Eine Ära geht zu Ende: Stephan Lützenkirchen verläßt die Groupe PSA

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Nov 122018
 

Die Pressemitteilung der PSA Deutschland GmbH:

Stephan Lützenkirchen verlässt die Groupe PSA

Datum der Veröffentlichung: 12/11/2018

Nach mehr als 26 Jahren im Konzern verlässt Stephan Lützenkirchen, Direktor Kommunikation und externe Beziehungen der Peugeot Citroën Deutschland GmbH, das Unternehmen zum 30. November 2018 auf eigenen Wunsch, um sich zunächst persönlichen Projekten und später neuen Herausforderungen zuzuwenden. Die Nachfolge wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Stephan Lützenkirchen (49) trat 1992 als Verkäufer für Neuwagen in die konzerneigene Niederlassung der Citroën Commerce GmbH in Köln ein. Nach sechs sehr erfolgreichen Jahren folgte 1998 der Wechsel in die Citroën Deutschland AG – zunächst als Verantwortlicher für den Aufbau eines vertriebsorientierten Traineeprogramms sowie ab Januar 2000 als Abteilungsleiter Vertrieb Firmenkunden.

Innerhalb von zehn Jahren baute Stephan Lützenkirchen diesen neuen Geschäftsbereich auf und mit der Erweiterung der Verantwortung auf das Nutzfahrzeuggeschäft deutlich aus. In diese Zeit fallen unter anderem auch der Einstieg in das heute bedeutende Wohnmobilgeschäft sowie der strategische Aufbau des Geschäfts mit Autovermietungen und Leasinggesellschaften. Ab August 2010 übernahm Stephan Lützenkirchen als Direktor die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens und wechselte 2014 als Direktor Kommunikation und externe Beziehungen in die Peugeot Citroën Deutschland GmbH mit der Verantwortung für die Konzernkommunikation in Deutschland, welche er neu strukturierte und auf die veränderten Anforderungen im Mediengeschäft ausrichtete.

Rasmus Reuter, Geschäftsführer Peugeot Citroën Deutschland GmbH: „Stephan Lützenkirchen hat über mehr als zwei Dekaden mit großer Identifikation und breiter Kompetenz immer wieder wertvolle Impulse in unserem Unternehmen gesetzt. Wir bedauern seinen Abschied und verbinden damit unsere Dankbarkeit für eine außergewöhnliche Leistung und Loyalität. Für seine Zukunft wünschen wir Herrn Lützenkirchen alles Gute.“

Pressekontakt
Sabine Weber
Telefon: +49 (0) 2203 2972 1418
sabine.weber@mpsa.com

Nachtrag:

Im Namen der deutschen Citroën- und DS-Clubs dankt die Amicale Citroën & DS Deutschland einem der großen Wegbereiter der Interessen der deutschen und internationalen Citroën-Clubs, ihrer Mitglieder und Enthusiasten.

Als einer der wichtigsten Fürsprecher war er seit etlichen Jahren vom und zum Unternehmen ein aktiver Botschafter für den Erhalt des französischen rollenden Kulturguts, und auch der Marke gegenüber ihren Fans.

Ohne ihn wären die umfangreichen Engagements und Präsenz der Marke in Veranstaltungen wie der Technoclassica Essen, den Deutschland-Treffen von 2CV, DS, SM und vielen anderen Modellen, aber auch Clubtreffen wie beispielsweise die des größten deutschen Citroën-Clubs, des André Citroën-Club (ACC) nicht möglich gewesen. Durch ihn – oder sollte man besser sagen: „wegen ihm!“ – haben viele Fans der Marke „die Stange gehalten“!

Wir bedauern sehr, daß Stephan seine berufliche Laufbahn bei der PSA Deutschland beendet. Er wird uns natürlich sehr fehlen. Auch wir wünschen ihm beruflich und privat alles Gute. Wir freuen uns, ihn bei der ein oder anderen Veranstaltung in einer anderen Funktion – oder einfach nur privat – dann wiedersehen zu können.

Mach et jot, leeve Jung – mer werde dich ächt vermisse!

Deine Amicale-Ansprechpartner Britta Becker und Stephan Joest, sowie die Clubs und ihre Mitglieder.

Parlamentskreis Automobiles Kulturgut (PK AMK) – Sitzung vom 19. Oktober 2018

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Nov 092018
 

SITZUNGSPROTOKOLL DES PARLAMENTSKREIS AUTOMOBILES KULTURGUT (PK AMK)
ZEIT: 19. Oktober 2018, 12:00 bis 15:00 Uhr
ORT: Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.400
Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

TOP 1 Eröffnung der Sitzung & Begrüßung
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller begrüßt alle Anwesenden herzlich zur Sitzung des Parlamentskreises. … (NB: Kürzung durch Amicale)

TOP 2 Kältemittel in historischen Fahrzeugen
Dr. Patrick Amrhein | A-gas/Arthur Friedrichs Kältemittel GmbH

Dr. Patrick Amrhein stellt sich und seinen Arbeitgeber vor. Er informiert umfassend zum Thema Kältemittel und geht dabei auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen, praktische Aspekte, Verfügbarkeiten sowie Preisentwicklungen von Kältemitteln ein. Weiterhin berichtet er über alternative Kältemittel sowie Umrüstmöglichkeiten im Oldtimerbereich. Die Präsentation liegt dem Protokoll bei.

Stefan Röhrig berichtet von Aussagen des Umweltbundesamtes (UBA), wonach die gesetzlichen Quoten nach der F-Gase-Verordnung für die Kältemittelhersteller und die Kältemittel sehr großzügig seien. Die Kältemittelverknappung am Markt sei nicht notwendig und zu hinterfragen. Zudem bittet er um Einschätzung, ob die Verfügbarkeit von R134a dauerhaft gesichert werden kann oder eine Alternative zu erwarten sei.

Dr. Patrick Amrhein erläutert die vom UBA erwähnte Quotenregelung, mit der nach F-Gaseverordnung eine Reduktion der am Markt verfügbaren F-Gase erreicht werden soll. Scheinbar hat das UBA die Aussage sehr stark vereinfacht, denn die Regelung ist komplex. Demnach müssen die Hersteller unter anderem Anteile der ihnen zustehenden Quoten an neue Unternehmen am Markt abtreten. Zudem beruht die Berechnung der Mengenfestlegung auf gemittelten Werten der F-Gase-Mengen der Jahre 2009 bis 2012.

Wichtig ist darüber hinaus, dass die Hersteller ihre zugeteilten Mengen an verfügbaren Kältemitteln garantieren müssen. Die Sorge über eine bevorstehende Verknappung von R134a ist für die unmittelbare Zukunft unbegründet, denn vor allem die Mengen im Servicebereich können bedient werden.

Franz Graf zu Ortenburg bittet um Einschätzung, ob es bei Importen aus EU-Staaten zu Problemen kommen könnte und wie das Kältemittel in einem historischen Fahrzeug bestimmt werden kann. Abschließend interessiert, ob die Prüfgesellschaften auch das Kältemittel testen. Dr. Patrick Amrhein sieht keine Probleme beim innereuropäischen Handel. Die Kältemittel lassen sich anhand verfügbarer Listen bestimmen, mit denen aufgrund der Typbezeichnung sowie des Produktionsjahr des Fahrzeugs das befüllte Kältemittel eindeutig benennen lässt. Peter Diehl ergänzt, dass extra Kältemitteltestgeräte am Markt verfügbar sind, um das Kältemittel im einzelnen Fahrzeug zu bestimmen.

Winfried Seidel bittet um Einschätzung, ob ein im Museum vorhandener 72er Mercedes weiterhin mit dem originalen Kältemittel R12 betrieben werden kann und ob eine Umrüstung auf R134a denkbar wäre. Dr. Patrick Amrhein führt aus, dass die Nutzung von R12 im Wagen weiterhin möglich ist. Eine Umrüstung der Anlage im Fahrzeug auf R134a ist denkbar. Es gibt zahlreiche Anleitungen dazu. Wichtig ist, bei der technischen Umrüstung zwingend die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen und –hinweise zu beachten.

Dr. Patrick Amrhein dankt dem PAK für die Einladung und steht für Fragen jederzeit zur Verfügung.

TOP 3 Versicherungswirtschaft und -tarife
Peter Diehl | Aioi Nissay Dowa Insurance Company of Europe Ltd.

Peter Diehl beginnt seine Ausführungen mit dem Hinweis, dass er sich weniger auf allgemeine Ausführungen zur Versicherungswirtschaft und den Kfz-Tarifen konzentriert, sondern in seinem Bericht die Frage der vorherigen Sitzung zu speziellen Oldtimertarifen für junge Fahrerinnen und Fahrer in den Mittelpunkt stellt. In seinem Bericht zeigt der Referent auf, warum die Versicherungswirtschaft besondere Tarife für spezielle Zielgruppen anbietet, welche Basis dem Oldtimertarife zu Grund liegen muss, welche Schranken für junge Fahrerinnen und Fahrer in historischen Fahrzeugen gelten und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, um am Markt ein Tarifangebot unterbreiten zu können.

Die Präsentation liegt dem Protokoll bei.

Mario De Rosa bittet um Prüfung, ob die dargelegte Tarifbedingung „vorhandenes Alltagsfahrzeug“ nicht um eine Alternativregelung erweitert werden kann. Hintergrund dieses Vorschlags ist die gegenwärtige Situation, dass Jugendliche in vielen urbanen Gebieten kein eigenes Fahrzeug besitzen, sondern auf den ÖPNV oder Carsharing-Angebote zurückgreifen. Matthias W. Birkwald unterstützt die Ausführungen und schlägt die Anerkennung eines ÖPNV-Abonnements oder Carsharing-Vertrages als gleichwertigen Ersatz für die Vertragsbedingung „Alltagsfahrzeug“ vor. Peter Diehl berichtet, dass sein Unternehmen diesen Aspekt bereits diskutiert hat. Da der Tarif in diesen Tagen neu am Markt eingeführt wird, wurde vereinbart, zunächst die Resonanz zu bewerten und den Aspekt mit der Evaluation des Produkts erneut zu diskutieren.

Christoph Karle bittet um eine Einschätzung, wie viele Interessenten für den Versicherungstarif erwartet werden und ob möglicherweise eine Rückerstattungslösung für junge Versicherungsnehmer denkbar wäre, wenn sie das sich im Versicherungsjahr positiv und schadensfrei verhalten haben. In diesem Zusammenhang gibt Frank Bergmann zu bedenken, dass regelmäßig Jugendliche aus oldtimeraffinen Familien besonders sensibilisiert für umsichtiges Fahrverhalten sind. Die möglicherweise gemeinsame Zeit mit den Eltern bei der Reparatur und Pflege des automobilen Kulturguts der Familie führt dazu, dass sie weniger risikobehaftet wie andere Jugendliche ohne diesen Bezug sind.

