Mrz 162017
 

(German only, sorry)

Berlin, 15. März 2017.

In seiner Sitzung am 10. März 2017 hat der Bundesrat die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) beschlossen. Dazu erklärt der CDU-Parlamentarier und Vorsitzende des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut im Deutschen Bundestag, Carsten Müller:

„Hinter dem etwas sperrigen Namen der Verwaltungsvorschrift verbirgt sich eine ganz konkrete und sehr wichtige Erleichterung für alle Besitzer historischer Lastkraftwagen. Es wurde klargestellt, dass das Sonn- und Feiertagsfahrverbot ausschließlich für den gewerblichen Lkw-Verkehr gilt. Explizit festgelegt wurde, dass Fahrten mit Oldtimer-Lastkraftwagen zu Oldtimerveranstaltungen nicht dem Sonn- und Feiertagsfahrverbot unterliegen, soweit keine gewerblichen Zwecke verfolgt werden und diese nicht entgeltlich erfolgen.

Diese rechtliche Klarstellung ist eine gute Nachricht. Angesichts einer unklaren Rechtslage und eines uneinheitlichen Verwaltungsvollzugs waren Fahrten mit historischen Lkw zu Oldtimerveranstaltungen, die oftmals an Wochenenden stattfinden, immer etwas heikel. Das hat nunmehr ein Ende. Es wurde sichergestellt, dass die von ihren Besitzern in akribischer Arbeit und mit viel Enthusiasmus gepflegten Fahrzeuge auch bei Oldtimertreffen präsentiert werden können und nicht wegen eines Fahrverbots in der Garage bleiben müssen. Für den Erhalt der automobilen Kultur und ihrer Bräuche ist dies eine wichtige Weichenstellung.“

Siehe auch:

https://amicale-citroen.de/2017/deuvet-maut-auch-fuer-oldtimer-alte-lkw-duerfen-am-sonntag-und-feiertag-fahren/

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Feb 192017
 

Deutscher Oldtimer Index legt 2016 um 4,4 Prozent zu

Die Oldtimerpreise sind in Deutschland auch 2016 im Durchschnitt wieder leicht gestiegen. Der deutsche Oldtimerindex erreichte einen Punktestand von 2.516. Das ist ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2.413 Punkte). Im Jahr 2015 betrug die Wachstumsrate noch 5,6 Prozent. Auch im zehnjährigen Mittel war die Steigerung mit 5,8 Prozent höher als 2016.

Der Deutsche Oldtimer Index wird jährlich im Auftrag des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) erstellt. Grundlage für die Berechnung sind Marktbeobachtungen des Bewertungsspezialisten classic-analytics. Um eine möglichst gute Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden ausschließlich Fahrzeuge des Zustands 2 herangezogen, also Fahrzeuge in generell gutem Zustand mit nur leichten Gebrauchsspuren und ohne Mängel. An Fahrzeugen mit einem schlechteren Zustand sei die positive Preisentwicklung dagegen fast spurlos vorbeigegangen, so classic-analytics.

Bemerkenswert bei der Wertentwicklung einzelner Fahrzeuge zum Vorjahr ist der Aufschwung von zwei Mercedes-Benz-Fahrzeugen aus den 1950er Jahren. So machte der lange Zeit fast unbeachtete Mercedes 190 „Ponton“ einen gewaltigen Sprung an die Spitze der Top Ten. Auf Platz 3 der Rangliste findet sich der Mercedes-Benz 190 SL. Mit seiner Preisentwicklung bewegt er sich aufgrund der ähnlichen Optik im Sog des legendären 300 SL. Der Toyota MR2 zeigt mit Platz 2 erneut, dass sich japanische Sportwagen in der deutschen Oldtimer-Szene zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Berechnet wird der Deutsche Oldtimerindex seit 1999. Absoluter Spitzenreiter in der Langzeitwertentwicklung ist der beliebte Volkswagen Bus Typ 2. Den zweitstärksten prozentualen Wertzuwachs seit 1999 verzeichnete die „Ente“ oder Citroën 2CV. Platz 3 bei der Entwicklung seit 1999 belegt der Mercedes-Benz 300 SL „Flügeltürer“. Als einziger Aufsteiger in die Top Ten schafft es der Mercedes-Benz W 123, ein Volumenmodell der oberen Mittelklasse, das von 1975 bis 1986 gebaut wurde, auf Platz 8.

Der Deutsche Oldtimer Index wurde ins Leben gerufen, um eine Trendaussage geben zu können, wie sich Preise für Oldtimer in Deutschland entwickeln. Bei der Ermittlung werden lediglich Fahrzeuge berücksichtigt, die auf dem deutschen Markt gängig sind. Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Seltenheit oder ihrer Geschichte besonders teuer gehandelt werden, sind im Index nicht enthalten.

Dazu hat der VDA mit seinem Partner classis-analytics ein Modell entwickelt, welches möglichst wenig von spektakulären Einzelfällen beeinflusst wird. Für den Index wurden 88 repräsentative Fahrzeuge ausgewählt, die die vielen Typen in der deutschen KBA-Statistik bestmöglich abbilden. Bei der Ermittlung des Index werden die einzelnen Fahrzeuge abhängig von ihren Zulassungszahlen gewichtet. Der Index wird lediglich einmal jährlich ermittelt, da ansonsten saisonale Schwankungen das Gesamtbild verzerren könnten.

Wir danken dem VDA für die Überlassung der Pressemitteilung.

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Feb 152017
 

DEUVET vereinbart im Bundesministerium für Verkehr neue Regelungen.
Erfolge für Krafträder, historische Nutzfahrzeuge und 07-Kennzeichen

Erneut nahm der DEUVET, der Bundesverband der Clubs klassischer Fahrzeuge, seine Aufgabe wahr und initiierte ein Gespräch beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin. Am 16 Januar beteiligten sich neben dem DEUVET-Präsidenten Peter Schneider der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle, sein persönlicher Referent Dr. Stefan Ewert sowie der Technische Regierungsdirektor Christian Theis. Die DEUVET-Runde diente der Abstimmung aktueller Themen bei historischen Kraftfahrzeugen.

Das Gesetz zur Einführung einer Infrastrukturabgabe zur Benutzung von Bundesfernstraßen vom 8. Juni 2015 stand zunächst im Fokus der Abstimmungen, da derzeit nach EU-Vorgaben Anpassungen erforderlich werden. Für historische Kraftfahrzeuge mit H-Kennzeichen soll es jedoch bei der allgemeinen Regel bleiben, dass die jährliche Gebühr für die Autobahnnutzung die pauschale Kfz.-Steuer für H-Kennzeichen reduziert. Auch beim roten 07-Kennzeichen wird aufgrund der bestehenden Nutzungseinschränkungen die Befreiung von der Mautpflicht nicht geändert. Sollte es in Zukunft eine Änderung der Maut-Gebühren geben, spricht sich der DEUVET für eine Beibehaltung des Abzugs von der unveränderten Oldtimersteuer in Höhe von € 191 aus. Grundsätzlich weist der DEUVET daraufhin, dass die in den Medien angesprochene Vignettenlösung nicht zutrifft. Mit der Zahlung der Kfz-Steuer wird das Fahrzeug elektronisch erfasst und eine eventuell erfolgte Mautzahlung im System registriert. Dies entspricht dem bewährten Vorgehen an den Mautzahlstellen der Grenzübergänge. Damit entfallen Bürokratie und Kosten, die sonst die Bilanz der Einnahmen negativ belasten würden.

Der DEUVET-Präsident stellte auch die Frage nach dem weiteren Vorgehen bei der von Umweltpolitikern angeregten „blauen Plakette“. Diese ist laut BMVI nicht mehr in Vorbereitung, man folge aber der DEUVET-Empfehlung, die bestehenden Ausnahme-Regelungen in Umweltzonen für Oldtimer mit HKennzeichen und 07-Zulassung beizubehalten.

Die Nutzung der roten 07-Nummer im Ausland war bisher nicht eindeutig gewährleistet, da das deutsche Fahrzeugscheinheft in „Rosarot“ nicht den EU-Zulassungsdokumenten entsprach. Jetzt wurde ein neues Datenblatt entsprechend der Zulassungsbescheinigung I entworfen, das demnächst bei neu auszugebenden 07-Kennzeichen ausgestellt wird. Der DEUVET empfiehlt den bisherigen Nutzern des 07-Kennnzeichens dieses neue Zulassungspapier nach Erscheinen zu beantragen.

Auch für historische Nutzfahrzeuge hat sich der Einsatz des DEUVET bei der Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) gelohnt. Der DEUVET wollte auch den Nutzfahrzeugen mit H-Kennzeichen ermöglichen, Veranstaltungen am Wochenende trotz Fahrverbots für Lkw zu besuchen. Der dazu vom DEUVET erarbeitete Text zu § 30 Absatz 3 wurde wortgenau übernommen: „Ferner unterliegen solche Fahrten mit historischen LKW, welche eine Abnahme nach §23 StVZO (H-Kennzeichen oder 07-Kennzeichen) erhalten haben nicht dem Sonn- und Feiertagsfahrverbot, soweit mit den Fahrten keine gewerblichen Zwecke verfolgt werden und die Fahrten nicht entgeltlich erfolgen.“ Die neue Verwaltungsvorschrift wurde noch im Januar 2017 im Kabinett verabschiedet und anschließend dem Bundesrat vorgelegt. Eine ebenso vorgeschlagene Ausnahme von der Sicherheitsprüfung § 29 STVZO Anlage VIII Abs. 1.3. für Historische Nutzfahrzeuge wird noch im Ministerium bearbeitet.

Im Interesse historischer Zweiradfahrer erinnerte der DEUVET an die im März 2016 im Bund-Länder-Fachausschuss Technik beschlossene Regelung zur Wiedereinsetzung von kleinen Kennzeichen. Hier fehlte es bei einigen Zulassungsstellen noch an der Umsetzung. Das BMVI wurde gebeten, sich nochmals für eine bundesweite Durchführung einzusetzen und den Bund-Länder-Fachausschuss Zulassung daran zu erinnern. Damit wird der Wunsch nach Kennzeichen der historischen Größe 245 x 130 mm (Breite x Höhe) endlich erfüllt.

DEUVET-Präsident Peter Schneider wird auch die nächsten Abstimmgespräche im Ministerium für die Interessenwahrung der Besitzer und Sammler historischer Kraftfahrzeuge nutzen. Sein Gesprächspartner Norbert Barthle bestätigte als Parlamentarischer Staatssekretär die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem DEUVET und sagte bereits sein Grußwort für die Techno Classica im April in Essen zu.

Soweit die Pressemitteilung des DEUVET. Wir empfehlen den deutschen Citroën-Clubs, das Gespräch mit dem DEUVET z.B. auf der Technoclassica zu suchen und dort weitere Details zu erfahren.

