30 Jahre „Ente“ Ende: Citroën 2CV erreicht Kultstatus

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Jul 242020
 

(German only, sorry)

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH vom 24.7.2020:


* 27. Juli 1990: Letzte „Ente“ läuft im Werk Mangualde vom Band
* 41-jährige Erfolgsgeschichte: Preiswertes Fahrzeug mit innovativen Eigenschaften
* Bis heute ungebrochene Beliebtheit: Extravaganter Kleinwagen als Ausdruck eines Lebensgefühls

Am 27. Juli vor genau 30 Jahren ist der letzte Citroën 2CV fabrikneu vom Band gelaufen. Damit endete im portugiesischen Mangualde eine Erfolgsstory, die 1948 auf dem Pariser Automobilsalon begann. Bei seiner erstmaligen Präsentation verblüffte der 2CV mit seinem ungewöhnlichen Design, seiner raffinierten Konstruktion, seiner Vielseitigkeit sowie einer extremen Wirtschaftlichkeit. Auch die für die Zeit sehr fortschrittlichen Technologien überzeugten die Kunden, darunter der Frontantrieb, die weiche Federung und der luftgekühlte Zweizylinder-Motor. Der hohe Bestelleingang gab den Entwicklern Recht – die „Ente“ wurde schnell zum festen Bestandteil der Gesellschaft und zählt heute zu den Ikonen der Automobilgeschichte.

Der Citroën 2CV war insbesondere für die breite Bevölkerung konzipiert, in einer Zeit als das Automobil noch ein Luxusobjekt war. Es handelte sich um ein preiswertes Fahrzeug mit innovativen Eigenschaften − kein maßstäblich verkleinertes Mittelklasseauto. Mit diesem herausragenden Konzept begeisterte die „Ente“ die Massen: Bis 1990 wurden mehr als 5,1 Millionen Fahrzeuge (inklusive Kastenwagen) verkauft.

Der Prototyp TPV „Toute Petite Voiture“

Bereits Mitte der 1930er Jahre begann Citroën mit der Entwicklung eines preiswerten Autos für die breite Bevölkerung, dem künftigen Citroën 2CV. Ein radikal minimalistischer Kleinwagen sollte es sein. „Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter auf 100 km verbraucht. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht“ − so sollen die Anforderungen an den Konstrukteur André Lefèbvre gelautet haben.

Mit seiner geringen Geschwindigkeit, seiner einfachen Ausstattung und seinem kleinen Preis war das „Toute Petite Voiture“ („ganz kleines Auto“) ein Auto für Jedermann, in der Stadt und auf dem Land. 1939 war das wassergekühlte TPV fertig und sollte noch im gleichen Jahr präsentiert werden. Aufgrund des Kriegsbeginns fand der Pariser Automobilsalon jedoch nicht statt; die 250 bereits gebauten Prototypen wurden verschrottet oder versteckt.

Der Citroën 2CV – Symbol der Freiheit

Nach Kriegsende nahm Citroën die Arbeiten am Fahrzeug wieder auf. Enthüllt wurde der Citroën 2CV, ein im Vergleich zum TPV komplett überarbeitetes Modell, am 7. Oktober 1948 auf dem Pariser Automobilsalon. Die erste Kleinlimousine mit Vorderradantrieb weltweit bot ausreichend Platz, war unprätentiös, sympathisch und sparsam; damit eroberte sie das Publikum. Der Citroën 2CV wurde zum Ausdruck einer neuen Philosophie des Individualverkehrs – ein Fahrzeug für die „kleinen Leute“ – und zu einem Symbol der Freiheit und der Lebensfreude.

Wegen der knappen Rohstoffe konnte Citroën anfangs nur eine geringe Stückzahl produzieren. So entstanden kurzzeitig Wartelisten von bis zu sechs Jahren. Der Kaufpreis für den Citroën 2CV war sehr niedrig, ebenso die Unterhaltskosten aufgrund der einfachen Technik. Der kleine Hubraum schlug sich in einer günstigen Steuerklasse nieder. Zudem war die „Ente“ für damalige Verhältnisse sparsam im Verbrauch und benötigte wenig Wartung.

Karosserie und Fahrwerk

Der viertürige Stahlaufbau des Citroën 2CV war nicht selbsttragend konstruiert und wie die meisten Anbauteile mit dem Fahrgestell, einem Kastenrahmen, verschraubt. Statt eines festen Fahrzeugdachs aus Stahl war das Fahrzeug mit einem aufrollbaren Verdeck aus Vinyl ausgestattet, um das Fahrzeug leichter zu machen und schon damals das Wohlbefinden an Bord zu steigern. Eine vergleichsweise gute Geländegängigkeit und auch eine erhebliche Seitenneigung bei Kurvenfahrten zeichneten das Fahrverhalten des Citroën 2CV aus. Aufgrund der leichten Karosserie, des tiefliegenden Boxermotors sowie des tiefliegenden Tanks ergab sich ein günstiger Schwerpunkt, sodass ein Umkippen fast unmöglich war. Anfangs waren alle Fahrzeuge rundum mit Trommelbremsen ausgerüstet. Ab 1981 wurden vorne Scheibenbremsen eingebaut.

Motorisierung

Der neu entwickelte, luftgekühlte Zweizylinder-Boxermotor mit einem Hubraum von anfangs 375 cm3 leistete 6,6 kW (9 PS) und war erstmals serienmäßig mit einem Viergang-Getriebe ausgerüstet. Es folgten zahlreiche weitere Entwicklungsstufen. Dabei hatte der ab 1970 in den Citroën 2CV6 eingebaute 602 cm3-Motor zunächst 21 kW (28 PS). Bei allen Fahrzeugen war es möglich, den Motor mithilfe der Wagenhebelkurbel zu starten.

Die erste Ausführung des Citroën 2CV mit 9 PS erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von rund 70 km/h. Die letzten Typen mit 29 PS Leistung schafften Spitzengeschwindigkeiten von 113 km/h. Die „Ente“ ist damit eines der wenigen Fahrzeuge, deren Leistung der Basismotorisierung sich im Laufe der Entwicklungsstufen deutlich mehr als verdreifachte.

Die „Kastenente“

Der im Frühjahr 1951 eingeführte Lieferwagen auf Basis des 2CV unterschied sich von der Limousine ab der B-Säule durch einen kastenartigen geräumigen Laderaum. Die Beladung der „Kastenente“ erfolgte über zwei Flügeltüren am Heck. Zum Einsatz kam der 2CV Lieferwagen häufig im öffentlichen Dienst – beispielsweise beim französischen Straßenrettungsdienst oder als Postfahrzeug in Belgien.

Die „Ente“ wird zum Kultobjekt

Das einzigartige Modell wurde auf Anhieb zum Verkaufsschlager. Nachdem der letzte 2CV am 27. Juli 1990 das Citroën Werk in Mangualde (Portugal) verlassen hatte, entwickelte sich die „Ente“ zum Kultfahrzeug. Wie kein anderes Modell steht es heute für Freiheit, französischen Charme, Nonkonformismus und Abenteuer. Für viele Besitzer spiegelt die „Ente“ darüber hinaus das Lebensgefühl gleich mehrerer Generationen wider.

In Deutschland sind Sammler und Liebhaber des Modells im André Citroën Club (www.andre-citroen-club.de) und im Citroën Club Rhein-Ruhr e.V. (https://ccrr.de) organisiert.

Kontakt:
Christopher Rux
Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Citroën Deutschland GmbH
+49 151 628 14 296
christopher.rux@citroen.com

STELLANTIS: Der Name des neuen Konzerns nach dem Zusammenschluss von FCA und der Groupe PSA

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Jul 162020
 

Die Pressemitteilung der PSA Gruppe vom 15. Juli 2020 – (in english here / en francais ici):

STELLANTIS: Der Name des neuen Konzerns nach dem Zusammenschluss von FCA und der Groupe PSA

Peugeot SA („Groupe PSA”) und Fiat Chrysler Automobiles NV („FCA”) (NYSE: FCAU / MTA: FCA) machen einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Abschluss ihrer 50:50-Fusion gemäß dem am 18. Dezember 2019 angekündigten Kombinationsvertrag und geben heute bekannt, dass der Firmenname der neuen Gruppe STELLANTIS sein wird.

STELLANTIS geht auf das lateinische Verb „stello“ zurück, was „mit Sternen aufhellen“ bedeutet. Der Name ist inspiriert von der neuen und ehrgeizigen Gruppierung berühmter Automobilmarken und starker Unternehmenskulturen, die zusammen einen der neuen Marktführer in der nächsten Ära der Mobilität schaffen und gleichzeitig den außergewöhnlichen Wert ihrer Bestandteile bewahren.

STELLANTIS wird die Größe eines wirklich globalen Unternehmens mit einer außergewöhnlichen Breite und Tiefe an Talenten, Know-how und Ressourcen verbinden, die in der Lage sind, die nachhaltigen Mobilitätslösungen für die kommenden Jahrzehnte bereitzustellen. Der lateinische Ursprung des Namens würdigt die reiche Geschichte seiner Gründungsunternehmen. Der Bezug zur Astronomie trägt dem Geist des Optimismus, der Energie und der Erneuerung Rechnung, der diese branchenverändernde Fusion antreibt.

Der Prozess zur Identifizierung des neuen Namens begann kurz nach Bekanntgabe des Kombinationsvertrags. Die Geschäftsleitung beider Unternehmen war durchgehend eng involviert. Unterstützt wurde der Prozess von der Publicis Group.

Der Name STELLANTIS wird ausschließlich auf Konzernebene als Unternehmensmarke verwendet. Der nächste Schritt in diesem Prozess wird die Enthüllung eines Logos sein, das mit dem Namen zur Corporate Brand Identity wird. Die Namen und Logos der Gründungsmarken der STELLANTIS Group bleiben unverändert.

Wie bereits erwähnt, wird der Abschluss des Zusammenschlusses voraussichtlich im ersten Quartal 2021 erfolgen – vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der Genehmigung durch die Aktionäre beider Unternehmen auf ihren jeweiligen außerordentlichen Hauptversammlungen und der Erfüllung der kartellrechtlichen und sonstigen regulatorischen Anforderungen.

Premieren-Lesung „Entengeschichten“ von Anton Wolfpril, 27. Juli 2020 im ZAKK Düsseldorf

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Jul 162020
 

(German only, sorry)

Am 27. Juli 2020 jährt sich zum 30. Mal das Ende der Produktion eines der wichtigsten Kultautos, zugleich Stilikone und Marken-Botschafter für Citroën: in portugiesichen Mangualde verließ der letzte 2CV die Produktionshallen – eine “Millionen-Ära” ging zu Ende, die bereits 1936 mit den ersten Prototypen begonnen hatte.

Anlass genug, die Zeit mit dem Federvieh noch einmal aufleben zu lassen:

Der Düsseldorfer Ent-husiast und langjähriges Mitglied des Düsseldorfer 2CV-Clubs “Düsselducks”, Dietmar Wolf alias Anton Wolfpril liest am Montag 27.7.2020 als Premiere aus seinen Entengeschichten “Ein Jahr im Citroën 2CV” im “zakk” (Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation), Fichtenstrasse 40, 40223 Düsseldorf – beide, Anton und zakk sind in ihren Szenen sicherlich eine Institution!

Der Einlass ist ab 19 Uhr im Zakk Biergarten (COVID-19: hier sind bis zu 100 Personen zugelassen) oder bei Regenwetter im “zakk-Club” (bis zu 60 Personen).

Der Eintritt beträgt 5,55 EUR (zu Gunsten des zakk).


Die humorigen und teilweise grotesken Geschichten rund um Anton Wolfprils Liebe zur Ente sind ein Genuss:

Eine “Ente” zu Weihnachten verändert das Leben der vierköpfigen Familie schlagartig. Fortan warten Abenteuer, skurrile Menschen, emotionale und physische Karambolagen und manchmal sogar Kriminelles auf die Wolfprils. Doch als unverbesserlicher Optimist schafft es Anton (fast) immer, alle Lebenssituationen zu meistern…

Veranstalter:
Dietmar Wolf alias Anton Wolfpril, Kirchfeldstr. 77, 40217 Düsseldorf

Anreise zum zakk mit ÖPNV z.B.:
Straßenbahn 706 (Fichtenstraße), Bus 732 (Oberbilker Markt), Bus 736 (Pinienstraße) hält direkt vor dem zakk.
U-Bahn U75 (U-Bahnhof Kettwiger Straße), U74 / U77 / U79 (U-Bahnhof Oberbilker Markt)

Bitte auch im zakk die Corona-Abstandsregelungen beachten:
https://www.zakk.de/event-detail?event=10079
Vielen Dank – und viel Spass!

Das Buch erscheint ebenfalls am 27.07.2020 bei BUCH&MOTOR – OnlineShop von “Garage2CV”:
https://edition.garage2cv.de/catalog/product_info.php?products_id=1708

Der Flyer zum Download (PDF):

Komfort steht bei Citroën seit über 100 Jahren im Mittelpunkt – Episode 3: komfortable Nutzung

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Mai 292020
 

(English below, after the gallery)

Die Pressemitteilung de Citroën Deutschland GmbH:

Komfort steht bei Citroën seit über 100 Jahren im Mittelpunkt – Episode 3: Bedienkomfort

• Vom Traction Avant bis zum C5 Aircross SUV: Komfort steht bei Citroën stets im Mittelpunkt
• Programm Citroën Advanced Comfort® als das Markenzeichen aktueller Modelle
• Innovative und intuitive Technologien sorgen für Bedienkomfort „à la Citroën“

Einzigartiger Komfort auf Basis zahlreicher Innovationen ist seit der Unternehmensgründung im Juni 1919 eines der Markenzeichen von Citroën. Revolutionäre Federungstechnik, bequeme Sitze, ergonomische Bedienelemente, aerodynamische Linienführung und neuartige Materialien im Innenraum − die innovativen Lösungen prägen bis heute den typischen Citroën Komfort.

