Jul 242020
 

(German only, sorry)

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH vom 24.7.2020:


* 27. Juli 1990: Letzte „Ente“ läuft im Werk Mangualde vom Band
* 41-jährige Erfolgsgeschichte: Preiswertes Fahrzeug mit innovativen Eigenschaften
* Bis heute ungebrochene Beliebtheit: Extravaganter Kleinwagen als Ausdruck eines Lebensgefühls

Am 27. Juli vor genau 30 Jahren ist der letzte Citroën 2CV fabrikneu vom Band gelaufen. Damit endete im portugiesischen Mangualde eine Erfolgsstory, die 1948 auf dem Pariser Automobilsalon begann. Bei seiner erstmaligen Präsentation verblüffte der 2CV mit seinem ungewöhnlichen Design, seiner raffinierten Konstruktion, seiner Vielseitigkeit sowie einer extremen Wirtschaftlichkeit. Auch die für die Zeit sehr fortschrittlichen Technologien überzeugten die Kunden, darunter der Frontantrieb, die weiche Federung und der luftgekühlte Zweizylinder-Motor. Der hohe Bestelleingang gab den Entwicklern Recht – die „Ente“ wurde schnell zum festen Bestandteil der Gesellschaft und zählt heute zu den Ikonen der Automobilgeschichte.

Der Citroën 2CV war insbesondere für die breite Bevölkerung konzipiert, in einer Zeit als das Automobil noch ein Luxusobjekt war. Es handelte sich um ein preiswertes Fahrzeug mit innovativen Eigenschaften − kein maßstäblich verkleinertes Mittelklasseauto. Mit diesem herausragenden Konzept begeisterte die „Ente“ die Massen: Bis 1990 wurden mehr als 5,1 Millionen Fahrzeuge (inklusive Kastenwagen) verkauft.

Der Prototyp TPV „Toute Petite Voiture“

Bereits Mitte der 1930er Jahre begann Citroën mit der Entwicklung eines preiswerten Autos für die breite Bevölkerung, dem künftigen Citroën 2CV. Ein radikal minimalistischer Kleinwagen sollte es sein. „Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter auf 100 km verbraucht. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht“ − so sollen die Anforderungen an den Konstrukteur André Lefèbvre gelautet haben.

Mit seiner geringen Geschwindigkeit, seiner einfachen Ausstattung und seinem kleinen Preis war das „Toute Petite Voiture“ („ganz kleines Auto“) ein Auto für Jedermann, in der Stadt und auf dem Land. 1939 war das wassergekühlte TPV fertig und sollte noch im gleichen Jahr präsentiert werden. Aufgrund des Kriegsbeginns fand der Pariser Automobilsalon jedoch nicht statt; die 250 bereits gebauten Prototypen wurden verschrottet oder versteckt.

Der Citroën 2CV – Symbol der Freiheit

Nach Kriegsende nahm Citroën die Arbeiten am Fahrzeug wieder auf. Enthüllt wurde der Citroën 2CV, ein im Vergleich zum TPV komplett überarbeitetes Modell, am 7. Oktober 1948 auf dem Pariser Automobilsalon. Die erste Kleinlimousine mit Vorderradantrieb weltweit bot ausreichend Platz, war unprätentiös, sympathisch und sparsam; damit eroberte sie das Publikum. Der Citroën 2CV wurde zum Ausdruck einer neuen Philosophie des Individualverkehrs – ein Fahrzeug für die „kleinen Leute“ – und zu einem Symbol der Freiheit und der Lebensfreude.

Wegen der knappen Rohstoffe konnte Citroën anfangs nur eine geringe Stückzahl produzieren. So entstanden kurzzeitig Wartelisten von bis zu sechs Jahren. Der Kaufpreis für den Citroën 2CV war sehr niedrig, ebenso die Unterhaltskosten aufgrund der einfachen Technik. Der kleine Hubraum schlug sich in einer günstigen Steuerklasse nieder. Zudem war die „Ente“ für damalige Verhältnisse sparsam im Verbrauch und benötigte wenig Wartung.

Karosserie und Fahrwerk

Der viertürige Stahlaufbau des Citroën 2CV war nicht selbsttragend konstruiert und wie die meisten Anbauteile mit dem Fahrgestell, einem Kastenrahmen, verschraubt. Statt eines festen Fahrzeugdachs aus Stahl war das Fahrzeug mit einem aufrollbaren Verdeck aus Vinyl ausgestattet, um das Fahrzeug leichter zu machen und schon damals das Wohlbefinden an Bord zu steigern. Eine vergleichsweise gute Geländegängigkeit und auch eine erhebliche Seitenneigung bei Kurvenfahrten zeichneten das Fahrverhalten des Citroën 2CV aus. Aufgrund der leichten Karosserie, des tiefliegenden Boxermotors sowie des tiefliegenden Tanks ergab sich ein günstiger Schwerpunkt, sodass ein Umkippen fast unmöglich war. Anfangs waren alle Fahrzeuge rundum mit Trommelbremsen ausgerüstet. Ab 1981 wurden vorne Scheibenbremsen eingebaut.

