Stephan Joest - Amicale Citroën & DS

Neue Pressesprecher bei Citroën Deutschland & DS Automobiles: Christopher Rux / Dorothea Knell

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Feb 192020
 

Die Amicale Citroën & DS Deutschland freut sich, die neuen Pressesprecher bei der Citroën Deutschland GmbH und DS Automobiles begrüßen zu können – hierzu Auszüge aus den Pressemitteilungen vom 19. Februar 2020:

Christopher Rux übernimmt Kommunikation der Citroën Deutschland GmbH

Am 1. März 2020 übernimmt Christopher Rux die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH in Rüsselsheim. Er folgt damit auf Susanne Beyreuther, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Der 35-Jährige berichtet an Wolfgang Schlimme, Geschäftsführer der Citroën Deutschland GmbH, sowie fachlich an Harald Hamprecht, Head of Groupe PSA Corporate Communications in Deutschland und Vice President Communications Opel/Vauxhall global.

Rux startete seine PR-Karriere 2009 bei der Daimler AG in der Mercedes-Benz Kommunikation in Stuttgart. 2012 kam der gebürtige Berliner zu Opel nach Rüsselsheim, wo er nach Stationen in der internationalen Produktkommunikation zuletzt die Technologiekommunikation verantwortete.

„Wir freuen uns, mit Christopher Rux einen erfahrenen Kommunikator für Citroën gewonnen zu haben und gemeinsam mit ihm den Wachstumskurs sowie den Beginn der Elektrifizierungsoffensive aktiv voranzutreiben“, sagt Wolfgang Schlimme. „Und wir danken Susanne Beyreuther für ihre hervorragende Leistung und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Sie hat durch ihre kompetente Arbeit die Außendarstellung von Citroën in Deutschland jahrelang maßgeblich geprägt.“

„Ich freue mich sehr, dass Christopher Rux seine Erfahrung nun bei Citroën einbringen wird. Dieser Wechsel zeigt, welche spannenden Karriere-Möglichkeiten sich hier in Deutschland im Konzern eröffnen können“, erklärt Harald Hamprecht.

Kontakt:
Citroën Deutschland GmbH
Presseservice
Telefon: +49 (0)221 986 46 52
E-Mail: citroen-presseservice@citroen.com

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DS Automobiles – Dorothea Knell

Zum 1. März 2020 übernimmt Dorothea Knell die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für DS Automobiles in Deutschland.

Dorothea Knell startete ihre automobile Berufslaufbahn 2014 in der deutschen Marketing-Organisation der Opel Automobile GmbH. Zuletzt verantwortete die 29-Jährige internationale Presse-Veranstaltungen für die Groupe PSA. Im Fernstudium schließt sie aktuell ihren MBA nebenberuflich ab.

In ihrer neuen Funktion übernimmt Dorothea Knell die Produkt- und Unternehmenskommunikation der französischen Premium-Marke in Deutschland. Sie berichtet disziplinarisch an Lukas Dohle, Brand Manager DS Automobiles Deutschland, und funktional an Harald Hamprecht, Head of Groupe PSA Corporate Communcations in Deutschland und Vice President Communications Opel Vauxhall global.
„Wir sind froh, dass wir mit Dorothea Knell eine dynamische neue Presse-Verantwortliche gewinnen konnten und freuen uns schon sehr auf die Zusammenarbeit“, so Dohle. Hamprecht arbeitete bereits in bisheriger Funktion mit Knell zusammen und betont: „Dorothea Knell bringt die besten Voraussetzungen mit, um die Marke DS in Deutschland weiter zu profilieren. Sie wird das DS Team bereichern.“

Kontakt
DS Automobiles
Presseservice
Telefon: +49 (0)221 986 46 52
E-Mail: ds-presseservice@dsautomobiles.com

Citroën-Kégresse “Scarabée d’Or” auf der Technoclassica 2020 (Glasurit-Stand)

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Feb 132020
 
Scarabée d'Or @ Retromobile 2020

Wir freuen uns seitens der ACI, ein weiteres Projekt der Glasurit / BASF mit unterstützen zu können:

vor einiger Zeit ist schon in Zusammenarbeit zwischen Glasurit und dem Conservatoire die international größte Farbton-Datenbank für historische Citroën entstanden, siehe auch
https://amicale-citroen.de/2015/citroen-glasurit-basf-farbton-datenbank/

Nun wird noch ein weiteres Highlight auf der Technoclassica 2020 in Essen zu sehen sein: die Replika des „Scarabée d’Or“, jenes legendäre Halbkettenfahrzeug, das als eines der ersten die Sahara im Jahr 1922 durchquerte, wird auf dem „Glasurit“-Stand präsentiert werden.

Unten die heute veröffentlichte Pressemitteilungen der Glasurit.

Die auf der Technoclassica ausgestellte Kégresse war vor einigen Tagen übrigens eines der großen Highlights auf der Retromobile 2020, Bilder im Anhang der Mitteilung unten.

Wir danken Jürgen Book, Heritage Verantwortlicher bei Glasurit, für die sehr gute Zusammenarbeit in diesem Projekt.

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Glasurit, ein wichtiger Partner bei der Rekonstruktion des Scarabée d’Or (Goldkäfer)

Durch die engen Beziehungen mit PSA und das langjährige Engagement im Bereich der Lackierung historischer Fahrzeuge in Frankreich kam es zur Anfrage, ob sich Glasurit an dem Projekt Scarabée d’Or beteiligen möchte. Erwan Baudimant, heute Geschäftsführer des Reparaturlackgeschäfts in Frankreich, Schweiz, Israel und Nordafrika im Unternehmensbereich Coatings der BASF Frankreich: „Glasurit ist stolz auf seinen Beitrag zu diesem Projekt mit einzigartiger Bedeutung. Dank des Vereins ‚Des Voitures & des Hommes‘ konnten wir zusammen mit namhaften Partnern zum Erhalt eines wichtigen Aspekts des französischen automobilen Kulturguts beitragen. In dem Projekt kamen zahlreiche Fachleute zusammen, deren Werte wir teilen. Schließlich verdanken wir es auch dem ‚Scarabée d’Or‘, dass wir unserer Classic Car Colors Farbtondatenbank den neuen Farbton ‚Blanc Sahara‘ hinzufügen konnten.“

Lackaufbau mit NFZ-Lackiersystem

Da der Scarabée d’Or eher ein LKW als ein PKW ist, fiel die Entscheidung auf ein Lackiersystem für Nutzfahrzeuge. Der Untergrund besteht hauptsächlich aus Stahl und teilweise Aluminium. Kupfer und Messing bleiben unlackiert. Die erste Schicht dieses zweischichtigen Lackiersystems ist die PU-basierte Stahl-Grundierungspaste 568-46, die mit HS-2K-CV-Decklack der Reihe 68 eingefärbt wird. Sie erzielt die folgenden Eigenschaften:

• ausgezeichnete Haftung direkt auf Stahl

• hohes Füllvermögen zur Auffüllung von Sandstrahlspuren

• sehr guter Korrosionsschutz

• sehr gute Steinschlagschutzeigenschaften – im Chassisbereich notwendig

Rekonstruktion des Farbtons “Blanc Sahara”

Glasurit entwickelte den authentischen Farbton “Blanc Sahara” anhand eines unter dem Wassertank versteckten Lackfragments des zweiten verbliebenen Fahrzeugs „Croissant d’Argent”, welches sich im Musée des Cordeliers in St. Jean d’Angély befindet. Beide Fahrzeuge besaßen denselben Farbton. Der originale Lack von 1922 war ein Naturharzlack mit Leinöl und Kopallackanteilen. Diese Lacktechnologie ist für ihre starke Tendenz zur Vergilbung bekannt – und dies war auch deutlich sichtbar.

Glasurit Automotive Refinish Solutions

Diese Vergilbung wurde auch anhand des Vergleichs mit historischen Schwarz-/Weiß-Aufnahmen einkalkuliert. Letztendlich wurde der Farbton so gut wie technisch möglich nachgestellt. Alle dazu hergestellten Farbmuster wurden von Olivier Masi, Präsident des Vereins ‚Des Voitures & des Hommes‘, geprüft. Schlussendlich überzeugte ein Weiß mit einem leichten Grünanteil, der sehr nah am authentischen Farbton liegt, am meisten. Der Farbton wurde im Glasurit HS-2K-CV-Decklack der Reihe 68 ausgearbeitet und dann auf einen Glanzgrad von etwa 20 % mattiert.

Das Logo des Scarabée d’Or

Das Logo des Scarabée d’Or wurde anhand des Originalfahrzeugs reproduziert, welches sich im Citroën Conservatoire in Paris befindet. Hierzu wurde die Originaltür zur Schule “Ecole d’Art Mural de Versailles” gebracht. Es ist nicht bekannt, ob und wie oft das Logo im Laufe der Jahre überstrichen wurde. Aus diesem Grund wurden die Farbtöne des Logos exakt mit dem Spektrophotometer und dem Glasurit COLOR PROFI SYSTEM nachgestellt. Die Streichstruktur des Logos wurde ebenfalls studiert und fotografiert.

Der zweite Schritt fand im französischen Glasurit RCC in Montataire mit Schülern der „Ecole d’Art Mural de Versailles” statt. Die größte Herausforderung bestand darin, die Eignung des verwendeten Lacks für die feinen Linierarbeiten sicherzustellen. Darüber hinaus musste der korrekte Lackierprozess ermittelt und praktisch umgesetzt werden, um den authentischen Look und die haptische Struktur des damals aufgepinselten Logos zu replizieren. Als Lackmaterial zum Einsatz kamen die Basisfarben der Reihe 90 + Reihe 90 Mischlack matt 90-IC 440 + 93 IC 330 Additiv für Wasserbasislack also das Lackiersystem für die Innenlackierung. Da die Basisfarben lösemittelbasiert sind, befindet sich kein Wasseranteil in diesem System. Es funktionierte perfekt. Die beteiligten Künstler und Schüler waren überrascht und stellten fest, dass sich moderne Lacke hervorragend für derartige Anwendungen eignen.

Der braune Hintergrundfarbton wurde auflackiert, der gesprenkelte Effekt konnte mit einem nassen Schwamm direkt nach dem Lackauftrag erzielt werden. Um später die genauen Dimensionen des Logos zu replizieren, wurden Papierschablonen hergestellt.

Letztendlich erhielt der Scarabée d’Or sein neues Logo vom Künstler Jim Serfass im Citroën Conservatoire.

Der folgende Film zeigt zusammenfassend die Faszination und Leidenschaft der beteiligten Jugendlichen, während sie eine perfekte handwerkliche Ausbildung erhalten.

Vier Fragen an Olivier Masi, Präsident des Vereins „Des Voitures & des Hommes“

Das Fahrzeug wird erstmals außerhalb Frankreichs bei der Techno Classica in Essen ausgestellt. Olivier Masi wird am Mittwoch, den 25. März, und am Donnerstag, den 26. März am Glasurit-Stand sein, um Interviews zu geben und Fragen zu beantworten. Wir konnten ihn schon vorher befragen.

Was ist das Ziel Ihres Vereins?

Wir sind eine Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, das kulturelle Erbe des französischen Automobils zu fördern. Wir wollen hochrangige Fachleute unterstützen, die sich Tag für Tag für den Erhalt und die Restaurierung historischer Fahrzeuge einsetzen.

Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Weitergabe dieses Wissens und die Ausbildung junger Menschen. Und genau das ist die Grundlage. Diese Grundlage muss mit anschaulichen Beispielen und Geschichten untermauert werden. Spricht man mit jungen Menschen nur darüber, ist und bleibt es auch nur eine Geschichte. Durch reale und lebendige Projekte wird es echt und erfahrbar – und das spricht junge Menschen an und weckt ihr Interesse.

Warum haben Sie sich entschieden, genau dieses Fahrzeug zu reproduzieren?

Die Entscheidung geht auf eine Geschichte aus meiner Kindheit zurück. Ein Bekannter meiner Mutter gab mir das Buch der Expedition von 1922. Ich war 10 Jahre alt. Ich war damals sehr fasziniert davon, dass in diesem Buch alle Aspekte enthalten waren, die für die Menschheit so wichtig sind – Technologie, hochkomplexe Mechanik und echte Abenteuer. Im Jahr 1922 waren den Vorstellungen keine Grenzen gesetzt und alles schien möglich. Der Scarabée d’Or ist ein ikonisches Fahrzeug – und damals 3200 km durch die Wüste zu fahren, war einfach verrückt. Nur zwei Fahrzeuge der Expedition sind erhalten. Als wir die Chance bekamen, solch ein Projekt zu starten, war ich überzeugt dieses Ziel zu erreichen.

Wie ist es dann passiert?

Bei einem Sammler konnten wir einen originalen Rahmen ausfindig machen. Das Citroën Conservatoire erlaubte uns zudem, das echte Fahrzeug vorsichtig zu demontieren. Mithilfe von vielen hochmodernen Methoden haben wir das Fahrzeug gescannt, geröntgt und so letztendlich vollständig digitalisiert. Einen Motor konnten wir von einem anderen Sammler kaufen.

Nun sind alle Konstruktionspläne wieder vorhanden und das Fahrzeug kann virtuell und in Realität wieder zusammengefügt werden. Insgesamt wurden auf Grundlage der historischen Vorlagen 1300 Teile reproduziert.

Was haben Sie mit dem Fahrzeug vor?

Wir freuen uns sehr darüber, das Fahrzeug bei Ausstellungen und Fahrzeugmessen wie der Techno Classica in Essen vorstellen zu dürfen. Aber es wird kein Museumsobjekt bleiben. Ende 2022 wird der Scarabée d’Or 100 Jahre nach der ersten Expedition die Sahara erneut durchqueren.

Anbei auch der Link zur Pressemitteilung auf der Webseite der Amicale Citroën Internationale:
https://www.amicale-citroen-internationale.org/2019/replica-scarabee-d-or-citroen/

Ergänzend zur Pressemitteilung von Glasurit hier noch die Präsentation des Scarabèe d’Or auf der Retromobile 2020 Paris, Bilder (C) St. Joest, Amicale Citroën Internationale (ACI):

sowie hier noch die Bilder von der Projekt-Umsetzung, (C) www.scarabeedor.org / Olivier Masi / Frédéric Nguyen Kim:

Citroën auf der Retromobile 2020: 50 Jahre GS und erste automobile Sahara-Durchquerung

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Feb 012020
 

(english below, en Francais au-dessous)

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH vom 31.1.2020:

Citroën feiert 50 Jahre GS und die erste automobile Sahara-Durchquerung

Auf der Rétromobile 2020, die vom 5. bis 9. Februar auf dem Pariser Messegelände an der Porte de Versailles stattfindet, feiert Citroën den vor 50 Jahren präsentierten GS. Anlässlich des runden Geburtstags enthüllt die Marke auf ihrem Messestand in Halle 1 einen ganz besonderen Citroën GS, der von Innenarchitekt Tristan Auer für das Pariser Hotel „Les Bains“ gestaltet wurde. Darüber hinaus erinnert eine detailgetreue Nachbildung des „Scarabée d’Or“ an die erste Sahara-Durchquerung mit einem Automobil im Jahr 1922.

Der Citroën GS: „Auto des Jahres 1971“

Citroën präsentierte den GS auf dem Pariser Automobilsalon 1970, kurz darauf wurde er zum „Auto des Jahres 1971“ gekürt. Zwischen 1970 und 1987 wurden rund 2,5 Millionen Exemplare (inklusive GSA) gefertigt.