Mit dem aus vier Säulen bestehenden Citroën Advanced Comfort® Programm bündelt die Marke ihre Expertise auf dem Gebiet des Komforts:

• Fahrkomfort: Störfaktoren werden durch spezielle Innovationen in den Bereichen Federung, Dämmung und Sitze herausgefiltert, damit die Insassen sich wie in einem Kokon fühlen;
• Innenraumkomfort: Der Innenraum überzeugt mit einem großzügigen Raumangebot, praktischen Ablagen und pfiffiger Ausstattung;
• Bedienkomfort: Optimale Bedienung dank intuitiver Technologien, nützlicher Fahrhilfen und moderner Konnektivität;
• Komfort für Geist und Seele: Fokus auf die wirklich wichtigen Informationen. Der Innenraum strahlt ein beruhigendes Ambiente aus.

Diese vier Bereiche stützen sich auf historische Innovationen und verdeutlichen, dass Citroën seit über 100 Jahren für besonderen Komfort steht. Sie werden in insgesamt vier Episoden vorgestellt. In den ersten beiden Episoden standen der Fahr- und der Innenraumkomfort im Mittelpunkt, nun folgt der Bedienkomfort.

Bedienkomfort dank intuitiver Technologien

Citroën bringt technologische Innovationen stets mit Benutzerfreundlichkeit in Einklang mit dem Ziel eines hohen Bedienkomforts. Von den ersten mitlenkenden Scheinwerfern über die halbmondförmige Bedieneinheit bis zu den digitalen Bildschirmen – die Marke legt stets das Augenmerk auf praktische Eigenschaften und Benutzerfreundlichkeit.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts präsentiert Citroën eine einzigartige Lenkradinnovation. Während sich bei Fahrzeugen von Mitbewerbern die Bedientasten mit dem Lenkrad drehen, bleiben sie beim Citroën C4 und später auch beim Citroën C4 Picasso und Citroën C5 dank feststehender Lenkradnabe immer in der gleichen Position. Für den Fahrer sind sie so bei Lenkbewegungen besser zu sehen und einfacher zu bedienen.

Eine weitere wegweisende Technologie sind die mitlenkenden Scheinwerfer, die bereits 1967 in der DS eingeführt werden und die Sicherheit bei Nachtfahrten erhöhen: Die mitlenkenden Scheinwerfer folgen den Lenkbewegungen und leuchten somit die Strecke besser aus. Von den sechs einzelnen, hydraulisch arbeitenden Scheinwerfern des Citroën SM leuchten zwei automatisch in die jeweilige Kurve. Die Technologie, die heute als „intelligent“ bezeichnet wird, erhöhte schon vor langer Zeit den Bedienkomfort der Flaggschiffmodelle von Citroën.

Innovation im Cockpit

Ergonomische, leicht zugängliche Bedienelemente und innovative Kombiinstrumente sind der beste Beweis dafür, dass Citroën stets auf hohen Bedienkomfort achtet.
Der Bedienungssatellit feiert in den Citroën Modellen GSA und Visa Premiere. Die einzigartige Innovation umfasst sämtliche wichtigen Funktionen. Der Fahrer muss nicht mehr die Hände vom Lenkrad nehmen und kann sich auf das Fahren konzentrieren.

Im Citroën CX wird erstmals die Kunststoffformtechnik angewendet, um ein einheitliches Design von Kombiinstrument, Mittelkonsole und Türverkleidung zu erzielen. Von den 1960er bis zu den 1980er Jahren prägt der Designer Michel Harmand das Design der Marke. Er entwickelt für den Citroën CX eine einzigartige Bedieneinheit in Form einer fliegenden Untertasse, die sämtliche Bedienelemente rund um das Lenkrad umfasst. Die innovative, halbmondförmige Lösung, die in der gesamten Modellpalette von Citroën verbaut wird, setzt auf dem Gebiet des Bedienkomforts Maßstäbe. Weitere Automobilhersteller übernehmen das Konzept. Zur Ausstattung des Citroën CX gehört zudem der beleuchtete Lupentacho, der die Geschwindigkeit in einem vergrößernden Fenster anzeigt. Die Geschwindigkeit ist dadurch leichter und schneller abzulesen, als mit der herkömmlichen Tachonadel.

Der Citroën BX aus dem Jahr 1982 stellt im Innen- wie im Außendesign einen neuen Meilenstein dar. Nahezu 20 Prozent der Karosserie bestehen aus Kunststoff. 1985 wird der Citroën BX Digit zum Vorreiter: Als erstes Modell weltweit führt er ein vollständig digitales Kombiinstrument ein.

Integration neuer Technologien

Als Nachfolger der Citroën Modelle mit halbmondförmiger Bedieneinheit kommt der Citroën C6 mit Head-Up-Display auf den Markt. Die wichtigsten Fahrinformationen werden direkt in das Sichtfeld des Fahrers projiziert, damit dieser nicht mehr den Blick von der Straße wenden muss. Die Funktion zählt auch zur Ausstattung zahlreicher aktueller Modelle der Marke, darunter der Citroën SpaceTourer und der Compact SUV Citroën C3 Aircross. Beim Citroën Xsara Picasso wird das digitale Kombiinstrument erstmals in einem Großserienfahrzeug der Marke verbaut. Weitere Modelle werden mit Weiterentwicklungen dieser innovativen Technologie ausgestattet.

Die intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle ist Bestandteil der aktuellen Modelle der Marke. Sie bietet dem Fahrer und den weiteren Passagieren Zugang zur digitalen Welt. Dank der Anwendung Mirror Screen können die Funktionen des Smartphones auf dem vernetzten Touchscreen genutzt werden. Mirror Screen ist mit Android Auto, Apple CarPlay™ und MirrorLink® kompatibel.

Filme und Fotos finden Sie unter:
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Kontakt:
Christopher Rux
Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Citroën Deutschland GmbH



THE HISTORY OF CITROËN’S COMFORT
EPISODE 3: COMFORT OF USE

The notion of comfort has always been at the heart of Citroën’s models for over 100 years.

In this period of confinement where everyone is rediscovering their interior, Citroën is returning to the Citroën Advanced Comfort® programme. A programme designed to guide the conception of Citroën vehicles towards a unique type of comfort, a true signature of the Brand.

A keystone in the development of current models, the Citroën Advanced Comfort® programme is a comprehensive, modern and multi-sensorial approach to comfort, which thinks of the passenger compartment as the interior of a house. Its aim is to make every journey in a Citroën as comfortable as in the living room.

It is based on 4 major pillars:

* comfort of driving to feel like in a cocoon
* comfort of living for a practical and functional interior
* comfort of use with intuitive technologies to simplify life
* comfort of mind to experience a warm and bright atmosphere, with everything in its place

4 major areas of differentiation for the Brand’s models, driven by exclusive innovations such as suspensions with Progressive Hydraulic Cushions® or Advanced Comfort seats. Technologies accessible to as many people as possible.

4 pillars that can be found through concrete examples in the history of the Brand and that we propose you to rediscover through 4 episodes.
Today, episode 3, comfort of use.


COMFORT OF USE: INTUITIVE TECHNOLOGIES TO SIMPLIFY LIFE

INNOVATIVE STEERING WHEELS

For Citroën, functional comfort applies to the combination of highly ergonomic, easy-to-use cabin designs with technology that is intuitive and easy to operate. In the wider automotive sector, technology continues to take on greater prominence in cars; in some cases, to the detriment of user-friendliness. By contrast, Citroën has sought to apply new technology in such a way as to make its cars easier to use, with functionality enhancing comfort.

Reducing driving stress and fatigue has long been a core Citroën aim. The company believes true comfort lies in lightening the mental ‘load’ of driving, a talent particular to Citroën. For decades, Citroën has put functional comfort at the heart of vehicle design, leading the way when the company revolutionised two of the critical functional elements – the steering wheel and the dashboard.

Citroën led the way with a new steering wheel innovation in the early years of the 21st century, launching the fixed central steering wheel hub in the C4, seen also in the C4 Picasso and C5. With the proliferation of in-car technologies leading to more cluttered dashboards, many manufacturers started to move controls onto the steering wheel. Citroën’s clever design revolved around a static central hub, with a focused and easy-to-access command panel in direct line-of sight. Where other manufacturers’ controls rotated with the wheel, Citroën’s controls were static, making them clearly visible and easier to use. The innovation also met the tough safety demands of impact and airbag legislation.

Citroën used its steering to pave the way for another innovation: the company’s famous ‘turning’ headlights first featured in the 1967 DS, which aided night-driving by tracking the steering inputs to better illuminate the road ahead. Later, two of the SM’s six hydraulically levelled headlamps did the same. These lights feature as ‘intelligent headlamps’ in our cars today, but were introduced long ago by Citroën to enhance the easy, functional comfort of its flagship cars.

INSTRUMENTATION AND INNOVATION

Advanced ergonomic controls and innovative fascia designs provide further evidence of Citroën’s commitment to functionality, incorporating technologies in a way that enhances driver comfort.
The GS, GSA, CX and BX each featured advanced ergonomic controls and a design that offered ‘keyboard’ operated buttons for vital functions, in easy reach of the steering wheel. Later GSA models and the Citroën Visa also introduced a unique ‘satellite’ control panel, placing all the major controls at the driver’s fingertips. For the driver, this meant there was no need to take a hand off the wheel.

The CX pioneered the use of moulded plastics to create a level of design integration between the dashboard, console and door trim. One noteworthy element was the ‘flying saucer’-shaped instrument binnacle – the ‘Lunule’ – that supplied a crescent of controls around the steering wheel. The Lunule was a truly innovative design, dreamed up by sculptor, designer and artist Michel Harmand, who influenced Citroën design from the 1960s to the 1980s. At the time, this represented a new height for the ‘comfort of function’. As the Lunule evolved for application in other Citroën models, it was a concept aped by other car makers, as dashboard design embraced new plastic moulding technologies in the 1980s and 1990s.

The CX also featured a unique ‘revolving drum’ illuminated speedometer, with a large, magnified display of the car’s speed which revolved into a display window. This was easier for the driver to view and allowed a faster glance at the speedometer than a traditional needle on a dial.

The BX, first introduced in 1982, represents a new stepping stone in design, inside and out. Nearly 20% of the BX’s bodywork was made from plastics, and the cabin featured a moulded plastic architecture with fingertip control levers and sliders. With the 1985 BX Digit, Citroën pioneered a digital dashboard and display. Indeed, the BX Digit offered the world’s first digitally-signalled controls and centre console displays, alongside its digital ‘TV screen’ instrumentation. Using functionality to enhance comfort, the BX Digit provided a true forerunner to today’s digital dashboards.

INTEGRATING NEW TECHNOLOGIES

In the intelligent layout of dashboard and cabin controls, Citroën’s commitment to functional comfort demonstrates true innovation. Citroën functional design innovations include the first truly original cabin designs to seamlessly integrate new technologies to aid the driver and improve comfort and convenience. Lessons learned by the company over the decades now inform the development and integration of technology in Citroën’s contemporary cabins.

After earlier Lunule models, the C6 delivered Citroën’s first ‘head-up display’ (HUD) with vital information projected onto the windscreen for ease of reading. HUDs have since featured in many more recent models, including the SpaceTourer and the latest C3 Aircross. Citroën first introduced a digital driver instrument cluster on the Xsara Picasso, refining the concept for a number of models ever since. Today’s C4 SpaceTourer has a 12-inch (30cm) digital instrument cluster, displaying information to the driver and passengers in a functional, comfortable way.

Simplicity is at the heart of the information clusters now found in the brand’s current model lines. Connected touchscreen controls echo the functionality of smartphones and connect drivers and passengers to the outside world, with straightforward phone integration offered through MirrorLink displays and Apple CarPlay® and Android Auto®.

From the earliest ‘bending’ directional headlamps, through to the Lunule instrument cluster and today’s digital displays, the integration of new technology into any new Citroën has always been a matter of practicality and functionality.

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DEUVET Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. weist auf die Altersstruktur der H-Autos hin

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Mai 262020
 

Die Pressemitteilung der DEUVET heute:

DEUVET Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. weist auf die Altersstruktur der H-Autos hin

Im Frühjahr 2020 veröffentlichte das Kraftfahrtbundesamt KBA wie in jedem Jahr seine Statistik zu den aktuellen Zulassungszahlen. Dabei interessiert sich der DEUVET Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. naturgemäß für das Segment „Kraftfahrzeuge mit H-Kennzeichen“.

Während sich der Gesamtfahrzeugbestand in Deutschland um etwa eine Million erhöhte, kamen rund 58.000 Fahrzeuge mit der H-Zulassung für Oldtimer dazu. Bedingt durch diese sehr stark unterschiedlichen Basiswerte ergibt das einen Zuwachs von 1,3% bei der Gesamtzahl, aber plus 10,9% bei den über 30 Jahre alten Kraftfahrzeugen.

Prozentwerte können zu fehlerhafter Interpretation führen

Nach der Pressemitteilung eines großen Automobilclubs Anfang Mai konnte beobachtet werden, dass aus den meist zitierten Prozentwerten vor allem abgeleitet wurde: der Zuwachs bei Oldtimern sei viel höher als allgemein, was die Szene freut, andererseits aber auch Gegenwind produziert. So kam die leider immer wieder aufkeimende Diskussion über das Einstiegalter 30 Jahre erneut auf. Wieder wurde die große Menge an Neu-H-Autos wie VW Golf II, Mercedes-Benz W 201 oder Opel Calibra angeführt, die für viele Menschen eher Alltagsautos darstellen, aber keine Oldtimer seien nach und auch nie werden würden.

Der DEUVET Bundesverband hält eher die Altersstruktur für wichtig

Der DEUVET möchte hier zur Erhellung der Diskussion beitragen. Betrachtet man die Altersgruppenverteilung (hier PKW) genauer, kann man feststellen, dass der Zuwachs durchaus unterschiedlich ist. Natürlich kann man davon ausgehen, dass in der Altersgruppe der 30-34 Jahre alten PKW die Steigerung höher ist (+14,9%). Schließlich ist der Einstieg ins Hobby sicher schwieriger, je älter das Objekt der Begierde ist. Schon die Steigerung bei den 35-39 Jahre alten Autos mit nur noch plus 5,2% scheint die Reihe zu bestätigen. Soweit scheint alles logisch. Doch die Gruppe der 40-44 Jahre alten PKW steigerte sich mit plus 15,1% stärker als die Neu-H-Fahrzeuge. Und selbst die Anzahl der ganz Alten (60 Jahre und älter) stieg um 21,0%, das sind immerhin 9121 PKW mehr als Ende 2018.

