EU Historic Vehicle Group (HVG): „Die Zukunft unseres automobilen Erbes sichern“

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Dez 042018
 

Die „Historic Vehicle Group“ des Europäischen Parlaments (EU-HVG) unter Leitung von MdEP Bernhard Lange hat im November 2018 ein Zukunftspapier für den Erhalt des automobilen Kulturguts veröffentlicht, dessen Übersetzung wir hier bereitstellen:

Die Zukunft unseres automobilen Erbes sichern

Die Entwicklung des Kraftverkehrs und ihre Bedeutung

Die Entwicklung des Kraftverkehrs und der damit verbundene Zugang zu einfachem und schnellem Reisen waren die treibende Kraft hinter den Veränderungen von Leben, Arbeit und Freizeit im 20. Jahrhundert. Die Herstellung und Nutzung von Pkw, Bussen, Lkw, Mopeds und Motorrädern nahmen großen Einfluss auf die Planung und Entwicklung von Stadt- und Industriegebieten und deren Verkehrsanbindung. Die Automobilindustrie war und ist ein zentrales und wichtiges Element der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Förderung von Fertigungs- und Entwicklungsprozessen und technischer Innovationen. Sie beschäftigt und qualifiziert Millionen von Menschen und sichert ihr Auskommen. An der Entwicklung des Automobildesigns lässt sich der Kulturwandel ablesen. Der Motorsport begeistert Millionen.

Kraftfahrzeuge haben daher die Geschichte unserer Gesellschaft in den letzten 130 Jahren nachhaltig geprägt. Ihre Entwicklung vereint den ursprünglichen Pioniergeist mit dem anhaltenden Streben nach Innovation, Mobilität und Effizienz und hat das Leben des Einzelnen stark geprägt, erinnern sich doch die meisten von uns gut an ihr erstes Moped, Motorrad oder Auto, das uns schneller erwachsen werden ließ.

Die Bewegung für historische Fahrzeuge von heute Fahrzeuge von damals, die heute noch vorhanden sind, bilden unser automobiles Erbe.

Jedes dieser Fahrzeuge besteht weiterhin, weil ein Mensch, getrieben von einer Leidenschaft, das Fahrzeug zu besitzen, zu erhalten und zu nutzen, sich entschieden hat, einen Teil dieses Erbes zu sichern.

Historische Fahrzeuge sind Zeitzeugen einer vergangenen Ära, und es ist wichtig, dass wir dieses Erbe heute und für die Zukunft bewahren. Die Bewegung für historische Fahrzeuge bringt nicht nur Enthusiasten zusammen, sondern bereitet auch vielen anderen Menschen
Freude, da die Besitzer historischer Fahrzeuge dieses Erbe quasi in einem für die Öffentlichkeit kostenfreien Museum zugänglich machen, wenn sie ihre Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen bewegen oder damit an den tausenden Oldtimerveranstaltungen und -Rallyes teilnehmen, die jedes Jahr von Oldtimerclubs in ganz Europa ausgetragen werden.

Historische Fahrzeuge sind nicht nur von kultureller und historischer Bedeutung. Die Erhaltung dieses Erbes ist auch ein großer Wirtschaftsfaktor: Werkstätten, Zulieferer, Teilehersteller, Versicherer, Oldtimerclubs, Fachzeitschriften, Reiseveranstalter,
Veranstaltungen – all das schafft Arbeitsplätze und Umsätze und bietet Eigentümern wichtige Leistungen, Produkte und Informationen. Die Erhaltung, Pflege und Restaurierung historischer Fahrzeuge sind auch ein großer Markt für kleine und mittlere Unternehmen. In zwei europäischen Ländern (Deutschland (VDA, VDI, 2013) und Großbritannien (BFHVC 2016)) durchgeführte Studien verdeutlichen das Ausmaß der Wirtschaftsaktivität in Zusammenhang mit der Erhaltung und Nutzung von historischen Fahrzeugen: Allein in diesen beiden Ländern geben die Eigentümer historischer Fahrzeuge jedes Jahr 20,4 Milliarden Euro dafür aus. Nicht zu vergessen die tausenden Oldtimerveranstaltungen und -rallyes jedes Jahr, die oftmals mit Auslandsreisen der Eigentümer und folglich starker Wirtschaftsleistung der Tourismusbranche einhergehen.

Die Erhaltung und Nutzung historischer Fahrzeuge sind kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Tätigkeiten.

Die mobile Welt im Wandel und ihre Herausforderungen

Die Entwicklung des Kraftverkehrs hat jedoch ihren Preis. Die Attraktivität und Verfügbarkeit privater Mobilität haben ihre negativen Auswirkungen: Staus, Abgase und Verkehrsunfälle. Angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich Luftqualität, Klimawandel, Staus und
Verkehrssicherheit stehen die Gesetzgeber und die Kfz-Industrie vor der Herausforderung, politische und technische Ansätze zur Lösung der Probleme zu entwickeln. Neben technologischen Entwicklungen, die hier mittlerweile Abhilfe schaffen, sahen auch die Gesetzgeber die Notwendigkeit zu handeln. Ältere Fahrzeuge werden bereits stärker zur Kasse gebeten, wenn sie in Umweltzonen einfahren möchten, oder werden zur Verbesserung der Luftqualität ganz daraus verbannt. Darüber hinaus ist üblicherweise die Kfz-Steuer für ältere Fahrzeuge höher. Politische Diskussionen zu Straßengebühren scheinen zu einem Mobilitätssteuersystem zu tendieren, welches auf dem Verursacherprinzip beruht und wahrscheinlich für ältere Fahrzeuge höhere – möglicherweise unverhältnismäßig hohe – Kosten pro gefahrenem Kilometer nach sich ziehen wird. Infolgedessen unterliegt der Kraftverkehr in den kommenden Jahren zweifellos einem großen Wandel.

Hin zu emissionsfreien autonomen Fahrzeugen und Mobilität als Dienstleistung (Mobility as a Service, MaaS)

Dieser Wandel bedeutet, dass mit fossilem Kraftstoff betriebene Fahrzeuge durch Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge ersetzt werden. Einige Regierungen beabsichtigen bereits, den Verkauf von Otto- und Dieselautos zu verbieten (Norwegen bis 2025, Frankreich und
Großbritannien bis 2040). Außerdem ist von einem Umstieg auf vollautomatisierte Fahrzeuge auszugehen. Zahlreiche Studien (**)
veranschaulichen den bevorstehenden Wandel:

– Einer Studie zufolge werden bis 2030 10-15 Prozent der in der EU verkauften Neuwagen Elektrofahrzeuge und bis zu 15 Prozent vollautomatisiert sein.

– Eine andere Studie geht davon aus, dass in den USA 95 Prozent der Personenkilometer im Jahr 2030 mit autonomen Elektrofahrzeugen zurückgelegt werden. Zwar werden 40 Prozent aller Fahrzeuge noch einen Verbrennungsmotor haben, doch sie werden lediglich 5 Prozent der Personenkilometer zurücklegen.

(**: McKinsey & Company: Automotive revolution – perspective towards 2030 (2016) (Automobile Revolution – Perspektiven
2030); RethinkX: Rethinking Transportation 2020-2030 (2017) (Den Verkehr überdenken); Europäisches Parlament: The
World is Changing. Transport Too (2017) (Die Welt verändert sich. Der Verkehr auch)

Bei diesen autonomen Fahrzeugen handelt es sich um verbesserte Versionen der Fahrzeuge von heute, die bereits miteinander und mit der Straßeninfrastruktur kommunizieren können und dadurch die Mobilität sicherer und effizienter machen. Prognosen zufolge steigen die
Mobilitätsbedürfnisse zwischen 2010 und 2050 um über 42 Prozent:
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52017DC0283&from=EN%20S4-5

Verbraucher und Gesellschaft werden höhere Flexibilität, Zuverlässigkeit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit erwarten, um diesen Bedarf zu decken. Durch innovative Technologien können der Verkehr und die Logistik bereits jetzt effizienter gesteuert werden.

Zukunftsorientierte Mobilitätskonzepte und neue Geschäftsmodelle wie Fahrgemeinschaften, Carsharing und Online-Fahrdienstvermittler (MaaS) werden zunehmend beliebter, unterstützen den Trend bei jungen Menschen, sich selbst kein Auto zu kaufen, und bieten Mobilitätslösungen für eine zunehmend älter werdende, urbanisierte Gesellschaft.

Die behördliche Genehmigung automatisierter Fahrzeuge und ein steigender Mobilitätsbedarf werden mit dem Höchststand der sich im Eigentum befindlichen Fahrzeuge zusammenfallen – voraussichtlich 2020. Ausgehend von diesen Trends besteht eine hohe
Wahrscheinlichkeit, dass bis zum Jahr 2040 ein hoher Anteil der Fahrzeuge elektrisch bzw. emissionsfrei und autonom unterwegs und vorwiegend Eigentum von MaaS-Anbietern sein wird.

