) In wenigen Wochen ist es soweit – die 23. Technoclassica öffnet ihre Pforten in Essen. Vom 31.3.-3.4. 2011 feiern die grossen deutschen Citroën-Clubs in diesem Jahr ein ganz besonderes goldenes Jubiläum, das nämlich des 1966 am meisten verkauften Autos in Frankreich – dem Citroën Ami6. Unter dem Motto “La Ligne en Z – 50 Jahre Citroën Ami” werden wir ein halbes Dutzend Fahrzeuge der Ami-Baureihen (Ami6, Ami8, Ami Super), darunter einen sehr seltenen originalen Ami8 Break Service, den erwarteten rund 200.000 Besuchern präsentieren (siehe auch Jubiläums-Homepage http://50jahre.ami6.de/).
 

Besonderes Highlight der “Citroën-Strasse” in Halle 9.1-135 wird aber zweifellos der Citroën C60 sein (hier im Bild noch dessen Vorgänger in den Pariser “Bureau d’Etudes” zu sehen). Es ist jener 1960 gebaute “Zwitter” (vorn DS, hinten Ami6), der bereits als Weiterentwicklung des Ami6 gilt und schon Stilelemente des späteren Panhard 24 aufweist. Er ist übrigens der einzig verbliebene Prototyp der “Ligne en Z”, der inversen Heckscheibe, die den modernen Zeitgeist der späten 50er / frühen 60er Jahre dokumentiert.

Es ist uns gelungen, Citroën Deutschland und auch die Pariser Verantwortlichen dazu zu bewegen, uns diesen kürzlich behutsam aufbereiteten Prototypen aus dem Conservatoire auf den Clubstand zu stellen: ein Klasse-Engagement vom neuen Pressechef und ACI-D-Ansprechpartner Stephan Lützenkirchen, bei dem wir uns schon jetzt für sein großes Engagement für die Clubszene bedanken!

Begleitet wird der C60 von ebenfalls originalen Ami-Maquettes, also großen dreidimensionalen Designstudien der späten 50er Jahre aus dem “Bureau d’Etudes”, den Pariser Entwicklungslabors von Bertoni und Opron, die wir – genauso wie den C60 – auf der “Citroën-Strasse” erstmalig in Deutschland präsentieren.

André Estaque @ Retromobile 2011, (C) photo: P.André

André Estaque @ Retromobile 2011, (C) photo: P.André

NB: Flaminio Bertoni, dem man nachsagt, er habe den Citroën Ami6 als seine liebste automobile Schöpfung bewertet, gilt als Erfinder dieser “Volumenmodelle” bereits in den 30er Jahren. Das Umsetzen von technischen Zeichnungen, Skizzen und neuerdings Computermodellen in eine dreidimensionale greifbare Ansicht ist bis heute noch ein übliches Verfahren in Designlabors der Automobilbranche (so z.B. beim C6 Lignage). Hierzu eine Anekdote: Der Chef der Bureau d’Etudes in jenen Jahren, Monsieur Estaque, den wir im Rahmen eines Interviews auf der Retromobile 2011 in Paris trafen, erinnerte sich, daß Bertoni dem Ami 1961 ein besonders schönes Hinterteil (“joli fes”) attestierte…!
 

Eine umfangreiche Ausstellung von zeitgenössischen und einzigartigen Dokumenten, Technik und Memorabilia rund um den Ami und Arbeiten von Bertoni/Opron samt Multimedia-Präsentation wird die Sonderschau abrunden.

Die deutschen Citroën-Clubs haben weitere Highlights in Vorbereitung: der DS-Club beispielsweise präsentiert den technischen Leckerbissen “DS-Schnittmodell”, das im Auftrag von Jacques Wolgensinger Mitte der 60er Jahre konstruiert wurde und nun nach einer Grundreinigung und sorgfältigen Konservierung erstmals wieder auf der Technoclassica in bestem Glanz zu sehen sein wird (siehe auch www.dsclub.de) . Das 2CV Sondermodell “Samson”, XM, CX, SM und Traction Avant werden unter dem Motto “kreative Technologie” einen Rückblick über die Jahrzehnte der Automobilproduktion geben.

Ferner erwarten wir Gäste vom 2CV World Meeting 2011 in Salbris (www.2cvfrance2011.fr) sowie auch vom Orga-Team des ICCCR 2012 (www.icccr2012.org.uk) am ACI-Counter – die Gelegenheit für alle Besucher, sich noch zu vergünstigten Konditionen anzumelden (unser “Messe-Special”). Der Messe-Jubiläums-Wein in streng limitierter Sonderauflage von 50 Flaschen kann von allen erworben werden, die ein besonderes Souvenir zu Hause geniessen wollen (oder als “Chateau de Vitrine” Sammlerstatus erhält)…

Auch der Markenstand von Citroën Deutschland wird besondere Pretiosen präsentieren: “80 Jahre Croisière Jaune” sind Grund genug, eine Kegresse vom Typ P17 auf Basis C4 ins Rampenlicht zu stellen. Übrigens – Das auf der Technoclassica präsentierte Modell wird übrigens eines der originalen Autochenilles der Weltreise sein, nicht das auf der diesjährigen Retromobile präsentierte Fahrzeug, welches nie an einer Croisière teilgenommen hat!

NB: Der gebürtige Franzose Adolphe Kégresse, der zunächst in Russland unter Zar Nikolaus II. seit 1909 die Halbketten-Technologie entwickelte, kehrte nach der Revolution nach Frankreich zurück und entwickelte zusammen mit Jacques Hinstin bei Citroën jene Modelle, die für die transkontinentalen berühmten Croisières zum Einsatz kamen und den Ruf der Zuverlässigkeit von Citroën-Fahrzeugen maßgeblich mit begründete.
Wer weitere Details zu Kegresse-Fahrzeugen nachlesen will, dem sei die Website des dänischen ACI-Kollegen Jens Møller Nicolaisen empfohlen, der auf www.kegresse.dk eine umfangreiche Foto-Dokumentation von Kegresse-Modellen zum kostenfreien Download (click hier, PDF oder V.1 hier, ACI-D-Website) bereitgestellt hat.

Im Rahmen des von Citroën kürzlich präsentierten C-Zero wird einer der sehr seltenen “AX electrique” sicherlich viele dazu verleiten, einen Blick unter dessen Motorhaube werfen zu wollen (ausführlichere Hintergrundinfos dazu auf https://amicale-citroen.de/?p=964). Natürlich darf ein Citroën Ami6 nicht fehlen, und der in Deutschland bald erscheinende DS4 erlaubt einen Blick auf die Moderne bzw. das erste anstehende neue Modell von Citroën im Jahr 2011.

Citroën-Pressesprecher Stephan Lützenkirchen äußert sich ebenfalls begeistert: “Wir freuen uns sehr über eine so rege und engagierte CITROËN-Clubszene und die gute Zusammenarbeit mit den Clubs und ACI. Hier wird leidenschaftlich das unglaubliche CITROËN Markenerbe gepflegt und die bewegte Unternehmensgeschichte spannend erzählt.”

Jede Menge kreative Technologie also – wir freuen uns auf Euch!

Im Namen des Citroën-Strasse Orga-Teams, der deutschen Citroen-Clubs und ACI Deutschland
///Stephan Joest.

PS: Wer meint, daß nur Citroën Ami6 und Ford Anglia die invers gerichtete Heckscheibe aufweisen, sei hiermit eines besseren belehrt: die Website http://autos-lunette-arriere-inversee.blogspot.com/ weist rund 3 Dutzend solcher Fahrzeugdesigns aus!
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english translation: (please spread to your clubs and members, thx)

It is just a matter of a few weeks and then world’s biggest classic car show, the 23rd “Technoclassica” in Essen/Germany will be welcoming almost 200.000 visitors from more than 41 countries. From March 31st until April 3rd, the big German Citroën car clubs will team up at the “Citroën-Strasse” 400sq.m. booth to celebrate the golden jubilee: “La Ligne en Z – 50 Jahre Citroën Ami” (http://50jahre.ami6.de/). Around half a dozen different types of cars will be shown to the audience, amongst them a rather rare original Ami8 Break Service.

Quite the highlight for our presentation booth in hall 9.1-135 will be the Citroën C60, the only still existing prototype with that famous “lunette arriere inversee”, the backward slanted rear window. Actually constructed as the next successor model to the “interim solution” Ami6, it still shows off elements of DS, Ami and also several styles which have later on materialized in the Panhard 24 (the C60 hydropneumatic concept and production cost quite close to DS level would not have met the price range in which it was supposed to compete against it’s mid-class segment rivals…).

Stephan Lützenkirchen

Stephan Lützenkirchen, Head of PR Citroën Germany

We are very proud about being able to show off this unique prototype at our booth, the first time that we can realize this for the German Citroën fans. We would also like to thank both the German Citroën subsidiary, Mr. Stephan Lützenkirchen who is head of the Press department and our new ACI-D counterpart, as well as the French Citroën headquarters and Denis Huille from the Patrimoine who have made this possible.

 

Next to the 1:1 car, smaller models of prototypes of the Ami series, the “maquettes”, will be displayed. These 3D-miniatures created by the famous “Bureau d’Etudes”, the Citroën design office headquarters in 15th arrondissement, will give visitors a glimpse on how the development of a new car is evolving over time.

It is stated about Flaminio Bertoni that the Ami was his most beloved creation which materialized into an orderable car. When we met Monsieur André Estaque (he headed the design office in that era) at Retromobile 2011, he confirmed this to us as he remembered also Bertoni talking happily about the “très joli fes” (a nice ass) of the Ami design. Hope you all share his opinion…! 😉

Additional contemporary documentation, details of the technology and memorabilia allow more insights into the era of “La Missis”, and a large multimedia production will complete the visual experience for our visitors.

The German car clubs will gap the bridge between the DS-Ami hybrid and the years after by several another highlights, amongst them the famous “DS Cutaway” model, once created for Jacques Wolgensinger in the mid 60s to visually expose the stunning technology of the Citroën DS. This will be the first time that this model will be on show after a careful restoration and cleaning process has taken place 3 years ago (check out www.dsclub.de for more details). Additionally, the 2CV “Samson”, XM, CX Turbo 2, SM and Traction Avant will be showing off “creative technology” of Citroën over the decades.

At the ACI counter, info from the upcoming 2CV World Meeting 2011 in Salbris/Loire (www.2cvfrance2011.fr) as well as Mick Popka from the ICCCR 2012 team (www.icccr2012.org.uk) will be present to allow discounted registration to join the upcoming global events. Oh, and do not forget to ask for one of the famous Citroën-Strasse red wines – the “Chateau de Vitrine limited edition” jubilee bottle is a well-sought collectors item!

Next to the club booth, the Citroën Germany booth in Hall 5 will complement the presence at Technoclassica. The celebration of “80 years of Croisière Jaune” and it’s extension into modern Citroën motor sport success is reason enough to present a stunning Kegresse P17 from the Conservatoire – one of the original “autochenilles” which joined the intercontinental raids.

