Mrz 172011
 

(english below)

Deutscher Oldtimer Index für das Jahr 2010 – Wertentwicklung historischer Fahrzeuge bleibt verhalten

Die Wertentwicklung historischer Fahrzeuge in Deutschland bleibt verhalten. Der Deutsche Oldtimer-Index stieg 2010 um 2,5 Prozent. Auch 2009 hatte der Index nur 2,5 Prozent zugelegt. Der Index erreichte zu Jahresende 2010 einen Punktestand von 1.776. Damit hat sich die Wertentwicklung von Oldtimern in den vergangenen beiden Jahren deutlich verlangsamt. Im Oldtimer-Boomjahr 2008 war der Oldtimer-Index noch um 11,8 Prozent angestiegen. Die Wertentwicklung verläuft bei historischen Fahrzeugen darüber hinaus wesentlich gemäßigter als bei Wertpapieren. So legte der Deutsche Aktienindex DAX im Jahr 2010 mehr als sechsmal so stark zu wie der Oldtimer-Index nämlich um 16 Prozent.

Die Liste der Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs führt weiterhin die „Ente“ (Citroën 2CV) an, gefolgt vom Fiat 500 F, der seinen Platz ebenfalls gehalten hat. Danach haben sich einige überraschende Änderungen ergeben. Der Porsche 924 liegt nun auf Platz drei, er verbesserte sich um acht Plätze. Der in den letzten Jahren stark gefragte legendäre Ferrari Dino 246 GT erfuhr dagegen eine Preisberuhigung und fiel von Platz vier auf zehn.

Die Länderwertung führten Fahrzeuge aus Japan an, mit 2.130 Punkten vor den deutschen Oldtimern mit einem Indexwert von 2.031 Punkten.

Der Deutsche Oldtimer Index wird alle sechs Monate vom Verband der Automobil Industrie herausgegeben. Die für die Ermittlung des Index notwendigen Daten steuert seit diesem Jahr Classic-Car-Tax aus Castrop-Rauxel bei, ein Unternehmen, welches sich auf die Erstellung von Wertgutachten für historische Fahrzeuge spezialisiert hat. Der Deutsche Oldtimer Index wird wie seit 1999 weiterhin nach den gleichen Kriterien berechnet.

Zugrunde liegen Marktanalysen von 88 unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus sieben Herstellernationen, die in ihrer Gesamtheit den deutschen Oldtimermarkt repräsentieren. Um eine Verzerrung durch besonders wertvolle Einzelstücke zu vermeiden, werden in der Berechung des Index keine Vorkriegsfahrzeuge berücksichtigt. Der Anfangswert im Jahr 1999 wurde auf 1.000 Punkte festgelegt.

—–


english translation by ACI-D Stephan Joest:

Latest news from VDA, the Germany Association of the Automotive Industry, historical section:

The value growth of vintage cars in Germany rose by 2.5 percent in 2010 compared to 2009. Also 2009, the index had risen only by 2.5 percent compared to 2008. At the end of 2010, the index scored 1,776 points. This means that the performance of classic cars in the past two years slowed down significantly. In the classic car „boom“ year (2008) the vintage car index still rose by 11.8 percent. The performance of vintage vehicles is rather moderate than in bonds and securities. The German stock exchange index „DAX“ grew in 2010 more than six times stronger (16 percent) compared to the vintage car index.

Number one on the list of vehicles with the biggest value growth is continuing to be the Citroën 2CV, followed by the Fiat 500 F, which has kept its rank from last year. The Porsche 924 is now in third place, it improved by eight places. While in recent years, the legendary Ferrari Dino 246 GT was on position 4, now the prices have stabilized and so this car made it downwards on position 10.

Biggest growth is expected from vehicles from Japan, with 2,130 points, followed by German Classic cars with an index value of 2,031 points.

The German Classic Car Index is published every six months by the German Association of the Automotive Industry (VDA, Verband der deutschen Automobilindustrie), in cooperation with „Classic-Car-Tax“, a company specialized in creating ratings for classic cars. The German Classic Car index is still calculated as since 1999, according to the same criteria.

The data is based on market analysis of 88 different vehicle types from seven manufacturer nations, which represent in their entirety the German classic car market. To to avoid a statistical misrepresentation of the rating, the calculation of the index does not take pre-war vehicles into account because of their rather individual pricing. The initial value in 1999 was set at 1,000 points.

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Citroën-Magazin: Reisebegleiter aus 90 Jahren

 Citroën  Kommentare deaktiviert für Citroën-Magazin: Reisebegleiter aus 90 Jahren
Okt 202010
 

Mit seinem Angebot im Gewinnspiel „Was ist Ihnen der neue C3 wert?“ trumpfte Gewinner und Clubmitglied Markus Riker auf und sammelte genug Sympathiepunkte für drei Monate Fahrfreude im CITROËN C3. Er bot an, ausgewählten Senioren im neuen C3 und mit Unterstützung erfahrener CITROËN Veteranen wie dem AMI 8, der göttlichen DS, einer Langversion des CX und nicht zuletzt einer „Ente“ die Bergwelt und goldenen Löwenzahnwiesen des Ostallgäu zu zeigen. Begleiten Sie den Ausflug der begeisterten Senioren an einem wunderschönen Tag, auf sonnenbeschienenen Straßen und in ihrer außergewöhnlichen Karawane.

Mehr dazu findet sich im Citroën-Magazin Online bzw. im direkten Deep-Link hier.

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Der deutscheste aller Franzosen? Pressevorstellung Citroën C4

 Citroën, Citroën-Strasse  Kommentare deaktiviert für Der deutscheste aller Franzosen? Pressevorstellung Citroën C4
Okt 152010
 

Ein guter Freund schickte mir vor einigen Wochen die ersten Berichte der französischen Presse, in der die zweite Generation des neuen Citroën C4 schon mit „Gourmet Allemand“ betitelt wurde. Insofern waren wir gespannt, was uns tatsächlich erwarten würde. Ist der neue Citroën C4 nun wirklich „ganz deutsch“ (so hiess es mal vor siebeneinhalb Jahrzehnten in einer Werbung aus Poll)? Erwartet uns ein französischer A3 Sportback? Wie weit haben sich die Designer von der Konkurrenz aus Ingolstadt und Wolfsburg inspirieren lassen? Wir waren gespannt, welchen Eindruck wir vermittelt bekommen würden…

Doch alles der Reihe nach. Die Modellreihe des C4 blickt auf einen würdigen Ahnen zurück. Der erste Wagen mit dieser Modell-Bezeichnung wurde im Jahr 1928, im zehnten Jahr der Gründung der Automobilmarke, lanciert, und ist das erste Fahrzeug der „modernen zweiten Generation“ bis zum Erscheinen des berühmten Traction Avant im Jahr 1934.

In dieser Epoche wird zum ersten Mal eine modulare und damit effizient produzierbare Modellpalette den verschiedenen Zielgruppen präsentiert: neben den aus der Werbung bekannten Limousinen für die Dame der Welt gibt es für den Herrn den eleganten Roadster, für den Handwerker die Nutzfahrzeug-Version „C4 Utilitaire“, für den Abenteurer den „C4 Autochenille“ mit Kegresse-Halbkettenantrieb (bekannt aus den Croisière-Weltreisen), für den Rennfahrer einen „C4 Competition“ – und für den jungen Nachwuchs aus begütertem Hause das erste elektrifizierte Kinderauto „C4 Citroënette“.