Peter Stein schlägt vor, ein Privileg für jugendliche Mitglieder aus Oldtimervereinen zu prüfen und das Tarifangebot möglicherweise auf den Bereich der grünen Kennzeichen zu erweitern. Peter Diehl führt aus, dass seinem Unternehmen bislang keine eigenen statistischen
Auswertungen zum Oldtimertarif für Jugendliche vorliegen, da dieser gerade erst am Markt eingeführt wird. Für die Risikobewertung des Tarifs im Unternehmen gibt es daher noch keine eigene Datengrundlage. Dem Tarifangebot liegen daher die relevanten Daten des
Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu Grunde. Eine Clubmitgliedschaft kann für den Versicherungsanbieter leider kein Faktor einer belastbaren Risikobewertung sein. Die Chancen für eine derartige Privilegierung sind eher gering. Eine
Rückvergütung bei schadensfreiem Fahren kann möglich sein. Diese Option kann vom Unternehmen geprüft werden.

Carsten Müller greift das grüne Kennzeichen auf. Das Thema historische Landmaschinen wird immer bedeutender und war bereits im PAK ein Thema. Die im Vortrag von Peter Diehl angesprochene Petition wird dem Protokoll mit Beschluss des Petitionsausschuss beigefügt.

Carsten Müller wird die Thematik erneut im Bundesverkehrsministerium einbringen und bei dem anstehenden Gespräch mit dem Staatssekretär Steffen Bilger ansprechen. Dr. Patrick Amrhein fragt nach, wie die Versicherung vorgeht, wenn beispielsweise durch Manipulation oder unsachgemäßem Umbau die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt.

In diesem Zusammenhang fragt Roland Kayser nach, ob es Ausnahmeregelung oder Sonderbedingungen für Werkstätten gibt, wenn die/der jugendliche Auszubildende einen Unfall mit einem Kundenfahrzeug zu verantworten hat. Peter Diehl verweist unmittelbar auf die einschlägigen Werkstatttarife der Versicherungswirtschaft, die jeder professionelle Betrieb haben muss oder aus ganz eigenem Interesse abgeschlossen haben sollte. Diese Tarife sichern geschilderte Vorgänge mit ab. Für den Fall der erloschenen Betriebserlaubnis
wird das Unternehmen zunächst den Schaden bei den Beteiligten ausgleichen und anschließend prüfen, inwiefern der Verursachern für den Schaden aufgrund einer erloschenen Betriebserlaubnis haftbar gemacht werden kann.

TOP 4 Bericht der Arbeitsgruppe Zustandsnoten
Norbert Schroeder | TÜV Rheinland Schaden- und Wertgutachten GmbH

Dieser Tagesordnungspunkt muss leider erneut auf die nächste Sitzung verschoben werden. Nobert Schroeder muss einen wichtigen Gerichtstermin wahrnehmen, dessen Verschiebung ihm leider nicht möglich war.

Peter Diehl ergänzt, dass auch Dr. Gundula Tutt wegen eines Termins im Ausland nicht an der Sitzung teilnehmen konnte. Zudem arbeitet Martin Stromberg aktiv in der Arbeitsgruppe Zustandsnoten mit und bringt noch einmal neue Perspektiven ein.

TOP 5 Verschiedenes

Änderung § 36 StVZO – Winterreifen
Carsten Müller | MdB

In der Sitzung am 12. März hatte Markus Tappert auf die Änderungen des § 36 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und die Folgen für Oldtimer verwiesen. Es ging um die Nutzung von „M+S-Reifen“ bei winterlichen Witterungsverhältnissen, die nach einer Übergangsfrist unter bestimmten Kriterien nur noch bis zum 30. September 2024 möglich ist. Die Nachfrage im zuständigen Bundesverkehrsministerium hat ergeben, dass es aus Sicherheitsgründen keinerlei Ausnahmen geben kann. M+S Reifen dürfen mit Ende
der Übergangsfrist bei Schneeglätte, Schneematch, Eis- und Reifglätte nicht mehr als Winterreifen gefahren werden. Die Stellungnahme des Bundesverkehrsministeriums wird dem Protokoll beigefügt.

Formulierungsvorschlag für § 10 FZV für kleine Kennzeichen
Carsten Müller | MdB

Matthias Gerst hat einen Formulierungsvorschlag für den § 10 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) für kleine Kennzeichen historischer Motorräder ausgearbeitet und mit Johannes Götze und Kollegen der Prüforganisationen abgestimmt. Diesen Vorschlag wird Carsten Müller im Gespräch mit Staatssekretär Steffen Bilger thematisieren und zur Prüfung im Ministerium einbringen.

Datenschutz im Verein
Carsten Müller | MdB

Der Bundesverband der Vereine und des Ehrenamtes e.V. hat sich an Carsten Müller gewandt und angeboten, den Vereinen im gesamten Bundesgebiet Schulungen zu den Themen „Datenschutz im Verein“ sowie „Nachfolge im Verein“ anzubieten. Bei Interesse können die entsprechenden Kontaktdaten im Berliner Büro von Carsten Müller abgefragt werden.

Änderung der RL 2009/103/EG über die Kraftfahrzeug
Haftpflichtversicherung
Michael Eckert | EDK Kanzlei Eckert, Klette & Kollegen

Michael Eckert verweist auf den Vorschlag für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 2009/103/EG über die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung und die Kontrolle der entsprechenden Versicherungspflicht vom 24. Mai 2018. Dieser Vorschlag beruht unter anderem auf Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs, in denen etwa ausgeführt wurde, dass jedes Fahrzeug in die Richtlinie zur Haftpflichtversicherung fällt, und zwar „… unabhängig davon, auf welchem Gelände das Kraftfahrzeug verwendet wird und ob es sich
in Bewegung befindet oder nicht.“ Der vorgelegte Richtlinienvorschlag nimmt diese Ausführungen des Gerichts auf und setzt sie in der Richtlinie um. Der Wortlaut im Vorschlag zur Richtlinienänderung lautet: „Jede Verwendung eines in der Regel zur Verwendung als
Beförderungsmittel bestimmten Fahrzeugs, die seiner normalen Funktion entspricht, und zwar unabhängig von den Merkmalen des Fahrzeugs, dem Gelände, auf dem das Kraftfahrzeug verwendet wird, und der Tatsache, ob es sich in Bewegung befindet oder nicht…“.

Durch diese Formulierungen besteht nun eine deutliche Gefahr, dass selbst nicht angemeldet Fahrzeuge auf Privatgrund künftig einer Haftpflichtversicherung unterfallen könnten. Das beträfe Sammler, Museen und auch Fahrzeughändler. Michael Eckert weist darauf hin, dass eine klarstellende Überarbeitung erforderlich ist und entsprechende Initiativen ergriffen werden sollten.

Dr. Thomas Almeroth knüpft an und berichtet, dass auch Fahrzeughersteller und mittelbar Verbände und die Versicherungen von dieser weitreichenden Änderung betroffen wären. Mit dieser Formulierung würde bei Herstellern beispielsweise eine Fahrzeughaftpflicht
unmittelbar am Ende des Werkbandes für gerade produzierte Fahrzeuge einsetzen.

Grundsätzlich ist die Absicht des Vorschlags nachzuvollziehen. Die Formulierung in diesem Punkt geht jedoch deutlich zu weit und muss überarbeitet werden. Der VDIK hat eine entsprechende Stellungnahme erarbeitet. Dr. Thomas Almeroth berichtet weiter, dass die
Versicherungswirtschaft aufgrund des zu befürchtenden Verwaltungsaufwandes ebenfalls für eine Klarstellung des Vorschlags einzutreten scheint. Stefan Röhrig ergänzt, dass sich FIA und FIVA abgestimmt hätten, eine Stellungnahme vorbereiten und sich auch der VDA
positionieren wird.

Carsten Müller wird sich in den nächsten Tagen mit Bernd Lange, MdEP in Verbindung setzen und dabei auch dieses Thema ansprechen. Sollten aus dem Kreis des PAK entsprechende Positionspapiere vorliegen, die er an den Vorsitzenden der European Parliament Historic Vehicle Group senden soll, bittet er, diese Informationen an sein Berliner Abgeordnetenbüro zu mailen.

Dieselfahrverbotssituation
Michael Eckert | EDK Kanzlei Eckert, Klette & Kollegen

Michael Eckert thematisiert die aktuelle Entwicklung im Zuge des Bundesverwaltungsgerichtsurteils zu möglichen Diesel-Fahrverboten. Es ist gegenwärtig sehr im Fokus, das Urteil wird stark instrumentalisiert und auch Fahrzeuge mit HKennzeichen sind betroffen. Michael Eckert verweist darauf, dass diese Fragestellung mehrfach in dieser Runde besprochen und dazu sensibilisiert wurde. Er schlägt ein internes „Frühwarnsystem“ vor, welches zunächst alle möglichen weiteren Informationen zu geplanten Fahrverboten zentral sammelt.
Im Parlamentskreis wird die Lage diskutiert und abgewogen zwischen aktiverer Positionierung einerseits und der möglichen Folge andererseits. Die könnten darin bestehen, dass dadurch historische Fahrzeuge stärker in den Fokus rücken.

Andreas Keßler führt aus, dass in Frankfurt/Main nun erstmals sogar ein zonales Fahrverbot diskutiert wird. Dieses wird wahrscheinlich auch ältere Euro-1 und Euro-2 Benzinmotoren betreffen.

Carsten Müller verweist auf die Komplexität der Thematik. Gegenwärtig laufe sehr viel zusammen und wird vermischt, z.B. der Betrug in einigen wenigen Teilen der Automobilindustrie, die Wirkung einer bestehenden Europäischen Richtlinie ohne Ausführungsverordnung oder gültige emissions- und immissionsrechtliche Regelungen mit sich vermengenden Diskussionen über verschiedene, teilweise in direkter Relation stehende Emissionen, wie etwa Feinstaub, NOx und CO2 und schließlich noch gesellschaftspolitische Forderungen nach Hardwarenachrüstungen mit unmittelbaren Folgen auf bereits erteilte Typzulassungen. Hinzu kommt, dass im Bereich Fahrverbote keine Regelungskompetenz des Bundes besteht, sondern die einzelnen Kommunen mit ihren jeweiligen Luftreinhalteplänen maßgeblich sind. Das macht die Lage insgesamt sehr kompliziert und jede Entwicklung sehr schwer vorhersehbar.

