Mai 302015
 

(English below)

Im Mai 1975, also vor genau 40 Jahren, lief der letzte Citroën SM vom Band. Das außergewöhnliche Modell ist auch heute noch ein Blickfang und begeistert mit seinem einzigartigen Design und mit dem leistungsstarken Maserati-Motor. Die Karosserie des von Citroën Chef-Designer Robert Opron entwickelte Stil-Ikone wurde von 1970 bis Mai 1975 im Werk Chausson nördlich von Paris 12.920 Mal gebaut und dann endmontiert im Werk am Javel, und galt als technisches Wunderwerk.

Im März 1970 feierte der Citroën SM auf dem Genfer Salon seine Premiere. Das Luxuscoupé, das auf die 1968 geschlossene Kooperation mit Maserati zurückgeht, wusste mit seinem leistungsstarken Maserati-Sechszylinder-Motor mit 2.670 cm3 und 170 DIN-PS bei 5.500 U/min sowie mit weiteren technischen Besonderheiten zu überzeugen: Hierzu zählten unter anderem das hydropneumatische Fahrwerk mit konstanter Bodenfreiheit, vier Hochdruck-Scheibenbremsen mit zwei unabhängigen Bremskreisen vorne und hinten und lastabhängiger Bremskraftregelung, eine völlig neu entwickelte Servolenkung sowie sechs Scheinwerfer mit automatischer Höhenkorrektur.

DS Week: Robert Opron (Designer), Stephan Lützenkirchen (Citroën), Stephan Joest (Amicale)

@ #DSWeek: Robert Opron (Designer SM), Stephan Lützenkirchen (Peugeot Citroën und DS Deutschland), Stephan Joest (Amicale Citroen und DS), Photo (C) René de Boer

Der sportliche und zugleich luxuriöse Reisewagen feierte schnell erste Erfolge. Hierzu zählt beispielsweise sein erster Einsatz 1971 bei der Marokko-Rallye, bei der er auf Anhieb seinen ersten Sieg einfuhr. Das Ausnahmemodell war zu seiner Zeit mit einer Spitzengeschwindigkeit von 220 km/h das schnellste frontgetriebene Auto. Gleichzeitig konnte der Citroën SM durch sein hohes Maß an Komfort punkten. Die Kombination dieser Eigenschaften brachte dem Modell im Szenejargon schon bald den Beinamen „das fliegende Sofa“ ein.

Einige Sondermodelle des Citroën SM sorgten ebenfalls für Aufmerksamkeit: Der Pariser Karosseriebauer Henri Chapron entwickelte den SM Mylord als Vollcabrio-Version sowie den SM Opera als verlängerte Version des SM Coupé. Ein besonderes Highlight stellte der von ihm konstruierte SM Présidentielle dar, bei dem es sich um ein viertüriges Cabriolet handelte, das exklusiv vom französischen Staat genutzt wurde und bei offiziellen Anlässen für François Mitterand und Jacques Chirac im Einsatz war.

Nach zwei Weiterentwicklungen in den Jahren 1972 und 1973 wurde die Produktion schließlich vor 40 Jahren, im Mai 1975 aufgrund der damaligen Energiekrise eingestellt. Insgesamt wurden 12.920 Exemplare des Citroën SM gebaut. 925 Fahrzeuge davon wurden in Deutschland zugelassen.

Der Citroën SM auf einen Blick

Erste Vorstellung: 1970 auf dem Genfer Automobilsalon
Designer: Robert Opron
Produktionszeitraum: 1970-1975
Produzierte Fahrzeuge: 12.920
Karosserieversionen: Coupé, Dreitürer
Motoren: 2,7-Liter-Ottomotor (160 PS in D, 180 SAE), 2,7-Liter-Ottomotor (175 PS in D, 188 SAE), 3,0-Liter-Motor (180 PS in D, 190 SAE, Automatik für USA)
Maße (L/B/H in mm), Radstand (mm): 4.839/1.836/1.324, 2.950
Fahrzeughighlights: Sechszylinder-Motoren von Maserati, hydropneumatische Federung, hydraulisches Kurvenlicht, aerodynamische Form
In Deutschland verkaufte Einheiten: 925
Fahrzeugbestand in Deutschland: 92 (Stand: 2012, KBA)

Hier noch die in Zusammenarbeit mit der Amicale Citroën und dem Citroën SM Club Deutschland e.V. entstandene Pressemitteilung im Download.

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40 Years End Of Production of Citroën SM

We are happy to share with you the joint press release of Citroën Deutschland GmbH, supported by „Amicale Citroën & DS Deutschland“ and the „Citroën SM Club Deutschland e.V.“, translation by Amicale:


In May 1975, exactly 40 years ago, the last Citroën SM rolled off the production lines. This exceptional model is still an eye-catcher and thrilled with its unique design and the powerful Maserati engine. Developed by Citroën chief designer Robert Opron, the body of this style icon was built 12,920 times from 1970 to May 1975 at the factory Chausson north of Paris, finalized at the Javel factory, and was considered a technical marvel.

In March 1970, the Citroën SM celebrated its premiere at the Geneva show. This luxury coupe, which goes back to 1968 closed collaboration with Maserati, persuaded with its powerful Maserati-six-cylinder engine with 2,670 cm3 and 170 DIN hp at 5,500/min and with its other technical features: These included the hydropneumatic suspension to allow a constant ground clearance, four high-pressure disc brakes with two independent brake circuits on front and rear, and load-dependent brake force control, a newly developed power steering and six headlamps with automatic height correction.

DS Week: Robert Opron, Stephan Lützenkirchen

a special meeting @ #DSWeek: Robert Opron (Designer SM) and Stephan Lützenkirchen (Director Communications and External Relations, Peugeot Citroën DS Deutschland), Photo (C) René de Boer

The sporty and luxurious touring car quickly celebrated its first successes. These include for example its first use in 1971 in the Morocco Rally, when the SM made his first trophy right away. The exceptional model was way ahead of its time with a top speed of 220 km/h, thus being the fastest front-wheel drive car. Simultaneously, the Citroën SM was known by its high degree of comfort. The combination of these characteristics soon led to its nickname „the flying sofa“.