Auswirkungen auf Industrie und Fertigkeiten

Dieser Wandel bringt auch große Veränderungen für die Industrie und ihre Beschäftigten mit sich. Laut Prognose einer unter anderem von der IG Metall initiierten Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (Wirkungen der Fahrzeugelektrifizierung auf die Beschäftigung am Standort Deutschland (ELAB) (2018)) hat bis 2030 die Hälfte aller Beschäftigten in der Automobilindustrie direkt oder indirekt mit Elektromobilität zu tun. In Deutschland, wo etwa 840.000 Menschen in der Autoindustrie arbeiten, gehen infolge der Elektrifizierung ungefähr 75.000 der 210.000 Jobs im Bereich Antriebsstrang verloren, wobei die Stellen, die durch den Umstieg auf Batterien/Elektroantrieb geschaffen werden, bereits berücksichtigt sind.

Da sich in der Industrie der Trend hin zum emissionsfreien, autonomen Fahrzeug fortsetzt, gehen mit zunehmendem Alter der derzeitigen Arbeitskräfte möglicherweise die Fertigkeiten verloren, die für die Renovierung und Erhaltung von mit fossilem Kraftstoff betriebenen
historischen Fahrzeugen erforderlich sind. Gleichzeitig könnten Materialien, die für die Instandhaltung von historischen Fahrzeugen nötig sind, rar oder verboten werden. Elektronische Komponenten sind möglicherweise nicht lagerfähig. Und die Infrastruktur für die Kraftstoffversorgung ist unter Umständen nur mehr begrenzt verfügbar.

Internet, Online-Wirtschaft und soziale Medien

Andererseits bieten einige Entwicklungen auch Chancen: Das Internet, die Online-Wirtschaft und die sozialen Medien bieten Werkzeuge, die für die Erhaltung und Nutzung historischer Fahrzeuge nützlich sein können. Mittlerweile können Fahrzeugeigentümer Ersatzteile
einfacher im Internet suchen und kaufen oder nach Lösungen für ihre Kfz-technischen Probleme suchen. In den sozialen Medien können Eigentümer und Clubs effizient kommunizieren und aktiv sein. Und dank Online-Lehrgängen und -Qualifizierung fließen neue technische Entwicklungen in die Aus- und Weiterbildung ein. So können die traditionellen Fertigkeiten erhalten bleiben und an das neue Mobilitätszeitalter angepasst werden.

Wie wirken sich diese Veränderungen möglicherweise auf die Bewegung für historische Fahrzeuge aus?

– Umweltbedenken und gesetzliche Vorschriften könnten dazu führen, dass historische Fahrzeuge bestimmte Straßen und Bereiche nicht mehr befahren dürfen, und die Nutzung eines historischen Fahrzeugs könnte unverhältnismäßig teuer werden, sollte die Bepreisung nach dem Verursacherprinzip erfolgen.

– Aufgrund technischer Entwicklungen und gesetzlicher Maßnahmen könnten historische Fahrzeuge in der künftigen Verkehrswelt, deren Bild autonome, emissionsfreie Fahrzeuge prägen, die miteinander und mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren, möglicherweise nicht mehr erkannt werden. So wäre es schlichtweg nicht mehr möglich, die Fahrzeuge zu erhalten.

– Durch den demografischen und gesellschaftlichen Wandel könnten junge wie ältere Menschen möglicherweise nutzerfreundliche und kostengünstige MaaS-Dienste in Anspruch nehmen. Infolgedessen gibt es immer weniger Menschen- selbst im ländlichen Raum- die ein eigenes Fahrzeug besäßen.

Die Entwicklungen in Gesetzgebung, Gesellschaft und Technik könnten daher möglicherweise das Ende für die Erhaltung und Nutzung von historischen Fahrzeugen bedeuten. Träfe dies tatsächlich zu, könnte unser automobiles Erbe zu einem großen Teil für immer verloren gehen.

Fahrzeuge von gestern auf den Straßen von heute

Es gibt noch echtes öffentliches Interesse am automobilen Erbe: Museen und Oldtimerveranstaltungen erfreuen sich regen Zulaufs. Ein historisches Fahrzeug auf einer öffentlichen Straße ist ein seltener und schöner Anblick, sei es ein Rolls Royce aus den 1930ern, ein Jeep aus der Zeit des 2. Weltkriegs, ein DKW aus den 1950ern, ein Škoda-Bus aus den 1960ern, ein DAF-Lkw oder eine Lambretta aus den 1970ern. Im Straßenverkehr verbreiten diese Fahrzeuge einen Hauch Geschichte. Blickfänger sind sie allemal. Und die Nostalgie wird vermutlich noch stärker, je mehr sich die Fahrzeugflotte zu einem Einheitsfuhrpark aus autonomen Elektrofahrzeugen wandelt.

Wesentlich ist, dass die historischen Fahrzeuge weiterhin auf den Straßen bewegt werden dürfen. Denn sie sind automobiles Erbe, und dieses Erbe kann am besten erhalten werden, wenn es mobil ist.

Die Bewegung für historische Fahrzeuge – Halter, Unternehmen und Unterstützer – ist in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass dieses Erbe weiterhin erhalten wird und die Fahrzeuge genutzt werden, so dass sich die Öffentlichkeit weiterhin des automobilen Erbes erfreuen kann. Dafür bedarf es tatkräftiger Bemühungen der Verbände, Clubs und Einzelpersonen, insbesondere damit wir die Begeisterung junger Menschen, deren persönliches Interesse an modernen Verkehrsmitteln zunehmend schwindet, wecken.

Außerdem gilt es, die Gesetzgeber und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass historische Fahrzeuge keine Gefahr für die Umwelt darstellen. Während moderne Fahrzeuge immer sauberer werden, könnte die Akzeptanz historischer Fahrzeuge abnehmen, was die Gesetzgeber dazu bewegen könnte, deren Nutzung einzuschränken. Dies wäre jedoch unverhältnismäßig, da historische Fahrzeuge selten und wenn, nur außerhalb der Stoßzeiten genutzt werden. Ferner machen ihre Emissionen lediglich einen geringfügigen Anteil an den
Emissionen aller Fahrzeuge aus.

Historische Fahrzeuge werden selten genutzt, wenn, dann nur außerhalb der Stoßzeiten, und ihre Emissionen machen lediglich einen geringfügigen Anteil an den Emissionen aller Fahrzeuge aus.

Der TÜV Nord hat sich in jüngsten Forschungsarbeiten mit den Emissionen von über 30 Jahren alten Fahrzeugen in Deutschland beschäftigt und ist zu folgenden Ergebnissen gelangt:

– Zwar gibt es immer mehr Fahrzeuge, die über 30 Jahre alt sind (712.000), doch sie werden kaum genutzt (1370 km/Jahr). Folglich betragen ihre Emissionen insgesamt nur ein Prozent der Emissionen aller Fahrzeuge zusammen. Das wird sich nicht ändern, selbst
wenn die Anzahl der über 30 Jahre alten Fahrzeuge bis 2030 auf möglicherweise 2,3 Millionen steigt. Zu beachten ist, dass sich diese Zahlen nicht nur auf historische Fahrzeuge beziehen, sondern auf alle Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind. Viele davon
gelten allerdings nicht als historisch. Hinzu kommt, dass der Dieselskandal, d. h. die wesentlich höheren Emissionen moderner Fahrzeuge, in den Forschungsarbeiten nicht berücksichtigt wurde.

Politische Intervention

Die Sicherung der Zukunft unseres automobilen Erbes erfordert das Bewusstsein und die politische Entschlossenheit der Gesetzgeber, Entscheidungen für den Erhalt der Fahrzeuge zu treffen, für ihre weitere Nutzung auf den Straßen und die Bewahrung des Andenkens an die
Hersteller der Fahrzeuge, die unsere neuere Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte so maßgeblich mitgestaltet haben.

Die Politik hat bereits auf EU-, nationaler und kommunaler Ebene einige begrüßenswerte Entscheidungen getroffen.

Definition des Begriffs „historisches Fahrzeug“

Beachtung verdient eine europaweit einheitliche Definition des Begriffs „historisches Fahrzeug“, die klarstellt, dass nicht alle alten Fahrzeuge als historisch gelten. Die EU hat 2014 die Richtlinie 2014/45/EU über die regelmäßige technische Überwachung von
Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhägern verabschiedet. Sie enthält die Definition des Begriffs „historisches Fahrzeug“, die von der Arbeitsgruppe für historische Fahrzeuge (Historic Vehicle Group- HVG) im Europäischen Parlament ausgearbeitet wurde und nun europaweit
gilt:

„Fahrzeug von historischem Interesse“ [bezeichnet] ein Fahrzeug, das von dem Mitgliedstaat, in dem die Zulassung erfolgt ist, oder von einer seiner dazu ermächtigten Stellen als historisch betrachtet wird und alle der folgenden Voraussetzungen erfüllt:

– es wurde vor mindestens 30 Jahren hergestellt oder erstmals zugelassen,

– sein gemäß dem einschlägigen Unions- oder einzelstaatlichen Recht festgelegter spezifischer Fahrzeugtyp wird nicht mehr hergestellt,

– es ist historisch erhalten, im Originalzustand bewahrt und die technischen Merkmale seiner Hauptbauteile wurden nicht wesentlich verändert;

Dank dieser Definition können die Gesetzgeber historische Fahrzeuge von „alten Autos“ abgrenzen, wenn es darum geht, erstere – sollte dies notwendig und angemessen seinbevorzugt zu behandeln.