Es sollten mehr als fünfeinhalb Jahrzehnte vergehen, bis Citroen sich wieder auf bewährte Namen rückbesinnt und die „C-Nomenklatur“ einführt. Nach Markteinführung der ersten Generation des C4 im Jahr 2004 waren wir gespannt, wie der C4-2 nun weiterentwickelt wurde, und haben die Einladung zur Pressevorstellung in der repräsentativen Umgebung von Schloss Bensberg gern angenommen, um einen ersten Live-Eindruck des neuesten Modells gewinnen zu können. (Notabene: Es freut uns zu sehen, daß die Marke ihre Tradition in Ehren hält: im Rahmen der internationalen Neuvorstellung werden übrigens derzeit die oben erwähnten C4-Ahnen auf der aktuellen Pariser „Mondial de l’Automobile 2010“ in Halle 8 als Sonderschau „La C4 Saga“ präsentiert!)

Doch zurück zum jüngsten Spross der Familie: Die Formensprache des C4-2 ist weniger extravagant als das des Vorgängermodells; vielleicht mag der ein oder andere ein wenig die französische Avantgarde vermissen. Auf der anderen Seite diktieren Umsatzzahlen den Erfolg eines jeden Unternehmens, und so ist es wichtig, in diesem international so genannten „C-Segment“, das fast ein Drittel aller Neuwagen-Zulassungen (ca. 16 Millionen) weltweit verzeichnet, einen hohen Marktanteil einzunehmen. Schauen wir uns dieses Marktsegment genauer an: europaweit sind rund 60% davon Limousinen, in Deutschland sogar 65%. 14,5% werden als Kombis zugelassen. Ein zu diesem Markt „kompatibles“ Modell im Portfolio zu haben, ist essentiell.

Als wir dann endlich im ausschließlich als Fünftürer gebauten Wagen (wir fuhren die Exclusive-Version mit THP-Benzin-Direkteinspritzung) einsteigen, fällt zuerst die hohe Wertigkeit des Innenraums auf. Endlich sind die Rund-Instrumente aufgeräumt, wirken sportlich und aufeinander abgestimmt. Die erste C4-Generation hätte eigentlich jedem Innenraumdesigner übel aufstoßen müssen: 4 verschiedene Schriftfamilien bei Navi, Tacho und Anzeige-Instumenten ließen den C4 nicht aus einem Guß erscheinen, sondern eher als eine zusammengestückelte Ansammlung einzeln zugekaufter Komponenten.

Man sitzt bequem in den auch seitlich gut geformten Sesseln. Bei optimaler Sitzeinstellung ist die Distanz zu den Fusspedalen gut, und die Hände liegen entspannt am Lenkrad. So konzentriert sich der Blick auf die zentralen Instrumente innerhalb des hochwertig empfundenen und dynamisch geformten Armaturenbretts. Endlich kein Suchen mehr nach Anzeigen ausserhalb des Blickfelds! Die Mittelkonsole wirkt hochwertig und ebenfalls wie aus einem Guss. Weiteres Aha: Genauso wie der Parfümspender ist -endlich!- auch das feststehende Multifunktionslenkrad wieder entfallen. Die 3.5kg Gewichtsersparnis allein dieses Bauteils addieren sich zu den insgesamt 90kg Reduktion, die dieses Modell von seinem Vorgänger unterscheiden. Weltpremiere auch die neuen Michelin „Energy Saver“ Reifen, die bis zu 5g/km CO2 bzw. 0,2L/100km Treibstoff einsparen helfen.

A propos Energiesparen: mit dem „e-HDI 110 FAP“ Diesel führt Citroën den ersten „Mikrohybriden der zweiten Generation“ ein. Will heissen, die Start-Stop-Automatik kann nicht nur bei Stillstand, sondern bereits unterhalb von bis zu 8km/h genutzt werden. Ein 2kW starker Startgenerator ersetzt Anlasser und Lichtmaschine, und somit kann der eigentliche Motoranlassvorgang auf knackig-kurze 0,4 Sekunden reduziert werden. Um die zyklenfestere Batterie weiter zu schonen, sorgen zusätzliche Superkondensatoren für die kurzfristige Energiebereitstellung. Die Testfahrten im Pariser Stop-and-Go Betrieb sollen hierbei eine Einsparung bis zu 15% Treibstoff erwiesen haben.

Wir haben dann bei der knapp halbstündigen Probefahrt doch eher weniger Benzin gespart, und die 156PS des THP in Kombination mit dem EGS6-Getriebe ein wenig ausgereizt. Hier fällt auf, daß die Automatik nicht optimal abgestimmt zu sein scheint. Nach meinem Dafürhalten war das Hochschalten in höhere Gänge deutlich zu spät: beim Kickdown ab Stillstand wurde der 1. Gang bis zur Drehzahlgrenze hochgejubelt, dann für einige 10tel abgeriegelt, und dann erst in den 2. Gang geschaltet. Mag sein, daß das „lernende Motorsteuergerät“ von den vor uns probefahrenden Journalisten anders gelernt hat. Der Wagen kann sowohl in (A)utomatik wie auch (M)anuellem Schaltmodus gefahren werden; bei ersterem ist man dennoch froh, wenn man die aus dem Pluriel bereits bekannten Schaltpaddel zur Handschaltung am Lenkrad zum Gangwechsel nutzen kann, und man so eine komfortable und moderne Halbautomatik nutzen kann.

Der Kofferraum ist mit 408 Litern der größte seiner Klasse; die 8cm Längenzuwachs zum Vorgänger kamen ihm voll zugute. Eine Ladekante hin mag vereinzelt stören – aber das ist Geschmackssache. Interessanter ist da schon die 230V-Eurostecker-Steckdose in der Mittelablage, der hilft, den Laptop oder andere Verbraucher mit bis zu 120W Leistung zu speisen – sicherlich sinnvoll für Geschäfts- oder Urlaubsreisen. Für lange Touren oder für Aussendienstler interessant: Es gibt in der Kompaktklasse erstmalig auch Massagesitz-Funktion für die Vordersitze! Eine weitere Innovation ist der gemeinsam mit Bosch entwickelte „Toter-Winkel-Assistent“, der auf Ultraschallbasis zwischen 12-140km/h im Aussenspiegel anzeigt, ob ein Fahrzeug möglicherweise übersehen wurde. Nützlich ebenso eine Parklückenvermessung, Berganfahrhilfe sowie für für winterliche Strassenverhältnisse die „intelligente Traktionskontrolle“.