Das Erfolgsrezept: Das fünfsitzige Mittelklasse-Modell mit einer Länge von 4,12 Meter, einer Breite von 1,60 Meter, einer Höhe von 1,34 Meter und einem Leergewicht von 900 Kilogramm war perfekt auf die damaligen Anforderungen zugeschnitten. Der Citroën GS überzeugte mit einem modernen, aerodynamischen Auftritt, einem neuartigen Vierzylinder-Boxermotor und einem gut durchdachten Raumkonzept. Die hydropneumatische Federung sorgte für einen unvergleichlichen Komfort und ein Fahrverhalten, das in dem Segment Maßstäbe setzte. Mit vier Scheibenbremsen und einem Kofferraumvolumen von 465 Litern (710 Liter als Break) war der Citroën GS seiner Zeit voraus. Weitere außergewöhnliche Features waren die in das Armaturenbrett integrierte Handbremse und der innovative Lupentacho.

In seiner langen Karriere wurde der Citroën GS in vielen Karosserievarianten (Break, GSA) und Versionen (verschiedene Motoren, Fünfgang-Schaltgetriebe, C-Matic Halbautomatik) angeboten. Das Modell wurde sogar in der Kleinserie Birotor mit Wankelmotor gebaut. Zwischen 1973 und 1975 wurden 847 Exemplare produziert.

Im Jahr 1979 wurde der Citroën GSA als Nachfolger des GS präsentiert. Zu den wesentlichen Änderungen zählten große Stoßfänger und eine praktische Heckklappe. Dank der Diagnose-Steckdose unter der Motorhaube konnten die Batteriespannung beim Anlassen, die Stellung der Nockenwelle, die Leerlaufdrehzahl sowie weitere Parameter überprüft werden.

Die Presse kommentierte damals: „Citroën hat mit dem GS ins Schwarze getroffen“.

Heute schätzen die Sammler den Citroën GS für seine einzigartige Linienführung, sein innovatives Design und seine hervorragenden Fahreigenschaften. Auch fünfzig Jahre nach seiner Markteinführung hat das Modell unzählige Fans.

Citroën GS von Tristan Auer für “Les Bains”

Anlässlich des 50. Geburtstag enthüllt die Marke den Citroën GS von Tristan Auer für „Les Bains“. Nach dem Oldtimer-Salon wird das Unikat dem Hotel in der 7 rue du Bourg L’Abbé für drei Jahre zur Verfügung stehen − eine echte Institution in Paris seit den 70er-Jahren.

Arnaud Belloni, Direktor Marketing und Kommunikation Citroën: „Zum 50. Geburtstag des Citroën GS verbinden wir den Geist der 70er- und 80-Jahre mit heutiger Eleganz. Tristan Auer ist es bereits im Rahmen des Projekts „Car Tailoring“ gelungen, historische Modelle der Marke neu zu interpretieren. Für die Gestaltung des Citroën GS hatte er freie Hand. Nach der Rétromobile wird der Citroën GS von Tristan Auer im legendären Hotel ‚Les Bains‘ zu sehen sein. Ich bin überzeugt, dass er bei allen Fans der Marke und auch den Kunden von heute gut ankommen wird.“

Mit seiner Neuinterpretation des Citroën GS zollt Tristan Auer Tribut an das Menschliche, den Komfort und das Design − Werte, die ihn mit der Marke Citroën verbinden.

Tristan Auer: „Es ist mir eine Ehre, dass ich den Citroën GS neu gestalten durfte − ein formschönes Volksauto, das ich neu entdecken konnte.“
Der Designer ist mit dem Pariser Hotel „Les Bains“ vertraut. Als die legendäre Location im Jahr 2015 unter der Leitung von Jean-Pierre Marois in ein Fünf-Sterne-Hotel umgestaltet wurde, renovierte er den Club sowie den Chinesischen Salon und entwarf 40 Hotelzimmer.

Jean-Pierre Marois, Eigentümer des Hotels: „Ich freue mich darüber, zukünftig solch ein Unikat in den Hotelfarben vor dem Eingang stehen zu haben. Der Citroën GS wird Teil einer Zeitreise, die wir unseren Gästen ermöglichen. Denn die legendären Modelle der Marke Citroën lassen die Menschen träumen, versetzen sie in vergangene Zeiten − ganz genauso wie ‚Les Bains‘.“

Für die Umgestaltung stellte die Marke Citroën einen GS 1015 Confort aus dem Jahr 1972 zur Verfügung.

Denis Huille, Citroën Heritage: „Die Restaurierung lief unter der Leitung von Citroën Heritage. Im Conservatoire Citroën wurde der Motor überholt sowie der Innen- und Außenbereich neu gestaltet: Sitze, Instrumententafel, Konsole, Dachhimmel, Gepäckraumabdeckung, Fahrzeugboden, Verkleidung der Türen, Kofferraum, Karosserielackierung.“

Die erste Sahara-Durchquerung mit einem Automobil

Die erste Sahara-Durchquerung mit einem Automobil erfolgte vom 19. Dezember 1922 bis zum 7. Januar 1923. Die fünf Citroën B2 mit Raupenantrieb hießen Scarabée d’Or, Croissant d’Argent, Tortue Volante, Bœuf Apis und Chenille Rampante − die letzteren zwei waren für die Fracht zuständig. Als Basis diente der Citroën B2 10 HP Modell K1. Unter der Leitung von Georges-Marie Haardt und Louis Audouin-Dubreuil legten die Citroën B2 mit Raupenantrieb 3.200 Kilometer durch die Wüste zurück. Zunächst war nur die einfache Strecke vorgesehen. Die hohe Zuverlässigkeit der Fahrzeuge ermöglichte jedoch auch den Rückweg. Diese Expedition ebnete den Weg für weitere, darunter die „Croisière Jaune“, sowie für das Erkunden neuer Gebiete, die anschließend kartographiert wurden.

Die Expeditionen wurde in Filmen und Büchern thematisiert und sind eine Demonstration des Know-hows und der Abenteuerlust, für die Citroën steht. Wie so oft gibt es eine kleine hinter der großen Geschichte: Zur Crew gehörte auch der Hund Flossie, der den belgischen Comiczeichner Hergé zu „Struppi“ aus „Tim und Struppi“ inspirierte.

Im Januar 1921 gründete André Citroën eine Abteilung, die für die Planung der Expedition von Toggourt (Algerien) nach Timbuktu (Mali) zuständig war. Die Fahrzeuge wurden mit dem Raupenantrieb von Adolphe Kégresse ausgestattet, einer Weltneuheit.

Über die für die damalige Zeit gewagte Meisterleistung in der Wüste berichteten viele Medien. Die Nachrichten wurden über Radio und Telegraf übermittelt. Die Expedition veranschaulichte das industrielle, technische und kommerzielle Know-how von Citroën, war aber auch ein menschliches Abenteuer. Im Vorwort seines Buchs über die Expedition, das 1923 veröffentlicht wurde, erzählte André Citroën von diesen Abenteurern: „Ihre größte Genugtuung besteht darin, zu wissen, dass sie zu einem nachhaltigen Werk beigetragen haben, einem Werk, das fortbestehen wird, obgleich sie selber nicht mehr am Leben sein werden. Die Erbauer werden eines Tages sterben, aber das Werk ist vollbracht.“

Detailgetreue Nachbildung des Citroën Scarabée d’Or

Citroën präsentiert auf der Rétromobile eine detailgetreue Nachbildung des Citroën B2 mit Raupenantrieb Scarabée d’Or. Diese war bereits anlässlich der 100-Jahr-Feierlichkeiten „Born Paris XV“ im Juni 2019 und beim „Jahrhunderttreffen“ im Juli 2019 zu sehen.

Die Replik ist das Ergebnis beispielloser Teamarbeit über drei Jahre. Beteiligt waren 160 Studenten und Schüler der Ingenieurshochschule „Arts et Métiers“ sowie der Berufsschule „Château d’Épluches“, dazu 50 Lehrer und Betreuer. An elf Produktionsstandorten wurden 50.000 Arbeitsstunden geleistet und 1.500 Kilogramm Metall verarbeitet.

Citroën begleitete das Projekt als Partner. Die Marke stellte das Originalfahrzeug zur Verfügung, unterstütze das Projekt finanziell, technisch und logistisch und sorgte für viel Präsenz in den Medien.

Der Verein „Des Voitures & des Hommes“ hat das Projekt vor vier Jahren ins Leben gerufen. Sein Präsident Olivier Masi erinnert sich: „Wir haben das Projekt vorgestellt und Citroën hat geantwortet: ‚Wir unterstützen euch, weil Citroën eine mutige Marke ist‘.“

Wie in den vergangenen Jahren können sich die Besucher mit Vertretern von Clubs zu weiteren ausgestellten Modellen austauschen:

Citroën Clubs vor Ort, und ihre ausgestellten Fahrzeuge:

L’agence CX – CX GTI Turbo 2 (1986)
C4 C6 Vintage Club – C6 Limousine (1931)
La Traction Universelle – Traction Avant 11 Légère (1938)
Association des 2CV Clubs de France – 2 CV Charleston (1980)
Méhari Club de France – Méhari Arlequin (1972)
Citromini – Miniaturfahrzeuge GS, Motorsport
GSAventure – GS 1015 (1971)
Club Citroën France – GSA Tuner (limitierte Sonderedition, 1982)

sowie die Amicale Citroën Internationale (ACI) als Dachverband der Clubs weltweit.

In der Boutique „Le Petit Citroën“ sind sowohl neue Artikel, als auch ausgewählte Produkte aus der Lifestyle Kollektion erhältlich. Zu den Neuheiten zählen unter anderem Miniaturfahrzeuge des Citroën GS im Maßstab 1:43 (37 Euro) und des Citroën CX im Maßstab 1:43 (37 Euro) und 1:64 (5 Euro) sowie die Wandleuchte Citroën 2CV (30 Euro).

Entdecken Sie die legendären Modelle von Citroën bereits vor dem Start der Rétromobile im Online-Museum Citroën Origins: http://www.citroenorigins.de
Fotos finden Sie unter:
http://www.citroencommunication-echange.com/
Benutzername (in Großbuchstaben): RETROMOBILE20
Passwort (in Großbuchstaben): ORIGINS20
Zusätzliche Fotos werden am 5. Februar zur Eröffnung der Rétromobile veröffentlicht.

Kontakt:
CITROËN DEUTSCHLAND GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/ 2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

Die Marke Citroën
Seit 1919 fühlt sich Citroën den Menschen auf besondere Weise verbunden. Als internationale Automobilmarke im Zentrum des Mainstream-Markts lässt sich Citroën von ihnen und ihrer Lebensart inspirieren. Die Markensignatur „Inspired by You“ unterstreicht diese Positionierung aufs Neue und findet ihren Ausdruck in einer Modellpalette mit herausragendem Design und einem Komfort, der Maßstäbe setzt. Ein einzigartiges Kundenerlebnis zeichnet Citroën aus, darunter die Online-Bewertungsplattform „Citroën Advisor“ und das urbane Vertriebskonzept „La Maison Citroën“. Citroën hat im Jahr 2018 mehr als 1,05 Millionen Fahrzeuge in über 90 Ländern verkauft.

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translation by Amicale:

The press release of Citroën Deutschland GmbH from 31.Jan 2020:

Citroën celebrates 50 years of GS and the first automobile crossing of the Sahara

At the Rétromobile 2020, which will take place from 5 to 9 February at the Paris Exhibition Centre at the Porte de Versailles, Citroën will celebrate the GS presented 50 years ago. To mark the anniversary, the brand will unveil a very special Citroën GS, designed by interior designer Tristan Auer for the Parisian hotel “Les Bains”, at its stand in Hall 1. In addition, a detailed replica of the “Scarabée d’Or” commemorates the first crossing of the Sahara by automobile in 1922.

The Citroën GS: “Car of the Year 1971”

Citroën presented the GS at the 1970 Paris Motor Show, and shortly afterwards it was named “Car of the Year 1971”. Between 1970 and 1987, around 2.5 million units (including GSA) were produced.

The recipe for success: the five-seater mid-range model with a length of 4.12 metres, a width of 1.60 metres, a height of 1.34 metres and an empty weight of 900 kilograms was perfectly tailored to the requirements of the time. The Citroën GS convinced with a modern, aerodynamic appearance, a novel four-cylinder boxer engine and a well thought-out space concept. The hydro-pneumatic suspension provided incomparable comfort and a driving performance that set standards in the segment. With four disc brakes and a boot capacity of 465 litres (710 litres as a break), the Citroën GS was ahead of its time. Other exceptional features included the handbrake integrated into the dashboard and the innovative magnifying tachometer.

Throughout its long career, the Citroën GS was offered in many body styles (Break, GSA) and versions (various engines, five-speed manual gearbox, C-Matic semi-automatic). The model was even built in the small series Birotor with Wankel engine. Between 1973 and 1975 847 units were produced.

In 1979 the Citroën GSA was presented as successor of the GS. Among the essential changes were large bumpers and a practical tailgate. Thanks to the diagnostic socket under the bonnet, it was possible to check the battery voltage when starting, the position of the camshaft, the idle speed and other parameters.

The press commented at the time: “Citroën has hit the mail with the GS”.

Today, collectors appreciate the Citroën GS for its unique lines, innovative design and excellent driving characteristics. Even fifty years after its launch, the model still has countless fans.

Citroën GS by Tristan Auer for “Les Bains”

On the occasion of its 50th birthday, the brand unveils Tristan Auer’s Citroën GS for “Les Bains”. After the Oldtimer Salon, the unique car will be available for three years to the hotel at 7 rue du Bourg L’Abbé – a real institution in Paris since the 1970s.

Arnaud Belloni, Director Marketing and Communication Citroën: “For the 50th anniversary of the Citroën GS, we are combining the spirit of the 70s and 80s with today’s elegance. Tristan Auer has already succeeded in reinterpreting historic models of the brand within the framework of the “Car Tailoring” project. He had a free hand in designing the Citroën GS. After the Rétromobile, Tristan Auer’s Citroën GS will be on display at the legendary hotel ‘Les Bains’. I am convinced that it will be well received by all fans of the brand and also by today’s customers”.

With his reinterpretation of the Citroën GS, Tristan Auer pays tribute to humanity, comfort and design – values that connect him to the Citroën brand.

Tristan Auer: “I am honoured to have had the opportunity to redesign the Citroën GS – a beautifully designed people’s car that I was able to rediscover.
The designer is familiar with the Parisian hotel “Les Bains”. When the legendary location was transformed into a five-star hotel in 2015 under the direction of Jean-Pierre Marois, he renovated the club and the Chinese Salon and designed 40 hotel rooms.

Jean-Pierre Marois, owner of the hotel: “I am delighted to have such a unique piece in the hotel colours in front of the entrance in the future. The Citroën GS will be part of a journey through time that we make possible for our guests. Because the legendary models of the Citroën brand make people dream, take them back in time – just like ‘Les Bains’.

For the transformation, the Citroën brand provided a GS 1015 Confort from 1972.

Denis Huille, Citroën Heritage: “The restoration was carried out under the supervision of Citroën Heritage. At the Citroën Conservatoire, the engine was overhauled and the interior and exterior were redesigned: Seats, instrument panel, console, headlining, luggage compartment cover, floor, door trim, trunk, body painting.”