Umweltzonen

Eine einheitliche Definition wird begrüßt, da Gesetzgeber und kommunale Behörden historische Fahrzeuge bereits für Ausnahmen oder Sonderregelungen in Umweltzonen definieren mussten. In Deutschland etwa dürfen historische Fahrzeuge zwecks Erhalt des automobilen Erbes uneingeschränkt in Umweltzonen einfahren. Voraussetzung hierfür ist ein nationales H-Kennzeichen oder ein rotes 07-Kennzeichen, die es nur in Deutschland gibt und unter Umständen in anderen Mitgliedstaat nicht anerkannt werden.

Es wird zunehmend wichtiger, den Begriff „historisches Fahrzeug“ einheitlich zu definieren, da immer mehr europäische Städte Umweltzonen einführen und Uneinheitlichkeit bei der Definition und allen anderen Gesichtspunkten der Umweltzonenthematik Verbraucher nur unnötig verwirrt. Die HVG begrüßt die Empfehlung einer 2017 von der Europäischen Kommission veröffentlichten Studie
https://ec.europa.eu/transport/sites/transport/files/uvar_final_report_august_28.pdf
dass historische Fahrzeuge gemäß Richtlinie 2014/45/EU zum Erhalt des automobilen Erbes von Umweltzonenregelungen ausgenommen werden können. Ferner fordert die HVG die EU-Institutionen auf, dies auch in Leitlinien für Fahrer aufzunehmen, die derzeit erstellt werden.

Maut

Die HVG begrüßt außerdem den Bericht zur ersten Lesung des Europäischen Parlaments zur Reform der Gesetzgebung zur Erhebung von Gebühren für die Benutzung bestimmter Verkehrswege durch schwere Nutzfahrzeuge (Eurovignette), wonach Mautsysteme nach dem Verursacherprinzip für historische Fahrzeuge abweichende Regelungen vorsehen können. Die HVG ruft die Mitgliedstaaten auf, diese gute und angemessene Entscheidung in der Richtlinie zu berücksichtigen.

REACH

Die HVG wird den Dialog mit der Europäischen Kommission fortsetzen, um sicherzustellen, dass die Europäische Chemikalienverordnung REACH die authentische Renovierung und Erhaltung historischer Fahrzeuge nicht unmöglich macht. Die HVG unterstützt das Bemühen der Kommission um einfachere und günstigere Zulassungsverfahren in Zusammenhang mit „Alt-Ersatzteilen“ und der „Verwendung in geringen Mengen“. Die HVG ist weiterhin um Lösungen bestrebt, die sowohl mit REACH als auch mit der Erhaltung historischer Fahrzeuge
vereinbar sind. Die HVG befasst sich bereits mit Fragen rund um den Schutz der für die Erhaltung und/oder Verwendung historischer Fahrzeuge erforderlichen Substanzen sowie mit den gegenwärtigen Bedenken hinsichtlich der Verchromung und der Verwendung von Blei in
Lagern und Kabeln.

Gesetzgeber haben historischen Fahrzeugen besondere Berücksichtigung gewährt, da sie wissen, dass diese Fahrzeuge selten genutzt werden und gut erhalten sind und erkannt haben, dass das automobile Erbe erhalten werden muss

Verpflichtung der Bewegung für historische Fahrzeuge

Die Politik allein kann die Herausforderung, ein Straßenbild mit historischen Fahrzeugen zu erhalten, nicht bewältigen. Die Bewegung für historische Fahrzeuge muss ebenfalls anerkennen, dass sich die Welt verändert, und – bei Bedarf – flexibel darauf reagieren. Daher
hat die Bewegung die Verantwortung:

Die Erwartungen einer modernen Gesellschaft respektieren:
Alle Eigentümer müssen ihre historischen Fahrzeuge gut erhalten und verantwortungsvoll nutzen – insbesondere im
Wissen, dass sich ihre Fahrzeuge von modernen Fahrzeugen unterscheiden.

Aufgeschlossen sein für die mögliche Verwendung moderner Kfz-Technik:
Besitzer historischer Fahrzeuge sollten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nach Möglichkeit und soweit angemessen moderne Technik verwenden, und gleichzeitig die Authentizität ihrer Fahrzeuge respektieren.

Sich aktiv einbringen:
Oldtimerclubs müssen sich aktiv und organisiert in einschlägige politische Debatten einbringen, erklären, was die Bewegung und historische Fahrzeuge sind, ihren Standpunkten Gewicht verleihen und betonen, wie wichtig die Erhaltung des automobilen Erbes ist.

Sich für die Erhaltung und die Vermittlung der Fertigkeiten bestimmter Berufe einsetzen:
Die Bewegung für historische Fahrzeuge muss eingebunden sein, wenn es um die Bewahrung und Verbesserung der für die Erhaltung des automobilen Erbes erforderlichen Fertigkeiten für die kommenden Generationen geht.

Bewusstsein für den Wert unseres automobilen Erbes schaffen:
Die Bewegung für historische Fahrzeuge muss der Öffentlichkeit weiterhin vermitteln, wie wichtig die Erhaltung unseres automobilen Erbes ist, und aufzeigen, dass die Erfindung des Automobils aufgrund seiner immensen Auswirkungen auf die Gesellschaft von heute eine
der wichtigsten Entwicklungen der Welt in den letzten 130 Jahre war.

Zusammenarbeit

In der Zukunft müssen die Bewegung für historische Fahrzeuge und die Gesetzgeber weiterhin zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass unser automobiles Erbe auch künftig einen Platz auf unseren Straßen hat. Mit dem Wandel der mobilen Welt stehen wir immer größeren
Herausforderungen gegenüber. Für einige bedarf es technischer Lösungen, für andere politischer und für wieder andere beider. Die größte Herausforderung liegt darin, zu gewährleisten, dass die Fahrzeuge auch auf den Straßen von morgen einen Platz haben. Und
dieser Herausforderung müssen sich die Bewegung für historische Fahrzeuge und die Gesetzgeber gemeinsam stellen.

Angesichts des weitreichenden Wandels der mobilen Welt ist es unerlässlich, dass die Auswirkungen der zukünftigen Entwicklungen in Technik, Gesellschaft und Gesetzgebung schon heute antizipiert und diskutiert werden.

Soweit die deutsche Übersetzung. Die Amicale Citroen & DS Deutschland ist ebenso Mitglied in der „EU HVG“ (European Parliament – Historic Vehicle Group) und unterstützt diese Darstellung.

Das originale Dokument steht in englischer Sprache hier zum Download bereit:

EU-HVG_Securing-the-Future-of-our-Motoring-Heritage

sowie auf unserer internationalen ACI Website:
https://www.amicale-citroen-internationale.org/2018/eu-parliament-historic-vehicle-group-securing-the-future-of-our-motoring-heritage/

Achtung – geplante EU-Änderung des Urheberrechts: Einschränkung der Panorama-Freiheit!

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Jun 302015
 

(English below)

Eine beabsichtigte Änderung der europäischen Urheberrechtsgesetzgebung gefährdet derzeit den Bildbestand (nicht nur) von Citroën-Club-Foren sowie Club- und privater Homepages / Blogs bis hin zur Wikipedia in europäischen Ländern mit Panoramafreiheit.

Schon heute sind Einschränkungen existent, die den meisten so gar nicht geläufig sind, hier ein prominentes Beispiel:

Während das Hochladen von Bildern von und mit dem Eiffelturm bei tagsüber gemachten Aufnahmen auf Portalen wie Facebook (noch) kein Problem ist, sind die gleichen Aufnahmen bei Dämmerung oder Nacht nicht mehr zulässig (bzw. man muss entsprechende Gebühren befürchten), weil auf dem Eiffelturm eine Lichtinstallation montiert ist, die dem künstlerischen Urheberrechtschutz unterliegt.

Dies betrifft insbesondere die Veröffentlichung auf „kommerziellen“ Portalen, und so, wie wir dies heute verstehen, sind dies nicht nur Facebook und Co., deren kommerzielle Nutzung in den AGB dokumentiert sind, sondern auch z.B. Homepages und Blogs, in denen kommerzielle Werbebanner eingeblendet sind, mit denen der Seitenbetreiber also Einnahmen generiert (wenn auch nur Cent-Beträge).

Weitere Informationen – mit der Möglichkeit zur Unterschriftenaktion – finden sich u.a. auf Wikipedia:

Initiative für die Panoramafreiheit

Wir bitten um Weiterleitung an die Clubredaktionen, Seitenbetreiber und natürlich die Club-Mitglieder.

Vielen Dank!

—–

Freedom of Panorama: Massive Impact on Web Publications

A new EU proposal could see millions of European citizens, webpage owners and club homepage, forum and blog operators and owners face massive legal action for uploading photos of famous landmarks.

One famous example we recently got aware of – most likely not known to the vast majority of us:

While pictures taken during daytime of and with the Eiffel Tower, and then uploaded and published on sites like Facebook is (currently) no problem, the same shooting in twilight or at night resp. it’s upload onto the same portal might lead to unwanted consequences because at the Eiffel Tower a light installation is mounted which is subject to artistic copyright protection…!

This concerns in particular the publication on „commercial“ portals, and as we understand it today, these are not just Facebook and similar whose commercial use are documented in their terms and conditions, but also, for example, on club homepages, forums and blogs where commercial banners are displayed, with which the site owner has embedded to potentially generate some revenue (albeit it might be just cents of revenue only).