Reinhard Sachse berichtet dem PAK, dass viele seiner potenzielle Kunden gegenwärtig sehr verunsichert sind, ob sie mit Oldtimern zukünftig überhaupt noch fahren dürfen.

Sachstand IAK
Thomas Wirth | wirthredaktion.de

Thomas Wirth fragt in diesem Zusammenhang nach einem Sachstand zum Thema IAK, denn genau in dieser Situation wäre die Anerkennung der automobilen Kultur als immaterielles Kulturgut ein gutes Argument pro historische Fahrzeuge. Carsten Müller führt aus, dass es aktuell keinen neuen Sachstand gibt. Die zu lösende Frage in diesem Zusammenhang ist, abzuwägen, ob die aktuelle abgaspolitische Debatte und Gemengelage eher gegen den Antrag spricht oder sogar ein wichtiger Beschleuniger für die Notwendigkeit der Antragsstellung werden könnte. Wichtig ist, dass intensiv an einer Lösung der Situation gearbeitet wird.

Mario De Rosa berichtet dem PAK von zwei ihm vorliegenden Anträgen auf Anerkennung als immaterielles Kulturgut. Beim Vergleich mit dem ersten IAK-Antrag und einer Wertung wird deutlich, dass der IAK-Antrag viel zu stark auf das Automobil und viel zu wenig auf das Immaterielle, die verbundenen Traditionen, das Handwerk, den Wissensstand und den Gemeinschaftssinn abgezielt hat. Er regt an, genau abzuwägen, ob der nächste Antrag lieber länger vorbereitet wird und dafür ausgewogen und absolut wasserdicht nach den Anforderungen der Deutschen UNESCO-Kommission ausgearbeitet ist oder ob der neue Antrag eher schnellstmöglich eingereicht wird. Zu Bedenken ist, dass ein erneutes Scheitern im Antragsverfahren für das gesamte Anliegen eher kritisch wäre.

Franz Graf zu Ortenburg unterstreicht die Bedeutung der Anerkennung. Thomas Wirth und Michael Eckert bekräftigen den hohen Stellenwert, sich für die anerkannte automobile Kultur zu engagieren.

Petition zu Klebekennzeichen
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller verweist auf die letzte Sitzung des PAK im Juni und den Bericht des Kollegen Gero Storjohann, MdB aus dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Die Petition zu den Klebekennzeichen wurde einstimmig dem Bundesministerium für Verkehr
und digitale Infrastruktur zur Erwägung überwiesen, um das Anliegen zu überprüfen und mögliche Abhilfe zu suchen.

Carsten Müller übergibt die Sitzungsleitung an Christan Sauter, MdB.

Evaluierung Wechselkennzeichen
Christoph Karle | Karle Organisation und Moderation

Christoph Karle regt an, sich an das Bundesverkehrsministerium zu wenden und eine Evaluierung der Regelungen zum Wechselkennzeichen zu bitten. Die bisherigen Eindrücke scheinen auf eine sehr geringe Nachfrage zu deuten. Christian Sauter schlägt vor, das Thema ebenfalls mit in das Gespräch im BMVI zu nehmen.

Termine

Thomas Ulrich weist auf die Pan Europäische Konferenz der Automobilhistoriker vom 29. bis 31. März 2019 im Louwman Museum im niederländischen Den Haag hin. Der Veranstaltungsflyer wird dem Protokoll beigefügt.

Christian Sauter schließt die Sitzung.

Anlagen:

pk-amk-20181019-top2-kaeltemittel

pk-amk-20181019-top3-petition-66582-traktorfuehrerschein-mit-beschluss

pk-amk-20181019-top3-versicherung-junge-fahrer

pk-amk-20181019-top5-2019-den-haag

pk-amk-20181019-top5-bmvi-winterreifen

Neues von den 2CV Enthusiasten in Finnland

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Nov 052018
 

(English below)

Wieder einmal ist es Vorweihnachtszeit, und so hat unser finnischer Kollege und Freund Jukka Isomäki, Mitglied der bekannten „2CV Guild Finland“, eine Reihe von kleinen und größeren Geschenken für die Fans der „Ente“ vorbereitet:

Auf www.sitruuna.com/2cvstuff können Andenken erworben werden.

Viel Spass beim Stöbern!

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2CV gifts from Finland

As time goes by, and especially Christmas is already knocking on our doors, it is also the right moment to look for some gifts for your favourite 2CV lover – or yourself maybe?

On Jukka Isomäki’s website www.sitruuna.com/2cvstuff quite a number of selected items around Citroënism can be purchased.

Enjoy!

VDA: Immer mehr Oldtimer in den neuen Bundesländern

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Okt 292018
 

(English language: read more below the graphics)

Die Anzahl von PKW mit H-Kennzeichen steigt in den neuen Bundesländern überproportional. Dies ergab eine Auswertung der Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) durch den Verband der Automobilindustrie (VDA). Zum 01.01.2018 waren in den fünf Ländern 71.462 PKW mit H-Kennzeichen registriert, ein Plus von 32,3 Prozent zum Vorjahr. Für die gesamte Bundesrepublik lag der Zuwachs im selben Zeitraum bei 10,8 Prozent.

Nach wie vor führen die bevölkerungsreichen Länder wie Nordrhein-Westfalen mit 107.876 PKW-Oldtimern, Bayern (88.324) und Baden-Württemberg (76.351) die Rangliste an. Die wenigsten historischen Fahrzeuge finden sich naturgemäß im bevölkerungsschwachen Bremen (2.883).

Den größten prozentualen Anteil von PKW mit H-Kennzeichen an allen Fahrzeugen älter als 30 Jahre – dieses Mindestalter ist die Grundvoraussetzung zur Erlangung eines solchen Kennzeichens – weist die Bundeshauptstadt auf (83,9 %), gefolgt von Baden-Württemberg
(77,2 %) und Hamburg (75,2 %). Hamburg weist auch die meisten Oldtimer im Verhältnis zum gesamten PKW-Bestand auf (1,4 %). In diesem Vergleich wird deutlich, dass trotz guter Steigerungsraten gerade in den Ländern Ostdeutschlands noch Potential für eine weiter wachsende Oldtimer-Population vorhanden ist. So beträgt der Anteil aller PKW mit H-Kennzeichen in Mecklenburg-Vorpommern lediglich 0,5 Prozent, in Sachsen-Anhalt 0,6 %. Allerdings finden sich hier auch die geringsten Anteile an Fahrzeugen älter als 30 Jahre.

Wir danken dem VDA für diese Pressemitteilung.

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biggest growth of historic vehicles in Eastern Germany

The number of passenger cars with so-called „H-plates“ (historic vehicle number plate) is increasing disproportionately in the „new federal states“ (former Eastern Germany). This was the result of an evaluation of the registration figures of the Federal Motor Transport Authority (KBA) by the German Association of the Automotive Industry (VDA).

As of 01. Jan 2018, 71.462 passenger cars with H-plates were registered in the five states, an increase of 32,3 percent on the previous year. For Germany as a whole, the increase over the same period was 10,8 percent.

The highly populated states such as North Rhine-Westphalia continue to lead the ranking with 107.876 vintage cars, Bavaria (88.324) and Baden-Württemberg (76.351). The fewest historical vehicles are naturally to be found in the sparsely populated city of Bremen (2.883).

The largest percentage of all vehicles older than 30 years with H-plates – this minimum age is the basic prerequisite for obtaining such a plate – is to be found in the federal capital (83.9%), followed by Baden-Württemberg (77.2%) and Hamburg (75.2%).

Hamburg also has the highest number of classic cars in relation to the total passenger car fleet (1.4 %).

This comparison clearly shows that, despite good growth rates, there is still potential for a further increase in the population of classic cars, especially in the eastern German states.

The share of all passenger cars with H-plates in Mecklenburg-Western Pomerania is only 0.5 percent, in Saxony-Anhalt 0.6 percent. However, even the smallest proportion of vehicles older than 30 years can be found here.

NB by Amicale: Graphics see above.

Chanson Serie: „Une Voiture – Une Chanson“

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Sep 292018
 

(English Version: watch the videos)

Mario Hacquard, einer der bekanntesten Bariton-Sänger Frankreichs, der auch in einigen Filmen mitgewirkt hat, hat eine besondere Serie von Chansons unter dem Titel „Une Voiture – Une Chanson“ aufgelegt. In dieser Serie sind auch Hommagen an Citroën Fahrzeuge zu finden, hier eine Auswahl:

* „Aux marches du palais“ – Citroën Dyane

* „Soirée“ – Citroën ID 19

* „Les Feuilles mortes“ – Citroën Traction Avant 11 Légère

* „Tyndaris“ – Citroën DS Cabriolet Chapron

* „Madrigal d’antan“ – Citroën 5 HP „Trèfle“

Weitere Fahrzeugmodelle auch anderer Hersteller (Peugeot, Talbot, Renault, Triumph etc.) sind hier zu finden:

http://hacquard.onlc.fr/11-Voiture—Chanson.html

Viel Spass beim Genießen!

Historische Fahrzeugparade zum 120. Pariser Automobilsalon: Citroën mit Ausblick auf 100. Geburtstag

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Sep 282018
 

(English version – read below the pictures)

Anlässlich des 120-jährigen Bestehens des Pariser Automobilsalons startet am kommenden Sonntag an der Place de la Concorde in Paris eine historische Fahrzeugparade. Mit dabei: Die Marke Citroën, die 25 ihrer Modelle als Symbole ihrer Unternehmensgeschichte präsentiert – vom allerersten Typ A aus dem Jahr 1919 über den Traction Avant, 2CV, Ami 6, Méhari, SM, CX und viele mehr bis hin zum neuen SUV C5 Aircross. Die Parade historischer Modelle aus Sammlerbesitz und dem Conservatoire Citroën bietet einen Vorgeschmack auf die Feierlichkeiten zum einhundertjährigen Jubiläum von Citroën im kommenden Jahr.

Zu seinem 120. Jubiläum organisiert der Pariser Automobilsalon an diesem Sonntag, 30. September, eine einzigartige historische Parade durch die Straßen von Paris. Ab 10.00 Uhr werden 230 historische Fahrzeuge an der Place de la Concorde zur Schau gestellt. Um 13.00 Uhr startet die Fahrzeugparade durch die französische Hauptstadt: von der Place de la Concorde vorbei an einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt, darunter der Place des Invalides, der Quai Branly und die Champs-Elysées.

