Stephan Joest - Amicale Citroën & DS

Sommer-Open-Air-Auto-Kino in Gravenbruch: Der Gendarm von St. Tropez im eigenen Citroën!

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Jun 082019
 

Uns erreichte eine Nachricht von der „Garage2CV“, die wir gern weitergeben:

Zu einer tollen Sommerveranstaltung sind alle Citroën-Freunde im Rhein-Main-Gebiet herzlich eingeladen:

Am Samstag, den 31. August 2019 zeigt Deutschlands ältestes Autokino in Gravenbruch bei Neu Isenburg die legendäre französische Filmkomödie von 1964 „Der Gendarm von St. Tropez“ mit Louis de Funes in der Hauptrolle.

Der Filmabend ist mit einem Oldtimer- (und Citroën-)Treffen verbunden, das um 18.00 Uhr beginnen wird. Der Film läuft dann um 20.30 Uhr an. Der Eintritt beträgt 8 EURO.

Laut wikipedia.de wurde das Autokino in Gravenbruch am 29. März 1960 als erstes seiner Art „nördlich der Alpen“ eröffnet. Zur Premiere lief „Der König und ich“ mit Yul Brunner. Als eines der wenigen seiner Art hat das Autokino in Gravenbruch das Kinosterben vergangener Jahrzehnte überlebt, woran natürlich auch die Veranstaltung Auto-Kult-Kino ihren Anteil hat.

Da der Citroën 2CV im Film eine besonders exponierte Rolle inne hat, stehen alle Besucher im 2CV in der ersten Reihe. Daniela Doch-Richter vom Auto-Kult-Kino-Team (und vielen von 2CV-Treffen und der Techno Classica bekannt) bittet hierzu um eine kurze Anmeldung per Mail an info@autokultkino.de. Ansonsten heißt es aber ganz zwanglos: Film ab in Gravenbruch !

Weitere Informationen unter www.autokultkino.de

„Citroën, born in Paris“: „Citroën Straße“ mit 100 Citroën Modellen vom 14. bis 16. Juni in Paris

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Jun 072019
 

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens lädt die Marke Citroën Fans, Freunde der Marke und alle Interessierten zu einem ganz besonderen Event mitten in Paris ein. 100 legendäre Citroën Modelle − vom Typ A 10 HP bis zum 19_19 Concept − werden vom 14. bis 16. Juni 2019 in der Rue Linois im 15. Arrondissement von Paris unter freiem Himmel präsentiert. Der Ort ist bewusst gewählt, denn er liegt inmitten des Viertels „Javel“ – dort, wo im Jahr 1919 alles begann und wo Citroën mehr als 50 Jahre lang Fahrzeuge produzierte.

Passend zum 100. Geburtstag begibt sich Citroën auf eine einzigartige Zeitreise: Quasi über Nacht wird sich die Rue Linois im 15. Pariser Arrondissement in die sogenannte „Citroën Straße“ verwandeln. Auf einer Länge von 400 Metern wird sich ein historisches Citroën Modell an das nächste legendäre Citroën Modell der Marke reihen und die 100-jährige Geschichte der Marke eindrucksvoll illustrieren.

Die Straße befindet sich ganz in der Nähe des ersten Werks von Citroën am Pariser „Quai de Javel“, wo am 4. Juni 1919 mit dem Typ A das erste Citroën Modell enthüllt wurde.

Insgesamt 100 legendäre Modelle aus dem Besitz privater Sammler beziehungsweise aus dem Conservatoire Citroën veranschaulichen 100 Jahre Innovation, Mut und Komfort im Dienste der individuellen Mobilität.

Folgende Fahrzeuge werden zu sehen sein:
• Vier Concept Cars,
• 74 historische Modelle,
• 14 Modelle aus dem Motorsport,
• drei Modelle, die für das automobile Abenteuer stehen,
• fünf Modelle der Gegenwart.

Die Ausstellung „Born Paris XV“ findet unter freiem Himmel statt und bietet allen Interessierten vom 14. bis 16. Juni die einmalige Gelegenheit, das einzigartige automobile Erbe der Marke Citroën kennenzulernen oder neu zu entdecken; der Zutritt ist frei.

Soweit die Pressemitteilung der Citroen Deutschland GmbH. Wir freuen uns, daß die frappierende Ähnlichkeit des deutschen „Citroen-Strasse“ Logos auch von Citroen international im Rahmen dieser Veranstaltung aufgegriffen wurde: jede Ähnlichkeit ist sicherlich beabsichtigt 😉


100 Jahre Citroën: Alles begann am 4. Juni 1919

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Mai 292019
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH:

Am 4. Juni 1919, vor genau 100 Jahren, präsentierte die Marke Citroën ihr erstes Fahrzeug: den Typ A 10 HP. Das erste Modell der Marke war das erste Großserienauto Europas und das erste komplett ausgestattete Fahrzeug. Innovationen, wegweisende Technologien und Mut prägen die 100-jährige Geschichte des Unternehmens: Grund genug, die wichtigsten Meilensteine Revue passieren zu lassen − vom Unternehmensgründer André Citroën und den Anfängen der Marke über die legendärsten Modelle bis zu den Mobilitätslösungen der Zukunft.

Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Automobilpionier André Citroën eine Vision: Er wollte seinen französischen Landsleuten ein gleichermaßen erschwingliches wie praktisches Auto bauen. Sein Technikverständnis erlangte er bereits in jungen Jahren, als er das Prinzip der Kraftübertragung durch Winkelverzahnung in der Firma seines Onkels in Warschau kennenlernte. Im Jahr 1900 gelang es André Citroën das Patent zur Fertigung von winkelverzahnten Zahnrädern und Getrieben zu erwerben. In seiner 1912 gegründeten Firma startete er mit der Produktion von winkelverzahnten und spiralverzahnten Rädern und Untersetzungsgetrieben aus Stahl. Zu seinen ersten Kunden zählten unter anderem die Automobilbauer.

Als André Citroën 1919 schließlich voll in den Automobilbau einstieg, um als erster Europäer Autos am Fließband zu produzieren, griff er die Winkelverzahnung als Symbol auf. Das erste Logo der Marke Citroën zeigte einen blauen Doppelwinkel mit gelber Umrandung. Bis heute ist der Doppelwinkel fester Bestandteil des Citroën Logos, das im Laufe der Jahrzehnte immer wieder eine Brücke zwischen Geschichte und Zukunft darstellte.

Die Herkunft des Namens Citroën ist mit einer Anekdote verknüpft: Der Ur-Urgroßvater von André Citroën, Roelof, war Verkäufer von Zitrusfrüchten in Holland. Als Napoleon die Niederländer 1810 seinem Recht unterwarf, mussten diese sich einen Namen aussuchen, anhand dessen sie identifiziert werden konnten. Roelof wählte den Spitznamen, den seine Kunden ihm gegeben hatten: „Limoenman“ (wörtlich übersetzt „Limonenmann“ – „limoen“ ist das niederländische Wort für Limone). Aus „Limoenman“ wurde im Laufe der Generationen „Citroen“ (Niederländisch für Zitrone). Das Trema, also die beiden Punkte auf dem „e“, wurde erstmals bei der Einschulung André Citroëns im Lycée Condorcet in Paris verwendet, um die französische Aussprache zu verdeutlichen.

Als Kind der aus Polen stammenden Masza Amalia Kleinmann und des Belgiers Levie Citroen, der sich in Paris eine Existenz als Juwelier aufgebaut hatte, wuchs André Citroën nach seiner Geburt am 5. Februar 1878 in Paris auf. Nachdem er bereits in der Grundschule mit Bestnoten glänzte, besuchte er die École Polytechnique, eine der Eliteschulen Frankreichs. Dem Abschluss seiner Ausbildung folgte der Eintritt in die Armee als technischer Offizier, ehe er sich 1905 mit Freunden erstmals selbstständig machte. Ein Besuch bei Henry Ford 1912, samt Studium der Produktionsmethoden in dessen Automobilfabrik, gab den Ausschlag für den späteren Einstieg in die Automobilindustrie.

In den Jahren nach der Firmengründung bereicherte André Citroën die Automobilbranche mit der Entwicklung verschiedenster Techniken. Hierzu zählten beispielsweise die ersten verstellbaren Vordersitze und die ersten Bremsleuchten – Merkmale, die heute längst zur Grundausstattung jedes Autos gehören. Darüber hinaus verbaute er 1925 die erste Ganzstahl-Karosserie in einem europäischen Serienauto, dem Citroën Typ B12. Das Modell verfügte zudem als erster Großserienwagen über eine Vierradbremse, die es zuvor nur bei teuren Luxuswagen gab.

André Citroën machte aber nicht nur mit technischen Innovationen von sich reden: Auch in den Bereichen Werbung, Fertigung und Vertrieb (u.a. Finanzierung und Aufbau des Handelsnetzes) war er ein Pionier seiner Zeit. Seine Ideen gingen vom Aufstellen von insgesamt 150.000 Verkehrsschildern mit dem Markenschriftzug Citroën über die Organisation von Werbekarawanen und die Präsentation neuer Modelle bis zur Simulation von Unfällen, lange bevor das Wort „Crashtest“ im Vokabular der Automobilindustrie auftauchte.

André Citroën erkannte früh den Wert der Werbung und Markenbildung. Mit ausgefallenen Aktionen brachte er die Marke Citroën immer wieder in die Öffentlichkeit. Abenteuerlust bewies er bei zahlreichen Expeditionen wie z.B. der „Croisière Noire“ – einer Durchquerung des afrikanischen Kontinents mit Halbkettenfahrzeugen – und stellte damit die Leistungsfähigkeit der Citroën Fahrzeuge unter Beweis.

Eine weitere ausgefallene Idee André Citroëns begeisterte am 4. Juli 1925 ganz Paris: Zur Eröffnung der internationalen Kunstgewerbeausstellung erstrahlte auf dem Eiffelturm großflächig der Citroën Schriftzug. Der Italiener Fernand Jacopozzi, der sich schon zuvor mit dem Bau von Leuchtschildern befasst hatte, konzipierte die Illumination aus mehr als 250.000 Glühbirnen mit unterschiedlicher Leuchtstärke und in sechs verschiedenen Farben. Die einzelnen Buchstaben des Schriftzugs hatten eine Größe von bis zu 35 Metern. Zur Installation der Anlage wurden Hochseilakrobaten und Zirkusartisten engagiert, die das Gestell in luftiger Höhe montierten. Ein Umspannwerk am Fuße des Eiffelturms sicherte die Stromversorgung. Bis 1934 erstrahlte der noch aus 40 Kilometern Entfernung sichtbare Citroën Schriftzug auf dem Eiffelturm.

Am 3. Juli 1935 verstarb André Citroën in Paris. Bis heute hat Citroën jedoch immer wieder mit spektakulären Werbekampagnen für Aufmerksamkeit gesorgt. So sind insbesondere die legendären Werbeaktionen der 80er Jahre in Erinnerung geblieben, darunter der Werbespot „Die wilden Winkel“ für den Citroën BX, der Auftritt des Citroën Visa GTi auf dem Flugzeugträger Clemenceau und der Citroën AX auf der Chinesischen Mauer. Im Jubiläumsjahr 2019 erinnert Citroën mit einer Neuauflage der Markenkampagne an legendäre Modelle und Erfolge der Unternehmensgeschichte.

100 JAHRE STARKE MODELLE

Im Jahr des 100. Jubiläums ist Citroën mit neuen Modellen auf der Überholspur: So stehen der neue C5 Aircross SUV und der Bestseller Citroën Berlingo ganz im Zeichen der traditionellen Stärken der Marke: Komfort, Design und technologische Innovationen.

Genau damit begann im Jahr 1919 die Geschichte von Citroën, denn Unternehmensgründer André Citroën war in Europa der Pionier des Automobils für jedermann. Fortschritt waren für Citroën clevere Autos, die für die Kunden bezahlbar waren – durch Fließbandproduktion und die ersten Möglichkeiten der Fahrzeugfinanzierung. Die DNA von Citroën bestand also von Beginn an aus Fahrkomfort, mutigen Designs und Sicherheit zu erschwinglichen Preisen.

DIE ANFÄNGE: CITROËN TYP A 10 HP UND SEINE NACHFOLGER

1919 war der Citroën Typ A 10 HP nicht nur das erste Fahrzeug, das Citroën auf den Markt brachte, sondern auch das erste französische Auto, das in Großserie produziert wurde. Schon bei der Entwicklung des ersten Autos wusste Unternehmensgründer und Visionär André Citroën, was er wollte: ein günstiges Fahrzeug mit geringen Unterhaltskosten. Dieser Grundsatz leitete alle Entwürfe, bis der Typ A 10 HP am 4. Juni 1919 in Paris präsentiert wurde. Nach dem amerikanischen Vorbild Henry Fords importierte André Citroën die Methoden der modernen Industrieproduktion nach Frankreich, welche die Herstellung robuster und sparsamer Autos in Großserie ermöglichten. Der Einführungspreis von 7.950 Franc war für die damalige Zeit außergewöhnlich niedrig.