Hauptgrund ist die verbesserte Restaurierungs- und Ersatzteilsituation

Der DEUVET sieht den Hauptgrund in den in den letzten Jahren stark verbesserten Restaurierungsmöglichkeiten. Früher kaufte man sich einen Oldtimer als Basisauto in häufig nicht komplettem und meist schlechtem Zustand, um ihn dann in langjähriger Arbeit und aufwendiger Ersatzteilsuche irgendwann mal fahrfertig zu bekommen. Mitleid oder Unverständnis von Angehörigen oder Arbeitskollegen bekam der Oldtimerfreund gratis dazu. Viele Objekte wurden nie zu einem guten Ende gebracht oder auch gar nicht begonnen. Heute werden auch scheinbar aussichtslose Projekte in sehr viel kürzerer Zeit wieder hergestellt. Die vielen spezialisierten Werkstattbetriebe, der weltweite Austausch von Informationen via Internet, diverse sehr aktive Clubs und die Ersatzteilnachfertigung auch mittels 3-D Druck machen es möglich. Auch die Hersteller haben in den meisten Fällen erkannt, wie wichtig die eigene Geschichte für die Bindung auch von Neuwagenkunden heute ist.

Zum DEUVET:

Gegründet als „Arbeitsgemeinschaft der deutschen Veteranen- und Markenclubs e.V.“ im Jahre 1976 auf der VETERAMA in Mannheim. Für die Deutsche Veteranenfahrzeuggemeinschaft wurde das Kürzel DEUVET gewählt und als Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. beim Deutschen Bundestag in Berlin akkreditiert. Durch permanente Arbeit hat der DEUVET die gesetzlichen Regeln für Oldtimer-Fahrzeuge und 1997 auch das H-Kennzeichen mitbestimmt.

Nach Beginn der Arbeit des Parlamentskreis Automobiles Kulturgut in Berlin im Jahr 2009 ist der DEUVET regelmäßiger Teilnehmer und ein wesentlicher Partner für Projekte und Umsetzung der aktuellen Aufgaben. Mit Gründung der Historic Vehicle Group am EU Parlament in Brüssel ist der DEUVET dort ebenfalls für die Interessen der Oldtimerfahrer tätig.

Die Geschichte des DEUVET und der deutschen Oldtimer-Szene wurde 2017 in einem Buch veröffentlicht. Titel: “Jetzt fahr’ erst mal…”. Der DEUVET gilt als die einzige demokratisch gewählte Interessen-Vertretung in Bund, Ländern und der EU. Er ist kompetenter Gesprächspartner für Politik, Wirtschaft und vielen Fachkreisen u.a. für Versicherungen, Oldtimer-Veranstaltungen sowie juristischen Fragen zum historischen Fahrzeug.

Rückfragen bitte an:
Jan Hennen
DEUVET Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V.
Vizepräsident für Kommunikation
kommunikation@deuvet.de
www.deuvet.de

Komfort steht bei Citroën seit über 100 Jahren im Mittelpunkt – Episode 2: Innenraumkomfort

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Mai 202020
 

(english text below, after the gallery)

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH:

Komfort steht bei Citroën seit über 100 Jahren im Mittelpunkt – Episode 2: Innenraumkomfort

* Vom Traction Avant bis zum C5 Aircross SUV: Komfort steht bei Citroën stets im Mittelpunkt
* Programm Citroën Advanced Comfort® als das Markenzeichen aktueller Modelle
* Innovative und flexible Innovationen sorgen für Innenraumkomfort „à la Citroën“

Einzigartiger Komfort auf Basis zahlreicher Innovationen ist seit der Unternehmensgründung im Juni 1919 eines der Markenzeichen von Citroën. Revolutionäre Federungstechnik, bequeme Sitze, ergonomische Bedienelemente, aerodynamische Linienführung und neuartige Materialien im Innenraum − die innovativen Lösungen prägen bis heute den typischen Citroën Komfort.

Mit dem aus vier Säulen bestehenden Citroën Advanced Comfort® Programm bündelt die Marke ihre Expertise auf dem Gebiet des Komforts:

* Fahrkomfort: Störfaktoren werden durch spezielle Innovationen in den Bereichen Federung, Dämmung und Sitze herausgefiltert, damit die Insassen sich wie in einem Kokon fühlen;
* Innenraumkomfort: Der Innenraum überzeugt mit einem großzügigen Raumangebot, praktischen Ablagen und pfiffiger Ausstattung;
* Bedienkomfort: Optimale Bedienung dank intuitiver Technologien, nützlicher Fahrhilfen und moderner Konnektivität;
* Komfort für Geist und Seele: Fokus auf die wirklich wichtigen Informationen. Der Innenraum strahlt ein beruhigendes Ambiente aus.

Diese vier Bereiche stützen sich auf historische Innovationen und verdeutlichen, dass Citroën seit über 100 Jahren für besonderen Komfort steht. Sie werden in insgesamt vier Episoden vorgestellt. In der ersten Episode stand der Fahrkomfort im Mittelpunkt, nun folgt der Innenraumkomfort.

Praktischer und flexibler Innenraum

Citroën entwickelt stets innovative Technologien, um den Innenraum bestmöglich von der Außenwelt abzuschirmen und allen Insassen maximalen Komfort zu bieten. Neben den neuesten Technologien sorgen auch praktische Ausstattungen, raffinierte Ablageflächen und ein hohes Maß an Variabilität für Wohlbefinden an Bord.

Schon im Jahr 1923 lässt der praktische, vielseitige Citroën Typ B2 die Wahl zwischen vielen Sitzplätzen oder einem größeren Gepäckraum, ebenso wie der zweisitzige Citroën Typ C3 „Torpedo“, welcher mit einem zusätzlichen Notsitz hinter dem Fahrer ausgestattet ist, um je nach Bedarf eine dritte Person oder mehr Gepäck mitnehmen zu können.

In den 1930er Jahren und darüber hinaus wird der Citroën Traction Avant in verschiedenen Sitzkonfigurationen angeboten. Zur Baureihe gehört eine siebensitzige Version mit langem Radstand und ein Modell mit einer nach oben zu öffnenden Hecktür – vermutlich die erste Serienlimousine mit Heckklappe weltweit.

Auch der Citroën 2CV wartet mit innovativer Konstruktion im funktionalen Innenraum auf. Mit herausnehmbaren Sitzen, Schiebedach, flachem Fahrzeugboden und erweitertem Kofferraum setzt das legendäre Modell zu seiner Markteinführung Maßstäbe. Bereits lange vor der Markteinführung von sechs- oder siebensitzigen Modellen überzeugen die DS und der Citroën CX als Kombiversionen mit pfiffiger Sitzkonfiguration.

Auf Automobilsalons präsentiert Citroën einzigartige Concept Cars, die den Innenraumkomfort in den Vordergrund rücken und einen Vorgeschmack auf zukünftige Serienversionen bieten. Die Citroën Karin aus dem Jahr 1980 besticht als pyramidenförmige Dreisitzer aus Verbundmaterialien durch innovative Ablagen, ausgeformte Sitze, ein Kombiinstrument mit Bediensatelliten und Tasten am Lenkrad.

Seit jeher legt Citroën das Augenmerk zudem auf Ergonomie und praktische Innenraumkonzepte. Hierzu zählen unter anderem Sitze, die sich herausnehmen, zusammenklappen und in den Fahrzeugboden versenken lassen, verstellbare Rückenlehnen und drehbare Vordersitze.

Die achtsitzigen und neunsitzigen Versionen bieten umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten; bereits kleinere Modelle wie der Citroën ZX und der Citroën C2 überzeugen durch ihre hohe Variabilität und auch hier lassen die Sitze sich verschieben, um wahlweise mehr Platz für Passagiere oder Gepäck zu schaffen.

Das gilt auch bei aktuellen Modellen:

* Drei verschieb-, versenk- und verstellbare Einzelsitze in Reihe 2 im C4 SpaceTourer, Grand C4 SpaceTourer und C5 Aircross SUV
* Drei versenkbare Einzelsitze in Reihe 2 im Berlingo
* Zwei versenkbare Sitze in Reihe 3 im Grand C4 SpaceTourer
* Umklappbare, teilbare und verschiebbare Rücksitze im C3 Aircross
* Möglichkeit einer dritten Sitzreihe im Berlingo, Möglichkeit einer zweiten und dritten Sitzreihe im SpaceTourer
* Möglichkeit einer ebenen Ladefläche bei zusammengeklappten oder herausgenommenen Rücksitzen im C3 Aircross, C4 SpaceTourer, Grand C4 SpaceTourer, C5 Aircross SUV, Berlingo und SpaceTourer
* Umklappbarer Beifahrersitz zum Transport langer Gegenstände im C3 Aircross, C4 SpaceTourer, Grand C4 SpaceTourer, Berlingo und SpaceTourer

Stauraum: Innovative Ablageflächen

Citroën entwickelt stets innovative Innenraumlösungen, um die Erwartungen moderner Familien zu erfüllen. Kabellose Smartphone-Ladestation, Schublade unter den Sitzen, großzügiges Handschuhfach, im Dachhimmel eingebaute Ablagefächer wie in einem Flugzeug – Ablagen im Fahrzeuginnenraum werden kontinuierlich neu erfunden.

Schon der Citroën Typ C aus dem Jahr 1923 verfügt über Ablagefächer. Der vollständig variable Laderaum gehört zu den praktischen Eigenschaften des Citroën 2CV. Das Concept Car Karin aus dem Jahr 1980 verfügt über ausziehbare Türfächer. Der Citroën CX wartet mit einem großzügigen Ablagefach im Armaturenbrett auf. Das praktische Handschuhfach des Citroën XM öffnet nach oben. Das herausnehmbare Handschuhfach des Citroën GS kann wahlweise am Armaturenbrett oder an den Türen befestigt werden und sogar als Aktenkoffer dienen. Im Jahr 2003 setzt der Citroën C2 mit zweigeteilter Heckklappe Maßstäbe in seinem Segment. Ein Ablagefach im unteren Bereich der Heckklappe dient zur Aufbewahrung kleiner Gegenstände und verhindert, dass diese sich im Kofferraum hin und her bewegen.
Der Citroën Berlingo aus dem Jahr 1996 sorgt mit seinen vielseitigen Eigenschaften für Aufsehen. Im Jahr 2000 wird im Citroën Berlingo das pfiffige Modutop-Ablagefach im Dachhimmel eingeführt, das den Innenraum optimal nutzt. Es entsteht zusätzlicher Stauraum von 170 Litern, der allen Passagieren zugutekommt.

Auch in der aktuellen Modellpalette sind zahlreiche intelligente Stauraumlösungen zu finden: großzügiges Top Box Handschuhfach im C4 Cactus und Berlingo, Fach im Armaturenbrett oberhalb des zentralen Bildschirms im SpaceTourer, viel Stauraum unter der vorderen Mittelarmlehne im C5 Aircross SUV, großes Fach in der Mittelkonsole im C4 SpaceTourer und Grand C4 SpaceTourer.

Filme und Fotos finden Sie unter:
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Christopher Rux
Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Citroën Deutschland GmbH
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christopher.rux@citroen.com

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The international press release of Automobiles Citroën:


THE HISTORY OF CITROËN’S COMFORT
EPISODE 2: LIVING COMFORT

Date of publication : 19/05/2020

* The notion of comfort has always been at the heart of Citroën’s models for over 100 years.
* In this period of confinement where everyone is rediscovering their interior, Citroën is returning to the Citroën Advanced Comfort® programme. A programme designed to guide the conception of Citroën vehicles towards a unique type of comfort, a true signature of the Brand.
* A keystone in the development of current models, the Citroën Advanced Comfort® programme is a comprehensive, modern and multi-sensorial approach to comfort, which thinks of the passenger compartment as the interior of a house. Its aim is to make every journey in a Citroën as comfortable as in the living room. It is based on 4 major pillars:
o comfort of driving to feel like in a cocoon
o comfort of living for a practical and functional interior
o comfort of use with intuitive technologies to simplify life
o comfort of mind to experience a warm and bright atmosphere, with everything in its place
* 4 major areas of differentiation for the Brand’s models, driven by exclusive innovations such as suspensions with Progressive Hydraulic Cushions® or Advanced Comfort seats. Technologies accessible to as many people as possible.
* 4 pillars that can be found through concrete examples in the history of the Brand and that we propose you to rediscover through 4 episodes.

Today, episode 2, living comfort.

LIVING COMFORT: A PRACTICAL AND FUNCTIONAL INTERIOR

ONBOARD SPACE AND MODULARITY

This aspect of the Citroën comfort philosophy encapsulates the ideas of practicality and versatility to make driving and travel easier. The easier a car is to live with every day, the more enjoyable and comfortable it will be to own. The development of cars that offer maximum ‘living comfort’ is a thread that span’s Citroën’s entire history.

Citroën has long emphasised the benefits of adaptable seating arrangements and maximum cabin space and storage.

In 1923, the B2Type offered buyers the choice of more seats or greater luggage capacity, with an early attempt at modular cabin design. The C3Type ‘Torpédo’ was a two-seater, yet offered a folding third seat behind the driver, creating more luggage capacity or passenger room as required. In 1924, a new ‘Trefle’ (three-leaf clover) three-seat configuration was introduced, with a fixed third seat mounted in the middle of the cabin behind the two front seats, with cargo areas either side.

For the 1930s and beyond, the Traction Avant offered various seating layouts. These included a long-wheelbase seven-seat model, and a variant with a wagon-style rear lift-up door – possibly the world’s first production hatchback.

