Mrz 302017
 

(German only, sorry)

Mit einer aufwändig recherchierten Ausstellung, zahlreichen historischen Fotos sowie einzigartigen Exponaten feiert Citroën auf der Techno-Classica in Essen sein 90-jähriges Firmenjubiläum in Deutschland. Auf dem rund 180 Quadratmeter großen Stand in Halle 4 wird die einzigartige Erfolgsstory von Citroën in Deutschland zum Leben erweckt und für den Besucher hautnah erlebbar.

Die Ausstellung „90 Jahre Citroën in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll, wie der Mut zu innovativen Technologien, einzigartigem Komfort und unverwechselbaren Design bis heute die Ingenieure der Marke Citroën angetrieben hat und immer weiter vorantreibt.

Auf sechs großen bunt illustrierten Displays wird die 90-jährige Geschichte der Marke in Deutschland chronologisch skizziert: So fiel vor 90 Jahren mit dem Eintrag ins Kölner Handelsregister und dem ersten deutschen Montagewerk in Köln-Poll der Startschuss für die Produktion und den Vertrieb von Citroën Automobilen in Deutschland.

Nach dem zweiten Weltkrieg startete die Marke mit den legendären Modellen 2CV („die Ente”) und DS („Déesse“ – „Die Göttin“) in Deutschland richtig durch. Die 1970-iger bis 1989-iger Jahre standen im Zeichen von intelligenten Technologien in unverwechselbarem Design, wovon AX, BX, CX und vor allem SM und XM zeugten. Mit dem in den 1990-iger Jahren vorgestellten, überaus vielseitigen Citroën Berlingo überraschte die Marke selbst ihre eigenen Fans, kreierte eine völlig neue Fahrzeugklasse und ebnete den Weg für weitere Familienmodelle wie den Xsara Picasso und später C4 Picasso.

Im Jahr 2009 wurde in Deutschland mit über 100.000 Zulassungen ein vorläufiger Spitzenwert erreicht; bis 2017 wurde das Programm an Fahrzeugen mit außergewöhnlichem Design, Komfort, nützlichen Technologien und Nachhaltigkeit weiter ausgebaut: Sei es durch den Citroën C1 für die schönen Seiten der City, die trendigen Kopfverdreher in der Kompaktklasse C3 und C4, den coolen C4 Cactus mit einer ganzen Welt neuer Ideen wie der Airbump-Technologie, die charakterstarke Kompaktlimousine C-Elysée, den anspruchsvollen Mittelklassemodellen C5 und C5 Tourer, den praktischen Raumriesen C3 Picasso, C4 Picasso, Berlingo, SpaceTourer, Jumpy und Jumper, emissionsfreien Elektromodellen oder den Kompakt-SUV C4 Aircross.

Dabei hat Citroën die Zukunft fest im Blick. Auf die veränderten Kundenerwartungen und –bedürfnisse reagiert Citroën mit dem Programm „CITROËN Advanced Comfort®“, das dem Wohlbefinden an Bord besonders viel Aufmerksamkeit schenkt und unter anderem mit einer neuen Federungstechnologie, neuartigen Sitzen und einem Karosserie-Klebeverfahren für herausragenden Fahrkomfort in allen Modellen sorgt. Zusammen mit seiner SUV-Offensive und einer überzeugenden Elektrostrategie ist die Marke Citroën damit für die Zukunft bestens aufgestellt.

Ergänzt wird die bunt illustrierte Geschichte auf der Techno-Classica um vier Fahrzeuge aus unterschiedlichen Epochen:

• Citroën B 14 von 1928 aus Kölner Produktion
• Citroën CX Prestige
• Citroën 2CV rot/weiß
• Neuer Citroën C3 als Sondermodell „90 Jahre CITROËN in Deutschland“

Die Citroën Clubs auf der „Citroën Straße“

Auf ihrem Gemeinschaftsstand in Halle 8.1 zeigen die Citroën, DS und Panhard Clubs sehenswerte historische Exponate zum Motto „Die Geburtstage von Citroën“. Zu den ausgestellten Jubilaren zählen unter anderem eine Rosalie aus deutscher Produktion, eine Dyane (50 Jahre) und ein CX GTi (40 Jahre).