Drei Jahre nach der Markteinführung des Citroën Typ A 10 HP stellte die Marke auf dem Pariser Automobilsalon 1922 den Citroën 5 HP Typ C vor. Dank seiner hellgelben Lackierung verpasste ihm das interessierte Publikum den liebevollen Spitznamen „kleine Zitrone“. Bis heute gilt der 5 HP als erstes volkstümliches Auto für jedermann, das mit Sparsamkeit, Wartungsfreundlichkeit und leichter Bedienung auch den Geschmack von Frauen und jungen Fahrern traf – ein entscheidender Schritt zur Demokratisierung des Automobils.

Das letzte Fahrzeug, das unter André Citroën entstand, war der Citroën Traction Avant. Mit dem 7A wurde am 18. April 1934 das erste Modell der Reihe vorgestellt, die mit dem erstmalig in Europa verbauten Frontantrieb die Fachwelt in Erstaunen versetzte. Der namensgebende Frontantrieb sorgte für eine sehr gute Straßenlage und hohen Komfort – beste Voraussetzungen für rasante Kurvenfahrten. „Die Gangster-Limousine“ gilt als erster Mythos der Marke und zählt zu den Wegbereitern des modernen Automobils. Der Citroën Traction Avant unterschied sich von den meisten seiner Wettbewerber durch seine selbsttragende, aerodynamische Ganzstahlkarosserie. Ingenieur André Lefèbvre und Designer Flaminio Bertoni hatten eine wohldurchdachte Form mit einem einteiligen Kabinenaufbau und einer ausgewogenen Gewichtsverteilung entwickelt, die in erster Linie durch den deutlich niedrigeren Schwerpunkt sowie den Einbau des Getriebes vor Motor und Vorderachse erzielt wurde.

NACHKRIEGSZEIT: PRAKTIKABILITÄT IM VORDERGRUND

Als die Automobilproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg wieder anlief, präsentierte Citroën den Typ H auf dem Pariser Automobilsalon 1947. Das Nutzfahrzeug „par excellence“ richtete sich an Gewerbetreibende und löste den Citroën TUB sowie den Citroën Typ 32 ab. Dank seiner Variationsvielfalt und dem großzügigen flachen Laderaum fand der Lieferwagen große Verbreitung im öffentlichen Dienst und bei mittelständischen Unternehmen. Egal ob als Verkaufswagen für Straßenhändler, als Krankenwagen oder Polizeifahrzeug – mit insgesamt 490.165 produzierten Einheiten bis 1981 war der Citroën Typ H ein echter Bestseller.

Bereits Mitte der 1930er Jahre hatte Citroën das Projekt eines preiswerten Volksautos, dem künftigen Citroën 2CV begonnen. Ein radikal minimalistischer Kleinwagen sollte entwickelt werden. Überliefert ist der legendäre Auftrag, der Konstrukteur André Lefèbvre von Citroën Direktor Pierre-Jules Boulanger erteilt wurde: „Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und dabei nur drei Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht. Außerdem soll es selbst schlechteste Wege bewältigen können und so einfach zu bedienen sein, dass selbst ein ungeübter Fahrer problemlos mit ihm zurechtkommt. Es muss ausgesprochen gut gefedert sein, sodass ein Korb voll mit Eiern eine Fahrt über holprige Feldwege unbeschadet übersteht. Und schließlich muss das neue Auto wesentlich billiger sein als unser Traction Avant.“ Der Kriegsbeginn 1939 verhinderte dann die Vorstellung des neuen Volksautos TPV (Toute Petite Voiture = ganz kleines Auto).

Ganz im Sinne von Firmengründer André Citroën wurde der Citroën 2CV, ein im Vergleich zum TPV komplett überarbeitetes Modell, schließlich am 7. Oktober 1948 auf dem Pariser Salon präsentiert. Beim Anblick der 2CV-Karosserie bezeichnete ein niederländischer Journalist das neue Modell als „hässliches Entlein“ und begründete mit dieser Aussage den insbesondere im deutschsprachigen Raum üblichen Spitznamen „Ente“. Der Citroën 2CV bot reichlich Platz, war unprätentiös, sympathisch, sparsam und eroberte so das Publikum. Er war Ausdruck einer neuen Philosophie des Individualverkehrs – ein Fahrzeug für die „kleinen Leute“ – und wurde schnell zu einem Symbol der Freiheit. Die „Ente“ verblüffte mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen, ihrer raffinierten Konstruktion sowie einer extremen Wirtschaftlichkeit und Vielseitigkeit. Neben der außergewöhnlichen Silhouette überzeugte sie die Kunden mit zahlreichen pfiffigen Technologien wie einem Frontantrieb, einer weichen Federung mit langem Federweg und einem luftgekühlten Zweizylinder-Motor. Der hohe Bestelleingang gab den visionären Entwicklern Recht – der volksnahe Citroën 2CV wurde zum festen Bestandteil der Gesellschaft und erreichte Kultstatus.

Bis 1990 wurden mehr als 5,1 Millionen Citroën 2CV (inklusive Kastenwagen) verkauft. Heute zählt der 2CV zu den Ikonen der Automobilgeschichte und ist weltweit ein begehrtes Sammlerobjekt.

DESIGNHIGHLIGHTS MIT DEM DOPPELWINKEL

Auch die DS zählt aufgrund ihres einzigartigen Designs und Komforts zu den begehrtesten Oldtimern. Als im Oktober 1955 der Pariser Automobilsalon seine Pforten öffnete, hatte „La Déesse“ – „die Göttin“ – auf dem Citroën Stand ihren ersten großen Auftritt. Die Besucher gerieten ins Schwärmen über zwei seinerzeit revolutionäre Features: die erstmals im Citroën DS eingesetzte Hydropneumatik und das stromlinienförmige Design von Star-Designer Flaminio Bertoni. Bereits am ersten Messetag wurden rund 12.000 Kaufverträge unterschrieben. Am Ende der Messe lagen über 80.000 Bestellungen für „die Göttin“ vor. Zwischen 1955 und 1975 wurden weltweit insgesamt 1.456.115 Exemplare des herausragenden Citroën Modells produziert.

Als 1961 der Citroën Ami 6 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, sorgte sein auffälliges Design für großes Aufsehen. Er füllte damals in der Citroën Modellpalette die Lücke zwischen dem 2CV und der ID 19. Aufgrund seiner Karosserie mit den stark akzentuierten Linien und der nach hinten geneigten Heckscheibe war das Design von Flaminio Bertoni zu Beginn nicht unumstritten. Dieser hatte jedoch die Vorgabe beeindruckend umgesetzt, ein Fahrzeug mit einem großen Kofferraum, einer optimalen Raumnutzung und Komfort für alle Passagiere zu entwickeln – und das, ohne ein Kombi und nicht länger als vier Meter zu sein. Mit mehr als einer Million verkaufter Einheiten wurde der Ami 6 zum Verkaufsschlager.

Kultstatus in einer ganzen Generation erreichte der Citroën Méhari Ende der 1960er Jahre. Während eine ganze Generation auf den Pariser Straßen mehr Freiheit forderte, überraschte Citroën am 11. Mai 1968 im französischen Deauville mit der Präsentation des Méhari – ein Fahrzeug mit hohem Freizeitwert, das seiner Zeit weit voraus war. Das schlichte, vielseitige Cabriolet, das auf der Plattform der Citroën Dyane 6 gebaut wurde, überzeugte durch seinen farbenfrohen, unprätentiösen Auftritt. Die von Roland de la Poype entwickelte leichte Karosserie bestand aus durchgefärbtem ABS-Kunststoff (525 Kilogramm) und war nicht rostanfällig. Zudem ließ sie sich außen wie innen mit einem simplen Wasserstrahl reinigen. Der Citroën Méhari wurde zum idealen Begleiter für Ausflüge ans Meer. Während der 19-jährigen Produktionszeit (bis 1987) wurden rund 145.000 Exemplare des Citroën Méhari gefertigt. Der Citroën Méhari war auf Anhieb ein voller Erfolg und wurde über die Jahre hinweg zum Phänomen der Automobilgeschichte.

Im März 1970 feierte der Citroën SM auf dem Genfer Salon seine Premiere. Das außergewöhnliche Modell begeisterte mit seinem einzigartigen Design und mit einem leistungsstarken Motor. Das Luxuscoupé geht auf die 1968 geschlossene Kooperation mit Maserati zurück und verfügte über einen Maserati-Sechszylinder-Motor mit 2.670 cm3 und 170 DIN-PS bei 5.500 U/min sowie weitere technische Besonderheiten. Die von Citroën Chef-Designer Robert Opron entwickelte Stil-Ikone wurde von 1970 bis Mai 1975 im Werk Chausson nördlich von Paris 12.920 Mal gebaut und galt als technisches Wunderwerk.

Um an die Erfolge der DS in der oberen Mittelklasse anzuknüpfen, wurde 1974 der Citroën CX präsentiert. Ziel war es, ein Fahrzeug zu schaffen, das an den Charme des seit 1955 produzierten Vorgängermodells anknüpfte, jedoch deutlich kostengünstiger herzustellen war. Der Citroën CX galt als Synthese aller technischen Entwicklungen von Citroën. So verfügte er unter anderem über ein querliegendes Antriebsaggregat, eine hydropneumatische Federung mit konstanter Bodenfreiheit, eine Einzelradaufhängung, Scheibenbremsen an den Vorder- und Hinterrädern sowie eine Zweikreis-Servobremsanlage. Später kam noch die „Diravi“, eine geschwindigkeitsabhängige und selbstrückstellende Servolenkung, hinzu. Die konkav gewölbte Heckscheibe – genau wie beispielsweise beim späteren „Flaggschiff“ Citroën C6 – ließ den Regen mittig ablaufen und erlaubte den Verzicht auf einen Heckscheibenwischer.

CITROËN IN DEN 1980ERN: WIRTSCHAFTLICHKEIT IM VORDERGRUND

Nach der zweiten Ölkrise in den Jahren 1979/1980 standen die Citroën Modelle der 1980er Jahre unter dem Einfluss des Wirtschaftlichkeit-Gedankens − so auch der im Oktober 1982 vorgestellte Citroën BX, der neue Akzente in puncto Aerodynamik und Karosseriebau setzte. Die Karosserie mit streng geometrischen Linien war eine Schöpfung des italienischen Designers Marcello Gandini aus dem Hause Bertone. Rundungen waren tabu. Eine besondere Innovation war der Leichtbau der Karosserie: Bei den Stoßstangen, der Motorhaube, der Heckklappe und der C-Säulenverkleidung wurden Kunststoffe eingesetzt. Neue Maßstäbe setzte der besonders sorgfältige Korrosionsschutz unter Verwendung von galvanisiertem Stahl und Zinkbeschichtung. Zudem war die Karosserie die erste bei Citroën, die am Computer geplant und entwickelt wurde.

Die Erfolgsgeschichte des Kleinwagens Citroën AX startete 1986. Über 2,57 Millionen Fahrzeuge wurden bis 1998 in Aulnay-sous-Bois nahe Paris gefertigt. Bei der Entwicklung des Modells lag der Fokus auf einem möglichst großen Innenraum bei minimalem Gewicht. Die Einstiegsversion wog lediglich 640 Kilogramm, was in erster Linie auf den konsequenten Einsatz gewichtssparender Materialien zurückzuführen war. Bei der Konzeption des Innenraums stand die Praktikabilität im Mittelpunkt. So wusste der Citroën AX mit einer Vielzahl von Ablagen sowie Staumöglichkeiten zu überzeugen und bot in der dreitürigen Variante sogar einen Flaschenhalter. Geradezu spektakulär war der Dreh eines Werbefilms für den Citroën AX, der im Sommer 1986 auf der Chinesischen Mauer stattfand. Zwei Jahre später war China erneut Schauplatz einer spannenden Werbeaktion: Im Rahmen der „Opération Dragon“ legten 150 junge Europäer etwa 4.500 Kilometer von Shenzhen nach Peking medienwirksam im Citroën AX zurück. Für Furore sorgte der Citroën AX nochmals in den 1990er Jahren: Der in Kleinserie im Jahr 1993 auf den Markt gebrachte Citroën AX Electrique war der erste Serien-Citroën mit Elektroantrieb. Die Reichweite des zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Modells betrug – je nach Strecke und Fahrweise – zwischen 90 und 160 Kilometer.