Some special models of the Citroën SM also generated attention: The Parisian coachbuilder Henri Chapron developed the „SM Mylord“ as a full convertible version as well as the „SM Opera“ as an extended version of the SM Coupé. A special highlight was Chapron’s „SM Présidentielle“, a four-door convertible which was exclusively used by the French state and was in use on official occasions of French presidents François Mitterrand and Jacques Chirac.

After two further developments in the years 1972 and 1973, production was finally stopped due the former energy crisis May 1975 about 40 years ago. In total 12.920 copies of the Citroën SM were built. 925 vehicles were registered in Germany.

Robert Opron ("Style SM") meets with Thierry Metroz (Director Design, DS Automobiles) at #DSWeek

Robert Opron („Style SM“) meets with Thierry Metroz (Director Design, DS Automobiles) at #DSWeek


The Citroën SM At A Glance

First presentation: 1970 at the Salon d’Automobile Geneva
Designer: Robert Opron
Production: 1970-1975
Number of cars produced: 12.920
Body variants: 3-door Coupé
Engines: 2,7-Litre (160PS in Germany, 180SAE-PS), 2,7L (175 PS in Germany, 188 SAE-PS), 3,0L engine (180 PS / 190 SAE / Automatic for US market)
Dimensions (in mm), wheel base (mm): 4.839/1.836/1.324, 2.950
Sold units in Germany: 925
Currently registered cars in Germany: 92 (2012, Federal Transport Authority database with correct type declaration, the SM Club Germany holds ca. 230 vehicles)

The (German spoken) press release can be downloaded here.

NB: At the occasion of the „DS Week“ VIP event on 19-May-2015 at the „Jardin des Tuileries“ presentation of 60 years of the DS, the unique opportunity was for Thierry Metroz, Director Design for DS Automobiles, to meet with the former Head of Design at Automobiles Citroën M. Robert Opron, and discuss with him latest developments in style – we were happy to do the matchmaking between these both generations … 🙂

Aug 262014
 

(English below, en Francais au-dessous)

Am 26. August 1974, also heute vor 40 Jahren, wurde der Citroën CX erstmals präsentiert. Als Nachfolger des legendären Citroën DS war das Modell der oberen Mittelklasse die Synthese aller technischen Entwicklungen von Citroën. In Deutschland wurden zwischen 1974 und 1991 insgesamt 111.049 Einheiten des Citroën CX verkauft. Besondere Bekanntheit erlangte der Citroën CX in den 80er Jahren in Deutschland als Dienstfahrzeug eines TV-Kriminalkommissars aus Duisburg.

Charmant und kostengünstig zugleich

Im Jahr 1969 kam das Startsignal für die Entwicklung eines Nachfolgers der DS-Modellreihe. Ziel war es, ein Fahrzeug zu schaffen, das an den Charme des seit 1955 produzierten Vorgängermodells anknüpfte, jedoch deutlich kostengünstiger herzustellen war.

Präsentiert wurde der Citroën CX dem französischen Staatspräsidenten Giscard d’Estaing kurz vor dem Pariser Salon 1974. Im Anschluss an die internationale Pressepräsentation in Lappland erhielten 25 Journalisten die Gelegenheit, mit dem Citroën CX an der „Raid Arctique“ teilzunehmen, die von Galliväre bei Kiruna rund 3000 Kilometer bei unterschiedlichsten Fahrbahnuntergründen und Wetterbedingungen bis nach Paris führte.

Der Name des Citroën CX geht auf den französischen Begriff für den Cw-Wert (Luftwiderstandswert) zurück. Der Cw-Wert des Citroën CX lag bei 0,39 und somit auf einem sehr guten Niveau.

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Der Citroën CX galt als Synthese aller technischen Entwicklungen von Citroën. So verfügte er unter anderem über ein querliegendes Antriebsaggregat, hydropneumatische Federung mit konstanter Bodenfreiheit, Einzelradaufhängung, Scheibenbremsen an den Vorder- und Hinterrädern sowie eine Zweikreis-Servobremsanlage. Später kam noch die „Diravi“, eine geschwindigkeitsabhängige und selbstrückstellende Servolenkung hinzu. Die konkav gewölbte Heckscheibe – genau wie beispielsweise beim späteren „Flaggschiff“ Citroën C6 – ließ den Regen mittig ablaufen und erlaubte den Verzicht auf einen Heckwischer.

Die unter Leitung von Chefdesigner Robert Opron gestaltete Karosserie des Citroën CX orientierte sich nur geringfügig am Vorgängermodell DS. Lediglich die in ihrer Spurweite reduzierte Hinterachse und das Fließheck wurden stilistisch wieder aufgenommen.

Bewährte Motorisierungen

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Beim Antrieb setzte man auf zwei bewährte Motorvarianten: Der Citroën CX 2000 übernahm den Motor des Citroën DS 20. Mit 1.985 cm3 und 102 PS (75 kW) erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h. Der Citroën CX 2200 war mit einem des DSuper5 entnommenen Motors mit 2.175 cm3 und 112 PS (82 kW) ausgestattet, mit dem auf 179 km/h beschleunigt werden konnte.

„Auto des Jahres“ 1975

1975 wurde der Citroën CX zum „Auto des Jahres“ gekürt. Zudem erhielt er den „Prix de la Sécurité“ und den „Prix Style Award“. Im selben Jahr erschien der Citroën CX 2200 in der luxuriös ausgestatteten Variante „Pallas“. Kurz darauf war mit dem CX 2200 D das erste Dieseltriebwerk verfügbar, das bereits seit 1973 im Citroën C32 und C35 zum Einsatz kam.

Im September 1975 folgte die Kombi-Variante Citroën CX Break, die gegenüber der Limousine einen um 25 cm verlängerten Radstand aufwies. Den Break gab es auch als Familiale: ein Kombi mit dritter Rücksitzbank und Platz für bis zu acht Personen. Als zweite Neuerscheinung kam einige Monate später der Citroën CX Prestige auf den Markt, der 1977 mit einer elektronischen Benzineinspritzung aufwartete, was zu einer Leistungssteigerung auf 128 PS (94 kW) beziehungsweise 190 km/h führte.