Sehr herzlich laden wir alle Pressevertreter zur Eröffnung der Ausstellung „90 Jahre Citroën in Deutschland“ am Donnerstag, 5. April um 15 Uhr in Halle 4 ein.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

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Citroën Racing absolviert ersten Test mit dem World Rally Car für 2017

 Citroën  Kommentare deaktiviert für Citroën Racing absolviert ersten Test mit dem World Rally Car für 2017
Apr 192016
 

(German only – sorry)

Citroën Racing hat die ersten Testfahrten mit dem neuen Fahrzeug absolviert, das im kommenden Jahr in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) sein Debüt feiern soll. Auf Schotterstrecken in Frankreich testete Kris Meeke die Zuverlässigkeit und die Leistungsfähigkeit der neuen WRC-Generation.

Die neue WRC-Generation wird nach dem neuen, im Jahr 2017 in Kraft tretenden WRC-Reglement entwickelt. Im Vergleich zu den seit 2011 eingesetzten Fahrzeugen sind die neuen Rallyeboliden deutlich anders – sowohl optisch als auch akustisch. Die 55 Millimeter breitere Karosserie gibt mehr aerodynamische Freiheiten. So verfügt das neue Fahrzeug über eine Frontschürze mit einem Splitter, auffällige Luftein- und -auslässe, einen Diffusor und weitere Details. Kein Wunder, dass bereits Vergleiche zu den legendären Gruppe-B-Autos der 1980er-Jahre gezogen werden.

Der 1,6-Liter-Turbomotor mit Direkteinspritzung hat nun – wie die Citroën C-Elysée WTCC – einen Luftmengenbegrenzer mit einem Durchmesser von 36 Millimeter. Die dadurch auf 380 PS gesteigerte Leistung, das um 25 Kilogramm verringerte Gewicht sowie der Allradantrieb, der dank eines zentralen Differenzials eine bessere Traktion ermöglicht, werden die Fahrer vor neue Herausforderungen stellen.

Dank dieser Maßnahmen soll die neue Generation der World Rally Cars, die vom Weltautomobilsportverband FIA und den Herstellern entwickelt wurden, die Rallye-WM noch spektakulärer machen. Citroën ist fest entschlo20160419122023_img_big__NZW3219ssen, mit dem Comeback im Jahr 2017 in dieser neuen Rallye-Ära Siege und Titel  einzufahren.

Der erste Test des neuen Autos fand am Samstag, den 9. April auf dem Kurs in Versailles nahe der Fabrik von Citroën Racing in Satory statt. Testfahrer Alexandre Bengué legte die ersten Kilometer zurück. Am darauffolgenden Montag nahm Kris Meeke im Prototyp für einen weiteren Shakedown Platz. Das breite Grinsen des Nordiren nach seinem Einsatz unterstrich, wie viel Spaß ihm das Fahrzeug gemacht hat.

Unter der Leitung von Laurent Fregosi, dem neuen Technischen Direktor von Citroën Racing, absolvierte das Team anschließend in Südfrankreich die erste richtige Testsitzung. Projektmanager Alexis Avril und Chefingenieur Didier Clément wählten dafür die anspruchsvollen Straßen um das Château de Lastours und Fontjoncouse  aus. Die steinigen Pisten, die sonst von Marathonrallye-Fahrzeugen genutzt werden, stellen große Herausforderungen an die Robustheit des Chassis, der Radaufhängung, des Getriebes und der Karosserie.

Um die aerodynamischen Besonderheiten des Fahrzeugs zu kaschieren, war die neueste Kreation von Citroën Racing mit einer speziellen Tarnfolie beklebt, deren rot-weiß-schwarzes Muster von der Citroën-Designabteilung entwickelt worden ist. Am 14. April um 9:12 Uhr begannen Kris Meeke und Co-Pilot Paul Nagle mit dem Testprogramm. Dieser Zeitpunkt markierte nicht nur für die mit dem Programm befassten Techniker und Ingenieure einen Meilenstein, sondern gleichzeitig für Citroën den Start eines neuen Abenteuers.