RUND UM DIE JAHRTAUSENDWENDE: FAMILIENVAN, MITTELKLASSENLIMOUSINE UND MOTORSPORT

Mangel an Phantasie konnte man der Marke Citroën nie vorwerfen. Und dennoch kumulierte der 1996 vorgestellte, überaus vielseitige und geräumige Citroën Berlingo so viele pragmatische und charmante Ideen, dass er selbst die Fans der Marke überraschte und das Segment der Hochdachkombis begründete. Bis heute ist der Berlingo ein Bestseller. Zudem war er Wegbereiter für die multifunktionalen Citroën Vans, die den Namen des bekanntesten Künstlers der Moderne trugen: der Citroën Picasso als Xsara, C3 und C4 – Modelle, die Citroën zum europäischen Marktführer bei den Kompakt-Vans machten. Auch im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge zählt Citroën zu den stärksten Importeuren: Seit den 1990er Jahren erfreuen sich neben dem Berlingo der Jumpy und der Jumper bei deutschen Handwerkern und Lieferdiensten großer Beliebtheit.

Mit dem Citroën Xsara platzierte die Marke im September 1997 ein neues Modell zwischen Saxo und Xantia, das den Fortschritt von Citroën bezüglich Komfort, Sicherheit und Fahrverhalten belegte. Bekanntheit erlangte insbesondere das Rallyefahrzeug Citroën Xsara WRC, mit dem der junge Sébastien Loeb seine ersten WRC-Läufe (2002) gewann und für die Marke mit dem Doppelwinkel den Titel in der Fahrer- (erstmals 2004) und Teamwertung (erstmals 2003) einfuhr. Viele weitere Weltmeistertitel folgten.

Das neue Topmodell der Marke war ab 2006 der Citroën C6. Mit einem imposanten Auftritt, einem edlen Design und einem außergewöhnlichen Leistungsangebot positionierte sich die Limousine in der gehobenen Mittelklasse. Der C6 verfügte über alle Attribute eines Fahrzeugs dieses Segments – Eleganz, Raffinesse, Prestige – und verband sie mit den Grundwerten der Marke Citroën sowie innovativen Technologien. Die jüngste Evolution der hydropneumatischen Federung sorgte für herausragenden Komfort und dank Head-up-Display musste der Fahrer den Blick nicht mehr von der Straße abwenden.

CITROËN HEUTE

Mit der Markteinführung des Citroën C5 Aircross SUV in Deutschland setzt Citroën 2019 seine internationale SUV-Offensive fort. Das neue Flaggschiff der Marke übernimmt die Designmerkmale der jüngsten Citroën Modelle und präsentiert sich als „Next Generation“ SUV mit umfangreichen Fahrassistenzsystemen, Konnektivitätslösungen sowie vielfältigen Personalisierungsmöglichkeiten. Mit seiner Advanced Comfort Federung und Advanced Comfort Sitzen sowie seiner einzigartigen Variabilität mit drei Einzelsitzen hinten und einem Kofferraumvolumen „Best in Class“ hebt sich der Citroën C5 Aircross in seinem Segment deutlich ab. Anfang 2020 wird der neue SUV als erstes Fahrzeug der Marke mit Plug-in-Hybrid-Technologie PHEV angeboten.

Insgesamt ist Citroën im Jahr des 100-jährigen Jubiläums stark aufgestellt. Der positive Trend − Citroën erreichte 2018 in Europa das beste Absatzniveau seit sieben Jahren − soll weiter fortgesetzt werden. Die Zeichen stehen also auch 2019 auf Wachstum. In einem um 3,2 Prozent rückläufigen europäischen Pkw-Markt verzeichnete Citroën im 1. Quartal eine Absatzsteigerung um 5,8 Prozent. Neben Citroën C3 und C3 Aircross leisten vor allem zwei weitere Baureihen einen erheblichen Beitrag dazu: zum einen der im vergangenen Herbst als Pkw und Nutzfahrzeug eingeführte und grundlegend erneuerte Bestseller Citroën Berlingo, und zum anderen der neue Citroën C5 Aircross SUV.

MOBILITÄTSLÖSUNGEN DER ZUKUNFT

Der neue Citroën C5 Aircross SUV, der ab Anfang 2020 mit Plug-in-Hybrid-Technologie PHEV erhältlich sein wird, markiert den Übergang zu einer Modellpalette, die zukünftig sowohl Fahrzeuge mit Elektroantrieb als auch mit Hybridantrieb umfassen wird. Im Jahr 2023 werden 80 Prozent der Citroën Modellpalette inklusive der Nutzfahrzeuge in einer elektrifizierten Version verfügbar sein, im Jahr 2025 werden es 100 Prozent sein. Dass Citroën seit 100 Jahren für Mut und Innovation im Dienste der individuellen Mobilität steht, verdeutlichen auch zwei neue Concept Cars: Neben dem Ami One Concept, das auf dem Genfer Automobilsalon enthüllt wurde, präsentierte Citroën im Mai auf der VivaTech Paris als Weltpremiere das 19_19 Concept.

Das anlässlich des 100-jährigen Markenjubiläums vorgestellte 19_19 Concept verkörpert die Vision der Marke Citroën von außerstädtischer Mobilität und verbindet diese mit außergewöhnlichem Komfort. Die rein elektrisch angetriebene Mobilitätslösung mit einer Reichweite von 800 Kilometern ist perfekt auf Fahrten im außerstädtischen Bereich zugeschnitten und verfügt über ein innovatives, unkonventionelles Design, das von der Luftfahrt inspiriert ist. Im Innenraum werden die Passagiere wie in einem Kokon umhüllt; dank der Advanced Comfort Federung mit aktiver, intelligenter Steuerung „schwebt“ das Citroën 19_19 Concept über Fahrbahnunebenheiten hinweg. Zu den Ausstattungshighlights zählt eine aktive, intelligente Steuerung der Fahrfunktionen, die autonomes Fahren ermöglicht sowie ein proaktiver „persönlicher Assistent“, der mit den Insassen interagiert.

Das Ami One Concept wiederum verkörpert die Vision der Marke Citroën von der Freiheit in der Stadt. Die rein elektrisch angetriebene Mobilitätslösung ist also exakt auf die Kundenbedürfnisse und die zukünftigen Herausforderungen in den Städten zugeschnitten. Es wurde als emissionsfreie Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Zweirädern oder Scootern entwickelt und bietet neben einem kompakten, symmetrischen Design Platz für zwei Personen. Das vernetzte Ami One Concept kann − je nach Gesetzgebung des jeweiligen Landes – von jedem, der mindestens 16 Jahre alt ist, gesteuert werden; der Zugang zu den verschiedensten Carsharing- oder Mietangeboten erfolgt per App.

CITROËN ADVISOR

Neben der Anpassung der Modellpalette auf die Anforderungen der Zukunft setzte Citroën auch seinen Weg der kompromisslosen Kundenorientierung konsequent fort. Der Citroën Neuwagenkunde kann unter www.citroen-advisor.de seinen Neuwagen, seinen Markenhändler sowie Verkaufsberater online bewerten. Mit dem Citroën Advisor rückt die Marke noch näher an den Kunden heran. Citroën ist der erste Automobilhersteller, der mit dem Citroën Advisor ein umfassendes Bewertungssystem anbietet, das sogar Verkaufsberater mit einschließt. Die Bewertungen der Kunden stellen für die Marke ein wichtiges Instrument für die Verbesserung der Produkt- und Servicequalität dar und sind für viele ein entscheidendes Hilfsmittel bei der Wahl ihres bevorzugten Markenhändlers.

Citroën reagiert damit auf den fortschreitenden Wandel vom Automobilhersteller zum Mobilitätsdienstleister, was sich ebenfalls in der Fortentwicklung der Markensignatur zeigt: Inspiriert von ihren Kunden – also „Inspired by You“ – entwickelt die Marke Automobile mit gewohnt starkem Charakter und neue, kundenorientierte Services.

CITROËN ORIGINS

Das Online-Museum Citroën Origins bietet dem Nutzer einen umfassenden Einblick in die legendären Modelle der Marke mit dem Doppelwinkel: Unter www.citroenorigins.de finden sich detaillierte Produktfakten zu fast 80 Citroën Modellen sowie Fotos, historische Broschüren und die charakteristischen Motorengeräusche der Citroën Fahrzeuge. Darüber hinaus liefert die Seite spannende Hintergrundinformationen zu den Themenschwerpunkten „Komfort“, „André Citroën“ sowie zum Citroën Logo – dem berühmten Doppelwinkel – von seinem Ursprung, über die weitere Entwicklung bis zum heutigen Design.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

Ende nach über 90 Jahren: Citroën-Firmenzentrale verläßt Köln, neuer Standort Rüsselsheim

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Mai 232019
 

Hier die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH:


Rüsselsheim wird neue Deutschland-Zentrale von Peugeot, Citroën und DS Automobiles

Die Groupe PSA wird ihr Deutschland-Geschäft noch in diesem Jahr für alle Marken des Konzerns in Rüsselsheim am Main bündeln. Dies haben die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat der Opel Automobile GmbH beschlossen. Die Sozialpartner sowie die Beschäftigten sind darüber informiert worden, dass der deutsche Standort der Verwaltung der Groupe PSA-Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles (PCD) von Köln nach Rüsselsheim verlegt wird.

Diese Entscheidung ermöglicht umfangreiche Synergien sowie kürzere, schnellere Entscheidungswege. Opel CEO Michael Lohscheller: „Die Bündelung aller Deutschland-Aktivitäten der Groupe PSA zeigt, wie sehr Opel mittlerweile ein integraler Bestandteil der Groupe PSA ist. Rüsselsheim bietet – als Gründungsort und Stammsitz von Opel sowie Zentrale der Opel Automobile GmbH – eine hervorragende Infrastruktur und wird uns weitere Synergien erlauben.“

Die Entscheidung hat keinerlei Auswirkungen auf die klare Differenzierung der Marken. Alle vier Marken werden selbstverständlich auch weiterhin eigenständig am Markt agieren und die Kunden individuell ansprechen.

Rasmus Reuter, Geschäftsführer der Peugeot Citroën Deutschland GmbH, stellte klar, dass der Standortwechsel für die derzeit rund 180 Beschäftigten im Innendienst in Köln sozialverträglich gestaltet wird: „Wir bieten allen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren, zukunftsfesten Arbeitsplatz in Rüsselsheim an. Über die Konditionen eines Wechsels nach Rüsselsheim werden wir zeitnah mit unseren Sozialpartnern Gespräche aufnehmen.“

Die Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles bleiben selbstverständlich auch zukünftig in Köln vertreten. „Wir werden mit rund 30 Standorten eine umfangreiche Präsenz im Großraum Köln haben“, sagte Reuter.

Die Pkw- und Nutzfahrzeug-Neuzulassungen der Groupe PSA-Marken in Deutschland beliefen sich im vergangenen Jahr insgesamt auf rund 392.000 Einheiten. Allein im Pkw-Geschäft lag der kombinierte Marktanteil damit bei mehr als 10 Prozent. Die Opel-Zulassungen auf dem wichtigen deutschen Heimatmarkt betrugen mehr als 241.000 Fahrzeuge. Peugeot konnte mehr als 80.000 Einheiten verbuchen, Citroën mehr als 66.000 und DS Automobiles mehr als 3.700 Fahrzeuge.

Pressekontakte
Michael Goentgens
Telefon: +49 6142 77 22 79
michael.goentgens@opel.com

Nico Schmidt
Telefon: +49 6142 77 83 25
nico.schmidt@opel.com

Nachtrag – das Bild ist eine Anpassung der bereits in 2012 verwendeten Version – damals waren bereits erste Indikationen, den Standort zu verlagen – allerdings nicht nach Rüsselsheim…
https://amicale-citroen.de/2012/peugeot-citroen-neuer-standort-koeln-gremberghoven/

2CV World Meeting Croatia: Das Welt-Treffen der Enten zum Jubiläum von Citroën – kommen und mitfeiern!

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Mai 012019
 

Vom 30. Juli bis 4. August 2019 findet das Welttreffen der 2CV-Fans statt, diesmal im sonnigen Kroatien. Das Team rund um den „Hrvatski 2cv Citroen Klub“ (www.2cv.hr) ist derzeit in der heissen Phase der Vorbereitungen zum Event, der diesmal unter einem ganz besonderen Stern steht: 2019 wird auch das hundertjährige Jubiläum der Marke Citroën gefeiert!

A propos feiern – die Fans der „Ente“ und ihrer Derivate sind fast eine Woche in Feierlaune, unten der Überblick über das Veranstaltungsprogramm, mit Stand heute. Es lohnt sich zu kommen, Samobor ist nur rund 20km von Zagreb entfernt und damit auch für diejenigen erreichbar, die mit dem Flieger und nicht der Ente die Zielkoordinaten erreichen wollen!

Seid mit dabei – wir zählen auf Euch! Tausende Fans können sich nicht irren… 🙂

Details und Anmeldung auf www.2cv.hr

29. 07. Monday

10:00 – camp opens for preregistered guests
20:00 – 00:00 D.J.

