Stephan Joest - Amicale Citroën & DS

Sonder-Ausstellung „André Citroën“ in Laupheim ab 14. Oktober 2010

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Okt 122010
 

Können Autos lebendig werden? André Citroën, Gründer der Firma Citroën, hat das erreicht: durch „die Ente“ oder „die Göttin“, technisch 2CV und DS. So wurde aus seinem Nachnamen eine Marke, ja ein Mythos der Moderne.

Die bunte Ausstellung im Schloss Großlaupheim erzählt, wie Citroën ab 1919 den „Typ A“ als erster Europäer am Fließband produziert, als Erster serienmäßig mit Frontantrieb baut und die Autofirma zur innovativsten Marke des 20. Jahrhunderts macht. Hatten seine jüdischen Vorfahren noch von Amsterdam aus mit Limonen – daher sein Nachname – gehandelt, so entschied er sich früh für die technische Laufbahn. Von Beginn an wollte er erschwingliche und praktische Autos produzieren – etwa mit dünnerem aber gleichwohl stabilem Wellblech oder mit dem Ergebnis, dass es von jedem Modell auch eine Nutzfahrzeug-Variante gab.

Citroën war in vielerlei Hinsicht ein Genie. Früh erkannte er den Wert der Werbung und Markenbildung und machte aus dem Doppelwinkel des Zahnrades das Citroën-Logo. Zugleich führt er das 13. Monatsgehalt ein und stellt seinen Mitarbeitern Kinderkrippen zur Verfügung. Doch auch nach seinem Tod 1935 bleibt Citroën die Verkörperung der Avantgarde: Es folgen „die Ente“ als der französische Volkswagen und 1955 „la Déesse“, die wohl größte Sensation der kreativen Automobilgeschichte. Bis heute beschwört Citroën die Hydraulik und verlässt immer wieder die Bodenhaftung des Konventionellen.

Ausstellungseröffnung: 14. Oktober 2010, 19 Uhr, geöffnet bis Sonntag, 09. Januar 2011.

interessante Termine im Programm, u.a.:

20. Oktober 2010
„Der Erfinder”, CH/D 1980. Ein Film von Kurt Gloor mit Bruno Ganz u. a., Carl Laemmle-Kino

Ganz im Sinne André Citroëns erfindet Jakob Nüssli im Zürcher Oberland 1916 einen Wagen, der nicht im Dreck versinkt – doch der Erste Weltkrieg ist schon ausgebrochen…

weitere Termine für Führungen, Familien-Sonntag etc. im Flyer hier zum Download bzw auf der Homepage des Museums unter „Veranstaltungen“.

Die Adresse:

Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Schloss Großlaupheim
Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15
D-88471 Laupheim
Telefon +49-7392-96800-0

email: museum@laupheim.de
www.museum-laupheim.de

Öffnungszeiten:
Samstag, Sonntag, Feiertag 13.00 – 17.00 Uhr
Führungen und Gruppen nach Voranmeldung
auch außerhalb der Öffnungszeiten

Die „Tour De France“ zum Ami6-Jubiläum 2011: jetzt anmelden!

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Okt 112010
 

Von Didier Vilaire, Präsident des französischen „Ami Club de France“, hat uns folgende email mit der Bitte um Weiterleitung erreicht. In Erinnerung an die historisch bemerkenswerte „Tour de France“, einer Frankreich-Rundfahrt mit Citroen Ami im Jahr 1966, organisiert der Club eine „Revival-Tour“.

Um frühzeitige Anmeldung (und natürlich Veröffentlichung bei den Clubs in der Clubzeitung und -Internetforen) wird gebeten!

Wer die originale Veranstaltung vor einigen Jahrzehnten nicht kennt: Die „Garage 2CV“ hat dazu einen schönen Artikel geschrieben

Viel Spass!

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Hello,

The AMICLUB DE FRANCE organize next year a Tour de France.