A propos Traktion: Da die EGS-6-Gangwechsel elektronisch funktionieren und kein Schaltgestänge den Mitteltunnel füllt, bleibt dort Platz für bis zu 4 klimatisierte Erfrischungsgetränke – auch dies ein Novum und sehr nützlich, weil endlich für beide Frontpassagiere bequem erreichbar. Die MP3-CD sowie USB- und Cinch-Anschlüsse mit iPod-/iPhone-Ladung und Abspielen von Musik sind nicht neu, sind aber praktisch untergebracht und das iPhone kann gut lesbar in der Ablage davor untergebracht werden, wenn man keine passende Halterung montiert hat. Interessant die 3 Klimaautomatik-Einstellungen, überflüssiges Gimmick die unterschiedlichen Warnton-Klangwelten für Gurtpiepser und Co. – einige davon eher nervig denn beruhigend.

Was Citroën sicherlich noch von Apple und Co. lernen kann und auch muss, ist die Menüführung des Bordcomputers. Hier hat man das Gefühl, sich noch auf eher „Windows98“-Niveau zu bewegen; nicht alles ist intuitiv zu finden und man verbringt deutlich zu viel Zeit, Menü- und Fahrzeug-Funktionen zu suchen. Die Pariser Designmannschaft sollte hier bei dem besagten Hersteller aus Cupertino einige Lehrstunden in Sachen „GUI-Entwicklung“ nehmen… 😉

Zum Kampfpreis ab 15.950,- Euro in der Basisversion steht der Wagen ab dem 15.11.2010 bei den Händlern. Auch für diejenigen, die noch einen ansprechenden Wagen unterhalb des C5 fürs Firmenleasing oder Privatleasing suchen, sei der Wagen ernsthaft zur Probefahrt ans Herz gelegt – die TCO-Werte für die Kalkulation von Wertverlusten der Leasingraten sind sicherlich attraktiv.

Thomas Albrecht (Citroën), Ulrich Brenken (ACC), Stephan Joest (ACI), Stephan Lützenkirchen (Citroën)

Thomas Albrecht (Citroën), Ulrich Brenken (ACC), Stephan Joest (ACI), Stephan Lützenkirchen (Citroën)

Die Pressekonferenz gab uns Gelegenheit, mit dem Scheiden des Pressechefs und zugleich unserem langjährigen Technoclassica- und ACI-Ansprechpartner Thomas Albrecht auch seinen Nachfolger, Stephan Lützenkirchen erstmalig kennenzulernen, der diese Funktion ab dem 1. November 2010 offiziell übernimmt.

Wir freuen uns, einen sympathischen und seit vielen Jahren begeisterten Citroënisten kennengelernt zu haben, und werden die Einladung zu einem eigens einberufenen Termin in wenigen Tagen in Köln wahrnehmen, um die seit Jahren enge Partnerschaft zwischen Hersteller und Clubs weiter zu intensivieren und unsere gemeinsame „Agenda 2011“ vorzustellen. Hierzu werden wir die Clubs weiter auf dem Laufenden halten.

(C) Fotos: Citroën Presse / U. Brenken / S. Joest

Hier noch einige Bilder vom Tag, Fotos (C) S. Joest

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Sonder-Ausstellung „André Citroën“ in Laupheim ab 14. Oktober 2010

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Okt 122010
 

Können Autos lebendig werden? André Citroën, Gründer der Firma Citroën, hat das erreicht: durch „die Ente“ oder „die Göttin“, technisch 2CV und DS. So wurde aus seinem Nachnamen eine Marke, ja ein Mythos der Moderne.

Die bunte Ausstellung im Schloss Großlaupheim erzählt, wie Citroën ab 1919 den „Typ A“ als erster Europäer am Fließband produziert, als Erster serienmäßig mit Frontantrieb baut und die Autofirma zur innovativsten Marke des 20. Jahrhunderts macht. Hatten seine jüdischen Vorfahren noch von Amsterdam aus mit Limonen – daher sein Nachname – gehandelt, so entschied er sich früh für die technische Laufbahn. Von Beginn an wollte er erschwingliche und praktische Autos produzieren – etwa mit dünnerem aber gleichwohl stabilem Wellblech oder mit dem Ergebnis, dass es von jedem Modell auch eine Nutzfahrzeug-Variante gab.

Citroën war in vielerlei Hinsicht ein Genie. Früh erkannte er den Wert der Werbung und Markenbildung und machte aus dem Doppelwinkel des Zahnrades das Citroën-Logo. Zugleich führt er das 13. Monatsgehalt ein und stellt seinen Mitarbeitern Kinderkrippen zur Verfügung. Doch auch nach seinem Tod 1935 bleibt Citroën die Verkörperung der Avantgarde: Es folgen „die Ente“ als der französische Volkswagen und 1955 „la Déesse“, die wohl größte Sensation der kreativen Automobilgeschichte. Bis heute beschwört Citroën die Hydraulik und verlässt immer wieder die Bodenhaftung des Konventionellen.

Ausstellungseröffnung: 14. Oktober 2010, 19 Uhr, geöffnet bis Sonntag, 09. Januar 2011.

interessante Termine im Programm, u.a.:

20. Oktober 2010
„Der Erfinder”, CH/D 1980. Ein Film von Kurt Gloor mit Bruno Ganz u. a., Carl Laemmle-Kino

Ganz im Sinne André Citroëns erfindet Jakob Nüssli im Zürcher Oberland 1916 einen Wagen, der nicht im Dreck versinkt – doch der Erste Weltkrieg ist schon ausgebrochen…

weitere Termine für Führungen, Familien-Sonntag etc. im Flyer hier zum Download bzw auf der Homepage des Museums unter „Veranstaltungen“.

Die Adresse:

Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Schloss Großlaupheim
Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15
D-88471 Laupheim
Telefon +49-7392-96800-0

email: museum@laupheim.de
www.museum-laupheim.de

Öffnungszeiten:
Samstag, Sonntag, Feiertag 13.00 – 17.00 Uhr
Führungen und Gruppen nach Voranmeldung
auch außerhalb der Öffnungszeiten

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Okt 052010
 

DS 1955 Paris Motor Show

Wie über den ACI-D-Twitter-Channel angekündigt, war am 2. Oktober 2010 das bald anstehende Jubiläum des Citroën DS das Thema der Retrospektiv-Reihe „So war’s“ des WDR Fernsehens.

Am heutigen 5. Oktober jährt sich zum 55. Mal die Präsentation der „Göttin“, Grund genug, in der „Aktuellen Stunde“ einen besonderen Beitrag im Regionalprogramm zu zeigen.

Der WDR-Dreh fand am ziemlich trübsten Tag des ganzen Septembers statt, die Wolken hingen tief. Ein fein nieselnder Sprühregen überzog das Land, und der novembrige Nebel wollte sich kaum lichten. Doch keiner liess sich davon beeindrucken: die gute Laune beim WDR-Team und natürlich der Anblick und die Fahrt mit den beiden schwarzen Protagonisten, einer originalen, in Deutschland verkauften und damit besonders raren 1958 ID 19 und der französischen 1970 DS 20 „Prefecture“ ließ nicht lange auf sich warten.