Unter allen Fahrzeugen befinden sich auch 25 Modelle, die die Unternehmensgeschichte von Citroën repräsentieren, vom ersten Typ A von 1919 bis zum neuesten SUV, dem Citroën C5 Aircross. Mit den Citroën Modellen Traction Avant, 2CV, Ami 6, Méhari und dem U23 ist die Marke mit dem Doppelwinkel mit zahlreichen Klassikern vertreten.

Die 25 Citroën Modelle werden in chronologischer Reihenfolge vorfahren, vom ältesten bis zum neuesten Fahrzeug:

1) Citroën Typ A Torpédo von 1919
2) Citroën C3 5 HP Trèfle von1924
3) Citroën C4 Torpédo von 1934
4) Citroën Rosalie NH von 1936
5) Citroën Traction Avant 7C von 1937
6) Citroën Autocar U23 von 1947
7) Citroën Typ H von 1952
8) Citroën Traction Avant 15-6 H von 1954
9) Citroën DS 19 Cabriolet von 1961
10) Citroën Ami 6 von 1965
11) Citroën DS 21 Pallas von 1967
12) Citroën SM von 1972
13) Citroën DS 20 Pallas von 1973
14) Citroën GS X2 von 1976
15) Citroën Méhari von 1979
16) Citroën CX 2000 von 1979
17) Citroën 2CV 6 Spécial E von 1983
18) Citroën BX 16 soupapes von 1991
19) Citroën XM Exclusive von 1998
20) Citroën Xsara Picasso „Le robot“ von 1999
21) Citroën C6 von 2006
22) Citroën C5 von 2008
23) Citroën C4 Cactus von 2014
24) Citroën C3 Aircross von 2017
25) Citroën C5 Aircross von 2018

Diese Veranstaltung ist ein Muss für alle Fans der Automobilgeschichte und bietet einen Ausblick auf die Feierlichkeiten zum einhundertjährigen Jubiläum von Citroën 2019.

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THIS SUNDAY IN PARIS, A TASTE OF CITROËN CENTENARY IN THE PARADE CELEBRATING THE 120 YEARS OF PARIS MOTOR SHOW!

On the occasion of the historic parade to celebrate 120 years of the Paris Motor Show, which will leave this Sunday from la Place de la Concorde (display from 10:00 and departure at 13:00), Citroën will line up 25 symbolic models from its history, from the very first Type A from 1919 through to the New C5 Aircross SUV from 2018, via the Traction Avant, 2CV, Ami 6, Méhari, SM, CX, etc. A procession of historic models from collectors and the Brand’s Conservatoire museum will give a taste of what’s to come from Citroën’s centenary festivities to be celebrated next year…

On the occasion of its 120th anniversary, the Motor Show is organising an unprecedented and historic parade through the streets of Paris, this Sunday 30 September. You are invited from 10:00 at la Place de la Concorde, with no fewer than 230 historic vehicles on display into the bargain. From 13:00, these vehicles will begin their parade from la Place de la Concorde, going past some of the capital’s most iconic locations, such as la Place des Invalides, le quai Branly and also les Champs-Elysées.

Among all these models, Citroën will line up 25 symbolic models from its history, from the very first Type A from 1919 to the New C5 Aircross SUV from 2018, via in particular the Traction Avant, 2CV, Ami 6, Méhari and even a U23 coach!

The 25 Citroën models in this procession will parade in chronological order, from the oldest to the most recent:

1. Citroën Type A Torpédo from 1919
2. Citroën C3 5 HP Trèfle from 1924
3. Citroën C4 Torpédo from 1934
4. Citroën Rosalie NH from 1936
5. Citroën Traction Avant 7C from 1937
6. Citroën Autocar U23 from 1947
7. Citroën Type H from 1952
8. Citroën Traction Avant 15-6 H from 1954
9. Citroën DS 19 cabriolet from 1961
10. Citroën Ami 6 from 1965
11. Citroën DS 21 Pallas from 1967
12. Citroën SM from 1972
13. Citroën DS 20 Pallas from 1973
14. Citroën GS X2 from 1976
15. Citroën Méhari from 1979
16. Citroën CX 2000 from 1979
17. Citroën 2 CV 6 Spécial E from 1983
18. Citroën BX 16 soupapes from 1991
19. Citroën XM Exclusive from 1998
20. Citroën Xsara Picasso “ Le robot “ from 1999
21. Citroën C6 from 2006
22. Citroën C5 from 2008
23. Citroën C4 Cactus from 2014
24. Citroën C3 Aircross from 2017
25. Citroën C5 Aircross from 2018

An unmissable event for all enthusiasts of motor vehicle history which promises to give a taste of what’s to come from Citroën’s centenary festivities in 2019…

You can also follow this event on Instagram: https://www.instagram.com/120ansmondialparis

70 Jahre 2CV: Internationales Treffen lockt viele Freunde der „Ente“ nach Dinslaken

 Amicale, Citroën  Kommentare deaktiviert für 70 Jahre 2CV: Internationales Treffen lockt viele Freunde der „Ente“ nach Dinslaken
Jul 262018
 

Es ist das Ereignis des Jahres für alle Fans der kultigen „Ente“, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert: Vom 1. bis 5. August 2018 findet das 8. Internationale Deutschland-Treffen der Freunde des Citroën 2CV auf der Trabrennbahn in Dinslaken statt. Einmal mehr werden hunderte liebevoll gepflegte Exemplare in allen Farben und Versionen aus vielen Ländern erwartet.

In diesem Jahr begeht die Marke mit dem Doppelwinkel einen ganz besonderen Geburtstag: Der legendäre Citroën 2CV − Ikone der Automobilgeschichte sowie Symbol der Freiheit und Inbegriff des französischen Lebensgefühls − wird 70 Jahre jung. Das Internationale Deutschland-2CV-Treffen in Dinslaken bietet den idealen Rahmen für eine bunte Geburtstagsfeier.

Darüber hinaus erwartet die „Enten“-Besitzer, Sammler, Experten und Oldtimer-Fans ein unterhaltsames Programm: Ein großer Floh- und Teilemarkt, Ausfahrten und Sonderausstellungen dürfen ebenso wenig fehlen wie Lesungen, Live-Musik und die Prämierung der schönsten Fahrzeuge.

Traditionell herrscht beim 2CV-Treffen eine ganz besondere Atmosphäre, die das Lebensgefühl gleich mehrerer Generationen widerspiegelt, die Besucher in vergangenen Zeiten schwelgen lässt und zu einem regen Erfahrungsaustausch einlädt.

Die Brücke von den automobilen Klassikern zur aktuellen Citroën Produktpalette schlägt das Autohaus Postert aus Oberhausen. Auf einem ansprechend gestalteten Stand direkt zwischen Gastrobereich und Trabrennbahn steht das Team des langjährigen Citroën Partners für Fragen rund um die ausgestellten Modelle zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter det-2018.de im Internet.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

DS Automobiles ist erneut offizieller Partner der „Tour de Düsseldorf“ 2018

 Amicale, DS  Kommentare deaktiviert für DS Automobiles ist erneut offizieller Partner der „Tour de Düsseldorf“ 2018
Jul 022018
 

(English below)

Bewundernde Blicke und intensive Fachgespräche: Am 7. und 8. Juli 2018 findet im Rahmen des traditionellen Frankreichfestes die 17. Auflage der „Tour de Düsseldorf“ statt. Rund 150 automobile Raritäten werden bei der größten Rundfahrt französischer Oldtimer in Deutschland an den Start gehen. Die französische Premiummarke DS ist zum zweiten Mal offizieller Partner der stimmungsvollen Veranstaltung.

Weit über 2.000 Kilometer haben die Oldtimer in den vergangenen Jahren im Rahmen der „Tour de Düsseldorf“ zurückgelegt. Die 120 Kilometer lange Rundfahrt führt die Fahrer in diesem Jahr vom Burgplatz in der Altstadt Düsseldorfs an den Niederrhein in Richtung Brüggen und zurück. So ist unter anderem eine Fotostation beim „Hugo Junkers Hangar“ am Flughafen Mönchengladbach mit der legendären „Junkers Ju 52“ geplant. Die Teilnahme ist ausschließlich klassischen französischen Automobilen mit Baujahr vor 1978 vorbehalten – darunter sechs Fahrzeuge mit Baujahr vor 1940.

Zur „Tour de Düsseldorf“ werden auch 25 DS und ID verschiedener Baureihen und Baujahre erwartet. Die DS 19 – oftmals auch die „Göttin“ genannt – feierte ihren ersten großen Auftritt auf dem Pariser Automobilsalon im Oktober 1955. Bereits am ersten Messetag wurden rund 12.000 Kaufverträge unterschrieben. Das legendäre Modell gilt bis heute als Symbol des französischen Luxusautomobils. Zudem werden auf dem Frankreichfest die runden Geburtstage der Schwestermarken von DS Automobiles gefeiert: Der Peugeot 504 wird 50 und der Citroën 2CV 70.

Neben den bekannten Automobilmarken gibt es auch ein Wiedersehen mit vielen heute nicht mehr existierenden französischen Marken. Besonders interessant: Die vielen Zusatzinformationen, die die Besitzer über ihr Modell und die jeweilige Marke zu berichten haben. Wie das Frankreichfest wird die Oldtimer-Rallye von der „Destination Düsseldorf“ veranstaltet, einer Wirtschaftsvereinigung mit rund 150 Unternehmern aus Düsseldorf und der Region.

Patrick Dinger, Managing Director DS Automobiles in Deutschland: „Es ist für uns eine große Freude, auch in diesem Jahr die überregional bedeutsame Oldtimer-Rallye ‚Tour de Düsseldorf‘ zu unterstützen. DS Automobiles ist zwar die jüngste Marke, zugleich aber die Marke mit der größten französischen Geschichte, deren Ursprung auf die historische DS zurückgeht. Damit steht DS Automobiles zum einen für eine einzigartige Automobilkultur, zum anderen auch für neue Modelle, die zukünftig als elektrifizierte Versionen angeboten werden.“

Kontakt

DS Automobiles
Direktion Kommunikation
Stephan Lützenkirchen
Telefon: 02203/ 2972-1410
E-Mail: stephan.luetzenkirchen@mpsa.com

DS Automobiles
Direktion Kommunikation
Hajar Kayali
Telefon: 02203/ 2972-1415
E-Mail: hajar.kayali@mpsa.com

Anmerkungen der Amicale:

Website des Frankreichfests: www.duesseldorfer-frankreich-fest.de

Im Jahr 2015 hat die Amicale im Rahmen des Frankreichfests bereits die „60 Jahre DS“ gefeiert: www.60-jahre-ds-duesseldorf.de

—–

DS Automobiles present at Dusseldorf’s „Tour de Dusseldorf“ / French festival in July 2018

Admiring glances and intensive technical discussions: On July 7 and 8, 2018, the 17th edition of the „Tour de Düsseldorf“ will take place as part of the traditional France Festival. Around 150 automotive rarities will compete in the largest round trip of French classic cars in Germany. For the second time, the French premium brand DS is the official partner of this atmospheric event.