More information – with the ability to petition – can be found inter alia on Wikipedia:

Freedom of Panorama in Europe in 2015

or eg. on UK’s Daily Telegraph article

and Global Legal Media.

and in German:
Initiative für die Panoramafreiheit

Please inform your club site owners and your club members accordingly.

thank you!

FIVA: EU Legislation Update – Jan 2015

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Feb 172015
 

(English below, en Francais au-dessous)

Die FIVA informiert in unregelmäßigen Abständen auch über den Fortgang auf europäischer Ebene für die Zulassung und anderen, die historischen Fahrzeuge betreffenden Themen.

Hier die aktuellen Infos vom Januar 2015, Übersetzung durch Amicale:

Gelegenheit zum Dialog
Zulassung von Kraftfahrzeugen

Die FIVA wird sich in wenigen Tagen mit dem neu ernannten, derzeit noch kommissarischen Berichterstatter für die Zulassung von Fahrzeugen, Dita Charanzová (ALDE CZ Rep), treffen. Das Treffen wird noch vor Beginn der Verhandlungen über den Text zwischen Vertretern des Europäischen Parlaments und des Rats stattfinden.

Das Ziel des Treffens ist es, sicherzustellen, daß die Änderungsanträge des Parlaments vor den Wahlen im Mai von den EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert werden (siehe März 2014 EU Fragen Update, Link s.u.), die im Wesentlichen die Beseitigung von Problemen adressieren, die bei Kauf und Verkauf von historischen Fahrzeugen im EU-Raum derzeit noch entstehen.

„European Parliament – Historic Vehicle Group“ Treffen

Die erste Sitzung der „EP-Historic Vehicle Group“ wird am 5. März stattfinden. Hierbei wird die FIVA die Mitglieder dieser Gruppe über die Zulassungsprobleme und weitere Fragen zur Regulierung im Zusammenhang mit der Themen rund um historische Fahrzeuge informieren, die für die nächste Legislaturperiode von Relevanz sein können.

INFORMATIONEN
Aufruf zu Maßnahmen, die den Anteil der Elektroautos steigern helfen

Eine breite Koalition von Städten sowie Industrie- und Transportverbänden hat die Europäische Kommission aufgefordert, das Thema der Elektrifizierung von Transport und Verkehr in ihrer Energiepolitik zu priorisieren. Die Unterzeichner des Brief haben argumentiert, dass eine progressiver stattfindende Elektrifizierung von Fahrzeugen maßgeblich zu den politischen Zielen beitragen wird (darin enthaltend die Notwendigkeit, sichere Energieversorgung zu gewährleisten, den EU-weiten Energieverbrauch zu senken, den CO2-Anteil am Energiemix zu reduzieren sowie Forschung und Innovation zu steigern). Dies betrifft die Reduzierung von Emissionen zur Förderung des Treibhauseffekts, fortschreitende Innovation sowie eder Beitrag zur Sicherheit der Energieversorgung durch das ersetzen von Öl mit einer breiten Palette von Stromquellen als Treibstoff.

Als Antwort der Automobilhersteller („European Automobile Manufacturer’s Association“, ACEA) haben diese davor gewarnt, dass eine beschleunigte Umsetzung sowohl „teuer und ineffiezient in Bezug auf die CO2-Emissionen“ sein kann, wenn fast die Hälfte der installierten Leistung der EU aus fossilen Energieträgern generiert wird. Der Verband hat darüber hinaus argumentiert, dass weitere koordinierte Unterstützung für Elektrofahrzeuge und eine großflächige Bereitstellung dazu passender Infrastruktur benötigt wird, jedoch dieses Ziel nicht auf Kosten anderer „grüner“ Technologien erfolgen darf.

Raffinerien und Automobilhersteller weisen das neue französische Gesetz zum Biodiesel entschieden zurück

Ein Entscheidung der französischen Regierung, einen höheren Anteil von Biokraftstoff im Diesel festzusetzen (8% Fettsäuremethylester – FAME) wurde von der ACEA und des Konsortium der Raffinerien „FuelsEurope“ zurückgewiesen mit der Feststellung, die Versorgung mit hochwertigen Kraftstoffen in der gesamten EU könne dadurch gefährdet werden, da dies zu einer weiteren Fragmentierung des europäischen Kraftstoffmarkts führen wird, wenn andere Länder dieser Regelung folgen oder eigene nationale Diesel-Zusammensetzungen einführen. Die Kraftstoffqualitätsrichtlinie der EU setzt eine Grenze auf 7% Biodiesel in Diesel in Übereinstimmung mit der europäischen Norm fest – erlaubt darüber hinaus jedoch den EU-Mitgliedstaaten, Diesel mit einem höheren Biodiesel- (FAME-) Anteil dann zulassen, wenn die Verbraucher sind über die Zusammensetzung des Biodiesels ausreichend informiert werden.

Die Industriegruppen forderte die Mitgliedstaaten ferner auf, mehr auf gezielte Maßnahmen zu setzen, die nationale Ziele wie beispielsweise die Einführung eines höheren Anteils von Biodiesel dadurch erreichen können, die den Anteil für speziellere Flotten von Fahrzeugen adressieren, anstelle sich auf die im freien Markt verfügbaren Kraftstoffe zu fokussieren.

Der FIVA Gesetzgebungs-Kommission gehören an: Tiddo Bresters (Vorsitzender), Wolfgang Eckel, Peter Edqvist, Carla Fiocchi, Lars Genild Adalberto Gueli, Peeter Henning, Johann König, Stanislav Minarik, Bob Owen und Andrew Turner.

Der Text im Original:
http://www.fiva.org/site/en/home-uk/12-commissions/legislation/135-eu-monitor

Wir danken der FIVA für die Informationen.

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OPPORTUNITIES FOR DIALOGUE
Registration of motor vehicles

FIVA is scheduled to meet with the newly appointed rapporteur for the Registration of Vehicles proposal, Dita Charanzová (ALDE CZ Rep), in early March. The meeting will precede the start of negotiations on the text between the European Parliament and the Council which are due to start later in March.

The objective of the meeting is to ensure that the amendments adopted by the Parliament before the May election, and which are designed to remove problems experienced by cross-border buyers and sellers of historic vehicles, are accepted by the Member states (see March 2014 EU issues update).

European Parliament Historic Vehicle Group meeting

The first meeting of the EP Historic Vehicle Group meeting will take place on 5 March. During the meeting, FIVA will detail to members the policy and regulatory issues likely to be relevant to the historic vehicle movement during the coming 5 year parliamentary term.

INFORMATION
Call for energy policy to boost electric cars

A wide coalition of cities and industry and transport associations has called on the European Commission to prioritise transport electrification in its energy policy. The signatories to the letter have argued that a progressive electrification of transport would contribute to the objectives of the policy (which includes the need to secure energy supplies, reduce EU energy consumption, “decarbonise the energy mix” and increase research and innovation) by cutting greenhouse gas emissions, advancing innovation and contributing to energy security by replacing oil with a wide range of electricity sources as fuel. In response, the car manufacturers’ association (ACEA) has warned that an enforced transition could be “both costly and ineffective in terms of CO2 emissions” when nearly half of the EU’s installed power capacity comes from fossil fuel sources. The association has further argued that more coordinated support for electric vehicles and greater deployment of infrastructure is needed, but that it should not be at the
expense of other ‘green’ technologies.

Refineries, carmakers slam new French biodiesel law

A French ministerial decision to allow a higher biofuel content of diesel (8% fatty acid methyl esters – FAME) has been challenged by ACEA and refineries group FuelsEurope saying it could endanger the supply of high quality fuels across the EU as it could lead to a fragmentation of the
EU fuel market if other countries follow suit or introduce different diesel grades. The EU’s Fuel Quality Directive sets a 7% limit for biodiesel in diesel in compliance with the relevant European standard – but it allows member states to permit diesel with a higher FAME content so long as
consumers are informed about the fuel’s biodiesel content.

The industry groups also urged member states to consider more targeted actions to reach national targets such as introducing higher biodiesel blends for fleets of dedicated vehicles rather than as general market fuels.

The FIVA Legislation Commission members are: Tiddo Bresters (Chairman), Wolfgang Eckel, Peter Edqvist, Carla Fiocchi, Lars Genild, Adalberto Gueli, Peeter Henning, Johann König, Stanislav Minářík, Bob Owen and Andrew Turner of EPPA works with the Committee.

More info here, also on earlier reports:
http://www.fiva.org/site/en/home-uk/12-commissions/legislation/135-eu-monitor

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FIVA nouvelles Janvier 2015

OPPORTUNITÉS DE DIALOGUE
Immatriculation de véhicules motorisés

Début mars, la FIVA doit s’entretenir avec le nouveau rapporteur désigné, Dita Charanzová (ALDE, République tchèque), dans le cadre de la proposition relative à l’immatriculation des véhicules. La réunion précèdera le début des négociations sur le texte entre le Parlement européen et le Conseil, prévues plus tard en mars. L’objectif de la réunion est de veiller à ce que les amendements adoptés par le Parlement avant les élections de mai, visant à supprimer les problèmes rencontrés par les acheteurs et les vendeurs transfrontaliers de véhicules historiques, soient acceptés par les États membres (voir la mise à jour de mars 2014).