NB: The Kegresse is named after the french engineer Adolphe Kégresse (1879-1943) who first worked in Russia and developed 1909 his enhanced transportation technology for the Czar, patented 1912. After the revolution he returned to France in 1919 and continued his works at Citroën together with Jacques Hinstin. Their works have been an essential contribution to establish a reputation of Citroën as a manufacturer of reliable cars.
For those who are interested into more details of Citroën Kegresse models, we recommend to visit the website of the Danish ACI Delegate Jens Moller Nicolaisen (kegresse.dk) who has spend a vast amount of time to compile an overview documentation on the Kegresse history. Well done, Jens!

Back to show – with the latest “C-Zero” true electric vehicle recently launched by Citroën, a rare “AX Electrique” will be presented to the Technoclassica visitors and give insights into early electricity-powered cars (German in-depth article at https://amicale-citroen.de/?p=964). Next to another Ami6 anniversary presentation, the soon to be orderable DS4 model will provide a preview on Citroën models for 2011.

Also Citroën Germany Head of PR Stephan Lützenkirchen is enthusiastic about the upcoming event: “We are very happy about this active and engaged CITROËN club community and we’re excitedly looking forward to extend our good partnership with the clubs and the ACI. This is where the passion around the unique CITROËN heritage is created and the outstanding history of the marque is being actively lived.”

So: experience lots of “creative technology” – we warmly welcome you at our booths!

On behalf of the German Citroën car clubs, the event team and ACI Germany
///Stephan Joest
Project Manager “Citroën-Strasse” / Delegate ACI.

PS: For those who like the rear window style of the Ami, there is an interesting website to check out: http://autos-lunette-arriere-inversee.blogspot.com/ holds more than 3 dozen other cars which own this style element!

Erinnerung: ICCCR 2012 neuer Termin und Standort

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Feb 062011
 

Werte Citroën-Fans und Freunde des ICCCR,

aufgrund veränderter Besitzverhältniesse des ursprünglich geplanten Treffengeländes muss das Gelände vom ehemals geplanten Standort Pickering, Yorkshire verlegt werden ins rund 70km entfernte Harrogate, ebenfalls Yorkshire. Auch das Datum des ICCCR wird verschoben um eine Woche nach vorn, also vom 9.-12. August 2012, weil das neue Gelände in Harrogate am ursprünglich geplanten Termin nicht verfügbar ist.

Alle bisher getätigten Anmeldungen bleiben gültig, und müssen nicht neu getätigt werden.

Bitte also im Kalender die neuen Termine eintragen:

ICCCR 2012, neuer Termin: 9.-12. August 2012
Neues Treffengelände: YORKSHIRE EVENT CENTRE, Railway Road, Harrogate HG2 8QZ

detaillierte Hintergrund-Informationen zum neuen Standort und Gründe für den Wechsel hier: http://www.icccr2012.org.uk/New-Location.htm

ein weiteres Highlight – der 50% Rabatt und super-günstige Vorverkaufspreis wird verlängert bis zum 31.3.2011, für die Besucher der Technoclassica Essen (31.3.-3.4.2011) wird auf dem Stand der “Citroen-Strasse” Mick Popka sowie ein weiterer Vertreter des ICCCR-Orga-Teams anwesend sein und auch bis zum Ende der Technoclassica den vergünstigten Teilnehmerpreis (50 Pfund für Auto und Fahrer) anbieten. Die letzte Gelegenheit also, ein Super-Anmelde-Schnäppchen zu machen!

Direkt zur Online-Anmeldung geht es hier: http://www.traction-owners.co.uk/icccr_store/upload/ – hier gibt es auch schon T-Shirts zu kaufen!

Mit Grüßen aus Belgien,

Walter & Noëlla Callens
TOC-representatives section REST of the WORLD

www.traction-owners.co.uk/sections/world/index.htm
www.icccr2012.org.uk

You can contact us either :
by email rest-of-the-world@traction-owners.co.uk
or fax 0011 (00)32 33 255 214
or phone 0011 (00)32 50 425 836 due to work obligations we can only take phone calls at the weekend.

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English

Due to circumstances beyond the control of the Organising Team, the location of ICCCR2012 had to be changed from Pickering, Yorkshire to Harrogate, Yorkshire (approx. 43 miles / 70 km west-southwest).

Also, the date of the event has moved forward one week to 9-12 August 2012, due to the Harrogate venue being unavailable on our original dates of 16-19 August.

All existing bookings remain entirely valid – there is no need to rebook

So please note this CHANGE OF VENUE AND EVENT DATE
NEW dates : 9th – 12th August 2012
NEW venue : YORKSHIRE EVENT CENTRE, Railway Road, Harrogate HG2 8QZ

for more information, click : http://www.icccr2012.org.uk/New-Location.htm

Another nice news : the ADVANCE BOOKING 50% DISCOUNT is EXTENDED TO 31-MAR-11.

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Français

Pour des raisons indépendantes de l’équipe organisante, le site de l’ICCCR 2012 est déplacé de Pickering, Yorkshire à Harrogate, Yorkshire (approx. 45 km vers l’ouest).

La date de l’évènement est changée aussi, est elle est avancée d’une semaine. l’ICCCR se tiendra du 9 au 12 août 2012, dû au fait que le nouveau site n’était pas disponible aux dates initiales.

Soyez rassuré : votre réservation reste entièrement valide – il n’y a pas besoin de se réinscrire

Donc, svp notez ce CHANGEMENT de SITE et de DATES de l’EVENEMENT
NOUVEAU DATES : 9 – 12 août 2012
NOUVELLE SITE : YORKSHIRE EVENT CENTRE, Railway Road, Harrogate HG2 8QZ

Pour tous les détails , voyez : http://www.icccr2012.org.uk/New-Location-F.htm

UNE BONNE NOUVELLE : la remise pour l’inscription précoce 50% a été prolongée jusqu’au 31 mars 2011

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Nederlands

Door onvoorziene omstandigheden, buiten controle van het organiserende team, diende de locatie voor het ICCCR 2012 gewijzigd te worden van Pickering, Yorkshire naar Harrogate, Yorkshire (ong. 70 km west-zuidwest).

Ook diende de datum van het weekend 1 week vervroegd te worden naar 9-12 Augustus 2012, omdat het domein bij Harrogate niet beschikbaar was op de originele data 16-19 Augustus.

Alle bestaande boekingen blijven geldig, het is niet nodig om opnieuw te boeken.

Zodus, noteer aub deze WIJZIGING van DATUM en PLAATS van het evenement.

Nieuwe data : 9 – 12 Augustus 2012
Nieuwe locatie : YORKSHIRE EVENT CENTRE, Railway Road, Harrogate HG2 8QZ

voor meer informatie, klik http://www.icccr2012.org.uk/New-Location.htm

Nog een nieuwtje : de korting 50% voor vroege inschrijving is verlengd tot 31-Maart 2011.

RoBri.de – Citroën Literatur in neuem Gewand

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Jan 172011
 
RoBri.de - BRIgitte Beckmann

PRESSEINFORMATION – Mit der Bitte um freundliche Veröffentlichung

Neuer Internetauftritt: RoBri neu im Netz

RoBri.de - BRIgitte Beckmann

RoBri.de - BRIgitte Beckmann

Die Fa. RoBri Beckmann bietet seit über 20 Jahren Literatur der unterschiedlichsten Art rund um die Marke Citroën. Während hier noch vor einigen Jahren der Schwerpunkt bei Reparaturanleitungen, Werkstatthandbüchern, Ersatzteilkatalogen und Bedienungsanleitungen lag, hat sich das Programm -auch durch intensive Zusammenarbeit mit dem André-Citroën-Club- mittlerweile deutlich erweitert.

So führen die „RoBri’s“ heute für nahezu alle Modelle und entsprechenden Varianten, auch übergreifend, illustrierte Sachbücher im Repertoire, die Wissen und Informationen bieten und durch Ihre Aufmachung auch das Auge erfreuen. Angeboten werden hochwertige Nachfertigungen (-drucke), aber auch verstärkt gut erhaltene Originale.

Einkauf und Vertrieb ist heutzutage länderübergreifend. Als zusätzlicher Pluspunkt zeigt sich die gute telefonische Erreichbarkeit mit der resultierenden sachkundigen Beratung bei Fragen vom Vorkriegs C4 bis hin zum XM.

Schon früh wurde dieses Angebot durch einen Internetauftritt ergänzt, bei dem sich die „Standard“-Angebote problemlos herunterladen lassen, sowie der Möglichkeit, über die email-Adresse info@robri.de gezielt nachzufragen oder zu bestellen.

Dieser Web-Auftritt ist nun durch Stephan Joest (Delegierter ACI, Amicale Citroën Internationale und ehem. Webmaster ACC) frisch überarbeitet und mit neuzeitlichen Funktionen wie z.B. Newsletter-Anmeldung, Twitter- und Facebook Anbindungen etc. erweitert, sodass ein Besuch schon durch den optischen deutlich intensiveren Eindruck und durch das aktuellere Angebot lohnenswert ist.

Die Internetadresse: www.robri.de bleibt unverändert.

Nichtsdestotrotz bevorzugen die RoBri’s den persönlichen Kontakt. Deshalb sind sie auf vielen Treffen, Messen und Märkten präsent. Darüber hinaus sind sie immer (nach kurzer Absprache) persönlich oder jederzeit per Telefon (0228/451141) in 53844 Troisdorf-Müllekoven erreichbar.

Unter diesen Zugängen ist die aktuellste 44-seitige, farbige Angebotsliste auch in Hardcopy (Papier) kostenlos erhältlich.

Mit freundlichen Grüßen
Ronald & Brigitte Beckmann

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RoBri.de - ROnald Beckmann

RoBri.de - Ronald Beckmann

english short translation:

PR release – RoBri.de relaunched their website

Since more than 20 years, the Citroen bookshop “Robri Beckmann” offers a vast range of literature around the famous double chevron brand. A few years go the main demand was on repair manuals, garage manuals, spare part catalogues and owner’s manuals, now the focus has changed, also due to the intense cooperation with Germany’s “André Citroën Club” (ACC). For almost all models and their variants, the bookshop now also offers books containing info and knowlege around the cars. Within the portfolio buyers will find reprints of high quality as well as well-kept original books.

Sourcing and sales are now more and more international. A big benefit of “ROBRI” is the competent telephony support for all cars like the pre-war Citroen C4 up to the XM models. The traditional bookshop had a website since long. Now the site has been renovated in cooperation with ACI Delegate Stephan Joest and got relaunched not only with a fresh new looks but also with an option to subscribe for the latest news. Twitter and Facebook services are supported now.

Nevertheless, the ROBRI’s prefer to stay in direct contact with their potential customers. Thus, you’d find them on many events and meetings. Next to contacting them by email at info@robri.de, you can get hold of ROnald and BRIgitte Beckmann also by telephone at +49-228-451141.