Zum Thema Maut gibt es darüber hinausgehend umfangreiche Informationen seitens des DEUVET, hier zusammengefasst – vielen Dank an DEUVET-Vorsitzenden Peter Schneider für die Überlassung der Infos:

DEUVET-Info – Stand: 25.1.2017 – PKW-Maut: Fragen und Antworten

1. Ab wann gilt die Infrastrukturabgabe?

Nach der technischen Umsetzung des Erhebungs- und Kontrollsystems wird die Infrastrukturabgabe in der kommenden Wahlperiode gestartet.

2. Wer muss die Infrastrukturabgabe zahlen und auf welchen Straßen gilt sie?

Halter von in Deutschland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen müssen für die Nutzung von Bundesautobahnen und Bundesstraßen eine Infrastrukturabgabe entrichten.
Halter von nicht in Deutschland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen sind bei der Nutzung von Bundesautobahnen abgabepflichtig. Dadurch ist gewährleistet, dass der sogenannter kleine Grenzverkehr nicht beeinträchtigt wird.

3. Warum müssen alle Halter von im Inland zugelassenen, abgabepflichtigen Kfz eine Jahresvignette erwerben?

Aufgrund des sehr dichten Bundesfernstraßennetzes in Deutschland ist davon auszugehen, dass nahezu jeder Halter eines in Deutschland zugelassenen Pkw oder Wohnmobils das Bundesfernstraßennetz nutzt. Nach Berechnungen der IVV Ingenieurgruppe Aachen nutzen mehr als 99 Prozent aller Halter von in Deutschland zugelassenen Pkw im Jahresverlauf das Bundesfernstraßennetz.

4. Welche Ausnahmen gibt es?

Fahrzeuge, die von der Kfz-Steuer befreit sind, wie z.B. Fahrzeuge, die im besonderen öffentlichen Interesse genutzt werden (Streitkräfte, Polizei, Katastrophenschutz, Krankentransporte etc.), Elektrofahrzeuge oder Fahrzeuge von Menschen mit Behinderung, werden grundsätzlich wirkungsgleich von der Infrastrukturabgabe befreit.

Menschen mit Behinderung, die ihren Wohnsitz im Inland haben, sind von der Abgabepflicht befreit, wenn sie die in Deutschland geltenden Voraussetzungen erfüllen. Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen, die sich aus beruflichen oder persönlichen Gründen regelmäßig mit ihrem Kraftfahrzeug nach Deutschland begeben, können ebenfalls von der Abgabepflicht befreit werden, wenn sie eine entsprechende Behinderung nachweisen können.

5. Wie hoch ist die Infrastrukturabgabe für in Deutschland zugelassene Pkw und Wohnmobile?

Halter von in Deutschland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen sind grundsätzlich verpflichtet, eine Jahresvignette zu erwerben.

Der Preis für die Jahresvignette bestimmt sich für Pkw nach dem Hubraum und den Umwelteigenschaften der Fahrzeuge. Je angefangene 100 ccm Hubraum fallen jeweils bis zu einer festgelegten Höchstgrenze von 130 € folgende Abgabensätze an:

* Fahrzeuge mit einer Schadstoffklasse von Euro 3 oder schlechter: 6,50 € (Ottomotor) bzw. 9,50 € (Dieselmotor),

* Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 4 und Euro 5: 2 € (Ottomotor) bzw. 5 € (Dieselmotor),

* Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6: 1,80 € (Ottomotor) und 4,80 € (Dieselmotor).

Der Abgabesatz für Wohnmobile bestimmt sich nach dem Gewicht des Fahrzeugs und beträgt 16 € für je 200 angefangene Kilogramm Gesamtgewicht bis zu einer Höchstgrenze von 130 €.
Bei Fahrzeugen mit Wankelmotor entspricht der zugrunde zu legende Hubraum dem doppelten Nennkammervolumen.

6. Wie hoch ist die Infrastrukturabgabe für nicht in Deutschland zugelassene Pkw und Wohnmobile?

Halter und Fahrzeugführer von nicht in Deutschland zugelassenen Pkw und Wohnmobilen können entweder eine Zehntages-, eine Zweimonats- oder eine Jahresvignette erwerben. Jahresvignetten können zu jedem Zeitpunkt im Jahr ihre Gültigkeit erlangen und haben dann jeweils 12 Monate Gültigkeit. Der Preis für eine Jahresvignette bemisst sich anhand derselben Parameter wie für in Deutschland zugelassene Pkw und Wohnmobile.

Die Preise für die Zehntages- und Zweimonatsvignetten richten sich nach der Höhe der Infrastrukturgabe, die für das entsprechende Fahrzeug für eine Jahresvignette zu entrichten wäre und hängen somit vom Hubraum und der jeweiligen Umweltfreundlichkeit des entsprechenden individuellen Fahrzeugs ab.

Dabei sind in Absprache mit der EU-KOM sechs Kategorien geschaffen worden.

Kann ein Schuldner die für die Ermittlung der Höhe der Infrastrukturabgabe relevanten Daten nicht nachweisen oder verzichtet er auf deren Angabe, so ist jeweils der Höchstbetrag der Zehntages-, Zweimonats- oder Jahresvignette zu zahlen.

Halter von Fahrzeugen mit hohem Schadstoffausstoß müssen eine vergleichsweise höhere Infrastrukturabgabe zahlen. Hiermit wird dem erhöhten Schadstoffausstoß dieser Fahrzeuge Rechnung getragen.

7. Wie wird mit Saison- Wechsel und Oldtimerkennzeichen umgegangen?

Für Halter von Fahrzeugen mit Saisonkennzeichen beträgt die Infrastrukturabgabe für jeden Tag des Berechnungszeitraums den auf ihn entfallenden Bruchteil der Jahresvignette.
Bei Wechselkennzeichen ist die Infrastrukturabgabe für jedes Kraftfahrzeug jeweils in der sich aus den maßgeblichen Merkmalen ergebenden Höhe zu entrichten.
Für abgabepflichtige Kraftfahrzeuge mit einem Oldtimer-Kennzeichen (H-Kennzeichen) wird im Hinblick auf die typischerweise hohen Schadstoffemissionen dieser Fahrzeuge und aufgrund der Tatsache, dass eine uneingeschränkte Nutzung der Bundesfernstraßen mit diesem Kennzeichen möglich ist, eine jährliche Infrastrukturabgabe in Höhe von 130 Euro zu zahlen sein.

8. Art der Vignette

Die Infrastrukturabgabe wird als elektronische Vignette (E-Vignette) erhoben. Die Fahrtberechtigung ist mit dem amtlichen Kraftfahrzeugkennzeichen verknüpft, das nach Entrichtung der Infrastrukturabgabe im System freigeschaltet wird.

9. Wie wird sichergestellt, dass kein Fahrzeughalter in Deutschland stärker belastet wird als heute?

Um eine Doppelbelastung beim Übergang zur nutzerbasierten Infrastrukturfinanzierung zu vermeiden, werden in das Kraftfahrzeugsteuergesetz Steuerentlastungsbeträge aufgenommen. Halter von Fahrzeugen der besten Schadstoffklasse Euro 6 werden, soweit die sich nach den Fahrzeugeigenschaften bestimmende Abgabelast für eine Jahresvignette den Höchstsatz von 130 € nicht überschreitet, in der Summe durch eine besonders günstige Infrastrukturabgabe grundsätzlich entlastet.

Berechnungsbeispiele für die künftige Infrastrukturabgabe / Kraftfahrzeugsteuer:

10. Wie werden Umweltbelange bei der Infrastrukturabgabe berücksichtigt?

Der ökologischen Lenkungswirkung der Infrastrukturabgabe wird durch den besonders günstigen Tarif für abgabepflichtige Fahrzeuge der Emissionsklasse EURO 6, den erhöhten Steuerentlastungsbetrag bei der Kfz-Steuer um jeweils 0,45 Euro pro 100cm³ für EURO 6-Fahrzeuge sowie die Differenzierung der Vignettenpreise nach der Schadstoffintensität und „Größe“ der Fahrzeuge Rechnung getragen.
Dieselfahrzeuge derselben Schadstoffklasse zahlen jeweils pro angefangene 100 ccm Hubraum 3 Euro mehr als Benzinfahrzeuge. Es wird ein Anreiz geschaffen, möglichst emissionsarme Pkw einzusetzen. Damit leistet die Infrastrukturabgabe auch einen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Im ersten Jahr der Einführung der Infrastrukturabgabe beträgt die zusätzliche Steuerentlastung durch die ökologische Komponente für die besonders umweltfreundlichen EURO 6-Fahrzeuge rund 100 Mio. Euro.

11. Von welcher Behörde wird die Infrastrukturabgabe künftig erhoben?

Die Einziehung und Verwaltung der Infrastrukturabgabe unterliegt gemäß InfrAG vom 08.06.2015 dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg. Es wird aus wirtschaftlichen Gründen beabsichtigt, die Errichtung und Betrieb des Infrastrukturabgabensystems einem privaten Dritten im Wege der Beleihung zu übertragen. Als Beliehener wird der Betreiber zur Infrastrukturabgabenbehörde. Dies betrifft u.a. die Bescheidung der Halter von im Inland zugelassenen Pkw sowie die Entwicklung und den Betrieb einer App und einer Internetseite, an der sich Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen, die der Infrastrukturabgabe unterliegen, einbuchen können sowie den Aufbau und den Betrieb eines Systems zur Buchung der Vignetten (u. a. physische Zahlstellen). Das KBA wird die Aufsichtsbehörde des Betreibers.

12. Von wem und wie werden die Kontrollen durchgeführt?

Kontrolliert wird unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit entweder über den Eingang der Zahlung der Infrastrukturabgabe oder über stichprobenartige Kontrollen auf den Bundesautobahnen mit Hilfe von automatisch stationären Kontrolleinrichtungen, portablen Kontrollgeräten und Kontrollfahrzeugen.

Die Kontrolle über den Eingang der Zahlung der Infrastrukturabgabe erfolgt durch die Infrastrukturabgabenbehörde. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) führt die stichprobenartigen Kontrollen auf den Bundesautobahnen durch und greift hierbei auf Außenstellen zurück, die im ganzen Bundesgebiet verteilt sind.

13. Wie erhalten die Nutzer die Vignetten?

a)
Halter eines bereits in Deutschland zugelassenen Pkw oder Wohnmobils (Bestandsfahrzeuge) erhalten mit Einführung der Infrastrukturabgabe den Infrastrukturabgabenbescheid automatisch von der Infrastrukturabgabenbehörde zugestellt. Die Infrastrukturabgabe muss grundsätzlich für ein Jahr per SEPA-Lastschriftverfahren entrichtet werden. Mehr ist für Halter von in Deutschland zugelassenen Pkw nicht zu tun.