Schnellster Pkw mit Dieselmotor

1978 wurde der Citroën CX optisch und mechanisch weiterentwickelt. Nach umfangreichen konzeptionellen Arbeiten am bestehenden Aggregat kam der Citroën CX 2500 D mit 75 PS (55 kW) auf den Markt. Mit diesem Antrieb konnte der Citroën CX mit 156 km/h den Titel als schnellster Pkw mit Dieselmotor beanspruchen.

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Deutliches Facelift in 1985

Ab Juli 1985 war der Citroën CX stark optisch überarbeitet erhältlich – unter anderem mit Stoßfängern aus Plastik und Rundinstrumenten statt Walzentachos im Innenraum. Mit dem abermals überarbeiteten Turbodiesel-Motor und einer Spitzengeschwindigkeit von 195 km/h beanspruchte der Citroën CX erneut den Titel des weltweit schnellsten Diesel-Fahrzeugs.

Als Kombi, als Sondermodell und als Staatskarosse

Der Citroën CX Break diente aufgrund seiner Länge und seines Platzangebotes ohne Karosseriemodifikationen auch als Basis für Sonderlösungen – so zum Beispiel als Kranken- und Leichenwagen. Dank der hydropneumatischen Federung hatte der Citroën CX eine für einen Pkw sehr hohe Nutzlast von über 700 kg.
Die Luxusversion Citroën CX Prestige wurde von einigen Staatsoberhäuptern als Dienstwagen genutzt. So umfasste beispielsweise der Fuhrpark Erich Honeckers mehrere Citroën CX Prestige, die zusätzlich verlängert waren und Platz für eine dritte Sitzreihe boten.

Zwischen Spätsommer 1974 und 1989 wurden insgesamt 1.041.560 Einheiten der Baureihen Berline (Limousine) und 128.185 Break (Kombi) produziert.

Der Citroën CX Club in Deutschland (www.cx-club.de) beschäftigt sich mit der Erhaltung und Restauration des historischen Citroën Modells und gilt als fachkundiger Ansprechpartner bei Fragen zu Technik, Anschaffung und Wartung des Citroën CX.

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Die Pressemitteilung der CDG im Original Download hier.

Und natürlich wollen wir ein Bild von „Kommissar Schimanski“ mit seinem CX nicht vorenthalten:

Neues Auto für Götz George

Die Legende lebt – nicht zuletzt damit auch besonderer Dank an den damaligen Chefdesigner Robert Opron und sein Team, die diese Stil-Ikone geschaffen haben und die nun eine ständig wachsende Fangemeinde erfreut, die in tausenden Enthusiasten und diversen CX-Clubs weltweit organisiert ist! 🙂

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40 Years of Citroën CX

We are happy to share with you the press release by Citroën Germany on the anniversary of this iconic model, translation by Amicale:

On August 26 1974, today exactly 40 years ago, the Citroën CX was presented. As a successor to the legendary Citroën DS, the model of the upper middle class was the synthesis of all the technical developments of Citroën. In Germany a total of 111,049 units of the Citroën CX were sold from 1974 to 1991. The Citroën CX became famous in the 80s in Germany as a service vehicle of a famous TV Series.

Charming and inexpensive at the same time

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In 1969 came the start signal for the development of a successor to the DS model. The aim was to create a vehicle, tying in to the charm of the previous model produced since 1955, but the objective was to have it significantly less expensive to produce.

The Citroën CX was presented to the French President Giscard d’Estaing just before the Paris Motor Show 1974, following the international press launch in Lapland to which 25 journalists were given the opportunity to participate with a Citroën CX in the „Raid Arctique“ from Galliväre near Kiruna to ride approximately 3000 km in a wide variety of road surfaces and weather conditions towards Paris.

The name of the Citroën CX goes back to the French term for the drag coefficient. The drag coefficient of the Citroën CX was 0.39 and thus at a very good level.

The Citroën CX was considered a synthesis of all the technical developments of Citroën. So he decreed among other things, a transverse drive unit, hydro-pneumatic suspension with constant ground clearance, independent suspension, disc brakes on the front and rear wheels and a dual-circuit power brake system. Later on the „DIRAVI“, a speed-sensitive and self-resetting power steering, was introduced. The concave rear window – just like the later „flagship“ Citroën C6 – let the rain run centrally, allowing the to skip a rear wiper.

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The designed of the Citroën CX was executed under the direction of chief stylist Robert Opron was following only slightly on the previous model DS. Only the reduced track-width of the rear axle and the hatchback style was taken over to some extent.

Proven Engines

Two proven engine variants were delivered at first: the Citroën CX in 2000 took over the engine of the Citroën DS 20 with 1,985 cm3 and 102hp (75kW), allowing the vehicle to reach a top speed of 174km/h. The Citroën CX 2200 taking over from the the DSuper5 engine with 2,175 cm3 and 112hp (82kW) which could be accelerated up to a top speed of 179km/h.

„Car of the Year“ in 1975

1975 Citroën CX was voted „Car of the Year“. It also received the „Prix de la Sécurité“ and the „Prix Style Award“. That same year, the Citroën CX 2200 appeared as the luxurious variant „Pallas“. Shortly thereafter, with the CX 2200 D the first diesel engine was available which was used since 1973 in the models Citroën C32 and C35.

In September 1975, the station wagon variant Citroën CX Break followed which had an extended wheelbase of 25cm compared to the sedan. The break was also available as Familiale: a station wagon with the third rear seat row and offering room for up to eight people. The second new release came a few months later: the Citroën CX Prestige arrived on the market, which came up with an electronic injection in 1977, which led to an increase in power to 128hp (94kW) and a top speed of 190km/h.

Fastest cars with diesel engines

1978 Citroën CX was optically and mechanically evolved. After extensive conceptual work on the existing aggregate, the Citroën CX 2500 D came with 75hp (55kW) to the dealerships. With this drive and a top speed of 156km/h, the Citroën CX could claim the title as being the fastest car with diesel engine.