Réunion du Groupe Véhicules Historiques du Parlement européen

La première réunion du Groupe Véhicules Historiques du Parlement européen se tiendra le 5 mars prochain. À l’occasion de cette réunion, la FIVA expliquera en détail aux membres les questions politiques et réglementaires susceptibles d’être pertinentes pour le mouvement de véhicules historiques au cours des 5 prochaines années de législature.

INFORMATION
Appel à une politique énergétique stimulant les voitures électriques

Une large coalition de villes et d’associations de l’industrie et du transport a demandé à la Commission européenne d’accorder la priorité à l’électrification du transport dans le cadre de sa politique énergétique. Les signataires de la lettre ont soutenu qu’une électrification progressive du transport contribuerait à la réalisation des objectifs de la politique (dont la nécessité de garantir l’approvisionnement énergétique, de réduire la consommation énergétique de l’UE, de « décarboner le bouquet énergétique » et d’accroître la recherche et l’innovation), grâce à une réduction des émissions de gaz à effet de serre, d’un avancement en termes d’innovation et d’une contribution à la sécurité énergétique, en remplaçant le pétrole par une vaste gamme de carburants électriques. En réponse, l’association des constructeurs européens d’automobiles (ACEA) a prévenu qu’une transition forcée pourrait être « coûteuse et inefficace en termes d’émissions de CO2 » quand près de la moitié de la puissance énergétique installée dans l’UE provient de sources de carburants fossiles. Par ailleurs, l’association a fait remarquer qu’un soutien plus coordonné des véhicules électriques et un meilleur déploiement de l’infrastructure sont nécessaires, mais que cela ne devrait pas se faire aux dépens d’autres technologies ‘vertes’.

MISE À JOUR LÉGISLATION UE

Raffineries et constructeurs automobiles rejettent la nouvelle loi française sur le biodiesel Une décision ministérielle française visant à autoriser une teneur en biocarburants supérieure dans le diesel (8% d’esters méthyliques d’acides gras – FAME) a été contestée par l’ACEA et le groupe de raffineries FuelsEurope, affirmant que celle-ci risque de mettre en péril l’approvisionnement en carburants de qualité supérieure dans l’UE, car elle risque de conduire à une fragmentation du marché des carburants de l’UE si d’autres pays emboîtent le pas ou introduisent des qualités de diesel différentes.

La directive européenne sur la qualité des carburants fixe un seuil de 7% de biodiesel dans le diesel, conformément à la norme européenne pertinente – mais permet aux États membres d’autoriser un diesel avec une teneur supérieure en FAME, pour autant que les consommateurs soient informés quant à la teneur en biodiesel dans le carburant. Les groupes industriels ont également demandé avec insistance aux États membres d’envisager des actions plus ciblées en vue d’atteindre les objectifs nationaux, telles que l’introduction de mélanges supérieurs de biodiesel pour les parcs automobiles spécifiques, plutôt qu’une généralisation des carburants sur le marché.

Les membres de la Commission Législation de la FIVA sont : Tiddo Bresters (Président), Wolfgang Eckel, Peter Edqvist, Carla Fiocchi, Lars Genild, Adalberto Gueli, Peeter Henning, Johann König, Stanislav Minářík, Bob Owen et Andrew Turner d’EPPA qui travaille avec la Commission.

Plus des details sur:
http://www.fiva.org/site/fr/accueil/12-commissions/legislation/243-eu-monitor-fr

Merci a la FIVA de nous informer en direct.

EU-Bürokratie: Probleme mit deutschem Auto-Kennzeichen im Ausland?

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Aug 042012
 

(English below, Francais au-dessous)

Nicht jedem ist bekannt – und geläufig – daß es zu Problemen im Ausland mit den sukzessive seit 1998 eingeführten Kfz-Kennzeichen mit EU-Kennung („EU-Kennzeichen“) kommen kann, wenn die Kennzeichen nämlich den Trennungsstrich zwischen Zulassungsbezirk nicht mehr führen, in der „Zulassungsbescheinigung I“ (Fahrzeugschein) dies jedoch mit Trennungsstrich ausgeführt wird.

Bei Abgleich der Kennzeichendaten schlossen italienische und österreichische Behörden, dass Kennzeichenschilder ohne Trennungsstrich und Fahrzeugpapiere mit Trennungsstrich nicht übereinstimmen und die Identität von Kennzeichenschild und Fahrzeugpapieren somit nicht gegeben ist. Zur Folge kann dies ein Bussgeld u.a. in Italien und Österreich haben, das bis zu eine Höhe von 500 Euro verhängt wurde.

Man mag kaum glauben, daß diese Behördenposse rund 15 Jahre nach Einführung der EU-Kennzeichen noch immer passiert, und nicht zumindest EU-weit bekannt und insbesondere geregelt ist – die Software in den EU-Kontrollgeräten sollte sicherlich diese Besonderheit mittlererweile berücksichtigen können.

Die „Initiative Kulturgut Mobilität“ weist darauf hin, dass der Bund-Länder-Fachausschuss für Kfz-Zulassung das Problem erkannt hat und die Bundesländer aufgefordert hat, ihre Zulassungsstellen bei jeder Befassung mit Zulassungsfragen künftig zu bitten, auf die Übereinstimmung von Fahrzeugpapieren und Kennzeichenschilder zu achten.

Darüber hinaus hat es ein Anschreiben des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gegeben, das diesem Umstand Rechnung trägt:


„…Sehr geehrte Damen und Herren,

das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde durch die Länder darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Ahndung von Verkehrsverstößen auch die Eintragung des amtlichen Kennzeichens in der Zulassungsbescheinigung, die mit Trennungsstrich vorgenommen wurde, obwohl die Kennzeichenschilder nicht mehr über einen solchen Trennungsstrich verfügen, in Italien und Österreich beanstandet wurde.

Dass das Kennzeichen auf der Zulassungsbescheinigung mit oder ohne Trennungsstrich geschrieben sein kann und beide Schreibweisen gleichberechtigt gültig sind, wird auf der Internetseite des BMVBS bereits angeführt.

Auf Grund zunehmender Anfragen der Presse und von Bürgern, die befürchten, bei Ihrer Urlaubsfahrt wegen des Trennungsstrichs in der Zulassungsbescheinigung bestraft zu werden, bitte ich die EU und EWR- Staaten darüber zu unterrichten, dass das Kennzeichen in der Zulassungsbescheinigung mit oder ohne Trennungsstrich geschrieben sein kann. Beide Schreibweisen sind gleichberechtigt gültig…“

Download BMVBS Dienstanweisung

Eine Empfehlung (keine rechtsverbindliche Aussage) ist, dieses Schreiben ausgedruckt mit sich zu führen und im Zweifelsfall vorzuweisen und auf Einsicht der Kontrollorgane hoffen.

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Bureaucracy in EU may lead to problems with German number plates

In 1998 the European Union decided about the introduction of the new EU number plates while at the same time the old traditional number plates could continue to exist. That lead to the situation that new number plates in Germany did skip the „dash“ whereas the old ones kept them.

Within the vehicle registration certificate (the one you carry with you when driving the car, „Fahrzeugschein“) the dash still continued to exist even though number plate did not.

Time to get bureaucracy to find its niche: When officials in Italy and Austria verified vehicle identity they discovered a discrepancy between the papers and the number plate: the dash was missing!

This could lead to the awkwards situation that German car drivers are confronted with abuse of vehicle registration and penalty of up to 500 Euro.

The German ministry of transportation (BMVBS) has issued a formal official paper which tries to mitigate this risk by informing officials that both variants do exist, and officials should not try to file a case due to bureaucracy issues.

Download BMVBS Dienstanweisung


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La bureaucratie de l’UE peut conduire à des problèmes avec des plaques d’immatriculation allemandes

En 1998, l’Union européenne a décidé de l’introduction des nouvelles plaques nombre UE, tout en même temps les anciennes plaques de numéro traditionnels peuvent continuer d’exister. Cela conduit à la situation que de nouvelles plaques d’immatriculation en Allemagne n’a sauter le „tiret“, tandis que les anciens les a gardées.

Dans le certificat d’immatriculation du véhicule (celui que vous emporter avec vous lorsque vous conduisez la voiture, „Fahrzeugschein“) le tiret continuait d’exister même si la plaque d’immatriculation n’a pas fait.

Temps pour la bureaucratie de trouver son créneau: Lorsque les fonctionnaires en Italie et en Autriche a vérifié l’identité du véhicule, ils ont découvert une différence entre les journaux et la plaque d’immatriculation: les tirets était absent!

Cela pourrait conduire à la situation foux que les automobilistes allemands sont confrontés à des abus de l’immatriculation des véhicules et des pénalités pouvant aller jusqu’à 500 euros.

Le ministère allemand des transports (BMVBS) a publié un document officiel formelle qui tente d’atténuer ce risque en informant les fonctionnaires que les deux variantes existent, et les fonctionnaires ne devraient pas essayer de déposer une plainte en raison de problèmes de bureaucratie.