30. 07. Tuesday

07:00 – commercial and gastro part opening & camp opening for non-preregistered guests
10:30 – opening of 2CV Museum
10:00 – 17:00 – games for children
10:00 – 17:00 h – 2CV OFF ROAD RAID ŽUMBERAK (max 100 cars)
11:00 – 19:00 – 2CV competitions and games
19:00 – 21:00 – concerts of local Folklore Societies
22:00 – 01:30 – D.J.

31. 07. Wednesday

10:00 – country representatives meeting
10:00 – 17:00 games for children
17:00 h – official parade of 2CV vehicles through Samobor (max 3 cars per country)
20:00 h – Opening ceremony
21: 00 h – entertainment program
23: 00 h – 01:30 Concert

01. 08. Thursday

10:00 – country representatives meeting
10:00 h – 2CV football tournament
10:00 – 17:00 h – games for children
10:00 – 17:00 h – 2CV RAID ŽUMBERAK (max 100 cars)
11:00 – 19:00 h – 2CV competitions and games
19:00 – 21:00 h – concerts of local Folklore Societies
20:00 – 21:00 h – presentation of candidates for host of 25th 2CV world meeting 2023
21:00 h – presentation of ICCCR – Poland 2020.
21:30 – presentation of 24 th 2CV world meeting Switzerland 2021
22:30 – 01:30 – entertainment program & r’n’r concert

02. 08. Friday

10:00 h – country representatives meeting
10:00 – 17:00 – games for children
11:00-15:00 h – presentation of the most interesting 2CV vehicles by categories:
– the most original vehicle
– the most beautiful vehicle
– the best adaptation
– the oldest vehicle
10:00 h – 15:00 – car parade to Zagreb, max 200 cars
17:00 – Dutch Day
19:00 – 20:00 – concert
20:00 – 20:30 – announcement of competitions results and award ceremony
22:00 – 01:30 – entertainment program & r’n’r concert

03. 08. Saturday
10:00 – 17:00 – games for children
10:00 h – 19:00 – official celebration of first 100 years of Citroen: 1919-2019
– Exhibitions of cars, photos, movies and magazines
11:00 h – country representatives meeting & voting for the host of 2023 2CV world meeting
20:00 – Closing ceremony
– lottery winner announcement
– 25 th world meeting host announcement
– flag handover to 24 th 2CV world meeting host
– fireworks
22:30 – 01:30 – entertainment program & r’n’r concert

04. 08. Sunday
10:30 h – start of Adriatic Raid
11:00 h – start of Continental Raid
21:00 – 0:00 h – entertainment program

Commercial part, Tue-Sun, from 7.00 –
– food and beverage
– spare parts
– souvenir shops
– Info

Reception is open from 6.00 – 22.00
Flea Market is open from Tue-Sun from 8.00 – 13.00
Museum is open from Tue-Sun from 10.00 – 19.00
Lottery – coupon for lotter can be bought latest at 13.00 h Saturday, 03.08.2018.
Car service and tyre repair: will be available at request.

100 Jahre Citroën: Der 5 HP sorgte für die Demokratisierung des Automobils in den 20er Jahren

 Amicale, Citroën  Kommentare deaktiviert für 100 Jahre Citroën: Der 5 HP sorgte für die Demokratisierung des Automobils in den 20er Jahren
Apr 302019
 

Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums lässt die Marke Citroën ihre außergewöhnliche Modellgeschichte Revue passieren: In einer einzigartigen Reihe wird an die legendärsten Fahrzeuge erinnert. Los ging es mit dem Typ A 10 HP aus dem Jahr 1919 und damit dem ersten Citroën Modell, das auf den Markt kam. Nun folgen die 20er Jahre rund um den Citroën 5 HP. Aufgrund der Sparsamkeit und Wartungsfreundlichkeit des 5 HP vollzog André Citroën mit dessen Einführung einen entscheidenden Schritt zur Demokratisierung des Automobils.

Der Citroën 5 HP – auch Citroën 5 CV oder Citroën Typ C genannt – wurde 1922 auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt. Das von Edmond Moyet konstruierte Modell kam mit seiner Sparsamkeit, seiner leichten Bedienung und der einfachen Wartung insbesondere bei Frauen und jungen Fahrern sehr gut an. Mit der Entwicklung des Citroën 5 HP erfüllte der Designer zudem die Erwartungen vieler Gewerbetreibender und schuf das erste wirklich volkstümliche Auto für jedermann.

Der Vierzylinder-Ottomotor mit einem Hubraum von 856 cm3 bei 2.100 U/min verfügte über eine Leistung von 11 PS und einen durchschnittlichen Verbrauch von gerade einmal 5 l/100 km. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 60 km/h. Die berühmteste Baureihe „Trèfle“ ist vielen Citroën Fans wegen seines spitz zulaufenden Hecks und damit nur einem, mittig platzierten Rücksitz bis heute in Erinnerung. „Dank optimaler Raumanordnung sind die Sitze sogar für drei überdurchschnittlich korpulente Personen sehr bequem“ − war im Prospekt zu lesen. Schon damals stand also der Komfort im Mittelpunkt.

Da der 5 HP zur Markteinführung mit markant hellgelber Lackierung angeboten wurde, bekam er schnell den Spitznamen „kleine Zitrone“. Die ansprechende Karosseriefarbe und die einfache Handhabung des Fahrzeugs machten den Citroën 5 HP zu einem Automobil, das der Marke Citroën zu großer Popularität verhalf. Zwischen 1922 und 1926 wurde der Citroën 5 HP insgesamt 80.759 Mal produziert.
Neben dem 5 HP etablierte Citroën ab 1921 auch die B-Reihe: Als direkter Nachfolger des Citroën Typ A übernahm der B2 dessen Serienausstattung und wurde mit einem stärkeren Motor und Dreiganggetriebe ab Juni 1921 zum Erfolgsmodell. Auch die Citroën Halbkettenfahrzeuge, die durch die Sahara-Durchquerung 1922-23 Berühmtheit erlangten, waren mit B2-Motoren ausgestattet. Darüber hinaus dienten Chassis und Mechanik als Grundlage der Lieferwagen „Boulangère“ (mit festem Verdeck) und „Normande“ (mit Klappverdeck). Mit dem Produktionsbeginn des Nachfolgemodells B10 1924 setzte Citroën erstmals auf die Ganzstahlkarosserie. Als letztes Fahrzeug der B-Reihe wurde der B14 im Oktober 1928 durch den C4 ersetzt.

In Deutschland sind Sammler und Liebhaber dieser Modelle im Citroën-Veteranen-Club von Deutschland e.V. organisiert: www.cvc-club.de.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Tel: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

 

100 Jahre Citroën: Das Jahrhunderttreffen in La Ferté-Vidame

 Amicale  Kommentare deaktiviert für 100 Jahre Citroën: Das Jahrhunderttreffen in La Ferté-Vidame
Apr 152019
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH:

Citroën feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene. Einer der Höhepunkte ist das Jahrhunderttreffen auf der Teststrecke La Ferté-Vidame vom 19. bis 21. Juli. Noch bis zum 30. April 2019 haben Besitzer eines Citroën Oldtimers die Möglichkeit, sich unter www.citroencc.com für die Veranstaltung anzumelden. Zu dem dreitägigen Festival werden mehr als 11.000 Sammler, rund 5.000 ausgestellte Fahrzeuge und bis zu 50.000 Besucher erwartet.

Es ist das Ereignis des Jahres für alle Fans und Freunde der Marke: Das Jahrhunderttreffen der „Amicale Citroën & DS Frankreich“ in Partnerschaft mit „L’Aventure Peugeot Citroën DS“ bildet den Höhepunkt der diesjährigen 100-Jahr-Feierlichkeiten. Es findet an einem für Citroën geschichtsträchtigen Ort statt: Auf der Teststrecke La Ferté-Vidame rund 120 Kilometer westlich von Paris drehte schon der 2CV seine allerersten Runden.

Zum Jahrhunderttreffen vom 19. bis 21. Juli werden mehr als 11.000 Sammler und bis zu 50.000 Besucher erwartet. Rund 5.000 Fahrzeuge werden ausgestellt. Citroën unterstützt die Veranstaltung aktiv, unter anderem mit einer Sonderausstellung.

Alle Besitzer eines historischen Automobils von Citroën können sich noch bis zum 30. April 2019 für die Veranstaltung anmelden. In einer ganz besonderen Location und Atmosphäre werden sie Gelegenheit haben, den 100. Geburtstag der Marke zu feiern, in Erinnerungen zu schwelgen und Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Weitere Informationen zu Anmeldung, Ticketverkauf und Programm − unter anderem erwartet die Besucher ein Concours d’Elégance, ein großer Floh- und Teilemarkt sowie eine Vielzahl an Konzerten − unter www.citroencc.com.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Tel: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

Citroën Clubs auf der Techno-Classica 2019

 Amicale, Citroën, Citroën-Strasse  Kommentare deaktiviert für Citroën Clubs auf der Techno-Classica 2019
Apr 122019
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH:

Noch bis zum 14. April 2019 findet mit der Techno-Classica in Essen die Weltmesse für Oldtimer, Classic- und Prestige-Automobile statt. Mit von der Partie: die deutschen Citroën und DS Clubs, die auf der sogenannten „Citroën-Straße“ in der neu gebauten Halle 6 liebevoll gepflegte Sammlerfahrzeuge und sehenswerte historische Exponate präsentieren.

Die Techno-Classica in Essen ist in den kommenden Tagen einmal mehr zentraler Branchentreffpunkt und Handelsplatz nationaler und internationaler Oldtimer-Enthusiasten. Mit rund 1.250 Ausstellern aus über 40 Nationen manifestiert sie ihre Bedeutung als automobile Weltleitmesse der Klassik-Branche.

Unter der Leitung der Dachorganisation „Amicale Citroën & DS Deutschland“ heißen Vertreter der Citroën und DS Clubs interessierte Besucher und Liebhaber der beiden Marken auf der sogenannten „Citroën-Straße“ in Halle 6 willkommen.

 

Highlights

Passend zum Motto „100 Jahre Citroën @ Techno-Classica“ zeigen die Clubs einen sehenswerten Querschnitt aus der einzigartigen Modellgeschichte der Marke. So erwartet die Besucher mit dem Citroën Typ A 10 HP ein sehr seltenes Exemplar aus 1919, dem Gründungsjahr der Marke. Der Typ A 10 HP war nicht nur das erste Großserienauto Europas, sondern auch das erste komplett ausgestattete Fahrzeug. Mit einer elektrischen Beleuchtung und einem elektrischen Anlasser, einem Verdeck sowie einem vormontierten und damit einfach zu wechselnden Ersatzrad war er der Konkurrenz weit voraus. Zudem war der Typ A 10 HP das erste französische Modell, das mit dem Lenkrad auf der linken Seite ausgestattet und dank einer systematisch einfachen Bedienung auf ein breites Publikum ausgelegt war.

Weitere Highlights auf der Citroën Straße sind ein C6 aus dem Jahr 1928, der im Werk Köln-Poll produziert wurde, und ein Traction Avant von 1954 im unrestaurierten Originalzustand. Bei der Weltpremiere des Traction Avant vor rund 85 Jahren versetzte die Konstruktion des Fahrzeugs die Fachwelt in gleich mehrfacher Hinsicht in Erstaunen. So baute Citroën als einer der Vorreiter in Europa in diesem Modell erstmalig den Frontantrieb ein. Von den meisten Wettbewerbern jener Zeit unterschied sich der Citroën Traction Avant zudem durch seine selbsttragende, aerodynamische Ganzstahlkarosserie. Der niedrige Schwerpunkt, die breite Spur und der lange Radstand waren ideale Voraussetzungen für rasante Kurvenfahrten und Fluchten – die „Gangster-Limousine“ war geboren, die zum Star in vielen französischen Filmen und Krimis dieser Epoche wurde.

Ebenfalls aus nächster Nähe zu bewundern sind ein 2CV AZ von 1956 mit Wellblech-Haube, ein Visa GTi mit seltener Satelliten-Instrumentierung und eine DS „Fantomas“ mit ausgefahrenen Flügeln, die in den gleichnamigen Filmen mit dem französischen Kultschauspieler Louis de Funès zur Legende wurde. Auch moderne Klassiker wie ein XM in Top-Ausstattung oder ein C3 Pluriel Charleston dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Ergänzt wird der Jubiläums-Auftritt durch den in der Szene bekannten Citroën Comic-Zeichner Olivier Marin, der interessierten Sammlern auf Wunsch eine Zeichnung ihres Fahrzeugs anfertigt.