The first Sahara crossing by automobile

The first Saharan crossing by automobile took place between 19 December 1922 and 7 January 1923, and the five Citroën B2s with caterpillar drive were named Scarabée d’Or, Croissant d’Argent, Tortue Volante, Bœuf Apis and Chenille Rampante – the latter two were responsible for freight. The Citroën B2 10 HP model K1 served as a base. Led by Georges-Marie Haardt and Louis Audouin-Dubreuil, the tracked Citroën B2 covered 3,200 kilometres through the desert. Initially only the one-way route was planned. However, the high reliability of the vehicles also made the return journey possible. This expedition paved the way for others, including the “Croisière Jaune”, as well as for the exploration of new areas, which were subsequently mapped.

These expeditions have been featured in films and books and are a demonstration of the know-how and spirit of adventure that Citroën stands for. As is so often the case, there is a little story behind the big story: the crew included the dog Flossie, who inspired the Belgian comic artist Hergé to create “Snowy” from “Tintin”.

In January 1921 André Citroën founded a department responsible for planning the expedition from Toggourt (Algeria) to Timbuktu (Mali). The vehicles were equipped with Adolphe Kégresse’s caterpillar drive, a world first.

Many media reported about the masterstroke in the desert, which was daring for its time. The news was transmitted by radio and telegraph. The expedition illustrated Citroën’s industrial, technical and commercial know-how, but was also a human adventure. In the foreword to his book about the expedition, published in 1923, André Citroën told of these adventurers: “Their greatest satisfaction is to know that they have contributed to a lasting work, a work that will continue even though they themselves will no longer be alive. The builders will one day die, but the work is done.”

Citroën Clubs on site, and their exhibited vehicles:

L’agence CX – CX GTI Turbo 2 (1986)
C4 C6 Vintage Club – C6 Sedan (1931)
La Traction Universelle – Traction Avant 11 Légère (1938)
Association of the 2CV Club de France – 2 CV Charleston (1980)
Méhari Club de France – Méhari Arlequin (1972)
Citromini – Miniature vehicles GS, motor sport
GSAventure – GS 1015 (1971)
Club Citroën France – GSA Tuner (limited special edition, 1982)

as well as the Amicale Citroën Internationale (ACI) as the umbrella organisation of clubs worldwide.

In the boutique “Le Petit Citroën” new articles as well as selected products from the lifestyle collection are available. The new products include miniature vehicles of the Citroën GS on a scale of 1:43 (37 Euro) and the Citroën CX on a scale of 1:43 (37 Euro) and 1:64 (5 Euro) as well as the Citroën 2CV wall lamp (30 Euro).

Discover the legendary Citroën models before the launch of the Rétromobile in the Citroën Origins online museum: http://www.citroenorigins.de
Photos can be found at:
http://www.citroencommunication-echange.com/
User name (in capital letters): RETROMOBILE20
Password (in capital letters): ORIGINS20
Additional photos will be published on 5 February for the opening of the Rétromobile.

Contact us:
CITROËN GERMANY
Press and public relations
Susanne Beyreuther
Phone: 02203/ 2972-1412
e-mail: susanne.beyreuther@citroen.com

The Citroën brand
Since 1919 Citroën has felt connected to people in a special way. As an international automobile brand at the heart of the mainstream market, Citroën draws inspiration from them and their way of life. The brand signature “Inspired by You” underlines this positioning once again and finds its expression in a model range with outstanding design and comfort that sets standards. Citroën is distinguished by a unique customer experience, including the online evaluation platform “Citroën Advisor” and the urban sales concept “La Maison Citroën”. In 2018, Citroën sold more than 1.05 million vehicles in over 90 countries.

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COMMUNIQUÉ DE PRESSE
Paris, le 14 janvier 2020
L’Aventure Peugeot Citroën DS à Rétromobile du 5 au 9 février 2020

Les équipes de L’Aventure Peugeot Citroën DS vous accueilleront du 5 au 9 février à Paris, au Parc des expositions de la Porte de Versailles, pour le 45ème salon Rétromobile, le premier de la saison pour les amoureux de voitures anciennes. Au service des marques Peugeot, Citroën et DS, l’Association donne rendez-vous aux passionnés pour célébrer ce patrimoine et conjuguer passé, présent et futur sur un stand de 957 m2.

Côté Peugeot, l’électrification sera à l’honneur avec notamment la présence de la nouvelle PEUGEOT e-208.

A ses côtés, L’Aventure Peugeot présentera le concept-car 100% électrique EX1 de 2010, une PEUGEOT 106 « ELECTRIC » de 1996, et la première voiture électrique de la Marque, dite VLV (Véhicule Léger de Ville) de 1941. Pendant la seconde guerre mondiale, le rationnement de l’essence incitait à rechercher des sources d’énergie de remplacement, Peugeot est alors le seul grand constructeur à s’intéresser à ce mode de propulsion. Le VLV est construit à Paris de juin 1941 à février 1945 (377 exemplaires).

La PEUGEOT 404 sera également mise en avant pour ses 60 ans. Son style très tendu est l’oeuvre de l’italien Pininfarina. La version cabriolet est présentée au salon de Paris en 1961 et le coupé l’année suivante. Ces deux modèles sont, selon les spécialistes, souvent considérés comme les plus beaux cabriolets et coupés de leur génération. La 404 fut produite à 2 885 374 exemplaires, et fut dérivée dans de nombreuses autres versions : break familial et commercial, plateau cabine, camionnette bâchée et break ambulance.

Avec le concours de ses clubs, L’Aventure Peugeot présentera une 202, une 204 et une 205, en clin d’oeil à leur jeune soeur la nouvelle PEUGEOT 208.
Enfin, la Collection de l’Aventure Automobile à Poissy (Caapy) exposera une 309 GTI produite sur ce site.

Côté Citroën, ce sont les 50 ans de la GS que nous célèbrerons avec l’exposition de trois modèles (2 GS et une GSA). Sacrée voiture de l’année 1971, cette berline de taille moyenne, bien adaptée aux besoins de l’époque, portait haut les valeurs de la Marque avec en particulier, une suspension hydraulique qui lui confère un confort et un comportement routier incomparables. Remportant un grand succès à l’international, elle a été fabriquée à plus de 2 400 000 exemplaires (GS+GSA) principalement sur le site de Rennes-la-Janais de 1970 à 1987.

Le Scarabée d’Or sera aussi présent dans un bel écrin, mettant ainsi en avant le côté aventurier de la marque Citroën. L’autochenille Citroën B2 10 HP modèle K1 fut la première voiture à traverser le Sahara en décembre 1922. Pour cette expédition initiée par André Citroën, le Scarabée d’Or traversa le Sahara en 21 jours (du 17 décembre 1922 au 7 janvier 1923), couvrant 3.200 kilomètres, entre Touggourt et Tombouctou.

Ce Raid Citroën fut le premier voyage d’exploration à se dérouler entièrement sous le regard de la presse avec des bulletins réguliers à paraître dans les journaux dès que les transmissions par radio et télégraphe parvenaient à Paris depuis le désert. Il fut une démonstration du savoir-faire industriel, technique et commercial d’André Citroën.

Avec l’appui des Clubs membres de l’Amicale Citroën & DS France, les passionnés du Double Chevron pourront également admirer d’autres modèles iconiques de la Marque, à savoir : une C6 des années 30, une Traction Avant 11, une Méhari, une 2 CV Charleston et une CX GTI turbo 2.

En complément, deux véhicules atypiques sortiront exceptionnellement du Conservatoire d’Aulnay pour être exposés à Rétromobile. Ce sont 2 prototypes de tracteurs Citroën Type J, dont un exemplaire redécouvert il y a quelques années seulement et sauvegardé dans son jus, le premier ayant été restauré par le Conservatoire. Conçus pendant la Seconde Guerre Mondiale, ces petits modèles 4 roues motrices ont été testés de 1946 à 1947 avant que le projet de tracteurs soit finalement stoppé.
Cette exposition de tracteurs (une trentaine) est une grande première dans l’histoire du salon.

Côté DS Automobiles, le concept-car DS X E-Tense sera sans aucun doute l’une des stars du salon. Il allie l’authenticité du savoir-faire artisanal à la créativité née d’outils numériques novateurs ; ce véhicule unique est le prisme par lequel l’avenir de DS Automobiles prend vie, un avenir empreint de haute technologie et de raffinement pour DS Automobiles.

Il sera présenté auprès de la SM qui fête également ses 50 ans en 2020. La SM est un modèle qui a marqué et façonné l’histoire automobile. Cette fabuleuse GT a réussi à concilier performances de haut niveau tout en conservant les prestations propres aux modèles haut de gamme de l’époque. Elle se distingua principalement par sa direction Diravi et par sa facilité à couvrir de grandes distances à haute vitesse sans fatigue pour son conducteur comme pour ses passagers. La SM fut construite à 12 920 exemplaires entre 1970 et 1975.

Trois SM différentes seront en exposition sur le stand dont une rare SM Espace, ainsi qu’une DS cabriolet.

DS Héritage réunit les collectionneurs, clubs et amicales dédiés aux ID, DS et SM. Ces trois modèles iconiques ont marqué l’histoire de l’automobile par la rupture esthétique qu’ils introduisaient dans l’univers automobile ainsi que par leurs singularités techniques. Ce sont les caractères des ID, DS et SM, qui ont façonné l’ADN de la marque DS Automobiles.

Notre partenaire Total célébrera les Raids Citroën à l’occasion des 50 ans du raid Paris-Kaboul-Paris avec l’exposition d’une 2 CV très spéciale en provenance de la collection Citroën Heritage (hall2.2).

Parce que L’Aventure Peugeot Citroën DS est une association dont la vocation est de servir au mieux les passionnés de voitures anciennes, ses équipes présenteront l’ensemble de ses activités, et en particulier la commercialisation de pièces de rechange (L’Aventure Peugeot Classic, Citroën Heritage Classic, Néo Rétro Classic), et l’entretien et la restauration de véhicules de collection. Un savoir-faire mis en lumière avec l’exposition d’une magnifique PEUGEOT 205 Griffe en cours de restauration dans les ateliers de L’Aventure à Sochaux.

Emplacement de l’espace L’Aventure Peugeot Citroën DS : Hall 1 stand 1F029
Contacts média de L’Aventure Peugeot Citroën DS pour le salon Rétromobile 2020 :
Denis Huille denis.huille@mpsa.com 33(0)6 66 84 10 21
Emmanuelle Flaccus emmanuelle.flaccus@mpsa.com 33(0)3 81 99 41 67
www.laventurepeugeotcitroends.fr

L’AVENTURE PEUGEOT CITROËN DS

L’Aventure Peugeot Citroën DS est une association Loi 1901 dont la mission est de préserver, développer et faire rayonner le patrimoine des marques du Groupe PSA, en France et dans le monde.
L’Aventure, c’est plus de 200 ans d’histoire, cinq univers, l’Aventure Peugeot, Citroën Heritage, DS Héritage, l’Aventure Automobile à Poissy, le Centre d’archives de Terre Blanche et deux sites patrimoniaux ouverts au public, le Musée de l’Aventure Peugeot à Sochaux et le Conservatoire Citroën-DS à Aulnay-sous-Bois.
Pour répondre aux attentes et besoins des collectionneurs, l’Association développe ses services de documentation (par exemple pour la réalisation de cartes grises de collection), d’entretien et de restauration de véhicules anciens, et de commercialisation de pièces de rechange Classic. Un site internet dédié est aussi disponible pour commander en ligne : https://www.pieces-de-rechange-classic.com
Les équipes de l’Aventure oeuvrent avec et pour ses adhérents, les clubs de collectionneurs et tous les passionnés. L’Association organise ou participe à des salons et des événements toute l’année.
Nul besoin d’être propriétaire d’une voiture de collection pour être membre de cette association. En effet, tous les amoureux des marques, de leur histoire, peuvent adhérer. Chacun peut contribuer à la préservation et la mise en valeur de ce patrimoine exceptionnel en devenant membre de L’Aventure Peugeot Citroën DS.
Pour ne rien rater, toutes les informations sont disponibles sur le internet : www.laventurepeugeotcitroends.fr
Total, Michelin et Gefco sont les partenaires de L’Aventure Peugeot Citroën DS.

DS Automobiles – mit Citroën SM – auf der Retromobile 2020 Paris

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Jan 312020
 

(english below)

Unsere deutsche Übersetzung der Pressemitteilung von DS Automobiles:

DS AUTOMOBILES FEIERT DAS JUBILÄUM DES SM AUF DER RETROMOBILE PARIS

Datum der Veröffentlichung : 30/01/2020

In Automobilkreisen ist der SM, der im Jahr 2020 sein fünfzigjähriges Jubiläum feiert, der Inbegriff für einen “majestätischen” Großraum-Tourenwagen. Der SM ist ein attraktives und harausragendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen den französischen und italienischen Herstellern. Im Jahr 1970 erreichte er den Höhepunkt der Avantgarde und eroberte sich einen Platz in der Geschichte der Industrie und in den Herzen der Autoliebhaber. Auf der Retromobile 2020 feiern DS Automobiles und DS Heritage diese einzigartige Leistung, ein Symbol für die Verbindung von Verfeinerung und Technologie, mit drei SMs, die neben dem DS X E-TENSE stehen, dem Erben dieses gewagten Abenteuers.

Die Avantgarde von DS und SM als Teil von DS Automobiles

Die DS war bereits eine Legende, als das Projekt “S” in den 1960er Jahren gestartet wurde. Ziel war es, den technologischen Vorsprung und das Image der DS zu nutzen, um ein Sportfahrzeug zu produzieren, das die gleiche Strömung adressiert. Jacques Né, der für das Projekt verantwortliche Ingenieur, hatte zunächst die 24 Stunden von Le Mans im Visier, aber der Geschäftsführer Pierre Bercot richtete seine Forschung schnell auf ein Prestigefahrzeug aus, das über dem noch in Produktion befindlichen DS platziert werden sollte.

Die gemeinsame Nutzung von Komponenten war während der Entwicklung unerlässlich. Die neue Kreation sollte auf dem Fahrgestell eines DS basieren und auf denselben Montagelinien am Quai de Javel in Paris montiert werden.

Unter der Leitung von Robert Opron stellte ein Team unter Jean Giret und Jacques Charreton den Entwurf des späteren SM fertig. In den Werkstätten in der Rue du Théâtre wurde ein Modell im Maßstab 1:1 hergestellt. Die Ankunft von Maserati im Hause Citroën eröffnete neue Perspektiven, und ein italienischer Workshop startete eine Studie über einen kleinen, modernen V6…

Auf dem Genfer Autosalon 1970 wurde der SM als würdiger Erbe des DS vorgestellt. Der Grand Tourisme hatte viele Stärken: eine ebenso flüssige wie aggressive Linie, ein auf der berühmten hydraulischen Federung basierendes Fahrgestell, ein futuristisches Interieur mit ovalen Zifferblättern und einen Maserati V6-Motor. Die DNA des DS wurde vervielfältigt.

Unter der langen Motorhaube erhielt der 90°-V6 zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderbank. Der Hubraum wurde absichtlich auf 2.670 ccm begrenzt, um unter der in Frankreich sehr belastenden Barriere von 16 Steuer-PS (16CV) zu bleiben. Der besonders kompakte (31 Zentimeter Länge) und sehr leichte (140 Kilogramm) Leichtmetallblock wird zunächst von drei Weber-Doppelvergasern für 170 PS bei 5.500 U/min gespeist, bevor er in späteren Baujahren die mit Bosch entwickelte elektronische Kraftstoffeinspritzung erhält, die die Leistung auf 178 PS erhöht und gleichzeitig die Einsatzflexibilität erhöht.