Significant facelift in 1985

As of July 1985, the Citroën CX was undergoing another larger evolution – including plastic bumpers and round dials instead of rolling speedometer in the interior. By an again revised turbo diesel engine allowing a top speed of 195km/h, the Citroën CX could again claim the title of being the world’s fastest diesel vehicle.

Robert Opron

Robert Opron

Available as estate car, special conversions and as presidential limousine

The Citroën CX Break served due to its length and available space without body modifications as the basis for many customized bodyworks – for example as a ambulance and hearses. Thanks to the hydropneumatic suspension, the Citroën CX had very high payload of over 700kg.

The luxury version Citroën CX Prestige was used by some heads of state as a presidential limousine. So, for example, Eastern Germany’s Erich Honecker used several Citroën CX Prestige, which were also extended and offered space for a third row of seats.

Between late summer 1974 and 1989 a total of 1,041,560 units of the series Berline (sedan) and 128,185 Break (station wagon) were produced.

The Citroën CX Club in Germany (www.cx-club.de) deals with the preservation and restoration of historic Citroën model and is considered an expert contact for questions about technology, acquisition and maintenance of the Citroën CX.

Please fetch the original press release of Citroën Germany here (German spoken only, sorry).

NB: We are also happy to notice that the company press release also addresses a club reference – the cooperation with Citroën, Amicale and the clubs once again proves an active and agile partnership. Well done! 🙂

And – of course – a big „thank you“ to M. Robert Opron and his team to have realized such an iconic automotive legend which attracts a constantly growing number of thousands of enthusiasts organized in clubs worldwide towards this outstanding Citroën model… 🙂

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40 ans de la Citroën CX

Nous sommes heureux de partager avec vous le communiqué de presse de Citroën Allemagne pour l’anniversaire de ce modèle emblématique, la traduction par l’Amicale:

Le 26 Août 1974, aujourd’hui il ya exactement 40 ans avant, la Citroën CX etait présenté. En tant que successeur de la légendaire Citroën DS, le modèle de la classe moyenne supérieure est la synthèse de tous les développements techniques de Citroën. En Allemagne, un total de 111,049 unités de la Citroën CX etaient vendus de 1974 à 1991. La Citroën CX est devenu célèbre dans les années 80 en Allemagne en tant que véhicule de service d’une célèbre série en TV, „Commissaire Schimanski“.

Le communiqué de presse de Citroën Allemagne pour télécharger ici (en Allemand, desolé).

Nous sommes aussi heureux que la coopération avec le fabricant et la coopération active avec les clubs et l’Amicale Citroën Deutschland peut être placé sous la preuve à nouveau dans le texte – la reference au club Citroën CX en R.F.A. est integré – et le (www.cx-club.de) est la meilleure adresse pour cette icone roulante chez nous…

Et – personellement – aussi un grand „Merci“ a M. Robert Opron pour realiser un dessin et style légendaire, celebré par 1000s de l’enthousiastes du monde 🙂

Okt 092013
 

(English below)

Vor 40 Jahre, im Herbst 1973, präsentierte Citroën auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt den Citroën GS Birotor. Der Zweischeiben-Wankelmotor bot im Vergleich zur herkömmlichen Motorisierung des Citroën GS dank einer außergewöhnlichen Laufruhe und Drehfreude ein völlig neues Fahrgefühl.

Der perfekt ausgewuchtete Birotor verfügte über keinerlei Vibrationen, daher war auch sein Geräuschpegel bis in die höchsten Drehzahlbereiche extrem niedrig. Der wassergekühlte Zweischeiben-Wankelmotor war mit acht Hauptelementen vergleichsweise einfach aufgebaut: Neben zwei Trachoiden und einem Zwischenteil zur Trennung der beiden Trachoiden verfügte der Birotor über zwei Seitenteile vorne und hinten, zwei Kreis-Kolben, auch Rotor genannt, sowie die Motorwelle mit zwei Exzentern.

Das Viertaktsystem funktionierte ohne Ventile, Federn, Kipphebel, Stangen oder Nockenwellen. Im ersten Takt drang das Kraftstoff-Luftgemisch durch den Ansaugkanal ein. Der Kolben verschloss im zweiten Takt die Einlassöffnung und verdichtete somit das Gemisch. Die durch die Zündkerzen erzeugten Funken zündeten das Kraftstoff-Luft-Gemisch in dem Moment, in dem der Verdichtungsdruck maximal war. Die Expansion versetzte im dritten Takt den Kolben in Drehung und lieferte dank der auf die Kolbenfläche ausgeübten Druckkräfte die notwendige Antriebsenergie. Im vierten und letzten Takt gab der Kolben die Auslassöffnung frei, so dass die verbrannten Gase ausströmen konnten.

Die Produktion des Zweischeiben-Wankelmotors Birotor Typ 624 basiert auf einer Kooperation mit der Firma Comotor S.A., einem Gemeinschaftsunternehmen von Citroën und NSU. Zwischen März 1974 und März 1975 wurden insgesamt gerade einmal 847 Citroën GS Birotor im Motorenwerk in Altfortweiler an der Saar hergestellt.

Eine geänderte Marktsituation sorgte für das frühe Aus des Birotors: Aufgrund der Energiekrise Mitte der 1970er Jahre wurde der für Deutschland geplante Verkauf des Citroën GS Birotor zum Preis von 14.500 D-Mark noch vor dem Verkaufsstart gestoppt, da dem Motor bei einem durchschnittlichen Verbrauch von rund 14 l/100 km keine guten Marktchancen eingeräumt wurden.

Der Citroën GS Birotor auf einen Blick

* Internationale Vorstellung Herbst 1973 auf der IAA in Frankfurt
* Produktionszeitraum: 1974 bis 1975
* Produzierte Fahrzeuge mit Birotor: 847
* Leistung: 107 DIN PS (78,8 kW) bei 6.500 U/min
* Max. Drehmoment: 14m/kg bei 3.000 U/min
* Hubraum: 2 x 497,5 cm3 Kammervolumen (nach Steuerformel 1.990 cm3)
* DIN-Verbrauch: 14,08 L/100km
* Max. Geschwindigkeit: 175 km/h
* Beschleunigung 0-100km/h: 14 Sekunden

Der Download: Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH: 40 Jahre GS Birotor.