The website:

www.robri.de

Best Regards,
ROnald & BRIgitte Beckmann

Der deutscheste aller Franzosen? Pressevorstellung Citroën C4

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Okt 152010
 

Ein guter Freund schickte mir vor einigen Wochen die ersten Berichte der französischen Presse, in der die zweite Generation des neuen Citroën C4 schon mit “Gourmet Allemand” betitelt wurde. Insofern waren wir gespannt, was uns tatsächlich erwarten würde. Ist der neue Citroën C4 nun wirklich “ganz deutsch” (so hiess es mal vor siebeneinhalb Jahrzehnten in einer Werbung aus Poll)? Erwartet uns ein französischer A3 Sportback? Wie weit haben sich die Designer von der Konkurrenz aus Ingolstadt und Wolfsburg inspirieren lassen? Wir waren gespannt, welchen Eindruck wir vermittelt bekommen würden…

Doch alles der Reihe nach. Die Modellreihe des C4 blickt auf einen würdigen Ahnen zurück. Der erste Wagen mit dieser Modell-Bezeichnung wurde im Jahr 1928, im zehnten Jahr der Gründung der Automobilmarke, lanciert, und ist das erste Fahrzeug der “modernen zweiten Generation” bis zum Erscheinen des berühmten Traction Avant im Jahr 1934.

In dieser Epoche wird zum ersten Mal eine modulare und damit effizient produzierbare Modellpalette den verschiedenen Zielgruppen präsentiert: neben den aus der Werbung bekannten Limousinen für die Dame der Welt gibt es für den Herrn den eleganten Roadster, für den Handwerker die Nutzfahrzeug-Version “C4 Utilitaire”, für den Abenteurer den “C4 Autochenille” mit Kegresse-Halbkettenantrieb (bekannt aus den Croisière-Weltreisen), für den Rennfahrer einen “C4 Competition” – und für den jungen Nachwuchs aus begütertem Hause das erste elektrifizierte Kinderauto “C4 Citroënette”.

Es sollten mehr als fünfeinhalb Jahrzehnte vergehen, bis Citroen sich wieder auf bewährte Namen rückbesinnt und die “C-Nomenklatur” einführt. Nach Markteinführung der ersten Generation des C4 im Jahr 2004 waren wir gespannt, wie der C4-2 nun weiterentwickelt wurde, und haben die Einladung zur Pressevorstellung in der repräsentativen Umgebung von Schloss Bensberg gern angenommen, um einen ersten Live-Eindruck des neuesten Modells gewinnen zu können. (Notabene: Es freut uns zu sehen, daß die Marke ihre Tradition in Ehren hält: im Rahmen der internationalen Neuvorstellung werden übrigens derzeit die oben erwähnten C4-Ahnen auf der aktuellen Pariser “Mondial de l’Automobile 2010” in Halle 8 als Sonderschau “La C4 Saga” präsentiert!)

Doch zurück zum jüngsten Spross der Familie: Die Formensprache des C4-2 ist weniger extravagant als das des Vorgängermodells; vielleicht mag der ein oder andere ein wenig die französische Avantgarde vermissen. Auf der anderen Seite diktieren Umsatzzahlen den Erfolg eines jeden Unternehmens, und so ist es wichtig, in diesem international so genannten “C-Segment”, das fast ein Drittel aller Neuwagen-Zulassungen (ca. 16 Millionen) weltweit verzeichnet, einen hohen Marktanteil einzunehmen. Schauen wir uns dieses Marktsegment genauer an: europaweit sind rund 60% davon Limousinen, in Deutschland sogar 65%. 14,5% werden als Kombis zugelassen. Ein zu diesem Markt “kompatibles” Modell im Portfolio zu haben, ist essentiell.

Als wir dann endlich im ausschließlich als Fünftürer gebauten Wagen (wir fuhren die Exclusive-Version mit THP-Benzin-Direkteinspritzung) einsteigen, fällt zuerst die hohe Wertigkeit des Innenraums auf. Endlich sind die Rund-Instrumente aufgeräumt, wirken sportlich und aufeinander abgestimmt. Die erste C4-Generation hätte eigentlich jedem Innenraumdesigner übel aufstoßen müssen: 4 verschiedene Schriftfamilien bei Navi, Tacho und Anzeige-Instumenten ließen den C4 nicht aus einem Guß erscheinen, sondern eher als eine zusammengestückelte Ansammlung einzeln zugekaufter Komponenten.

Man sitzt bequem in den auch seitlich gut geformten Sesseln. Bei optimaler Sitzeinstellung ist die Distanz zu den Fusspedalen gut, und die Hände liegen entspannt am Lenkrad. So konzentriert sich der Blick auf die zentralen Instrumente innerhalb des hochwertig empfundenen und dynamisch geformten Armaturenbretts. Endlich kein Suchen mehr nach Anzeigen ausserhalb des Blickfelds! Die Mittelkonsole wirkt hochwertig und ebenfalls wie aus einem Guss. Weiteres Aha: Genauso wie der Parfümspender ist -endlich!- auch das feststehende Multifunktionslenkrad wieder entfallen. Die 3.5kg Gewichtsersparnis allein dieses Bauteils addieren sich zu den insgesamt 90kg Reduktion, die dieses Modell von seinem Vorgänger unterscheiden. Weltpremiere auch die neuen Michelin “Energy Saver” Reifen, die bis zu 5g/km CO2 bzw. 0,2L/100km Treibstoff einsparen helfen.

A propos Energiesparen: mit dem “e-HDI 110 FAP” Diesel führt Citroën den ersten “Mikrohybriden der zweiten Generation” ein. Will heissen, die Start-Stop-Automatik kann nicht nur bei Stillstand, sondern bereits unterhalb von bis zu 8km/h genutzt werden. Ein 2kW starker Startgenerator ersetzt Anlasser und Lichtmaschine, und somit kann der eigentliche Motoranlassvorgang auf knackig-kurze 0,4 Sekunden reduziert werden. Um die zyklenfestere Batterie weiter zu schonen, sorgen zusätzliche Superkondensatoren für die kurzfristige Energiebereitstellung. Die Testfahrten im Pariser Stop-and-Go Betrieb sollen hierbei eine Einsparung bis zu 15% Treibstoff erwiesen haben.

Wir haben dann bei der knapp halbstündigen Probefahrt doch eher weniger Benzin gespart, und die 156PS des THP in Kombination mit dem EGS6-Getriebe ein wenig ausgereizt. Hier fällt auf, daß die Automatik nicht optimal abgestimmt zu sein scheint. Nach meinem Dafürhalten war das Hochschalten in höhere Gänge deutlich zu spät: beim Kickdown ab Stillstand wurde der 1. Gang bis zur Drehzahlgrenze hochgejubelt, dann für einige 10tel abgeriegelt, und dann erst in den 2. Gang geschaltet. Mag sein, daß das “lernende Motorsteuergerät” von den vor uns probefahrenden Journalisten anders gelernt hat. Der Wagen kann sowohl in (A)utomatik wie auch (M)anuellem Schaltmodus gefahren werden; bei ersterem ist man dennoch froh, wenn man die aus dem Pluriel bereits bekannten Schaltpaddel zur Handschaltung am Lenkrad zum Gangwechsel nutzen kann, und man so eine komfortable und moderne Halbautomatik nutzen kann.

Der Kofferraum ist mit 408 Litern der größte seiner Klasse; die 8cm Längenzuwachs zum Vorgänger kamen ihm voll zugute. Eine Ladekante hin mag vereinzelt stören – aber das ist Geschmackssache. Interessanter ist da schon die 230V-Eurostecker-Steckdose in der Mittelablage, der hilft, den Laptop oder andere Verbraucher mit bis zu 120W Leistung zu speisen – sicherlich sinnvoll für Geschäfts- oder Urlaubsreisen. Für lange Touren oder für Aussendienstler interessant: Es gibt in der Kompaktklasse erstmalig auch Massagesitz-Funktion für die Vordersitze! Eine weitere Innovation ist der gemeinsam mit Bosch entwickelte “Toter-Winkel-Assistent”, der auf Ultraschallbasis zwischen 12-140km/h im Aussenspiegel anzeigt, ob ein Fahrzeug möglicherweise übersehen wurde. Nützlich ebenso eine Parklückenvermessung, Berganfahrhilfe sowie für für winterliche Strassenverhältnisse die “intelligente Traktionskontrolle”.

A propos Traktion: Da die EGS-6-Gangwechsel elektronisch funktionieren und kein Schaltgestänge den Mitteltunnel füllt, bleibt dort Platz für bis zu 4 klimatisierte Erfrischungsgetränke – auch dies ein Novum und sehr nützlich, weil endlich für beide Frontpassagiere bequem erreichbar. Die MP3-CD sowie USB- und Cinch-Anschlüsse mit iPod-/iPhone-Ladung und Abspielen von Musik sind nicht neu, sind aber praktisch untergebracht und das iPhone kann gut lesbar in der Ablage davor untergebracht werden, wenn man keine passende Halterung montiert hat. Interessant die 3 Klimaautomatik-Einstellungen, überflüssiges Gimmick die unterschiedlichen Warnton-Klangwelten für Gurtpiepser und Co. – einige davon eher nervig denn beruhigend.

Was Citroën sicherlich noch von Apple und Co. lernen kann und auch muss, ist die Menüführung des Bordcomputers. Hier hat man das Gefühl, sich noch auf eher “Windows98”-Niveau zu bewegen; nicht alles ist intuitiv zu finden und man verbringt deutlich zu viel Zeit, Menü- und Fahrzeug-Funktionen zu suchen. Die Pariser Designmannschaft sollte hier bei dem besagten Hersteller aus Cupertino einige Lehrstunden in Sachen “GUI-Entwicklung” nehmen… 😉

Zum Kampfpreis ab 15.950,- Euro in der Basisversion steht der Wagen ab dem 15.11.2010 bei den Händlern. Auch für diejenigen, die noch einen ansprechenden Wagen unterhalb des C5 fürs Firmenleasing oder Privatleasing suchen, sei der Wagen ernsthaft zur Probefahrt ans Herz gelegt – die TCO-Werte für die Kalkulation von Wertverlusten der Leasingraten sind sicherlich attraktiv.

Thomas Albrecht (Citroën), Ulrich Brenken (ACC), Stephan Joest (ACI), Stephan Lützenkirchen (Citroën)

Thomas Albrecht (Citroën), Ulrich Brenken (ACC), Stephan Joest (ACI), Stephan Lützenkirchen (Citroën)

Die Pressekonferenz gab uns Gelegenheit, mit dem Scheiden des Pressechefs und zugleich unserem langjährigen Technoclassica- und ACI-Ansprechpartner Thomas Albrecht auch seinen Nachfolger, Stephan Lützenkirchen erstmalig kennenzulernen, der diese Funktion ab dem 1. November 2010 offiziell übernimmt.

Wir freuen uns, einen sympathischen und seit vielen Jahren begeisterten Citroënisten kennengelernt zu haben, und werden die Einladung zu einem eigens einberufenen Termin in wenigen Tagen in Köln wahrnehmen, um die seit Jahren enge Partnerschaft zwischen Hersteller und Clubs weiter zu intensivieren und unsere gemeinsame “Agenda 2011” vorzustellen. Hierzu werden wir die Clubs weiter auf dem Laufenden halten.