Der SM übernahm das zentrale Hydrauliksystem, das den DS zum Erfolg machte. Die grüne LHM-Flüssigkeit speiste und unterstützte einige der Hauptfunktionen: Federung, Bremsen (gesteuert durch ein pilzförmiges Pedal), Lenkung und vertikale Einstellung der Scheinwerfer. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Weiterentwicklung des Frontantriebs gewidmet, um dem SM die schnellste Traktion der Welt zu verleihen, mit einem bemerkenswerten Unterschied im Vergleich zum DS – einer Spurstangen-Vorderachse.

Innovation als Motor

Die Steuerung war nur eine der großen Neuerungen der SM. Sie hieß DIRAVI, für “DIrection à RAppel asserVI” und hatte die Besonderheit, dass sie dank eines am Ende des Getriebes montierten hydraulischen Reglers mit höherer Geschwindigkeit umso straffer wird. Diese Lenkung war dagegen besonders leicht und direkt in der Stadt und stabiler bei hohen Geschwindigkeiten.

Der automatischen Scheinwerferkorrektur wurde eine neue Dimension hinzugefügt. Wie der DS profitierte auch der SM von zwei rotierenden externen Langstrecken-Scheinwerfern. Aber auch die sechs Halogenscheinwerfer, die Cibié hinter der Saint-Gobain-Glasabdeckung entworfen hat, erhielten Regelungen, die sich automatisch in der Höhe an die jeweilige Fahrzeugposition anpassen.

Die Prägung und Montage der Karosserien erfolgte in der Fabrik von Chausson de Gennevilliers. Anschließend wurde alles per Lastwagen zum Quai de Javel transportiert, um dort auf denselben Montagelinien wie die DS endmontiert zu werden.

Fünfzig Jahre später ist der SM eine Ikone. Komfort und Straßenlage machen ihn zu einem sehr modernen Auto. Herausragend sind seine Linienführung, sowohl innen als auch außen, kombiniert mit seinem Pilzpedal, dem innovativen Hydrauliksystem und der variablen Lenkunterstützung an der Spitze. Und obwohl das die übliche Wahrnehmung für das Einstellen des Verkaufs dem plötzlichen Anstieg der Benzinpreise im Zuge der Ölkrise zuschreibt, bleibt der SM einer der effizientesten GTs seiner Zeit.

DS Automobiles entstand aus dem gleichen Wunsch heraus, Avantgarde, Verfeinerung und fortschrittliche Technologien in seine zeitgenössischen Kreationen einzubringen.

Georges Pompidou, Präsident der französischen Republik zum Zeitpunkt der Markteinführung des SM, und auch Leonid Breschnew, der Schah von Iran, Haïlé Sélassié, Burt Reynolds, John Williams, Johan Cruyff, Bernard Pivot, Line Renaud oder Jay Leno hatten oder haben einen SM gefahrren. Und Daniel Craig gibt zu, dass es immer das Auto seiner Träume war…

Das jährliches Treffen für Liebhaber historischer Automobile, die Rétromobile, wird auch dieses Jahr wieder auf 72.000 m² auf der Pariser Expo, Porte de Versailles, stattfinden. Die Ausstellung ist von Mittwoch, dem 5. Februar, bis Sonntag, dem 9. Februar, von 10 bis 19 Uhr (Mittwoch- und Freitagabend bis 22 Uhr) für das Publikum geöffnet.

Wussten Sie?

* Jacques Nés erstes “S”-Projekt bestand darin, ein Fahrzeug zu entwickeln, das für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans eingesetzt werden kann.

* Der SM war das erste neue Modell aus der Ära Robert Opron – nach dem Tod seines Vorgängers Flaminio Bertoni – und gleichzeitig die letzte Kreation, die in der Rue du Théâtre in Paris entworfen wurde, bevor die Designabteilung nach Vélizy umzog.

* Zum Zeitpunkt der Vermarktung im Juni 1970 betrug der Preis für den SM 46.000FF. Der SM Injection wurde im April 1975 für 84.000FF verkauft.

* Die Farbe “Brun-Scarabée” (Käferbraun) war der meistverkaufte Farbton. “Feuille dorée” (Blattgold) und “Sable métallisé” (Sand-Metallic) markierten ebenfalls den Beginn der Karriere des SM.

* Zwischen 1970 und 1975 wurden im Werk am Quai de Javel in Paris 12.920 Autos produziert.

* Der Karosserier Henri Chapron baute sieben Sondermodelle des Typs “Mylord” (Cabriolet), zwei Fahrzeuge des Typs “Elysée” (Cabriolet für offizielle Zeremonien) sowie sieben “Opera” (viertürig). der Karosserier Heuliez entwarf zwei “SM Espace”.

DS Automobiles auf der Rétromobile 2020

Drei SM und ein DS Cabriolet werden auf der Rétromobile 2020 ausgestellt, mit dem DS X E-TENSE, unsere Vision für das Jahr 2035.

* Ein 1971er SM Vergaser
* Ein 1972 SM Injection
* Ein 1971 SM Espace, Karosserie von Heuliez
* Ein DS Cabriolet, vor 60 Jahren vorgestellt

Und DS X E-TENSE

Ein Auto, das “leicht wie eine Feder” und “leise wie eine Brise” ist, geschmiedet von der Vision seiner Schöpfer, für Menschen, die sich für Autos begeistern: Die Vorstellung eines Traumautos für das Jahr 2035 veranlasste DS Automobiles, ein asymmetrisches Dreisitzkonzept zu entwickeln, das auf einer einzigartigen Verbindung von zwei Fahrzeugen in einem Fahrzeug basiert und es dem Besitzer ermöglicht, den Fahrmodus zu wählen, der seinen Bedürfnissen in jedem Moment entspricht.

Dank einer neuen Technologie ist die Fahrzeugkarosserie in der Lage, nach einem Aufprall ihre ursprüngliche Form wieder zu erlangen, während sich die Konfiguration des Frontgitters und die Kühlleistung des DS X E-TENSE den Impulsen des Fahrers anpassen. Dank der Lichtvorhänge DS LIGHT VEIL wird die Helligkeit der Leuchten durch eine Funktion gesteuert, die sich an die Bedürfnisse der Insassen, des Fahrzeugs und seiner Umgebung anpasst.

Die beiden Motoren, die als Stromquelle für den vollelektrischen DS X E-TENSE gewählt wurden, befinden sich in den Vorderrädern und bieten eine unvergleichliche Reaktion. Für den Straßenbetrieb liegt die Spitzenleistung bei 400kW (540 PS), eine Zahl, die im “Circuit”-Modus auf 1.000kW (1.360 PS) ansteigt und es dem Fahrer ermöglicht, die exquisite Leistung der von DS Performance, dem technischen Team hinter dem Formel-E-Programm von DS, entwickelten Aufhängung zu genießen. Das Karbonfaser-Fahrgestell sitzt auf innovativen Federn und Drehstäben, während Traktion, Grip und Verzögerung durch ein fortschrittliches aktives System gesteuert werden, das zur Optimierung der Leistung unabhängig von der Art der Straßenoberfläche konzipiert wurde.

Der Zugang zum Cockpit erfolgt über eine Elytre-Tür, die mit einem Karbonfaser-Leder-Gewebe verkleidet ist. Der Blick wird unweigerlich auf die pyramidenförmige Architektur des Einzelsitzes gelenkt, der sich perfekt an den Körperbau des Fahrers anpasst, wie die im Rennsport üblichen Sitze. Das Lenkrad hingegen, das dem Symbol entspricht, das es seit jeher gegenüber der Leidenschaft für Autos darstellt, ist eine verlockende Kombination aus Leder, Holz und Metall. Das zweifarbige Leder Millennium Blue und Navy Blue Aniline ist mit dem DS-Markenzeichen, dem Perlsteppmuster, veredelt. Allein diese Ausstattung trägt zu dem Versprechen eines einzigartigen Erlebnisses bei, wenn sie einmal im Cockpit installiert ist, und gibt dem Fahrer einen Adrenalinschub, noch bevor er sich zurückziehen kann.

Wenn man über die Flügeltür in den Kokonteil des Innenraums steigt, wird der Fahrer, allein oder in Begleitung, zum Beifahrer. Diese asymmetrische Anordnung gibt unter dem klaren Glasdach einen anderen Raumtypus frei, in dem der Passagier in einer sinnlichen Kapsel eingeschlossen ist und sich in einem belüfteten und mit Massagefunktion ausgerüsteten Sitz befindet, der sich wie ein ausgefahrener Vogelflügel nach hinten streckt, wobei ein “Federstern-Motiv” den oberen Teil des Rückens krönt. Das Reisen mit aktiviertem autonomen Modus ist eine außergewöhnliche Erfahrung, da andere Sinne als der Tastsinn ins Spiel kommen. Der Innenraum ist akustisch darauf ausgelegt, einen aussergewöhnlichen Hörgenuss zu erleben, unter dem Label FOCAL. Das Armaturenbrett erfindet sich neu zu einem Generator des musikalischen Flusses: in Echtzeit angepasste Klangstrahlen folgen dem Zuhörer, indem sie sich an jede seiner Bewegungen anpassen.


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The press release of DS Automobiles for Retromobile 2020:

DS AUTOMOBILES CELEBRATES THE SM’S JUBILEE AT RETROMOBILE

Date of publication : 30/01/2020

In automotive circles, the epitome of majestic grand touring cars is the SM, celebrating its fiftieth anniversary in 2020. Attractive and magnificent, the SM was a major example of collaboration between iconic French and Italian manufacturers. In 1970, it took the avant-garde to its peak and carved out a place for itself in the history of the industry and in the hearts of car lovers. At the 2020 Retromobile Show, DS Automobiles and DS Heritage are celebrating this unique achievement, a symbol of combining refinement and technology, with three SMs standing alongside the DS X E-TENSE, heir to this daring adventure.

The avant-gardism of the DS and SM behind DS Automobiles

The DS was already a legend when Project “S” was launched in the 1960s. The aim was to take advantage of the DS’s technological lead and image to produce a sports vehicle that would be in the same vein. Jacques Né, the engineer in charge of the project, initially had the 24 Hours of Le Mans in his sights, but Managing Director Pierre Bercot quickly redirected his research towards a prestige car, one to be placed above the DS which was still in production.

Sharing components was essential during development. The new creation was to be based on the chassis of a DS and assembled on the same assembly lines at the Quai de Javel, in Paris.

Under the direction of Robert Opron, a team led by Jean Giret and Jacques Charreton finalised the design of what would become the SM. A 1:1 scale model was produced in the Rue du Théâtre workshops. The arrival of Maserati in Citroën’s fold opened up new prospects and an Italian workshop launched a study into a small, modern V6…

Introduced at the 1970 Geneva Motor Show, the SM emerged as the worthy heir to the DS. The Grand Tourisme had many strengths: a line that was as fluid as it was aggressive, a chassis based on the famous hydraulic suspension, a futuristic interior with egg-shaped dials and a Maserati V6 engine. The DS’s DNA was amplified.

Under the long bonnet, the 90° V6 acquired two overhead camshafts per cylinder bank. The cylinder capacity was deliberately limited to 2,670 cc to remain under the very penalising barrier in France of 16 fiscal horsepower. Particularly compact (31 centimetres in length) and very light (140 kilograms), the alloy block is initially fed by three dual-body Weber carburettors for 170 horsepower at 5,500 rpm before receiving electronic fuel injection developed with Bosch to increase the power to 178 horsepower while gaining flexibility of use.

The SM took over the central hydraulic system that made the DS a success. Green LHM fluid fed and supported some of the main functions: suspension, braking (controlled by a mushroom-shaped pedal), steering and vertical adjustment of the headlights. Special attention was paid to studying the suspension to give the SM the fastest traction in the world with a notable difference compared to the DS – a tie-rod front axle.

Innovation as engine

Steering was just one of the SM’s great innovations. Called DIRAVI, for DIrection à RAppel asserVI (memory power-assisted steering), it had the special feature that it hardens with speed, thanks to a hydraulic governor mounted at the end of the gearbox. This steering was particularly light and direct in town and more stable at high speeds.

A new dimension was added to automatic headlight correction. Like the DS, the SM benefited from two rotating external long-range headlights. But the six halogen headlights, designed by Cibié behind their Saint-Gobain shop front, also acquired plates that automatically adjusted height according to the car’s attitude.

The stamping and fitting of the bodies was performed in the Chausson de Gennevilliers factory. Everything was then transported by lorry to the Quai de Javel for final assembly on the same assembly lines as the DS.

Fifty years on, and the SM is a symbol. Comfort and road handling make it a very modern car. Its lines, both inside and out, remain at the forefront with its mushroom pedal, the whispering hydraulic system and variable assisted steering. And although popular thinking credits the end of its marketing to the sudden increase in petrol prices with the oil crisis, the SM remains one of the most efficient GTs of the era. DS Automobiles was born out of the same desire to bring avant-gardism, refinement and advanced technologies to its contemporary creations.

Georges Pompidou, President of the French Republic at the time of its launch, but also Leonid Brezhnev, the Shah of Iran, Haïlé Sélassié, Burt Reynolds, John Williams, Johan Cruyff, Bernard Pivot, Line Renaud or Jay Leno had or still have one in the form of an SM. And Daniel Craig admits that it’s always been the car of his dreams…

An annual meet-up for car enthusiasts, Rétromobile, will once again this year spread over 72,000 m² at Paris Expo, Porte de Versailles. The Show will be open to the public from Wednesday 5 February to Sunday 9 February from 10 a.m. to 7 p.m. (Wednesday and Friday evenings until 10 p.m.).

Did you know?
* Jacques Né’s first “S” project was to devise a vehicle that could be entered in the 24-Hour Le Mans race.

* The first new model from the Robert Opron era after the death of Flaminio Bertoni, the SM was also the last creation designed at the Rue du Théâtre in Paris, before the style department moved to Vélizy.

* At the time of marketing in June 1970, the price for the SM was FF 46,000 (46,400 constant euros). The SM Injection was sold for 84,000 FF in April 1975 (54,000 constant euros).

* The colour Brun scarabée (Beetle Brown) was the best-selling shade. Feuille dorée (Gold Leaf) and Sable métallisé (Metallic Sand) also marked the beginning of the SM’s career.

* 12,920 cars were produced at the Quai de Javel plant in Paris between 1970 and 1975.
* Henri Chapron Bodywork built seven Mylords (convertible), two Elysées (convertible for official ceremonies) and seven Operas (four-door). Heuliez designed two SM Espace.

DS Automobiles at Rétromobile 2020

Three SM and a DS Cabriolet will be exhibited at Rétromobile 2020, with DS X E-TENSE, our dream car for 2035.
A 1971 SM Carburateur
A 1972 SM Injection
A 1971 SM Espace, by Heuliez
A DS Cabriolet, launched 60 years ago

And DS X E-TENSE

A car that’s as ‘light as a feather’ and as ‘silent as a breeze’, forged by its creators’ vision, for people who are passionate about cars. Imagining a dream car for 2035 led DS Automobiles to create an asymmetric, three-seat concept founded on a unique association of two vehicles in one that allows owners to select the driving mode that matches their need at any given moment.
Due to new technology, the vehicle body is capable of recovering its original form after an impact, while the configuration of the front grille and DS X E-TENSE’s cooling capacity adapt to the driver’s impulses. Owing to DS LIGHT VEIL light curtains, the lights brightness is controlled by a function to adjust based the requirements of the occupants, the car and its surroundings.
Located within the front wheels, the two motors selected as the source of the all-electric DS X E-TENSE’s power provide unrivalled response. For road use, peak power stands at 400kW (540 horsepower), a figure that rises to 1,000kW (1,360 horsepower) in ‘circuit’ mode which allows the driver to savour the exquisite performance of the suspension engineered by DS Performance, the technical team behind DS’s Formula E programme. The carbon fibre chassis sits on innovative springs and torsion bars, while traction, grip and deceleration is controlled by an advanced active system conceived to optimise performance, whatever the type of road surface.