Der Düsseldorfer Süden bot neben dem „Mekka“ der Werkstatt von Dirk Sassen (www.ds-sassen.de) natürlich noch die Rheinnähe und die Auenufer der Urdenbacher Kämpe, und damit einen schönen optischen Hintergrund, die Fahrzeuge in Szene zu setzen. Zum Teil fand der Dreh auch in Neuss statt und rundete damit ein schönes Bild ab, garniert mit Schnipseln aus historischen Film-Archiven. Wir haben es genossen – und hoffentlich die Zuschauer im WDR ebenfalls!

Hier das Transkript der Sendung – (C) beim WDR Landesstudio Düsseldorf:

WDR-Retrospektive: So war's

„…Im Pariser Autosalon wird 1955 der Citroën DS vorgestellt, für Autofans gilt die Schau als Geburtsstunde einer Göttin. Das Fahrzeug ist eine Revolution in Form, technischem Anspruch und Fahrkomfort. In der DS schweben Staatsoberhäupter, Fantomas und Bandscheibengeschädigte. Sie gewinnt sogar die Rallye Monte Carlo.

Für Citroën-Papst Dirk Sassen gibt es kein anderes Auto. Er hat sich und seine Werkstatt in den Dienst der Göttin gestellt. Manches Exemplar, das seinen Hof verlässt, ist dann auch besser als werksneu.

Sie ist elegant, sie ist futuristisch, sie ist geschmeidig. Kein anderes französisches Auto verkörpert damals diese Eigenschaften stärker als die DS von Citroën. Die letzte DS wird 1975 produziert. Doch in einem Düsseldorfer Hinterhof lebt sie weiter. Dort betreibt Dirk Sassen eine Werkstatt die sich ausschließlich mit diesem Auto beschäftigt. „Das Auto war eine absolute Sensation“, erzählt der Düsseldorfer DS-Liebhaber. „Wenn man sich anschaut, was damals sonst noch so auf den Straßen herumfuhr … und dann dieses Fahrzeug: Hydropneumatisch gefedert und halbautomatisch zu schalten. Die Leute haben einen Technikschock bekommen, die wussten gar nicht, was sie gekauft haben. Das war 1955 noch gar nicht möglich, das kam erst nach und nach.“

12.000 Bestellungen allein am ersten Tag

Bei ihrer Premiere auf dem Pariser Automobilsalon 1955 ist der Erfolg einzigartig. 12.000 Bestellungen – allein am ersten Tag – für ein Auto, von dem vorher nur wenige Geheimnisse bekannt waren. Von dem aber viele ahnten: Da kommt etwas ganz Besonderes.

Ein Auto zum Repräsentieren – wie der von Stephan Joest. Sein DS war früher einmal Bürgermeisterwagen in der französischen Provinz, wo er ihn vor 14 Jahren selber abgeholt hat. „Ich fühle mich wie auf einer ständigen Urlaubsreise. Ab und an stelle ich das Radio an und höre RTL France – und dann fahre ich im Geiste schon bald durch die französischen Landschaften.“ Ein Wagen zum träumen. Da wird das verregnete Rheinland beinahe zur Französischen Riviera, findet Stephan Joest. „Ich genieße das Leben. Mit diesem Auto wird der Alltag in wenigen Momenten deutlich entspannter.“

Automobil der Zukunft

DS 1962 Paris Salon d'Automobile: La Fusée

Damals war das Auto eine Revolution. Das Design erinnerte an ein Raumschiff. Das ganze Auto scheint geradewegs vom Himmel gefallen zu sein. Mit der DS ist der Automobilbau in der Zukunft angekommen.

Trotz aller Avantgarde sollte die DS vor allem eines sein, erklärt Dirk Sassen. „Eine Limousine, mit der komfortabel die ganze Familie transportiert werden kann, mit einer sehr guten Aerodynamik für die französischen und europäischen Straßen, mit einem Fahrkomfort, der immer noch seine Stärken aufweist.“

Kapriziöse Technik

Allerdings nur, wenn der Wagen gut läuft. Wenn die oft kapriziöse Technik der DS Zicken macht, hilft nur die Spezialwerkstatt. So ist Dirk Sassens größter Schatz auch sein Ersatzteillager. Nur so kann er die alten Schätzchen auch kurzfristig reparieren oder sogar wie neu restaurieren, sagt er. „Dieses Fahrzeug ist gerade aus Frankreich gekommen. In Frankreich war es wohl nicht möglich, die originalen Rückleuchten zu bekommen. Die haben wir nachgefertigt. Das heißt, die sind nagelneu. Und so werden wir sie originalgetreu restaurieren.“

Verwitterte Originalpatina – die Liebe des Sammlers

Ob neu oder alt – es gibt zwei Herzen in der Brust von Dirk Sassen. Privat überwiegt die Liebe des Sammlers, dem die Geschichte der alten DS am Herzen liegt. „Das ist das konträre: Einerseits liebe ich die verwitterte Originalpatina. Auf der andern Seite steht ein Wagen, der einem Neuwagen in keinster Weise nachsteht. Ein DS für die nächsten Jahrzehnte – das ist das Ziel. Ich wollte mein Leben lang DS fahren und das kann ich nur verwirklichen, wenn man ein Fahrzeug erhält.“

So bleibt die DS auch heute, 55 Jahre nach ihre Einführung, immer noch das, was sie immer schon war: Ein Auto gebaut für die Zukunft…“

Die 5-minütige Reportage ist aktuell bei YouTube zu finden:

zwei weitere Teile einer Rückblende des WDR aus dem Jahr 1990 gibt es hier:

Teil 1:

Teil 2:

Update: es gibt beim WDR auch im „Zeitzeichen“ und „Stichtag“ zum Jubiläum eine Reportage – Text und Podcast: hier clicken!

Viel Spass!

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4.-18. Oktober 2010: Citroën-Prospekte im „LVR-RömerMuseum“ Xanten

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Okt 012010
 

Publikation Citroën DS 1960

Im „LVR-RömerMuseum“ in Xanten am Niederrhein sind von 4. bis zum 18. Oktober Citroën-Prospekte und -Modellautos aus der Sammlung von René de Boer zu sehen.

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Schatzhäuser“ stellen private Sammler im Zweiwochentakt ihre Sammlung vor. Der gebürtige Niederländer René de Boer, wohnhaft in Kevelaer, präsentiert eine kleine Auswahl aus seiner Sammlung von Autoprospekten der französischen Marke Citroën, die gut 2.500 Original-Verkaufsbroschüren aus aller Welt von 1919 bis heute umfasst.

Rene de Boer (Foto: Raymond de Haan)

Der 37-jährige Journalist und Kommunikationsberater sammelt seit seinem dritten Jahr Citroën-Broschüren. „Citroën ist eine Marke, die sich durch technische Innovationen und attraktives Design auszeichnet“, sagt er. „Der Firmengründer André Citroën machte schon bald durch schön gestaltete Kataloge Werbung für seine Produkte. So dokumentieren die Prospekte nicht nur den Fortschritt der technischen Entwicklung und den Werdegang der Marke, sondern sind auch grafisch höchst interessant.“

Vom allerersten Citroën-Faltblatt aus dem Gründungsjahr 1919 über schöne Art-Déco-Dokumente aus den 1920er und 1930er Jahren, Broschüren für die bekannten Modellen Traction Avant, 2CV („Ente“) und DS bis hin zu Prospekten der aktuellen Citroën-Fahrzeuge C1 bis C8 wird im Untergeschoss des „LVR-RömerMuseum Xanten“ in den ersten zwei Oktoberwochen eine Auswahl gezeigt. Damit die Ausstellungsvitrine nicht nur mit flachen Drucksachen gefüllt ist, rundet eine Auswahl von den entsprechenden Citroën-Modellautos im Sammlermaßstab 1:43 die Präsentation ab.