Wir empfehlen, sich bei Fragen rund um die Technik, Ersatzteile und Expertenwissen an die deutschen Citroën-Clubs zu wenden.

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40 Years of Citroën GS Birotor

Citroën Deutschland GmbH has released a press information today:

„…40 years ago, in the fall of 1973, Citroën unveiled at the International Motor Show in Frankfurt, the Citroën GS with two rotors. The two-rotor Wankel engine offered in comparison to the conventional engine of the Citroën GS an outstanding modesty and allowed a completely new driving experience.

The perfectly balanced rotary engine with two rotors had no vibrations, hence its noise level up to the highest speed ranges was extremely low. The water-cooled two-rotor Wankel engine was comparatively simply structured with eight main elements: In addition to two trachoides and an intermediate portion for separating the two trachoides, the two rotors had two side panels front and rear, two circular pistons, also called the rotor, and the motor shaft with two eccentrics.

The four-stroke system worked without valves, springs, rockers, rods or camshafts. In the first cycle, the fuel-air mixture penetrated through the intake. The piston locked in the second cycle, the inlet opening and thus the compressed mixture. The sparks generated by the spark ignited the fuel-air mixture in the moment in which the compaction pressure was maximum. The offset in the third expansion stroke the piston in rotation and provided thanks to the force applied to the piston surface pressure forces the necessary operating power. The fourth and final stroke, the piston released the outlet so that the burned gases could flow out.

The production of the two-rotor Wankel engine Type 624 is based on a cooperation with the company comotor SA, a joint venture between Citroën and NSU. Between March 1974 and March 1975 a total of just 847 Citroën GS with two rotors were produced at the engine plant in Altfortweiler on the Saar.

A changed market situation made ​​for the early end of the Birotors: Due to the energy crisis of the mid 1970s, the planned for Germany selling the Citroën GS with two rotors for the price of 14,500 Deutsche Mark was stopped before the launch because the engine at an average consumption of around 14 l/100 km were given no good market opportunities.

The Citroën GS with two rotors at a glance

* International Launch the fall of 1973 at the IAA in Frankfurt
* Production period: 1974-1975
* Produced vehicles: 847
* Power: 107 DIN hp ( 78.8 kW) at 6,500 rev / min
* Max torque : 14m/kg at 3,000 rev / min
* Capacity: 2 x 497.5 cm3 chamber volume (tax 1.990 cm3)
* DIN consumption : 14.08 L/100km
* Maximum speed: 175 km/h
* Acceleration 0 -100km/h: 14 seconds

Feb 262012
 

(English below, Francais au-dessous)

Auch in Slowenien ist die Tradition und das Engagement für Citroën bekannt und in der internationalen Fangemeinde hoch angesehen. In den nächsten Jahren gibt es dort einige Jubiläen zu feiern:

* 2012: 20 Jahre Citroën Club Slovenia
* 2013: 40 Jahre erstes ICCCR Citroën Welttreffen – heute eine nicht mehr wegzudenkende Institution, damals noch ein Abenteuer für wenige Enthusiasten
* 2014: 50 Jahre erstes 2CV-Meeting in Maribor
* 2015: 50 Jahre des YU AS Club (später umbenannt in Citroën Club Slovenia), sowie 20 Jahre 2CV-Welttreffen Maribor

Das Feiern und insbesondere Vorbereiten solcher Jubiläen insbesondere vier Jahre nacheinander ist eine große Herausforderung. Insofern haben sich die Slowenen entschieden, die gut eingespielte Philosophie der finnischen 2CV-Clubkollegen zu übernehmen – auch im Sinne des „echten 2CV Fans“ – nämlich unkomplizierte, entspannte und vor allem günstige Events zu organisieren.

Deshalb startet in diesem Jahr eine neue Tradition in Slowenien:

Das „2CV Summer Camp“ findet ab diesem Jahr am letzten Wochenende im August statt – und nicht nur in 2012, sondern in jedem Jahr.

Das Event findet statt in Bohinj, einem der schönsten touristischen Plätze in Slowenien. In Zusammenarbeit mit der Kommune werden besondere Rabatte und Konditionen für touristische Highlights vor Ort und in der Umgebung für Fahrer von 2CV und HY vorbereitet. Das 2CV-Team vor Ort wird tägliche Ausfahrten organisieren und veranstaltet auch andere Aktivitäten wie Spiele, Grillen… eben „Holiday Style“!

Alles ist im Wesentlichen vorbereitet – Ihr seid willkommen!

Die Veranstaltung wird unmittelbar nach dem ICCCR in England stattfinden, also vom 20.-26. August 2012.

Mehr Infos auf der Website:

http://2cvsummercamp.blogspot.com/

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Hello,

I am 2CV Mucy, from Citroën Club Slovenia. I am editor of Slovenian club magazine Spak.

Slovenian club is very old and there are a number of anniversaries to celebrate:

In 2012 Citroën Club Slovenia celebrates 20 years
In 2013 40 years of first ICCCR
In 2014 50 years of first 2CV meeting (Maribor)
In 2015 50 years of YU AS Club (renamed into Citroen Club Slovenia) and 20 years of 2CV world meeting Maribor

Organisation of special celebration events 4 years in a row is a big challenge so Slovenians decided to do it like Finns: keep it in a true 2CV spirit: uncomplicated, relaxed, and as cheap as possible for everyone. So this year a new tradition is starting in Slovenia.

We decided to make a special holiday „2CV SUMMER CAMP“. It will be held every last week in August; not just this year, but FOREVER.

This meeting will be held in Bohinj, one of the best tourist places in Slovenia.
The municipality of Bohinj agreed to offer discounts and goodies exclusively for 2CV and HY based cars.
So everything is ready, just come and enjoy the benefits of having the legendary cars.
Local 2CV friends will organise daily trips and easy 2CV activities/games/bbq … holiday style.

So make plans this year right after ICCCR in Britain, from 20th to 26th of August.