Even the 2CV, the company’s so-called ‘basic’ car, featured advanced design in its suspension, construction and adaptable, modular cabins. With removable seats, a convertible roof, wash-down floor, and an extendible cargo area, the 2CV could well be seen as the car that started the trend for functional or technological cabin design – more than half a century ago.

Both the DS and the CX were sold as wagons (or ‘breaks’), offering maximum living comfort with intelligent seating layouts, long before more recent trends for six- or seven-seat cars. The multi-seat CX Familiale was unique in its market class and it took many years for its competitors to catch up.

Citroën has also produced a series of design concepts as ‘one off’ show cars, with living comfort key to their motor show stand appeal, notably the 1980 Citroën Karin concept. This pyramid-shaped three-seater, built with composite materials, featured new storage ideas, moulded seats, and a stunning control ‘pod’ and steering wheel interface with fingertip controls. Such ideas are now familiar in the company’s production cars.

More recently, attention has focused on the science of ergonomics and the incorporation of adaptable cabin layouts into the functional use of the car. Citroën has always been popular among families due to a focus on ease of utility, with multi-purpose family cars among the company’s best-sellers in recent years. The ultimate family ‘holdalls’, Citroën’s MPVs and small family vehicles have featured everything from removable seats, adaptable seating layouts, reclining rear backrests, and even swivelling front seats.

Where the company’s largest vehicles have offered eight or even nine seats in a car-sized package, smaller cars, such as the ZX and 2003 C2, have featured back seats that can slide forwards and backwards to create more space for passengers or luggage. Rare in a small car, the 2003 C2 also offered reclining seats for passengers in the rear.

To make life on board easier, Citroën models offer ingenious, advanced modularity, enhancing generous on-board space with:

* 3 individual sliding, retractable and reclining row 2 seats on the C4 SpaceTourer, Grand C4 SpaceTourer and SUV C5 Aircross,

* 3 seats row 2 individual retractable on Berlingo,

* 2 seats row 3 retractable on Grand C4 SpaceTourer,

* Reclining, splittable and sliding rear seat in 2 parts on SUV C3 Aircross,

* The possibility of shelving and depositing row 3 seats on Berlingo,

* The ability to shelf and place Row 2 and Row 3 seats on SpaceTourer,

* The ability to achieve a flat floor when the rear seats are folded down or removed on SUV C3 Aircross, C4 SpaceTourer, Grand C4 SpaceTourer, SUV C5 Aircross, Berlingo and SpaceTourer,

* The passenger seat can be folded down to carry particularly long objects on SUVs C3 Aircross, C4 SpaceTourer, Grand C4 SpaceTourer, Berlingo and SpaceTourer.

STORAGE SPACE

Storage space is just as important for living comfort. Citroën has frequently imagined new solutions to the question of cabin space to accommodate the needs of modern families. From special pockets and pouches, under-seat drawers, large glovebox compartments, and airliner-style overhead storage bins, Citroen designers have always provided the owner with something more than an ‘add-on’ storage afterthought.

Citroen’s clever cabin thinking has always been full of bright ideas. A range of advanced solutions found in Citroën concept cars are now features in the company’s production cars. User-friendly themes include revolving seats for easier ingress and egress, and hidden compartments, door storage recesses, and dashboard designs incorporating trays and removable storage.

Where the 1923 C-Type previewed the potential for small storage compartments, other Citroën models would follow with their intelligent solutions to the question of cabin practicality.

Later examples would include the 2CV, which featured an eminently practical modular cabin design, with fully-adaptable cargo space. The Karin, a show car introduced in 1980, featured extendible ‘pull-out’ door compartments, while many production cars featured innovative glove compartment storage. The CX came with a large dashboard tray, while the XM – and many other Citroën vehicles since – were fitted with a large lift-up dashboard ‘locker’. Later GS models were available with a removable glovebox, which could be attached to the dashboard or doors, or even used as a briefcase.

Later, in 2003, the C2 introduced a unique split tailgate to its class – it contained a small compartment within the inside of the lower half of the tailgate to hold smaller items and stop them from rolling around.

Previewed by a trio of concepts revealed by Citroën at the 1996 Paris Motor Show, the Berlingo introduced a new level of storage practicality. These show cars – the Coupé de Plage, the Berline Bulle, and Grand Large – variously previewed storage for large sports equipment (such as surfboards or skis), and family-friendly interiors with adaptable cabin storage. When the Berlingo went on sale – a production version of the ‘Grand Large’ concept – it introduced ‘Modutop’ adaptable roof storage. Modutop created 170 litres of extra over-head storage for all passengers – perfect for stowing away everything a family may need to keep them occupied on a longer drive.

You can still find on the current range:

• The Modutop upgraded on Berlingo, a roof storage package including a large translucent arch accessible to all passengers and a rear roof box,
• The Top Box glove box on C4 Cactus and Berlingo, generous and with a wide opening, ideally positioned in front of the front passenger,
• Dashboard storage, above the centre screen and facing the front passenger on SpaceTourer,
• The large storage space under the front centre armrest of the SUV C5 Aircross,
• Large centre console storage on C4 SpaceTourer and Grand C4 SpaceTourer,

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Komfort steht bei Citroën seit über 100 Jahren im Mittelpunkt – Episode 1: Fahrkomfort

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Mai 152020
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland:


Komfort steht bei Citroën seit über 100 Jahren im Mittelpunkt – Episode 1:

Fahrkomfort
* Vom Traction Avant bis zum C5 Aircross SUV: Komfort steht bei Citroën stets im Mittelpunkt
* Programm Citroën Advanced Comfort® als das Markenzeichen aktueller Modelle
* Innovative Federungs- und Sitztechnologie sorgen für Komfort „à la Citroën“

Einzigartiger Komfort auf Basis zahlreicher Innovationen ist seit der Unternehmensgründung im Juni 1919 eines der Markenzeichen von Citroën.

Revolutionäre Federungstechnik, bequeme Sitze, ergonomische Bedienelemente, aerodynamische Linienführung und neuartige Materialien im Innenraum − die innovativen Lösungen prägen bis heute den typischen Citroën Komfort.

Mit dem aus vier Säulen bestehenden Citroën Advanced Comfort® Programm bündelt die Marke ihre Expertise auf dem Gebiet des Komforts:

* Fahrkomfort: Störfaktoren werden durch spezielle Innovationen in den Bereichen Federung, Dämmung und Sitze herausgefiltert, damit die Insassen sich wie in einem Kokon fühlen;

* Lebenskomfort: Der Innenraum überzeugt mit einem großzügigen Raumangebot, praktischen Ablagen und pfiffiger Ausstattung;

* Bedienkomfort: Optimale Bedienung dank intuitiver Technologien, nützlicher Fahrhilfen und moderner Konnektivität;

* Komfort für Geist und Seele: Fokus auf die wirklich wichtigen Informationen. Der Innenraum strahlt ein beruhigendes Ambiente aus.

Diese vier Bereiche stützen sich auf historische Innovationen und verdeutlichen, dass Citroën seit über 100 Jahren für besonderen Komfort steht. Sie werden in insgesamt vier Episoden vorgestellt, beginnend mit dem Fahrkomfort.

Fahrkomfort

Citroën entwickelt stets innovative Technologien, um den Innenraum bestmöglich von der Außenwelt abzuschirmen und allen Insassen maximalen Komfort zu bieten. Neue Technologien und Ausstattungsmerkmale gestalten den Innenraum sämtlicher Modelle der Marke seit der Gründung so komfortabel, angenehm und raffiniert wie möglich. Dabei waren die Fahrzeuge in den Anfängen des Automobils alles andere als komfortabel. Dennoch bietet Citroën bereits im Jahr 1919 mit dem Typ A das erste in Großserie produzierte Fahrzeug an, das durch mehr Ausstattungen und höheren Komfort überzeugt. Dazu gehören neben einem Selbstanlasser und elektrischer Beleuchtung auch gepolsterte Sitze und ein neuartiges Aufhängungssystem mit umgekehrten, viertelelliptischen Federn, dank deren Abstimmung zusätzliche Stoßdämpfer nicht notwendig waren.

Mit der Markteinführung des Citroën Typ C im Jahr 1922 ist es André Citroën wichtig, dass die Insassen mühelos einsteigen können und auf einladenden Sitzen Platz nehmen, anstatt zu brettharten Sitzen emporklettern zu müssen. Lange vor anderen Automobilhersteller versteht er, dass Fahrerinnen andere Vorlieben haben – die einfache, leichte Steuerung und der bequeme Ein- und Ausstieg. In der Werbung spricht die Marke ebenfalls die Kundinnen an. André Citroën ist überzeugt, dass Komfort der Schlüssel zum Erfolg ist und seine Fahrzeuge werden nicht nur in Frankreich dafür geschätzt. So werden in den frühen 1920er Jahren Citroën Modelle in Paris und in London als Taxis eingesetzt und sogar Papst Pius XI. bestellt in den 1930er Jahren einen Citroën, weil die Marke einen ausgezeichneten Ruf auf dem Gebiet des Komforts genießt.

Die Limousine Citroën C6, die im Jahr 1929 auf den Markt kommt, hat eine besonders robuste Karosserie und punktet durch ein umfangreiches Angebot an Fahrhilfen und eine hochwertige Ausstattung für die Insassen. Beginnend mit den Modellen Citroën C4, C6 und Rosalie montiert Citroën als erster Automobilhersteller Europas seine Motoren auf Kautschukblöcken, um die Übertragung der Vibrationen in den Fahrzeuginnenraum zu reduzieren und stattet die Fahrzeuge fortan mit dem schwimmend gelagerten Motor („le Moteur Flottant“) aus.

Traction Avant: Das erste Großserienfahrzeug mit selbsttragender Karosserie

Zahlreiche Innovationen machen den im Jahr 1934 eingeführten Citroën Traction Avant revolutionär und prägen die Geschichte des Automobils. Als erstes Familienfahrzeug in Großserie wird er mit Vorderradantrieb und selbsttragender Karosserie gebaut. In der Fahrzeugentwicklung liegt das Augenmerk auf Torsionssteifigkeit und optimales Fahrverhalten, dank der geschweißten Stahlkarosserie im Monocoque-Design ist der Citroën Traction Avant widerstandsfähiger und sicherer als andere Modelle zu der Zeit. Durch die Schalldämmung im Motorraum sowie innovativer Hinterradfederung wird die Übertragung von Lärm und Vibrationen in den Fahrzeuginnenraum reduziert.

Der komfortable, ergonomische Innenraum ist mit innovativen Sitzen ausgestattet. Dank flachem Fahrzeugboden und dem Verzicht auf einen Getriebetunnel laden die großzügigeren vorderen Plätze zum entspannten Fahren ein. Durch die Einführung der weltweit ersten Niederquerschnittsreifen „Pilote“ des Reifenherstellers Michelin im Jahr 1937 verbessert sich das Fahrverhalten des Citroën Traction Avant zusätzlich.

Das wegweisende Modell ist seiner Zeit weit voraus und wird mehr als zwanzig Jahre lang produziert. Der Nachfolger des Citroën Traction Avant ist die legendäre DS.

Die DS mit hydropneumatischer Federung

Die DS, die auf dem Pariser Automobilsalon 1955 ihre Weltpremiere feiert, besitzt revolutionäre Merkmale: Ihre aerodynamische Linienführung senkt Kraftstoffverbrauch und Geräuschpegel und erhöht die Stabilität. Von noch größerer Bedeutung ist allerdings die einzigartige hydropneumatische Federung. Dank dieser innovativen Technologie fühlt sich die DS wie ein fliegender Teppich an, der über die Fahrbahnunebenheiten „schwebt“.

Die von Paul Magès entwickelte hydropneumatische Federung arbeitet mit einer motorbetriebenen Pumpe, die Hydraulikflüssigkeit mit hohem Druck in mit Stickstoffgas gefüllte Federkugeln pumpt. Alle Räder sind mit selbstnivellierenden Aufhängungen ausgestattet. Durch den Verzicht auf Stahlfedern wird die Ruppigkeit reiner Metallfederungen beseitigt. Diese innovative Federung filtert die Störfaktoren besser heraus und ermöglicht es, die Neigung in den Kurven zu reduzieren und ein konstantes aerodynamisches Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Zudem kann der Fahrer auch die Bodenfreiheit nach Bedarf höher oder niedriger einstellen, sodass sich die DS auch auf schlammigen, mit Schnee und Eis bedeckten Untergründen wohlfühlt. Das Ergebnis: einzigartiger Fahrkomfort, von welchem sich zahlreiche Premium-Hersteller inspirieren lassen und ihre Fahrzeugmodelle später im Jahrhundert ebenfalls mit pneumatischer Federung ausstatten.

Nicht nur die Baureihen DS 19-23 legen das Augenmerk auf Komfort, auch spätere Citroën Modelle bieten denselben Komfort. Das Coupé Granturismo Citroën SM, das zwischen 1970 und 1975 produziert wird, ist ebenfalls mit hydropneumatischer Federung ausgestattet. Diese für die GT-Serie weiterentwickelte Federung verbindet die Vorteile eines härter eingestellten Fahrwerks mit herausragendem Fahrkomfort.

Den Citroën GS, der 1971 zu Europas „Auto des Jahres“ gewählt wird, lobt die Fachpresse für seinen limousinen-artigen hohen Fahrkomfort. Für die Jury kann sich der Citroën GS mit den komfortabelsten Modellen messen, unabhängig vom Fahrzeugsegment. Der Citroën CX, der 1975 zum Auto des Jahres gekürt wird, verfügt ebenfalls über eine hydropneumatische Federung und ist als Modell Prestige mit verlängertem Radstand bei Präsidenten, VIPs und Berühmtheiten weltweit beliebt.

In den 1990er Jahren gehen mit den Fortschritten in der Elektronik herausragende Entwicklungen der hydropneumatischen Federung einher. So führt der Citroën XM die elektronisch gesteuerte Federung Hydractive II ein und der Citroën Xantia Activa wird von Fahrern und Fachpresse gleichermaßen für die aktive Fahrwerksstabilisierung gelobt, durch welche die Karosserie frei von Wanken und Seitenneigung ist. In den 2000er Jahren setzt die Federung Hydractive III+ neue Maßstäbe auf dem Gebiet des Fahrkomforts, insbesondere beim 2005 vorgestellten Citroën C6 ist die Federung bis ins letzte Detail optimiert.