(C) Fotos: Citroën Presse / U. Brenken / S. Joest

Hier noch einige Bilder vom Tag, Fotos (C) S. Joest

2011: Citroën Ami gesucht für 50-Jahre Jubiläums-Ausstellung in Speyer

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Sep 262010
 

Citroen Ami - 50 Jahre Jubiläum 1961-2011

Hallo Fans und Freunde des Citroën Ami,

das Jahr 2011 wirft schon heute seine Schatten voraus. Und das natürlich im Zusammenhang mit dem runden Jubiläum “La Ligne en Z – 50 Jahre Citroën Ami”, dem wir nicht nur zur Technoclassica 2011 eine eigene Präsentation widmen wollen, sondern für den Sommer des kommenden Jahres 2011 eine eigene

“Sonderausstellung 50 Jahre Citroën Ami im Technik-Museum Speyer”

vorbereiten. Noch sind die Pläne hierzu in einer frühen Vorstufe, aber natürlich sind Präsentationen von Citroën Ami6, dem Ami 8, Ami Super, M35 – sei es als Limousine oder Break, Service etc. zentraler Bestandteil einer solchen Ausstellung.

Hierzu suchen wir sowohl für die Technoclassica (ca. April 2011) als auch die Speyer-Ausstellung schöne, präsentierbare Amis (und Derivate), die entweder für die gesamte Zeit der Ausstellung (1 Woche vor Pfingsten bis ca. Ende Oktober) oder auch für einen begrenzten Zeitraum in der Saison zur Verfügung gestellt werden können.

Auch interessante Details, z.B. Schnittmotor, -Getriebe etc. wären für die vielen Ausstellungsbesucher sicherlich ein Highlight.

Technik-Museum Speyer

Pro Jahr werden rund 700.000 Besucher im Technik-Museum Speyer erwartet. Neben den großen Highlights wie dem “Buran”, dem russischen Space Shuttle, der beghbaren Boeing 747, einer Antonov, U-Boot, etlichen Flugzeugen und vielen Technik-Highlights stellt die “Liller Halle” mit ihren vielen Oldtimern und Lokomotiven eine Hauptattraktion dar.

Wer das Museum über das Besucherzentrum betritt, stösst dann gleich auf unsere Sonderausstellung “50 Jahre Citroën Ami”, in der wir ca. 10 Fahrzeuge in einem ansprechend gestalteten Umfeld präsentieren wollen.

Wir würden uns freuen, wenn Dein/Ihr Ami dabei wäre!

Noch kurz zur “Sicherheit”: die Fahrzeuge werden hinter einer Absperrkette präsentiert und sind daher vor dem unmittelbaren Anfassen durch Besucher geschützt, sowie während der Dauer der Ausstellung über die Versicherung des Technik-Museums versichert. Weitere Details im Laufe der Projektvorbereitung nach Registrierung bzw. auf Anfrage.

Eine eigene email-Adresse ist eingerichtet: über 50.Jahre@ami6.de kann das Orga-Team erreicht werden.

Weitere Infos und Registrierung der Ausstellungs-Fahrzeuge auf der Jubiläums-Homepage

http://50jahre.ami6.de/

Vielen Dank vorab im Namen der Organisation!
///Stephan Joest
Orga-Team Technoclassica / Ami-Jubiläums-Ausstellung Speyer

PS: Wir bitten die deutschen Citroen-Clubs, diesen Aufruf in ihren Clubzeitschriften und Internet-Portalen zu publizieren – vielen Dank!

Neuer Citroën-Presse-Ansprechpartner in Deutschland

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Sep 152010
 
Stephan Lützenkirchen
Stephan Lützenkirchen

Stephan Lützenkirchen

Wechsel in der Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH:

Zum 1. November 2010 wird Stephan Lützenkirchen (41) die Leitung der Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH übernehmen.

Lützenkirchen, seit 1992 bei der Marke Citroën in verschiedenen Positionen im Vertrieb tätig, war zuvor Leiter der Abteilung Vertrieb Firmen- und Nutzfahrzeuge und hat in dieser Funktion auch schon Erfahrungen mit der entsprechenden Fachpresse gesammelt.

Thomas Albrecht

Thomas Albrecht

Sein Vorgänger Thomas Albrecht (45), der seit Oktober 1997 die Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit leitete und insgesamt 19 Jahre für Citroën tätig war, wird das Unternehmen nach der Einführung des neuen Citroën C4 und der gleichzeitigen Einarbeitung seines Nachfolgers im gegenseitigen Einvernehmen verlassen.

„In dreizehn Jahren als Pressesprecher habe ich gegeben, was ich zu geben hatte, und möchte mich jetzt neu orientieren“, sagt Albrecht. „Ich freue mich besonders, den Stab und die Leitung des eingespielten Teams an einen echten Citroën-Mann zu übergeben, der die Marke überzeugend und glaubwürdig vertreten kann.“

Düsseldorfer Frankreichfest: 160 Oldtimer auf Deutschlands größter Franzosen-Rallye

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Jul 122010
 

An diesem Wochenende fand in Düsseldorf die 10. Ausgabe des Frankreichfests statt. Und eigentlich geht sie auf eine Wette zurück: die nunmehr 9. “Tour de Düsseldorf” lockte wieder etliche Tausend begeisterte Fans der französischen Oldtimerszene in die Landeshauptstadt.

Die “3 Tage in Bleu, Blanc und Rouge” standen ganz im Zeichen der Partnerstadt Toulouse und hatten ein kleines aber feines Programm in der Altstadt der Rheinmetropole aufgeboten: im Innenhof des Rathauses begeisterten Künstler die Besucher mit einem sorgfältig ausgewählten Musikprogramm von Jazz, Chansons, Suzette etc. – so u.a. das Corinne Chatel Trio, das sicherlich einigen ein Begriff sein dürfte. Mit Zauberei, Magie und Clowns für die Kleinen und einer Kinopremiere von “Micmacs À Tire-Larigot” (Regie: Jean-Pierre Jeunet, bekannt durch “Delicatessen” und “Die fabelhafte Welt der Amelie”) am Freitagabend war gute Stimmung für das heisseste Wochenende des Jahres vorprogammiert. Rund 50.000 Besucher waren übrigens eigens für diesen Event – pardon “Evenement” – angereist, so die Schätzungen des Veranstalters.

Man hatte den Eindruck, die “Citroen-Strasse” der Technoclassica sei wieder lebendig geworden: von Citroen AC4 über Traction 11CV und 15CV, Légère Normale und Familiale, die Déesse als Cabriolet, Break oder Limousine, ID, DS23, DSuper, 2CV AZ, AZAM, 2cv4, HY mit Planenaufbau, 2 Citroen SM und belgischem Ami6 Berline waren praktisch alle großen Modellvarianten vertreten. Als Besenwagen war ein DS Tissier vom “Meilenwerk” am Burgplatz aufgestellt.

Drei Autos, die auf der diesjährigen Technoclassica ausgestellt waren, waren übrigens unter den Teilnehmern: der blaue SM vom Citroen SM Club e.V., die orangene Rallye-DS vom DS Club Deutschland e.V., sowie der 1966er 2CV AZAM “Skischule Piz Palü”, in Essen ausgestellt vom Citroen-Club Rhein-Ruhr e.V. – letzere haben in der Kategorie “ausgefallene Autos (Bizarre)” die ersten beiden Plätze abgeräumt. Gratulation!

Zugelassen waren Fahrzeuge bis 1978 – und vom Veranstalter war die Teilnahme auf rund 150 Autos begrenzt worden, bedingt durch Auflagen der Stadt. Etliche Anmeldungen mussten daher leider schon im Vorfeld abgewiesen werden.

Als ältestes Fahrzeug war ein De Dion Bouton von 1914 aus Krefeld erschienen, eines von nur 3 jemals gebauten, 4-sitzigen Cabriolets, das trotz seiner nur 16 PS (bei rund 1.7L Hubraum) die gesamten rund 120km der 6-stündigen Rundtour durch die schwülheisse Düsseldorf-Neusser Region excellent und ohne Probleme überstanden hat – und nicht wie einige andere Pretiosen gleich wieder auf den Trailer gefahren wurde (so geschehen beim 1. Platz des Concours d’Elegance). Hier muss der Veranstalter ein wenig aufpassen, daß die Tour am Ende nicht zur Farce generiert, wenn zur Siegerehrung in den insgesamt 7 Kategorien nur noch die Hälfte der Fahrzeuge anwesend ist…!

Sicherlich hat die “Tour de Düsseldorf” aber wieder wesentlich zur Imagepflege des “automobilhistorischen Kulturguts” beigetragen. Das Image der stinkenden Altautos ist verschwunden: Viele Passanten an den Straßenrändern winkten den Teilnehmern zu, und wir entdeckten etliche Fotostative und Kameras mit großen Objektiven, mit denen die wartenden Enthusiasten die vorbeifahrenden Franzosen ablichteten. Die automobile Schnitzeljagd ging entlang malerischer und gottseidank baumbestückter Landstrassen – bei 35-38 Grad im Schatten und etlichen Grad mehr im Sonnenlicht war man dankbar um jede Abkühlung. Highlight neben dem Stop am malerischen Schloß Hülchrath und sehr guter Verpflegung war sicherlich auch die Fähre in Zons (ein schönes Bild, eine Rheinquerung nur mit französischen Oldtimern!) und der Stop an den diversen Haltepunkten und Sonderprüfungen, wo uns kühle Getränke halfen, die Gluthitze des Tages erheblich zu mildern. Das Abschlußfoto für jeden Teilnehmer entstand am Schloss Mickeln, dem Gästehaus der Uni Düsseldorf im Süden der Stadt, und wird die Tour in guter Erinnerung behalten.

Weitere Infos zur Veranstaltung auf deren Homepage: www.duesseldorfer-frankreich-fest.de

Fotos der Teilnehmer u.a. hier: Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) und hier: FotoCommunity.de und auf Kraftfahrzeuge.com.

Die Rheinische Post als Hauptsponsor hat leider nur einen Bericht, keine Fotos der Fahrzeuge: www.rp-online.de: “Die Côte d’Azur liegt am Rhein”

Dank an die Destination Düsseldorf (www.destination-duesseldorf.de) und das Team rund um Boris Neisser, die als Organisatoren wieder ein gelungenes Progamm in diesem Jahr aufgezogen haben. Wir hatten trotz nahezu unerträglicher Hitze viel Spass – und freuen uns aufs nächste Jahr!

Kleiner Tip zum Schluß: Wer noch nicht das Meilenwerk Düsseldorf (www.duesseldorf.meilenwerk.de) besucht hat, sollte sich in diesen Tagen dorthin auf den Weg machen – eine kleine Sonderausstellung im Obergeschoss vermittelt einen Eindruck davon, welch umfangreiche Zweiradproduktion und -Industrie sich im Düsseldorfer Raum in den letzten hundert Jahren etabliert hat!

Technoclassica 2010: voller Erfolg und Danke für eine gelungene Präsentation!