Xanten Römer Museum, Foto: Axel Thünker DGPh

Das „LVR-RömerMuseum“ befindet sich im Archäologischen Park Xanten und ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Ausführliche Informationen befinden sich auf der Website www.apx.lvr.de

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Vor 40 Jahren: Der Spiegel würdigt den Citroën GS

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Sep 212010
 

Wir blicken zurück – unter der Überschrift „So leise“ schrieb der Spiegel vor 40 Jahren eine lesenswerte Rezension zum Citroën GS, hier ein Auszug aus der Ausgabe Nr. 36 von 1970:

„…Französischen Auto-Ingenieuren ist nunmehr gelungen, was ihren Wolfsburger Kollegen bislang versagt geblieben war — sie konstruierten einen luftgekühlten Motor, der wenig Lärm macht. Der gehörschonende 54-PS-Antrieb aus Paris arbeitet in der neuesten Kreation aus dem Hause Citroën: dem fünfsitzigen Familienmodell „GS“.

Bereits vom Herbst dieses Jahres an soll der 7600 Mark teure Leisegänger dem stagnierenden Konzern aufhelfen. der trotz einer Finanzspritze von Fiat noch nicht wieder aus den roten Zahlen kam: Citroëns Anteil am französischen Automarkt sank von 29 Prozent vor fünf Jahren bis auf magere 18 Prozent im letzten Jahr…“

„…Der Schrumpfvorgang war selbstverschuldet: Zwischen den spartanischen 2 CV- und Ami 8-Modellen und den komfortablen Straßenflundern der ID- und DS-Klasse klaffte seit je eine Lücke: Citroën konnte Umsteigern kein Mittelklasse-Fahrzeug in der 1- bis 1,5-Liter-Klasse anbieten. Mit dem neuen GS (Hubraum: 1,015 Liter; Höchstgeschwindigkeit: 147 Stundenkilometer), der laut Werbetext die „Wirtschaftlichkeit des 2 CV sowie den Komfort der D-Modefle“ verbindet, hofft der Konzern nunmehr, den an Peugeot verlorenen zweiten Platz auf Frankreichs Automobil-Markt wiederzugewinnen…“

Der Gesamttext des Artikels findet sich auf Spiegel Online.
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ACI-D News auch international

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Sep 162010
 
ACI Amicale Citroen Internationale
ACI Amicale Citroen Internationale

ACI Amicale Citroen Internationale

(english text below) Auf Anfrage von ACI-Kollegen aus dem Ausland werden mit sofortiger Wirkung die Nachrichten und Infos der deutschen ACI auch an das internationale Netzwerk weitergegeben.

Damit erhalten auch die benachbarten Staaten und unsere Ansprechpartner weltweit einen Einblick in die ACI-D-Aktivitäten.

Darüber hinaus hilft dies den Clubs, über das deutsche ACI-Netz auch Ansprechpartner und Infos weltweit zu verteilen, z.B. auf Veranstaltungen hinzuweisen, nach Ersatzteilen oder -Nachfertigungen zu suchen etc.

Wir bitten daher die Clubs bzw. laden diese ein, von dieser Methode der Info-Verteilung Gebrauch zu machen!

Euer ACI-D-Team.

—-

english:

Because we received some requests from the international ACI Delegate network to stay informed about activities ongoing in Germany, we now have included the international Delegate email distribution list into the German ACI news submissions.

This way, all Delegates worldwide get an idea about ongoing activities and club works within Germany.

Additionally, this can support the clubs in using the ACI networks for strengthening their club collaboration, be it to talk about attractive events or fairs, looking for spare parts or refabrication of those etc.

We also invite the international Delegates and clubs to use these means to communicate and spread news and insights about the club works world-wide from and towards Germany. Additionally, you can reach the German ACI Delegates by email, of course.

Best Regards,

The ACI Germany Team.

PS: Not every blog entry will be English spoken though… In case you need some translation support, you might want to use web based translation services such as eg. http://translate.google.com/

PPS: We hope that you like this info flow. In case this you’d like to unsubscribe from the list, please contact the German ACI Delegates directly. In case your ACI involvement ends (i.e. no Delegate any longer), you’d be automatically unsubscribed.

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Sep 152010
 
Stephan Lützenkirchen
Stephan Lützenkirchen

Stephan Lützenkirchen

Wechsel in der Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH:

Zum 1. November 2010 wird Stephan Lützenkirchen (41) die Leitung der Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH übernehmen.

Lützenkirchen, seit 1992 bei der Marke Citroën in verschiedenen Positionen im Vertrieb tätig, war zuvor Leiter der Abteilung Vertrieb Firmen- und Nutzfahrzeuge und hat in dieser Funktion auch schon Erfahrungen mit der entsprechenden Fachpresse gesammelt.

Thomas Albrecht

Thomas Albrecht

Sein Vorgänger Thomas Albrecht (45), der seit Oktober 1997 die Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit leitete und insgesamt 19 Jahre für Citroën tätig war, wird das Unternehmen nach der Einführung des neuen Citroën C4 und der gleichzeitigen Einarbeitung seines Nachfolgers im gegenseitigen Einvernehmen verlassen.

„In dreizehn Jahren als Pressesprecher habe ich gegeben, was ich zu geben hatte, und möchte mich jetzt neu orientieren“, sagt Albrecht. „Ich freue mich besonders, den Stab und die Leitung des eingespielten Teams an einen echten Citroën-Mann zu übergeben, der die Marke überzeugend und glaubwürdig vertreten kann.“

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21.9.2010 Bochum: Lesung Bestatter-Krimi „Ein Bestatter und das Enten-Testament“

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Sep 092010
 

Am Dienstag, dem 21. September 2010, 20.00 Uhr wird der bekannte Buchautor und leidenschaftliche 2CV-Fahrer Reiner Sowa in in der Trauerhalle des Hauptfriedhofs Bochum, Immanuel-Kant-Str. 52, 44803 Bochum aus seinem 2CV- und Bestatter-Krimi „Ein Bestatter und das Enten-Testament“ lesen.

Wer es noch nicht kennt – zum Buch: „Reiner Sowa, Autor des allerersten Kriminalromans über den 2CV“, so berichtete das französische „2CV-Magazine“. In seinem neuen Roman verschlägt es den Bestatter Ulrich Schwartz in das Enten-Sammler-Mileau. Ein Zahnarzt wird tot in einer seiner Enten gefunden. Die Polizei spekuliert über einen Selbstmord. Ulrich Schwartz vermutet den Täter im Kreise der Enten-Fahrer. War es ein Mord aus Sammelwahn? Wozu ist ein Mensch fähig, wenn ihn die Sammelleidenschaft gepackt hat? Der Bestatter erfährt von einem Enten-Testament, kauft sich einen 2CV und sucht den Täter in der Oldtimer-Szene.