The classic cars have covered well over 2,000 kilometres in recent years as part of the „Tour de Düsseldorf“. This year’s 120-kilometre round trip takes the drivers from Burgplatz in Düsseldorf’s Old Town to the Lower Rhine in the direction of Brüggen and back. For example, a photo station at the „Hugo Junkers Hangar“ at Mönchengladbach Airport with the legendary „Junkers Ju 52“ is planned. Participation is reserved exclusively for classic French cars built before 1978 – including six vehicles built before 1940.

For the „Tour de Düsseldorf“, 25 DS and ID of different series and years of construction are also expected. The DS 19 – often also called the „goddess“ – celebrated its first major appearance at the Paris Motor Show in October 1955. 12,000 purchase contracts were signed on the first day of the fair. The legendary model is still regarded today as a symbol of the French luxury car. In addition, the round birthdays of DS Automobiles‘ sister brands will be celebrated at the France Festival: The Peugeot 504 turns 50 and the Citroën 2CV 70 years.

In addition to the well-known car brands, there will also be a reunion with many French brands that no longer exist today. Especially interesting: The many additional information that the owners have to report about their model and the respective brand. Like the France Festival, the Oldtimer Rally is organised by „Destination Düsseldorf“, a business association with around 150 entrepreneurs from Düsseldorf and the region.

Patrick Dinger, Managing Director DS Automobiles in Germany: „It is a great pleasure for us to support the nationally significant classic car rally ‚Tour de Düsseldorf‘ again this year. Although DS Automobiles is the youngest brand, it is also the brand with the greatest French history, whose origin goes back to the historic DS. DS Automobiles thus stands for a unique automobile culture on the one hand, and for new models that will be offered as electrified versions in the future on the other.“

Annotations of Amicale:

Website of the event: www.duesseldorfer-frankreich-fest.de

In 2015, the Amicale had organized the anniversary „60 Years of DS“ at this event: www.60-jahre-ds-duesseldorf.de

Enjoy!

VDA: Das durchschnittliche Alter von Oldtimern bleibt konstant

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Jun 142018
 

(English below)

Die Altersstatistik des Kraftfahrt-Bundesamt zu H-Kennzeichen resultierte in folgender Pressemitteilung des VDA (Verband der dt. Automobilindustrie):

Im Jahr 2017 blieb der Anteil von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen, die ein Alter zwischen 30 und 39 Jahren haben, mit 39,3 Prozent im Vergleich zu den über 40 Jahre alten Fahrzeugen konstant. Alle Befürchtungen, dass gerade eine zunehmende Anzahl „neuer“ Oldtimer zu einer Schwemme von historischen Fahrzeugen führen könnte, finden somit keine Bestätigung.

Die Zahlen sind der jährlichen Information des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zu Fahrzeugzulassungen zu entnehmen. Der KBA-Bericht veröffentlicht jährlich die Altersstatistik aller zugelassenen Fahrzeuge mit H-Kennzeichen. Diese Kennzeichen können nur Fahrzeuge erhalten, die mindestens 30 Jahre alt sind und sich im originalen, technisch einwandfreien Zustand befinden. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wertet diese Statistik in regelmäßigen Abständen aus, um rechtzeitig Trends bezüglich der Entwicklung von Oldtimern zu identifizieren.

Zum 01.01.2018 befanden sich von insgesamt 477.000 Fahrzeugen mit H-Kennzeichen 187.000 im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 11 Prozent. Ähnlich verlief die Entwicklung der Fahrzeuge älter als 40 Jahre mit einer Zunahme von 10,8 Prozent.

Dabei fällt auf, dass lediglich 44 Prozent aller Fahrzeuge zwischen 30 und 34 Jahren mit einem H-Kennzeichen ausgestattet sind. Das ist ein deutliches Zeichen, dass bei weitem nicht jedes Fahrzeug automatisch mit dem Erreichen der Altersgrenze das den echten Oldtimern vorbehaltene Kennzeichen erhält. Vor 10 Jahren stellte sich die Zusammenstellung der unterschiedlichen Altersgruppen noch ganz anders dar. Zum 01.01.2008 betrug der Anteil der Oldtimer im Alter von 30 – 39 Jahren noch 53,5 Prozent, zum 01.01.2018 waren es gerade noch 39,3 Prozent.

Der Fachbereich Historische Fahrzeuge des Verband der Automobilindustrie (VDA) ist eine zentrale Servicestelle für seine Mitglieder in Sachen Oldtimer. Er ist zuständig für die Erarbeitung von Positionsbestimmungen bei politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen und vertritt die Automobilindustrie in den relevanten Gremien und bei den zuständigen Behörden, damit Oldtimer auch künftig problemlos auf öffentlichen Straßen
fahren können.

Wir danken dem VDA für die Überlassung der Informationen.


Germany: no major change in age statistics for historic vehicles

The latest vehicle age statistics of the German Federal Motor Transport Authority on so-called „H-plates“ (number plates for historic vehicles, type „…-… H“) resulted in the following press release of the VDA (Association of the German Automotive Industry):

In 2017, the proportion of H-plate labelled vehicles between 30 and 39 years of age remained constant at 39,3 percent, compared to vehicles over 40 years of age. All fears that an increasing number of „new“ classic cars could lead to a flood of historical vehicles are therefore not confirmed.

The figures can be found in the annual vehicle registration information published by the German Federal Motor Transport Authority (Kraftfahrtbundesamt, KBA). The KBA report publishes annual age statistics for all registered vehicles with H-plates. These plates can only be obtained for vehicles that are at least 30 years old and in their original, technically perfect condition. The German Association of the Automotive Industry (Verband der deutschen Automobilindustrie, VDA) evaluates these statistics at regular intervals in order to identify trends in the development of classic cars in good time.

As of 01-Jan-2018, 187.000 of a total of 477.000 vehicles with H-plates were between the ages of 30 and 39 years. This corresponds to an increase of 11 percent over the previous year. The development of vehicles older than 40 years was similar, with an increase of 10,8 percent.

It is striking that only 44 percent of all vehicles between the ages of 30 and 34 are equipped with an H-number plate. This is a clear sign that by no means every vehicle automatically receives the registration plate reserved for real classic cars when it reaches the age limit. Ten years ago, the composition of the different age groups was quite different. As of January 1 2008, the share of classic cars aged 30 – 39 still amounted to 53.5 percent, as of January 1 2018 it was just 39.3 percent.

The Department of Historic Vehicles of the German Association of the Automotive Industry (VDA) is a central service point for its members in matters of classic cars. He is responsible for drawing up position statements on political, legal and economic issues and represents the automotive industry in the relevant bodies and with the responsible authorities so that classic cars can continue to be driven on public roads without problems in the future to drive the car.

The Amicale would like to thank the VDA for providing the information to us – and you.

Citroën und RATP weihen Pariser Metrostation „Javel – André Citroën“ ein

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Jun 122018
 

Am 8. Juni 2018 wurde im Beisein von „Amicale-Botschafter“ und Enkel des Firmengründers Henri-Jacques Citroën die neu gestaltete Métro Station „Javel – André Citroën“ eröffnet. Für Henri-Jacques war es erneut eine Gelegenheit, an die herausragenden Leistungen seines Großvaters André Citroën zu erinnern – und für Fans der Marke entstand nun ein neuer Anlaufpunkt, sich über die Marke und Historie zu informieren: bis dato waren die Hinweise auf Leben und Werk in Paris eher spärlich zu finden…

Citroën Kommunikation hat dazu eine eigene Pressemitteilung herausgegeben:


Am vergangenen Freitag wurde die renovierte Pariser Metrostation „Javel – André Citroën“ der Metrolinie 10 im Beisein von Anaïs Lançon, Kommunikations- und Markendirektorin RATP, Arnaud Belloni, Direktor Marketing und Kommunikation Citroën, sowie Frédéric Lambert, Direktor für Services und multimodale Räume RATP, eingeweiht. Highlight der Neugestaltung: Auf bunten Informationstafeln und drei großen Touchscreens wird die fast 100-jährige Citroën Markengeschichte dargestellt.

Nach einem ersten erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt von Citroën und RATP* in den 1980er Jahren − eine Ausstellung über die enge Verbindung der Marke Citroën mit dem bekannten Pariser Viertel „Javel“ − geht es bei der aktuellen Zusammenarbeit um ein kulturelles Projekt an der Station „Javel – André Citroën“.

Eine neue Stationsgestaltung zu Ehren der Geschichte von Citroën

Schon beim Betreten der Station werden die Fahrgäste von Informationstafeln empfangen, dank derer sie die Geschichte von André Citroën und die des Viertels „Javel“ erleben können. Direkt am Bahnsteig sind Schlüsseldaten und Fotos der Citroën Flaggschiffmodelle sowie eine Übersicht über die Markengeschichte zu entdecken.

Mit dieser außergewöhnlichen Gestaltung werden die DNA von Citroën und die der RATP gekonnt miteinander verknüpft; das grafische Design einer Metrolinie fungiert dabei über die gesamte Länge der Tafel als Zeitstrahl. Ein weiteres besonderes Element dieser kulturellen Neugestaltung: Über drei Touchscreens können die Fahrgäste auf Citroën Origins (citroenorigins.de), das virtuelle Citroën Museum, zugreifen und mit 360-Grad-Modellen, Fotos und spannenden Hintergrundinformationen tief in die Geschichte der Marke eintauchen.

Citroën: eine Marke, die eng mit der Geschichte des „Quartier de Javel“ verknüpft ist

„Javel“ war ursprünglich insbesondere für die in 1777 gegründete Chemiefabrik bekannt, in der das Bleichmittel „Eau de Javel“ hergestellt wurde, das dem Viertel seinen Namen gab. 1915 errichtete André Citroën im „Quartier de Javel“ eine Munitionsfabrik für die Massenfertigung von Artilleriegranaten.

Nach dem Ersten Weltkrieg nutzte André Citroën seine bei der Leitung der „Mors-Werke“ gewonnene Erfahrung im Automobilbereich, funktionierte sein Granatenwerk für die Fahrzeugproduktion um und gründete seine eigene Automobilmarke.