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Apr 212010
 

Hallo Fans der Doppelwinkel,

vor einigen Tagen ist die 22. Technoclassica 2010 in Essen zu Ende gegangen. Über 200.000 Besucher haben die weltgrößte Messe für Oldtimer “und drumherum” besucht, und auch uns in der Halle 9.1 erlebt.

Wir haben auch in diesem Jahr in den fünf Messetagen vom 7.-11. April 2010 eine hervorragende Clubpräsenz darbieten können, die sich sicherlich nicht zu verstecken braucht:

  • Highlight 40 Jahre GS und SM:

    Was Edgar Mönninghoff und Markus La Tendresse in Zusammenarbeit mit der GS/GSA-IG und dem ACC für das Jubiläum herausgearbeitet haben, war schon herausragend. Angefangen von der Auswahl besonderer Fahrzeuge (GS Drapeaux / Europ. Auto des Jahres 1971, GSA Break Sonderserie „Cottage“, GS Pallas „fährt wie auf Schienen“) über das eigens für die Messe angefertige und hochprofessionell wirkende Motor-Getriebe-Schnittmodell bis hin zu Beschaffung und Bestückung der Devotionalien-Vitrinen und Posteraufstellern war erstklassig. Komplementiert wurde das Doppeljubiläum durch die SM-Präsentation samt Vitrinenbestückung, organisiert durch Volker Hammes vom Citroen SM Club.

  • Conservatoire:

    Besonderer Dank auch noch einmal an das Conservatoire bzw. Denis Huille, der uns für diese Messe mit zwei originalen Opron-Maquettes eines SM-Prototypen (hier unverkennbar noch Bertoni’s Handschrift) sowie einem SM-CX-Übergangsmodell unterstützt hat und auch bei unserem “Stargast” Robert Opron viel Interesse und Erinnerungen geweckt hat. Darüber hinaus hat er uns beeindruckendes Videomaterial aus 90 Jahren Citroen-Rallyes bereitgestellt, was wir über die Beamer-Präsentation auf der CVC-Litfaßsäule in rund 35 Minuten Video und rund 150 Rallye-Bildern und GS-SM Fotos den Besuchern bereitstellen konnten.

  • VIP:

    unsere wichtigsten VIP-Gäste waren wirklich da: Mme. und Mr. Opron aus Paris. Beide waren angenehm überrascht, von so vielen interessierten Fans belagert zu werden und hatten wirklich nicht damit gerechnet, daß sich so viele für sie interessieren würden. Und sie haben spontan ihren Aufenthalt bei uns um einen Tag verlängert. Genial!

    Mr. Opron hat die TC auch aus persönlicher Sicht sehr interessiert, und vielleicht können wir damit rechnen, sie im nächsten Jahr sogar wieder bei uns begrüßen zu dürfen? Wäre klasse, wenn das tatsächlich klappt. Vielleicht bekommen wir ihn dazu, etwas von seiner Zeit mit Bertoni zu berichten, wenn wir dann “50 Jahre Ami6” feiern (was ich hiermit als Thema 2011 schon einmal offiziell anmelden möchte 😉 Die Oprons wurden von den Machern der “Expo Bertoni” Ausstellung, Patrick André und Rosemarie Gumz begleitet, deren Exponate (www.expo-bertoni.com) wir hoffentlich im Rahmen der geplanten 2011er Ausstellung in Sinsheim begrüßen können. Und zumindest die „großen“ GS und GSA unserer Ausstellung ziert nun am Fahrzeugheck eine der begehrten Originalunterschriften von Robert Opron…! Das Buch von Peter Pijlman: „Robert Opron – L’Automobile et L’Art“ (http://www.sagitta-productions.com/home_uk.html) verkaufte sich schnell dank der Bereitstellung durch J.P. Klijntunte, der extra Exemplare auf unseren Stand brachte.

  • “Citroen – sportlich unterwegs”:

    Die Präsentation der zweiten Standhälfte unter dem Motto “Citroen – sportlich unterwegs” rundete die Citroen-Strasse weiter ab. Angefangen von der 1971er Rallye-DS, die mit einer eigens aufgebauten Radwechsel-Szene die marokkanische Raid in voller Aktion widerspiegelte, über den 1996er XM Break in “Tour de France” Optik und Rennrad-DGT, die 1966er 2CV AZAM “Skischule Piz Palü Pontresina” mit familieneigener 60er Jahre Skiausrüstung, der 1965 Panhard 24bt mit GSA-Motorumbau samt Seat Ibiza-Einspritzung und beeindruckenden 426.600km Laufleistung, der Traction Avant 11BF Familiale sowie der CX 25 GTi Turbo haben ein schönes Arrangement unserer “Rallye Citroen-Strasse” (symbolisiert durch Magnetschilder auf allen Autos) hinterlassen. Unser Konzept der Standteilung mit den halbdurchlässigen Trennvorhängen kam auch in diesem Jahr sehr gut bei den Besuchern an.

  • Internationale Citroen-Veranstaltungen:

    Weitere VIP-Gäste waren Walter Homberger, im internationalen Vorstand der ACI (www.amicale-citroen-internationale.org) zuständig für die Event-Koordination, und damit verantwortlich für unsere weiteren Event-Gäste und -Repräsentanten: Guido Vries und Marc Roelandt haben den ACI-Stand zur am 24.+25. April 2010 stattindenden “Citroen-Story Zolder” (www.citroenstory.org) genutzt (Guido war allerdings am ACI-D Abend nicht da, argh!), und der eigens aus Yorkshire angereiste Mick Popka hat das ICCCR 2012 am Samstag 10.4.2010 auf der nationalen ACI-Versammlung den deutschen Clubs in einer schönen Präsentation vorgestellt (auch wenns noch weit dahin scheint: jetzt anmelden! Rund 60% Anmeldekosten sparen, nur 50€ für Car+Driver: www.icccr2012.org.uk, bitte Clubmitglieder informieren, Präse zum Download auf der ICCCR-Homepage unter http://www.icccr2012.org.uk/15thICCCRv4.5.pdf zum Download). Der frühere ACI-Vizepräsident Dieter Pétré stattete uns ebenfalls einen Besuch ab. Aus Salbris hat Xavier Audran uns einen schweren Karton mit Promo-Material für das ACI-Event und zugleich 2CV-Welttreffen 2011 (www.2cvfrance2011.fr) hinterlassen, den der CCRR übernommen hat. Unsere Gäste wurden mit einem “VIP-Paket” (Clubzeitschriften [Danke für Bereitstellung an die Clubs] und unserem Jubiläums-Rotwein “Chateau Opron”) verabschiedet.

  • Unsere Partnerschaft mit der CDG:

    Besonderer Dank gilt auch noch einmal der Citroen Deutschland GmbH und damit unserem Ansprechpartner und CDG-Pressesprecher Thomas Albrecht, der nicht nur das Sponsoring für Teppich und Counter übernommen hat, sondern auch die Magnetschilder, die eigens bereitgestellten Macquettes-Vitrinen und die Bistro-Transportkosten übernommen hat. Als besonderes Highlight hat Th. Albrecht uns zugesagt, die bereits an früherer Stelle von Immo Mikloweit versprochenen 1.500,- Euro ACI-D (und damit Club-Unterstützung) uns in diesem Jahr nun wirklich bereitzustellen. Sobald wir den Eingang des Betrages verzeichnet haben, werden wir mit den Clubs über mögliche Optionen und Verteilungen separat per email diskutieren und dann mehrheitlich entscheiden.

  • Das Frankreich-Bistro:

    Dem CVC wieder einmal Dank für das Messe-Bistro (bzw. dessen Transport und Aufbau), das unser Heim für die 5 Tage der Messe darstellte. Wir werden unser Essensangebot im nächsten Jahr etwas überarbeiten – da viele Fertiggerichte nicht angenommen wurden, werden wir mehr auf kleinere Verzehrhappen und -Snacks setzen, alternative Vorschläge bitte an uns per email: citroenstrasse @ gmail.com

  • Die kleinen und großen Dinge am Rande:

    Natürlich gilt unser besonderer Dank auch Ludger Böse und Gebhard Christiansen, die nicht nur die Beschaffung der Verpflegung übernommen haben, und ohne die der ein oder andere Arbeitstag in Vorbereitung und Durchführung sicherlich viel unentspannter gelaufen wäre – einfach genial 😉

  • Spenden:

    Unser Dankeschön gilt allen kleinen und großen Spendern, die mit ihrem finanziellen Einsatz dafür gesorgt haben, daß wir den Aufenthalt der Oprons auch finanziell rundum haben abfedern können. Hierbei gilt dem Citroen SM Club Deutschland besonderer Dank, die zugesagt haben, einen großen Betrag übernehmen zu wollen. Zweite grosse Einzelspende vom ACC. Abrechnung dazu separat.

  • Visuelle Highlights:

    Vergessen wollen wir auch nicht Hanspeter Hundertmarck, der wieder einmal unentgeltlich das grosse Banner über den Trennvorhängen gesponsort und umgesetzt hat, auf dem unsere beiden diesjährigen Themen schon von weitem durch alle Hallen hinweg sichtbar waren.

  • Die Halle 4

    Die ergänzende Präsentation der Citroen Deutschland GmbH in Halle 4 war sicherlich bemerkenswert: noch nie hat das originale “SM Présidentielle” Cabriolet mit Kennzeichen „2PR75“ – übrigens ein Opron-Entwurf und dann von Chapron umgesetzt! – aus dem Elysee-Palast den deutschen Boden betreten und bekam hier neben dem 1976 GS Energetique von Künstler Lihou und M35 seine würdige und vielbeachtete Präsentation. Ergänzt wurden die 3 Jubilare von 1970 durch einen 2010er DS3, der den Bogen spannte getreu dem neuen Markenslogan “creative technologie” (den extra zur Messe verfassten TC-Pressetext der CDG kann man auf www.amicale-citroen.de nachlesen).

  • ACI-Deutschland

    Die Vertreter der deutschen Citroen-Clubs haben auf der nationalen ACI-Versammlung die beiden bisherigen Delegierten Ulrich Knaack und Stephan Joest für ein weiteres Jahr im Amt bestätigt. Auf der Sitzung wurde von Ulrich Brenken das Konzept zur 50-Jahr-Feier des ACC 2011 (und damit des von allen Clubs zum nationalen ACI-Event 2011 deklarierten Ereignisses) vorgestellt. Wir reichen die Präsentation alsbald nach.

  • Medienpräsenz

    Die Presse hat auch über uns berichtet, so u.a. die Autozeitung (http://www.autozeitung.de/node/385319/41), Carsablanca (http://www.carsablanca.de/Bilderstrecke/groesstes-oldtimer-clubtreffen-auf-der-techno-classica-2010/) und vorab die Motor Klassik (siehe www.amicale-citroen.de). Wer weitere Presse und Internetartikel kennt -> bitte uns informieren – danke!