Die Neuzulassung eines Fahrzeugs, für das die Abgabe zu entrichten ist, erfolgt– analog zum Verfahren bei der Kraftfahrzeugsteuer – nach Erteilung des SEPA-Mandats bei der für die Zulassung zuständigen Behörde.

b)
Halter von nicht in Deutschland zugelassenen Pkw können Vignetten über eine App, das Internet oder an physischen Zahlstellen erwerben. Hierbei müssen die Nutzer beim Erwerb der Vignette die technischen Daten selbst deklarieren und ihr Fahrzeugkennzeichen angeben. Wer keine technischen Daten angibt, zahlt den jeweils höchsten Preis (130 € für die Jahresvignette, 50 € für die Zweimonatsvignette und 25 € für die Zehntagesvignette). Nach Erwerb der Vignette wird das Fahrzeugkennzeichen im System freigeschaltet. Im Rahmen der Kontrolle durch das BAG können falsch angegebene Fahrzeug-Parameter identifiziert werden. Der Differenzbetrag zwischen zu zahlendem und tatsächlich gezahltem Betrag wird hierbei zzgl. Verwarn- oder Bußgeld nacherhoben.

Es wird eine ausreichende und wirksame Information im Ausland über die Einführung der Infrastrukturabgabe und die Möglichkeiten des Erwerbs der Vignetten erfolgen. Hierbei werden solche Informationskanäle genutzt, die einem möglichst breiten Kreis zugänglich sind, wie z.B. die Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland, die Deutsche Zentrale für Tourismus, die Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie in- und ausländische Automobilclubs.

14. Sind die Belange des Datenschutzes berücksichtigt?

Das KBA und das BAG bzw. die Infrastrukturabgabenbehörde dürfen erhobene Daten ausschließlich für die Zwecke des Infrastrukturabgabengesetzes nutzen. Eine Übermittlung, Nutzung oder Beschlagnahme dieser Daten nach anderen Rechtsvorschriften ist unzulässig.
Sofern bei der Kontrolle Fahrzeuge erfasst werden, die der Abgabenpflicht nicht unterliegen, z. B. Lkw, werden diese Bilder und Kontrolldaten sofort gelöscht. Daten, die für Verfahren der Nacherhebung bzw. für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten benötigt werden, werden nur so lange aufbewahrt, wie sie für die Erfüllung der Aufgaben erforderlich sind.

15. Wie hoch sind die Einnahmen und die Systemkosten? Wie werden die Einnahmen verwendet?

Die Gesamteinnahmen (brutto) werden jährlich mit rd. 3,9 Mrd. € prognostiziert, wobei rd. 3,1 Mrd. € auf in Deutschland zugelassene Fahrzeuge und rd. 830 Mio. € auf nicht in Deutschland zugelassene Fahrzeuge entfallen.

Die Systemkosten werden mit rd. 210 Mio. € pro Jahr (laufende Betriebs- und Personalkosten) angesetzt.

Die Einnahmen aus der Infrastrukturabgabe fließen zweckgebunden in den Verkehrsetat des Bundes und ersetzen teilweise bislang dort veranschlagte steuerfinanzierte Mittel. Die von gebietsfremden Fahrzeugen vereinnahmten Mittel (Einnahmen von rd. 830 Mio. Euro pro Jahr abzüglich der laufenden Systemkosten von rund 210 Mio. Euro pro Jahr und der Steuerentlastung) fließen zusätzlich in die Finanzierung der Straßenverkehrsinfrastruktur des Bundes.

16. Ist die Einführung der Infrastrukturabgabe EU-rechtlich zulässig?

Die Einführung der Infrastrukturabgabe, die an die allgemeine Zielsetzung der EU-Kommission anknüpft, die Nutzerfinanzierung auszuweiten, ist mit dem EU-Recht vereinbar. Dies hat die EU-KOM am 1.12.2016 bestätigt:

Die EU-Mitgliedstaaten können die Nutzerfinanzierung durch die Einführung einer Benutzungsabgabe stärken. Vor diesem Hintergrund sollen die Einnahmen aus der Infrastrukturabgabe vollständig zweckgebunden in die Verkehrsinfrastruktur fließen.

Auszug Pressemitteilung EU-Kommission vom 1.12.2016:

„Die vereinbarte Lösung wahrt das Recht der EU-Bürger auf Gleichbehandlung ungeachtet ihrer Staatsbürgerschaft, sorgt für eine gerechte Infrastrukturfinanzierung und erleichtert den Übergang zu einer emissionsarmen Mobilität. […] Die beiden Gesetze werden nach den angekündigten Änderungen gewährleisten, dass das deutsche Mautsystem mit dem EU-Recht in Einklang steht.“

17. Was sind die wesentlichen Punkte bei der Einigung mit der EU-KOM?

Die Einigung zur Einführung einer Infrastrukturabgabe mit der EU-KOM erfolgte am 01.12.2016. Die wesentlichen Eckpunkte der Verständigung betreffen die Anpassung der Staffelung der Kurzzeitvignetten und deren Tarifhöhe sowie die Erhöhung der im Kraftfahrzeugsteuergesetz aufgenommen Steuerentlastungsbeträge für die emissionsärmsten PKW der Euro-Klasse VI.

(Alle Angaben ohne Gewähr – Stand 25. Jan. 2017 – weitere Infos beim DEUVET).

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Feb 142017
 

(English below)

Die Pressemitteilung des VDA – Verband der dt. Automobilindustrie, Abt. Klassik:

„…Berlin, 15. Februar 2017

Oldtimerkennzeichen können nun auch als Saisonkennzeichen ausgeführt werden. Diese Regelung wurde am 10.02.2017 vom Deutschen Bundesrat in letzter Instanz verabschiedet.

In der 953. Sitzung des Bundesrats beschloss dieser die in Drucksache 770/16 vorgeschlagene Dritte Verordnung zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften. In der schwerpunktmäßig auf die internetbasierte Zulassungsform eingehenden Verordnung wird u. a. auf die Möglichkeit hingewiesen, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen auch Anspruch auf ein Saisonkennzeichen haben.

So heißt es auf Seite 3 der Verordnung:

§9 Absatz 3 [der bisherigen Verordnung, Anmerkung des Verfassers] wird wie folgt geändert:

a) Satz 4 wird wie folgt gefasst.
„Auch Oldtimerkennzeichen nach Absatz 1 […] können als Saisonkennzeichen zugeteilt werden.“

Zu den möglichen Veränderungen bei den Einnahmen der Kraftfahrzeugsteuer wird ausgeführt:

Infolge der Klarstellung in der FZV, dass Oldtimerkennzeichen als Saisonkennzeichen ausgeführt werden können, ist von einer großen Inanspruchnahme dieser Kombination auszugehen. Dies hat Mindereinnahmen bei der Kraftfahrzeugsteuer zur Folge.

Der Gesetzgeber geht also davon aus, dass die Möglichkeit des Saisonkennzeichens von Oldtimerfahrern stark genutzt wird.
In den Kommentierungen zu den Änderungen der FZV wird auf das Thema wie folgt eingegangen:

Zu Artikel 1 Nummer 5 (§ 9 Abs. 3 FZV)
Mit der Neufassung von Satz 4 soll klargestellt werden, dass die Kombination von Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen zulässig ist. Stimmen in der Literatur hatten anderes aus einer älteren Gesetzesbegründung hergeleitet. Für ein Verbot dieser Kombination ist aber kein sachlicher Grund ersichtlich.

Im Rahmen der Anhörung zu dieser Änderungsverordnung hatte sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) weiterhin dafür eingesetzt, die Neuregelung für die Kurzzeitkennzeichen zu überdenken. Diese sieht u.a. vor, dass als Voraussetzung für die Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens eine gültige HU nach §29 StVZO nachgewiesen werden muss. Diesem Vorschlag wurde vom Gesetzgeber nicht entsprochen…“

Wir danken dem VDA für die Überlassung dieser Informationen und sind uns sicher, daß auch die deutschen Enthusiasten diese neue Regelung begrüssen werden.

Weitere Details können der Drucksache 770/16 des Bundesrats entnommen werden.

—–


German historic vehicle owners now can have a seasonal number plate

Owners of historic vehicles in Germany (vehicles which are older than 30 years old) now can have a seasonal number plate – the well-known „H-Plate“ now gets an addition to the right about the months in which the historic vehicle may be operated – see picture example.

We are happy that as part of the „Parlamentskreis Automobiles Kulturgut“ as well as via DUEVET a number of advantages for historic vehicle owners can be achieved.

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Jan 132017
 

(English below)

In wenigen Tagen öffnet Frankreichs bekannteste und – für einige sicherlich auch interessanteste – Messe für historische Fahrzeuge, die Retromobile 2017. AUch in diesem Jahr bietet der frz. Auktionator Artcurial einige besondere Citroën-Pretiosen an:

1956 Citroën 2CV AZ „Rallye“
1990 Citroën 2CV Charleston
1990 Citroën 2CV Dolly
1986 Citroën BX 4 TC
1979 Citroën CX 2400 Prestige C-Matic
1965 Citroën DS 19 cabriolet
1962 Citroën DS 19 cabriolet
1965 Citroën DS 19 cabriolet
1969 Citroën DS 21 Coupé Rallye
1962 Citroën DS Concorde par Chapron
1938 Citroën Traction 11 B cabriolet Tonneline
1934 Citroën Traction 7 Sport roadster
1937 Citroën Traction 7C faux-cabriolet

Der Auktionskatalog online:
http://www.artcurial.com/en/asp/searchresults.asp?pg=1&ps=18&st=D&sale_no=3118+++

in einem interaktiven format:
https://issuu.com/artcurialbpt/docs/3118?e=6268161/12789934

und als PDF download:
http://www.artcurial.com/pdf/2017/3118.pdf

für die interessierten Bieter: viel Glück!

—–

The Retromobile 2017, the most prestigious French vintage car show, will soon open its doors at the Paris exhibition area at Porte de Vincennes. Like every year, a number of interesting vehicles will be part of the auction by Artcurial.

A number of interesting Citroën are for auction:

1956 Citroën 2CV AZ „Rallye“
1990 Citroën 2CV Charleston
1990 Citroën 2CV Dolly
1986 Citroën BX 4 TC
1979 Citroën CX 2400 Prestige C-Matic
1965 Citroën DS 19 cabriolet
1962 Citroën DS 19 cabriolet
1965 Citroën DS 19 cabriolet
1969 Citroën DS 21 Coupé Rallye
1962 Citroën DS Concorde par Chapron
1938 Citroën Traction 11 B cabriolet Tonneline
1934 Citroën Traction 7 Sport roadster
1937 Citroën Traction 7C faux-cabriolet

The vehicles are listed a.o. here:
http://www.artcurial.com/en/asp/searchresults.asp?pg=1&ps=18&st=D&sale_no=3118+++

The online catalogue can be in an interactive format found at:
https://issuu.com/artcurialbpt/docs/3118?e=6268161/12789934

and as PDF download:
http://www.artcurial.com/pdf/2017/3118.pdf

For those who want to place a bid – good luck!