Vor 99 Jahren, am 4. Juni 1919, brachte er sein erstes Modell auf den Markt: Der Typ A war nicht nur der erste Citroën, sondern auch das erste massengefertigte Auto in Europa – ein echtes Novum. In den folgenden Jahrzehnten erarbeitete sich das Viertel „Javel“ als Geburtsort zahlreicher charakteristischer Citroën Modelle einen Platz in der Geschichte der französischen Industrie: der Typ A, der C4, der C6, die Rosalie, der Traction und der Typ H ebenso wie der SM und die DS wurden hier gefertigt.

Mit ihren über 30.000 Arbeitern brummte die 22 Hektar umfassende Anlage von Citroën geradezu vor industrieller Aktivität und bestimmte den Rhythmus des täglichen Lebens in dem Pariser Quartier, bis das Werk 1975 mit dem Produktionsende des DS schließlich seine Türen schloss. Sieben Jahre später verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz und verließ das Gelände damit endgültig.

Der Marke Citroën wird in dem Viertel auf vielfältige Weise Tribut gezollt, nicht zuletzt mit der Hinzufügung von „André Citroën“ zum Namen der Metrostation „Javel“, die damit seit dem 8. Juni 1959 „Javel – André Citroën“ heißt. Neben dieser Würdigung durch die RATP wird auch an vielen anderen Orten des Viertels an André Citroën erinnert. So wurde 1992 auf dem ehemaligen Fabrikgelände der „Parc André Citroën“ eröffnet. Der „Quai de Javel“ wiederum wurde 1958 in „Quai André Citroën“ umbenannt und auch eine öffentliche Schule in der Rue Saint Charles trägt den Namen des Industriellen.

Kultur als verbindendes Element der Umgestaltung der RATP-Stationen

Von den Jugendstileingängen von Hector Guimard über das monumentale Werk von Tobias Rehberger (geplant für die zukünftige Station „Pont Cardinet“ an der Linie 14) bis hin zum „Kiosque des Noctambules“ (Kiosk der Nachtschwärmer) an der Linie 1: An mehr als 100 Stationen wird eine Verbindung geschaffen zwischen der Pariser Metro und der Kunst, zwischen dem Nützlichen und dem Schönen.

Die Flächen des öffentlichen Verkehrs von Paris, die täglich von 12 Millionen Menschen genutzt werden, bilden einen Raum, in dem sich das Zusammentreffen von Kunst und Geschichte auf der einen und den Fahrgästen auf der anderen Seite auf einzigartige Weise gestalten lässt. Über ihre Rolle als Beförderungsunternehmen hinaus möchte die RATP ihren Fahrgästen ein Beförderungserlebnis voller Überraschungen, Entdeckungen und Interaktion bieten, so auch mit der neugestalteten Station „Javel – André Citroën“.

* RATP = Régie autonome des transports Parisiens (staatlicher Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs in Paris)


Nachtrag der Amicale:

Wie bereits von einigen Citroën-Fans angemerkt, sollte noch kurz darauf hingewiesen werden, daß die in der Station dargestellten Typen bzw. Citroën-Modelle in den meisten Fällen historisch nicht exakt der Zeitleiste entsprechen – so ist beispielsweise die abgebildete DS mit „neuer Front“ nicht 1955, sondern erst 1967 vorgestellt worden, der Méhari „Plage“ kam erst 1983 und nicht schon 1968 auf den Markt etc. – die Amicale hatte in der frühen Phase des Projekts diesen Hinweis bereits an die frz. Kommunikationsabteilung übermittelt.

Zum Thema „Javelwasser“ (Kaliumhypochlorit) als bis heute gebräuchliches Bleich- und Desinfektionsmittel gibt es einen Wikipedia-Eintrag.

Anbei einige Bilder aus früheren und aktuellen Tagen rund um den „Javel“…

70 Jahre 2CV: „Enten-Classic-Day“: Das größte 2CV-Treffen im Ruhrgebiet

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Mai 302018
 

(German only, sorry)

Am kommenden Sonntag, 3. Juni 2018, treffen sich 2CV-Enthusiasten an der „Dampfbierbrauerei“ in Essen, um ihre „automobilen Schätzchen“ zu präsentieren, Benzingespräche zu führen und den 70. Geburtstag der kultigen „Ente“ gemeinsam zu feiern.

Es ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition: Am ersten Sonntag im Juni treffen sich stolze Besitzer und Fans des legendären Citroën 2CV aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet und den anliegenden Regionen zum sogenannten „Enten-Classic-Day“. Für einen Tag ist das Gelände der „Dampfe“ in Essen-Borbeck nun erneut fest in der Hand der 2CV-Liebhaber.

Einmal mehr werden zahlreiche liebevoll gepflegte Exemplare in allen Farben und Versionen erwartet. Die Ausgefallensten werden im Rahmen eines Schönheitswettbewerbs („Concours d’Élégance“) von den Besuchern prämiert. Auch für das leibliche Wohl und die Unterhaltung der kleinen Gäste ist bestens gesorgt.

Ein Highlight in diesem Jahr: Anlässlich des 70. Geburtstags der „Ente“ werden viele Autos besonders festlich geschmückt sein.

Oliver vom Berg und Britta Becker von Treffpunkt Citrön, Organisatoren der Veranstaltung, sind sich einig: „Der ‚Enten-Classic-Day‘ ist ein überregional sehr beliebtes Event, das Jahr für Jahr fest im Kalender der 2CV-Freunde steht. Wir freuen uns auf eine bunte Geburtstagsfeier mit zahlreichen Besuchern, die dieselbe Faszination und Leidenschaft für das Kult-Modell teilen.“
Weitere Informationen zum „Enten-Classic-Day“ finden Sie unter www.enten-classic-day.de.

Die vollständige Meldung steht für Sie zum auf der Citroen-Presseseite zum Download bereit.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

GDPR – Datenschutz und Amicale

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Mai 252018
 

(English below)

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Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Grundverordnung zum Datenschutz („GDPR“) in Kraft, die einen strengen Umgang mit Ihren persönlichen Daten regelt und den Datenschutz in Europa vereinheitlicht. Das betrifft auch die Art und Weise, wie wir mit Ihnen kommunizieren.

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NB: unsere Regeln für Datenschutz und GDPR sind hier verfügbar.

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Citroën Méhari feiert 50-jähriges Jubiläum

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Mai 162018
 

(English below)

Der Citroën Méhari wird 50. Auch ein halbes Jahrhundert nach seiner Markteinführung und zwei Jahre nach der Vorstellung des Citroën E-Mehari steht das außergewöhnliche Cabriolet für automobilen Mut auf französische Art. Anlässlich des runden Geburtstags hat Citroën den renommierten Designer Jean-Charles de Castelbajac beauftragt, ein exklusives E-Mehari „Art Car“ zu entwerfen.

Im Mai 1968 feierte der Citroën Méhari seine Weltpremiere. Zur selben Zeit entwarf der visionäre Designer Jean-Charles de Castelbajac, der selbst Teil der 68er-Bewegung in Paris war, seine erste Modekollektion. Nun symbolisiert die Partnerschaft die kreative Revolution, die Citroën und Jean-Charles de Castelbajac seit jeher antreibt.

Mit dem „Art Car“ bringt Jean-Charles de Castelbajac die französische Lebensart des neuen Citroën E-Mehari auf ganz besondere Weise zur Geltung. Das Optimismus und Popkultur ausstrahlende Kunstwerk ist ein Zeichen grenzenloser Kreativität.

Mai 1968: Ein Mythos entsteht

Während eine ganze Generation auf den Pariser Straßen mehr Freiheit forderte, überraschte Citroën am 11. Mai 1968 im französischen Deauville mit der Präsentation des Méhari – ein Fahrzeug mit hohem Freizeitwert, das seiner Zeit weit voraus war.

Das schlichte, vielseitige Cabriolet, das auf der Plattform der Citroën Dyane 6 gebaut worden ist, überzeugte durch seinen farbenfrohen, unprätentiösen Auftritt. Die von Roland de la Poype entwickelte leichte Karosserie bestand aus durchgefärbtem ABS-Kunststoff (525 Kilogramm) und war nicht rostanfällig. Zudem ließ sie sich außen wie innen mit einem simplen Wasserstrahl reinigen. Der Citroën Méhari wurde zum idealen Begleiter für Ausflüge ans Meer.

Mit seinen vielseitigen Eigenschaften – unter anderem ließ sich das Verdeck oberhalb des Karosseriegürtels komplett öffnen und die Windschutzscheibe war klappbar – fühlte sich der Citroën Méhari überall zu Hause. Zudem sorgte die große Bodenfreiheit für einzigartige Einsatzmöglichkeiten. 1979 kam eine Allradversion auf den Markt, die bis zu 60 Prozent steile Steigungen bewältigen konnte.
Darüber hinaus blickt der Citroën Méhari sowohl auf eine große Karriere in bekannten Kinofilmen (beispielsweise in „Der Gendarm von Saint-Tropez“ mit dem berühmten Schauspieler Louis de Funès) als auch bei bedeutenden Rallyes zurück (Lüttich-Dakar-Lüttich 1969, Paris-Kabul-Paris 1970, Paris-Dakar 1980).

Während der 19-jährigen Produktionszeit (bis 1987) wurden rund 145.000 Exemplare des Citroën Méhari gefertigt. Der Citroën Méhari war also auf Anhieb ein voller Erfolg und wurde über die Jahre hinweg zum Phänomen der Automobilgeschichte.

Dezember 2015: Die Geschichte geht weiter

Ende 2015 präsentierte Citroën den E-Mehari, ein rein elektrisch angetriebenes, viersitziges Cabriolet mit farbenfrohen Design, das an den legendären Citroën Méhari von 1968 erinnert. Angesagt, frei, unorthodox und auch ein wenig frech – das sind nur einige der Adjektive, die das neue Modell der Marke Citroën beschreiben. Der Citroën E-Mehari ist ein farbenfrohes Auto, das den Geist von Citroën aufs Beste verkörpert. Der Citroën E-Mehari ist ein “it-car”, das diejenigen verführt, die sich von anderen abheben, die voller Energie sind, Trends setzen und die Umwelt schonen.

Der Citroën E-Mehari übernimmt die stilistischen Merkmale der Marke. Er spiegelt die Positionierung von Citroën wider, andersartige, innovative Fahrzeuge zu entwickeln, die als Aushängeschild für französische Kreativität stehen. Die neueste LMP®-Batterie-Technologie (Lithium-Metall-Polymer) der französischen Bolloré-Gruppe wird im französischen Quimper hergestellt. Der Citroën E-Mehari wird im Werk von PSA in Rennes, Bretagne, produziert. Als erstes Elektrofahrzeug hat der Citroën E-Mehari deshalb das Prädikat „Origine France Garantie“ erhalten.