Neben Eurem großen Einsatz für das Gelingen der Messe danke ich Euch noch einmal für die gute Zusammenarbeit auf der Citroen-Strasse und das tatkräftige Anpacken bei allen wichtigen Dingen – im Wesentlichen lief ja alles rund. Wieder einmal hat sich die jahrelange Integration aller großen deutschen Citroen-Clubs durch Michael Weiss ausgezahlt, an den wir auch an dieser Stelle noch einmal erinnern wollen.

Für Anregungen 2011 haben wir schon heute Interesse: bitte meldet Euch bei uns, citroenstrasse@gmail.com ist der Kontakt. 2011 Sonderthema “50 Jahre Ami6” ist wie gesagt bereits vorgeschlagen… Wer Fahrzeuge dazu bereitstellen kann (Ami6 Limo, Break, Service, Ami8, Ami Super, M35 aus Aachen?) oder besondere Exponate kennt, ist herzlich willkommen, schon jetzt mögliche Ansprechpartner dafür zu erwärmen…!
Ich möchte all diejenigen bitten, die Bilder zum Opron-Besuch gemacht haben, diese uns zuzusenden (bitte an citroenstrasse @ gmail.com), damit wir hieraus eine kleine Collage zusammenstellen können.

Vielen Dank!

Im Namen des Citroen-Strasse Orga-Teams

///S. Joest.
citroenstrasse @ gmail.com

Staatsbesuch auf der TechnoClassica: Der Citroën SM des Elysée-Palastes gibt sich die Ehre

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Mrz 312010
 

Neben dem Stand der deutschen Citroën-Clubs ist auch die Citroën GmbH auf der Messe präsent. Und die Kölner haben echte Highlights aus dem Conservatoire vorbereitet.

Dazu der heute frisch erschienene Pressetext der CDG:

Mit einem echten Stargast kann der Citroën-Stand auf der TechnoClassica 2010, die am 7. April eröffnet wird, aufwarten. Als Leihgabe des Elysée-Palastes wird eines der beiden großen Cabrios vom Typ SM „Présidentielle“ zu sehen sein, mit denen seit 1972 hohe Staatsgäste wie die britische Königin in offiziellen Paraden über die Champs-Elysées gefahren wurden…

Das von Chapron karossierte, 5,60 Meter lange viertürige und viersitzige Cabriolet ist sicherlich die exklusivste Ausführung des vielleicht extravagantesten Modells der Markengeschichte von Citroën. Der 1970 auf dem Genfer Salon vorgestellte SM war ein Grand-Tourisme-Coupé mit einem V6-Benzinmotor, der von Maserati entwickelt wurde, und galt sofort nach seinem Erscheinen als ein automobiles Gegenstück zur Concorde und als nationales Symbol. Mit seinen hinter einer verglasten Front liegenden sechs Schweinwerfern, von denen zwei in Kurven mitlenkten, seiner extrem aerodynamischen Form, seiner geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung, die sich selbst automatisch in die Mittellage zurückstellte, und seinem hydropneumatischen Fahrwerk, dessen Hinterachse eine fast 20 cm schmalere Spur als die Vorderachse aufwies, war der SM für schnelle, komfortable Autobahnreisen perfektioniert.

Der GS

Aber dieses faszinierende Auto war nur eines von drei komplett neu entwickelten Fahrzeugen, die Citroën 1970 auf den Markt brachte – für damalige Verhältnisse eine sensationelle Demonstration von „Créative Technologie“, wie der heutige Slogan der Marke lautet. Nur ein halbes Jahr nach dem SM, auf dem Pariser Salon 1970, stellte Citroën mit dem GS das lang erwartete Mittelklassemodell vor, das die Lücke zwischen dem 2CV und davon abgeleiteten Modellen einerseits und der legendären DS andererseits schloss.

Und auch der komplett neu entwickelte GS war eine technische Sensation. Mit ausgefeilter Aerodynamik, die von der Konkurrenz erst ein Jahrzehnt später erreicht wurde, Einzelradaufhängung mit Scheibenbremsen ringsum und der unübertroffenen Hydropneumatik in einem Auto der Einliter-Klasse machte er echte Hochtechnologie für viele Käufer erschwinglich und wurde zum Bestseller. Mit haushohem Vorsprung wählten ihn Europas führende Motorjournalisten zum „Auto des Jahres 1971“, sogar noch vor dem SM. Nur vom 2CV verkaufte Citroën bis heute mehr Fahrzeuge als vom GS und dem GSA, dem 1980 aus dem GS entwickelten Nachfolger.

Auf der TechnoClassica zeigt Citroën ein besonderes Exemplar dieser Baureihe aus seiner Werkssammlung: den „GS énergétique“. Dieses Einzelstück wurde 1976 von dem Künstler Jean-Pierre Lihou geschaffen, der den Wagen mit einem Muster aus farblich abgestuften Pfeilen in insgesamt 73 Farbtönenen bemalte – eine der aerodynamischen Formgebung des GS kongeniale Gestaltung.

M 35

Die dritte Citroën-Neuheit des Jahres 1970 ist heute fast vergessen, obwohl ihre Motortechnik damals so aufregend wirkte wie heute der Hybridantrieb. Der M 35 war der erste Citroën mit Wankelmotor. Und dem Wankelmotor schien in den 1960er Jahren eine große Zukunft bevorzustehen – fast alle Hersteller befassten sich damit, aber außer NSU und Mazda tat es keiner so intensiv wie Citroën, das eine Tochtergesellschaft mit eigenem Werk für die Entwicklung und den Bau von Wankelmotoren gründete.

Das erste Wankel-Modell, der M35, war ein Prototyp, den man kaufen konnte. Heuliez baute das viersitzige Coupé auf Basis des Ami 8 in einer Kleinserie. Für rund 14.000 Francs – etwa der Preis des günstigsten Citroën DS – wurde es an Kunden verkauft, die sich verpflichteten, damit mindestens 30.000 Kilometer im Jahr zu fahren und die dabei gesammelten Erfahrungen minutiös zu protokollieren und den Citroën-Ingenieuren mitzuteilen. 267 Fahrzeuge wurden gebaut, alle in silbergrau lackiert und auffällig nummeriert. Prototyp Nummer 169 aus der Werkssammlung wird in Essen zu sehen sein.

Text und Bilder: Copyright (C) Citroën Communication

Die offizielle Pressemitteilung kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.

Technoclassica 2010: 40 Jahre GS/SM, “Citroën Sport”

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Mrz 252010
 

Technoclassica 2010

Nun steht es fest – die Citroën-Strasse wird auch in diesem Jahr wieder an der gleichen Stelle auf der Technoclassica Essen sein. Vom 7.-11. April 2010 werden die grossen deutschen Citroën-Clubs sich gemeinsam auf dem rund 400qm großen Clubstand präsentieren.

Wir laden hiermit alle Citroën-Fans und -Freunde (und natürlich auch solche, die es werden wollen 😉 ) ein, uns auf der weltgrößten Oldtimer-Messe zu besuchen. Wir werden uns präsentieren – wie immer – in Halle 9.1, Stand 135 (d.h. Obergeschoss / in der Nähe zur Halle 10, Hallenplan s.u.)

Die großen Highlights 2010 sind:

  • 40 Jahre Citroën SM / Citroën GS:

    Salon de l'Auto 1970

    unsere Jubiläumspräsentation wird mit 5-6 Fahrzeugen die wichtigsten Highlights des prestigeträchtigen Sportcoupés und seines kleinen Bruders, des Mittelklasse-Volumenmodells vorstellen, begleitet von interessanten Einblicken in technische Details: GS-Schnittmotor samt Getriebe, die über die Jahre veränderten Tachoblöcke, zeitgenössische Videos aus der Citroën-Werksarchiv, dem Conservatoire etc. werden die Retrospektive abrunden.

    Wir erwarten ein besonderes Modell des Citroen GS, das 1971 in einer limitierten Serie aufgelegt worden ist – mehr verraten wir heute noch nicht…!

  • “Citroën — sportlich unterwegs”:
    Rallye Citroen-Strasse 2010

    Rallye Citroen-Strasse 2010

    Poster Rallye Monte Carlo 1959, Citroën DS

    unter diesem Motto werden die restlichen Typen aus den verschiedenen Jahrzehnten der Citroën-Baujahre die Sonderschau ergänzen. Wir werden neben Rallye DS, CX, Panhard, XM à la “Tour de France”, 2CV AZAM “Wintersport” und Traction Avant noch einige ganz besondere Modelle präsentieren – seid gespannt und lasst Euch überraschen!

  • Interessante VIP-Gäste:

    Robert Opron, Bureau des Etudes

    Robert Opron

    Wir erwarten Robert Opron, den großen Citroën-Designer u.a. von SM, GS und CX am Wochenende auf der Citroën-Strasse – er hat unsere Einladung mit großer Freude angenommen. Sicherlich ein, wenn nicht *das* Highlight, einen der berühmtesten Köpfe des “Style Citroën” einmal live zu erleben!

    Darüber hinaus erwarten wir Besuch von der Konzernzentrale in Paris, Automobiles Citroën, und den verschiedenen ACI-Delegierten aus den Nachbarländern.

  • Devotionalien:

    Citroen-Strasse Rotwein 2010

    Natürlich haben wir in diesem Jahr auch einen besonderen Rotwein in einer auf nur 50 Flaschen limitierten Auflage für das GS/SM-Jubiläum bzw. die Besucher der Citroën-Strasse vorbereitet – zusätzlich zu den anderen Angeboten der einzelnen Clubs…

Die großen deutschen Citroën-Clubs werden mit ihren Ständen und Clubangeboten präsent sein:

Citroen-Strasse 2009: 75 Jahre Traction Avant

Andre Citroën-Club (ACC), Citroën-Veteranen-Club e.V. (CVC), DS-Club Deutschland e.V. (DSCD), Citroën-Club Rhein-Ruhr e.V. (CCRR), Citroën CX-Club Deutschland e.V. (CCXC), Citroën SM-Club Deutschland e.V., Panhard Club Deutschland e.V., Traction Avant IG (TAVIG), XM-IG etc. …

Darüber hinaus ist der Dachverband aller Citroën-Clubs weltweit, die Amicale Citroën Internationale (ACI), sowie die Organisation des diesjährigen “ACI Event Of The Year”, Citroënstory Belgien mit dabei und informieren über die größte Veranstaltung in Zolder, die bereits 2 Wochen nach Ende der Messe Essen und 1 Woche vor Citromobile Utrecht stattfinden wird, sowie über das nachfolgende 2CV Enten-Welttreffen in Salbris/Loire 2011.

Für alle deutschen Citroën-Clubs bzw. deren Vertreter ist am Abend des 10. April (Samstag) zudem die Jahreshauptversammlung der ACI-D, auf der die beiden Delegierten der ACI für die nächsten 12 Monate gewählt werden.

Also bis zum 7.-11. April 2010 dann: Herzlich willkommen!

Euer
Citroën-Strasse Orga-Team.

weitere Infos zur Messe, Anreise, Eintrittskarten etc.: Messe Essen / SIHA, www.siha.de
Hier der Hallenplan: wir sind in Halle 9.1 (oben), Stand 135

“Oldtimer-Markt” Vorbericht zur Citroën-Strasse 2010

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Mrz 182010
 

Website Oldtimer-Markt zur Citroen-Strasse 2010

Unter dem Titel “Jubiläum à la francaise” berichtet die Zeitschrift “Oldtimer-Markt” bereits vorab über die Citroen-Strasse auf der Technoclassica 2010.