Motorisierung

Der neu entwickelte, luftgekühlte Zweizylinder-Boxermotor mit einem Hubraum von anfangs 375 cm3 leistete 6,6 kW (9 PS) und war erstmals serienmäßig mit einem Viergang-Getriebe ausgerüstet. Es folgten zahlreiche weitere Entwicklungsstufen. Dabei hatte der ab 1970 in den Citroën 2CV6 eingebaute 602 cm3-Motor zunächst 21 kW (28 PS). Bei allen Fahrzeugen war es möglich, den Motor mithilfe der Wagenhebelkurbel zu starten.

Die erste Ausführung des Citroën 2CV mit 9 PS erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von rund 70 km/h. Die letzten Typen mit 29 PS Leistung schafften Spitzengeschwindigkeiten von 113 km/h. Die „Ente“ ist damit eines der wenigen Fahrzeuge, deren Leistung der Basismotorisierung sich im Laufe der Entwicklungsstufen deutlich mehr als verdreifachte.

Die „Kastenente“

Der im Frühjahr 1951 eingeführte Lieferwagen auf Basis des 2CV unterschied sich von der Limousine ab der B-Säule durch einen kastenartigen geräumigen Laderaum. Die Beladung der „Kastenente“ erfolgte über zwei Flügeltüren am Heck. Zum Einsatz kam der 2CV Lieferwagen häufig im öffentlichen Dienst – beispielsweise beim französischen Straßenrettungsdienst oder als Postfahrzeug in Belgien.

Die „Ente“ wird zum Kultobjekt

Das einzigartige Modell wurde auf Anhieb zum Verkaufsschlager. Nachdem der letzte 2CV am 27. Juli 1990 das Citroën Werk in Mangualde (Portugal) verlassen hatte, entwickelte sich die „Ente“ zum Kultfahrzeug. Wie kein anderes Modell steht es heute für Freiheit, französischen Charme, Nonkonformismus und Abenteuer. Für viele Besitzer spiegelt die „Ente“ darüber hinaus das Lebensgefühl gleich mehrerer Generationen wider.

In Deutschland sind Sammler und Liebhaber des Modells im André Citroën Club (www.andre-citroen-club.de) und im Citroën Club Rhein-Ruhr e.V. (https://ccrr.de) organisiert.

Kontakt:
Christopher Rux
Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Citroën Deutschland GmbH
+49 151 628 14 296
christopher.rux@citroen.com

Jul 122012
 

(German only)

Vom 13. bis zum 15. Juli färbt sich die Altstadt wieder blau, weiß und rot. Im Innenhof des Rathauses und auf den umliegenden Plätzen wird es erneut nach Flammkuchen und kulinarischen Köstlichkeiten duften, dazu schmeckt der Wein, und es erklingen fröhliche Chansons. Auf dem Burgplatz mischt sich der Geruch von Benzin und Gummi hinzu, wenn die französischen Oldtimer in der Altstadt Hof halten und für ein ganz besonderes Ambiente sorgen.

Auch die deutschen Citroën-Clubs und die Amicale Citroën werden mit ihren Mitgliedern und natürlich besonderen Citroën-Oldtimern auf der Veranstaltung präsent sein – viele bekannte Gesichter und Freunde werden sich wiedertreffen. In Zusammenarbeit mit der “Amitié des Francaises” werden wie bereits im letzten Jahr gemeinsame deutsch-französische Teams unter anderem in “göttlichen” Citroën DS, der Ente / 2CV, charmanten Ami, dem “Louis de Funés-Dienstwagen” Méhari, der “Gangsterlimousine” Traction Avant und anderen rollenden Kleinoden an der “Tour de Düsseldorf” teilnehmen.

Kern des Düsseldorfer Frankreichfestes am Altstadtufer ist nach wie vor der Innenhof des Rathauses mit dem ansprechenden Bühnen- und Musikprogramm sowie den verschiedenen Gourmet-Ständen. Der original französische Markt mit seinem breiten Angebot an hochwertigen Produkten und vielen Ausstellern aus dem Nachbarland ist seit Jahren eine tolle Ergänzung. Die Destination Düsseldorf (DD) als Veranstalter freut sich, dass auch der neue Generalkonsul der Republik Frankreich, Michel Giaccobi, die Schirmherrschaft des Frankreichfestes gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Elbers übernommen hat. Die beiden werden das Fest am Freitag, 13. Juli, um 18 Uhr offiziell eröffnen.

Schirmherren unterstreichen Wert der Veranstaltung

Die Destination Düsseldorf (DD) als Veranstalter freut sich, dass auch der neue Generalkonsul der Republik Frankreich, Michel Giaccobi, die Schirmherrschaft des Frankreichfestes gemeinsam mit Oberbürgermeister Dirk Elbers übernommen hat. Giaccobi ist bereits der fünfte Generalkonsul seines Landes in Folge, der diese Schirmherrschaft innehat.