The cockpit is accessed by an Elytre door that is trimmed with a carbon fibre/leather weave. Inevitably, the eyes are drawn to the pyramidal architecture of the single seat, which adapts perfectly to the driver’s build like the fitted seats seen in motor racing. The steering wheel, meanwhile, in keeping with the symbol it has always represented vis-à-vis the passion for automobiles, is an enticing combination of leather, wood and metal. The two-tone Millennium Blue and Navy Blue Aniline leather is finished with DS’s trademark pearl topstitch pattern. These appointments alone contribute to the promise of a unique experience once installed inside the cockpit and provide the driver with an adrenalin rush even before they pull away.

Climb into the cocoon part of the interior via the gullwing door and the driver, alone or accompanied, becomes a passenger. This asymmetric layout frees up a different type of space underneath the clear glass canopy, with the passenger enclosed in a sensuous capsule, snug in a ventilated, massaging seat that stretches back like a deployed bird’s wing, with a feather star motif crowning the top of the back. Travelling with the autonomous mode engaged is an exceptional experience as other senses than touch come into play. The interior space is an immersive acoustic bubble dedicated to the pleasure of listening, signed FOCAL. The dashboard reinvents itself into a generator of musical flow: sound beams adjusted in real time follow the listener by adapting to each of his movements.

Bob Neyret: Citroën-Rallyefahrer mit Online-Angebot

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Jan 212020
 

(in English see below, en Francais au-dessous)

Bob Neyret beendet das Citroën-Jubiläumsjahr mit Stil!

Bob Neyret, der weltbekannte Rallye-Fahrer, der für Citroën einige Rallye-Siege erzielen konnte, ist stets bemüht, mit seinen vielen Fans auf der ganzen Welt und regelmäßig auf Messen oder bei der Rallye Monte-Carlo Historique in Kontakt zu bleiben. Vor kurzem hat er einen Online-Shop eröffnet, damit alle Enthusiasten die auf den Messen verfügbaren Objekte finden können.

Auf seiner Website https://www.boutique-agent-bob.store/ sind eine Reihe von Comics zu entdecken (in Französisch, Englisch, Deutsch, Niederländisch, Spanisch!). Der Store umfasst auch “Bob Neyret”-Memorabilia wie z.B. T-Shirts, Miniaturen, Rallye-Teller, Becher oder dekorative HD-Poster und -Leinwände für den anspruchsvollen Sammler.

Da es sich um limitierte Serien handelt, können Sie Bob sogar bitten, Ihre Einkäufe für Sie zu signieren. Zum Ende des Citroën-Jubiläumsjahres bzw. zum neuen “Jahr 101” der Citroën-Geschichte bietet der Shop derzeit Sonderangebote bzw. Rabatte von 20-25% an. Die Abwicklung ist sicher (Zahlungen: Paypal, Visa, MasterCard usw.) und es kann überallhin weltweit versendet werden.

Bob und sein Team freuen sich, Sie 2020 auf Messen in Deutschland, Italien oder Holland begrüßen zu dürfen!


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Bob Neyret ends the Citroën Centenary year in style!

Always concerned to stay in touch with his many fans around the world and regularly at trade shows or at the Rallye Monte-Carlo Historique, Bob recently opened an online store to allow all enthusiasts to find the objects available at the shows.

Go to https://www.boutique-agent-bob.store/ to discover a range of comic books (in French, English, German, Dutch, Spanish!).

And “Bob Neyret” objects ranging from T-shirts, miniature, Rally plate, mug or HD decorative canvas for the most discerning connoisseur!

All “Bob Neyret” objects are limited series so only available in a limited time! You can even ask Bob to sign your purchases for you! To celebrate the end of the Citroën Centennial year, the shop is offering promotions of 20-25%. Go to the site! Purchases are secure (payments: Paypal, Visa, MasterCard, etc.) and available for shipping anywhere in the world. We look forward to seeing you in 2020, to find Bob at trade shows in Germany, Italy or Holland!

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Bob Neyret termine l’année du Centenaire Citroën en beauté !

Toujours soucieux de rester en contact avec ses nombreux fans dans le monde et régulièrement sur des salons professionnels ou au Rallye Monte-Carlo Historique, Bob a récemment ouvert une boutique en ligne pour permettre à tous les passionnés de retrouver les objets disponibles sur les salons sur lesquels ils se rend!

Cliquez sur ce lien, ou rendez vous à l’adresse https://www.boutique-agent-bob.store/ pour découvrir une gamme de bande-dessinées ( en Français, Anglais, Allemand, Hollandais, Espagnol!), et des objets “Bob Neyret” allant du Tee-shirt, à la miniature, à la plaque de Rallye, au mug ou à la Toile décorative HD pour les plus fins connaisseurs!

L’ensemble des objets “Bob Neyret” sont des séries limitées donc disponibles uniquement dans un temps limité!
Vous pouvez même demander à Bob de dédicacer vos achats pour vous!

Pour célébrer la fin de l’année du Centenaire Citroën, la boutique présente des promotions de 20-25%. Rendez-vous sur le site!
Les achats sont sécurisés (paiements : Paypal, Visa, MasterCard, etc) et disponibles en envoi partout dans le monde.
Nous vous donnons rendez-vous en 2020, pour retrouver Bob sur des salons en Allemagne, Italie ou Hollande!

100 Jahre Citroën: XM als erstes Serienfahrzeug mit elektronisch gesteuertem Fahrwerk

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Dez 122019
 

Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums lässt die Marke Citroën ihre außergewöhnliche Modellgeschichte Revue passieren. Los ging es mit dem Typ A 10 HP aus dem Jahr 1919 und damit dem ersten Citroën Modell, das auf den Markt kam. Die einzigartige Reihe findet nun ihren Abschluss mit dem Citroën XM. Mit dem im Mai 1989 vorgestellten Modell erneuerte Citroën sein Angebot in der gehobenen Mittelklasse und schrieb zugleich Automobilgeschichte. Als weltweit erster Hersteller führte die Marke in ihrem damaligen Flaggschiff mit dem „Hydractive-Fahrwerk“ eine neue, mit Elektronik angereicherte Generation des hydropneumatischen Fahrwerks ein. Durch die Kombination von höchstem Fahrkomfort und aktiver Sicherheit setzte der Citroën XM einen starken Akzent in seinem Segment.

Hydractive-Fahrwerk

Der Citroën XM war weltweit das erste Serienfahrzeug, dessen Fahrwerk die Intelligenz der Elektronik und die Flexibilität der Hydraulik zusammengeführte: Das Hydractive-Fahrwerk, eine Weiterentwicklung der unter anderem von der DS bekannten Hydropneumatik, war geboren. Beim Hydractive-Fahrwerk wurde eine variable Federung mit elektronisch kontrollierter, veränderbarer Feder- und Dämpfungsabstimmung realisiert. Fünf Sensorensysteme – an Lenkung, Gas, Bremse, Geschwindigkeit und Karosserieneigung – wurden mit der Hydropneumatik kombiniert und ermittelten binnen einer tausendstel Sekunde die optimale Federungseinstellung: komfortabel weich oder sportlich straff.

Neben dem außergewöhnlichen Komfort überzeugte auch das einzigartige Design der Schräghecklimousine. Die charakteristische langgestreckte Linie des XM endete in einer flach abfallenden Motorhaube, die wie eine Pfeilspitze nach vorne strebte.

Auszeichnungen

Schon kurz nach seiner Präsentation wurde der Citroën XM mit Preisen ausgezeichnet – so wurde er zum „Auto des Jahres 1990“ gewählt und konnte darüber hinaus insgesamt vierzehn nationale und internationale Preise gewinnen.

Fahrzeugversionen und Umbauten

Von Mai 1989 bis Juli 1994 wurde die erste Serie (Y3) des von Bertone entworfenen Citroën XM im Werk Rennes-La-Janais (Bretagne) produziert. Die von August 1994 bis Juni 2000 produzierte zweite Serie (Y4) unterschied sich äußerlich durch das mittig angebrachte Markenemblem sowie einen geänderten Heckspoiler.

Werksseitig gab es den Citroën XM zunächst als Schräghecklimousine. Ab November 1991 ergänzte die Kombiversion XM Break mit ungewöhnlich großem Stauraum das Angebot. Auch kamen die Sonderserien Onyx (1993), Prestige (1994) und Harmonie (1996) auf den Markt. Die luxuriösen Versionen „Pallas“ (1993) und „Exclusive“ – letztere unter anderem mit Lederpolster, afrikanischem Rosenholz, und vollautomatischer Klimaanlage – ergänzten das Angebot.

Für Umbauten bot sich der Citroën XM Break ebenfalls an: So ermöglichte Heuliez seinen Einsatz als Krankenwagen; Rappold in Wülfrath baute ihn zum Bestattungswagen um.

Der Citroën XM in der Kunst

Mit seiner Markteinführung wurde der Citroën XM auch zum Kunstgegenstand. Die Ausstellung XM’Art präsentierte eine Auswahl an Werken rund um das Automobil und insbesondere das neue Spitzenmodell von Citroën. In Paris im Mai 1989 eröffnet, gastierte die Wanderausstellung anschließend in ganz Europa.

Der Citroën XM als Staatskarosse

Beliebt war der Citroën XM auch bei den französischen Präsidenten. François Mitterand setzte ebenso auf den Citroën XM wie sein Nachfolger Jacques Chirac.

In Deutschland finden sich Fans und Freunde des XM in der gleichnamigen Interessengemeinschaft (www.xm-ig.de) zusammen.

Kontakt
CITROËN Deutschland GmbH
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
Telefon: 02203/2972-1412
E-Mail: susanne.beyreuther@citroen.com

Nachtrag seitens der Amicale: dies ist die letzte in diesem Jahr erscheinende Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH, der die großen Ikonen der 100-jährigen Geschichte der Marke beleuchtet. Wir danken der CDG für diese Retrospektive und wünschen allen Citroën XM Fans viel Spass und gute Fahrt – die ersten Generationen dieses Typs werden in diesem Jahr den Status eines historischen Automobils (“H-Kennzeichen”) erreichen können…!

Neue Flaminio-Bertoni-Biographie: “Bertoni” von Fabien Sabatès

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Dez 102019
 

Viele langjährige Citroënisten kennen den frz. Autor Fabien Sabatès, der bereits in den 1980er Jahren erste Publikationen zur Marke mit dem Doppelwinkel veröffentlicht hat. Im Spätsommer ist sein neuestes Werk erschienen:

“Bertoni” ist die Neuauflage des bereits 1998 erschienenen Buchs erster Generation zu Leben und Werk des genialen Skulpteurs und Designers Flaminio Bertoni. Bei der damaligen Buchvorstellung in der Villa Recalcati, zu der Bertonis Sohn Leonardo Bertoni eingeladen hatte und wo auch die Amicale anwesend war, waren etliche Gäste beeindruckt von den Erinnerungen und Erlebnissen des ungeheuren Kreativ-Genies.

Die nun aktualisierte und neu überarbeitete Version des Kompendiums enthält viele bislang unveröffentlichte Details zu Bertonis Vita – und natürlich auch zu seinen bekanntesten Entwürfen für Citroën seit 1933: Traction Avant, 2CV, DS und zuletzt dem Citroën Ami6.

EAN/ISBN : 9791096322183
Format: 160×230 mm
520 Seiten mit teils farbigen Abbildungen
in französischer Sprache

Formal erhältlich seit dem 19. Juli 2019 im Rahmen der Citroën-Jubiläumsfeiern in La Ferté-Vidame, und auch bei den einschlägigen Citroën-Buchhändlern wie www.robri.de und www.garage2cv.de und im gut sortierten Fachhandel.

Viel Spass beim Lesen!

100 Jahre Citroën: GS und CX als Highlights der 70er Jahre

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Dez 052019
 

(German only, sorry)

Die Marke Citroën feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen und nutzt den runden Geburtstag, um an ihre legendärsten und beliebtesten Automobile zu erinnern. Im Monat November stehen gleich zwei historische Modelle im Mittelpunkt, die in den 70er Jahren für Aufsehen gesorgt haben und dank ihres mutigen Designs sowie zahlreicher Innovationen zum „Auto des Jahres“ gekürt wurden: der Citroën GS und der Citroën CX.

1. GS/GSA – „Auto des Jahres 1971“

Auf dem Pariser Salon 1970 präsentierte Citroën als Nachfolger des Ami 8 den GS („Grande Série“, deutsch „Großserie“). Die stromlinienförmige, für die damalige Zeit eher ungewöhnliche Karosserieform des GS ermöglichte einen geringen Verbrauch und eine überdurchschnittlich hohe Geschwindigkeit. Ein Jahr später folgte mit dem Citroën GS Break eine Kombivariante des Mittelklasse-Modells.

Motorisierungen und Getriebe

Der Citroën GS verfügte über einen Frontantrieb sowie über luftgekühlte Vierzylinder-Boxermotoren. Der zum Start erhältliche Motor mit 1.015 cm3 (1.008 cm3 fiskalisch) und 54 DIN-PS bei 6.500 U/min erzielte eine maximale Geschwindigkeit von 145 km/h bei einem Verbrauch von 9,7 l/100 km. Es folgten weitere luftgekühlte Vierzylinder-Motoren mit einer Leistung von bis zu 65 PS.
Drei Jahre später, auf dem Pariser Salon 1973, stellte Citroën den GS Birotor mit Zweischeiben-Wankelmotor vor. Er verfügte über ein Kammervolumen von 1.990 cm3 und 107 DIN-PS bei 6.500 U/min. Der Citroën GS Birotor bot mit seiner außergewöhnlichen Laufruhe und Drehfreude ein völlig neues Fahrgefühl. Vom Verkaufsstart im März 1974 bis März 1975 wurden insgesamt 847 Exemplare des GS Birotor hergestellt.

Der Citroën GS war serienmäßig mit einem Vierganggetriebe ausgestattet – gegen Aufpreis war auch eine Dreistufenhalbautomatik, C-Matic genannt, mit Drehmoment-Wandlerkupplung erhältlich.

Hohes Maß an Technik für noch mehr Komfort

Das Hydrauliksystem mit einer gegenüber der DS vereinfachten hydropneumatischen Federung mit Einzelradaufhängung vorn und hinten, die trotz hoher Drehzahl leisen Motoren sowie der große Innenraum sorgten für ein hohes Maß an Komfort. Keineswegs Standard in der unteren Mittelklasse war zur damaligen Zeit die lastabhängige Zweikreisbremsanlage mit vier Scheibenbremsen. In erster Linie war die fortschrittliche Technik der Grund dafür, dass der Citroën GS 1971 zum „Europäischen Auto des Jahres“ gekürt wurde.

Nach der Modellpflege 1979 als GSA bezeichnet

Im September 1979 wurde das Citroën Modell innen wie außen gründlich überarbeitet und fortan als Citroën GSA verkauft. Zu den wesentlichen Änderungen zählten eine große Heckklappe bei der Schräghecklimousine, geänderte Rückleuchten sowie Stoßstangen und Türgriffe aus Kunststoff. Futuristisch mutete das Armaturenbrett mit Bedienungssatelliten an.