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Dez 102016
 

(German only, sorry)

Uns hat eine email von Reiner Sowa erreicht, die wir hiermit gern an die „2CV-Community“ weiterreichen.

„…Liebe 2CV-Freundinnen und -Freunde,

unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. „Enten in Ente“ feierte am 9. Dezember 2016 seinen vierten Jahrestag! Und dann geht es in das fünfte Jahr des monatlichen Ententreffens.
Das soll natürlich gefeiert werden – nicht nur am Jahrestag, sondern im gesamten fünften Jahr von „Enten in Ente“.

Daher folgende „Enten in Ente“-Extras:

7. April: Bulli trifft Ente

12. Mai: Teilemarkt

9. Juni: Kastenenten-Treffen

14. Juli: Selbstmördertüren-Treffen

11. August: Zweirad-Klassiker treffen Ente

8. September: Teilemarkt

13. Oktober: 2CV-Sondermodelle-Treffen

8. Dezember: Jubiläum 5 Jahre „Enten in Ente“

Auch im fünften Jahr wird es keine 2CV-Anreise-Pflicht geben, obwohl wir uns über jedes Exemplar freuen. Ist die Ente defekt, das Wetter nicht oldtimertauglich oder die lange Anreise mit dem 2CV im Winter zu mühsam, können die Fremdfahrzeuge hinter der Bauernschänke versteckt werden. Die Freude gilt in erster Linie den 2CV-Fahrer/innen, dann erst kommt das sympathische rostige Blech.
Übrigens, wer aus der Ferne anreist, kann auf dem Parkplatz der Bauernschänke in seinem Fahrzeug, Wohnwagen oder Wohnmobil übernachten. Am Samstagmorgen bietet die Bauernschänke ab 11.00 Uhr Kaffee und die Gerichte der Speisekarte zum Frühstück.

Ich freue mich auf euch am C-weiten V-reitag im Monat:

9.12.2015 ab 18.00 Uhr
in und vor der Bauernschänke in

51688 Wipperfürth-Ente.

Fotos von „Enten in Ente“ gibt es auf www.sowa.de.

Allen, die nicht dabei sein können, wünsche ich ein friedvolles Weihnachtsfest und ein unfallfreies neues Jahr 2017.

Herzliche Grüße

Reiner Sowa

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Nov 262016
 

(German only, sorry)

Neues von „2CV-Tours“ aus Paraguay…

Dieses Buch ist mehr als ein Reisebericht. Es lädt ein zu einer abenteuerlichen Reise quer durch den südamerikanischen Kontinent. Die Reise startet in Paraguay führt nach Brasilien, Venezuela, Kolumbien, Equador, Peru, Bolivien und schließlich wieder zurück an den Anfangspunkt. Was der Autor und seine Domi dabei alles erleben, welche technischen und zwischenmenschlichen Hürden sie meistern, von Brückenreparatur bis hin zur salzigen Liebeserklärung, wird mit der nötigen Portion Humor geschildert. Anders als der allgemeine Trend: größer, stärker, Hightech-Perfektion etc. ist hier die Devise „zurück zu den Ursprüngen“. Das Nichtvorhandensein von technischer Überwachung Sicherheitsaposteltum und anderen unter Umständen blödsinnigen Vorschriften hierzulande lassen das Leben zum Erlebnis werden.

Über Walter Schäffer

Walter Schäffer wurde 1950 in Buchenau im Kreis Biedenkopf in Deutschland auf der Wiese neben der Mühle geboren. Er hat selbst vier erwachsene Kinder. Seit er 1982 Deutschland verlassen hat um nach Südamerika auszuwandern hat er in Paraguay sein Zuhause gefunden und ist fast zu einem vollwertigen Latino geworden. Er lebt mit seiner Paraguayischen Frau und Familie in Coronel Oviedo, von wo aus er schon so manches Reiseabenteuer mit seinen selbst hergerichteten Enten unternommen hat. Er versteht sich selbst eigentlich weniger als Buchautor, sondern eher als Freizeitdisponent.

Preis: 5,99 €
Seitenanzahl: 310
ISBN: 978-3-7380-9381-0

Leseprobe: hier.

Das Buch ist bei den einschlägigen Händlern zu beziehen.

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Nov 202016
 

(German only, sorry)

Eine ganze Reihe von Reparaturanleitungen, die unter dem Titel „Jetzt helfe ich mir selbst“ vielen Enthusiasten geläufig sind, sind für Citroën-Fahrzeuge verfügbar:

Citroen 2 CV 4/2CV 6 (189)
Citroen 2 CV bis HE75 ARA260
Citroen 2 CV Dyane (POD) bis 9/90 Bd12
Citroen 2 CV/Dyane/Dyane 6/ Mehari(ab 75) ARA 340
Citroen 2CV alle Mod.u. Bauj ARA 1202
Citroën AX (171) a.3/87(POD)
Citroën Berlingo/Peugeot Partner ARA 1250
Citroën BX ARA 988 POD
Citroen CX ab 1976 ARA 618
Citroen CX Bd.94 POD
Citroen CX He.74-1981 ARA612
Citroen D (217) POD
Citroen Dyane 4 u.6 ARA 177
Citroen GS 302 ARA POD
Citroen Jumper/Fiat Ducato … ARA 1261
Citroen Jumper/Peugeot POD Boxer (94/00) ARA 1239
Citroen LN ARA 334 POD

und auch eine Reihe anderer Automobil-Hersteller und -Modelle.

Die komplette Liste mit mehr als 570 verfügbaren Titeln steht zum Download zur Verfügung.

Für den Bezug sei der Verweis auf die einschlägigen Buchlieferanten wie z.B. www.robri.de und www.garage2cv.de verwiesen (die wir den bekannten Grossisten bevorzugen)…

Wir danken den Paul Pietsch Verlage GmbH & Co. KG aus Stuttgart für die Überlassung der Informationen!

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Okt 312016
 

(German only, sorry)

SITZUNGSPROTOKOLL

Zeit: 17. Oktober 2016, 14:00 bis 17:45 Uhr
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.600
Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

Anwesend: vgl. Teilnehmerliste

TOP 1 Eröffnung der Sitzung & Begrüßung
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sitzung. Der Vorsitzende berichtet über die terminbedingten Absagen der eingeladenen Landesverkehrsminister. Die Einladungen sollen erneuert werden. Überdies wäre denkbar, dass Vertreterinnen und Vertreter des Parlamentskreises gezielte Gesprächstermine mit ausgewählten Ministern vereinbaren und die Anliegen des PAK in den Ministerbüros vor Ort vertreten.

TOP 2 Bericht der Arbeitsgruppe „Kennzeichen“
Matthias Gerst | TÜV SÜD Auto Service GmbH

Matthias Gerst berichtet über die ersten Ergebnisse der neu eingerichteten Arbeitsgruppe „Kennzeichen“ [an der auch die ACI mitarbeitet, Anm. der Amicale Citroën]. Zunächst wurden Problemfelder zusammengetragen sowie Handlungsempfehlungen für den Parlamentskreis aufgezeigt. Die verwendete Präsentation wird dem Protokoll beigefügt.

Matthias Gerst verweist auf eine allzeit mögliche Mitarbeit der Mitglieder des Parlamentskreises in der Arbeitsgruppe. Anregungen und Beteiligungswünsche können direkt an ihn gesendet werden.

Bernd Scheelen verweist auf die wiedereingeführten Kennzeichen von Altkreisen, die im Zuge der Kennzeichenliberalisierung wieder vergeben werden. Daher sollten die verwaltungsseitigen Voraussetzungen geschaffen werden, um historischen Fahrzeugen traditionelle Kennzeichen ohne blaues EU-Feld erteilen zu können.

Johannes Götze berichtet dem Parlamentskreis vom aktuellen Stand seines jahrelangen Einsatzes zur Erlangung kleiner Motorradkennzeichen für historische Fahrzeuge. Nachdem das Anliegen der historischen Motorradbesitzerinnen und –besitzer in den Bund-Länder-Fachausschuss „Technisches Kraftfahrtwesen“ (BLFA-TK) in Kiel erfolgversprechend eingebracht wurde, gibt es seitens der zuständigen Länder noch immer keine einheitliche Regelung zur Kennzeichenerteilung. Einigen Positivbeispielen stehen zahlreiche negative Erfahrungen gegenüber. Johannes Götze berichtet von einer erneuten Rücksprache mit einem sehr engagierten Christian Theis im Bundesverkehrsministerium. Er vermittelte einen weiteren Kontakt zu Stephan Reichert aus dem BMVI. Herr Reichert hat den Bund-Länder-Fach-Ausschuss „Fahrzeugzulassung“ (BLFA-FZ) eingebunden. Die Thematik kam auf die Ausschusstagesordnung, musste jedoch auf die nächste Sitzung am 14. und 15. November 2016 verschoben werden. Positiv ist in diesem Zusammenhang, dass dort die unterstützende Positionierung des BLFA-TK berücksichtigt wird.

Franz Graf zu Ortenburg regt Überlegungen an, die Problematik der kleinen Kennzeichen mit der gesamten Kennzeichenthematik zu verknüpfen und konzentriert auf bestehenden Änderungen hinzuwirken. Vorteil dieses Verfahrens wäre eine umfassende Behandlung der Problematik, die einem möglichen Schwinden von Unterstützung durch eine immer wiederkehrende Behandlung einzelner Kennzeichenprobleme verhindert.

Matthias Gerst unterstützt generell die Intentionen eines gebündelten Vorgehens, aber in diesem speziellen Fall sind die Anliegen der Besitzerinnen und Besitzer historischer Motorräder so weit vorangeschritten, dass eine Verfahrensänderung zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlich kontraproduktiv wäre.Johannes Götze bittet ebenfalls darum, die Kennzeichenthemen jetzt nicht mehr mit dem Vorgang der kleinen Motorradkennzeichen zu vermischen. Der Parlamentskreis teilt diese Ansicht im Wesentlichen.

Stephan Joest bittet anwesende Parlamentskreismitglieder aus dem Kreise der Politik oder namhafter Verbände zu prüfen, ob sie sich zur Erhöhung der Wirksamkeit an der Arbeitsgruppe aktiv beteiligen.