More info will be available here:

http://2cvsummercamp.blogspot.com/

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2CV Summer Camp in Slovenien, 20.-26.8.2012

En Slovénie, la tradition et l’engagement de Citroën est bien connue et très appréciée dans la base de fans internationale. Dans les prochaines années, on a été là chance pour célébrer certains anniversaires:

* 2012: 20 ans de Citroën Club Slovénie
* 2013: 40 ans première ICCCR Citroën réunion mondiale – désormais devenu une institution essentielle qui était encore une aventure pour les quelques passionnés
* 2014: 50 ans de 2CV première réunion à Maribor
* 2015: 50 ans de YU AS Club (rebaptisé plus tard „Citroën Club Slovénie“), et 20 ans 2CV rencontre mondiale à Maribor

La célébration de ces anniversaires, et en particulier de préparer quatre années de suite, est un grand défi. À cet égard, les Slovènes ont décidé de prendre sur la philosophie bien établie des collègues finlandais 2CV club – dans le sens de „Dechistes, fans 2CV réel“ – qui est simple, détendue et surtout tous les grands événements à organiser.

Ainsi, cette année une nouvelle tradition a débuté en Slovénie:

Cette „Summer Camp 2CV“ aura lieu à partir de cette année sur le dernier week-end en Août – et pas seulement en 2012, mais à chaque année.

L’événement aura lieu à Bohinj, un des lieux touristiques les plus belles en Slovénie. En collaboration avec la municipalité pour les taux et les rabais spéciaux sur les faits saillants place et touristique dans la région pour les conducteurs de 2CV et HY sont préparés.

L’équipe de 2CV en site va organiser des excursions et autres activités organisées telles que des jeux, barbecues … juste „Style de vacances“!

Tout est préparé essentiellement – vous êtes bienvenus!

L’événement aura lieu immédiatement après l’ICCCR en Angleterre, celle de 20-26. Août 2012.

Plus d’informations sur le site:

http://2cvsummercamp.blogspot.com/

Merci a Mucy pour nous informer!

Vor 40 Jahren: Der Spiegel würdigt den Citroën GS

 Citroën  Kommentare deaktiviert für Vor 40 Jahren: Der Spiegel würdigt den Citroën GS
Sep 212010
 

Wir blicken zurück – unter der Überschrift „So leise“ schrieb der Spiegel vor 40 Jahren eine lesenswerte Rezension zum Citroën GS, hier ein Auszug aus der Ausgabe Nr. 36 von 1970:

„…Französischen Auto-Ingenieuren ist nunmehr gelungen, was ihren Wolfsburger Kollegen bislang versagt geblieben war — sie konstruierten einen luftgekühlten Motor, der wenig Lärm macht. Der gehörschonende 54-PS-Antrieb aus Paris arbeitet in der neuesten Kreation aus dem Hause Citroën: dem fünfsitzigen Familienmodell „GS“.

Bereits vom Herbst dieses Jahres an soll der 7600 Mark teure Leisegänger dem stagnierenden Konzern aufhelfen. der trotz einer Finanzspritze von Fiat noch nicht wieder aus den roten Zahlen kam: Citroëns Anteil am französischen Automarkt sank von 29 Prozent vor fünf Jahren bis auf magere 18 Prozent im letzten Jahr…“

„…Der Schrumpfvorgang war selbstverschuldet: Zwischen den spartanischen 2 CV- und Ami 8-Modellen und den komfortablen Straßenflundern der ID- und DS-Klasse klaffte seit je eine Lücke: Citroën konnte Umsteigern kein Mittelklasse-Fahrzeug in der 1- bis 1,5-Liter-Klasse anbieten. Mit dem neuen GS (Hubraum: 1,015 Liter; Höchstgeschwindigkeit: 147 Stundenkilometer), der laut Werbetext die „Wirtschaftlichkeit des 2 CV sowie den Komfort der D-Modefle“ verbindet, hofft der Konzern nunmehr, den an Peugeot verlorenen zweiten Platz auf Frankreichs Automobil-Markt wiederzugewinnen…“

Der Gesamttext des Artikels findet sich auf Spiegel Online.
Apr 192010
 

Die Citroën Deutschland GmbH hat heute vor einem Monat einen Artikel zum M35 veröffentlicht, dem Citroën mit Wankelmotor, der zusammen mit seinen Brüdern und Schwestern Citroen GS und Citroen SM vor 40 Jahren das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat. Hier der Pressetext dazu:

Der Citroën M 35 war ein Versuchsträger, den man kaufen konnte. Es reichte aber nicht, den Preis zu bezahlen – man musste sich verpflichten, mindestens 30.000 Kilometer im Jahr zu fahren und den Wagen jederzeit den Citroën-Ingenieuren zur Untersuchung eventuell auftretender Probleme zu überlassen. Von angepeilten 500 Autos entstanden vielleicht auch aufgrund dieser strengen Bedingungen nur 267. Aber Citroën war es mit diesem Versuch bitter ernst. Denn auf dem Motor des M 35 lagen hohe Erwartungen. Es war ein Wankelmotor, und er sollte – so die Intention – der erste in einer langen Reihe von Citroën-Wankelmotoren werden.

Rückblende in das Jahr 1964. Felix Wankel, der Erfinder des Kreiskolbenmotors, hat den kleinen deutschen Hersteller NSU für eine Serienproduktion seiner Erfindung gewinnen können, die nun den hübschen NSU-Spyder antreibt. Die Automobilwelt wird von einer wenige Jahre dauernden Wankel-Euphorie erfasst. Das kompakte und vibrationsarm hoch drehende Triebwerk ist vielleicht der Antrieb der Zukunft… und damit ein klarer Fall für Citroën.

Citroën und die deutschen NSU-Motorenwerke unterzeichnen einen Vertrag über die Entwicklung eines Kreiskolbenmotors durch die gemeinsame Filiale Comobil (mit Sitz in Genf). 1967 wird in Luxemburg die Citroën-Tochtergesellschaft Comotor zur Herstellung von Automotoren gegründet. Hier, bei Comotor, entsteht der Wankelmotor des M 35. Geplant sind auch Zweischeiben- und noch größere Motoren. Zunächst aber soll der Einscheiben-Motor, Kammervolumen 995 cm3, 49 PS bei 5 500 U/min, den Ernst des Lebens kennen lernen.