Der Citroën GSA war in zahlreichen Versionen erhältlich: neben dem Grundmodell GSA Spécial als GSA Club unter anderem mit Halogenscheinwerfern und fünf Gängen oder als GSA Pallas, einer luxuriösen Ausführung mit Velours, einem drehzahlschonenden fünften Gang und einer Mittelarmlehne hinten. Zwei Sport-Versionen – der Citroën GSA X1 mit kurz übersetztem fünften Gang, Heckspoiler, Nebelscheinwerfern und Halogenlicht sowie der Citroën GSA X3 mit zusätzlicher Heckscheibenwaschanlage und Türen mit Stoffverkleidung – wirkten durch den drehfreudigen Motor besonders agil.

Rund 2,5 Millionen Fahrzeuge produziert

Zwischen 1970 und 1981 wurden 1.896.742 Exemplare des Citroën GS gefertigt, hinzu kamen 847 Citroën GS Birotor, die zwischen 1974 und 1975 gefertigt wurden. Von 1979 bis 1987 wurden über 565.000 Einheiten des Citroën GSA produziert.

2. CX − „Auto des Jahres 1975“

Für die Entwicklung des CX beauftragte Citroën den Designer Robert Opron, der sich vom Citroën GS inspirieren ließ. Am 26. August 1974 wurde der Citroën CX erstmals auf dem Pariser Salon präsentiert. Das Modell der oberen Mittelklasse war die Synthese aller technischen Entwicklungen von Citroën. Es stand für hohe Sicherheit, einen robusten Auftritt, herausragenden Komfort und einen vergleichsweise sparsamen Verbrauch zu Zeiten der Ölkrise. Hierzulande erlangte der Citroën CX besondere Bekanntheit in den 80er Jahren als Dienstfahrzeug des TV-Kriminalhauptkommissars Schimanski.

Charmant und kostengünstig zugleich

Im Jahr 1969 kam das Startsignal für die Entwicklung eines Nachfolgers der DS Modellreihe. Ziel war es, ein Fahrzeug zu schaffen, das an den Charme des seit 1955 produzierten Vorgängermodells anknüpfte, jedoch deutlich kostengünstiger herzustellen war. Auffällig waren sowohl die fließende, aerodynamische Linienführung als auch die zahlreichen innovativen Lösungen, darunter der Einarmscheibenwischer und das futuristische Armaturenbrett.

Hinzu kamen die vorn quer eingebaute Baugruppe aus Motor und Getriebe, die hydropneumatische Federung mit konstanter Bodenfreiheit, die Einzelradaufhängung, die Scheibenbremsen an den Vorder- und Hinterrädern sowie eine Zweikreis-Servobremsanlage. Später folgte mit der „Diravi“ eine geschwindigkeitsabhängige und selbstrückstellende Servolenkung. Die konkav gewölbte Heckscheibe – genau wie beispielsweise beim späteren „Flaggschiff“ Citroën C6 – ließ den Regen mittig ablaufen und erlaubte den Verzicht auf einen Heckwischer.

Die unter der Leitung von Chefdesigner Robert Opron gestaltete Karosserie des Citroën CX orientierte sich nur geringfügig am Vorgängermodell DS. Lediglich die in ihrer Spurweite reduzierte Hinterachse und das Fließheck wurden stilistisch wieder aufgenommen.

Der Name des Citroën CX geht auf den französischen Begriff für den Cw-Wert (Luftwiderstandswert) zurück. Der Cw-Wert des Citroën CX lag bei 0,39 und somit auf einem sehr guten Niveau.

Bewährte Motorisierungen

Beim Antrieb setzte Citroën auf zwei bewährte Motorvarianten: Der CX 2000 übernahm den Motor der DS 20. Mit 1.985 cm3 und 102 PS (75 kW) erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 174 km/h. Der CX 2200 war mit dem Motor des DSuper5 mit 2.175 cm3 und 112 PS (82 kW) ausgestattet, der eine Beschleunigung auf 179 km/h ermöglichte.

Auszeichnungen und Varianten

1975 wurde der Citroën CX zum „Auto des Jahres“ gekürt. Zudem erhielt er den „Prix de la Sécurité“ und den „Prix Style Award“. Im selben Jahr erschien der Citroën CX 2200 in der luxuriös ausgestatteten Variante Pallas. Kurz darauf war mit dem CX 2200 D das erste Dieseltriebwerk verfügbar, das bereits seit 1973 im Citroën C32 und C35 zum Einsatz kam.
Im September 1975 folgte die Kombi-Variante Citroën CX Break, die gegenüber der Limousine einen um 25 Zentimeter verlängerten Radstand aufwies. Den Break gab es auch als Familiale: ein Kombi mit dritter Rücksitzbank und Platz für bis zu acht Personen. Als zweite Neuerscheinung kam einige Monate später der Citroën CX Prestige auf den Markt, der 1977 mit einer elektronischen Benzineinspritzung aufwartete, was zu einer Leistungssteigerung auf 128 PS (94 kW) beziehungsweise 190 km/h führte.

Schnellster Pkw mit Dieselmotor

1978 wurde der Citroën CX optisch und mechanisch weiterentwickelt. Nach umfangreichen konzeptionellen Arbeiten am bestehenden Aggregat kam der Citroën CX 2500 D mit 75 PS (55 kW) auf den Markt. Mit diesem Antrieb konnte der Citroën CX mit 156 km/h den Titel als schnellster Pkw mit Dieselmotor beanspruchen.

Deutliches Facelift in 1985

Ab Juli 1985 war der Citroën CX stark optisch überarbeitet erhältlich – unter anderem mit Stoßfängern aus Plastik und Rundinstrumenten statt Walzentachos im Innenraum. Mit dem abermals überarbeiteten Turbodiesel-Motor und einer Spitzengeschwindigkeit von 195 km/h beanspruchte der Citroën CX erneut den Titel des weltweit schnellsten Diesel-Fahrzeugs. Fortan galt der Citroën CX auch als erstes französisches Fahrzeug, das mit ABS ausgestattet war – ein weiterer Beleg für die besondere Innovationskraft des Citroën Modells.

Als Kombi, als Sondermodell und als Staatskarosse

Der Citroën CX Break diente aufgrund seiner Länge und seines Platzangebotes ohne Karosseriemodifikationen auch als Basis für Sonderlösungen – so zum Beispiel als Kranken- und Leichenwagen. Dank der hydropneumatischen Federung hatte der Citroën CX eine für einen Pkw sehr hohe Nutzlast von über 700 Kilogramm.

Die Luxusversion Citroën CX Prestige mit Klimaanlage, elektrischen Außenspiegeln und Fensterhebern wurde von einigen Staatsoberhäuptern als Dienstwagen genutzt. So umfasste beispielsweise der Fuhrpark Erich Honeckers mehrere Citroën CX Prestige, die zusätzlich verlängert waren und Platz für eine dritte Sitzreihe boten.

Zwischen Spätsommer 1974 und 1989 wurden insgesamt 1.041.560 Einheiten der Baureihen Berline (Limousine) und 128.185 Break (Kombi) produziert.

Der Citroën CX Club in Deutschland (http://www.cx-club.de) beschäftigt sich mit der Erhaltung und Restauration des historischen Citroën Modells und gilt als fachkundiger Ansprechpartner bei Fragen zu Technik, Anschaffung und Wartung des Citroën CX.

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Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Beyreuther
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Parlamentskreis Automobiles Kulturgut – Sitzung vom 15. Oktober 2019

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Nov 112019
 

SITZUNGSPROTOKOLL
ZEIT: 15. Oktober 2019, 12:00 bis 15:30 Uhr
ORT: Deutscher Bundestag

TOP 1 Eröffnung der Sitzung und Begrüßung
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller begrüßt alle Anwesenden herzlich zur Sitzung des Parlamentskreises Automobiles Kulturgut (PAK). Vor Einstieg in die Tagesordnung würdigt der Vorsitzende den plötzlich und völlig unerwartet am 1. August 2019 verstorbenen Achim Gandras. Die anwesenden Mitglieder des PAK erheben sich geschlossen für einen Moment stillen Gedenkens an ihn.

Die Tagesordnung wird mit der Findung des nächsten Sitzungstermins aufgenommen. Die Mitglieder verständigen sich auf März 2020. Einladung und Tagesordnung werden allen Mitgliedern rechtzeitig zugesendet.

An den Vorsitzenden wurde unmittelbar vor der Sitzung herangetragen, die Thematik DIN-Kennzeichen erneut im PAK zu beraten. Carsten Müller schlägt vor, in der vereinbarten Märzsitzung einen Tagesordnungspunkt für die Kennzeichenthemen zu reservieren und die DIN-Kennzeichen in diesem Zusammenhang zu diskutieren. Der Vorschlag wird angenommen.

TOP 2 Bericht der Arbeitsgruppe Zustandsnoten
Dr. Gundula Tutt | Omnia Restaurierung
Peter Diehl | Aioi Nissay Dowa Insurance Company of Europe Ltd.
Martin Stromberg | Classic Data GmbH & Co. KG

Dr. Gundula Tutt und Peter Diehl fassen stichpunktartig die Findung des AG-Vorschlags sowie die Diskussion der vorherigen PAK-Sitzung zum Vorschlag der AG Zustandsnoten über eine Zustandsbewertung außergewöhnlicher historischer Fahrzeuge zusammen. Der angekündigte Beispielkatalog, um das Bewertungssystem zu veranschaulichen, konnte bislang nicht final vervollständigt werden. Daher wird am Beispiel von vier Fahrzeugen das erarbeitet Bewertungssystem und ganz besonders die Notwendigkeit der besonderen Kennzeichnung durch das gewählte Sonderzeichen „!“ dargestellt.

Dabei handelt es sich um spezifische Beispielfahrzeuge, die für eine herausgestellte Sonderkennzeichnung sehr geeignet sind: ein Vorserien-Trabant P50, einen Citroën 2CV, einen Toyota Crown Super Saloon sowie einen Horch 853. Übergeordnetes Ziel ist es, diesen Beispielkatalog interessierten Beteiligten der Szene zur Verfügung zu stellen, um in den Gutachten an exponierter Stelle den technisch besonderen Zustand von außergewöhnlichen historischen Fahrzeuge hervorzuheben.

Von den AG-Mitgliedern wird erneut explizit betont, dass der Vorschlag der Arbeitsgruppe ausdrücklich als Ergänzung des bewährten Bewertungssystems gedacht ist und ausschließlich auf den technischen Zustand eines Fahrzeugs abstellt. Das ergänzende Ausrufezeichen weist im Rahmen eines großen Oldtimergutachtens an gut sichtbarer Stelle auf eine außergewöhnliche, relevante Besonderheit des Fahrzeugs hin, die an späterer Stelle im Gutachten ausführlich beschrieben wird. Im Alltag wird diese außergewöhnliche Relevanz nach Einschätzung der AG Mitglieder auf maximal fünf Prozent der historischen Fahrzeuge zutreffen. Martin Stromberg betont, dass dieser besondere Hinweis aber relevant für den Besitzer und befasste Institutionen ist.

Als Beispiel führt er den Fall einer erforderlichen Fahrzeugreparatur an, bei der gegenüber dem Versicherer nachzuweisen ist, dass das Fahrzeug einer gesonderten Schadensfallabwicklung bedarf. Aus dem Teilnehmerkreis wird mehrfach die Frage aufgeworfen, warum das „!“ und kein anderes Symbol verwendet wird. Peter Diehl führt dazu aus, dass sich die Arbeitsgruppenmitglieder nach einem umfassenden Auswahl- und Bewertungsprozess für dieses Zeichen entschieden haben. Carsten Müller verweist auf den großen Einsatz der Arbeitsgruppe bei der Ausarbeitung des sehr ausgewogenen Vorschlags für eine gesonderte Kennzeichnung von Fahrzeugen und dankt ausdrücklich für den Einsatz der Beteiligten.

In der Diskussion über das Sonderzeichen für die Kennzeichnung schlägt der Vorsitzende vor, der Arbeitsgruppe – besonders auch in Anerkennung des großen Engagements – das Vorschlagsrecht für die Wahl des Sonderzeichens einzuräumen. Der PAK stimmt dem zu. Peter Diehl bittet den PAK, sich an der Ergänzung des Beispielkatalogs zu beteiligen.

Mitglieder, die über Informationen und Kontakte zu Besitzern von außergewöhnlichen Fahrzeugen verfügen, können sich an die Arbeitsgruppenmitglieder wenden. Ziel ist es, den Beispielkatalog zu erweitern und neben weiteren Pkw auch außergewöhnliche Zweiräder, Nutzfahrzeuge oder Landmaschinen aufzunehmen. Carsten Müller bittet darum, die Anregungen bis zum 1. Dezember 2019 entweder direkt an die AG-Mitglieder oder über seine bekannten Kontaktdaten zu senden.

TOP 3 Historische Landtechnik in Deutschland
Hubert Flaig | Bundesverband Historische Landtechnik Deutschland e.V.

Hubert Flaig stellt in einem ausführlichen Beitrag die Bedeutung historischer Landmaschinen für die Oldtimerszene dar. Der Vortrag mit Informationen und Kontaktdaten wird dem Protokoll beigefügt.
Hubert Flaig betont, dass die historischen Landmaschinen sich etwas als „Stiefkinder“ der Oldtimerszene fühlen. In der Tat sind die Clubs der Szene noch nicht so alt, aber die Schlepperfreunde kennzeichnet eine große und sehr aktive Gemeinschaft. Aus der Verteilung der Clubmitgliedschaften im Bundesverband ist die landwirtschaftliche Historie Deutschlands lesbar – zahlreiche Clubs im Süden und Südwesten wegen zahlreicher kleiner Wirtschaften in der Vergangenheit. Auffällig ist aber bundesweit, dass die Veranstaltungen mit historischen Landmaschinen häufig nicht nur Technikfreunde sondern regelmäßig eine größere Anzahl Jugendlicher und Familien mit Kindern anlocken. Traktoren sind Sympathieträger.

Dieter Lammersdorf berichtet von seinen Eindrücken, dass auf Veranstaltungen mit historischen Landmaschinen eine überdurchschnittlich große Anzahl junger Menschen anzufinden ist und bittet um eine Einschätzung der Ursachen dafür. Hubert Flaig sieht die Gründe zum einen im besonderen Bezug der Jugend außerhalb der größeren Städte zur Landwirtschaft und zum anderen auch darin, dass Traktoren bereits im Alter von 16 Jahren im Straßenverkehr gefahren werden können.

Hubert Flaig verdeutlicht in der Fortführung seines Berichts die gute internationale Zusammenarbeit der Freundinnen und Freunde historischer Landmaschinen. Dazu gibt es ein großes, Ländergrenzen überschreitendes Interesse, eine europaweite Organisation zu etablieren. In diesem Kontext berichtet er, dass FIVA-Präsident Patrick Rollet die bislang noch immer geringere Beachtung der historischen Landmaschinen in der Oldtimergemeinschaft ausdrücklich bedauere.

Konkrete Anliegen an den Gesetzgeber werden vom BHLD-Geschäftsführer ebenfalls formuliert, denn historische Fahrzeuge, die für Höchstgeschwindigkeiten von 25 km/h oder gar nur 6 km/h ausgelegt sind, haben im Straßenverkehr andere Probleme als klassische historische Fahrzeuge. Daraus resultieren unterschiedliche Fragestellungen, beispielsweise die Öffnung von Straßen, die ausschließlich für den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb vorgesehen sind, für historische Landmaschinen ohne grüne Kennzeichen. Außerordentlich hilfreich zur Planung von gemeinschaftlichen Ausfahrten der Schlepperfreunde wäre auch ein Verzeichnis der Kraftfahrtstraßen Deutschlands.