Blickfang auf vier Rädern: Die “Tour de Düsseldorf”

Frankreich auf vier Rädern! Die Oldtimer-Rallye “Tour de Düsseldorf” ergänzt zum nunmehr 11. Mal das Frankreichfest. Sie findet am 14. und 15. Juli parallel zu den Frankreichtagen statt. Das Treffen historischer Fahrzeuge ist die größte Zusammenkunft französischer Oldtimer in Deutschland. Ziel der Rundfahrt ist diesmal der Niederrhein.

Start und Ziel der Rallye ist der Burgplatz in Düsseldorf. Hierzu und auf der Strecke werden viele Besucher erwartet. Während der rund 120 Kilometer langen Rundfahrt müssen zahlreiche Aufgaben und Rätsel gelöst werden. Die stimmungsvolle Oldtimer- Rallye ist komplett ausgebucht. Einige seltene Vorkriegsklassiker wurden angemeldet, auch viele attraktive Fahrzeuge aus den fünfziger, sechziger und siebziger Jahren sind dabei. Veranstaltet wird die Rallye von der Destination Düsseldorf, einer Vereinigung von 150 Unternehmen aus der Region.

Sonntag: Finale und Siegerehrung in der Classic Remise

Einen Tag später treffen sich alle Teilnehmer der Tour von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr in der Düsseldorfer Classic Remise (früher Meilenwerk) an der Harffstraße. Hier findet erstmals das große Finale der “Tour de Düsseldorf” statt. Hier müssen weitere Aufgaben gelöst werden – wie immer drehen sich alle rund um das Thema “Oldtimer”. Außerdem rundet ein Geschicklichkeitsspiel der Verkehrswacht den Aufenthalt ab. Ab 14 Uhr erfolgt nach einem Mittagsimbiss im französischen Ambiente am selben Ort die Siegerehrung in den einzelnen Kategorien. Gewertet werden unter anderem die erfolgreichste Bewältigung der Rallye, das schönste Auto, das älteste Fahrzeug, die treueste Teilnahme sowie die weiteste Anreise. Aber auch das beste Outfit der Fahrer und die originellste Fahrzeuggeschichte werden prämiert. Dabei gibt es wieder attraktive Preise zu gewinnen.

Für Bewohner und Besucher Düsseldorfs sind folgende Zeiten die besten Gelegenheiten, die automobilen Raritäten der “Tour de Düsseldorf” zu bestaunen:

* Samstag, 14. Juli: Eintreffen am Burgplatz ab 9 Uhr, Abfahrt 10 bis 11 Uhr und Rückkehr zum selben Ort am Nachmittag ab 15.30 Uhr.

* Sonntag, 15. Juli, ab 10 Uhr in der Classic Remise (früher Meilenwerk) mit Siegerehrung ab 14 Uhr.

Frankreichfest: Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Die offizielle Eröffnung ist am Freitag, 13. Juli, um 18.00 Uhr im Innenhof des Rathauses.

Die Öffnungszeiten:
* Freitag, 13. Juli, 17.00 bis 22.00 Uhr
* Samstag, 14. Juli, 13.00 bis 22.00 Uhr
* Sonntag, 15. Juli, 12.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt für den Innenhof des Rathauses: Freitag und Samstag 5 Euro, Sonntag 4 Euro.

Burgplatz und Rheinuferpromenade frei. Kinder bis 14 Jahre frei.

Kirmes am anderen Rheinufer

Auf dem Kirmesgelände stehen für die rund vier Millionen erwarteten Besucher wieder zahlreiche neue Attraktionen und eine Vielzahl bewährter Karussells, Vergnügungsangebote sowie Brauerei- und Verpflegungsstände bereit. In der Kirmesstadt mit ihrer über vier Kilometer langen Front entlang des linken Oberkasseler Rheinufers gibt es attraktive Essensgelegenheiten vom Tiroler Dorf, französischen Spezialitäten über das “Gastmahl des Meeres” bis hin zu den traditionellen Wurst-, Fisch- und Reibekuchenbuden.

Das gastronomische Angebot erstreckt sich über eine Fläche von 25.000 Quadratmetern. Die Fähre schafft wieder eine Verbindung über den Rhein zwischen Altstadt und Kirmesgelände. Von der Anreise mit dem eigenen Fahrzeug zur Kirmes raten Veranstalter und Polizei dringend ab. Es gibt dort keine Parkplätze. Dafür steht wieder das Angebot zur Verfügung, mit Pendelbussen von den Messeparkplätzen (10 Euro für die komplette Autobesatzung) direkt zum Kirmeseingang transportiert zu werden.

Weitere Infos:

http://duesseldorfer-frankreich-fest.de/

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