Ein Maßanzug für Testfahrer – aus der Änderungsschneiderei

Die neue Technik mit den auf dem Papier so überzeugenden Vorteilen erweist sich in der Praxis und im Detail als äußerst knifflig. Wie alltagstauglich ist sie, und was bleibt noch zu verbessern? Man verfällt auf den Gedanken, eine Kleinserie von Fahrzeugen zu bauen und an Kunden zu verkaufen, die den Kreiskolbenmotor im realen Fahrbetrieb erproben sollen.

Aber in welchem Auto? Der gerade erschienene Ami 8, ein optisch gestraffter und technisch maßvoll überarbeiteter Nachfolger des Ami 6, ist der einzige Citroën in der passenden Größe. Für die anvisierte Schar an Autoverrückten, die sich freiwillig als zahlende Versuchsfahrer einspannen lassen sollen, ist er aber nicht prestigeträchtig genug.

Flugs macht man mit Hilfe des Karosseriebauers Heuliez aus der kleinbürgerlichen Limousine ein zweitüriges Coupé, das fast kein Blechteil mit der schnöden Großserienbasis gemeinsam hat.

Das kleinste Auto mit hydropneumatischer Federung

Und auch für die Technik bleibt es nicht beim simplen Einbau des Wankelmotors anstelle des vom 2CV-Motor abstammenden Zweizylinder-Boxers des Ami 8. Für die Straßenlage und den Komfort, die der anspruchsvolle Kunde erwartet, spendiert man dem M 35 als erstem Auto dieser Größe sogar die legendäre hydropneumatische Federung.

Das Resultat ist ein sehr spezielles Automobil. Klein, aber technisch sehr exklusiv, ohne über exorbitante Fahrleistungen zu verfügen – 144 km/h Spitze bescheinigt das Datenblatt. Zum ungefähren Einstiegspreis einer DS – rund 14.000 Francs – erhält der Connaisseur ein Fahrzeug, das trotz der beinahe handgefertigten Spezialform für unbedarfte Betrachter aussieht wie das etwas mehr als halb so teure meistverkaufte Modell der Marke. Wohl deshalb werden alle Prototypen auffällig nummeriert und tragen eine Aufschrift, die das staunende Publikum unterrichtet, dass hier jemand für Citroën Erprobungskilometer sammelt… und wohl auch deshalb werden die ursprünglich anvisierten 500 Stück nicht erreicht. Das ist ein schlechtes Omen für Citroëns Wankel-Abenteuer – und es wird leider nur allzu deutlich bestätigt. Das nächste Modell mit Wankelmotor ist der GS Birotor.

Einscheiben-Wankelmotor, Kammervolumen 995 cm3, 49 PS bei 5.500 U/min. Vierganggetriebe, 144 km/h, 9,7 l/100 km. Hydropneumatische Federung. Zweitüriges Coupé mit vier Sitzen. Länge 405 cm, Breite 155 cm, Höhe (bei laufendem Motor) 135 cm, Gewicht leer 815 kg.

267 Exemplare des M 35 werden 1970 bei Heuliez gebaut. Alle sind in graumetallic lackiert und weisen auf dem linken vorderen Kotflügel eine Aufschrift mit der laufenden Nummer auf.

Dazu weitere Fotos, diese sowie der Text sind Copyright (C) Citroën Communication.

Staatsbesuch auf der TechnoClassica: Der Citroën SM des Elysée-Palastes gibt sich die Ehre

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Mrz 312010
 

Neben dem Stand der deutschen Citroën-Clubs ist auch die Citroën GmbH auf der Messe präsent. Und die Kölner haben echte Highlights aus dem Conservatoire vorbereitet.

Dazu der heute frisch erschienene Pressetext der CDG:

Mit einem echten Stargast kann der Citroën-Stand auf der TechnoClassica 2010, die am 7. April eröffnet wird, aufwarten. Als Leihgabe des Elysée-Palastes wird eines der beiden großen Cabrios vom Typ SM „Présidentielle“ zu sehen sein, mit denen seit 1972 hohe Staatsgäste wie die britische Königin in offiziellen Paraden über die Champs-Elysées gefahren wurden…

Das von Chapron karossierte, 5,60 Meter lange viertürige und viersitzige Cabriolet ist sicherlich die exklusivste Ausführung des vielleicht extravagantesten Modells der Markengeschichte von Citroën. Der 1970 auf dem Genfer Salon vorgestellte SM war ein Grand-Tourisme-Coupé mit einem V6-Benzinmotor, der von Maserati entwickelt wurde, und galt sofort nach seinem Erscheinen als ein automobiles Gegenstück zur Concorde und als nationales Symbol. Mit seinen hinter einer verglasten Front liegenden sechs Schweinwerfern, von denen zwei in Kurven mitlenkten, seiner extrem aerodynamischen Form, seiner geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung, die sich selbst automatisch in die Mittellage zurückstellte, und seinem hydropneumatischen Fahrwerk, dessen Hinterachse eine fast 20 cm schmalere Spur als die Vorderachse aufwies, war der SM für schnelle, komfortable Autobahnreisen perfektioniert.

Der GS

Aber dieses faszinierende Auto war nur eines von drei komplett neu entwickelten Fahrzeugen, die Citroën 1970 auf den Markt brachte – für damalige Verhältnisse eine sensationelle Demonstration von „Créative Technologie“, wie der heutige Slogan der Marke lautet. Nur ein halbes Jahr nach dem SM, auf dem Pariser Salon 1970, stellte Citroën mit dem GS das lang erwartete Mittelklassemodell vor, das die Lücke zwischen dem 2CV und davon abgeleiteten Modellen einerseits und der legendären DS andererseits schloss.