Hubert Flaig begrüßt zum Abschluss ausdrücklich, die Einbindung des Verbandes in die „Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge“, zur der in der letzten PAK-Sitzung berichtet wurde. Die Zusammenarbeit aller Verbände ist produktiv. Darüber hinaus wird sich sein Verband gemeinsam mit der Schlepperszene weiterhin sehr gern in die Arbeit des PAK sowie die gesamte Oldtimerszene einbringen, um die automobile Kultur und deren Bedeutung für die Gesellschaft zu unterstützen.

TOP 4 Kriterien der prüftechnischen Abnahme von Hot Rods
Mario De Rosa | Initiative Kulturgut Mobilität e.V.

Mario De Rosa dankt dafür, die Thematik Hot Rods erneut im PAK diskutieren zu können. Die zahlreichen Probleme bei Begutachtung, Zulassung und im Straßenverkehr wurden im PAK bereits umfassender diskutiert. Dennoch bat die Hot-Rods-Szene um erneute Befassung, denn in jüngster Vergangenheit gab es wiederholt Vorfälle im öffentlichen Straßenverkehr. Mehrfach berichteten Besitzer von technisch begutachteten und rechtmäßig zum Straßenverkehr zugelassenen Fahrzeugen, dass ihnen die Kraftfahrzeuge bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle durch die Polizei stillgelegt und eine Weiterfahrt unterbunden wurde.

Im Wissen um fehlende Klarheit über die vorgeschriebenen Bestimmungen für einen regelkonformen und technisch nicht zu beanstandenden Betrieb der Hot Rods schlägt Mario De Rosa die Bildung einer Arbeitsgruppe des PAK vor. Diese kann einen Anforderungskatalog erstellen, der Besitzern, Gutachtern und der Polizei das notwendige Know-how vermittelt, um die rechtmäßige Zulassung eines Fahrzeugs vor Ort beurteilen zu können. Die anwesenden Vertreter der technischen Prüforganisationen berichten von umfassenden positiven aber auch weniger positiven Erfahrungen mit der Szene. Sie erklären sich umgehend bereit, dem Vorschlag zu folgen und einen Anforderungskatalog zu erarbeiten. Peter Schneider wird für den DEUVET ebenfalls in der AG aktiv. Carsten Müller begrüßt diese spontane Bereitschaft ausdrücklich und überträgt Mario De Rosa die Leitung und Koordination der Arbeitsgruppe. Der Parlamentskreis stimmt dem zu.

In diesem Kontext berichtet Carsten Müller von Anfragen zum Thema technische Abnahmen von Fahrzeugen im Allgemeinen und schlägt vor, die Thematik „AKE“ auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen und ausführlicher zu behandeln.

TOP 5 Verschiedenes
Bericht Bund-Länder-Fachausschuss zu Klebekennzeichen und kleine
Motorradkennzeichen

Johannes Götze | Veteranen-Fahrzeug-Verband e.V.
Peter Schneider | DEUVET e.V.

Johannes Götze berichtet dem PAK, dass er und seine Mitstreiter sich seit der Gründung des Parlamentskreises vor zehn Jahren für eine Lösung bei der Erteilung von kleinen Motorradkennzeichen eingesetzt haben. Am 2. April 2019 hatte er die Gelegenheit, zu diesem Thema dem Bund-Länder-Fachausschuss „Fahrzeugzulassung“ (BLFA-FZ) vorzutragen und zu berichten. Er freut sich ausdrücklich, an dieser Stelle nun von dem Schreiben des Bundesverkehrsministeriums vom 3. Juni 2019 zu berichten. Darin wird ihm der Beschluss des BLFA-FZ bekannt gegeben, die 58er-Kennzeichenregelung für kleine Kennzeichen an historischen Motorrädern verbindlich wieder in Kraft zu setzen. Stichtag für die Erteilung kleiner Kennzeichen für historischen Motorräder durch die Zulassungsstellen ist der 1. Januar 1959.

Diese Änderung wird mit der nächsten Novelle der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) umgesetzt. Bis dahin sind die Zulassungsstellen angewiesen, bei Nachweis der Notwendigkeit eine Ausnahmegenehmigung für ein kleines Motorradkennzeichen zu erteilen. Dazu reicht aber kein Gutachten, sondern das Fahrzeug muss zur Zulassung vorgeführt und von einem Ingenieur vor Ort geprüft werden. Johannes Götze berichtet, dass seither alle Anträge auf Ausnahmegenehmigung nach der Vorführung positiv beschieden wurden und kleine Motorradkennzeichen erteilt wurden. Dieser Ergebnis ist ein riesen Erfolg und wird in der Szene honoriert. 24 Stunden nach der Veröffentlichung auf der Facebook-Verbandsseite gab es 18.000 Likes und 2.300 Kommentar. Johannes Götze dankt allen Beteiligten im PAK für die Unterstützung und hebt an dieser Stelle ausdrücklich den Einsatz von Christian Theis, Matthias Gerst, Peter Schneider und Johann König hervor.

Peter Schneider berichtet von der gleichen Sitzung des BLFA-FZ, auf der er die Thematik Klebekennzeichen darstellen durfte. Leider gibt es hierzu noch keinen vergleichbaren Erfolg zu vermelden. Für die Erteilung von Klebekennzeichen ist weiterer Einsatz erforderlich.

Carsten Müller verweist auf die Notwendigkeit, die zuständigen Akteure der Bundesländer für die Kennzeichenthemen zu sensibilisieren. Der Erfolg bei den kleinen Motorradkennzeichen macht allen Mut und setzt neue Kräfte für die weiteren Kennzeichenfragen frei.

Sachstand IAK e.V.
Carsten Müller | MdB

Carsten Müller berichtet dem PAK, dass der Streit im IAK-Vorstand beigelegt ist. Der Kreis der stimmberechtigten Mitglieder des IAK hat sich erweitert. Der Vorstand hat der Aufnahme von Renate Freiling und Thomas Wirth zugestimmt. Es wird am 9. Dezember 2019 eine IAK-Mitgliederversammlung stattfinden. Auf dieser Versammlung wird es eine Neuwahl des Vorstandes geben. Teil der akzeptierten Streitbeilegung ist, dass weder Carsten Müller noch Bernhard Kaluza eine Funktion im Verein übernehmen werden.

Carsten Müller berichtet in diesem Zusammenhang über einen parallelen Versuch, die Automobile Kultur als immaterielles Kulturerbe anerkennen zu lassen. In diesem Bereich hat der Vorsitzende von Beginn an zahlreiche Kontakte unterhalten und Gespräche geführt. In diesen Tagen wurde zu diesem Thema eine E-Mail von Carl-Christian Janke, Thomas Wirth und Christian Steiger versendet. Dieses Schreiben wird ausdrücklich nicht bewertet.

Es wird im Schreiben berichtet, dass bis zum Ende der Antragsfrist am 31. Oktober 2019 kein Antrag durch die Initiatoren eingereicht werden wird. Carsten Müller betont an dieser Stelle, dass die Existenz des IAK e.V. grundsätzlich keinerlei Sperrwirkung für andere Anträge zur Automobilen Kultur entfaltet. Ein Antrag kann von jedem gestellt werden. Aus aktuellem Anlass sollte jedoch grundlegend bedacht werden, dass es nicht reicht, einfach einen Antrag einzureichen, sondern sich ein Bundesland den Antrag auf Eintragung in das Bundesweite Verzeichnis Immateriellen Kulturerbes bei der Deutschen UNESCO-Kommission(DUK) zu Eigen machen und mittragen muss.

Arbeitskreis “Karosserie- und Fahrzeugbau in Süddeutschland“
Jutta Hanitsch | Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg

Jutta Hanitsch berichtet dem Parlamentskreis über das 1980 durch das Land Baden-Württemberg und die IHK’n gegründete Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg (WABW). Weiterführende Informationen sind dem Protokoll beigefügt und unter https://wabw.unihohenheim.de auffindbar.

Dem WABW ist es gelungen, mehrere Unternehmensarchive aus den verschiedensten Branchen zu retten. Darunter sind auch einschlägige Akten von Unternehmen, die für die Mitglieder des PAK interessant sein können. In diesen Unterlagen befinden sich viele Fotos und technische Zeichnungen. Da viele Sammler ihre Materialien an das Archiv übermittelt haben, sind viele Dokumente noch nicht erschlossen. Mit großen Engagement wird das nachgeholt. Für den PAK besonders interessant und daher zu berichten, ist die Gründung des „Arbeitskreises Karosserie- und Fahrzeugbau“. Ziel ist es, die Informationen dazu zu bündeln und einheitliche Standards zum Umgang mit den Materialien zu entwickeln.

Dr. Gundula Tutt dankt für den Einsatz und die Bedeutung für die Bewahrung von Wissen. Sie fragt nach den Möglichkeiten des Zugangs zu dem Archivmaterial, weil ihr eine frühere Anfrage auf Zugang zum Archivmaterial abschlägig beschieden wurde. Jutta Hanitsch ist über die Ablehnung überrascht, denn ausdrückliches Ziel ist es, bei begründeten Interesse den Zugang für Jeden zu ermöglichen. Daher ist der Zugang auch nicht mit Kosten verbunden, sondern lediglich Kopien werden zu einem geringen Selbstkostenpreis in Rechnung gestellt. Johannes Hübner bittet um Auskunft zu vergleichbaren Archiven in anderen Bundesländern. Jutta Hanitsch berichtet von einem jährlichen Treffen mit Vertretern von vergleichbaren Archiven aus anderen Bundesländern. Die Zusammenarbeit ist ausbaufähig.

Franz Graf zu Ortenburg fragt, ob Unterlagen aus andern Bundesländer mit Verweis auf mögliche Landesarchive zurückgewiesen werden und wie mit digitalen Dokumenten und virtuellen Daten umgegangen wird. Jutta Hanitsch führt aus, dass sie bei Materialien aus anderen Bundesländern gern Kontakt zu versierten Expertinnen und Experten in diesen Ländern herstellt. Die Sicherung digitaler Daten sowie deren Zugänglichkeit sind auf der Tagesordnung.

Daran anknüpfend verweist Stephan Joest auf die zunehmende und bereits wiederholt angesprochene Bedeutung der langfristigen Sicherung digitalen Archivmaterials. Jutta Hanitsch bekräftigt die Aussagen und verweist auf die Pilotarbeit der Landesarchivdirektion in Baden-Württemberg, die bereits Standards in diesem Bereich entwickelt hat. Daher befände sich das WABW in einer guten Situation.

Johannes Hübner berichtet als Leiter des Archivverbandes innerhalb der FIA von weltweiten Problemen in diesem Bereich. Größte Probleme sind dabei regelmäßig die verfügbaren Räume sowie die icherung der Finanzierung. Carsten Müller regt an, dass Thema Sicherung von Materialien und Archiven auf die Tagesordnung der übernächsten PAK-Sitzung im Herbst 2020 zu setzen.

Carsten Müller dankt allen Anwesenden für die Beteiligung und schließt die Sitzung.

Die nächste Sitzung des Parlamentskreises findet statt im März 2020.

Auszeichnung von Auto Bild Klassik: Citroën 2CV zum „Klassiker des Jahres“ gekürt

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Okt 302019
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland:

Am 29. Oktober 2019 hat Auto Bild Klassik im Stuttgarter Porsche Museum die beliebtesten Oldtimer mit dem „Goldenen Klassiker 2019“ ausgezeichnet. Die Leser des Fachmagazins wählten den Citroën 2CV zum „Klassiker des Jahres“ im Bereich „Kleinwagen und Kompakte“.

Zum neunten Mal hatte Auto Bild Klassik, das Fachmagazin für Oldtimer und Youngtimer, den „Goldenen Klassiker“ ausgelobt. Insgesamt 100 Fahrzeuge waren bei der renommierten Leserwahl in den Kategorien „Klassiker des Jahres“, „Klassiker der Zukunft“, „Innovation des Jahres“, „Fund des Jahres“, „Restaurierung des Jahres“ und „Person des Jahres“ an den Start gegangen.

In der Kategorie „Klassiker des Jahres“ konnte sich der Citroën 2CV durchsetzen. Bei seiner Weltpremiere 1948 auf dem Pariser Automobilsalon versetzte das Modell die Welt unter anderem mit seinem außergewöhnlichen Design, seiner Vielseitigkeit, pfiffigen Technologien sowie einer extremen Wirtschaftlichkeit in Erstaunen. Schnell eroberte „die Ente“ den Automobilmarkt und wurde zu einem Symbol der Freiheit.

„Im Citroën Jubiläumsjahr − die Marke feiert 2019 ihren 100. Geburtstag − freuen wir uns ganz besonders über diese Auszeichnung“, so Grégory Fiorio, Direktor Marketing Citroën Deutschland. „Auch 70 Jahre nach seiner Markteinführung ist die Faszination für den Citroën 2CV ungebrochen. Wie kein anderes Modell steht es bis heute für Freiheit, französischen Charme, Nonkonformismus und Abenteuer. Dass die ‚Ente‘ längst zum Kultobjekt avanciert ist, zeigt dieses Leservotum einmal mehr.“

100 Jahre Citroën: Origineller Kleintransporter Acadiane

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Okt 282019
 

Die Pressemitteilung der Citroën Deutschland GmbH:

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Marke Citroën steht auch im Oktober ein besonderes historisches Modell im Fokus. Nachdem in dieser einzigartigen Reihe bereits an den 2CV erinnert wurde, ist auch der Kleintransporter Acadiane als Nachfolgemodell des 2CV Kastenwagen eine Betrachtung wert: Auf Basis der Dyane ersetzte er ab 1978 die Nutzfahrzeugversion der „Ente“. Eine Besonderheit: Die Acadiane konnte eine Europalette im Laderaum unterbringen.

Das Ende einer Ära: Acadiane als letzte Weiterentwicklung des 2CV Kastenwagen

Der 2CV Kastenwagen und seine verschiedenen Versionen wurden ab Februar 1951 kontinuierlich weiterentwickelt. Die letzte und fortgeschrittenste Variante kam im März 1978 als Acadiane auf den Markt, die den AK 400 mit einem Dyane-Vorderteil und einem AK 400-Kastenaufbau ersetzte. Als origineller Kleintransporter mit zwei Sitzplätzen wurde die Acadiane bis 1987 253.393 Mal produziert und war ein echter Erfolg für die Marke.

Motorisierungen

Der Zweizylinder-Boxer-Motor der Acadiane war von Beginn an mit 602 cm3 Hubraum und 31 DIN-PS (23 kW) bei 5.750 U/min ausgestattet. Das Fahrwerk war dem des 2CV sehr ähnlich: Alle Räder waren an parallelen Schwingen mit liegenden Schraubenfedern aufgehängt. An der Vorderachse verfügte das Modell über Scheibenbremsen. Dank der (im Vergleich zum 2CV AK/AKS) aerodynamischeren Form und einem Leergewicht von 685 Kilogramm stieg die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 102 km/h.

Charakteristika

Im Vergleich zur Dyane hatte die Acadiane einen längeren Radstand, ein höheres, feststehendes Dach über den Vordersitzen und einen kastenförmigen Laderaum, der per Flügeltüren zu öffnen war. Im Kastenaufbau konnte so eine Europalette verstaut werden – die zulässige Zuladung betrug 435 Kilogramm. Dank dieser Eigenschaften war das Modell in Frankreich häufig in Post- und kleinen Gewerbebetrieben zu finden.