Die limitierte Sonderedition „Styled by Courrèges“ des neuen Citroën E-Mehari, die im vergangenen Spätsommer vorgestellt wurde, ist mit Hardtop, Seitenscheiben sowie einer Heckscheibe, die sich öffnen lässt, ausgestattet. Der neue Citroën E-Mehari wird so zum familientauglichen Stadtauto für den ganzjährigen Einsatz. Der hochwertige Innenraum wurde unter Beachtung typischer Markenzeichen vollständig umgestaltet. Das neue Armaturenbrett mit Dekor in Wagenfarbe sowie neue Sitze verleihen dem Fahrzeug einen moderneren Look. Der Einstieg in den Fond wird dank Easy-Entry-System erleichtert.

Auch das Thema Sicherheit wird im neuen Citroën E-Mehari großgeschrieben: Serienmäßig gehören vier Front- und vordere Seitenairbags, ABS und die elektronische Stabilitätskontrolle zur Ausstattung. Für ein entspanntes Fahrgefühl sorgen zudem das Reifendruckkontrollsystem, das automatisch einschaltende Abblendlicht sowie die Gurtwarneinrichtung für Fahrer- und Beifahrersitze. Dank der Zentralverriegelung wird das Fahrzeug diebstahlsicherer. Zu den Besonderheiten des neuen Citroën E-Mehari zählt ein akustisches Warnsignal für Fußgänger, das bei Geschwindigkeiten bis 30 km/h aktiv ist.

Die Preise beginnen bei 25.270 Euro für die Softtop-Version beziehungsweise bei 26.470 Euro für die Hardtop-Version.

1968 Méhari… 2018: E-Mehari

Für Jean-Charles de Castelbajac ist der Méhari „DIE Fahrzeug-Ikone seiner Generation”. Der Citroën Méhari sei mehr als nur ein Mythos, er habe die Fahrzeugwelt revolutioniert. Diesen Charakter wolle er bei seinem „Art Car“ durch das Spiel mit Farben, Rollen und Worten noch mehr hervorheben.

Das Kunstwerk von Jean-Charles de Castelbajac spielt auf gleich zwei Revolutionen an: Die Studentenbewegung im Mai 1968 spiegelte die Sehnsucht nach einer anderen Zukunft, Sorglosigkeit und Meinungsfreiheit wider. Zur gleichen Zeit begann mit der Präsentation des Citroën Méhari eine „automobile Revolution“. Das einzigartige Fahrzeug weckte die Lust nach einem neuen Lebensgefühl, das bei Ausflügen in die Natur ausgelebt wurde. Das Wort „Freiheit“ darf somit als Bindeglied zwischen dem Citroën Méhari und der 68er-Generation gesehen werden. Jean-Charles de Castelbajac entwarf nun ein „Art Car“ als grafisches Manifest – in Anlehnung an die Plakate vom Mai 1968.

Die farbenfrohe Gestaltung und die handgravierten Elemente des „Art Car“ stehen für Freiheit. Die Symbole sollen die Reisenden zu ihren Zielen führen, die manchmal utopisch sind, aber meist für Hoffnung, Pläne und den Wunsch, die Welt zu verändern, stehen.

Die chromatische Arbeit des Modedesigners vermittelt eine ansprechende Botschaft: Rot steht für Revolution und Leidenschaft, Gelb verkörpert die Ausstrahlung, die Lust zu erobern, Freundschaft und Brüderlichkeit. Blau erinnert an Elektrizität, azurblauen Himmel und ein positives Umfeld.

Für Arnaud Belloni, Direktor Marketing und Kommunikation Citroën, handelt es sich hierbei um eine natürliche und selbstverständliche Begegnung: „Der Citroën Méhari ist eine Ikone und das Auto par excellence, das Konventionen in Frage stellt. Im Mai 1968 präsentiert, verkörpert er 50 Jahre später die französische Popkultur. Um seinen runden Geburtstag zu feiern, haben wir seinen würdigen Nachfolger, den rein elektrisch angetriebenen Citroën E-Mehari, der Kreativität von Jean-Charles de Castelbajac anvertraut. Aus der Begegnung zwischen zwei kreativen, revolutionären Häusern ist ein Art Car voller Frische und Lebensfreude entstanden.”

Kontakt:

CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

NB: die Amicale hat schon früher ausführlich über den Méhari und dessen Geschichte berichtet – siehe unsere Méhari Artikel.

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50 Years of Citroën Méhari

(Translation by AMicale)

The Citroën Méhari turns 50, half a century after its market launch and two years after the launch of the Citroën E-Mehari, the extraordinary convertible still stands for automotive courage in the French style. On the occasion of the round birthday, Citroën commissioned the renowned designer Jean-Charles de Castelbajac to design an exclusive E-Mehari „Art Car“.

In May 1968 the Citroën Méhari celebrated its world premiere. At the same time, visionary designer Jean-Charles de Castelbajac, who himself was part of the 1968 movement in Paris, designed his first fashion collection. Now the partnership symbolizes the creative revolution that has always driven Citroën and Jean-Charles de Castelbajac.

With the „Art Car“, Jean-Charles de Castelbajac brings the French way of life of the new Citroën E-Mehari to the fore in a very special way. The work of art radiating optimism and pop culture is a sign of boundless creativity.

May 1968: A myth arises

While a whole generation demanded more freedom on the streets of Paris, Citroën surprised on 11 May 1968 in Deauville, France, with the presentation of the Méhari – a vehicle with high recreational value that was far ahead of its time.

The simple yet versatile convertible, which was built on the platform of the Citroën Dyane 6, convinced by its colorful, unpretentious appearance. The lightweight body developed by Roland de la Poype consisted of solid-colored ABS plastic (525 kilograms) and was not prone to rust. In addition, it could be cleaned inside and outside with a simple jet of water. The Citroën Méhari became the ideal companion for excursions to the sea.

The Citroën Méhari felt at home everywhere with its versatile features – among other things, the hood above the bodywork belt could be completely opened and the windscreen was foldable. In addition, the large ground clearance provided unique application possibilities. In 1979, an all-wheel-drive version was launched which was able to cope with gradients of up to 60 percent.

In addition, the Citroën Méhari can look back on a great career in well-known cinema films (for example in „The Gendarme of Saint-Tropez“ with the famous actor Louis de Funès) as well as in important rallies (Liège-Dakar-Liège 1969, Paris-Kabul-Paris 1970, Paris-Dakar 1980).

During the 19-year production period (until 1987), around 145,000 copies of the Citroën Méhari were produced. The Citroën Méhari was therefore an immediate success and has become a phenomenon in automotive history over the years.

December 2015: The story continues

At the end of 2015, Citroën presented the E-Mehari, an all-electric, four-seater convertible with a colourful design reminiscent of the legendary Citroën Méhari of 1968. Fashionable, free, unorthodox and also a little cheeky – these are just some of the adjectives that describe the new model of the Citroën brand. The Citroën E-Mehari is a colourful car that embodies the spirit of Citroën in the best possible way. The Citroën E-Mehari is an „it-car“ that seduces those who stand out from the crowd, are full of energy, set trends and protect the environment.

The Citroën E-Mehari adopts the stylistic features of the brand. It reflects Citroën’s positioning to develop different, innovative vehicles that stand for French creativity. The latest LMP® (lithium metal polymer) battery technology of the French Bolloré Group is manufactured in Quimper, France. The Citroën E-Mehari is produced in the PSA factory in Rennes, Brittany. The Citroën E-Mehari was therefore the first electric vehicle to be awarded the „Origine France Guarantee“.

The limited special edition „Styled by Courrèges“ of the new Citroën E-Mehari, which was presented last late summer, is equipped with a hardtop, side windows and a rear window that can be opened. The new Citroën E-Mehari thus becomes a family-friendly city car for year-round use. The high-quality interior has been completely redesigned in accordance with typical trademarks. The new dashboard with body-colour decor and new seats give the vehicle a more modern look. Entry into the rear is made easier thanks to the easy-entry system.

Safety is also a top priority in the new Citroën E-Mehari: four front and front side airbags, ABS and electronic stability control are standard equipment. The tire pressure control system, the automatically switching on dipped beam and the seat belt warning system for driver and front passenger seats also ensure a relaxed driving experience. Thanks to the central locking system, the vehicle is more theft-proof. One of the special features of the new Citroën E-Mehari is an acoustic warning signal for pedestrians, which is activated at high speed.

(German) Prices start at 25,270 Euros for the softtop version and 26,470 Euros for the hardtop version.

1968 Méhari… 2018: E-mehari

For Jean-Charles de Castelbajac, the Méhari is „THE vehicle icon of its generation“. The Citroën Méhari is more than just a myth, it has revolutionised the vehicle world. He wants to emphasize this character even more in his „Art Car“ by playing with colors, roles and words.

The work of art by Jean-Charles de Castelbajac alludes to two revolutions: The student movement in May 1968 reflected the longing for a different future, carelessness and freedom of expression. At the same time, an „automotive revolution“ began with the presentation of the Citroën Méhari. The unique vehicle aroused the desire for a new attitude to life, which was lived out during excursions into nature. The word „freedom“ can therefore be seen as a link between the Citroën Méhari and the 1968 generation. Jean-Charles de Castelbajac now designed an „Art Car“ as a graphic manifesto – based on the posters of May 1968.

The colourful design and hand-engraved elements of the „Art Car“ stand for freedom. The symbols should lead travellers to their destinations, which are sometimes utopian, but usually stand for hope, plans and the desire to change the world.

The fashion designer’s chromatic work conveys an appealing message: red stands for revolution and passion, yellow embodies charisma, the desire to conquer, friendship and brotherhood. Blue reminds of electricity, azure blue skies and a positive environment.

For Arnaud Belloni, Director of Marketing and Communication Citroën, this is a natural and natural encounter: „The Citroën Méhari is an icon and the car par excellence that challenges conventions. Presented in May 1968, 50 years later he embodies French pop culture. To celebrate his birthday, we have entrusted his worthy successor, the purely electrically powered Citroën E-Mehari, to the creativity of Jean-Charles de Castelbajac. The encounter between two creative, revolutionary houses has resulted in a kind of car full of freshness and joie de vivre.“

NB: the Amicale had been posting a number of articles on the Méhari and its history – find out more about the Méhari here.