 

Die ausgestellten Fahrzeuge im Überblick

Citroën C6

Die Geschichte des Jahrzehnts des Sechs-Zylinder-Autobaus begann bei Citroën mit der Einführung des Modells „AC6“, der im Oktober 1928 auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert wurde. Der Motor mit einem Hubraum von 2.442 ccm und einer Leistung von 45 PS brachte das Oberklasse-Modell auf bis zu 105 km/h − eine für die damaligen Straßenverhältnisse unerhörte Geschwindigkeit bei gleichzeitig höchstem Komfort seiner Klasse, zu dem die 1931 eingeführte legendäre schwingungsfreie Motoraufhängung „Moteur Flottant“ ihr Übriges beitrug.

Citroën 2 CV AZ/ Citroën 2CV „Charleston“

Am 7. Oktober 1948 erstmals auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert, verblüffte die „Ente“ unter anderem mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen, ihrer raffinierten Konstruktion, einer extremen Wirtschaftlichkeit und Vielseitigkeit. Neben der außergewöhnlichen Silhouette überzeugte sie die Kunden mit zahlreichen pfiffigen Technologien wie einem Frontantrieb, einer weichen Federung mit langem Federweg und einem luftgekühlten Zweizylinder-Motor. Der hohe Bestelleingang gab den visionären Entwicklern Recht – der volksnahe Citroën 2CV wurde zum festen Bestandteil der Gesellschaft und blickt auf eine 42 Jahre lange Karriere zurück.

Citroën DS „Fantomas“

Die legendäre DS, „La Déesse“, die Göttin wurde 1957 vom französischen Philosophen Roland Barthes als eine „Kathedrale der Neuzeit“ betitelt. Die Stil-Ikone wurde auf Platz drei der Autos des 20. Jahrhunderts gewählt. Besondere Eigenschaften: hydropneumatische Federung, Panorama-Windschutzscheibe für maximale Rundumsicht, ein Gewicht sparendes Einspeichenlenkrad.

Citroën N 350 „Belphégor“

Der im Oktober 1965 präsentierte Typ N ist die letzte Kreation des Designers Flaminio Bertoni. Er wurde mehrfach wegen seiner Innovationen − Servolenkung, Hochdruck-Hydraulikbremse der DS sowie beste Sicht bei Fahrmanövern − ausgezeichnet. Das Fahrzeug gilt als einer der am einfachsten zu reparierenden Lkw, der Arbeiten am Motor auch ohne Wegklappen oder Demontage der Fahrerkabine ermöglicht. Kleine Fenster im Fußbereich ermöglichten den direkten Ausblick vorn.

Citroën GS

Im April 1967 wendete sich Citroën einem neuen Konzept zu: dem GS („Grande Série“ = große Modellreihe). Die für die Zeit ungewöhnlich stromlinienförmige Karosserie ermöglichte einen geringen Verbrauch und eine überdurchschnittlich hohe Geschwindigkeit. Die trotz Luftkühlung und hoher Drehzahlen leisen Motoren und der große Innenraum machten ihn zu einem komfortablen Auto.

Citroën Ami8 „Service“

Im März 1969 wurde auf dem Genfer Automobilsalon der Nachfolger des Ami6 vorgestellt. Wesentliche Elemente wurden übernommen, darunter Chassis, Türen, Dach und hintere Kotflügel. Der Ami8 verfügte über ein klassisch geglättetes Design, das sich stilistisch in die Familie von CX, SM und GS integriert.

Citroën SM

Bereits 1961 begannen die Arbeiten an einer sportlichen Variante der DS. Entwürfe und Leistungsvorgaben sollten sich deutlich von der DS abheben. Ein hydraulisch betätigtes Kurvenlicht, eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung und ein 90-Grad-V6-Motor mit vier obenliegenden Nockenwellen waren die „Zutaten“ für das schnellste frontgetriebene Serienfahrzeug seiner Zeit mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 220 km/h. 1970 wurde der SM der Presse vorgestellt.

Citroën CX

Der Nachfolger der DS wurde im August 1974 vorgestellt. Das „Auto des Jahres 1975“ wurde über 16 Jahre hinweg ein Bestseller der Firmengeschichte, sei es durch die geschwindigkeitsabhängige „Diravi“-Lenkung, als erster Franzose mit ABS (1985: „CX Gti Turbo“), als weltschnellster Serien-Diesel („CX 25 D Turbo“), als echter Acht-Sitzer („Familiale“), als erstes Auto, das mit einer Betankung über 1.000 Kilometer zurücklegen konnte, als Dienstwagen für Staatsoberhäupter („Prestige“) oder als „Loadrunner“ mit 700 Kilogramm Zuladung.

Citroën Visa GT

Anfang der 1970er-Jahre entwickelte Citroën einen designierten Nachfolger des 2CV, der stärkere Motoren, ein modernes Fahrwerk und eine zeitgemäße, an den Citroën GS angelehnte Karosserieform haben sollte. Gebaut wurde er dann von 1978 bis 1988.

Citroën BX

Der von 1982 bis 1994 hergestellte Nachfolger des Citroën GS/GSA schrieb trotz − oder vielleicht gerade wegen − seiner recht pragmatischen Optik ein Kapitel der Erfolgsgeschichte von Citroën, bevor er durch den Xantia abgelöst wurde.

Citroën XM

Das Oberklassemodell wurde 1989 der Öffentlichkeit vorgestellt. Fünf Sensorensysteme (an Lenkung, Gas, Bremse, Geschwindigkeit und Karosserieneigung) wurden mit der Hydropneumatik kombiniert und ermittelten in hundertstel Sekunden den optimalen Federungszustand. Mit der „Hydractrive“ wurde erstmals eine variable Federung mit elektronisch kontrollierter, veränderbarer Feder- und Dämpfungsabstimmung realisiert. Der Citroën XM wurde 1990 „Euopean Car of the Year“ und gewann 14 weitere Titel.

Citroën C3 Pluriel „Charleston“

Das Fahrzeug, eine Abwandlung und Erweiterung des Citroën C3 der ersten Generation, erschien als Prototyp erstmals auf der IAA 1999 in Frankfurt am Main. Mitte 2003 ging es dann in Serie und wurde im gleichen Jahr auf dem Genfer Automobilsalon zum „Cabrio des Jahres“ gewählt.

Citroën C6 „neu“

Mit dem C6 − Premiere auf dem Genfer Automobilsalon 2005 − wollte Citroën an die Tradition der großen Limousinen DS, CX und XM anknüpfen. Die Hydractive 3+ Federung gilt als Meilenstein in der Komfort-Regelung: 16 verschiedene Kennlinien erlaubten bis zu 400 Mal in der Sekunde die bestmögliche Dämpfungseinstellung.

 

Die auf der „Citroën-Straße“ vertretenen Clubs im Überblick

Amicale Citroën & DS Deutschland (ACI D): www.amicale-citroen.de
André Citroën-Club (ACC): www.andre-citroen-club.de
Citroën-Veteranen-Club e.V. (CVC): www.cvc-club.de
Citroën DS-Club Deutschland e.V. (DS): www.dsclub.de
Citroën SM-Club Deutschland e.V. (SM): www.citroensmclub.de
Citroën-Club Rhein Ruhr e.V. (CCRR): www.ccrr.de
Citroën CX-Club Deutschland e.V. (CX): www.cx-club.de
Traction Avant IG (TAVIG): www.tavig.de
Citroën XM IG (XM): www.xm-ig.de

 

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Tel: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

 

Amicale CITROËN & DS Deutschland
Britta Becker/Stephan Joest
E-Mail: info@amicale-citroen.de
Webseite: https://amicale-citroen.de

Sitzungsprotokoll des Parlamentskreis Automobiles Kulturgut, 15. März 2019

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Apr 062019
 

SITZUNGSPROTOKOLL DES PARLAMENTSKREIS AUTOMOBILES KULTURGUT
ZEIT: 15. März 2019, 12:00 bis 15:00 Uhr
ORT: Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.400
Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

ANWESEND: vgl. Teilnehmerliste

TOP 1 Eröffnung der Sitzung und Begrüßung
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller begrüßt alle Anwesenden herzlich zur Sitzung des Parlamentskreises. Nach der Vorstellung der Tagesordnung begrüßt Carsten Müller besonders den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe für historische Fahrzeuge im Europäischen Parlament (HVG), Bernd Lange, MdEP und steigt unmittelbar in die Tagesordnung ein.

TOP 2 Positionspapier der HVG zur Zukunft historischer Fahrzeuge
Bernd Lange | MdEP

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe für historische Fahrzeuge im Europäischen Parlament (HVG), Bernd Lange stellt noch einmal die Mitglieder und Arbeitsweise der HVG vor. Ende November 2018 veröffentlichte die HVG ihr Positionspapier zur Zukunft der historischen Fahrzeuge. Das Papier ist dem Protokoll beigefügt.

Bernd Lange berichtet zu den Hintergründen des Papiers. Klares Ziel ist die Bewahrung des historischen Kulturguts auf den Straßen – als „erlebbares, fahrendes Museum“. Auf Grundlage der Bedeutung von historischen Fahrzeugen sowie dem bisher Erreichten skizziert das HVG-Papier die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen für den europäischen Oldtimer, um im Jahr 2030 tatsächlich noch auf den Straßen erlebbar zu sein.

Es werden absehbare Herausforderungen wie etwa die klimapolitische Gesetzgebung, technische Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität, Fortschritte im autonomen Fahren oder der demografische Wandel der europäischen Gesellschaften skizziert. Diese werden in den Kontext einer möglichen Abschwächung der gesellschaftlichen Begeisterung für historische Fahrzeuge sowie einer geänderten Einstellung zur Mobilität gestellt. Für beide Entwicklungen gibt es erste signifikante Anzeichen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass historische Fahrzeuge, neben ihrer außergewöhnlichen Bedeutung als Kulturgut für die Gesellschaft, einen wichtigen und stetig wachsenden wirtschaftlichen Faktor darstellen.

Auf Grundlage dieser Gesamtsituation skizziert das HVG-Papier drei Kernforderungen:

1. Nicht jedes alte Auto ist ein historisches Fahrzeug, klare Kriterien sind nötig.
2. Es sind politische Interventionen erforderlich, um Rahmenbedingungen für das Funktionieren des automobilen Kulturgutes zu ermöglichen.
3. Die Oldtimerszene muss aktiv einen Beitrag zur Integration in gegenwärtige bzw. anstehende Transformationsprozesse leisten.

Bernd Lange betont, dass das Papier die Diskussion über die Oldtimerzukunft anregen soll. Die Initiatoren steigen gern in den Diskurs ein. Die Kontaktdaten sind im Papier vermerkt.

Bernd Lange betont darüber hinaus den Stellenwert der europäischen Oldtimer-Definition für zahlreiche politische Debatten und anstehende Entscheidungen. Es ist ein großer Erfolg, dass diese Definition bereits in verschiedenen Richtlinien Niederschlag gefunden hat und bei weiteren Debatten berücksichtigt wird.

Peter Diehl knüpft unmittelbar an die Entscheidungen auf europäischer Ebene an und fragt, ob im Kontext der EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) spezifische Ausnahmen im Zusammenhang mit historischen Fahrzeuge, beispielsweise bei der Verwendung „begrenzter Mengen“, denkbar sind. Bernd Lange führt aus, dass in diesem Zusammenhang der Versuch besteht, bei der Verwendung geringer Mengen ein vereinfachtes Verfahren im Zusammenhang mit dem Erhalt historischen Kulturguts zu ermöglichen. Es bedarf einer gesonderten Bewertung für
jeden Stoff und jede Verbindung. Eine Entscheidung für Chrom sollte in diesem Kalenderjahr erfolgen. Für Blei besteht weiter Handlungsbedarf, und Gespräche sind zu führen.

Prof. Ruth Keller erkundigt sich nach einer Ausnahme bei der Verwendung und Verarbeitung von Asbest. Bernd Lange verweist auf die Arbeitsschutzgesetzgebung zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Fall der Asbestverwendung zu beachten ist.

Johannes Hübner erkundigt sich nach einer Einschätzung zur europaweiten, alle Ebenen umfassenden Anerkennung der Oldtimerdefinition. Bernd Lange verweist darauf, dass die Definition in den einzelnen Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich verwendet und ausgelegt wird. Dennoch zeichnet sich auch in verschiedenen Mitgliedsstaaten eine positive Entwicklung ab, die auch auf der zunehmenden Einbindung der Oldtimerdefinition auf europäischer Ebene zurückzuführen ist. Zugleich appelliert er, keine neue Debatte um die Oldtimerdefinition oder einzelne Kriterien zu führen. Exemplarisch werden einzelne Aussagen zur 30-Jahre-Altersgrenze angeführt. Franz Graf zu Ortenburg unterstützt den Erhalt der gegenwärtigen Altersgrenze und setzt sich für einen stärkeren Fokus auf die
Nachwuchsgewinnung für die Szene ein.