Download BMVBS Dienstanweisung

Jul 172012
 

(English below)

Der FIVA-Bericht zu vorgestellten politischen Aktivitäten im Rahmen der europäischen Gesetzgebung:

Vorstellung der FIVA-Position gegenüber Abgeordneten des Europa-Parlaments

Im April schlug die Europäische Kommission eine neue Verordnung zur Regelung des Fahrzeugscheins vor, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, der durch die Notwendigkeit entsteht, wenn ein Fahrzeug neu registriert oder umgemeldet werden muss, wenn es oder der Eigentümer in einen anderen EU-Mitgliedstaat umzieht (siehe letzte Ausgabe der FIVA-Informationen auf der Homepage der FIVA).

Der Vorschlag wurde nun dem Europäischen Parlament zur Prüfung geschickt. Gleichzeitig hat die FIVA ihre Position zu der vorgeschlagenen Verordnung den jeweiligen Berichterstattern in den Ausschüsse mitgeteilt, darunter Toine Manders (NL) und Hubert Pirker (AT) im Verkehrsausschuss. Darüber hinaus hat die FIVA ihre Position den Vorsitzenden beider Ausschüsse, Malcolm Harbour und Brian Simpson, mitgeteilt, die an den EU-Parlament „Historic Vehicle Group“ Sitzungen teilnehmen, sowie Bernd Lange.

FIVA-Position:

  • Die FIVA stellt fest, dass einige Fahrzeuge keine Zulassungspapiere besitzen und dass gelegentlich einige dieser Fahrzeuge innerhalb der EU verkäussert werden;
  • Die FIVA fordert die Gesetzgeber auf, anzuerkennen, dass in einigen EU-Mitgliedstaaten bereits eine Regelung existiert, die eine relativ einfache Verwaltung von Fahrzeugen ohne existierende Zulassungspapiere ermöglicht – während in anderen Mitgliedsstaaten Behörden nicht zur konstruktiven Mitarbeit bereit sind, was dazu führt, daß Fahrzeuge nicht in Betrieb genommen werden können, weil sie entweder nicht mit neuen Zulassungsdokumente ausgestattet werden oder weil sie als „neu“ eingestuft sind und daher nicht in der Lage sind, den modernen Anforderungen an Sicherheit und Umweltbedingungen zu genügen. Daher:
  • fordert die EU-Gesetzgeber auf, eine Regelung für die Behörden der Mitgliedstaaten zu schaffen, die eine konsistente, effiziente und effektive Vorgehensweise in dieser Angelegenheit zu gewährleisten soll, und schlägt vor, dass:
  • die Verordnung aufzugreifen, die zuvor in der Verordnung Nr. 183/2011 vom 22. Februar 2011 zur Änderung der Anhänge IV und VI der Richtlinie 2007/46/EG, Anhang in Anlage 2, Punkt 0, festgesetzt wurde und dem es heißt: „…In Ermangelung einer Typzulassung kann die zuständige Behörde alternativ auf zur Verfügung stehenden dokumentierten Nachweis des Zeitpunkts der Herstellung oder dokumentierte Nachweise des Ersterwerbs verweisen.“

Das Europäische Parlament wird die Verordnung voraussichtlich nach der Sommerpause adressieren.

Europa-Parlament – Historic Vehicle Group

Die „European Parlament Historic Vehicle Group“ traf sich am 10. Mai. Teilnehmer waren Bernd Lange MdEP (Vorsitzender), Wim van de Camp MdEP, Malcolm Harbour MdEP, der Assistent von Marian Harkin, MdEP, Timothy Kirkhope MdEP, Jiří Maštálka MdEP, Mike Nattrass MdEP, Ivari Padar MdEP, der Assistent von Fiorello Provera, MdEP, Brian Simpson, MdEP, Robert Sturdy MdEP. Szabolcs Schmidt, der neue Leiter der Road Safety Unit der Europäischen Kommission GD MOVE nahm auf Einladung der Gruppe an der Sitzung teil.

Auszüge des Sitzungsprotokolls:

  • Die FIVA präsentierte die wichtigsten Ergebnisse einer in Großbritannien im Jahr 2011 durchgeführten Studie zu historische Fahrzeugen; hier einige Eckdaten:
    • die Wirtschaftskraft in Großbritannien beträgt 4,3 Milliarden Pfund (davon entfallen 70 Mill. Pfund auf die britischen Fahrzeug-Museen und 22 Millionen Pfund durch die rund 500 britischen Clubs);
    • 28.000 Menschen verdienen ganz oder teilweise ihren Lebensunterhalt in Großbritannien direkt oder indirekt mit Arbeit rund um historischen Fahrzeuge: 79% arbeiten in Vollzeit, 17% in Teilzeit und 4% sind Auszubildende;
    • auf historische Fahrzeuge entfielen 0,24% der insgesamt von Autos in GB zurückgelegten Meilen im Jahr 2011;
    • 82% der historischen Fahrzeuge werden nicht mehr als zweimal im Monat genutzt;
    • 50% der historischen Fahrzeuge legen weniger als 500 Meilen pro Jahr zurück;
    • 68% der historischen Fahrzeuge werden auf einen Wert weniger als 10.000 Pfund geschätzt;
    • mehr als 850.000 Fahrzeuge, die vor 1981 hergestellt wurden, sind noch in Betrieb;
    • sieht man von Erwerb und Restaurationskosten einmal ab (die nicht übliche Jahresverbrauchkosten für Oldtimer sind), geben britische Oldtimer-Besitzer durchschnittlich pro Kopf 2.900 Pfund für die Erhaltung und Nutzung ihrer historischen Fahrzeuge aus, sowie für Kauf von Publikationen und
      Teilnahme an Veranstaltungen.
  • Der Blick in die EU-Zukunft: Die Gruppe kam überein, dass EU-weite Daten – insbesondere von der Umfang und Volumen der Wirtschaftskraft des Oldtimer-Markts sowie damit verbundener Veranstaltungen, Museen etc. – für die politischen Entscheidungsträger der Europäischen Union bewusst sein sollten. Eine Diskussion über die Auswirkungen auf den branchenspezifischen Handel und Handwerk führte zur Schlußfolgerung, auch die notwendigen Fähigkeiten und Qualifizierungen darzustellen, diesen Wirtschaftszweig und seine Wirtschaftskraft zu verstehen, ihn zu erhalten und weiter auszubauen, um auch zukünftig die Anforderungen des Markts bedienen zu können. wurde vereinbart, dass eine Annäherung an die Europäische Kommission „Generaldirektion Unternehmen und Industrie (DG ENTR)“ sowie „Generaldirektion Bildung und Kultur (DG EAC)“ gemacht werden soll, um ein entsprechendes Projekt innerhalb der EU-Kommission zu initiieren. (Die Kommission ist in Abteilungen – so genannte Generaldirektionen (GDs) – und Dienststellen gegliedert.)
  • Verkehrssicherheit: Szabolcs Schmidt erklärte, dass der erwartete Vorschlag für eine Anpassung der Richtlinie zur Regelung der Hauptuntersuchung bis zum Sommer fertig sein soll.
  • Kfz-Zulassung: Die FIVA erklärt seine Position wie oben beschrieben. Die EU-Gruppe kam überein, die Position der FIVA zu überprüfen.

Europäische Kommission erwartet Kommentierung der Regelung zur Neuordnung zur urbanen Verkehrspolitik

Die Europäische Kommission ersuchte im Juni die Parteien zur Kommentierung des von der Europäischen Kommission vorgelegten Aktionsplans zur städtischen Mobilität. Die FIVA hat dazu einen Kommentar abgegeben, in dem sie darauf hingewiesen hat, dass in dem Dokument, welches die Kommission in der gesamten EU und den Städten verbreitet, insbesondere keine Hinweise zu finden sind, die die Nutzung historischer Fahrzeuge in Umweltzonen erlaubt.

Darüber hinaus hat die FIVA die Gelegenheit genutzt, die Kommission über die in diesem Zusammenhang existierenden positiven Bestimmungen und Gesetze, die der FIVA bekannt sind, zu informieren und auf diese hinzuweisen.

CO2-Emissionen der neu zugelassenen Fahrzeuge um 3,3% im Jahr 2011 zurückgegangen

Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat berichtet, dass die in der EU im vergangenen Jahr verkauften 12,8 Millionen Neuwagen durchschnittlich 135,7 Gramm CO2 pro Kilometer freigesetzt haben – das ist 4.6g/km weniger als im Jahr 2010, und damit ein Rückgang um 3,3%. Es wird angenommen, daß der die 3,3%-ige Reduktion zum Teil auf den Anstieg von neu zugelassenen Dieselfahrzeugen – von 51,3% auf 55,2% im EU-Markt – zurückzuführen ist, da Dieselmotoren im Durchschnitt 3.2g/km weniger CO2 emittieren als Fahrzeuge mit Benzin-Motor. Bessere Technik, geringere Motorleistung und Kraftstoffverbrauch erhaben ebenso zur Verringerung der Emissionen beigetragen.

Die EUA stellte darüber hinaus fest, dass die Verkäufe von Elektroautos wenig Einfluss auf die Zahlen haben, da nur 8700 E-Autos in der EU im vergangenen Jahr verkauft wurden – obwohl darauf hingewiesen wurde, dass die Verkaufszahlen zehnmal höher als im Jahr 2010 waren.