Auch heute kommen innovative Technologien dem Federungskomfort zugute. Der Citroën C5 Aircross SUV und der Citroën C4 Cactus sind mit der Advanced Comfort Federung ausgestattet, welche die Unebenheiten noch besser herausfiltert. Im Unterschied zu einer herkömmlichen Federung, welche aus einem Dämpfer, einer Feder und einem mechanischen Anschlag besteht, fügt Citroën zwei hydraulische Anschläge hinzu, die auf beiden Seiten für Druck und Zug sorgen und einen größeren Federweg erzielen. Bei größerem Druck oder stärkerer Entlastung absorbiert der hydraulische Anschlag die Energie und führt sie ab. Es gibt kein Effekt der Rückfederung. Das Fahrzeug ist somit wie ein fliegender Teppich, der über die Fahrbahn „schwebt“.

Sitze

Der legendäre Fahrkomfort von Citroën beschränkt sich nicht nur auf die hydropneumatische Federung. Auch im Fahrzeuginnenraum tragen hochwertigen Materialien und Sitze, die zum Entspannen einladen, zum gehobenen Fahrkomfort bei. Die Sitze der klassischeren Modelle sowie die der hochwertigen Ausstattungslinie Pallas, die mit der DS eingeführt wurde, stechen gegenüber Wettbewerbern hervor. Sie fühlen sich weich an, bieten zugleich guten Halt und tragen auf langen Strecken zum hohen Fahrkomfort bei.

Im Jahr 1934 zählt ein neues Design für Sitzgestell und -polster zu den zahlreichen innovativen Merkmalen des Citroën Traction Avant. Der Citroën 2CV führt als Premiere komfortable, herausnehmbare Sitze im Hängemattenstil ein. Für die DS entwickelt Citroën mit der Marke Dunlopillo besondere Sitzpolster aus Schaumstoff, welche auf die Eigenschaften der Federung abgestimmt sind.

Bei den Nachfolgemodellen Citroën GS, CX, SM und BX verfügen die angenehm weich gepolsterten Sitze über eine Oberschenkel- und Beinauflage und eine Lendenwirbelstütze. Verstärkt wird das angenehme Sitzgefühl durch den hochwertigen Bezug „Jersey“, mit dem auch weitere Modelle der Marke ausgestattet werden.

Der Citroën CX Prestige wird als erster Citroën mit sofaartigen Sitzen mit erhöhten Fußstützen ausgestattet, die an Lounge-Sitze in Privatjets erinnern und die Beinfreiheit der hinteren Passagiere steigern. Auch beim Citroën C6 liegt der Fokus auf den Rücksitzen. Die „Business Class“ Sitze verfügen über eine elektrisch verstellbare Lehne. Zusätzlich kann der leere Beifahrersitz per Fernsteuerung nach vorne verschoben werden für ein besonders großzügiges Platzangebot im Fond. Die Advanced Comfort Sitze wurden 2018 mit dem neuen Citroën C4 Cactus und dem Citroën C5 Aircross SUV eingeführt. Der dicke, neuartige Schaumstoff mit hoher Dichte steht für höchsten Komfort. Auf langen Strecken bewahren die Sitze die natürliche Krümmung des Rückens.

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Die Marke Citroën
Seit 1919 fühlt sich Citroën den Menschen auf besondere Weise verbunden. Als internationale Automobilmarke im Zentrum des Mainstream-Markts lässt sich Citroën von ihnen und ihrer Lebensart inspirieren. Die Markensignatur „Inspired by You“ unterstreicht diese Positionierung aufs Neue und findet ihren Ausdruck in einer Modellpalette mit herausragendem Design und einem Komfort, der Maßstäbe setzt. Ein einzigartiges Kundenerlebnis zeichnet Citroën aus, darunter die Online-Bewertungsplattform „Citroën Advisor“ und das urbane Vertriebskonzept „La Maison Citroën“. Citroën hat im Jahr 2019 rund eine Million Fahrzeuge in über 90 Ländern verkauft.

Unser Beileid an den Citroën Club France: Merci pour tout, Etienne!

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Mrz 252020
 

(english below, en Francais au-dessous)

Leider haben mich aus Frankreich traurige Nachrichten erreicht:

Etienne Christian, über Jahrzehnte Präsident des “Citroën Club France” und mehr als 50 Jahre einer der großen Aktiven der französischen Enthusiasten-Szene, hat uns vor wenigen Tagen verlassen. Am heutigen Mittwoch war gegen 15h die Beisetzung im engsten Kreis auf dem Friedhof von Villers-sur-le-Roule (Dept. Eure, 27).

Etienne hat noch auf der diesjährigen Pariser Retromobile sein letztes Buch präsentiert und autographiert: die Neuauflage des Buchs, das 1935 von Charles Rocherand über seinen Freund Andre Citroën entstand: “André Citroën – Souvenirs d’une Collaboration 1922-1934”.

Etliche Bücher sind mit Etiennes Engagement entstanden, eines der letzten Werke ein Buch über den 2CV und seine Derivate. Etienne war auch einer der großen Kenner und Spezialisten zu den Croisières und Kégressen – er war eng mit der Tochter des Croisière-Leiters Audouin-Dubreuil befreundet – auch hier sind einige Bücher unter seiner Autorenschaft publiziert worden.

Seine Frau Marie Christian, die seine Nachfolge übernommen hatte, hat 2019 die Leitung des Citroën Club France abgegeben an Alain Lassalle, der bis zur Retromobile 2019 als Sekretär der “Amicale Citroën & DS France” aktiv war (und einigen durch sein Restaurationsprojekt des 1933 nur einmal gebauten Rosalie 15 CV Speedster, Carosserier Jean Daninos, bekannt ist).

Seitens der Amicale werden wir eine Karte nach Frankreich an seine Witwe Marie senden, die uns informiert hat. Das Bild von ihm stammt von der diesjährigen Retromobile, wo ich ihn das letzte Mal über einige Tage hinweg traf, und wo er sich zum letzten Mal vor großem Publikum für die Clubszene engagiert hat. (Das Bild mit seiner Kégresse Typ P17D aus der “Croisière Blanche” entstand im Jahr 2000.) Seinem Engagement habe ich meinen Ami6 zu verdanken – er hat sich 1990 für mich engagiert und ihn mir damals vermittelt aus der Vendée…

Wie schrieben die französischen Freunde so schön: “Unser Freund Etienne Christian hat sich gerade André Citroën und all den Citroën-Enthusiasten angeschlossen, die um ihn herum versammelt sind”. Gedenken wir ihnen für einen Moment……………….

Viele Grüsse und im stillen Gedenken ///Stephan Joest, ACI.


Sad news has unfortunately reached me from France:

Etienne Christian, for decades president of the “Citroën Club France” and for more than 50 years one of the great activists of the French enthusiast scene, has passed away a few days ago. Today, Wednesday afternoon, the funeral took place in the cemetery of Villers-sur-le-Roule (Dept. Eure, 27).

Etienne presented and autographed his last book at this year’s Paris Retromobile: the new edition of the book written in 1935 by Charles Rocherand about his friend Andre Citroën: “André Citroën – Souvenirs d’une Collaboration 1922-1934”.

Etienne’s commitment has led to the creation of several books, one of the last being a book about the 2CV and its derivatives. Etienne was also one of the great connoisseurs and specialists on the Croisières and Kégresse vehicle – a.o., he was a close friend of the daughter of the Croisière leader Audouin-Dubreuil – and thus some books have been published under his authorship.

In 2019, his wife Marie which had been succeeding his activities, had handed over the management of the Citroën Club France to Alain Lassalle, who was secretary of the “Amicale Citroën & DS France” until the Retromobile 2019 (and who is known to some people through his restoration project of the Rosalie 15 CV Speedster, built only once in 1933, coachbuilder Jean Daninos).

On the part of the Amicale, we will submit our condolences to France to his widow Marie who has informed us. The picture of him is from this year’s Retromobile, where I was able to met him over these few days of the event, and where he was again engaged for the last time in front of a large audience for the club scene. (The picture with his Kégresse Type P17D from the “Croisière Blanche” was taken in 2000). I was able to buy my own Citroën Ami6 thanks to his engagement – he actively supported me in 1990 and found this original car in the Vendée at that time…

As the French friends wrote: “Our friend Etienne Christian has just joined André Citroën and all the Citroën enthusiasts gathered around him”.

Please accept our condolences – we will stay in silent remembrance ///Stephan Joest, ACI.

—–
De tristes nouvelles m’arrivent malheureusement de la France:

Etienne Christian, membre depuis des décennies du “Citroën Club France” et depuis plus de 50 ans l’un des grands engagés de la scène amateur française du double chevron, nous a quitté il y a quelques jours. Aujourd’hui, mercredi, les funérailles ont eu lieu au cimetière de Villers-sur-le-Roule (Dépt. Eure, 27).

Etienne a présenté et dédicacé son dernier livre au Rétromobile de Paris cette année: la nouvelle re-édition du livre écrit en 1935 par Charles Rocherand sur son ami André Citroën: “André Citroën – Souvenirs d’une Collaboration 1922-1934″.

Entre autres, l’engagement d’Etienne a résulté à la création de plusieurs livres, l’un des derniers étant un livre sur la 2CV et ses dérivés. Etienne était aussi un des grands connaisseurs et spécialistes des Croisières et des Kégresse autochenilles – il était un ami proche de la fille du chef des Croisières, M. Audouin-Dubreuil – nombreux livres ont été publiés sous sa direction.

En 2019, son épouse Marie Christian cède la direction du Citroën Club France à Alain Lassalle, qui était secrétaire de l'”Amicale Citroën & DS France” jusqu’à la Rétromobile 2019 (et qui est connu de certains par son projet de restauration du Rosalie 15 CV Speedster, construit une seule fois en 1933, carosserie Jean Daninos).

De la part de l’Amicale, nous venons soumettre nos condoléances a France à sa veuve Marie, qui nous a informés. La photo de lui est tirée de Rétromobile de cette année, où je l’ai rencontré pour la dernière fois pendant quelques jours, et où il a été present pour la dernière fois devant un large public pour la scène des clubs. (La photo avec sa Kégresse Type P17D de la “Croisière Blanche” a été prise en 2000). Je dois le remercier pour ma belle Citroën Ami6 pour son engagement – il a trouvé l’Ami dans la Vendée à cette époque…

Comme l’ont écrit les amis français: “Notre ami Etienne Christian vient de rejoindre André Citroën et tous les passionnés de Citroën se sont réunis autour de lui”.

Merci pour tout, Etienne!

Avec condoléances, et en souvenir silencieux ///Stephan Joest, ACI.

Motor Klassik Award 2020: Citroën DS (1955) ist Sieger der Kategorie „klassische Limousinen“

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Mrz 242020
 

Die Pressemitteilung der Motor Presse Stuttgart Vom 24.03.2020:


Flügeltürer, 007 und Giulia: Leser von MOTOR KLASSIK wählen ihre beliebtesten klassischen Autos 2020

Stuttgart (ots) – Die Leserinnen und Leser des Oldtimermagazins MOTOR KLASSIK der Motor Presse Stuttgart lieben die großen Legenden der Automobilgeschichte. Das zeigen sie bei der großen Leserwahl “MOTOR KLASSIK AWARD 2020”, die mit überarbeiteten Wahlkategorien für überraschende Ergebnisse sorgte.

Insgesamt wählten 17.610 Leserinnen und Leser aus Vorschlägen der Redaktion ihre Lieblinge in insgesamt zwanzig Kategorien.

Erstmals erfolgte die Einteilung bei den Klassikern des Jahres nach den Kategorien Cabrios, Coupés, Sportwagen und Limousinen sowie den Länderwahlen für britische, italienische, französische und US- amerikanische Autos sowie “Volks-Klassiker” und “Volks-Sportwagen”. Dazu kam wie gewohnt die Kategorie “Auktionsauto des Jahres” Die 66 Kandidaten repräsentieren insgesamt 100 Jahre Automobilgeschichte. Das älteste Auto war ein Ford Model T, gebaut ab 1908, in der Kategorie “US- Klassiker”.

Die Ergebnisse spiegeln eine große Bandbreite unter den Teilnehmern wider: Die Kategorie-Sieger stammen von insgesamt neun verschiedenen Marken. Alfa Romeo und Aston Martin erhielten zwei der begehrten MOTOR KLASSIK AWARDs, Citroen, Chevrolet, Ferrari, Jaguar, Mercedes, Renault-Alpine und VW gewannen je eine Auszeichnung.

Alfa Romeo gewann mit dem Spider Duetto (1966) die Kategorie “Klassische Cabrios” (24,9%) und mit der auch als “Bertone-Coupé” bekannten Giulia GT (1963) die Kategorie “Volks-Sportwagen” (34,8%). Die britische Marke Aston Martin entschied mit dem V8 (1972) die Kategorie “Klassische Coupés” für sich und gewann außerdem den Award für das “Auktionsauto des Jahres”. Die Leserinnen und Leser von MOTOR KLASSIK entschieden sich mehrheitlich für den Aston Martin DB5 (1965) mit der Zusatzausstattung für den Geheimagenten James Bond, wie er erstmals im Film “Goldfinger” zu sehen war. Das für Werbezwecke der Filmproduktionsfirma aufgebaute Auto wurde im August 2019 vom Auktionshaus RM Sotheby’s für umgerechnet 5.736.440 Euro versteigert.

Besonders spannend verlief die Entscheidung in der Kategorie “Klassische Sportwagen”. Der Mercedes 300SL “Flügeltürer” (1954) behielt mit 29,4 Prozent knapp die Nase vor dem Porsche 911 S (1966, 28,7%).

DS 1962 Paris Motor Show

Mit dem Citroen DS (1955) gewann eine weitere Autolegende einen MOTOR KLASSIK AWARD. Der avantgardistische Viertürer entschied die Kategorie “Klassische Limousinen” (31,3%) für sich.