Und auch der komplett neu entwickelte GS war eine technische Sensation. Mit ausgefeilter Aerodynamik, die von der Konkurrenz erst ein Jahrzehnt später erreicht wurde, Einzelradaufhängung mit Scheibenbremsen ringsum und der unübertroffenen Hydropneumatik in einem Auto der Einliter-Klasse machte er echte Hochtechnologie für viele Käufer erschwinglich und wurde zum Bestseller. Mit haushohem Vorsprung wählten ihn Europas führende Motorjournalisten zum „Auto des Jahres 1971“, sogar noch vor dem SM. Nur vom 2CV verkaufte Citroën bis heute mehr Fahrzeuge als vom GS und dem GSA, dem 1980 aus dem GS entwickelten Nachfolger.

Auf der TechnoClassica zeigt Citroën ein besonderes Exemplar dieser Baureihe aus seiner Werkssammlung: den „GS énergétique“. Dieses Einzelstück wurde 1976 von dem Künstler Jean-Pierre Lihou geschaffen, der den Wagen mit einem Muster aus farblich abgestuften Pfeilen in insgesamt 73 Farbtönenen bemalte – eine der aerodynamischen Formgebung des GS kongeniale Gestaltung.

M 35

Die dritte Citroën-Neuheit des Jahres 1970 ist heute fast vergessen, obwohl ihre Motortechnik damals so aufregend wirkte wie heute der Hybridantrieb. Der M 35 war der erste Citroën mit Wankelmotor. Und dem Wankelmotor schien in den 1960er Jahren eine große Zukunft bevorzustehen – fast alle Hersteller befassten sich damit, aber außer NSU und Mazda tat es keiner so intensiv wie Citroën, das eine Tochtergesellschaft mit eigenem Werk für die Entwicklung und den Bau von Wankelmotoren gründete.

Das erste Wankel-Modell, der M35, war ein Prototyp, den man kaufen konnte. Heuliez baute das viersitzige Coupé auf Basis des Ami 8 in einer Kleinserie. Für rund 14.000 Francs – etwa der Preis des günstigsten Citroën DS – wurde es an Kunden verkauft, die sich verpflichteten, damit mindestens 30.000 Kilometer im Jahr zu fahren und die dabei gesammelten Erfahrungen minutiös zu protokollieren und den Citroën-Ingenieuren mitzuteilen. 267 Fahrzeuge wurden gebaut, alle in silbergrau lackiert und auffällig nummeriert. Prototyp Nummer 169 aus der Werkssammlung wird in Essen zu sehen sein.

Text und Bilder: Copyright (C) Citroën Communication

Die offizielle Pressemitteilung kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.

2010: 40 Jahre GS/SM Sonderbroschüre von Automobiles Citroën

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Feb 092010
 

Im Januar 2010 und rechtzeitig zum „Saisonstart“ der französischen Oldtimerszene hat die Pariser Marketing- und Kommunikations-Abteilung von Automobiles Citroën eine besondere Broschüre herausgegeben, die noch einmal den Zeitgeist und zugleich die „kreative Technologie“ (so der aktuelle Markenanspruch seit Einführung der neuen Markenstrategie vor einigen Monaten) der 70er Jahre beleuchtet.

Die berühmten diesjährigen Jubilare Citroën SM und Citroën GS und ihre besondere Bedeutung sowohl in technischer als auch zeithistorischer Sicht werden detailliert vorgestellt, und der Bogen zum aktuellen Modell Citroën DS3 gespannt.

Hier der originale Text in der Einleitung der Broschüre:

„…Pour le Salon Rétromobile 2010, ouvert au public du 22 au 31 janvier, CITROËN fête les 40 ans de deux modèles qui ont marqué et façonné l’histoire de la Marque, la SM et la GS.

La SM, fabuleuse GT qui a réussi à concilier performances de haut niveau tout en conservant les prestations propres aux CITROËN de haut de gamme. Elle se distingua principalement par sa direction Diravi et par sa facilité à couvrir de grandes distances à haute vitesse sans fatigue pour son conducteur comme pour ses passagers.

La GS, sacrée voiture de l’année 1971, berline moyenne 5 portes, portait elle aussi les valeurs de la Marque avec, en particulier, une suspension hydraulique. Remportant un grand succès à l’international, elle sera fabriquée à près de 1 900 000 exemplaires.

La Créative Technologie de 2010 sera également à l’honneur avec l’exposition de la première représentante de la gamme DS, la DS3…“

Download: Die PDF Version der (nach unserem Kenntnisstands derzeit nur in französischer Sprache erhältlichen) Broschüre kann hier (in zwei Teilen: Seite 1+4 sowie Seite 2+3) heruntergeladen werden.

Citroën-Strasse 2010: 40 Jahre GS/SM

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Dez 162009
 
Salon de l'Auto 1970

Salon de l'Auto 1970

Für die Citroen-Strasse 2010 wurde auf der letzten Clubvertreter-Versammlung mit großer Mehrheit das Sonderthema „40 Jahre Citroen GS / SM“ ausgewählt.

1970 ist – nach unserem Kenntnisstand – das einzige Jahr, in dem zwei große Citroen-Modellreihen gleichzeitig lanciert wurden. Wir widmen diesem Jubiläum eine Sonderschau mit ausgewählten Fahrzeugen.

Der Citroën GS („Grande Série“), ab 1979 dann GSA („Grande Série athlète“), wurde zwischen Herbst 1970 und Mitte 1986 in einer Stückzahl von rund 2,5 Millionen Autos hergestellt, die meisten davon im Werk Rennes in der Bretagne.
In Deutschland ist die GS-GSA-IG der optimale Ansprechpartner:
http://www.gs-gsa-ig.de/
weitere Informationen u.a. auch auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Citroën_GS

Der Citroen SM, das Sportcoupe der Oberklasse mit Sechszylinder-Maserati-Motor, wurde 1970 auf dem Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit vorgestellt und bis 1975 in insgesamt 12.920 Exemplaren gebaut.
In Deutschland gilt als bester Kontakt der Citroen SM Club Deutschland e.V. und die Citroen Maserati IG :
http://www.citroensmclub.de/ bzw. die IG per email Kontakt zu Thomas Schmidt (keine Homepage)
weitere Informationen u.a. auch auf Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Citroën_SM

Weitere Infos folgen… stay tuned!