Laut Veranstalter (VHS Bochum, Westdeutsches Literaturbüro, Kulturregion Rhein-Ruhr) werden zu dieser Veranstaltung diverse Enten erwartet.

Der ACI möchte auf diese Veranstaltung ebenfalls aufmerksam machen und würde sich freuen, wenn sich viele Entenfahrer dort versammeln würden. So könnte vielleicht ein spontanes Rhein-Ruhr-Enten-Treffen gelingen.

Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße auch von Reiner M. Sowa

///S. Joest.
ACI Deutschland

Das Buch kann übrigens bei http://www.robri.de/ bzw. auf der Homepage des Autors http://www.sowa.de/ bezogen werden.

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Sep 082010
 

Heute hat den deutschen ACI eine Mitteilung erreicht, die wir gern an die deutschen Citroen-Clubs und -Enthusiasten weiterleiten, mit der Bitte um Veröffentlichung auf den Club-Webseiten bzw. den -Zeitschriften, und natürlich mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Eine fünfstellige Summe ist dabei abhanden gekommen. Aber lest selbst, was Thomas Führkötter berichtet:


Das wichtigste Großereignis in der deutschen Entenszene, das Das DET im Taubertal in einer wirklich schönen Umgebung und auf einem nahezu idealen Gelände, hat leider ein nicht so schönes Ende des Deutschlandtreffens gefunden. Ich meine jetzt nicht, dass der Programmpunkt „Feuerwerk“ abgesagt werden musste, sondern ein weitaus unerfreulicheres Ereignis:

WIR SIND BEKLAUT WORDEN!!!

Eine marodierende Bande hat sich Einlass zum Treffengelände verschafft, indem sie den Zaun des Militärischen Bereichs des Flughafens durchtrennte und mittels KO-Gas einige Treffenteilnehmer ausraubten. Die Täter drangen in Autos und Zelte ein und suchten gezielt ausschließlich nach Bargeld. Handys, Digitalkameras oder Kreditkarten blieben liegen.

Leider hat es auch die Veranstalter erwischt: Ein Großteil der Treffeneinnahmen wurden ebenso geraubt!

Wenn ich hier schreibe, wir wurden beraubt, so trifft es natürlich in erster Linie die Taubertaler DET-Veranstalter, die aus der eigenen Tasche nun Lieferanten, Verleiher und den Platz bezahlen müssen.
Aber auch Ihr wurdet beklaut: Die Gemeinschaft der Treffenfahrer, die dafür gesorgt haben, dass der DET- Unterstützungstopf immer weiter anwachsen konnte!

Der CCRR unterstützte vom ersten DET in Kirkel an die Organisatoren mit einer Summe zur Vorfinanzierung der laufenden Kosten im Vorfeld des Treffens. Dieser (Geld-)Topf wurde bisher von allen DET-Veranstaltern zurückgezahlt und zum Teil erheblich aufgestockt! Nun sind sämtliche Früchte der Arbeit aller ehrenamtlichen Helfer zum Teufel!

Zur Soforthilfe haben wir ein Spendenkonto zu Gunsten des DET- Gedankens eingerichtet:

Hier die Bankverbindung:

Kto.Nr.: 969 154 506
BLZ:370 100 50
bei der Postbank Köln
Stichwort: Spendenkonto CCRR – DET-Topf

International:
IBAN: DE79370100500969154506
BIC: PB NKDEFF

Bis zum Redaktionsschluss konnten wir bereits einen Spendeneingang von über 1500,–€ verbuchen!

Darunter drei großzügige Spenden von Privatpersonen, aber auch eine wirklich gut gemeinte Aktion eines Ersatzteilehändlers, welcher für jeden gekauften Aktionsartikel 1€ auf das Spendenkonto überweist! Danke dafür!

Thomas Führkötter
1. Vorsitzender
Citroën-Club Rhein Ruhr e.V. – Dachverband deutscher 2CV-Freunde
http://www.ccrr-ev.de/

Nachtrag 10. September 2010: Wir haben sofort danach die internationale ACI um Unterstützung gebeten – schließlich ist es ja ein offizieller „Event Of The Year“, wenn auch national – und sind gespannt auf deren Mithilfe. Wir hoffen, dadurch das Netzwerk international nutzen zu können, sei es durch Info an die anderen Clubs, vielleicht sogar finanzielle Unterstützung durch Sponsoren. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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Paris 25.-26. September 2010 : ein Andenken bewahren – vor 75 Jahren starb Andre Citroen

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Jul 032010
 

Seit Jahrzehnten kennt jedes Kind den Namen Citroen – nur die wenigsten jedoch wissen, daß in diesem Jahr am heutigen 3. Juli der 75. Todestag des Firmengründers und Marketing-Genies André Citroën (5. Februar 1878 – 3. Juli 1935) zu vermelden ist.

Aus diesem Anlass veranstaltet der französische „Automobile Club André Citroën“ im Herbst ein Gedenkwochenende in Paris – natürlich in dem Stadtteil, in dem über Jahrzehnte am berühmten „Quai de Javel“ die Produktionsstätten von Citroen beherbegt waren und das übrigens als „15ème Arrondissement“ in diesem Jahr auch sein 150-jähriges Stadtteil-Jubiläum feiert!

Das Programm startet am Samstag, 25. September 2010 mit dem Empfang der Citroen-Fahzeuge am Rathaus im 15. Arrondissement. Anschließend wird eine kleine Corsofahrt durch das Viertel sowie ein Concours d’Elegance mit ausgewählten Fahrzeugen im „Parc André Citroen“, dem ehemaligen Werksgelände und nunmehr Landschaftspark, stattfinden. Ein VIP-Abend wird dann den Tag beenden.

Am Sonntag, dem 26. September 2010 wird mit einer von Eskorten begleiteten Tour vom 15. Arrondissement zum Friedhof Montparnasse dem Gründer der Automobilmarke gedacht; am Grab von André Citroen wird ein Ehrenkranz niedergelegt. Anschließend wird ein Besuch des Conservatoire in Aulnay-Sous-Bois ermöglicht und das einzigartige Wochenende ausklingen lassen.

Weitere Details in den Teilnahmeformularen anbei; Achtung: der „VIP-Teil“ der Veranstaltung ist kostenpflichtig!

Weitere Infos auch auf der Website des französischen „Automobile Club André Citroën“ (www.club-a-citroen.fr) bzw. per email-Anfrage an den Club.

Hier die Details und Formulare – Achtung: Teilnahme begrenzt:

(PS: Das Datum im Flyer ist noch fälschlich auf 26.-27. aber ist natürlich 25.+26. September)

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Enten Classic Day, 6. Juni 2010, Dampfbierbrauerei Essen

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Mai 112010
 

Bald ist es wieder soweit – unter neuer Leitung vom „Treffpunkt Citrön“ findet am 6.6.2010 in Essen Borbeck, Heinrich-Brauns-Str. 9-15, der erste „Enten Classic Day“ statt. Von 11-17h treffen sich an der „Dampfe“, der Dampfbierbrauerei, die Besitzer von 2CV und erleben einen tollen Tag mit Tombola und vielen interessanten Fahrzeugen; unter anderem gibt es die „Prämierung der schönsten Ente vor Ort“.