20160419121959_img_big__NZW3176Das Augenmerk wurde dabei neben dem Aufdecken von Kinderkrankheiten auf verschiedene Set-ups und deren Auswirkungen auf das Fahrzeug gelegt. Am vierten Testtag übernahm Craig Breen das Steuer, um die bereits geleistete Arbeit mit seiner Erfahrung zu analysieren. Der talentierte Pilot des Teams Abu Dhabi Total WRT war von der Leistungsfähigkeit und dem Potenzial des neuen World Rally Cars ebenfalls begeistert. Nach der Rückkehr des Teams nach Versailles begann die Auswertung der gesammelten Gigabyte an Daten, um sich auf den nächsten Test vorzubereiten.

 

YVES MATTON: „DAS TEAM HAT TOLL GEARBEITET“
Welche Bedeutung haben die ersten Testfahrten?
„Sie sind eine wichtige Station in einem Projekt dieser Größe. Der Zeitplan in der Designphase war sehr eng. Dank unserer Expertise und Erfahrung hat das Team eine tolle Arbeit mit der Entwicklung des Autos nach dem neuen Reglement geleistet. Da unser Testprogramm im Zeitplan liegt und wir keine großen Probleme hatten, können wir uns nun mit den nächsten Schritten Zeit lassen. Um es noch einmal zu sagen: Das, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Citroën Racing geleistet haben, ist sensationell.“

Was waren Ihre Eindrücke, als Sie das Auto haben fahren sehen?
„Wir wollten mit den neuen Regeln deutlich spektakulärere Autos schaffen und dieser Erwartung hat das neue World Rally Car entsprochen. Alles, was wir verbessern wollten – den Klang des Motors, den Eindruck der Geschwindigkeit und das aggressive Design – ließ sich bereits erkennen. Und dass, obwohl es der erst der allererste Test des Fahrzeugs war. Ich denke, die Rallyefans werden die neuen World Rally Cars mögen.“

Auch wenn dies beim Test nicht im Vordergrund stand, aber die neuen World Rally Cars sind auch deutlich
sichererer …
Die FIA arbeitet seit vielen Jahren an der Verbesserung der Sicherheit und wir haben diese immer unterstützt. Wir waren auf diesem Gebiet immer Vorreiter, auch wenn wir uns dadurch selbst Restriktionen auferlegt haben. Das wird auch mit dem neuen Auto, das deutlich sicherer als sein Vorgänger sein wird, so sein.“

Ist es ein Vor- oder Nachteil für Citroën Racing, sich in den vergangenen Jahren erfolgreich in der Tourenwagen-WM engagiert zu haben?
„Wir haben uns nie weit von der WRC entfernt und ständig unser Wissen auf Stand gehalten. Unser WTCCProgramm
ist ein Bonus, da es uns neue Herangehensweisen ermöglicht. Vorher hatten wir beispielsweise keine Erfahrung mit der Aerodynamik. Jetzt haben wir auf dem Gebiet viel Wissen angehäuft. Außerdem haben wir dort seit mehr als zwei Jahren Motoren eingesetzt, die eine ähnliche Leistung und Lebensdauer wie die neuen WRCMotoren haben. Von all diesen Dingen werden wir in der weiteren Entwicklungsphase und beim Einsatz des Autos profitieren.“

Was sind die nächsten wichtigen Eckpunkte des WRC-Projektes?
„Wir werden weiter auf Schotter testen und danach auch auf Asphalt. Einer der wichtigsten Momente wird sein, wenn wir beginnen, die Einsatzautos für 2017 zu bauen.“

 