EU: Einheitliche europäische Definition für historische Fahrzeuge ab 20.Mai 2018

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Mai 052018
 

(German only, sorry)

Im Rahmen der „European Union – Historic Vehicle Group (EU-HVG)“ unter Leitung von Bernd Lange hat es nun einen weiteren entscheidenden Meilenstein gegeben. Hierzu die Publikation, die uns erreicht hat:

Mit der baldigen Umsetzung der Richtlinie über die regelmäßige technische Überwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern ist die Definition von historischen Fahrzeugen endlich klar.
Seit 2010 besteht im Europäischen Parlament die Arbeitsgruppe für historische Fahrzeuge (HVG). Unter ihrem Dach finden sich Europaabgeordnete aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und politischen Parteien zusammen, die gemeinsam mit Experten aus Verbänden und der Europäischen Kommission regelmäßig Fragen rund um das Thema Oldtimer wie z.B. Sicherheit, Zollkodex, Emissionen oder intelligente Verkehrssysteme diskutieren.

Das Europäische Parlament hat im Jahr 2014 die Richtlinie zur regelmäßigen technischen Überwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern 2014/45/EU verabschiedet. Die darin enthaltenden Vorschriften müssen von den Mitgliedstaaten ab dem 20. Mai 2018 angewendet werden. In der Richtlinie findet sich unter anderem auch erstmalig eine einheitliche europäische Definition für historische Fahrzeuge, welche auf die Arbeit der HVG im Europäischen Parlament zurückgeht.

Die Definition sieht folgendermaßen aus:

Ein „Fahrzeug von historischem Interesse“ ist ein Fahrzeug, das von dem Mitgliedstaat, in dem die Zulassung erfolgt ist, oder von einer seiner dazu ermächtigten Stellen als historisch betrachtet wird und alle der folgenden Voraussetzungen erfüllt:

— es wurde vor mindestens 30 Jahren hergestellt oder erstmals zugelassen,

— sein gemäß dem einschlägigen Unions- oder einzelstaatlichen Recht festgelegter spezifischer Fahrzeugtyp wird nicht mehr hergestellt,

— es ist historisch erhalten, im Originalzustand bewahrt und die technischen Merkmale seiner Hauptbauteile wurden nicht wesentlich verändert.

„Es ist wichtig, dass endlich Klarheit besteht. Historische Fahrzeuge sind nicht mit normalen alten Autos in einen Topf zu werfen. Sie werden weniger häufig gefahren und bilden Teil des europäischen Kulturerbes. Darüber hinaus bilden sie einen wichtigen Wirtschaftsfaktor: Werkstätten, Zulieferer, Oldtimerclubs und -veranstaltungen, Fachzeitungen und vieles mehr sorgen für Umsätze und Arbeitsplätze im Wirtschaftsbereich „Oldtimer“. Dennoch werden sie bisher nur unzureichend in der europäischen Gesetzgebung abgebildet“ unterstreicht Bernd Lange, niedersächsischer SPD-Europaabgeordneter und Gründer der HVG im Europäischen Parlament.

Die Bemühungen der HVG finden sich ebenfalls in der Überarbeitung des Zolltarifs 9705 des EU- weit gültigen Gemeinsamen Zolltarifs (GZT) zum Import von historischen Fahrzeugen wieder.

Darin heißt es u.a.:

1. Zu Position 9705 gehören Sammlerkraft- und -luftfahrzeuge von geschichtlichem oder völkerkundlichem Wert, die:

a) sich in ihrem Originalzustand befinden, d. h. an denen keine wesentlichen Änderungen an Fahrgestell, Karosserie, Lenkung, Bremsen, Getriebe, Aufhängesystem, Motor oder Kotflügel usw. vorgenommen wurden. Instandsetzung und Wiederaufbau ist zulässig, defekte oder verschlissene Teile, Zubehör und Einheiten können ersetzt worden sein, sofern sich das Kraft- oder Luftfahrzeug in historisch einwandfreiem Zustand befindet. Modernisierte oder umgebaute Kraft- und Luftfahrzeuge sind ausgeschlossen;

b) im Fall von Kraftfahrzeugen mindestens 30, im Fall von Luftfahrzeugen mindestens 50 Jahre alt sind;

c) einem nicht mehr hergestellten Modell oder Typ entsprechen. Die erforderlichen Eigenschaften für die Aufnahme in eine Sammlung, wie verhältnismäßig selten, normalerweise nicht ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend verwendet, Gegenstand eines Spezialhandels außerhalb des üblichen Handels mit ähnlichen Gebrauchsgegenständen und von hohem Wert, werden für Kraft- und Luftfahrzeuge, die die zuvor genannten drei Kriterien erfüllen, als gegeben angesehen.

Darüber hinaus wird die von der HVG erarbeitete Definition von historischen Fahrzeugen auch in einer von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studie zum Zugang von Fahrzeugen zu Städten berücksichtigt. In den Empfehlungen der Studie (nur im englischen Text verfügbar) heißt es hinsichtlich des Themas historische Fahrzeuge und Umweltzonen u.a. wie folgt:

„…Historic vehicles could be exempted from low emission zones because of their minimal use in the regulated areas combined with their contribution to the preservation of motoring heritage. LEZs would thus disproportionately penalise particularly urban-based owners and businesses servicing historic vehicles since practically no retrofitting possibilities exist. A definition of historic vehicles is included in the Directive 2014/45/EU on periodic roadworthiness tests for motor vehicles and their trailers….“

Im Rahmen einer Bezugnahme auf die Umweltzonen und die damit verbundenen Regelungen in Deutschland, geht die Studie noch einmal auf die erarbeitete Definition von historischen Fahrzeugen ein. So heißt es dort u.a.:

„…Historic vehicles (they are classified with either an “H” licence plate or a red “07” historic vehicle license) are allowed unrestricted access to any LEZ established by any local authority. The historic vehicles classification is very similar to the one enshrined in Directive 2014/45/EU on periodic roadworthiness tests, which can be considered a good reference towards an aligned definition of historic vehicles in Europe. …“

Soweit die Informationen von Bernd Lange.

Die Studie für die „Urban Access Vehicle Regulations“: Download hier (PDF; engl.)

Infopapier zur: EU – Historic Vehicle Group (PDF)

VDA: Über 400.000 Oldtimer mit H-Kennzeichen in Deutschland unterwegs

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Apr 252018
 

(English translation below)

Bestand von Pkw mit H-Kennzeichen legt 2017 um 11 Prozent zu. Deutsche Oldtimer im Durchschnitt gut 42 Jahre alt.

Ende 2017 waren in Deutschland erstmals mehr als 400.000 Pkw-Oldtimer mit H-Kennzeichen gemeldet. Ihre Zahl stieg auf 422.213, ein Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt stieg der Bestand aller historischen Fahrzeuge, inklusive Motorräder und Nutzfahrzeuge, auf 477.386. Das ergab die aktuelle Auswertung des Oldtimer-Bestands in Deutschland durch den Verband der Automobilindustrie (VDA).

VDA-Präsident Bernhard Mattes sagte: „Oldtimer erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Die historischen Fahrzeuge erleben einen ungebrochenen Boom. Zwei Drittel der historischen Fahrzeuge tragen deutsche Markenzeichen. Darüber hinaus interessieren sich Oldtimerfreunde in Deutschland aber auch für Modelle von Herstellern aus England, USA, Japan oder anderen Ländern. Der VDA setzt sich dafür ein, dass Oldtimer auch in Zukunft ohne Einschränkung auf öffentlichen Straßen fahren dürfen – auch wenn sie natürlich den modernen technischen Standards meist nicht entsprechen können. Doch sie sind automobiles Kulturgut und haben eine sehr geringe Jahreslaufleistung.“

In den vergangenen zehn Jahren wuchs der Bestand von Oldtimern mit H-Kennzeichen stark an (+157 Prozent). Am Pkw-Gesamtbestand beträgt ihr Anteil jedoch lediglich 1 Prozent. Die Fahrzeuge sind im Durchschnitt gut 42 Jahre alt.

In der Rangliste der beliebtesten Oldtimer liegt seit vielen Jahren der VW Käfer vorn. 36.258 Käfer mit H-Kennzeichen sind auf deutschen Straßen unterwegs. Ein weiterer Volkswagen, der als Oldtimer zunehmend Bedeutung gewinnt, ist der Golf. In der Rangliste der häufigsten Modelle ist er gegenüber 2016 von Platz 8 auf Platz 6 geklettert. Allerdings haben nur rund 30 Prozent aller gemeldeten Golfs, die älter als 30 Jahre sind, ein H-Kennzeichen. Der Mercedes-Benz W 123 hat seinen zweiten Rang mit nun 19.718 Fahrzeugen gehalten.

Der VDA wertet jährlich die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes aus. Weiterhin setzt sich der VDA dafür ein, die politischen Voraussetzungen für ein problemloses Betreiben von Oldtimern als automobilem Kulturgut in Deutschland sicherzustellen.

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VDA: Germany now has 400.000 historic vehicles with „H-Plate“ registration

At the end of 2017, more than 400,000 „old-timers“ (the German word for „historic vehicles“) with so-called „H number plates“ were registered in Germany for the first time. Their number rose to 422.213, an increase of 11 percent over the previous year. In total, the number of all historic vehicles, including motorcycles and commercial vehicles, rose to 477.386, according to the current evaluation of the register of classic cars in Germany by the German Association of the Automotive Industry (VDA).

VDA President Bernhard Mattes said: „Historic vehicles are very popular in Germany. The historical vehicles are experiencing an unbroken boom. Two thirds of the historic vehicles bear German trademarks. In addition, classic car enthusiasts in Germany are also interested in models from manufacturers in England, the USA, Japan and other countries. The VDA is committed to ensuring that vintage cars can continue to drive on public roads without restriction in the future – even if, of course, they cannot usually meet modern technical standards. But they are an automobile cultural asset and have a very low annual mileage.“

Over the past ten years, the number of classic cars with H license plates has risen sharply (+157 percent). However, their share of the total passenger car fleet is only 1 percent. The vehicles are on average over 42 years old.

The VW Käfer („Beetle“, old version) has been at the top of the ranking of the most popular classic cars for many years. 36.258 Beetles with H-plates are on the road in Germany. Another Volkswagen that is becoming increasingly important as a classic car is the Golf. Compared to 2016, it has climbed from 8th to 6th place in the ranking of the most frequent models. However, only about 30 percent of all registered Golf vehicles that are older than 30 years have an H-plate. The Mercedes-Benz W123 has maintained its second place with 19.718 vehicles.

The VDA evaluates the figures of the Federal Motor Transport Authority every year. Furthermore, the VDA is committed to ensuring the political prerequisites for the trouble-free operation of vintage cars as an automotive cultural asset in Germany.