Viel Spass beim Lesen auf www.oldtimer-markt.de – und vielen Dank an die Redaktion!

40 Jahre Citroën SM: Der Versuch einer Würdigung (Teil 2)

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Feb 152010
 

Die Fortsetzung des Artikels von Helge Kleinz vom Citroën SM Club Deutschland e.V. – hier also geht es weiter:

40 Jahre Citroën SM:
Der Versuch einer Würdigung (Teil 2)

(erster Teil zum Nachlesen hier)

“…Citroën/Maserati: Ohne Kommentar

Von Citroën konzipiert, um Luxus, Komfort und Sicherheit zu bieten, benötigte der SM einen Motor, der diesen Ansprüchen genügte: rassig, stark und zu hohen Leistungen fähig. Ein echter „Grand-Tourisme“-Motor.

Als Citroën sich auf der Suche nach diesem Motor an Maserati wandte, sicherte man sich eine beneidenswerte Mitarbeit: nämlich die eines der berühmtesten Konstrukteure der Welt. Die mit Erfolg auf allen Rennpisten erprobte Technik von Maserati bedarf heute keines Kommentars.

2.7 Liter Hubraum, Sechs-Zylinder-V-Motor, vier obenliegende Nockenwellen mit Kettenantrieb. Ein vollkommen aus Leichtmetall hergestellter Motor.

Gespeist durch drei Weber-Zweistufen-Vergaser, entwickelt er 170 DIN-PS.

Ein Ölkühler sowie ein fünfter Gang gestatten es, die angegebene Höchstgeschwindigkeit lange Zeit gefahrlos als Reisegeschwindigkeit beizubehalten.

Eine Form vom Wind geprägt.

Die Ästhetik eines Autos ergibt sich aus einer technischen Notwendigkeit: der Aerodynamik.

Die Form des SM, dessen Ästhetik voll und ganz vom Prinzip der Aerodynamik geprägt ist, beweist dies in beispielhafter Weise. Sein cw-Wert (Luftdurchdringungskoeffizient) ist um 25% besser als der des DS! Das DS-Modell hielt bis zu diesem Tage den Rekord unter allen Tourenwagen.

Der Entwurf des SM aus Glas und Stahl kennt keine scharfen Kanten oder Winkel, die den Luftstrom bremsen und damit die Geschwindigkeit beeinflussen könnten.

Den aerodynamischen Anforderungen entsprechend, liegen das vordere Kennzeichen und die sechs Jodscheinwerfer unter einer gewölbten Glasscheibe.

Die Windschutzscheibe ist rahmenlos aufgeklebt und verhindert so Turbulenzen, die durch die Gummiwülste bei hohen Geschwindigkeiten hervorgerufen werden könnten.

Ein Innenraum, geschaffen für Behaglichkeit und Sicherheit.

Ausgehend von dem dicken Bodenteppich, der thermostatgeregelten Heizung (die durch eine Klimaanlage ergänzt werden kann), dem beleuchteten Aschenbecher bis zur Gestaltung der Sitze, die in Höhe, Tiefe und Neigung verstellbar sind… die innere Ausstattung entspricht voll und ganz den beiden Imperativen: Komfort und Sicherheit.

Beim Anblick des Fahrersitzes muss man unwillkürlich an eine Pilotenkanzel denken.

Alle Kontrollinstrumente und die verschiedenen Hebel und Knöpfe sind in rationeller Weise am Armaturenbrett und der breiten Mittelkonsole angeordnet.

Zusätzlich zu den herkömmlichen Instrumenten (Geschwindigkeitsanzeiger, elektronischer Drehzahlmesser, Oldruckmanometer, usw…), sind in einem Zentralgehäuse alle Warnleuchten zusammengefasst.
Zu jeder Zeit hat der Fahrer einen exakten Überblick der Kontroll-Instrumente, der ihm ein sofortiges Reagieren ermöglicht.

Schliesslich verdient noch eine weitere Serienausstattung, erwähnt zu werden: drei Lautsprecher, die eine Stereowiedergabe des Autoradios oder eines Magnetophonbandes gestatten.

Der SM entstand nach einer von Grund auf neuen Konzeption, denn er bringt als Eigenschaften in Einklang, die bisher als unvereinbar galten:Sportwagen, Prestige-Limousine, Avantgardist der Strassensicherheit von morgen.

Die Geburtsstunde des SM bedeutet für die 70er Jahre, was seiner Zeit die entstehung der berühmten Modelle „15“ und dann der „DS“ war: ein weiterer grosser Schritt in der Geschichte des Automobilbaues.
Eine Revolution.“

So weit der Pressetext. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Ausser natürlich, dass der SM noch mindestens zwei weitere Neuigkeiten an Bord hatte: eine hydraulisch betätigte dynamische Leuchtweiten-Regulierung (das ist das, was bei neuen Autos mit dem Xenon Licht eingeführt werden musste) und hydraulisch betätigte Schwenkscheinwerfer, die bei eingeschaltetem Fernlicht die Kurven ausleuchten.

Diese Hydrauliksysteme sind unabhängig voneinander und von der Zentralhydraulik. Die Zentralhydraulik wiederum bedient die Dämpfung des Fahrwerks, die konstante einstellbare Bodenfreiheit, die Lenkung und die Bremse – die mit Hochdruck arbeitet und die Kolben mit bis zu 180 bar an die Scheiben presst.

Bei einem Test einer amerikanischen Autozeitung wurde ein Bremsweg von unter 32 m aus 100 km/h gemessen!

Bleiben ein paar technische Daten: Höchstgeschwindigkeit 220 km/h; 225 km/h mit Einspritzmotor. Es gab noch einen SM mit Borg-Warner Automatik Getriebe, der einen Vergaser Motor mit 3 Liter Hubraum hatte. Diesen Wagen gab es inoffiziell auch mit Schaltgetriebe.

Nach meiner Erfahrung ist der Citroën SM ein Auto bei dem man bis sechs zählen kann:

Man kann damit sehr entspannt sehr schnell sehr grosse Entfernungen zurücklegen.
Dabei hat er 1 Fahrer, 2 Zündspulen, 3 Vergaser, 4 Nockenwellen, 5 Vorwärtsgänge und 6 Zylinder. Alles was man(n) zum Autofahren braucht.

Helge Kleinz
Citroën SM Club Deutschland e. V.
www.citroensmclub.de

Citroën GS: Die “kleine Göttin” wird 40!

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Jan 282010
 

Nicht nur das Prestige gilt es zu feiern, auch das Volumenmodell in millionenfacher Ausführung und damit rund 191 mal (!) mehr produziert als der SM steht im Mittelpunkt: Günter Busse von der GS/A IG (www.gs-gsa-ig.de) schreibt eine ausführliche Retrospektive zur “kleinen Göttin”, die 2010 ebenfalls ihr 40-jähriges Jubiläum feiert.

Herzlichen Glückwunsch. Die kleine Göttin wird 40.

Das “G” Modell im Citroën-Programm wird im September 1970 zusammen mit dem repräsentativen SM dem Kunden angeboten.

Sein endgültiger Name ist “GS” – für Grande Série – und seine Aufgabe ist es, eine klaffende Lücke in der Fahrzeugpalette von Citroën zu schließen.

Es war ein solch avantgardistisches Auto, über das die Automobilexperten auch gleich viel zu erzählen hatten und es in der gehobenen Mittelklasse plazierten.

Dieser GS, ein von Citroën völlig eigenständig, ohne Anlehnung an andere PKW-Modelle, entwickeltes Auto, das folgerichtig auch noch im gleichen Jahr neben fünf neu auf dem Markt erschienenen PKW zum Auto des Jahres gewählt wurde.

Die Jury bestand aus 43 Autoredakteuren aus 12 Ländern:
Österreich, Holland, Deutschland, Italien, Schweiz, Dänemark, Frankreich, Amerika, England, Schweden, Finnland und Belgien.

Diese Platzierung des GS war auch völlig gerechtfertigt, denn er wies in seiner Klasse Revolutionierendes auf. So war nicht nur die von Robert Opron entwickelte Karosserieform modern und der Zukunft angepasst, auch der von Michel Armand kreierte Innenraum passte in die Herzen der Autofreaks.

Es war eine würdevolle Mischung aus funktioneller Handhabung und futuristischem Design. Ganz besonders stellten die überragenden Fahreigenschaften dieses Fahrzeugs in seiner Klasse die Automobilwelt auf den Kopf, denn durch die hydropneumatische Federung hatte der GS die stabilste Straßenlage überhaupt und meisterte selbst die Fahrt auf Eisenbahnschienen mit Bravour.

Citroën selbst stellte dem Publikum diesen GS mit folgenden Worten vor:

Vom Motor bis zu den Heckleuchten eine neue Konzeption.
Das kann getrost behauptet werden vom Citroën GS.

Motor und Form, Leistung und Komfort, alles ist so aufeinander abgestimmt, daß eine Funktion die andere ergänzt. Den Ingenieuren und Stylisten von Citroën ist es gelungen, optimal die Anforderungen der Aerodynamik mit denen der Ästhetik zu vereinen, den Wunsch nach sportlichem Fahren mit der notwendigen Sicherheit in Einklang zu bringen und den Ansprüchen der Bequemlichkeit und Zweckmäßigkeit (z.B. eines großen Kofferraums) zu genügen.

So ist die ungewöhnliche Leistung seines Motors, der wie ein Rennmotor aufgebaut ist, eine ungewöhnliche Federung wert, die bisher seinen «großen Brüdern» DS und ID vorbehalten war: Eine Federung, nach den modernsten Erkenntnissen der Hydropneumatik.

Seine Linie ist die gelungene Verbindung von guter Form und optionaler Funktion. Aerodynamische Tests ergaben 16% weniger Luftwiderstand als beim DS, dessen Aerodynamik in der Fachwelt als beispielhaft gilt! Ein mehr als beeindruckendes Ergebnis.

Unter seiner Haube arbeitet ein Vier-Zylinder-Boxer-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen, die durch Zahnriemen angetrieben werden. Entsprechend ist der Antrieb leichter und direkter und das “Spiel” um einiges geringer.

Das bedeutet: Seine Motorleistung ist in allen Drehbereichen günstiger und «vor allem» bei hohen Geschwindigkeiten größer. Sein Zweikreis-Bremssystem (mit vier Scheibenbremsen) passt sich durch eine Bremskraftverteilung automatisch der jeweiligen Belastung (durch Insassen und Gepäck) an.

Die hydropneumatische Federung wurde durch eine neue Radaufhängung wesentlich verbessert. Querstabilisatoren vorn wie hinten sorgen für eine hohe Stabilität bei jedem Straßenzustand: Der Citroën GS kennt kein «Aufbäumen». Seine Innenausstattung trägt hohem Komfort und Sicherheit gleichermaßen Rechnung.