Sicherlich nicht unwichtig: für die Kleinen steht ein Kinderspielplatz mit Streichelzoo und Sandkasten zur Verfügung, sodaß der Termin gleich als Familienausflug genutzt werden kann.

Der Eintritt kostet 2,00 Euro pro Person – und Kinder unter 14 Jahre sind frei!

Die Veranstalter weisen darauf hin, daß die Dampfe ohne Umweltplakette erreichbar ist, also außerhalb der Umweltzone liegt – für ein Treffen im Ruhrgebiet also bestens gelegen.

Wir freuen uns, Euch zahlreich dort zu treffen. Einige Clubs werden sich ebenfalls dort präsentieren – und der ACI wird auch Infos bereitstellen…

Bis dahin also!

Weitere Infos im Netz: www.enten-classic-day.de bzw. beim www.treffpunkt-citron.de

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2CV-Schrauberkurs in Frankreich, 13.-17. September 2010

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Mai 032010
 

Uns hat eine email vom bekannten Buchautor Reiner Sowa (www.sowa.de, „Der Bestatter und das Enten-Testament“) erreicht, die wir hiermit gern weitergeben:

Liebe 2CV-Freundinnen und Freunde,

letztes Jahr erschien im Entenschnabel der Artikel „Schrauberkurs in Frankreich“. Mein Sohn und ich haben eine Woche lang unter Anleitung von Jaques Barcat, dem französischen Guro der 2CV-Technik, all das gelernt, was man zur Reparatur und Wartung einer Ente wissen sollte.

Viele Leser haben sich nach der Lektüre bei mir gemeldet und bekundeten ihr Interesse an diesem Schrauberkurs. Das Handicap war für die meisten jedoch die Sprache. Jacques Barcat spricht Französisch und Englisch, aber kein Deutsch.

Ob ich nicht als Dolmetscher fungieren könnte, fragte mich ein 2CV-Fahrer kürzlich. Ich rief Jacques Barcat an, der mit dieser Lösung sofort einverstanden war.

Jacques Barcat bietet nun im September einen Kurs für deutsche 2CV-Fahrer/innen an, den ich als Dolmetscher begleiten werde. Er wird dabei die theoretischen Anteile kürzer gestalten und auf das praktische Schrauben den Schwerpunkt legen.

Der Wochenkurs findet statt vom 13. – 17. September 2010. Es werden dort die Themen behandelt, über die ich in meinem Entenschnabel-Artikel berichtet habe, also fast alles über die Ententechnik. Die Lehrgangsgebühr beträgt 420 Euro. Die Unterbringung kann in Hotels in der Umgebung des Veranstaltungsortes erfolgen. Wer mit seiner eigenen Ente anreist, hat natürlich die Möglichkeit, die Kursthemen (Bremsen, Elektrik, Motor usw.) unter Anleitung am eigenen Fahrzeug anzuwenden. Manchmal kann ein Kurs bei Jacques Barcat auf diese Weise günstiger sein als ein Werkstattbesuch. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 8 Personen beschränkt. Nur so kann Jacques Barcat sich um jede/n einzelne/n Schrauber/in kümmern. Bei mehr als 8 Bewerber/innen erhalten die ersten acht Anmeldungen eine Zusage.

Weitere Informationen zu den Lehrgängen gibt es auf dem beigefügten Flyer (in englischer Sprache) oder auf www.galil-jbarcat.com, wo die Anmeldeformulare heruntergeladen werden können. Gerne beantworte ich Fragen zu den Kursen per E-Mail (mail@sowa.de) oder mittwochs und donnerstags von 18.00 bis 19.00 Uhr auch telefonisch unter 0049 (0) 1753498400.

Mit ent(h)usiastischen Grüßen

Reiner Sowa
www.sowa.de

Hier der Download: 2010.2cv-schrauber-kurs-sowa

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Ausstellung Schwerte 7.-9. Mai 2010: Hommage an „Schmidtkult“

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Apr 252010
 

Eine Hommage an Michael Schmidtkult in Form zweier Bücher und einer Ausstellung in Schwerte vom 07.-09. Mai 2010

Zur traurigen Erklärung: 2007 starb Michael Schmidt. Er selbst nannte sich und das was er schuf »Schmidtkult«. Knapp drei Jahre später erscheinen ihm zu Ehren nun zwei Bildbände: »Schmidtkult« und »Schmidtkult-Chapron«.

Eine fünfköpfige Kerngruppe aus seinem Familien- und Freundeskreis war nicht untätig und hat in kompletter Eigenregie diese beiden Titel produziert und drucken lassen. »Autokunst« würde manch einer vermutlich gerne voreilig das nennen, was Michael Schmidtkult geschaffen hat. Zugegeben: »Das Aufgreifen, Interpretieren, Arrangieren und Umwandeln ästhetisch-stilistischer Komponenten klassischer Fahrzeugteile« passt ja ausgeschrieben kaum in eine Zeile hinein.

Dennoch kommt diese Beschreibung der Arbeitsauffassung Michael Schmidtkults schon etwas näher. Doch kann sich der werte Leser selbst ein Bild machen: auf 192 Seiten des Buches ist eine Auswahl von erstaunlichen Objekten aus den Jahren 1987-2007 zu sehen. Genaugenommen sind es 72 Arbeiten, die abgebildet sind (wer ganz genau hinsieht, entdeckt womöglich noch weitere). Dem aus Schwerte in Westfalen stammenden »Metallurgisten« (wie der französische Übersetzer im Buch seine Tätigkeit benennt) war seinerzeit eine größere Aufmerksamkeit der Kunst – und Designwelt nicht vergönnt. Michael Schmidtkult konnte zwar von den Erträgen seiner künstlerischen Arbeit leben.

Zahlreiche Objekte haben, aus seinen Werkstätten kommend, im In- und Ausland neue stolze Besitzer gefunden. Auftritte, Dokumentationen in Radio und TV, Berichte in Tageszeitungen und Magazinen über ihn, all das erhöhte sicherlich seinen regionalen und überregionalen Bekanntheitsgrad. Nichtsdestotrotz war er zuweilen mit dem Absatz seiner Objekte unzufrieden. Zur besseren Vermarktung seiner Werke sollte ein schicker, als Werbemittel einzusetzender Katalog her. Bereits mit den Planungen zu diesem Katalog befasst (und auch mitten im Umbau einer Citroën DS Limousine zu einer eigenen Version des Chapron »Le Dandy« Coupés), stirbt Michael Schmidtkult im Juni 2007 plötzlich während einer Urlaubsreise in Portugal. Freunde, Bekannte, Verwandte sind von der Nachricht schockiert.