Carsten Müller berichtet dem Parlamentskreis über ein an ihn heran getragenes Kennzeichenprobleme im Bereich amphibischer Fahrzeuge. Aufgrund verschiedenster Regelungen in den Bundesländern sowie spezifischen Anforderungen bei einem Betrieb der Fahrzeuge auf Wasser und Land treten Probleme mit Mehrfachkennzeichnungen auf, die eine rechtskonforme Nutzung der Fahrzeuge teilweise sogar verhindern. Diesen Vorgang wird er der Arbeitsgruppe zur Kenntnis reichen. In diesem Kontext verweist er nochmals auf die Beteiligungsmöglichkeiten an der Arbeitsgruppe durch Kontaktaufnahme mit Matthias Gerst.

TOP 3 Bericht der Arbeitsgruppe „Zustandsnoten“
Norbert Schröder | TÜV Rheinland Classic Car Competence Center

Norbert Schröder skizziert die ersten Erkenntnisse der Arbeitsgruppe „Zustandsnoten“. Die Präsentation wird dem Protokoll beigefügt. Anhand bestehender Bewertungssysteme und verschiedener Beispiele wird die Komplexität der Materie herausgearbeitet. Die emotionale Bedeutung und Authentizität eines historischen Fahrzeugs lassen sich nicht durch ein Notensystem beschreiben. Andererseits besteht das berechtigte Interesse, beispielsweise auf der Seite der Versicherungswirtschaft, nach einem allgemeinverständlichen und mathematisch verwendbaren Notensystem.

Jörn-M. Müller Neuhaus sieht möglicherweise in einem kombinierten Bewertungssystem aus Note und ergänzender Beschreibung eine Lösungsmöglichkeit. Er ist sich jedoch der Emotionalität und schwer vergleichenden subjektiven Wahrnehmung in diesem Themenbereich bewusst. Peter Schneider verweist in diesem Kontext auf das bestehende Bewertungssystem der FIVA. Dr. Gundula Tutt sieht die Gefahr, dass zwei kombinierte Bewertungsmaßstäbe schnell zu umfassend werden könnten. Carl Christian Jancke plädiert für ein zweigeteiltes Bewertungssystem, wonach die hochpreisigen und außergewöhnlichen Oldtimer auf Basis eines umfassenden Wertgutachtens bewertet werden und alle anderen Fahrzeuge mit einem standardisierten Notensystem. Matthias Gerst verweist auf bereits existierende Doppelbewertungssysteme. Stefan Eck schlägt vor, bestehende Bewertungssysteme zu prüfen, Korrekturbedarf zu lokalisieren und zu ergänzen.

Carsten Müller fasst den Tagesordnungspunkt kurz zusammen und verweist die Parlamentskreismitglieder auf die Möglichkeit, sich aktiv in die Arbeitsgruppe einzubringen.

TOP 4 Möglichkeiten der technikhistorischen sowie restaurierungswissenschaftlichen Forschung
Prof. Ruth Keller | Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Prof. Ruth Keller berichtet dem Parlamentskreis über die Erhaltung und Restaurierung von automobilem und weiterem technischem Kulturgut an Hochschulen und Universitäten. Aufgezeigt werden die begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen der wissenschaftlichen Forschungsarbeit und welche Ergebnisse dennoch erzielt werden. Die Präsentation wird dem Protokoll beigefügt.

Stephan Joest verweist in diesem Kontext auf die in früherer Sitzung ausgeführte Notwendigkeit einer Konservierung und Restaurierung digitaler und elektronischer Komponenten an historischen Fahrzeugen. Dieser Bedarf wird in nächster Zukunft steigen und sollte in der wissenschaftlichen Begleitung der Thematik ebenfalls berücksichtigt werden.

Dr. Gundula Tutt verweist auf einen bestehenden Lehrstuhl in Stuttgart, der sich ebenfalls mit technikhistorischer und restaurierungswissenschaftlicher Forschung befasst.

TOP 5 Schadstoffbelastung und Fahrverbote, Blaue Plakette
Carsten Müller | MdB
Peter Schneider | DEUVET e.V.
Gregor Schulz | OLDTIMER MARKT

Peter Schneider führt in die Thematik Schadstoffemission im Straßenverkehr sowie aktuelle Ansätze und Diskussionen zur Emissionsbegrenzung aus. Stefan Röhrig betont die Aktualität und verweist darauf, dass die blaue Plakette unter Maßgabe der historischen Fahrzeuge für den VDA eine akzeptable Regelung gewesen wäre. Begründet wird diese Position mit der erklärten Anbindung der blauen Plakette an das bestehende Plakettensystem. Für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen ist darin eine Ausnahme geregelt.

Zudem wird darauf verwiesen, dass auch alte Benzinmotoren bei der Einhaltung von Partikelgrenzwerten vor ernsthaften Schwierigkeiten stehen werden.

Carsten Müller führt aus, dass das Thema Emissionen auf absehbare Zeit auf der politischen Agenda stehen wird. Es werden zahlreiche Aspekte ausgeleuchtet werden müssen. Fakt ist, der Entwurf zur Euro 6-Plakette wurde als „nicht entscheidungsreif“ zurückgezogen und aktuell gibt es keine veröffentlichte, belastbaren Ausarbeitungen der Bundesministerien dazu. Insgesamt gibt es in diesem Punkt zahlreiche Faktoren, die es zu untersuchen und diskutieren gibt. Exemplarisch führt Carsten Müller die Setzung von Grenzwerten im Bereich Feinstaub an. So ist in der entsprechenden Richtlinie über Luftqualität und saubere Luft in Europa ein Jahresmittelwert von 40 µg/m3 Luft zulässig und gleichzeitig ist in der Arbeitsstättenverordnungen ein deutlich höherer Feinstaubwert akzeptiert, der eine Dauerbelastung von bis zu 3 mg/m3 Luft erlaubt.

Zum Thema Feinstaub wird dem Protokoll eine Präsentation vom Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Prof. Dr. Thomas Koch beigelegt. Sie setzt sich anschaulich mit der Immission am Messpunkt „Stuttgart Neckartor“ auseinander.

Johannes Hübner kritisiert Meldungen, wonach die Bundesländer ein Verbot der Verbrennungsmotoren ab 2030 fordern. Darüber hinaus fehle ihm in dem gesamten Kontext eine Gesamtbetrachtung des Verkehrseinflusses auf das Klima. In der Relation aller Einflüsse auf die Luft zeichnet sich der Straßenverkehr für maximal sieben Prozent der Luftschadstoffe verantwortlich. Die alleinige Fokussierung auf Fahrverbote von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren kann nicht die Lösung sein. Über bestehende Fahrverbote in Europa informiert die Seite: http://www.urbanaccessregulations.eu.

Die Stellungnahme des Bundesrates vom 23. September 2016, wonach die Bundesländer mehrheitlich ab Jahr 2030 nur noch emissionsfreie PKW zulassen wollen, trifft auf umfassendes Unverständnis des Parlamentskreises. Carsten Müller ergänzt, dass diese Entscheidung selbst von einigen Länderverantwortlichen nicht mehr geteilt wird und sie ihre Entscheidung unmittelbar nach der Sitzung wieder relativiert haben. Diese Beschlussfassung wird von den Ländern sehr wahrscheinlich nicht zu halten sein.

In diesem gesamten Kontext sind ebenfalls weiterer Mobilitätskonzepte einzubeziehen, beispielweise elektrische Antriebe, hybride Antriebe, Brennstoffzellen etc. pp. Der Parlamentskreis ist jedoch nicht der richtige Adressat, um die Mobilität der Zukunft umfassend zu begleiten und stetig zu bewerten.

Unstrittig ist, dass im Zuge der anstehenden Diskussionen zu Fahrzeugemissionen eine kritische Situation für den dauerhaften Erhalt der klassischen Fahrzeuge auf der Straße entstehen könnte und dass sich der Parlamentskreis gezielt damit beschäftigen muss. Carsten Müller schlägt jeweils eine Befassung im Parlamentskreis vor, wenn konkrete Ausarbeitungen seitens des Gesetzgebers vorliegen und Auswirkungen auf Oldtimer im Straßenbild zu erwarten sind. Wird von einem Mitglied des Parlamentskreises ein Handlungsbedarf erkannt, bitte Carsten Müller um kurzfristige Nachricht an sein Büro, um aktiv werden zu können.

Zur allgemeinen Kenntnis der Mitglieder wird das Protokoll um den Vergleichsrechner des UMBReLA-Projektes ergänzt. Das vom Bundesumweltministerium unterstützte Projekt vergleicht Umweltwirkungen von Fahrzeugen mit denen eines Elektroautos, eines Plugin-Hybrid-Fahrzeugs und eines Verbrennungsfahrzeugs neuester Bauart. Der überaus interessante Rechner ist zu erreichen unter:
http://www.emobil-umwelt.de/index.php/umweltrechner

TOP 6 Verschiedenes
Stefan Röhrig informiert den Parlamentskreis über das laufende Verfahren zur „Dritten Verordnung zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“. Die Verbände hatten die Möglichkeit, bis zum 12. Oktober eine Stellungnahme abzugeben. Der VDA hat diese Möglichkeit genutzt, aber sieht innerhalb des Verfahrens keine Möglichkeit, die mit der Zweiten Verordnung erfolgten Änderungen im Bereich der Kurzzeitkennzeichen zu revidieren. Kritisch bewertet er auch eine Passage im Verordnungsentwurf, nach dem rote Oldtimerkennzeichen „nur zuverlässigen Haltern von Oldtimern“ zugeteilt werden können. Carsten Müller führt dazu aus, dass das Eignungskriterium im deutschen Rechtssystem bekannt und bewährt ist, beispielsweise im Jagdrecht. Es wird bisher schon verwendet, um ungeeignete Personen auszuschließen.

Im Namen des Parlamentskreises wird im federführenden Bundesverkehrsministerium zur Auslegung und Interpretation dieser Formulierung nachgefragt. Die Antwort wird den Mitgliedern entsprechend nachgeliefert. Wie bereits in der vorherigen Sitzung des Parlamentskreises ausgeführt, sieht Carsten Müller keine Möglichkeit, die mit der Zweiten Verordnung vorgenommenen Einschränkungen zur Erteilung der Kurzzeitkennzeichen wieder zurückzunehmen. Die Intentionen des Ministeriums sind nach den kriminellen Missbrauchsfällen nachvollziehbar. Korrekturen waren lediglich im laufenden Verfahren der zweiten Novellierung denkbar, sind von Beteiligten jedoch nicht oder viel zu spät erkannt worden.