Scheibenwischer mit zwei Geschwindigkeitsstufen, eine Zeituhr und ein Zigarettenanzünder. Sein Rückspiegel sieht nachts genau so viel wie am Tage. Farbige Kontroll-Leuchten für Öl- und Bremsdruck liegen gut sichtbar im Blickfeld des Fahrers.

Sein Heiz- und Lüftungssystem ist so perfekt abgestimmt wie alles andere an ihm. Warmluft bläst ins Innere, gleichzeitig bläst Kaltluft auf die Windschutzscheibe. Das gefährliche Beschlagen der Sichtscheibe ist vorbei! Sein Kofferraum ist rechteckig, ohne Winkel und ohne «toten» Raum, voll nutzbar.

Und der Citroën GS hat den Sicherheitstachometer: Die Geschwindigkeiten erscheinen als Zahlen mit unterschiedlicher Lichtintensität; je schneller, je heller. Dabei wird gleichzeitig der Bremsweg angezeigt. Die Zahlen erscheinen auf einem Zylinder und werden durch ein Vergrößerungsglas gut sichtbar. Zusätzlich ist der Zylinder in 4 Farbzonen eingeteilt, entsprechend den Gängen.

Der in Rennes la Janais in Frankreich gebaute GS macht international Furore und dies nicht nur beim privaten Kunden.

Sein 1015 ccm-Motor ist renntauglich und wird im MEP X-27 in der Formel BLUE erfolgreich eingesetzt. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt hier bei 200 km/h.
Ja sogar der erste Zweischeiben-Drehkolbenmotor hat in einer GS Karosse seine Premiere und wird zum – heute legendären und raren – “GS Birotor”.

Für den Automobilsalon 1972 in Genf wurde eine von BERTONE geschmiedete Karosse vorgestellt:

der GS CAMARGUE.

Eine aerodynamische und sportlich schicke Nobelkarosse mit GS-Motorisierung, welche selbst das Lenkrad und die Instrumente vom GS übernommen hat.

Das Ansehen des GS hat nicht viele Varianten, so liegen Liebe zum Fahrzeug nicht weit weg zur Ablehnung im Detail. Diese Ablehnung lag aber wohl hauptsächlich in den Erfahrungen einiger TÜV-Prüfer, welche mit unterdrückter Verlegenheit irgendwann den Handbremsgriff im Armaturenbrett entdeckten und dann bereits den Wagen mit den Hinterrädern auf dem Bremsprüfstand plaziert hatten und dann gesagt bekommen mußten, daß die Handbremse auf die Vorderachse wirkt.

1979 erscheint parallel zu dem Erfolgsmodell bereits sein Nachfolger, der GSA. Innen wie außen ein wenig aufgepeppt und dem Kundenwunsch entsprechend endlich mit der großen Heckklappe, leider aber auch mit einer verwirrenden Vielfalt an Plastik.

Die G-Serie wird in seiner Vielfalt an Versionen in Sachen Ausstattung und Motorisierung natürlich den internationalen Gegebenheiten und Anforderungen angepasst und erreicht in der Citroëngeschichte zu seiner Zeit die größte Produktionsauflage aller Modelle von insgesamt fast anderthalb Millionen Fahrzeugen, nämlich genau 2.475.164 Stück.

Die Produktion des GS wird Anfang 1981 eingestellt.
Der GSA erreicht leider nicht mehr die Verkaufszahlen des GS und wird im Jahre 1986 das letzte Mal für den europäischen Markt ausgeliefert.

Bis ins Jahr 1991 wurden noch einige Modelle in Indonesien produziert.

Zum 30sten Geburtstag sind bereits ausführliche, bebilderte Berichte zum “Citroën GSA” und zum “GSA als Importfahrzeug in der DDR” erschienen, welche auf der Homepage der GS/A Interessengemeinschaft www.gs-gsa-ig.de nachgelesen werden können.

Einen herzlichen, doppelwinkligen Gruß von

Gabi Okner und Günter Busse, GS/A IG

40 Jahre Citroën SM: Der Versuch einer Würdigung (Teil 1)

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Jan 132010
 

Helge Kleinz, verantwortlich im Citroën SM Club Deutschland e. V. für die Clubredaktion, hat in einem umfangreichen Artikel sich des modernsten und prestigeträchtigsten Sportcoupés seiner Zeit, angenommen:

40 Jahre Citroën SM
Der Versuch einer Würdigung (Teil 1)

Ist dieses Auto tatsächlich schon 40 Jahre alt? Ich kann es kaum glauben. Bin ich doch tatsächlich noch vor 9 Jahren in eine Polizeikontrolle gekommen, weil das vordere Nummernschild meines SM hinter Glas ist. Das ist nicht erlaubt. Jedenfalls hat der kontrollierende Polizeibeamte dermaßen seine Fassung verloren, dass er nur noch stammeln konnte: “Aber der Wagen ist ja schon 29 Jahre alt!” Stimmt. Mein SM ist ein Baujahr 1972 und er war damals noch als ganz normales Auto unterwegs. Tatsächlich im Sommer als Alltagsauto.

In der Zeit von 1999 als ich ihn erworben habe, bis 2002 als ich ihn wegen Getriebeschadens abgemeldet habe, bin ich ca. 95.000 km mit dem Wagen durch Deutschland gefahren. Dabei sind mir zweimal der Gaszug gerissen und zweimal der Keilriemen der Lichtmaschine. Jedes Mal ist der SM an Stellen liegengeblieben, die ungefährlich waren. Das erst Mal sogar bei strömendem Regen unter einer Brücke auf dem Seitenstreifen einer Strasse, die eigentlich keinen hat. Seither nennen ich ihn “Meinen SM”.

Die üblichen Schäden oder Unzuverlässigkeiten die immer noch die Runde machen, sind mir nie passiert. Nein, in meinem Fall hat der SM all das erfüllt, was schon 1970 im deutschen Pressetext zur Vorstellung des SM geschrieben wurde. Obwohl ich Meinen SM nie geschont habe. Nur sorgfältig warm gefahren. Aber lesen Sie selbst…

SM – Eine neue Automobilkonzeption.

Bisher hob sich der grösste Teil der Prestigewagen durch zwei oder drei markante Merkmale hervor. Selten durch mehr.

Man sprach vom Finish und von der Sicherheit dieses Wagens, vom Komfort und der Anzahl der Sitzplätze jener Limousine. Auch von den Leistungen und der umfangreichen Serienausstattung dieses Coupés oder jenes Cabrios.

Der SM vereint in seiner Konzeption zum ersten Mal alle diese Eigenschaften.

Und noch viel mehr: seine Aerodynamik, seine hydropneumatische Federung, seine Lenkung mit unterstützter Rückstellung, sein Maserati-Motor mit 170 PS, sein Bremssystem mit Bremskraftverteiler.
Selten hat ein Prestigewagen so viele neue Lösungen geboten und soviel Qualitäten vereinigt.

Citroën SM: Ein Name, der zum Begriff wurde

Seit 40 Jahren ist der Name Citroën gleichbedeutend mit Sicherheit und Komfort.

Mit dem SM hat sich dieser Ruf bestätigt.

Als einziger grosser französischer Luxuswagen bietet der SM heute einer erlesenen Käuferschicht ein Maximum an technischer Perfektion.

Als Frontantriebler – seinerzeit und auch heute noch einer der stärksten der Welt – besitzt er eine hydropneumatische Federung mit automatischer Höhenkorrektur und superbreiten Reifen, die ihm eine optimale Strassenlage verleihen.

Ganz gleich bei welcher Geschwindigkeit und Bodenbeschaffenheit; bei trockener oder regennasser Strasse, die Bodenhaftung bleibt immer einwandfrei.

Eine Sicherheit, auf die Sie sich verlassen können.

Um seine hohen Leistungen auch voll ausschöpfen zu können, haben die Ingenieure von Citroën den SM mit einem Lenksystem ausgerüstet, dessen variable Servounterstützung einzigartig auf der Welt ist: die Servokraft wird abhängig von der Fahrgeschwindigkeit dosiert.

Im Stand und bei langsamer Fahrt (etwa beim Rangieren) kann das Lenkrad mit den Fingerspitzen bewegt werden. Der Wagen lässt sich ohne jeden Kraftaufwand manövrieren, wobei bei stehendem Wagen die Räder automatisch auf Geradeausfahrt gestellt werden, sobald der Fahrer das Lenkrad loslässt.

Mit zunehmender Geschwindigkeit nimmt die Servounterstützung ab, so dass, wie bei sportlichen Wagen nötig, bei schnellem Fahren ein unmittelbarer Kontakt zur Fahrbahn gegeben ist.

Diese Art der Servolenkung ist einzigartig im Automobilbau, denn erstmals richtet sich die Servounterstützung ganz nach dem Fahrer.

Um die aussergewöhnliche Sicherheit zu vervollständigen wurde der SM mit vier Scheibenbremsen ausgerüstet (Zweikreis-Servo-Bremssystem).

Ein Bremskraftbegrenzer verhindert das Blockieren der Räder.

Ein Bremskraftverteiler passt die Bremskraft der jeweiligen Belastung an (selbst das Platzen eines Vorderreifens bei sehr hohen Geschwindigkeiten bringt das Fahrzeug nicht aus der Spur).

(…wird fortgesetzt…)

Autor:
Helge Kleinz
Citroën SM Club Deutschland e. V.
www.citroensmclub.de

Citroën-Strasse 2010: 40 Jahre GS/SM

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Dez 162009
 
Salon de l'Auto 1970

Salon de l'Auto 1970

Für die Citroen-Strasse 2010 wurde auf der letzten Clubvertreter-Versammlung mit großer Mehrheit das Sonderthema “40 Jahre Citroen GS / SM” ausgewählt.

1970 ist – nach unserem Kenntnisstand – das einzige Jahr, in dem zwei große Citroen-Modellreihen gleichzeitig lanciert wurden. Wir widmen diesem Jubiläum eine Sonderschau mit ausgewählten Fahrzeugen.

Der Citroën GS (“Grande Série”), ab 1979 dann GSA (“Grande Série athlète”), wurde zwischen Herbst 1970 und Mitte 1986 in einer Stückzahl von rund 2,5 Millionen Autos hergestellt, die meisten davon im Werk Rennes in der Bretagne.
In Deutschland ist die GS-GSA-IG der optimale Ansprechpartner:
http://www.gs-gsa-ig.de/
weitere Informationen u.a. auch auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Citroën_GS

Der Citroen SM, das Sportcoupe der Oberklasse mit Sechszylinder-Maserati-Motor, wurde 1970 auf dem Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit vorgestellt und bis 1975 in insgesamt 12.920 Exemplaren gebaut.
In Deutschland gilt als bester Kontakt der Citroen SM Club Deutschland e.V. und die Citroen Maserati IG :
http://www.citroensmclub.de/ bzw. die IG per email Kontakt zu Thomas Schmidt (keine Homepage)
weitere Informationen u.a. auch auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Citroën_SM

Weitere Infos folgen… stay tuned!