Mit dem Jaguar XJ12 (1972) behielt auch eine Limousine in der Kategorie “Britische Klassiker” (34,8%) die Oberhand. In den weiteren Länderkategorien gewann jeweils ein Sportwagen. Der Ferrari Testarossa (1984) siegte in der Kategorie “Italienische Klassiker” (25,7%), die Renault Alpine A110 (1967) in der Kategorie “Französische Klassiker” (42,5%) und die Chevrolet Corvette C3 (1967) in der Kategorie “US- Klassiker” (46,2%). Die Kategorie “Volks-Klassiker” sicherte sich der VW Bus T2A (1967, 46,9%).

Klassiker der Zukunft

Für die Wahl der “Klassiker der Zukunft 2020” hat die MOTOR KLASSIK-Redaktion in neun Kategorien je sechs aktuelle Autos nominiert. Bei dieser Wahl entschieden die Leser, welche heutigen Modelle das größte Klassiker-Potenzial besitzen. Hier verteilten sich die Awards auf acht verschiedene Marken. Nur Porsche gewann in zwei Kategorien: Mit dem Allzeitklassiker 911 Cabrio in der Kategorie Cabrios (40,6%) und mit dem Taycan in der Kategorie “E-Autos” (43,9%).

Die Kategorie “Vans” entschied der VW Multivan mit 69,2 Prozent überlegen für sich. Die weiteren Kategorien gingen an: Alpina B4 S Bi-Turbo (Coupés, 25,4%), Alpine A110 (Sportwagen, 22,9%), Land Rover Defender (SUV/ Geländewagen, 36,6%), Audi A1 (Kleinwagen, 28,0%), BMW 3er Touring (Mittelklasse, 37,0%) und Bentley Continental GT (Ober-/Luxusklasse, 29,6%).

Best Brands

Über die Wahl der “Klassiker des Jahres” und “Klassiker der Zukunft” hinaus waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserwahl dazu aufgerufen, in dreizehn Kategorien von “Originalersatzteilen” bis “Werkzeug” die besten Marken aus dem jeweiligen Bereich zu wählen. Die detaillierten Ergebnisse zu allen Kategorien finden Sie auf www.motorpresse.de/presse/news/motor-klassik-award-2020/.

Die MOTOR PRESSE STUTTGART (www.motorpresse.de) ist eines der führenden Special-Interest- Medienhäuser international und mit Lizenzausgaben und Syndikationen in 20 Ländern rund um die Welt verlegerisch aktiv. Die Gruppe publiziert rund 80 Zeitschriften, darunter AUTO MOTOR UND SPORT, MOTORRAD, MEN’S HEALTH, MOUNTAINBIKE und viele, auch digitale, Special Interest Medien in den Themenfeldern Auto, Motorrad, Luft- und Raumfahrt, Lifestyle, Sport und Freizeit. Alleininhaber der MOTOR PRESSE STUTTGART sind die Gründerfamilien Pietsch und Scholten zusammen mit Herrn Dr. Hermann Dietrich-Troeltsch.

Wir danken Herrn Johae von Motor Presse Stuttgart für die Bereitstellung dieser Informationen.

Download der PR im Original hier.

Neue Pressesprecher bei Citroën Deutschland & DS Automobiles: Christopher Rux / Dorothea Knell

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Feb 192020
 

Die Amicale Citroën & DS Deutschland freut sich, die neuen Pressesprecher bei der Citroën Deutschland GmbH und DS Automobiles begrüßen zu können – hierzu Auszüge aus den Pressemitteilungen vom 19. Februar 2020:

Christopher Rux übernimmt Kommunikation der Citroën Deutschland GmbH

Am 1. März 2020 übernimmt Christopher Rux die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH in Rüsselsheim. Er folgt damit auf Susanne Beyreuther, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Der 35-Jährige berichtet an Wolfgang Schlimme, Geschäftsführer der Citroën Deutschland GmbH, sowie fachlich an Harald Hamprecht, Head of Groupe PSA Corporate Communications in Deutschland und Vice President Communications Opel/Vauxhall global.

Rux startete seine PR-Karriere 2009 bei der Daimler AG in der Mercedes-Benz Kommunikation in Stuttgart. 2012 kam der gebürtige Berliner zu Opel nach Rüsselsheim, wo er nach Stationen in der internationalen Produktkommunikation zuletzt die Technologiekommunikation verantwortete.

„Wir freuen uns, mit Christopher Rux einen erfahrenen Kommunikator für Citroën gewonnen zu haben und gemeinsam mit ihm den Wachstumskurs sowie den Beginn der Elektrifizierungsoffensive aktiv voranzutreiben“, sagt Wolfgang Schlimme. „Und wir danken Susanne Beyreuther für ihre hervorragende Leistung und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Sie hat durch ihre kompetente Arbeit die Außendarstellung von Citroën in Deutschland jahrelang maßgeblich geprägt.“

„Ich freue mich sehr, dass Christopher Rux seine Erfahrung nun bei Citroën einbringen wird. Dieser Wechsel zeigt, welche spannenden Karriere-Möglichkeiten sich hier in Deutschland im Konzern eröffnen können“, erklärt Harald Hamprecht.

Kontakt:
Citroën Deutschland GmbH
Presseservice
Telefon: +49 (0)221 986 46 52
E-Mail: citroen-presseservice@citroen.com

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DS Automobiles – Dorothea Knell

Zum 1. März 2020 übernimmt Dorothea Knell die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für DS Automobiles in Deutschland.

Dorothea Knell startete ihre automobile Berufslaufbahn 2014 in der deutschen Marketing-Organisation der Opel Automobile GmbH. Zuletzt verantwortete die 29-Jährige internationale Presse-Veranstaltungen für die Groupe PSA. Im Fernstudium schließt sie aktuell ihren MBA nebenberuflich ab.

In ihrer neuen Funktion übernimmt Dorothea Knell die Produkt- und Unternehmenskommunikation der französischen Premium-Marke in Deutschland. Sie berichtet disziplinarisch an Lukas Dohle, Brand Manager DS Automobiles Deutschland, und funktional an Harald Hamprecht, Head of Groupe PSA Corporate Communcations in Deutschland und Vice President Communications Opel Vauxhall global.
„Wir sind froh, dass wir mit Dorothea Knell eine dynamische neue Presse-Verantwortliche gewinnen konnten und freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit“, so Dohle. Hamprecht arbeitete bereits in bisheriger Funktion mit Knell zusammen und betont: „Dorothea Knell bringt die besten Voraussetzungen mit, um die Marke DS in Deutschland weiter zu profilieren. Sie wird das DS Team bereichern.“

Kontakt
DS Automobiles
Presseservice
Telefon: +49 (0)221 986 46 52
E-Mail: ds-presseservice@dsautomobiles.com

100 Jahre Citroën: GS und CX als Highlights der 70er Jahre

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Dez 052019
 

(German only, sorry)

Die Marke Citroën feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen und nutzt den runden Geburtstag, um an ihre legendärsten und beliebtesten Automobile zu erinnern. Im Monat November stehen gleich zwei historische Modelle im Mittelpunkt, die in den 70er Jahren für Aufsehen gesorgt haben und dank ihres mutigen Designs sowie zahlreicher Innovationen zum „Auto des Jahres“ gekürt wurden: der Citroën GS und der Citroën CX.

1. GS/GSA – „Auto des Jahres 1971“

Auf dem Pariser Salon 1970 präsentierte Citroën als Nachfolger des Ami 8 den GS („Grande Série“, deutsch „Großserie“). Die stromlinienförmige, für die damalige Zeit eher ungewöhnliche Karosserieform des GS ermöglichte einen geringen Verbrauch und eine überdurchschnittlich hohe Geschwindigkeit. Ein Jahr später folgte mit dem Citroën GS Break eine Kombivariante des Mittelklasse-Modells.

Motorisierungen und Getriebe

Der Citroën GS verfügte über einen Frontantrieb sowie über luftgekühlte Vierzylinder-Boxermotoren. Der zum Start erhältliche Motor mit 1.015 cm3 (1.008 cm3 fiskalisch) und 54 DIN-PS bei 6.500 U/min erzielte eine maximale Geschwindigkeit von 145 km/h bei einem Verbrauch von 9,7 l/100 km. Es folgten weitere luftgekühlte Vierzylinder-Motoren mit einer Leistung von bis zu 65 PS.
Drei Jahre später, auf dem Pariser Salon 1973, stellte Citroën den GS Birotor mit Zweischeiben-Wankelmotor vor. Er verfügte über ein Kammervolumen von 1.990 cm3 und 107 DIN-PS bei 6.500 U/min. Der Citroën GS Birotor bot mit seiner außergewöhnlichen Laufruhe und Drehfreude ein völlig neues Fahrgefühl. Vom Verkaufsstart im März 1974 bis März 1975 wurden insgesamt 847 Exemplare des GS Birotor hergestellt.

Der Citroën GS war serienmäßig mit einem Vierganggetriebe ausgestattet – gegen Aufpreis war auch eine Dreistufenhalbautomatik, C-Matic genannt, mit Drehmoment-Wandlerkupplung erhältlich.

Hohes Maß an Technik für noch mehr Komfort

Das Hydrauliksystem mit einer gegenüber der DS vereinfachten hydropneumatischen Federung mit Einzelradaufhängung vorn und hinten, die trotz hoher Drehzahl leisen Motoren sowie der große Innenraum sorgten für ein hohes Maß an Komfort. Keineswegs Standard in der unteren Mittelklasse war zur damaligen Zeit die lastabhängige Zweikreisbremsanlage mit vier Scheibenbremsen. In erster Linie war die fortschrittliche Technik der Grund dafür, dass der Citroën GS 1971 zum „Europäischen Auto des Jahres“ gekürt wurde.

Nach der Modellpflege 1979 als GSA bezeichnet

Im September 1979 wurde das Citroën Modell innen wie außen gründlich überarbeitet und fortan als Citroën GSA verkauft. Zu den wesentlichen Änderungen zählten eine große Heckklappe bei der Schräghecklimousine, geänderte Rückleuchten sowie Stoßstangen und Türgriffe aus Kunststoff. Futuristisch mutete das Armaturenbrett mit Bedienungssatelliten an.

Der Citroën GSA war in zahlreichen Versionen erhältlich: neben dem Grundmodell GSA Spécial als GSA Club unter anderem mit Halogenscheinwerfern und fünf Gängen oder als GSA Pallas, einer luxuriösen Ausführung mit Velours, einem drehzahlschonenden fünften Gang und einer Mittelarmlehne hinten. Zwei Sport-Versionen – der Citroën GSA X1 mit kurz übersetztem fünften Gang, Heckspoiler, Nebelscheinwerfern und Halogenlicht sowie der Citroën GSA X3 mit zusätzlicher Heckscheibenwaschanlage und Türen mit Stoffverkleidung – wirkten durch den drehfreudigen Motor besonders agil.

Rund 2,5 Millionen Fahrzeuge produziert

Zwischen 1970 und 1981 wurden 1.896.742 Exemplare des Citroën GS gefertigt, hinzu kamen 847 Citroën GS Birotor, die zwischen 1974 und 1975 gefertigt wurden. Von 1979 bis 1987 wurden über 565.000 Einheiten des Citroën GSA produziert.

2. CX − „Auto des Jahres 1975“

Für die Entwicklung des CX beauftragte Citroën den Designer Robert Opron, der sich vom Citroën GS inspirieren ließ. Am 26. August 1974 wurde der Citroën CX erstmals auf dem Pariser Salon präsentiert. Das Modell der oberen Mittelklasse war die Synthese aller technischen Entwicklungen von Citroën. Es stand für hohe Sicherheit, einen robusten Auftritt, herausragenden Komfort und einen vergleichsweise sparsamen Verbrauch zu Zeiten der Ölkrise. Hierzulande erlangte der Citroën CX besondere Bekanntheit in den 80er Jahren als Dienstfahrzeug des TV-Kriminalhauptkommissars Schimanski.

Charmant und kostengünstig zugleich

Im Jahr 1969 kam das Startsignal für die Entwicklung eines Nachfolgers der DS Modellreihe. Ziel war es, ein Fahrzeug zu schaffen, das an den Charme des seit 1955 produzierten Vorgängermodells anknüpfte, jedoch deutlich kostengünstiger herzustellen war. Auffällig waren sowohl die fließende, aerodynamische Linienführung als auch die zahlreichen innovativen Lösungen, darunter der Einarmscheibenwischer und das futuristische Armaturenbrett.

Hinzu kamen die vorn quer eingebaute Baugruppe aus Motor und Getriebe, die hydropneumatische Federung mit konstanter Bodenfreiheit, die Einzelradaufhängung, die Scheibenbremsen an den Vorder- und Hinterrädern sowie eine Zweikreis-Servobremsanlage. Später folgte mit der „Diravi“ eine geschwindigkeitsabhängige und selbstrückstellende Servolenkung. Die konkav gewölbte Heckscheibe – genau wie beispielsweise beim späteren „Flaggschiff“ Citroën C6 – ließ den Regen mittig ablaufen und erlaubte den Verzicht auf einen Heckwischer.

Die unter der Leitung von Chefdesigner Robert Opron gestaltete Karosserie des Citroën CX orientierte sich nur geringfügig am Vorgängermodell DS. Lediglich die in ihrer Spurweite reduzierte Hinterachse und das Fließheck wurden stilistisch wieder aufgenommen.

Der Name des Citroën CX geht auf den französischen Begriff für den Cw-Wert (Luftwiderstandswert) zurück. Der Cw-Wert des Citroën CX lag bei 0,39 und somit auf einem sehr guten Niveau.

Bewährte Motorisierungen

Beim Antrieb setzte Citroën auf zwei bewährte Motorvarianten: Der CX 2000 übernahm den Motor der DS 20. Mit 1.985 cm3 und 102 PS (75 kW) erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h. Der CX 2200 war mit dem Motor des DSuper5 mit 2.175 cm3 und 112 PS (82 kW) ausgestattet, der eine Beschleunigung auf 179 km/h ermöglichte.