Knut Simon berichtet dem Parlamentskreis über die Geschichte eines viertürigen VW Golf GTI, Baujahr 1978 und seiner Fahrer. Zusammen unternahmen sie 1980 eine Tour durch Nordafrika. Das Auto verschwand 1989 in einer Scheune und wurde erst 2015 wieder entdeckt. Die Projektträger planen den Neuaufbau und das Comeback des GTI mit einer Reise durch Nordafrika. Für die erforderliche Vorbereitung sowie die Tour werden Unterstützer gesucht.
Weiterführende Informationen gibt es unter: http://hamburgsahara.de

Stefan Röhrig schlägt vor, sich als Parlamentskreis auch einmal mit Kritikern automobiler Kultur und historischer Fahrzeuge persönlich auseinanderzusetzen. Grundsätzlich begrüßen die Mitglieder den Vorschlag, wenn jedoch einige Faktoren berücksichtigt werden. So sollten dafür nur kritische Positionierungen in Betracht kommen, die eine Diskussions- und Kompromissbereitschaft signalisieren. Manifestierten Ideologien ist im PAK kein Raum zu bieten. Franz Graf zu Ortenburg schlägt vor, zunächst die Entscheidung der UNESCO-Kommission abzuwarten, um aus noch festerer Position argumentieren zu können. Carsten Müller bittet die Mitglieder sich mit Vorschläge an ihn zu wenden, in welcher Form und mit welchen Gesprächspartner dieser Austausch denkbar wäre. Sein Büro wird die eingehenden Vorschläge sammeln, verdichten und in der kommenden Sitzung des Parlamentskreises vorstellen.

Carsten Müller bittet den Parlamentskreis um Einschätzung, inwiefern eine Befassung mit dem Thema „Markenrechte“ auf einer der nächsten Sitzungen gewünscht wird. Mehrheitlich wird ein Bedarf gesehen. Carsten Müller wird die Thematik aufarbeiten und in einer der nächsten Sitzungen auf die Tagesordnungen setzen.

Stefan Röhrig bittet um einen Sachstand der Arbeiten des IAK. Carsten Müller berichtet, dass sich seit dem Bericht in der letzten Sitzung des Parlamentskreises am 20. Juni 2016 keine Änderung im laufenden Verfahren ergeben hat. Das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) prüft noch immer die eingegangenen Anträge. Eine Entscheidung der DUK wird im November/Dezember 2016 erwartet. In diese Richtung gibt es gegenwärtig keine Handlungsoptionen für den Verein.

Sobald eine Entscheidung der DUK, respektive der KMK und BKM, getroffen wurde, wird der Parlamentskreis darüber informiert. Nichtsdestotrotz haben die Vereinsmitglieder in den letzten Wochen und Monaten bereits transnationale Gespräche geführt, beispielsweise in Mexiko oder Serbien. Vor Ort wurden Chancen genutzt, um die Ziele des Vereins vorzustellen. Ziel ist es, internationale Unterstützung unseres Anliegens zu finden. Das ist wichtig, da die UNESCO bereits zahlreiche materielle und immaterielle deutsche Projekte ausgezeichnet hat und somit Projektanträge anderer Staaten, z.B. aus Osteuropa, bei gleicher Eignung einen gewissen Vorzug erfahren. Der große Vorteil der automobilen Kultur ist die unstrittig transnationale Bedeutung über nationale und kontinentale Grenzen hinweg.

Für eine Aussprache war das Thema „Traktorführerschein“ angemeldet. Da historische Landmaschinen vor allem auch bei Oldtimerveranstaltungen zum Einsatz kommen, aber an der Sitzung leider niemand aus dem Bereich der historischen Landmaschinen teilnehmen konnte, wird der Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung geschoben.

Carsten Müller verweist kurz auf ein Buch von Haiko Prengel. Er hat mit zahlreichen Mitgliedern des Parlamentskreises Gespräche geführt. Daraus entstand das Buch “99 Oldtimer – aus denen sie nie wieder aussteigen wollen“. Er erschien am Sitzungstag im Geramond Verlag.

Carsten Müller zählt zum Ende der Sitzung noch verschiedene Termine auf. Am 8. Dezember 2016 findet im Verkehrsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages ein Sachverständigengespräch zum Thema Verlängerung der HU-Fristen für Oldtimer statt. Carsten Müller wird versuchen, diesen Termin als Vorsitzender des Parlamentskreises wahrzunehmen.

Am 12. und 13. Mai 2017 wird die 12. AvD Rund um Berlin-Classic veranstaltet. Wer sich dafür interessiert, kann sich unter: http://www.rundumberlin-classic.de informieren oder sich direkt an Sebastian Groehl wenden.

Nächste Sitzung
Die Teilnehmer diskutieren die Terminierung der nächsten Sitzung des Parlamentskreises. Mehrheitlich wird beschlossen, vom bisherigen Sitzungstag abzuweichen. Die nächste Sitzung wird auf einen Freitag, der zugleich Sitzungstag des Bundesrates ist, terminiert. Somit soll die Teilnahmewahrscheinlichkeit seitens der Länderminister erhöht werden.

Daher findet die nächste Sitzung des Parlamentskreises am Freitag, 10. März 2017, 12:00 Uhr statt.

Es gilt den geänderten Sitzungstag sowie den geänderten Sitzungsbeginn zu beachten! Die Einladung wird rechtzeitig versendet.

Die Dokumente im Einzelnen:

00 Potokoll

01 TOP2-Arbeitsgruppe-Kennzeichen

02 TOP3-ArbeitsgruppeZustandsnoten

03 TOP6 Flyer Sahara Golf Projekt

04 zu TOP5 Prof. Koch KIT NOx – 20160908

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Aug 312016
 

(en Francais au-dessous)

Ein neues Buch zu einer besonderen Facette der Geschichte von Panhard ist erschienen.

Der Autor, Etienne de Valance, trat dem Unternehmen Panhard Anfang 1950 bei. Es ist einer der letzten direkten Zeugen des Epos dieser wichtigen französischen Marke. Direkt dem damaligen Unternehmensleiter Jean Panhard unterstellt, ist Etienne Valance zuständig für das sportliche Engagement von Panhard. Die Autos sind auf allen europäischen Strecken unterwegs – natürlich auch bei den berühmten „24 Stunden von Le Mans“ – und das sehr erfolgreich.

Eine umfangreiche Buchbesprechung findet sich auf Zwischengas.com.

Seitenzahl: 128 Seiten, Hardcover
Herausgeber: Autodrome Editions (7. Juli 2016)
aus der Reihe: „Les dossiers de l’automobile“
Sprace: französisch
ISBN-10: 2910434559
ISBN-13: 978-2910434557
Abmessungen: 25,9 x 1,4 x 23,8 cm

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Nouveau Livre sur Panhard – „Mes Années Panhard“
L’auteur, Etienne de Valance, est entré chez Panhard au début des années 1950. Il est de ce fait l’un des derniers témoins directs de l’épopée de cette importante marque Française. Attaché à la Direction Générale, bras droit de Jean Panhard en personne, Etienne de Valance aura notamment en charge la gestion sportive de la firme de la Porte d’Ivry, et emmènera ses bolides sur tous les circuits d’Europe, dont les 24 Heures du Mans, avec succès !

Broché: 128 pages
Editeur: AUtodrome Editions (7.7.2016)
Collection: Les dossiers de l’automobile
Langue: Français
ISBN-10: 2910434559
ISBN-13: 978-2910434557
Dimensions du produit: 25,9 x 1,4 x 23,8 cm

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Aug 272016
 

(English below, en Francais au-dessous)

Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit der MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH in Soltau den Mitgliedern der deutschen Citroën- und DS-Clubs erneut ein Angebot für Schmierstoffe für historische Fahrzeuge und Youngtimer weiterreichen zu können.

Mit dem Code „Citroen2016“ erhalten die Clubmitglieder im Rahmen des Aktions-Angebots der Classic-Linie von Mathy im Webshop unter www.mathy.de/shop 25 Prozent Rabatt auf ihren Einkauf.

Angebote u.a.:

Art.-Nr. Artikel-Bezeichnung Angebots-Preise für Citroën Clubs
1411-2 MATHÉ Classic Bleiersatz 250 ml 9,90 € statt 12,90 €
1410-2 MATHÉ Classic Stabilisator 250 ml 11,95 € statt 14,95 €
1121-3 MATHÉ Classic Getriebeöl-Zusatz 500 ml 25,95 € statt 29,95 €
1160-4 MATHÉ Classic Motorenöl-Zusatz 1 Liter 39,90 € statt 46,90 €

Hinweis:

Das Angebot ist zeitlich befristet bis 31. Dezember 2016 und gilt nur für Citroën Clubs bzw. deren Mitglieder, sowie für haushaltsübliche Mengen.

Weitere Infos im Flyer; für darüber hinausgehende Auskünfte wenden sich Interessierte bitte an den Hersteller direkt.

Bitte merken Sie sich auch das 1. September-Wochenende 2016 vor. Der Hersteller ist dann wieder beim Hamburger Stadtpark-Revival vertreten und laden alle Interessierten am Stand zu „Benzin“-Gesprächen ein.

Gute Fahrt!

PS: Die Amicale vermittelt nur ehrenamtlich die Angebote zwischen Industrie und Clubs, ist aber insbes. nicht finanziell beteiligt oder begünstigt.

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logo.mathy-schmierstoffe

Mathy Offers a Special Discount on Lubricants and Additives for Citroën Clubs

We are happy to share with you that the German manufacturer MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH based in Soltau has prepared a special offer for the members of the German Citroën and DS clubs – a discount of 25 Per Cent is given to special lubricants and additives which are for example beneficial for CX and other vehicles.

The discount examples are given above in the table and the coupon tagged „Citroen2016“ can be redeemed in the Mathy Web Shop.

The offer is limited to non-industrial or and non-reseller volumes, so for personal use only, and also limited in time until end of 2016.

This is not the first time that the Amicale Citroën and DS Deutschland can promote an industrial benefit to the Amicale-accredited clubs in Germany. The cooperation with Mathé / Mathy is well established and we are proud to be able to continue value-added services to our clubs and members.

For further details about the products and services, interested parties should contact the company directly (see linked flyer).

For those who happen to be at the first September weekend in Hamburg: at the „Stadtpark-Revival“ festival the manufacturer will be present and invites all interested people to visit their booth and discuss further details…

Enjoy the benefits!

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Mathy offres un rabais spécial sur les lubrifiants et additifs pour membres des clubs Citroën et DS

Nous sommes heureux de partager avec vous que le fabricant allemand „MVG Mathé-Schmierstofftechnik GmbH“ basée à Soltau a préparé une offre spéciale pour les membres des clubs Citroën et DS allemands – une réduction de 25 pourcent est donnée aux lubrifiants spéciaux et additifs qui sont par exemple bénéfique pour CX et d’autres véhicules.

Les exemples d’offre sont donnés ci-dessus dans le tableau. Le coupon „Citroen2016“ peuvent être utilisés dans le Web Shop de Mathy.