Als Zubehör wurde eine Werkzeugtasche, eine Anlass- und Wagenheberkurbel sowie ein hölzerner Unterlegkeil mitgeliefert. Gelegentlich war die Acadiane auch als puristisches Wohnmobil („Reiseente“) in Verwendung. Weitere Auf- und Ausbauformen, darunter ein in Belgien gefertigter Viersitzer, sind bis heute bei Oldtimerfans sehr beliebt. Kurz vor Produktionsende 1987 kam die Acadiane als erstes Citroën Modell in einer LPG-Version (Liquified Petroleum Gas = Autogas) auf den Markt.

Im Oktober 1984 wurde der Kleintransporter C15 vorgestellt, der das Ende der 2CV Kastenwagen Versionen einläutete. Im Juli 1987 lief die letzte Acadiane im spanischen Citroën Werk in Vigo vom Band, wo heute der Citroën Berlingo produziert wird.

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Susanne Beyreuther
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Neues Buch: “Citroën: Die ersten deutschen Jahre von 1919 bis 1969”

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Okt 022019
 

Der 1. Oktober 2019 ist der offizielle Erscheinungstermin des neuen Buches “Citroën: Die ersten deutschen Jahre von 1919 bis 1969” von Immo Mikloweit. Man kann das 196 Seiten starke Buch durchaus als außergewöhnlich bezeichnen. Denn es wird zu einem guten Teil gespeist von vielen Informationen ehemaliger Mitarbeiter des Kölner Citroënwerkes, mit denen der Kölner Autor in den letzten vier Jahrzehnten noch hatte persönlich sprechen können.

Als Köln kurz nach dem letzen Krieg in Schutt und Asche liegt, spielt ein kleiner Junge namens Immo Mikloweit oft in den Ruinen eines völlig zerstörten Industriebetriebes in Köln-Poll. Damals erzählen ihm ältere Jungen, dass in der unüberschaubaren Trümmerwüste früher einmal Citroëns produziert worden sein sollen. Später macht Mikloweit eine Ausbildung im KFZ-Bereich und fängt Anfang der Siebziger Jahre bei Citroën in Köln-Westhoven an. Es ist die Zeit des Citroën SM, der als damals schnellster Serienwagen der Welt von einem Maserati-Motor angetrieben wird und Spezialwissen erfordert. Genau dieses Wissen bringt er mit, denn in Köln gilt er als versierter Kenner italienischer Motorentechnik. Bis zur Einstellung der SM-Produktion 1975 arbeitet er als Leiter der Fahrzeugabnahme SM. Auch danach bleibt er – zwischenzeitlich und bis heute passionierter 2CV-Fahrer – dem Doppelwinkel treu und arbeitet bis vor einigen Jahren in vielen Abteilungen der deutschen Citroën-Importgesellschaft.

In den Achtzigern führt Mikloweit seine Suche nach Holunderbeeren zum Areal des einstigen Citroënwerkes in Köln-Poll. Dort wird er zufällig auf einen metallischen Gegenstand aufmerksam, der sich bei genauerer Betrachtung als Spezialwerkzeug für die Lenkung des legendären Traction Avant entpuppt. Ein echtes “Schlüsselerlebnis”, das sein Interesse für die Geschichte des Werkes endgültig weckt. Fortan sucht er nach allem, was mit der Geschichte von Citroën und dem Kölner Standort zu tun hat. Sein erstes Buch “Citroën Automobile” erscheint 1991. Dort ist erstmals von einem Kölner Citroënwerk zu lesen, das der Kölner so vor dem sicheren Vergessen rettet. Im Laufe der Zeit knüpft er viele Kontakte zu Zeitzeugen, die ihm noch aus der alten Poller Zeit berichten und ihn mit persönlichen Erinnerungsstücken, Fotografien oder alten Dokumenten versorgen. Während seine historischen Recherchen zunächst rein privat bleiben, stellt er sein Wissen immer öfter auch in den Dienst eines langsam wachsenden historischen Bewusstseins der Marke. Als Citroën 1999 erstmals ein 2CV-Vorserienmodell von 1939 auf der Techno Classica in Essen zeigt, ist Mikloweit natürlich zugegen. Seine persönliche Nähe zum Thema merkt man dem jetzt erscheinenden Buch Citroën: Die ersten deutschen Jahre 1919 bis 1969 durchgängig an, denn die 196 Seiten sind mit vielen zeitgenössischen Dokumenten und Fotografien versehen und auch etliche unbekannte oder in Vergessenheit geratene Begebenheiten rund um Citroën bringt das Buch ans Tageslicht. Mikloweit setzt Gründer André Citroën und seinen Kölner Mitarbeitern (und dem Poller Werk) ein würdiges Denkmal. Eine Fortsetzung des Buches zu den Jahren bis 2019 soll sich bereits in Arbeit befinden.

“Citroën: Die ersten deutschen Jahre von 1919 bis 1969” ist zum Preis von 39,90 EUR und unter der ISBN 978-3-9809082-9-0 im stationären Buchhandel oder auch bei den einschlägigen Buchshops wie robri.de oder garage2cv.de bezogen werden.

Signaturstunden in Düsseldorf: Am kommenden Wochenende (5. und 6. Oktober 2019) kann man sich anläßlich des Herbstfestes der Classic-Remise in Düsseldorf (Harffstrasse 110a, 40591 Düsseldorf) sein Exemplar von Immo Mikloweit signieren lassen. Natürlich beantwortet er dort auch gerne Fragen zum Buch.

100 Jahre Citroën: Ami 6 avancierte zum Bestseller

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Sep 302019
 

2019 feiert die Marke Citroën ihr 100-jähriges Jubiläum. Anhand ausgewählter historischer Modelle erinnert Citroën an zeitlose Klassiker, technische Innovationen und herausragende Erfolge der Unternehmensgeschichte. Im September steht der Ami 6 im Fokus, der 1961 der Öffentlichkeit präsentiert wurde und mit seinem auffälligen Design für großes Aufsehen sorgte. Die originellen Ideen von Designer Flaminio Bertoni überzeugten die Kunden, sodass der Citroën Ami 6 mit mehr als einer Million verkaufter Einheiten zum Verkaufsschlager avancierte.

Das Markenzeichen: Stark akzentuierte Linien und eine nach hinten geneigte Heckscheibe

Als Überraschung und echte Neuheit präsentierte Citroën der internationalen Fachpresse am 24. April 1961 auf dem Flugplatz von Villacoublay den Ami 6. Nur wenige Wochen später, am 9. Juni 1961, feierte die kleine Limousine ihre vielbeachtete Premiere im deutschen Händlernetz. Die Karosserie des Ami 6 mit den stark akzentuierten Linien und der nach hinten geneigten Heckscheibe sorgte für großes Aufsehen. Dabei hatte Designer Flaminio Bertoni die Vorgabe, ein Fahrzeug mit einem großen Kofferraum, einer optimalen Raumnutzung und Komfort für alle Passagiere zu entwickeln – und das, ohne ein Kombi und nicht länger als vier Meter zu sein − perfekt umgesetzt.

Bereits im September 1961 wurde der Citroën Ami 6 um ein hinteres Schiebefenster und einen von außen zu öffnenden Kofferraumdeckel ergänzt. Die neu konstruierten rechteckigen Scheinwerfer sorgten für eine um 26 Prozent höhere Lichtausbeute als die konventionellen runden Scheinwerfer.

Motorisierungen

Während der Innenraum des Citroën Ami 6 stark an das Interieur der DS erinnerte, war die Technik vom Citroën 2CV abgeleitet – so basierte unter anderem der luftgekühlte Zweizylinder-Boxermotor auf der Motorisierung der legendären „Ente“ und wurde für den Citroën Ami 6 auf 602 cm3 mit 19,5 DIN-PS (14 kW) bei 4.500 U/min vergrößert. Die Spitzengeschwindigkeit betrug 105 km/h, der durchschnittliche Verbrauch lag bei 6 l/100 km.

Im September 1963 erweiterte Citroën das Motorenangebot für den Ami 6 um ein stärkeres Triebwerk mit 24,5 PS (18 kW). Eine nochmals stärkere Motorisierung mit 32 PS (23,5 kW) folgte 1968.

Citroën Ami 6 Break – als Pkw- und als Nutzfahrzeug-Variante

Nach der viertürigen Limousine präsentierte Citroën 1964 auf dem Pariser Automobilsalon die Kombivariante, den Citroën Ami 6 Break. Abgeleitet von der Limousine verfügte dieser über dieselbe Technik, bot jedoch mehr Einsatzmöglichkeiten. Zwei Ausstattungen – Tourisme und Confort mit vier oder fünf Plätzen – und eine Nutzfahrzeugversion standen zur Wahl.

Mehr als eine Million produzierte Fahrzeuge

Nachdem die ersten 600 Ami 6 noch in den Panhard-Werken gebaut worden waren, konnte die Produktion im neuen Citroën Werk in Rennes-la-Janais (Bretagne) starten. Bis zum Ende der Produktion 1969 wurde der Ami 6 dort über eine Million Mal hergestellt und avancierte 1966 mit 162.366 Zulassungen zum meistverkauften Fahrzeug in Frankreich. In Deutschland wurden über 10.000 Fahrzeuge zugelassen, ehe der Citroën Ami 6 im März 1969 vom optisch konventionelleren Ami 8 abgelöst wurde.

Der Name

Der Ami 6 verdankt seinen Namen dem Wunsch der Marke Citroën, mehr Frauen und Städterinnen als Kunden zu gewinnen. Das französische „Ami six“ (die 6 steht auch für den Hubraum) wurde daher bewusst als Wortspiel zum englischen „a Missis“ gewählt. Begleitet wurde die Markteinführung in Frankreich zudem von Werbeplakaten, die auf eine weibliche Zielgruppe ausgelegt waren – so beispielsweise das Plakat „Für Sie Madame“, das den Ami 6 mit der Quadriga am Schlossparksee zeigt.

Das im März dieses Jahres auf dem Genfer Automobilsalon präsentierte Ami One Concept greift den Namen „Ami“ wieder auf und verkörpert die Vision der Marke Citroën von urbaner Mobilität. Die rein elektrisch angetriebene Mobilitätslösung ist ganz auf die Kundenbedürfnisse und die zukünftigen Herausforderungen in den Städten zugeschnitten. Das Ami One Concept wurde als emissionsfreie Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Zweirädern oder Scootern entwickelt und bietet neben einem kompakten, symmetrischen Design Platz für zwei Personen. Es kann − je nach Gesetzgebung des jeweiligen Landes – von jedem, der mindestens 16 Jahre alt ist, gesteuert werden; der Zugang zu den verschiedensten Carsharing- oder Mietangeboten erfolgt per App.

In Deutschland sind Sammler und Liebhaber des Ami 6 vorrangig im Ami Register www.ami6.de, im Citroën Veteranen Club von Deutschland e.V. (www.cvc-club.de) und im André Citroën Club (www.andre-citroen-club.de) organisiert.

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Susanne Beyreuther
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Neues Buch: “Citroën. 100 Jahre Automobilgeschichte”

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Sep 292019
 

Am 30.September erscheint im Heel-Verlag, Königswinter, das Buch “Citroën. 100 Jahre Automobilgeschichte” von Serge Bellu, Olivier de Serres und Sylvain Reisser. Ein dickes Buch: über 400 Seiten. Von Thomas Albrecht übersetzt: Als langjähriger Pressesprecher von Citroën wollte er “schon immer endlich mal ein umfassendes Werk auf Deutsch zu sehen“, wie er schrieb, “das wirklich alle Aspekte der Markengeschichte behandelt.

Thomas Albrecht schreibt weiter: “…Die Autoren sind renommierte Spezialisten, die ihr Werk zum 100. Geburtstag der Marke im Verlag ETAI vorlegten. Ihr Zugang zum Thema verrät, dass es auch in der Autogeschichte Unterschiede in den Perspektiven beiderseits des Rheins gibt, und dass es sich lohnt, gelegentlich die Blickrichtung des Nachbarlandes einzunehmen.

Weil ich beide Blickrichtungen bei der Arbeit fast zwanzig Jahre lang abwechselnd einnehmen musste, und das Buch zum Übersetzen vermutlich gründlicher gelesen habe als irgendeiner der drei Autoren, habe ich natürlich auch ein paar Anmerkungen aus meiner Sicht dazu zu machen. Dazu hat mich der DS Stammtisch Bergisches Land auf sein nächstes Treffen eingeladen, und zwar am 12.10.19 ab ca. 15 Uhr in 51789 Lindlar-Hartegasse, Sülztalstraße 45 beim Musikalischen Wirt Tix (https://www.hotel-tix.de/index.php/restaurant). Ich referiere die wesentlichen Inhalte, hebe hervor, was ich besonders wichtig oder enthüllend fand, und diskutiere darüber mit den Anwesenden.

Citroën-Fans sind meistens unkomplizierte und aufgeschlossene Menschen, und so hat der Stammtisch nichts dagegen, wenn auch andere Interessenten sich dazugesellen. Deshalb darf ich auch hier für die Veranstaltung werben! Wer also Interesse an Autogeschichte im Allgemeinen und an Citroën im Besonderen hat, ist willkommen…

Das Buch ist unter anderem in Deutschland über die Citroën-Spezialisten www.robri.de und www.garage2cv.de erhältlich.

Neues Buch: Die Geschichte von Citroën in Amerika

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Sep 232019
 

(English below)

Unser amerikanischer ACI-Delegierter Richard Bonfond, den einige vielleicht beim Jubiläumstreffen im französischen La Ferte Vidame Mitte Juli getroffen haben, hat nun ein Buch herausgebracht.

Der Autor Richard Bonfond wurde quasi im Citroën geboren. Sein Vater Albert Bonfond besaß eine Kfz-Werkstatt in Belgien, die an vielen Marken arbeitete, sich aber schließlich in Richtung Citroën bewegte: nachdem er 1956 in die Vereinigten Staaten gezogen war, ging er zur Citroën Cars Corporation. Von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter war Richard ständig von der Marke umgeben und trat schließlich in die Fußstapfen seines Vaters, der für Citroën sowohl in den USA als auch in Europa arbeitete.

Jahrzehnte später ist Richard nun im Ruhestand und hat seinen lebenslangen Schatz an Citroën-Erinnerungen, Dokumenten und Fotos über seine Erfahrungen mit Citroën zusammengetragen. Dieses Buch handelt nicht nur von der Geschichte der Marke, sondern auch von einer persönlichen Retrospektive der Erfahrungen von Citroëns Kindheit bis zu ihrem endgültigen Untergang in den Vereinigten Staaten.

Schöne Geschichten aus Nordamerika! Und vielleicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk… 😉

Das Buch kann in den einschlägigen Buchshops wie robri.de, garage2cv.de oder international auch bei citrovisie.nl bezogen werden.

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New Book: “What A Ride – Growing Up With Citroën in North America” by Richard Bonfond

Author Richard Bonfond (and Delegate of the Amicale Citroën Internationale (ACI) in USA) was virtually born into Citroën. His father Albert Bonfond, owned an automobile repair shop in Belgium working on many marques but eventually gravitated towards Citroën, after moving to the United States in 1956 he went to work for Citroën Cars Corporation. From childhood to adulthood Richard was constantly surrounded by the marque and eventually ended up following in his father’s footsteps working for Citroën both in the United States and in Europe.

Decades later, Richard is now retired and has brought together his lifelong treasure-trove of Citroën memories, documents, and photos about his experiences with Citroën. This book is not just about the history of the marque but also a personal retrospective of experiences from Citroën’s infancy to its eventual demise in the United States.

Well worth a read – and a nice christmas gift…

The book can be obtained at citrovisie.nl and other bookshops.