Die schon erwähnte Fünfergruppe berät und beschließt, das begonnene Katalogprojekt weiterzuführen, zu einer »Schmidtkult«-Künstlermonografie zu erweitern und zu veröffentlichen. Es folgen Aufrufe an Besitzer von Schmidtkult-Objekten, sich am Buch zu beteiligen, sich textlich zu äußern oder Bildmaterial zu senden. Schließlich kommentieren im Buch nun dreißig Personen zwischen Schweden, Schweiz und Schwerte in wunderbar unterschiedlicher Weise in Wort und Bild die Kunst und die Persönlichkeit von Michael Schmidtkult. Einige haben ihre Botschaft und ein Portraitbild per Email geschickt, die meisten Personen wurden aber vom »Buchteam« besucht und vor Ort zusammen mit ihrem Schmidtkult-Objekt fotografiert. Eine höhere vierstellige Zahl von insgesamt zur Verfügung stehenden Fotos wurde auf ihre inhaltliche und technische Druckfähigkeit hin untersucht, aufgespürt, sortiert, archiviert, bearbeitet.

Wo die Möglichkeit bestand, Schmidtkult-Objekte ganz neu zu fotografieren, wurde auch dieses getan. Die hauptsächlich aus dem persönlichen Fotoarchiv von Michael Schmidtkult stammenden Aufnahmen waren eine Mischung aus zum Teil beschädigten Groß-, Mittel-, Kleinbildformatdias, verblichenen Schwarzweiß- und Colorpapierabzügen und Digitalfotos in unterschiedlichen Versionen und Qualitäten. Die Arbeit mit diesem »Ausgangsmaterial« erinnert den Autor der einleitenden Worte im Buch an Michael Schmidtkults eigene Arbeitweise: Dinge entdecken, analysieren, behutsam verändern, in eine neue Ordnung bringen.

Im Buch tauchen zwischen den Abbildungen der Objekte und den kommentierenden Personen auch immer wieder großartige Portraits von Michael Schmidtkult selbst auf, der sich auf Fotos häufig gern selbst in Szene gesetzt hat (sehr zur Freude des Betrachters). Diesen Bildern sind Zitate aus Interviews von Michael Schmidtkult zugeordnet, in denen er seine gestalterische Arbeit oder damit zusammenhängende Situationen beschreibt. Dem Leser wird es nicht entgehen, dass alle Texte auch ins Französische übersetzt sind. Michael Schmidtkult hat sich nach einer Phase, in der er sich überwiegend amerikanischen und englischen Fahrzeugmodellen gewidmet hat, in den letzten Jahren beinahe ausschließlich mit französischen Klassikern aus dem Hause Citroën befasst (und sich bei diesen auf Teile von der »DS« konzentriert).

So ist auch auf einer seiner Werbepostkarten der Begriff »Artiste Citroën« zu lesen. Ihm hätte es sicherlich gut gefallen, dass seine Worte, Worte über ihn und Abbildungen seiner Werke auch in Frankreich und in »ihrer« schönen Sprache erscheinen. Zudem gibt es auch in der französischen Übersetzung im direkten Vergleich tolle Dinge zu entdecken (herrlich unnützes Wissen). Wer weiß zum Beispiel schon, dass das französische Wort für UFO »OVNI« heißt? Bei der weiteren Durchsicht des Archivmaterials von Michael Schmidtkult stellte sich heraus, dass es zu einem seiner Projekte besonders viele Aufzeichnungen und Fotos gab.

Zum Beispiel in einer von Michael Schmidtkult zusammengestellten Mappe mit eingeklebten Skizzen, Materiallisten, Stundenangaben, Stoff- und Farbproben, etc. 1997 baute Michael Schmidtkult eigenhändig in einer 2202 Stunden währenden Prozedur in seiner winzigen Werkstatt in Schwerte-Villigst eine Citroën DS Limousine zu einem Henri Chapron »Le Caddy« Cabriolet um. Schnell war in der Buchredaktion die Entscheidung getroffen worden, über diesen genialen Umbau einen eigenen »kleinen« Bildband herauszubringen. Im »Schmidtkult«-Buch hätte die »Le Caddy«-Dokumentation entweder zuwenig Raum bekommen oder hätte im Vergleich zu den anderen Objekten zuviel Raum eingenommen. Auch in diesem Buch gibt es (selbstverständlich auch französisch übersetzte) erläuternde Worte zur Geschichte und Machart, sowie ein Vorwort des gleichzeitig ersten und jetzigen Besitzers des Cabriolets.

Im »Schmidtkult-Chapron«-Buch gab es im Vergleich zum »Schmidtkult«-Buch nur einige hundert Bilder auf Form und Format zu trimmen und in das ans »große« Buch angelehnte selbst entwickelte Layout einzupflegen. Beide Bücher haben das gleiche Format (24 x 24cm), das »Chapron«-Buch kommt mit 48 Seiten, das andere mit den schon erwähnten 192 Seiten daher. Es erscheint eine kleine Auflage von jeweils 1000 Stück. Gedruckt wurden die Bücher in einer Druckerei in Hamm. Um eine Bestellmöglichkeit der Bücher über ISBN-Nummern im Buchhandel zu gewährleisten, wurde kurzerhand ein eigener kleiner Verlag gegründet (Verlag Edition Amicale, Schwerte), der sich um den weiteren Vertrieb der Bücher kümmert. Nach der Ausstellung ist natürlich auch eine Buchbestellung über die Homepage «www.schmidtkult.de« möglich. Fast unnötig zu sagen, dass die Kosten für die Buchherstellung komplett aus eigenen, privaten Mitteln vorfinanziert wurden.

Um nun der Buchveröffentlichung und dem Verkaufsstart einen angemessenen Rahmen zu geben, werden dafür die Galerie-Räumlichkeiten der »Zwischenraum-Ateliers« am Schwerter Marktplatz für ein Wochenende im Mai gemietet. Vom 07. bis zum 09.Mai 2010 gibt es die beiden Schmidtkult-Bücher dort erstmalig zu kaufen. Begleitet wird die Buchpräsentation von einer Ausstellung verbliebener und ausgeliehener Schmidtkult-Objekte.

Etwa zwanzig größere Original-Objekte werden dort zu sehen sein, dazu noch Kleinobjekte, Materialproben, etc. in Schaukästen. Werkstattfotos, Farbproofs und Druckbögen aus dem Buchherstellungsprozess dokumentieren zusätzlich wie und wo die Objekte von Michael Schmidtkult und das Buch selbst hergestellt wurden. Selbstverständlich gibt es auch französische Live-Musik dazu von befreundeten Musikern, die alte und neue Chansons präsentieren werden.

»Zwei Bücher Schmidtkult« also, eine Hommage an Michael Schmidtkult in Form zweier Bücher und einer Ausstellung. (Text: Bodo Brauer)

Hier die Bücher:

„Schmidtkult“
Kunst und Designobjekte von Michael Schmidtkult
(D/F 2010), Bildband, 192 Seiten, 24x24cm
ISBN 978-3-00-030413-2

„Schmidtkult-Chapron“
Eine automobile Hommage
(D/F 2010), Bildband, 48 Seiten, 24x24cm
ISBN 978-3-00-030414-9

Die Ausstellung:

Zwischenraum Ateliers
Kötterbachstrasse 5, Eingang Marktplatz
D-58239 Schwerte
www.zwischenraum-ateliers.de

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