Carsten Müller führt aus, dass es in der jüngsten Vergangenheit wohl kaum ein Quartal gab, in dem das Oldtimerthema medial derart präsent war. Wichtig ist ihm, das bisher Erreichte nicht zu gefährden und sehr sensibel und bewusst mit der Thematik Oldtimer umzugehen. Zudem unterstützt er die Forderung zur Jugendarbeit. Ulf Schulz unterstreicht deren Bedeutung. Sie muss vor allem offen und im gesellschaftlichen Umfeld erfolgen. Alle Beteiligten sollten der Jugend und ihren Vorstellungen unvoreingenommen gegenüber treten. Es sollten die übergeordneten Themen der Szene aufgegriffen und Werte transportiert werden. In Gesprächen und auf Veranstaltungen muss die Oldtimerszene auf die gesellschaftlichen Diskussionen und Argumentationen vorbereitet sein. Der Erhalt des
historischen Kulturerbes sollte klar im Zentrum der Diskussionen und Handlungen stehen.

Mario De Rosa sieht ein Problem darin, dass in den meisten nicht Fachmedien, Oldtimer fast ausschließlich bei höchstpreisigen Verkäufen Berücksichtigung finden und die überwiegende Masse der Szene nicht abgebildet wird. Johannes Götze betont, dass nach seinem Eindruck die Jugendarbeit bei allen Verbänden und Institutionen bereits an erster Stelle der Arbeit steht oder zumindest einen hohen Stellenwert einnimmt. Reinhard Sachse berichtet aus seiner täglichen Oldtimererfahrung, wonach gegenwärtig vor allem Fahrzeuge aus den 60er bis 90er Jahren des letzten Jahrhunderts verkauft werden. Die Hauptfrage von potenziellen Oldtimerkäufern und -fahrern sei dabei fast immer, ob das historische Fahrzeug in zehn Jahren überhaupt noch auf öffentlichen Straßen gefahren werden dürfte.

Stephan Joest schildert im Kontext der Jugendarbeit von Erfahrungen an französischen Schulen. Im Zuge kombinierter Projekte wurden historischer Fahrzeuge von früheren Kämpferinnen und Kämpfern der Résistance restauriert, wodurch die Schülerinnen und Schüler einerseits etwas über die Résistance erfahren und andererseits die Freude an Handwerkskunst und historischen Fahrzeugen erleben können. Er regt derartige Projekte an, möglicherweise in Deutschland zu initiieren und somit Anknüpfungspunkte an die Szene zu schaffen.

TOP 3 Register für gestohlene Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge
Ralf Stumpfernagel

Ralf Stumpfernagel stellt dem Parlamentskreis seinen Vorschlag für ein Register für gestohlene Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge „MICARE“ vor. Die ausführliche Präsentation mit Hintergrundinformationen und Kontaktdaten liegt dem Protokoll bei.

Ulf Schulz bittet um Auskunft zur Zielgruppe der Datenbank. Ralf Stumpfernagel führt aus, dass prinzipiell alle Beteiligten auf die Daten zugreifen können sollen und verweist auf die
beigefügte Präsentation, die dazu ausführlich Auskunft gibt.

TOP 5 Verschiedenes
Carsten Müller schlägt einen Tausch der Tagesordnungspunkte 4 und 5 vor, da einige Teilnehmer die Sitzung eher verlassen müssen.

Kennzeichenthematik
Christian Theis | BMVI

Christian Theis versichert dem PAK, dass das Bundesverkehrsministerium in den wichtigen Fragen der kleinen Kennzeichen für Motorräder und Klebekennzeichen weiterhin die Anliegen der historischen Fahrzeuge unterstützt. So tagt am 2. April 2019 eine neu gegründete Arbeitsgruppe zu diesem Thema in Düsseldorf. An der AG beteiligen sich auch acht Bundesländer. Aus dem PAK werden Johannes Götze und Peter Schneider teilnehmen, um die Position der Szene bezüglich der kleinen Motorradkennzeichen zu vertreten und auf Änderungs- und Anpassungsbedarf zu verweisen. Es wird angeboten, einen weiteren Sachverständigen aus dem Kreis der Prüforganisationen zum Thema Klebekennzeichen einzubinden. Matthias Gerst erklärt sich bereit. Ziel des Treffens sollte es sein, die
verantwortlichen Bundesländer zu überzeugen, dass es Maßnahmen bezüglich der Anerkennung von erstellten Sachverständigengutachten für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen im Zuge der Fahrzeugzulassung bedarf. Gegenwärtig verweigerten deutschlandweit Zulassungsstellen mehrfach eine Zulassung trotz bestehender Ausnahmeregelung und vorliegendem Gutachten.

Erforschung des Automobilen Kulturguts in Deutschland
Prof. Ruth Keller | HTW Berlin

Prof. Ruth Keller berichtet über den Stand der wissenschaftlichen Kulturgutforschung in Deutschland und Europa. Es ist festzustellen: Die historisch, technische Kulturgutforschung in Deutschland ist ausbaufähig. Sie verweist auf eine Initiative zur institutionellen Förderung dieses Forschungsbereichs. Expertinnen und Experten dieser Fachrichtung haben ein gemeinsames Schreiben an den Bundespräsidenten gerichtet, der seinerseits die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters eingebunden hat. Prof. Ruth Keller führt zur europäischen Kulturgutforschung aus, die bis dato nicht optimal vernetzt sei. Für eine bessere Anerkennung muss die Forschungsleistung dem Menschen näher gebracht werden, das technische Kulturerbe und die Industriekultur müssen erlebbarer sein. Dringend appelliert Prof. Ruth Keller zu einer verstärkten Initiative, denn bereits heute seien große Teile unseres Industrieerbes verloren. Es bedarf
großer Anstrengungen und intensiver Forschung, um noch vorhandenes Zeugnis vergangener Zeiten für kommende Generationen zu sichern.

Stephan Joest betont die Bedeutung des Erhalts unseres Industrieerbes und regt eine unmittelbare Einbindung des digitalen Erbes an. Gegenwärtig werden die bereits stattfindenden Verlust digitaler Daten sowie die Folgen daraus nicht ausreichend gewürdigt. Die bisherigen Verluste könnten nicht mehr umgekehrt, Datensätze nicht einfach ergänzt oder neu programmiert werden. Der bestehende Handlungsbedarf in diesem Kontext ist umfassend. Johannes Hübner regt an, auch das Design historischer Fahrzeuge in den Forschungsgegenstand mit aufzunehmen. Zahlreiche Zeitbestimmungen zu Epochen lassen sich beispielsweise auf Fotos über zufällig im Bild befindliche Fahrzeuge und deren besonderes Designmerkmale vornehmen. Carsten Müller wird die Thematik aufgreifen und ein Gespräch mit der Kulturstaatsministerin zur industriegeschichtlichen Forschungsförderung führen.

TOP 4 Bericht der Arbeitsgruppe Zustandsnoten
Norbert Schroeder | TÜV Rheinland Schaden- und Wertgutachten GmbH
Peter Diehl | Aioi Nissay Dowa Insurance Company of Europe Ltd.

Norbert Schroeder und Peter Diehl präsentieren die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Zustandsnoten. Die Präsentation dieses finalen Vorschlags liegt dem Protokoll bei. Zum Einstieg fasst Norbert Schroeder zunächst die komplexe Ausgangslage sowie den umfassenden Arbeitsprozess, mit zahlreichen Zusendungen, Gesprächen, Vorschlägen und Neubewertungen einzelner Punkte zusammen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe bedanken sich ausdrücklich bei allen, die sich eingebracht und beteiligt haben.

Das grundlegende Problem der Zustandsbewertung liegt in der Diskrepanz zwischen dem allgemeinen Wunsch eines klar definierten und leicht verständlichen Systems einerseits und andererseits der Tatsache, dass sich die komplexe und mitunter vielschichtige Historie eines Fahrzeug nicht ausschließlich anhand eines minimalistischen Bewertungsschlüssels beschreiben lässt. Dieses Problem wird auch der präsentierte Vorschlag der AG Zustandsnoten nicht einfach lösen können. Gleichzeitig haben die Diskussionen im PAK sowie der umfassende Bearbeitungsprozess der AG bereits in die Fachszene ausgestrahlt.

Anhand der Präsentation führen die Referenten umfassend aus und erklären ebenso umfassend den Entstehungs- und Findungsprozess der einzelnen Aspekte des vorgestellten Systems. Ein klassisches Schulnotensystem von 1 bis 5 beschreibt den technischen Zustand. Ein Ausrufezeichen als sichtbarer Hinweis einer besonderen historischen Bedeutung ergänzt die Zustandsnote. Die ausführliche Darstellung der Besonderheiten des bewerteten Fahrzeugs erfolgt anschließend in einem separaten Teil des Gutachtens.

Wichtig ist: Das System ist und kann „nur“ eine Tatsachenbeschreibung sein. Eine Darstellung des materiellen Wertes kann damit nicht erfolgen.

Johann König regt an, eine Alternative für das gewählte Ausrufezeichen als Verweis auf die Besonderheit zu wählen, denn ein „!“ kann auch als Bekräftigung der vorangestellten Note aufgefasst werden. Ulf Schulz schlägt die Verwendung des Buchstaben „S“ als Hinweis auf die besondere Bedeutung vor, da er in vielen Sprachen für „Sonder“ oder „Spezial“ steht. Peter Diehl spricht sich für die Beibehaltung des Ausrufezeichens aus. Das „!“ ist einfach, verständlich und weckt Aufmerksamkeit. Innerhalb der AG wurde lange nach „dem Zeichen“ als Ausdruck der Besonderheit gesucht und die gängigsten Alphabete und Zeichentabellen durchsucht. Beispielsweise wurde von dem „S“ als Hinweisgeber abgesehen, da es Assoziationen zu bestimmten Modellreihen von mehreren Fahrzeugherstellern wecken kann.

Die AG-Mitglieder betonen die Wichtigkeit, den Gutachtern vor Ort ganz klare Anhaltspunkte für die Bewertung eines historischen Fahrzeugs an die Hand zu geben. Norbert Schroeder schlägt daher vor, dass Bewertungssystem in der nächsten Sitzung anhand von Beispielfotos darzustellen und das Konzept auf diese Weise noch einmal zu verdeutlichen. Dem Vorschlag wird zugestimmt.

Roland Kayser dankt im Namen der Verfasser der berücksichtigten Bachelorarbeiten für die Auseinandersetzung mit den Arbeiten und dankt den AG-Mitgliedern für deren eindrucksvolles Engagement. Johannes Hübner unterstreicht die Wichtigkeit einer Kompatibilität dieses Bewertungssystems mit den gängigen FIVA-Regelungen, -Pässen und –Gutachten. Peter Diehl betont, dass diese berücksichtigt wurden und das System mit FIVA-Regelungen vereinbar ist. Abschließend bietet Norbert Schroeder allen Interessierten an, Rückmeldungen und Vorschläge an seine bekannte E-Mail-Adresse
(classiccars@de.tuv.com) zu schicken und in der nächsten Sitzung darüber noch einmal zu sprechen.

TOP 5 Verschiedenes
Termine

Carsten Müller verweist auf bevorstehende Abstimmungen im Plenarsaal. Da die anwesenden Abgeordneten noch im PAK sein sollten, werden die Termine vorgezogen. Der Parlamentskreis Automobiles Kulturgut wurde im Mai 2009 gegründet und begeht somit sein zehnjähriges Jubiläum. Dieser Anlass sollte genutzt werden, um uns fern dieses Sitzungssaals in lockerer Atmosphäre über Erreichtes und Ausstehendes auszutauschen. Dazu bietet sich am Freitag, 3. Mai 2019 eine besondere Gelegenheit. Im Zentrum Berlins startet die „14. AvD Rund um Berlin Classic“. Mit den Organisatoren ist abgesprochen, dass in diesem Rahmen das Jubiläum begangen werden kann. Nach einem gemeinsamen Frühstückskaffee um 09:30 Uhr können Interessierte anschließend den 1. Rallyetag in historischen Fahrzeugen erleben. Ein Anschreiben mit weiterführenden Informationen wird versendet.

Carsten Müller dankt im Namen des gesamten PAK Matthias Gerst für seine langjährige, engagierte Mitarbeit im Parlamentskreis. Bereits Ende Mai geht Matthias Gerst in den wohlverdienten Ruhestand, kann aber bei Wunsch gern an den zukünftig stattfindenden PAK-Sitzungen teilnehmen. Der Abschied von Herrn Gerst macht eine Neuregelung zur Koordinierung der Arbeitsgruppe Kennzeichen erforderlich. Carsten Müller bittet zu prüfen, ob es in der Runde eine Interessierte/einen Interessierten gibt, der die Leitung der AG übernehmen will. Alf Menzel erklärt sich umgehend dazu bereit und wird zukünftig die Kennzeichenthematik federführend begleiten.