Auszeichnungen und Varianten

1975 wurde der Citroën CX zum „Auto des Jahres“ gekürt. Zudem erhielt er den „Prix de la Sécurité“ und den „Prix Style Award“. Im selben Jahr erschien der Citroën CX 2200 in der luxuriös ausgestatteten Variante Pallas. Kurz darauf war mit dem CX 2200 D das erste Dieseltriebwerk verfügbar, das bereits seit 1973 im Citroën C32 und C35 zum Einsatz kam.
Im September 1975 folgte die Kombi-Variante Citroën CX Break, die gegenüber der Limousine einen um 25 Zentimeter verlängerten Radstand aufwies. Den Break gab es auch als Familiale: ein Kombi mit dritter Rücksitzbank und Platz für bis zu acht Personen. Als zweite Neuerscheinung kam einige Monate später der Citroën CX Prestige auf den Markt, der 1977 mit einer elektronischen Benzineinspritzung aufwartete, was zu einer Leistungssteigerung auf 128 PS (94 kW) beziehungsweise 190 km/h führte.

Schnellster Pkw mit Dieselmotor

1978 wurde der Citroën CX optisch und mechanisch weiterentwickelt. Nach umfangreichen konzeptionellen Arbeiten am bestehenden Aggregat kam der Citroën CX 2500 D mit 75 PS (55 kW) auf den Markt. Mit diesem Antrieb konnte der Citroën CX mit 156 km/h den Titel als schnellster Pkw mit Dieselmotor beanspruchen.

Deutliches Facelift in 1985

Ab Juli 1985 war der Citroën CX stark optisch überarbeitet erhältlich – unter anderem mit Stoßfängern aus Plastik und Rundinstrumenten statt Walzentachos im Innenraum. Mit dem abermals überarbeiteten Turbodiesel-Motor und einer Spitzengeschwindigkeit von 195 km/h beanspruchte der Citroën CX erneut den Titel des weltweit schnellsten Diesel-Fahrzeugs. Fortan galt der Citroën CX auch als erstes französisches Fahrzeug, das mit ABS ausgestattet war – ein weiterer Beleg für die besondere Innovationskraft des Citroën Modells.

Als Kombi, als Sondermodell und als Staatskarosse

Der Citroën CX Break diente aufgrund seiner Länge und seines Platzangebotes ohne Karosseriemodifikationen auch als Basis für Sonderlösungen – so zum Beispiel als Kranken- und Leichenwagen. Dank der hydropneumatischen Federung hatte der Citroën CX eine für einen Pkw sehr hohe Nutzlast von über 700 Kilogramm.

Die Luxusversion Citroën CX Prestige mit Klimaanlage, elektrischen Außenspiegeln und Fensterhebern wurde von einigen Staatsoberhäuptern als Dienstwagen genutzt. So umfasste beispielsweise der Fuhrpark Erich Honeckers mehrere Citroën CX Prestige, die zusätzlich verlängert waren und Platz für eine dritte Sitzreihe boten.

Zwischen Spätsommer 1974 und 1989 wurden insgesamt 1.041.560 Einheiten der Baureihen Berline (Limousine) und 128.185 Break (Kombi) produziert.

Der Citroën CX Club in Deutschland (http://www.cx-club.de) beschäftigt sich mit der Erhaltung und Restauration des historischen Citroën Modells und gilt als fachkundiger Ansprechpartner bei Fragen zu Technik, Anschaffung und Wartung des Citroën CX.

Kontakt
CITROËN Deutschland GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

Parlamentskreis Automobiles Kulturgut – Sitzung vom 15. Oktober 2019

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Nov 112019
 

SITZUNGSPROTOKOLL
ZEIT: 15. Oktober 2019, 12:00 bis 15:30 Uhr
ORT: Deutscher Bundestag

TOP 1 Eröffnung der Sitzung und Begrüßung
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller begrüßt alle Anwesenden herzlich zur Sitzung des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut (PAK). Vor Einstieg in die Tagesordnung würdigt der Vorsitzende den plötzlich und völlig unerwartet am 1. August 2019 verstorbenen Achim Gandras. Die anwesenden Mitglieder des PAK erheben sich geschlossen für einen Moment stillen Gedenkens an ihn.

Die Tagesordnung wird mit der Findung des nächsten Sitzungstermins aufgenommen. Die Mitglieder verständigen sich auf März 2020. Einladung und Tagesordnung werden allen Mitgliedern rechtzeitig zugesendet.

An den Vorsitzenden wurde unmittelbar vor der Sitzung herangetragen, die Thematik DIN-Kennzeichen erneut im PAK zu beraten. Carsten Müller schlägt vor, in der vereinbarten Märzsitzung einen Tagesordnungspunkt für die Kennzeichenthemen zu reservieren und die DIN-Kennzeichen in diesem Zusammenhang zu diskutieren. Der Vorschlag wird angenommen.

TOP 2 Bericht der Arbeitsgruppe Zustandsnoten
Dr. Gundula Tutt | Omnia Restaurierung
Peter Diehl | Aioi Nissay Dowa Insurance Company of Europe Ltd.
Martin Stromberg | Classic Data GmbH & Co. KG

Dr. Gundula Tutt und Peter Diehl fassen stichpunktartig die Findung des AG-Vorschlags sowie die Diskussion der vorherigen PAK-Sitzung zum Vorschlag der AG Zustandsnoten über eine Zustandsbewertung außergewöhnlicher historischer Fahrzeuge zusammen. Der angekündigte Beispielkatalog, um das Bewertungssystem zu veranschaulichen, konnte bislang nicht final vervollständigt werden. Daher wird am Beispiel von vier Fahrzeugen das erarbeitet Bewertungssystem und ganz besonders die Notwendigkeit der besonderen Kennzeichnung durch das gewählte Sonderzeichen „!“ dargestellt.

Dabei handelt es sich um spezifische Beispielfahrzeuge, die für eine herausgestellte Sonderkennzeichnung sehr geeignet sind: ein Vorserien-Trabant P50, einen Citroën 2CV, einen Toyota Crown Super Saloon sowie einen Horch 853. Übergeordnetes Ziel ist es, diesen Beispielkatalog interessierten Beteiligten der Szene zur Verfügung zu stellen, um in den Gutachten an exponierter Stelle den technisch besonderen Zustand von außergewöhnlichen historischen Fahrzeuge hervorzuheben.

Von den AG-Mitgliedern wird erneut explizit betont, dass der Vorschlag der Arbeitsgruppe ausdrücklich als Ergänzung des bewährten Bewertungssystems gedacht ist und ausschließlich auf den technischen Zustand eines Fahrzeugs abstellt. Das ergänzende Ausrufezeichen weist im Rahmen eines großen Oldtimergutachtens an gut sichtbarer Stelle auf eine außergewöhnliche, relevante Besonderheit des Fahrzeugs hin, die an späterer Stelle im Gutachten ausführlich beschrieben wird. Im Alltag wird diese außergewöhnliche Relevanz nach Einschätzung der AG Mitglieder auf maximal fünf Prozent der historischen Fahrzeuge zutreffen. Martin Stromberg betont, dass dieser besondere Hinweis aber relevant für den Besitzer und befasste Institutionen ist.

Als Beispiel führt er den Fall einer erforderlichen Fahrzeugreparatur an, bei der gegenüber dem Versicherer nachzuweisen ist, dass das Fahrzeug einer gesonderten Schadensfallabwicklung bedarf. Aus dem Teilnehmerkreis wird mehrfach die Frage aufgeworfen, warum das „!“ und kein anderes Symbol verwendet wird. Peter Diehl führt dazu aus, dass sich die Arbeitsgruppenmitglieder nach einem umfassenden Auswahl- und Bewertungsprozess für dieses Zeichen entschieden haben. Carsten Müller verweist auf den großen Einsatz der Arbeitsgruppe bei der Ausarbeitung des sehr ausgewogenen Vorschlags für eine gesonderte Kennzeichnung von Fahrzeugen und dankt ausdrücklich für den Einsatz der Beteiligten.

In der Diskussion über das Sonderzeichen für die Kennzeichnung schlägt der Vorsitzende vor, der Arbeitsgruppe – besonders auch in Anerkennung des großen Engagements – das Vorschlagsrecht für die Wahl des Sonderzeichens einzuräumen. Der PAK stimmt dem zu. Peter Diehl bittet den PAK, sich an der Ergänzung des Beispielkatalogs zu beteiligen.

Mitglieder, die über Informationen und Kontakte zu Besitzern von außergewöhnlichen Fahrzeugen verfügen, können sich an die Arbeitsgruppenmitglieder wenden. Ziel ist es, den Beispielkatalog zu erweitern und neben weiteren Pkw auch außergewöhnliche Zweiräder, Nutzfahrzeuge oder Landmaschinen aufzunehmen. Carsten Müller bittet darum, die Anregungen bis zum 1. Dezember 2019 entweder direkt an die AG-Mitglieder oder über seine bekannten Kontaktdaten zu senden.

TOP 3 Historische Landtechnik in Deutschland
Hubert Flaig | Bundesverband Historische Landtechnik Deutschland e.V.

Hubert Flaig stellt in einem ausführlichen Beitrag die Bedeutung historischer Landmaschinen für die Oldtimerszene dar. Der Vortrag mit Informationen und Kontaktdaten wird dem Protokoll beigefügt.
Hubert Flaig betont, dass die historischen Landmaschinen sich etwas als „Stiefkinder“ der Oldtimerszene fühlen. In der Tat sind die Clubs der Szene noch nicht so alt, aber die Schlepperfreunde kennzeichnet eine große und sehr aktive Gemeinschaft. Aus der Verteilung der Clubmitgliedschaften im Bundesverband ist die landwirtschaftliche Historie Deutschlands lesbar – zahlreiche Clubs im Süden und Südwesten wegen zahlreicher kleiner Wirtschaften in der Vergangenheit. Auffällig ist aber bundesweit, dass die Veranstaltungen mit historischen Landmaschinen häufig nicht nur Technikfreunde sondern regelmäßig eine größere Anzahl Jugendlicher und Familien mit Kindern anlocken. Traktoren sind Sympathieträger.

Dieter Lammersdorf berichtet von seinen Eindrücken, dass auf Veranstaltungen mit historischen Landmaschinen eine überdurchschnittlich große Anzahl junger Menschen anzufinden ist und bittet um eine Einschätzung der Ursachen dafür. Hubert Flaig sieht die Gründe zum einen im besonderen Bezug der Jugend außerhalb der größeren Städte zur Landwirtschaft und zum anderen auch darin, dass Traktoren bereits im Alter von 16 Jahren im Straßenverkehr gefahren werden können.

Hubert Flaig verdeutlicht in der Fortführung seines Berichts die gute internationale Zusammenarbeit der Freundinnen und Freunde historischer Landmaschinen. Dazu gibt es ein großes, Ländergrenzen überschreitendes Interesse, eine europaweite Organisation zu etablieren. In diesem Kontext berichtet er, dass FIVA-Präsident Patrick Rollet die bislang noch immer geringere Beachtung der historischen Landmaschinen in der Oldtimergemeinschaft ausdrücklich bedauere.

Konkrete Anliegen an den Gesetzgeber werden vom BHLD-Geschäftsführer ebenfalls formuliert, denn historische Fahrzeuge, die für Höchstgeschwindigkeiten von 25 km/h oder gar nur 6 km/h ausgelegt sind, haben im Straßenverkehr andere Probleme als klassische historische Fahrzeuge. Daraus resultieren unterschiedliche Fragestellungen, beispielsweise die Öffnung von Straßen, die ausschließlich für den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb vorgesehen sind, für historische Landmaschinen ohne grüne Kennzeichen. Außerordentlich hilfreich zur Planung von gemeinschaftlichen Ausfahrten der Schlepperfreunde wäre auch ein Verzeichnis der Kraftfahrtstraßen Deutschlands.

Hubert Flaig begrüßt zum Abschluss ausdrücklich, die Einbindung des Verbandes in die „Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge“, zur der in der letzten PAK-Sitzung berichtet wurde. Die Zusammenarbeit aller Verbände ist produktiv. Darüber hinaus wird sich sein Verband gemeinsam mit der Schlepperszene weiterhin sehr gern in die Arbeit des PAK sowie die gesamte Oldtimerszene einbringen, um die automobile Kultur und deren Bedeutung für die Gesellschaft zu unterstützen.

TOP 4 Kriterien der prüftechnischen Abnahme von Hot Rods
Mario De Rosa | Initiative Kulturgut Mobilität e.V.

Mario De Rosa dankt dafür, die Thematik Hot Rods erneut im PAK diskutieren zu können. Die zahlreichen Probleme bei Begutachtung, Zulassung und im Straßenverkehr wurden im PAK bereits umfassender diskutiert. Dennoch bat die Hot-Rods-Szene um erneute Befassung, denn in jüngster Vergangenheit gab es wiederholt Vorfälle im öffentlichen Straßenverkehr. Mehrfach berichteten Besitzer von technisch begutachteten und rechtmäßig zum Straßenverkehr zugelassenen Fahrzeugen, dass ihnen die Kraftfahrzeuge bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle durch die Polizei stillgelegt und eine Weiterfahrt unterbunden wurde.

Im Wissen um fehlende Klarheit über die vorgeschriebenen Bestimmungen für einen regelkonformen und technisch nicht zu beanstandenden Betrieb der Hot Rods schlägt Mario De Rosa die Bildung einer Arbeitsgruppe des PAK vor. Diese kann einen Anforderungskatalog erstellen, der Besitzern, Gutachtern und der Polizei das notwendige Know-how vermittelt, um die rechtmäßige Zulassung eines Fahrzeugs vor Ort beurteilen zu können. Die anwesenden Vertreter der technischen Prüforganisationen berichten von umfassenden positiven aber auch weniger positiven Erfahrungen mit der Szene. Sie erklären sich umgehend bereit, dem Vorschlag zu folgen und einen Anforderungskatalog zu erarbeiten. Peter Schneider wird für den DEUVET ebenfalls in der AG aktiv. Carsten Müller begrüßt diese spontane Bereitschaft ausdrücklich und überträgt Mario De Rosa die Leitung und Koordination der Arbeitsgruppe. Der Parlamentskreis stimmt dem zu.