L’offre est limitée à des volumes non-industriels ou et non-revendeur, donc pour un usage personnel seulement, et aussi limitée dans le temps jusqu’à la fin de l’année 2016.

Ce n’est pas la première fois que l’Amicale Citroën et DS Deutschland peuvent promouvoir un avantage industriel pour les clubs de l’Amicale accrédités en Allemagne. La coopération avec Mathé / Mathy est bien établie et nous sommes fiers d’être en mesure de poursuivre les services à valeur ajoutée à nos clubs et les membres.

Pour plus de détails sur les produits et services, les parties intéressées doivent contacter directement la société (voir lien: flyer – desolé, en Allemand).

Profitez des avantages!

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Aug 252016
 

(in English below, en Francais au-dessous)

Rechtzeitig zum ICCCR 2016, dem Citroën World Meeting in Middachten/NL vor einigen Tagen hat die „Amicale Citroën Internationale (ACI)“ ihren Webauftritt renoviert und in ein neues Layout überführt.

Die Website auf www.amicale-citroen-internationale.org ist mit einem neuen sog. „responsive Design“ ausgestattet, das auch auf allen Tablets und Smartphone gut lesbar ist. Sie adressiert insbesondere diejenigen, die direkt über die neuesten Entwicklungen für die Citroën und DS Clubs weltweit informiert werden wollen.

Die Anmeldung zum ACI Newsletter ist kostenfrei und für jedermann möglich.

Die derzeit neuen Themen adressieren die zukünftigen internationalen Treffen wie beispielsweise das 2CV World Meeting 2017 in Portugal, 2019 in Kroatien, aber auch bereits erste Informationen zum 100-jährigen Firmenjubiläum der Marke sowie das nächste Welttreffen aller Citroënisten und DS-Fans im Jahr 2020 im polnischen Torun.

Weitere Informationen hier:

www.amicale-citroen-internationale.org

Viel Spass beim Lesen!

new-amicale-aci-homepage

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New ACI Website Launched

Just in time for the Citroën World Meeting „ICCCR 2016“ in Middachten / NL few days ago, the international association „Amicale Citroën Internationale (ACI)“ has renovated its website and transferred to a new layout.

The site www.amicale-citroen-internationale.org is has integrated a new web feature known as „responsive design“ which a.o. provides more reading convenience on mobile devices such as tablets and smartphones. Also it provides better readability and a clean layout. The ACI addresses in particular those who want to be informed directly about the ACI’s latest developments for the Citroën and DS clubs around the globe.

Registration for the ACI Newsletter is possible free of charge, and all information is accessible to ACI Delegates and everyone.

The present new topics address the future international meetings such as the „2CV World Meeting 2017“ in Portugal, it’s successor 2019 in Croatia, and also includes the first information on the 100th anniversary of the brand and the next World Meeting of all Citroënists and DS fans in 2020 in the Polish city Torun who had already successfully hosting the 2015 2CV World Meeting with more than 2700 participating vehicles.

More information here:

www.amicale-citroen-internationale.org

Enjoy reading!

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Nouveau site Web de l’ACI est lancé

Juste à temps pour la réunion Citroën mondiale „ICCCR 2016“ á Middachten/Pays-Bas quelques jours avant, l’association „Amicale Citroën Internationale (ACI)“ a rénové son site internet et transféré à une nouvelle mise en page.

Le site www.amicale-citroen-internationale.org a intégré une nouvelle fonctionnalité web appelé „responsive design / site web adaptif“ qui aussi fournit plus de commodité de lecture sur des appareils mobiles tels que les tablettes et les smartphones. L’ACI traite en particulier ceux qui veulent être informés directement sur les derniers développements de l’ACI pour les clubs Citroën et DS dans le monde entier.

Inscription à la „newsletter ACI“ est possible gratuitement, et toutes les informations sont accessibles aux délégués ACI et tout le monde.

Les présents nouveaux sujets portent sur les futures réunions internationales telles que la „Rencontre mondiale 2CV 2017“ au Portugal, et aussi le successeur 2019 en Croatie. Le site comprend également les premières informations sur le 100e anniversaire de la marque en 2019, et la prochaine rencontre mondiale de tous les Citroënists et DS en 2020 dans la ville polonaise de Torun qui avait déjà accueilli avec succès la „2CV Rencontre mondiale 2015“ avec plus de 2700 véhicules participants.

Plus d’informations ici:

www.amicale-citroen-internationale.org

Bonne lecture!

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Aug 222016
 

(english below, en francais au-dessous)

Der französische Modellauto-Kleinserienhersteller „St. Hubert 92“ aus dem Pariser Umland hat auf eine neue Serie von Citroën 2CV samt Hippie-Wohnwagen hingewiesen, die ab sofort auf seiner Webseite zum Erwerb zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen hier:

www.car-horse.fr/nos-modeles-car-horse-car-horse-citroen-2cv-berline-caravane-hippie.html

Viel Spass!

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New 2CV Plus Caravan Miniature

The French miniature series manufacturer „St. Hubert 92“ has pointed us to a new series of Citroën 2CV with a „hippie-style“ caravan which is now available on their website:

www.car-horse.fr/nos-modeles-car-horse-car-horse-citroen-2cv-berline-caravane-hippie.html

Enjoy!

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Nouvelle miniature – 2CV Plus Caravane

Le manufacteur des miniatures „St. Hubert 92“ vous présente notre nouvelle Citroen 2 CV avec sa caravane Hippie, disponible sur le lien suivant:

www.car-horse.fr/nos-modeles-car-horse-car-horse-citroen-2cv-berline-caravane-hippie.html

Amusez-vous!

st-hubert-92.car-horse-2cv-caravane

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Jul 122016
 

(English below, en Francais au-dessous, en Nederlands!)

Citroën kommt mit einem kleinen Familienauto relativ spät auf den Markt. Die Wettbewerber haben dieses Marktsegment seit geraumer Zeit für sich entdeckt, als Citroën das Modell GS im August 1970 präsentiert. Mit seinem schlanken Design, hervorragender Federung, einem umfangreichen Armaturenbrett und nicht zuletzt dem geräumigen Kofferraum setzt setzt der GS sofort einen neuen Standard in seiner Klasse.

Zwar gibt es auch Nachteile, aber wenn man einen genaueren Blick auf das Modell wirft, entdecken die Käufer ein gut ausbalanciertes Auto. Bald erweitert Citroën die GS-Modellpalette mit dem „Break“ (Kombi) und dem praktischen „Service“ (Lieferwagen). Das Top-Modell wird der „Birotor“, ein GS mit Wankelmotor. Im September 1979 wird der GS durch den GSA ersetzt, die nun als Fünftürer gründlich modernisiert wurde. Im Juli 1986 verlässt der letzte GSA die Fabrik; damit endet die erfolgreiche Karriere des GS und GSA nach 16 Jahren.

In dem Buch beschreibt Autor Marc Stabel die Geschichte des Citroën GS und GSA. Durch zahlreiche Fakten und viele bisher unbekannte Fotos erhält der Leser einen ausführlichen Einblick in die Entwicklung, Hintergrund und den historischen Kontext. Auf etlichen Seiten wird die Entwicklung aller Modelle über die Baujahre beschrieben und macht dieses Buch als Standard-Nachschlagewerk für jeden Liebhaber dieses Fahrzeugs.

Das Buch kann bei www.citrovisie.com für 37,50 Euro bestellt werden.

Die Eckdaten:
Citroën GS & GSA – topklasse in het middensegment (dt. Übersetzung: „Topmodell der Mittelklasse“)
ISBN 978-90-815208-6-7
22 x 24 cm, 264 pgs
in Holländisch
Autor: Marc Stabèl

Vielen Dank an Thijs van der Sanden für diese Info!

Hier noch einige Bilder und Eindrücke vom Buch in unserer Galerie – (C) Thijs van der Sanden.

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New Book „Citroën GS & GSA“

Citroën is rather late with a small family car. Competitors have already discovered this segment for quite some time when Citroën presents the GS in August 1970. But with its sleek design, superb suspension, complete dashboard and spacious trunk the GS immediately sets a new standard in its class. True, there are also downsides, but if you take a closer look, you’ll see a well-balanced car. Soon Citroën expand the GS range further with the Break (Estate) and the practical Service. The top model is the Birotor, a GS with a rotary engine. In September 1979, the GS is replaced by the GSA, which has been thoroughly modernized and now features the long-awaited fifth door. In July 1986 the final GSA leaves the factory, thus ending the successful careers of the GS and GSA after 16 years.

In this book, author Marc Stabèl describes the history of the Citroën GS and GSA. By means of numerous facts and many previously unpublished photos, the development, background and historical context are described extensively and the same goes for the evolution of all types from year to year, which makes this an essential reference book for every enthusiast.

The book can be ordered at www.citrovisie.com for 37,50 Euro.

Key facts:
Citroën GS & GSA – topklasse in het middensegment (top class in the middle segment)
ISBN 978-90-815208-6-7
22 x 24 cm, 264 pgs
Dutch language
Author: Marc Stabèl

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Nouveau livre sur „Citroën GS & GSA“

Citroën est tout simplement en retard pour la création d’un modèle de classe moyenne. La concurrence a longuement et largement exploré ce segment quand Citroën présente la GS en Août 1970. Mais avec son style élégant, superbe suspension, tableau de bord complet et coffre spacieux, la GS fait immédiatement office de nouvelle référence dans sa catégorie. Certes, il y a des mauvais points, mais si on regarde bien, on voit un ensemble bien équilibré. Citroën augmente rapidement sa gamme avec un Break et une version Service très pratique. Le modèle haut de gamme est le Birotor: une GS avec moteur rotatif. En Septembre 1979, la GS est remplacée par la GSA, modernisée et désormais pourvue de la cinquième porte tant attendue. Au milieu de l’année 1986, la dernière GSA sort de chaine et termine ainsi, après 16 ans, les carrières réussies de la GS et GSA.

Dans ce livre, l’auteur, Marc Stabèl décrit l’histoire de la Citroën GS et GSA. Le développement et le contexte historique ainsi que l’évolution de tous les types d’année en année sont largement racontées par de nombreux faits et de nombreuses photos inédites. Grâce à ceci, ce livre devient un ouvrage de référence indispensable pour les amateurs.

Commandez ce livre sur www.citrovisie.com. Prix 37,50 Euro.