Carsten Müller verweist auf eine parallele Entwicklung rund um den DUK-Antrag zur Anerkennung der automobilen Kultur als immaterielles Kulturerbe. Die Entwicklung wird unterstützt. Carsten Müller hat ein Gespräch mit der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission geführt und das Anliegen umfassend dargestellt. Der Parlamentskreis wird über aktuelle Entwicklungen umgehend informiert.

Christian Sauter berichtet dem PAK von dem in der letzten Sitzung angekündigten Gespräch auf Leitungsebene im Bundesverkehrsministerium. Es fand am 13. Dezember 2018 im Verkehrsministerium statt. Teilgenommen haben Christian Sauter, Carsten Müller und PStS Steffen Bilger. Inhaltlich ging es um PAK-Themen. Es wurde Regelungs- und Gesprächsbedarf aufgezeigt zu Kennzeichenthemen, zur geplanten Änderung der EURichtlinie über die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, zur rechtsicheren Nutzung der roten 07er-Kennzeichen im EU-Ausland, zur Fahrverbotssituation. Der Staatssekretär versichert im Gespräch, dass die Anliegen der Oldtimerszene für das BMVI weiterhin relevant sind und das Haus nach Möglichkeit entsprechende Unterstützung leisten wird.

Die die Abgeordneten zu Abstimmungen in den Plenarsaal müssen, übernimmt Mario De Rosa die Leitung der Sitzung.

FIVA Guide – For responsible use of historic vehicles on today’s road
Johann König | ADAC e.V.

Johann König informiert den PAK über den „FIVA Guide for responsible use of historic vehicles on today’s roads“. Die FIVA bietet damit ein Tool für Oldtimerbesitzer und -fahrer an. Zusammengetragen sind wesentliche Informationen für deren Beitrag, um spezifischen Verantwortung für Verkehrssicherheit und zum Schutz der Umwelt gerecht zu werden. Weiterführende Informationen sowie der FIVA Guide selbst sind unter https://www.fiva.org/?p=8820 verfügbar.

Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge
Johann König | ADAC e.V.

Johann König berichtet über die Hintergründe zur Gründung der „Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge“ am 15. Januar 2019. Mit dem Ziel, historische Fahrzeuge als herausragendes technisches Kulturgut zu schützen und zu erhalten, haben Vertreterinnen und Vertreter der maßgebenden deutschen Oldtimerverbände und Klassikressorts der Automobilclubs gemeinsam die Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen. Es werden regelmäßige Treffen stattfinden, um einen stetigen Austausch über die relevanten Themen zu ermöglichen. An der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Historische
Fahrzeuge haben teilgenommen: Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V. (ADAC), Allgemeiner-Schnauferl-Club e. V. (ASC), Automobilclub von Deutschland e. V. (AvD), Bundesverband Historische Landtechnik e. V. (BHLD), Deutscher Automobil-Veteranen-Club e. V. (DAVC), Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge e. V. (DEUVET), Initiative Kulturgut Mobilität e. V. (IKM) und der Veteranen-Fahrzeug-Verband e. V. (VFV). Der Verband der Automobilindustrie (VDA) war als Gast vor Ort und auch die Nutzfahrzeug- Veteranen-Gemeinschaft (NVG) trägt die AG Historische Fahrzeuge mit. Die entsprechende Pressemitteilung ist unter https://www.adacmotorsport.de/media/index.php?ID_dir=459,462,1849,1853&fID=42798 abrufbar. Johann König wird den PAK über weiteren Entwicklung informieren.

Carsten Müller übernimmt erneut die Leitung und schließt die Sitzung.

100 Jahre Citroën @ Technoclassica 2019: Willkommen!

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Mrz 202019
 

(English below, en Francais au-dessous)

Das bislang größte Ereignis im deutschsprachigen Raum zum hundertjährigen Jubiläum von Citroën findet vom 10.-14. April 2019 auf der „Technoclassica“, der weltgrößten Messe für historische Fahrzeuge, Prestige-Automobile, Motorsport, Automobilia etc. statt:

Die Ausstellergemeinschaft der deutschen Citroën-Clubs, die „Citroën-Strasse“, stellt in der neu gebauten Halle 6 eine umfangreiche Retrospektive der Marke vor.

Die Fahrzeuge im Einzelnen:

  • Citroën Type A 10 HP 1919 (sehr seltenes Exemplar, aus dem ersten Baujahr von Citroën)
  • Citroën C6 1928 aus deutscher Produktion (Köln-Poll)
  • Citroën Traction Avant 11B „Normale“ aus 1954 (in dritter Hand, unrestaurierter Originalzustand, Erstlack etc.)
  • Citroën DS „Fantomas“ (Film-Motiv, mit ausgefahrenen Flügeln und entsprechender lebender Fantomas-Darstellung)
  • Citroën 2CV AZ 1956 (mit „Wellblech-Haube“)
  • Citroën VISA GTi (mit der seltenen „Satelliten“-Instrumentierung
  • Citroën CX mit 9.000km original, unrestaurierter Originalzustand
  • Citroën GS Break ebenfalls in Top-Zustand
  • Citroën N350 „Belphégor“ LKW als Transportfahrzeug („Abschlepper“)
  • Citroën Ami8 Service 1971 (Lieferwagen, mit geschlossenen Seitenfenstern)
  • Citroën SM i.e. in Top-Zustand, „neuwertig

zusätzlich moderne Klassiker, z.B.

  • Citroën XM in Top-Ausstattung
  • Citroën C3 Pluriel Sonderserie „Charleston“, vis-a-vis einem
  • Citroën 2CV Sonderserie „Charleston“
  • Citroën C6 („modern“, weniger als 24.000 in 8 Jahren Bauzeit hergestellt, nur 3.701 wurden in Deutschland zugelassen)

Darüber hinaus ist geplant, eine Autogrammstunde mit dem berühmten Buchautor und „Citroën-Historiker“ Wouter Jansen durchzuführen.

Ergänzt wird der Jubiläums-Auftritt durch den Szene-bekannten „Citroën-Comic-Zeichner“ Olivier Marin, bekannt aus „Margots Reportagen“, der als Sondergast den interessierten Enthusiasten „ihren Citroën“ vor Ort zeichnen wird.

Darüber hinaus begrüßen wir an unserem Stand eine Reihe von geladenen Ehrengästen.

Und wir freuen uns natürlich auf Sie / Euch:

Herzlich willkommen in Halle 6 (Nähe Ausgang Freigelände)!

Und hier noch einige ausgewählte Bilder – der Dank gilt „L’Aventure Peugeot Citroën DS“ für die Bereitstellung aus dem Archiv.


The largest event to date in the German-speaking world to celebrate the centenary of Citroën will take place from 10-14 April 2019 at „Technoclassica“, the world’s largest trade fair for historic vehicles, prestige automobiles, motor sports, automobilia, etc. The event will be held in the German-speaking world from 10-14 April 2019:

The „Citroën-Strasse“, an association of German Citroën Clubs, will present an extensive retrospective of the brand in the newly built Hall 6.

The vehicles in detail:

  • Citroën Type A 10 HP 1919 (very rare, first ever built Citroën)
  • Citroën C6 1928 aus deutscher Produktion (made in Cologne-Poll)
  • Citroën Traction Avant 11B „Normale“ aus 1954 (in 3rd ownership, unrestored original condition, first nitrocellulose paint etc.)
  • Citroën DS „Fantomas“ (a „movie star“, with wings and ready to take-off)
  • Citroën 2CV AZ 1956 (with „ripple-bonnet“)
  • Citroën VISA GTi (rare „satellite“ dashboard)
  • Citroën CX with 9.000km original, unrestored original condition
  • Citroën GS Break , in pristine condition
  • Citroën N350 „Belphégor“ truck as („depannage“ car)
  • Citroën Ami8 Service 1971 (delivery van)
  • Citroën SM i.e. in pristine condition, „better than new“

complemented by sought „modern classics“, z.B.

  • Citroën XM in top condition
  • Citroën C3 Pluriel limited series „Charleston“, next to a
  • Citroën 2CV „Charleston“
  • Citroën C6 („modern“, less than 24.000 were built within 8 years, only 3.701 were registered in Germany)

In addition, an autograph session is planned with the famous book author and „Citroën historian“ Wouter Jansen.

The anniversary appearance will be complemented by the well-known „Citroën comic draughtsman“ Olivier Marin, known from „Margot’s Reports“, who will draw for interested enthusiasts „their Citroën“ on-site, live, as a special guest.

In addition, we welcome a number of invited guests of honour at our stand.

And of course we are looking forward to seeing you:

Welcome to Hall 6 (near the outdoor exit)!

Above please find some more selected pictures – thanks to „L’Aventure Peugeot Citroën DS“ for making them available from the archive.


Du 10 au 14 avril 2019 se déroulera le plus grand salon de l’espace germanophone pour célébrer le centenaire de Citroën, au „Technoclassica“ a Essen/Ruhr (www.siha.de), le plus grand salon mondial des véhicules historiques, des automobiles de prestige, du sport automobile, de l’automobilia, etc.

La „Citroën-Strasse“, une association de clubs Citroën allemands, présentera une vaste rétrospective de la marque dans le hall 6 nouvellement construit.

Les véhicules en détail :

Citroën Type A 10 HP 1919 (exemplaire très rare, de la première année de construction de Citroën)
Citroën C6 1928 de fabrication allemande (Köln-Poll)
Citroën Traction Avant 11B "Normale" de 1954 (troisième main, état d'origine non restauré, première couche, etc.)
Citroën DS "Fantomas" (motif de film, avec des ailes allongées et la représentation de Fantômas vivants correspondante)
Citroën 2CV AZ 1956 (avec "capot en tôle ondulée")
Citroën VISA GTi (avec la rare instrumentation "satellite")
Citroën CX avec 9.000km d'origine, état d'origine non restauré
Citroën GS Break également en parfait état
Citroën N350 "Belphégor" comme véhicule de transport ("dépanneuse")
Citroën Ami8 Service 1971 (fourgonnette, vitres latérales fermées)
Citroën SM, c'est-à-dire en parfait état, " comme neuve

en plus des classiques modernes, p.ex.

Citroën XM avec un équipement de pointe
Citroën C3 Pluriel série spéciale "Charleston", face à une
Citroën 2CV série spéciale "Charleston
Citroën C6 ("moderne", moins de 24 000 exemplaires fabriqués en 8 ans de construction, seulement 3 701 homologués en Allemagne)

Par ailleurs, une séance d’autographes est prévue avec le célèbre auteur de livres et „historien Citroën“ Wouter Jansen.

L’apparition anniversaire sera complétée par le célèbre „dessinateur comique Citroën“ Olivier Marin, connu de „Les Reportages de Margot „, qui attirera sur place les passionnés intéressés „leur Citroën“ comme invité spécial.

En outre, nous accueillons un certain nombre d’invités d’honneur sur notre stand.

Et bien sûr, nous nous réjouissons de vous voir :

Bienvenue dans le hall 6 (près de la sortie extérieure) !

Et voici d’autres photos sélectionnées – merci à „L’Aventure Peugeot Citroën DS“ pour les avoir mises à disposition dans les archives.


Neues Citroën XM-Buch erschienen

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Mrz 142019
 

(english below, en francais au-dessous)

Der Citroën XM hatte die fast unmögliche Aufgabe, in die Fußstapfen von drei Legenden zu treten: dem Traction Avant („Gangsterlimousine“), der ID/DS („Göttin“) und dem CX. Zuerst schien alles in Ordnung zu sein: Das scharf gezeichnete, aerodynamische Design war etwas ganz Besonderes und auch der XM war voller technischer Innovationen. Es war der natürliche Gewinner des Titels „Auto des Jahres 1990“.

Die ersten Kunden erlebten jedoch die Kehrseite so vieler Innovationen: Ihre XMs brachen mit allen möglichen Fehlern zusammen. Als Citroën diese Probleme endlich gelöst hatte, war der Ruf des XM bereits so stark geschädigt, dass das Auto fast schon zu einer Randexistenz verdammt war.

In diesem soeben erschienenen Buch erzählt der Autor Thijs van der Zanden die faszinierende Geschichte hinter dem XM. Von den ersten Skizzen und Prototypen bis hin zur Einführung der ersten Modelle und aller Versionen, die Citroën im Laufe der Jahre in das Sortiment aufgenommen hat. Die Modelle, die nie weiter kamen als bis zum Zeichenbrett, werden auch in diesem Buch gezeigt. Erinnerungen und Anekdoten von verschiedenen Beteiligten beleben die Geschichte und die unzähligen unveröffentlichten Illustrationen machen dieses Buch zu einem Muss für den echten Enthusiasten.

Das Buch kann u.a. bezogen werden bei
www.robri.de
und
www.garage2cv.de

sowie über den niederländischen Online-Shop
www.citrovisie.nl

Wir danken Thijs für die Informationen!