KRIS MEEKE: „ES WAR WIE EIN TRAUM“

Beim ersten Test waren Sie von sehr vielen Technikern und Ingenieuren umringt …
„Das ganze Team hat 100 Prozent gegeben. Das war fantastisch. Als ich vor zwei Jahren Mitglied von Citroën Racing geworden bin, hatte die WTCC Priorität und die WRC-Entwicklung war sehr eingeschränkt. Jetzt kann man jedoch die Energie bei den Ingenieuren spüren, die mit den in der WTCC gemachten Erfahrungen in die WRC zurückkehren. Das ganze Citroën-Racing-Team arbeitet auf vollen Touren und das motiviert mich, noch härter zu arbeiten. Zusammen können wir in der Zukunft etwas ganz Besonderes erreichen.“

Wie war Ihr erster Eindruck vom Auto?
„Es ist immer spannend, ein Auto das erste Mal zu fahren. Aber diesmal war es anders. Es ist der Beginn von einem neuen, großen Programm von Citroën Racing und der Start einer neuen WRC-Ära. Das machte diesen Moment so aufregend. Ich weiß, dass jeder sehr viel Arbeit in das neue Auto gesteckt hat. Es ist auch für mich etwas Besonderes. Wir beginnen jetzt mit einem neuen Abschnitt in der Fahrzeugentwicklung und in diesem bin ich gefordert.“

Die neue WRC-Generation wird mit den Gruppe-B-Autos verglichen. Was denken Sie darüber?
„Die Gruppe-B-Zeit ist eine Ära, auf die viele gern zurückblicken. Die Autos waren dank ihres mutigen Designs und der großen Spoiler sehr spektakulär. Wir kehren jetzt zu diesem Geist zurück – mit aggressiveren Autos als zuletzt, die zudem den technischen Fortschritt des Jahres 2016 widerspiegeln. Ich bin bereits zwei Gruppe-B-Autos gefahren. Man kann sie nicht vergleichen. Das Potenzial der neuen Autos ist unglaublich.“

Wie hat es sich angefühlt, im Auto ans Limit zu gehen?
„Dank der Motorleistung und der aerodynamischen Effizienz sind die Autos wirklich faszinierend. Nach meiner ersten Fahrt haben die Mechaniker meinen Gesichtsausdruck gefilmt. Ich habe es nicht gemerkt, aber mein breites Grinsen sprach Bände darüber, wie viel Spaß mir das Fahren gemacht hat.“

Ist die Leistungssteigerung gut für den Rallyesport?
„Ich habe immer gedacht, dass die Aerodynamik nicht zu wichtig werden sollte, damit der Rallyesport nicht wie Rundstreckensport wird. Ich denke, das Verhältnis ist ausgewogen, und dass es genauso viel Spaß macht, die Autos fahren, wie ihnen zuzuschauen. Aber ich denke, dass der Faktor Mensch wichtiger werden wird, als er es im Moment ist. Ich denke, dass die 2017er-WRC-Autos exklusiv der WM vorbehalten sein sollten – wie Formel-1-Rennwagen oder MotoGP-Motorräder.“

Neben der Leistungssteigerung sind die Autos auch sicherer geworden …
„In jedem Jahr werden wir – auch wenn das Reglement gleich bleibt – etwas schneller. Man kann den Technologiefortschritt nicht aufhalten. Die neue Fahrzeuggeneration ermöglicht uns einen großen Schritt nach vorn in Sachen Sicherheit im Cockpit und bei seitlichen Aufprallen. Wir gehen in die richtige Richtung.“

Zum Schluss die wichtigste Frage: Wie hat sich Fahren auf Schotter angefühlt?
„Sofort nachdem wir losgefahren sind, hat es sich wie ein richtiges Rallyeauto – und ein gut designtes dazu – angefühlt. Ich war in die Entwicklung vieler Autos eingebunden. Eigentlich ist man bei den ersten Tests eher mit Warten als mit Fahren beschäftigt. Aber diesmal war ich in der Lage, viele Kilometer abzuspulen und Änderungen am Set-up vorzunehmen. Es war wie ein Traum.“

 

Weitere Informationen & Kontakt
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Tel.: 02203/2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=r_n3ZRgT07c?rel=0&showinfo=0]

 

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Bild-/Video-/Textnachweis:

Video: Citroen Racing via Youtube

Fotos & Text: www.citroenpresse.de

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