Die EU plant, Städte grüner zu machen

Die Europäische Kommission wird in naher Zukunft ein Strategiepapier zum Thema Nachhaltigkeit in Städten und Gemeinden veröffentlichen. Der EU-Kommissar für Verkehr Siim Kallas erklärte, dass seine Generaldirektion in enger Kooperation mit seinem Kollegen Günther Oettinger (EU-Kommissar für Energie) im Rahmen der „Smart Cities“ Initiative, die vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde, an der Verbesserung kommunaler Transport- und Energie-Systeme arbeitet.

Kommissar Kallas hat auch bestätigt, dass seine Generaldirektion eine Strategie für die Entwicklung alternativer Kraftstoffe im Laufe dieses Jahres veröffentlichen wird, die von einem Plan begleitet wird, eine entsprechende Infrastruktur für die alternativen Kraftstoffe zu präsentieren.

Dem FIVA-Ausschuss „Legislation Commission“ gehören an: Tiddo Bresters (Vorsitzender), Patrick Rollet (Mitglied / Sekretär), Horst Brüning, Andrew Burt, Wolfgang Eckel Carla Fiocchi, Adalberto Gueli, Zoltán Gardos, Peeter Henning, David Hurley, Johann König, Georg Magnusson, Stanislav Minařík und Andrew Turner von der EPPA (Management Consulting).

(dt. Übersetzung des FIVA Papiers durch Amicale Citroën, S. Joest)

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FIVA communicates its position on Vehicle Registration to key MEPs

In April the European Commission proposed a new vehicle registration Regulation designed to reduce the administrative burden caused by the need to re‐register a vehicle if it/or the owner moves to another Member State (please see last EU issue update for information).

The proposal has now been sent to the European Parliament for its scrutiny and FIVA has communicated its position on the proposed Regulation to the Rapporteurs in the Lead and Opinion Committees, respectively Toine Manders (a Dutch Liberal) in the Internal Market and Consumer Affairs Committee and Hubert Pirker (a Austrian Christian Democratic) in the Transport Committee. FIVA has also shared its position with the chair of both Committees,
Malcolm Harbour and Brian Simpson, both of whom attend the EP Historic Vehicle Group meetings and also with Bernd Lange the Chair of the EP Historic Vehicle Group.

FIVA’s position:

  • notes that some vehicles have no registration papers and that that some of these vehicles are on occasion sold within the EU;
  • calls for the Regulation to acknowledge that in some Member States a system is in place to allow a vehicle without registration papers to be processed with relative ease – whereas in other cases, authorities are unwilling to seek resolution leading to vehicles not being able to be used either because they are not provided with new registration documents or because they are classified as “new” and hence are unable to meet the safety and environmental conditions applied to modern vehicles; hence FIVA:
  • calls for the Regulation to provide a steer to Member State authorities to help to ensure a consistent, efficient and effective approach to this matter; and suggests that:
  • the Regulation adopt a provision previously included in Commission Regulation No 183/2011 of 22 February 2011 amending Annexes IV and VI to Directive 2007/46/EC, Annex in Appendix 2 , Point 0 which states that: “In the absence of a registration document, the competent authority may refer to available documented evidence of date of manufacture or documented evidence of first purchase.”

The European Parliament is expected to address the Regulation after the summer recess.

European Parliament Historic Vehicle Group

The European Parliament Historic Vehicle Group met on 10 May. Attending were Bernd Lange MEP (Chair), Wim van de Camp MEP, Malcolm Harbour MEP, the assistant to Marian Harkin MEP, Timothy Kirkhope MEP, Jiří Maštálka MEP, Mike Nattrass MEP, Ivari Padar MEP, the assistant to Fiorello Provera MEP, Brian Simpson MEP, Robert Sturdy MEP. Szabolcs Schmidt, the new head of the Road Safety Unit of the European Commission’s DG MOVE also attended at the
invitation of the Group.

During the meeting:

  • FIVA detailed the main findings of a 2011 study into the UK historic vehicle movement which included data showing that: the economic value of the UK movement is £4.3 billion (of this £70 million is generated by UK historic vehicle museums and £22 million by the 500 British Federation clubs); 28,000 people earn some or all of their living in the UK from historic vehicle work: 79% full‐time, 17% part‐time and 4% are trainees; historic vehicles accounted for 0.24% of vehicle miles travelled in 2011; 82% of historic vehicles are used no more than
    twice a month and 50% of historic vehicles cover fewer than 500 miles a year; 68% of historic vehicles are valued at less than £10,000; over 850,000 vehicles made before 1981 survive; other than purchases and the cost of restoration (which are not usually incurred on an annual basis) the overall average per capita expenditure of historic vehicle owners is £2,900 spent on maintaining and using their historic vehicles, buying publications and
    attending events.

  • Future EU research: the Group agreed that EU wide data – notably on the size and value of the business of the historic vehicle movement and on the value of specific historic vehicle events and museums should be of interest European Union policy makers. A discussion on Trade and Skills in the sector also noted the value of the inherent skills needed to service the movement , the need to maintain those skills and the need for the EU to understand the business behind the movements in order to help ensure the future and the growth of the trade and skills on which the historic vehicle movement depends. It was agreed that an approach might be made to DG Enterprise and DG Culture to suggest a Commission based project.
  • Roadworthiness testing: Szabolcs Schmidt explained that the anticipated proposal for a Directive to amend the Roadworthiness Testing Directive should be ready by the summer.
  • Vehicle Registration: FIVA explained its position as detailed above. The Group agreed to review the position.

European Commission has asked for comment on its urban mobility plan

The European Commission asked stakeholders in June to comment on the implementation of the European Commission’s action plan on urban mobility. FIVA submitted comment in which it noted specifically that there is no evidence that the Commission is disseminating information throughout the EU about positive measures implemented by Member States and/or cities and regions regarding the use of historic vehicles in Low Emission Zones and also used the
opportunity to reiterate to the Commission the positive provisions/laws of which FIVA are currently aware.

CO2 emissions from new cars decreased by 3.3% in 2011

The European Environment Agency (EEA) has reported that the 12.8 million new cars sold in the EU last year released an average of 135.7 grams of CO2 per kilometre – which is 4.6g/km less than in 2010, a reduction of 3.3%. It is thought that the 3.3% reduction may in part because of the increase in the number of diesel‐fuelled vehicles ‐ which increased from 51.3% to 55.2% of the European market – and which on average emit 3.2g/km less CO2 than petrol cars. Better technology, lower engine capacity and improved fuel efficiency have also contributed to the reduced emissions.

The EEA said that sales of electric cars had little influence on the figures as only 8,700 were sold in the EU last year – although it also noted that this is ten times more than were sold in 2010.

EU plan to make cities greener

The European Commission is due to publish a policy paper on sustainable cities and communities. EU transport commissioner Siim Kallas has said he will work closely with his colleague Günther Oettinger (Commissioner responsible for energy) to improve urban transport and energy systems under the Smart Cities initiative, which was launched a year ago.

Commissioner Kallas has also confirmed that his Directorate General will publish a strategy on the development of alternative fuels later this year which will be accompanied by a plan to develop an infrastructure to supply these alternative fuels.

The FIVA Legislation Commission members are: Tiddo Bresters (Chairman), Patrick Rollet (Member/Secretary), Horst Brüning, Andrew Burt, Wolgang Eckel Carla Fiocchi, Adalberto Gueli, Zoltán Gárdos, Peeter Henning, David Hurley, Johann König, Georg Magnusson, Stanislav Minářík and Andrew Turner of EPPA works with the Committee.

VDA: Themen zu Einfuhrzoll, Kraftstoff E 10 und Oldtimerdefinition finden Gehör bei Politikern

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Apr 132011
 

Eine Info des VDA für die Citroën-Clubs bzw. deren Mitglieder:

Themen zu Einfuhrzoll, Kraftstoff E 10 und Oldtimerdefinition finden Gehör bei Politikern.

3. Treffen der European Parliament – Historic Vehicles Group in Straßburg.

Berlin, 13. April 2011.

Am 07. April 2011 fand in Straßburg eine weitere Sitzung der European Parliament – Historic Vehicles Group (EP–HVG) statt. Neben dem Vorsitzenden, dem deutschen Abgeordneten Bernd Lange, nahmen die Abgeordneten Wim van de Camp, Malcolm Harbour, Timothy Kirkhope und Guy Verhofstadt teil.

Die Interessen der Oldtimerfahrer vertraten Vertreter der FIVA, der Deuvet und des Verband der Automobilindustrie (VDA).

EU-Kommissar Siim Kallas

EU-Kommissar Siim Kallas

Das bereits bei den vorangegangenen Treffen diskutierte Thema einer EU-Definition für historische Fahrzeuge hat seinen Niederschlag in einem Schreiben im Namen der EP-HVG an den EU-Kommissar für Verkehr Siim Kallas gefunden, mit welchem dieser auf die momentane Situation aufmerksam gemacht und um Unterstützung bei der Einführung einer einheitlichen Definition gebeten wurde.

Mit einer solchen Maßnahme könnte der Schutz historischer Fahrzeuge im Gesetzgebungsverfahren deutlich vereinfacht werden.