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The Citroën XM had the near impossible task of following in the footsteps of three legends: the Traction, the DS and the CX. At first everything seemed fine: the sharply drawn, aerodynamic design was something really special and the XM was also full of technical innovations. It was the natural winner of the ‚Car of the Year 1990‘ title.

The first customers however, experienced the downside of so much innovation: their XMs broke down with all kinds of faults. By the time Citroën had finally solved these problems, the XM’s reputation had already been damaged so much that the car was doomed to a marginal existence.

In this book author Thijs van der Zanden tells the fascinating story behind the XM. From the first sketches and prototypes to the introduction of the first models and all the versions that Citroën added to the range over the years. The models that never got any further than the drawing board are also shown in this book. Memories and anecdotes from various parties involved enliven the story and the countless unpublished illustrations make this book a must for the real enthusiast.

The book is available from e.g.
www.robri.de
or
www.garage2cv.de

resp. in the Netherlands from
www.citrovisie.nl

We’d like to thank the author Thijs van der Zanden for sharing this info with us – and you!

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Avec la lourde tâche de succéder à trois légendes : la Traction, la DS et a CX, la Citroën XM semblait promise à une belle carrière. Sa ligne aérodynamique et ses innovations technologiques en faisait même la prétendante naturelle au titre de „Voiture de l’année 1990“.

Mais les premiers clients vont vite déchanter. Pas assez aboutie, les pannes à répétition vont venir ternir la réputation de la XM. Et malgré les efforts apportés au fil du temps par Citroën pour fiabiliser son haut de gamme, le mal était fait et les ventes resteront marginales.

Dans cet ouvrage, l’auteur Thijs van der Zanden nous relate l’histoire fascinante de la XM, des premières esquisses et des prototypes jusqu’à son lancement et des premiers modèles commercialisés jusqu’aux différentes versions ajoutées au fil des ans par Citroën, sans oublier les modèles qui ne sont jamais sortis du bureau d’études. Enfin, les souvenirs et anecdotes des différents collaborateurs Citroën ainsi que les photographies pour la plupart inédites font de ce livre un vrai régal.

Le livre est disponible par les shops en R.F.A.
www.robri.de
ou
www.garage2cv.de

resp. en pays-bas par
www.citrovisie.nl

Merci a l’auteur Thijs van der Zanden pour partager cette information avec nous – et vous!

100 Jahre Citroën: Typ A 10 HP begründete Erfolgsgeschichte

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Mrz 132019
 

100 Jahre Citroën bedeuten 100 Jahre Innovationskraft und Mut im Sinne der individuellen Mobilität. Anlässlich ihres runden Geburtstags lässt die Marke Citroën ihre außergewöhnliche Modellgeschichte Revue passieren: In einer einzigartigen Reihe wird an die legendärsten Fahrzeuge erinnert – vom Typ A 10 HP aus dem Jahr 1919 über den ikonischen 2CV bis zum neuen C5 Aircross SUV − jeden Monat steht ein anderes Modell im Mittelpunkt. Die Reihe startet mit dem Citroën Typ A 10 HP: der erste Citroën, der auf den Markt kam und zugleich das erste französische Fahrzeug Europas, das in Großserie produziert wurde.

Schon bei der Entwicklung des ersten Autos wusste Unternehmensgründer und Visionär André Citroën, was er wollte: ein günstiges Fahrzeug mit geringen Unterhaltskosten. Dieser Grundsatz leitete alle Entwürfe, bis der Typ A 10 HP am 4. Juni 1919 in Paris auf der Champs-Elysees präsentiert wurde. Nach dem amerikanischen Vorbild Henry Fords importierte André Citroën die Methoden der modernen Industrieproduktion nach Frankreich, welche die Herstellung robuster und sparsamer Autos in Großserie ermöglichten. Der Einführungspreis von 7.950 Franc war für die Zeit außergewöhnlich niedrig.

Der Citroën Typ A 10 HP war nicht nur das erste Großserienauto Europas, sondern auch das erste komplett ausgestattete Fahrzeug. Es verfügte unter anderem als Innovation gegenüber der Konkurrenz über eine elektrische Beleuchtung und einen elektrischen Anlasser, ein Verdeck sowie ein vormontiertes und damit einfach zu wechselndes Ersatzrad. Zudem war es das erste französische Modell, das mit dem Lenkrad auf der linken Seite ausgestattet und dank einer systematisch einfachen Bedienung auf ein breites Publikum ausgelegt war.

Der Aluminium-Vierzylinder-Ottomotor mit einem Hubraum von 1.327 cm3 bei 2.100 U/min verfügte über eine Leistung von 18 PS. Dank Leichtbau überzeugte der Citroën Typ A 10 HP durch einen für damalige Zeiten niedrigen durchschnittlichen Benzinverbrauch von 7,5 l/100km. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 65 km/h.

Der Citroën Typ A 10 HP war in verschiedenen Varianten erhältlich: als Torpédo, als offenes Stadt-Coupé oder in geschlossener Form als „Doktor-Coupé“. Seine hintere Federung mit vier viertelelliptischen Blattfedern bot einen ausgesprochen hohen Komfort.

Ende 1919 erschien das erste Citroën Nutzfahrzeug: ein Pritschenwagen mit 300 Kilogramm Nutzlast auf dem Chassis des Typ A. Passend zu einer Welt im Wandel wurde er zudem als Lieferwagen, Taxi und Rettungswagen angeboten.

Wegen des großen Erfolgs des Citroën Typ A 10 HP kamen ab 1921 Nachfolger auf den Markt: der Citroën B2 mit einer auf der Rennstrecke gemessenen Spitzengeschwindigkeit von 73 km/h, dann die Modelle B10, B12 und B14.

Zwischen 1919 und 1921 wurde der Citroën Typ A 10 HP insgesamt 24.093 Mal produziert.

In Deutschland sind Sammler und Liebhaber dieser Modelle im Citroën-Veteranen-Club von Deutschland e.V. organisiert.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

 

2CV-Raid Lapland 2020

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Mrz 052019
 

(english text below)

Die Veranstalter der 2CV Rallye Murmansk 2018 haben uns nun auf eine alsbald anstehende neue 2CV Herausforderung hingewiesen: im Januar/Februar 2020 soll es zwei Routen geben, die eine zum Nordkap, die andere durch Lapland.

Während die erstere die deutlich herausfordernde ist, und mehr Abenteuer verspricht, mit längeren Touren („The Extreme“) ist die zweite Variante deutlich entspannter, und die Unterbringungen sind schon vorbereitet.

Ende der ersten Route und zugleich Beginn der zweiten ist das schwedische Jokkmokk.

Für weitere Informationen:

lapinkierros@outlook.com
https://www.facebook.com/2cvRaidLapland/

(sowie unten auch in engl. Sprache)

wir wünschen den Teilnehmern viel Spass!


Hello 2CV-friends 🙂

In 2018, we organized a raid to Murmansk for 14 2CV’s. It was a great succes and all participants enjoyed it a lot. Because of last year’s succes, we are now organizing 2 raids for 2020.

The first of 2 routes with have longer laps, more challenging accommodation, more adventure.

We call it “The Extreme”. The route ends at the yearly market of Jokkmokk, capital of Lapland where we will meet the 2nd route.

The 2nd route (“The Classic”) has good accommodation arranged every night and is a bit more relaxed.

The route starts at the yearly market in Jokkmokk.

In case you are interested or if you would like some more information, please contact us at: lapinkierros@outlook.com
https://www.facebook.com/2cvRaidLapland/

Thank you in advance.

Kind regards,

Tanguy Cagé
(Team Draakje)
tel. +46 6 83 220 514
https://www.facebook.com/2cvRaidLapland/

100 Jahre Citroën: Broschüre zum Start der Rétromobile

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Feb 062019
 

Zum Start der diesjährigen Oldtimer-Messe Rétromobile, die noch bis zum 10. Februar auf dem Pariser Messegelände an der Porte de Versailles stattfindet, präsentiert Citroën eine einzigartige Broschüre: Im Rahmen einer Reise durch die 100-jährige Markengeschichte werden die dreißig ausgestellten legendären Modelle ausführlich porträtiert. Darüber hinaus erwarten den Leser sehenswerte Fotos und spannende Hintergrundinformationen zu verschiedenen Themengebieten.

Auf der diesjährigen Oldtimer-Messe Rétromobile lädt Citroën die Besucher auf seinem 900 Quadratmeter großen Stand zu einer einzigartigen Ausstellung ein, die aus dreißig legendären Modellen aus den Bereichen „Serienfahrzeuge“, „Concept Cars“ und „Rennwagen“ besteht:

Zehn Serienfahrzeuge, die für 100 Jahre gehobenen Komfort stehen:

Typ A 10 HP, C3 5 HP, Traction Avant, Typ H, 2CV, DS 21 Pallas, Méhari, CX 25 Prestige, C6, neuer C5 Aircross SUV;

Zehn Concept Cars, die für 100 Jahre automobile Wegbereiter stehen:

C10, GS Camargue, Karin, Activa 1, Xanae, Osmose, C-Métisse, GTbyCitroën, Tubik, CXperience;

Zehn Rennwagen/Rallyefahrzeuge, die für 100 Jahre sportliche Höchstleistung stehen:

B2 mit Raupenantrieb Scarabée d’Or, Rosalie, DS 21 Rallye Marokko 1969, SM Rallye Marokko 1971, 2CV Raid Afrika, ZX Rallye Raid, Xsara Kit-Car, C4 WRC, C-Elysée WTCC, C3 WRC.

Eine Broschüre mit wissenswerten Informationen zu den ausgestellten Fahrzeugen sowie zahlreichen Fotos steht für Sie hier zum Download bereit:

citroen-100-jahre-broschuere-retromobile-2019.pdf

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

Rétromobile 2019: Citroën feiert 100-jähriges Jubiläum

 Amicale, Citroën  Kommentare deaktiviert für Rétromobile 2019: Citroën feiert 100-jähriges Jubiläum
Jan 282019
 

Der Doppelwinkel auf dem Kühlergrill eines Citroën Traction Avant: Das Plakat für die diesjährige Oldtimer-Messe Rétromobile, die vom 6. bis 10. Februar auf dem Pariser Messegelände an der Porte de Versailles stattfindet, lässt den außergewöhnlichen Auftritt von Citroën bereits erahnen. Zu ihrem 100-jährigen Bestehen präsentiert die Marke insgesamt dreißig legendäre Modelle aus den Bereichen Serienfahrzeuge, Concept Cars und Rennsport.

Auf der diesjährigen Oldtimer-Messe Rétromobile lädt Citroën die Besucher auf seinem 900 Quadratmeter großen Stand zu einer einzigartigen Ausstellung ein, die aus dreißig legendären Modellen aus drei Bereichen besteht:

* Zehn Serienfahrzeuge, die für 100 Jahre gehobenen Komforts stehen: Typ A 10 HP, C3 5 HP, Traction Avant, Typ H, 2CV, DS 21 Pallas, Méhari, CX 25 Prestige, C6, neuer C5 Aircross SUV;

* Zehn Concept Cars, die für 100 Jahre automobile Wegbereiter stehen: C10, GS Camargue, Karin, Activa 1, Xanae, Osmose, C-Métisse, GTbyCitroën, Tubik, CXperience;

* Zehn Rennwagen/Rallyefahrzeuge, die für 100 Jahre sportliche Höchstleistung stehen: B2 mit Raupenantrieb Scarabée d’Or, Rosalie, DS 21 Rallye Marokko 1969, SM Rallye Marokko 1971, 2CV Raid Afrika, ZX Rallye Raid, Xsara Kit-Car, C4 WRC, C-Elysée WTCC, C3 WRC.

Ein Video mit einem 3D-Rundgang über den Messestand ist bereits unter https://youtu.be/j832NuMJVBs zu sehen. Zum 100-jährigen Jubiläum erscheint zudem ein Sammlerkatalog über die Geschichte der dreißig auf der Rétromobile ausgestellten Citroën Modelle, der in Kürze verfügbar sein wird.

„Amicale Citroën Internationale“ auf der Rétromobile 2019

Der Dachverband aller Citroën- und DS-Clubs weltweit (71.000 Mitglieder in 1.000 Clubs,  43 Länder) wird mit einer Präsenz auf dem Citroën-Markenstand zu Gast sein, und über die anstehenden ACI-Großereignisse (2019: 2CV Welttreffen Kroatien, 2020: Citroën-Welttreffen Torun/Polen) ausführlich informieren. (Nachtrag der ACI).

Citroën auf der Rétromobile 2019

Messegelände Paris Expo, Porte de Versailles – Pavillon 1

Fotos unter
http://www.citroencommunication-echange.com/
Benutzername (in Großbuchstaben): RETROMOBILE19
Passwort (in Großbuchstaben): ORIGINS1919

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