In diesem Kontext berichtet Carsten Müller von Anfragen zum Thema technische Abnahmen von Fahrzeugen im Allgemeinen und schlägt vor, die Thematik „AKE“ auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen und ausführlicher zu behandeln.

TOP 5 Verschiedenes
Bericht Bund-Länder-Fachausschuss zu Klebekennzeichen und kleine
Motorradkennzeichen

Johannes Götze | Veteranen-Fahrzeug-Verband e.V.
Peter Schneider | DEUVET e.V.

Johannes Götze berichtet dem PAK, dass er und seine Mitstreiter sich seit der Gründung des Parlamentskreises vor zehn Jahren für eine Lösung bei der Erteilung von kleinen Motorradkennzeichen eingesetzt haben. Am 2. April 2019 hatte er die Gelegenheit, zu diesem Thema dem Bund-Länder-Fachausschuss „Fahrzeugzulassung“ (BLFA-FZ) vorzutragen und zu berichten. Er freut sich ausdrücklich, an dieser Stelle nun von dem Schreiben des Bundesverkehrsministeriums vom 3. Juni 2019 zu berichten. Darin wird ihm der Beschluss des BLFA-FZ bekannt gegeben, die 58er-Kennzeichenregelung für kleine Kennzeichen an historischen Motorrädern verbindlich wieder in Kraft zu setzen. Stichtag für die Erteilung kleiner Kennzeichen für historischen Motorräder durch die Zulassungsstellen ist der 1. Januar 1959.

Diese Änderung wird mit der nächsten Novelle der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) umgesetzt. Bis dahin sind die Zulassungsstellen angewiesen, bei Nachweis der Notwendigkeit eine Ausnahmegenehmigung für ein kleines Motorradkennzeichen zu erteilen. Dazu reicht aber kein Gutachten, sondern das Fahrzeug muss zur Zulassung vorgeführt und von einem Ingenieur vor Ort geprüft werden. Johannes Götze berichtet, dass seither alle Anträge auf Ausnahmegenehmigung nach der Vorführung positiv beschieden wurden und kleine Motorradkennzeichen erteilt wurden. Dieser Ergebnis ist ein riesen Erfolg und wird in der Szene honoriert. 24 Stunden nach der Veröffentlichung auf der Facebook-Verbandsseite gab es 18.000 Likes und 2.300 Kommentar. Johannes Götze dankt allen Beteiligten im PAK für die Unterstützung und hebt an dieser Stelle ausdrücklich den Einsatz von Christian Theis, Matthias Gerst, Peter Schneider und Johann König hervor.

Peter Schneider berichtet von der gleichen Sitzung des BLFA-FZ, auf der er die Thematik Klebekennzeichen darstellen durfte. Leider gibt es hierzu noch keinen vergleichbaren Erfolg zu vermelden. Für die Erteilung von Klebekennzeichen ist weiterer Einsatz erforderlich.

Carsten Müller verweist auf die Notwendigkeit, die zuständigen Akteure der Bundesländer für die Kennzeichenthemen zu sensibilisieren. Der Erfolg bei den kleinen Motorradkennzeichen macht allen Mut und setzt neue Kräfte für die weiteren Kennzeichenfragen frei.

Sachstand IAK e.V.
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller berichtet dem PAK, dass der Streit im IAK-Vorstand beigelegt ist. Der Kreis der stimmberechtigten Mitglieder des IAK hat sich erweitert. Der Vorstand hat der Aufnahme von Renate Freiling und Thomas Wirth zugestimmt. Es wird am 9. Dezember 2019 eine IAK-Mitgliederversammlung stattfinden. Auf dieser Versammlung wird es eine Neuwahl des Vorstandes geben. Teil der akzeptierten Streitbeilegung ist, dass weder Carsten Müller noch Bernhard Kaluza eine Funktion im Verein übernehmen werden.

Carsten Müller berichtet in diesem Zusammenhang über einen parallelen Versuch, die Automobile Kultur als immaterielles Kulturerbe anerkennen zu lassen. In diesem Bereich hat der Vorsitzende von Beginn an zahlreiche Kontakte unterhalten und Gespräche geführt. In diesen Tagen wurde zu diesem Thema eine E-Mail von Carl-Christian Janke, Thomas Wirth und Christian Steiger versendet. Dieses Schreiben wird ausdrücklich nicht bewertet.

Es wird im Schreiben berichtet, dass bis zum Ende der Antragsfrist am 31. Oktober 2019 kein Antrag durch die Initiatoren eingereicht werden wird. Carsten Müller betont an dieser Stelle, dass die Existenz des IAK e.V. grundsätzlich keinerlei Sperrwirkung für andere Anträge zur Automobilen Kultur entfaltet. Ein Antrag kann von jedem gestellt werden. Aus aktuellem Anlass sollte jedoch grundlegend bedacht werden, dass es nicht reicht, einfach einen Antrag einzureichen, sondern sich ein Bundesland den Antrag auf Eintragung in das Bundesweite Verzeichnis Immateriellen Kulturerbes bei der Deutschen UNESCO-Kommission(DUK) zu Eigen machen und mittragen muss.

Arbeitskreis “Karosserie- und Fahrzeugbau in Süddeutschland“
Jutta Hanitsch | Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg

Jutta Hanitsch berichtet dem Parlamentskreis über das 1980 durch das Land Baden-Württemberg und die IHK’n gegründete Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg (WABW). Weiterführende Informationen sind dem Protokoll beigefügt und unter https://wabw.unihohenheim.de auffindbar.

Dem WABW ist es gelungen, mehrere Unternehmensarchive aus den verschiedensten Branchen zu retten. Darunter sind auch einschlägige Akten von Unternehmen, die für die Mitglieder des PAK interessant sein können. In diesen Unterlagen befinden sich viele Fotos und technische Zeichnungen. Da viele Sammler ihre Materialien an das Archiv übermittelt haben, sind viele Dokumente noch nicht erschlossen. Mit großen Engagement wird das nachgeholt. Für den PAK besonders interessant und daher zu berichten, ist die Gründung des „Arbeitskreises Karosserie- und Fahrzeugbau“. Ziel ist es, die Informationen dazu zu bündeln und einheitliche Standards zum Umgang mit den Materialien zu entwickeln.

Dr. Gundula Tutt dankt für den Einsatz und die Bedeutung für die Bewahrung von Wissen. Sie fragt nach den Möglichkeiten des Zugangs zu dem Archivmaterial, weil ihr eine frühere Anfrage auf Zugang zum Archivmaterial abschlägig beschieden wurde. Jutta Hanitsch ist über die Ablehnung überrascht, denn ausdrückliches Ziel ist es, bei begründeten Interesse den Zugang für Jeden zu ermöglichen. Daher ist der Zugang auch nicht mit Kosten verbunden, sondern lediglich Kopien werden zu einem geringen Selbstkostenpreis in Rechnung gestellt. Johannes Hübner bittet um Auskunft zu vergleichbaren Archiven in anderen Bundesländern. Jutta Hanitsch berichtet von einem jährlichen Treffen mit Vertretern von vergleichbaren Archiven aus anderen Bundesländern. Die Zusammenarbeit ist ausbaufähig.

Franz Graf zu Ortenburg fragt, ob Unterlagen aus andern Bundesländer mit Verweis auf mögliche Landesarchive zurückgewiesen werden und wie mit digitalen Dokumenten und virtuellen Daten umgegangen wird. Jutta Hanitsch führt aus, dass sie bei Materialien aus anderen Bundesländern gern Kontakt zu versierten Expertinnen und Experten in diesen Ländern herstellt. Die Sicherung digitaler Daten sowie deren Zugänglichkeit sind auf der Tagesordnung.

Daran anknüpfend verweist Stephan Joest auf die zunehmende und bereits wiederholt angesprochene Bedeutung der langfristigen Sicherung digitalen Archivmaterials. Jutta Hanitsch bekräftigt die Aussagen und verweist auf die Pilotarbeit der Landesarchivdirektion in Baden-Württemberg, die bereits Standards in diesem Bereich entwickelt hat. Daher befände sich das WABW in einer guten Situation.

Johannes Hübner berichtet als Leiter des Archivverbandes innerhalb der FIA von weltweiten Problemen in diesem Bereich. Größte Probleme sind dabei regelmäßig die verfügbaren Räume sowie die icherung der Finanzierung. Carsten Müller regt an, dass Thema Sicherung von Materialien und Archiven auf die Tagesordnung der übernächsten PAK-Sitzung im Herbst 2020 zu setzen.

Carsten Müller dankt allen Anwesenden für die Beteiligung und schließt die Sitzung.

Die nächste Sitzung des Parlamentskreises findet statt im März 2020.

Auszeichnung von Auto Bild Klassik: Citroën 2CV zum „Klassiker des Jahres“ gekürt

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Okt 302019
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland:

Am 29. Oktober 2019 hat Auto Bild Klassik im Stuttgarter Porsche Museum die beliebtesten Oldtimer mit dem „Goldenen Klassiker 2019“ ausgezeichnet. Die Leser des Fachmagazins wählten den Citroën 2CV zum „Klassiker des Jahres“ im Bereich „Kleinwagen und Kompakte“.

Zum neunten Mal hatte Auto Bild Klassik, das Fachmagazin für Oldtimer und Youngtimer, den „Goldenen Klassiker“ ausgelobt. Insgesamt 100 Fahrzeuge waren bei der renommierten Leserwahl in den Kategorien „Klassiker des Jahres“, „Klassiker der Zukunft“, „Innovation des Jahres“, „Fund des Jahres“, „Restaurierung des Jahres“ und „Person des Jahres“ an den Start gegangen.

In der Kategorie „Klassiker des Jahres“ konnte sich der Citroën 2CV durchsetzen. Bei seiner Weltpremiere 1948 auf dem Pariser Automobilsalon versetzte das Modell die Welt unter anderem mit seinem außergewöhnlichen Design, seiner Vielseitigkeit, pfiffigen Technologien sowie einer extremen Wirtschaftlichkeit in Erstaunen. Schnell eroberte „die Ente“ den Automobilmarkt und wurde zu einem Symbol der Freiheit.

„Im Citroën Jubiläumsjahr − die Marke feiert 2019 ihren 100. Geburtstag − freuen wir uns ganz besonders über diese Auszeichnung“, so Grégory Fiorio, Direktor Marketing Citroën Deutschland. „Auch 70 Jahre nach seiner Markteinführung ist die Faszination für den Citroën 2CV ungebrochen. Wie kein anderes Modell steht es bis heute für Freiheit, französischen Charme, Nonkonformismus und Abenteuer. Dass die ‚Ente‘ längst zum Kultobjekt avanciert ist, zeigt dieses Leservotum einmal mehr.“

100 Jahre Citroën: Origineller Kleintransporter Acadiane

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Okt 282019
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH:

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Marke Citroën steht auch im Oktober ein besonderes historisches Modell im Fokus. Nachdem in dieser einzigartigen Reihe bereits an den 2CV erinnert wurde, ist auch der Kleintransporter Acadiane als Nachfolgemodell des 2CV Kastenwagen eine Betrachtung wert: Auf Basis der Dyane ersetzte er ab 1978 die Nutzfahrzeugversion der „Ente“. Eine Besonderheit: Die Acadiane konnte eine Europalette im Laderaum unterbringen.

Das Ende einer Ära: Acadiane als letzte Weiterentwicklung des 2CV Kastenwagen

Der 2CV Kastenwagen und seine verschiedenen Versionen wurden ab Februar 1951 kontinuierlich weiterentwickelt. Die letzte und fortgeschrittenste Variante kam im März 1978 als Acadiane auf den Markt, die den AK 400 mit einem Dyane-Vorderteil und einem AK 400-Kastenaufbau ersetzte. Als origineller Kleintransporter mit zwei Sitzplätzen wurde die Acadiane bis 1987 253.393 Mal produziert und war ein echter Erfolg für die Marke.

Motorisierungen

Der Zweizylinder-Boxer-Motor der Acadiane war von Beginn an mit 602 cm3 Hubraum und 31 DIN-PS (23 kW) bei 5.750 U/min ausgestattet. Das Fahrwerk war dem des 2CV sehr ähnlich: Alle Räder waren an parallelen Schwingen mit liegenden Schraubenfedern aufgehängt. An der Vorderachse verfügte das Modell über Scheibenbremsen. Dank der (im Vergleich zum 2CV AK/AKS) aerodynamischeren Form und einem Leergewicht von 685 Kilogramm stieg die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 102 km/h.

Charakteristika

Im Vergleich zur Dyane hatte die Acadiane einen längeren Radstand, ein höheres, feststehendes Dach über den Vordersitzen und einen kastenförmigen Laderaum, der per Flügeltüren zu öffnen war. Im Kastenaufbau konnte so eine Europalette verstaut werden – die zulässige Zuladung betrug 435 Kilogramm. Dank dieser Eigenschaften war das Modell in Frankreich häufig in Post- und kleinen Gewerbebetrieben zu finden.

Als Zubehör wurde eine Werkzeugtasche, eine Anlass- und Wagenheberkurbel sowie ein hölzerner Unterlegkeil mitgeliefert. Gelegentlich war die Acadiane auch als puristisches Wohnmobil („Reiseente“) in Verwendung. Weitere Auf- und Ausbauformen, darunter ein in Belgien gefertigter Viersitzer, sind bis heute bei Oldtimerfans sehr beliebt. Kurz vor Produktionsende 1987 kam die Acadiane als erstes Citroën Modell in einer LPG-Version (Liquified Petroleum Gas = Autogas) auf den Markt.

Im Oktober 1984 wurde der Kleintransporter C15 vorgestellt, der das Ende der 2CV Kastenwagen Versionen einläutete. Im Juli 1987 lief die letzte Acadiane im spanischen Citroën Werk in Vigo vom Band, wo heute der Citroën Berlingo produziert wird.

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