In Beantwortung der Anfrage des MEP Guy Verhofstadt während der Sitzung vom 20. Januar 2011 erläuterte ein Vertreter der FIVA die momentane Situation bei der Einfuhr von historischen Fahrzeugen aus dem Nicht-EU-Raum. Die Klassifizierung in die mit unterschiedlichen Einfuhr- und Umsatzsteuersätzen versehenen Zolltarife erfolgt uneinheitlich und nicht vorhersehbar, sodass bei den Einführenden zum Zeitpunkt des Erwerbs eine Unsicherheit über die zu entrichtenden Gebühren herrscht. Als Hauptursache für diese Situation erkannten die Sitzungsteilnehmer die unklare Definition in der Zolltarif-Nomenklatur. Ein Vertreter der EP–HVG wird den Kontakt mit der zuständigen Kommission aufnehmen, um ein sinnvolles weiteres Vorgehen zu diesem Thema zu besprechen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Einführung der Kraftstoffe mit Ethanol im Zusammenhang mit dem Betreiben von historischen Fahrzeugen. Hierzu erfolgte durch einen Vertreter des VDA eine Übersicht zur Situation in Europa. Es wurde deutlich, dass die im Zusammenhang mit der Einführung von E10-Kraftstoffen befürchteten Probleme für Oldtimer bisher besonders in Deutschland geäußert werden, da nur wenige andere EU-Mitgliedsstaaten diese Kraftstoffsorte eingeführt haben. Aus Sicht der Oldtimerfahrer wurde dargelegt, dass diese eine dauerhafte und flächendeckende Versorgung mit dem bisherigen E5-Kraftstoff sichergestellt
haben wollen. Um hierzu die notwendigen gesetzgeberischen Voraussetzungen zu schaffen, wird die EP–HVG ein Schreiben an den zuständigen Kommissar richten.

Die nächste Sitzung ist für den 09. Juni 2011 in Straßburg geplant.

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English Translation by ACI-D S. Joest of an info by the Historical Section of the VDA, the German Association of the Automotive Industry:

3rd Meeting of the European Parliament – Historic Vehicles Group in Straßburg

Agenda items: import tolls, E10 fuel, definition of vintage vehicles at politician’s attention

On April 7th, 2011 another meeting took place of the European Parliament – Historic Vehicles Group (EP-HVG). The interests of vintage car drivers were represented by FIVA, from Germany by DEUVET as well as the historical section of the VDA, the German Association of the Automotive Industry.

As it had already been discussed at previous meetings to find a solution for an EU-wide definition for historical vehicles, it now has resulted in creating a letter on behalf of the EP-HVG towards EU-commissioner for traffic Siim Kallas. This letter addresses the current situation and requests the support for the introduction of a uniform definition of vintage vehicles. With such a measure there would be a much more simplified protection of historic vehicles within the legislative procedures.

In response to the request of the MEP Guy Verhofstadt at the meeting of 20 January 2011, a representative of the FIVA explained the current situation with respect to the import of historical vehicles from non-EU countries. The classification of imported vehicls is rather inconsistent and unpredictable with respect to the applied import tax rates. Basically the importing party would not be able to determine the taxation in advance.

The main cause for this situation is the unclear definition within the taxation tariff nomenclature. A representative of the EP-HVG will establish a contact with the Commissioners to establish a sensible way forward on this subject.

Another agenda item was the introduction of fuels with ethanol (E5, E10 etc.) related to the operation of historic vehicles. To this end an overview was given by the VDA about the current situation in Europe. It was made clear that the introduction of E10 fuel potentially could create problems for vintage vehicles, but mainly has been expressed so far especially in Germany, as few other EU countries have introduced this type of fuel. From the perspective of classic car driver was explained that there is a request for providing a permanent and nationwide coverage of E5 (5% ethanol) based fuels. To establish the necessary legislative requirements, the EP-HVG will prepare a letter and address it to the EU Commissioner.

The next meeting is planned for 09 June 2011 in Strasbourg.

VDA: EU-Richtlinie für ITS berücksichtigt Oldtimer

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Dez 132010
 

ITS - Intelligent Transport Systems (Bild: ETSI)

Hier eine Information vom Verband der Automobilindustrie (VDA) für alle deutschen Citroën-Clubs, die wir hiermit gern weiterleiten (english text below):

EU verabschiedet Richtlinie zur Einführung intelligenter Verkehrssysteme – Interessen von historischen Fahrzeugen sind in der Rahmenrichtlinie sichergestellt

Berlin, 13. Dezember 2010.

In diesem Jahr wurde die Richtlinie 2010/40/EU des europäischen Parlaments diskutiert und verabschiedet. In dieser wird der Rahmen für die Einführung intelligenter Verkehrssysteme (ITS) im Straßenverkehr und für deren Schnittstellen zu anderen Systemen formuliert. Mit dem Einsatz von ITS soll der Verkehr sicherer und effizienter (und damit umweltfreundlicher) gestaltet und die Verkehrsteilnehmer mit wichtigen Informationen versorgt werden. Dabei spielt die Vernetzung elektronischer Systeme von Fahrzeug- und Verkehrsinfrastruktur eine wesentliche Rolle.

Die wichtige Voraussetzung einer entsprechenden on-board Technologie ist für historische Fahrzeuge nicht nachrüstbar. Deswegen hat sich der Weltverband für historische Fahrzeuge – Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) – bereits seit der Formulierung des ersten Entwurfs der Richtlinie dafür eingesetzt, die Interessen der vielen Oldtimerfahrer in der Europäischen Union entsprechend zu berücksichtigen. Diese
Aktivitäten wurden durch den Verband der Automobilindustrie (VDA) und weiteren nationalen Verbänden nachdrücklich unterstützt. Dank dieser Bemühungen enthält die Richtlinie nun den Passus:

„…Für Fahrzeuge, die überwiegend aufgrund ihres historischen Interesses betrieben werden (… ), sollen die in dieser Richtlinie festgelegten Bestimmungen und Verfahren nicht gelten…“

Es bleibt aber zu beachten, dass eine künftige flächendeckende Einführung von ITS für historische Fahrzeuge durchaus Konsequenzen haben kann. Auch wenn eine Nachrüstung der für die Teilnahme an ITS notwendigen Technik nicht gefordert wird, besteht die Gefahr, dass sich Oldtimer langfristig in einem Umfeld von immer weiter mit komplizierter Elektronik aufgerüsteten Fahrzeugen zu technischen Dinosauriern entwickeln. Die Teilnahme mit
Oldtimern am öffentlichen Straßenverkehr könnte dann als Sicherheitsrisiko eingestuft werden. Um auch künftig die notwendige Akzeptanz von Behörden und der breiten Öffentlichkeit für die notwendigen Ausnahmeregelungen zu finden, bedarf es einer großen Disziplin beim Betreiben dieser „wichtigsten Nebensache der Welt“. Der Verband der Automobilindustrie wird sich in diesem Sinn weiterhin dafür einsetzen, dass historische Fahrzeuge auch in Zukunft auf öffentlichen Straßen bewegt werden können.

weiterführende Info:

The ETSI ITS website:
http://www.etsi.org/website/Technologies/IntelligentTransportSystems.aspx

European Commission ITS website:
http://ec.europa.eu/transport/its/

english translation, by ACI-D, please bear with me when not 100% correct:

Intelligent Transport Systems (ITS) can significantly contribute to a cleaner, safer and more efficient transport system. A new legal framework from the European Commission (Directive 2010/40/EU) was adopted on 7 July 2010 to accelerate the deployment of these innovative transport technologies across Europe. This Directive is an important instrument for the coordinated implementation of ITS in Europe. It aims to establish interoperable and seamless ITS services while leaving Member States the freedom to decide which systems to invest in.

Under this Directive the European Commission has to adopt within the next seven years specifications (i.e. functional, technical, organisational or services provisions) to address the compatibility, interoperability and continuity of ITS solutions across the EU. The first priorities will be traffic and travel information, the eCall emergency system and intelligent truck parking.

As this important technical change implies the availability of an adequate on-board technology, this may not be implementable for vintage cars. Thus, the Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) has already been working on also respecting the needs and interest of vintage car owners and drivers within the European Union. In Germany, the „Verband der Automobilindustrie (VDA)“ and other institutions and organisations have been pushing to get a commitment to include a solution for historical cars. Thus, a reglementation is now included as follows:

„…(10) Vehicles which are operated mainly for their historical interest and were originally registered and/or type-approved and/or put into service before the entry into force of this Directive and of its implementing measures should not be affected by the rules and procedures laid down in this Directive…“

Though the regulation is clear, this still can lead to some consequences for historical automobiles. Even though the adaptation of modern ITS technologies may not be required, it can lead to the fact that in the long run those vehicles may evolve into technical dinosaurs. Then also those vehicles may lead to a security risk when participating in the day-to-day traffic scenarios. Thus it is of importance to come to an acceptance of governmental / political institutions and the public to achieve the necessary regulations exceptions, in order to continuously pursue our „most important sideline activity“. The Germany VDA will strive to work for this position.

So far the PR release from VDA.

In case you’d like to get more background infos about Intelligent Transport Systems (ITS), have a look at

The ETSI ITS website:
http://www.etsi.org/website/Technologies/IntelligentTransportSystems.aspx

European Commission ITS website:
http://ec.europa.eu/transport/its/

Translation: ACI-D, S. Joest.