Citroën GS & GSA – topklasse in het middensegment
ISBN 978-90-815208-6-7
22 x 24 cm, 264 pgs
Auteur: Marc Stabèl

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Nieuw: „Citroën GS & GSA“

Citroën is ronduit laat met een model in de middenklasse. De concurrentie heeft dit segment al lang en breed ontdekt als Citroën in augustus 1970 de GS presenteert. Maar met zijn gestroomlijnde vormgeving, fantastische vering, complete dashboard en riante kofferruimte zet de GS wel meteen een nieuwe standaard in zijn klasse. Toegegeven, er zijn ook minpunten, maar wie daar doorheen kijkt, ziet een bijzonder goed uitgebalanceerd geheel. Al snel bouwt Citroën het GS-gamma verder uit met de Break en de praktische Service. Het topmodel is de Birotor, een GS met wankelmotor. In september 1979 wordt de GS opgevolgd door de GSA, die behoorlijk is gemoderniseerd en inmiddels de beschikking heeft over de langverwachte vijfde deur. Medio 1986 loopt de laatste GSA van de band en zitten de succesvolle carrières van de GS en GSA er na 16 jaar op.

In dit boek beschrijft auteur Marc Stabèl de geschiedenis van de Citroën GS en GSA. Middels tal van wetenswaardigheden en veel nog nooit eerder gepubliceerde foto’s worden de ontwikkeling, achtergronden en historische context uitgebreid belicht, evenals de evolutie van alle types van jaar tot jaar. Dat maakt dit boek tot een essentieel naslagwerk voor de echte liefhebber.

Het boek kan worden besteld op www.citrovisie.nl voor 37,50 Euro.

Citroën GS & GSA – topklasse in het middensegment
ISBN 978-90-815208-6-7
22 x 24 cm, 264 pgs
Autor: Marc Stabèl

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Jun 302016
 

(in English below, en Francais au-dessous)

„Der goldene Skarabäus, eine Herausforderung für die Jugend“: Jetzt geht’s los – 3 Jahre bis zur Fertigstellung des „Scarabée d’Or“-Nachbaus.

Dies ist eine Herausforderung, an dem André Citroën sicherlich seine Freude hätte: der Wiederaufbau des „Goldenen Skarabäus“, jenes legendären Fahrzeugs, das als erstes die Sahara im Jahr 1922 durchquerte. Dies ist das ehrgeizige Projekt, initiiert von Studenten in Zusammenarbeit mit der frz. „L’Association Des Voitures & des Hommes“, dem Museum für Kunst und Gewerbe und Citroën Heritage. In den nächsten 3 Jahren soll der Traum engagierter Enthusiasten umgesetzt werden.

Am 22. Juni 2016 wurde eines der interessantesten Projekte automobiler Leidenschaft gestartet – ganz im Sinne der Ideen von Firmengründer André Citroën: die Rekonstruktion des „Scarabée d’Or“ („goldener Skarabäus“), das als erstes in der Geschichte des Automobils die Sahara im Jahr 1922 durchquerte, ein Gemeinschaftsprojekt von Studenten in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe und sowie dem „Conservatoire Citroën“:

* Die Studenten der Ecole Nationale Supérieure des Arts et Métiers (ENSAM Campus aus Cluny – Dept. 71) sowie von der von der Schule für Automobilhandel und Transport aus Saint-Ouen l’Aumône – (95) werden federführend die Rekonstruktion des Fahrzeugs duchführen. Die erste Aufgabe wird sein, die ursprünglichen Form des „Goldenen Skarabäus“, so wie es derzeit im Conservatoire Citroën ausgestellt ist (in Aulnay-sous-Bois (93)) wiederherzustellen, und danach sich der Wiederherstellung von Karosserie und Motor zu widmen.

* Der offizielle Start der Arbeit des Projekts „Scarabée d’or, un défi pour la jeunesse“ (übersetzt „der goldene Skarabäus, eine Herausforderung für die Jugend“) ist am 1. September 2016, wenn das originale Fahrzeug auf dem Campus der ENSAM Cluny eintreffen wird.

* Nach der Rekonstruktion, die drei Jahre dauern soll, wird das Fahrzeug der Öffentlichkeit gezeigt.

Der „goldene Skarabäus“ ist eines der Autos, von dem heute noch Enthusiasten träumen: es ist ein Halbketten-Fahrzeug („Kegresse“) Typ K1, basierend auf dem Modell Citroën B2, das erste Automobil, das die Sahara-Wüste im Dezember 1922 durchquerte. Zugleich war es das Kommandofahrzeug der von André Citroën initiierten Expedition, gesteuert durch George-Marie Haardt und Louis Audouin-Dubreuil. Der „goldene Skarabäus“, von vier anderen Fahrzeugen des gleichen Typs begleitet, durchquerte die Sahara in 21 Tagen (ab 17. Dezember 1922 bis 7. Januar 1923), und legte in dieser Zeit 3200km zwischen Touggourt und Timbuktu zurück. Dieses Epos und der unvergleichliche Erfolg waren der Auftakt zu den berühmten schwarzen und gelben Citroen-Kreuzfahrten („Croisière Jaune“ und „Croisiere Noire“), die in den Jahren 1924 und 1931 folgten.

Die Projekt-Homepage:
www.scarabeedor.org

Wir freuen uns, daß die ACI über unser Vorstandsmitglied Laurent Moret de Rocheprise an der Umsetzung beteiligt ist.

(Übersetzung der frz. Pressemitteilung durch Amicale Citroën)

Weitere Infos auch u.a. hier:
www.midilibre.fr

(C) Fotos Citroën Communication

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„GOLDEN SCARAB, A CHALLENGE FOR YOUTH“: GO! 3 YEARS TO REBUILD A HALF-TRACK VEHICLE CROSSING THE SAHARA

This is a challenge as André Citroën would certainly have liked it: to rebuild the „Golden Scarab“ („Scarabée d’Or“), world’s first vehicle to cross the Sahara in 1922. This is the ambitious project proposed to students by the French Association Of Cars & Men („L’Association Des Voitures & des Hommes“) in partnership with the Museum of Arts and Crafts and with Citroën Heritage. It is now the time to realize within the next 3 years a dream of committed enthusiasts around this educational project.

On 22June 2016, the partners came together to initiate a project that André Citroën certainly would have appreciated, combining boldness and automotive passion: to rebuild the „Golden Beetle“, world’s first vehicle to perform the crossing of the Sahara desert in 1922. This is an initiative joinly set up by the French Association Of Cars & Men („L’Association Des Voitures & des Hommes“) in partnership with the Museum of Arts and Crafts and Citroën Heritage:

* Students of the Ecole Nationale Supérieure des Arts et Métiers (ENSAM campus of Cluny (71)) and those of the ENSAM Cluny School of automotive trades and transportation (Saint-Ouen Alms (95)) will be in charge of the reconstruction of the vehicle. The first goal will be to model the original „Golden Scarab“ exhibited at the Conservatoire Citroën (in Aulnay-sous-Bois (93)) and to carry out all the plans, while later on they will have to redo the body and engine.

* The operational launch of the project „Gold Bug, a challenge for the youth“ is set at 1 September 2016, when the „Golden Scarab“ vehicle will be moved to the campus of ENSAM Cluny school.

* After the reconstruction, which is to last three years, the vehicle will be exposed to the public.

The Golden Scarab was a dream for all enthusiasts in 1922: it is the half-track, „Kegresse“ Citroën B2 model K1, which was the first car to cross the Sahara desert in December 1922. He was the command vehicle of a journey, initiated by André Citroën and controlled by George-Marie Haardt and Louis Audouin-Dubreuil. The Golden Scarab, accompanied by four other vehicles of the same type, crossed the Sahara in 21 days (from 17 December 1922 to 7 January 1923), during which they covered 3200km between Touggourt and Timbuktu. Its epic was the prelude to the famous black and yellow Citroen cruises that followed in 1924 and 1931.

To see and learn more about the association and the project „Golden Scarab, a challenge for the youth“:
www.scarabeedor.org

(translation by Amicale)

We are happy to share with you that the Amicale Citroën Internationale (ACI) is part of this project via our Board member Laurent Moret de Rocheprise.

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„SCARABEE D’OR, UN DEFI POUR LA JEUNESSE“: C’EST PARTI! 3 ANS POUR RECONSTRUIRE UNE AUTOCHENILLE DE LA TRAVERSÉE DU SAHARA

C’est un défi comme André Citroën en avait le goût : reconstruire le Scarabée d’Or, premier véhicule de l’histoire à effectuer la traversée du Sahara en 1922. C’est le projet audacieux proposé à des étudiants par l’association Des Voitures & des Hommes, en partenariat avec le Musée des Arts et Métiers et Citroën Héritage. C’est parti pour réaliser en 3 ans le rêve des passionnés engagés autour de ce projet pédagogique!

Le 22 juin étaient réunis les partenaires d’un projet comme André Citroën les appréciait, alliant audace et passion automobile : reconstruire le Scarabée d’Or, premier véhicule de l’histoire à effectuer la traversée du Sahara en 1922. C’est le programme construit par l’association Des Voitures & des Hommes, en partenariat avec le Musée des Arts et Métiers et Citroën Héritage :

* Les étudiants de l’Ecole Nationale Supérieure des Arts et Métiers (ENSAM campus de Cluny – 71) et ceux du Lycée des métiers de l’automobile et du transport Château d’Epluches (Saint-Ouen l’Aumône – 95) seront en charge de la reconstruction du véhicule. Les premiers auront pour mission de modéliser le Scarabée d’Or original exposé au Conservatoire Citroën (Aulnay-sous-Bois – 93) et d’en réaliser l’ensemble des plans, tandis que les seconds auront à refaire la carrosserie et le moteur.

* Le lancement opérationnel des travaux « Scarabée d’or, un défi pour la jeunesse » est fixé au 1er septembre 2016, date à laquelle le véhicule Scarabée d’Or sera déplacé sur le campus de l’ENSAM Cluny.

* A l’issue de cette reconstruction, qui doit durer trois ans, le véhicule sera exposé au public.

Le Scarabée d’Or a fait rêver les passionnés en 1922 : il s’agit de l’autochenille Citroën B2 modèle K1, qui fut la première voiture à traverser le désert du Sahara en décembre 1922. Il était le véhicule de commandement d’une expédition, initiée par André Citroën et commandée par George-Marie Haardt et Louis Audouin-Dubreuil. Le Scarabée d’Or, accompagné de quatre autres véhicules du même type, traversa le Sahara en 21 jours (du 17 décembre 1922 au 7 janvier 1923), au cours desquels il couvrit 3.200 kilomètres, non jalonnés, entre Touggourt et Tombouctou. Son épopée fut le prélude aux célèbres croisières noire et jaune de Citroën qui suivirent en 1924 et 1931.

Pour en voir et savoir plus sur l’association Des Voitures & des Hommes et le projet « Scarabée d’Or, un défi pour la jeunesse »:

www.scarabeedor.org

Nous sommes très heureux de vous informer que l’ACI, l’Amicale Citroën Internationale, est participant du projet par notre membre du Bureau ACI, Laurent Moret de Rocheprise.

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