It is on Friday, 8 July 2011, on the morning that will come Ami 6, Ami 8 and Ami Super plant Citroën de Rennes-la-Janais to leave early in the afternoon for a trip of 2.800 km will be travelled in 14 steps and 15 days to celebrate 50 years of Citroën Ami 6.

Each step will be 150 to 200 kilometers. In the morning, as the afternoon, a stop is scheduled midway before lunch and the arrival in the cities of stop. During these stops the visits are planned.

You can already download the France Amiclub site registration to the newsletter or request that reach you by post. Those who will be by 15 December 2010 will benefit from a preferential tariff of 30 EUR against 35 EUR 35 after this date. The deadline for registration is February 28, 2011.

This walk through the regions of France will gather time just a few steps or the whole route enthusiasts friend only French, but German, Belgian, Dutch and English. This France round ends on 22 July 2011 at le mans to celebrate 50 years of the Ami 6 in the South of the Sarthe 23 & 24 July 2011 with numerous animations and surprises. These celebrations program will be unveiled early January!

Information and enrollment:

Amiclub de France · 36 rue Fleury · 72000 Le Mans · France
Tel. +33-6-77.97.15.94 – email: tdf2011@amiclubdefrance.net
www.amiclubdefrance.net

Okt 052010
 

DS 1955 Paris Motor Show

Wie über den ACI-D-Twitter-Channel angekündigt, war am 2. Oktober 2010 das bald anstehende Jubiläum des Citroën DS das Thema der Retrospektiv-Reihe „So war’s“ des WDR Fernsehens.

Am heutigen 5. Oktober jährt sich zum 55. Mal die Präsentation der „Göttin“, Grund genug, in der „Aktuellen Stunde“ einen besonderen Beitrag im Regionalprogramm zu zeigen.

Der WDR-Dreh fand am ziemlich trübsten Tag des ganzen Septembers statt, die Wolken hingen tief. Ein fein nieselnder Sprühregen überzog das Land, und der novembrige Nebel wollte sich kaum lichten. Doch keiner liess sich davon beeindrucken: die gute Laune beim WDR-Team und natürlich der Anblick und die Fahrt mit den beiden schwarzen Protagonisten, einer originalen, in Deutschland verkauften und damit besonders raren 1958 ID 19 und der französischen 1970 DS 20 „Prefecture“ ließ nicht lange auf sich warten.

Der Düsseldorfer Süden bot neben dem „Mekka“ der Werkstatt von Dirk Sassen (www.ds-sassen.de) natürlich noch die Rheinnähe und die Auenufer der Urdenbacher Kämpe, und damit einen schönen optischen Hintergrund, die Fahrzeuge in Szene zu setzen. Zum Teil fand der Dreh auch in Neuss statt und rundete damit ein schönes Bild ab, garniert mit Schnipseln aus historischen Film-Archiven. Wir haben es genossen – und hoffentlich die Zuschauer im WDR ebenfalls!

Hier das Transkript der Sendung – (C) beim WDR Landesstudio Düsseldorf:

WDR-Retrospektive: So war's

„…Im Pariser Autosalon wird 1955 der Citroën DS vorgestellt, für Autofans gilt die Schau als Geburtsstunde einer Göttin. Das Fahrzeug ist eine Revolution in Form, technischem Anspruch und Fahrkomfort. In der DS schweben Staatsoberhäupter, Fantomas und Bandscheibengeschädigte. Sie gewinnt sogar die Rallye Monte Carlo.

Für Citroën-Papst Dirk Sassen gibt es kein anderes Auto. Er hat sich und seine Werkstatt in den Dienst der Göttin gestellt. Manches Exemplar, das seinen Hof verlässt, ist dann auch besser als werksneu.

Sie ist elegant, sie ist futuristisch, sie ist geschmeidig. Kein anderes französisches Auto verkörpert damals diese Eigenschaften stärker als die DS von Citroën. Die letzte DS wird 1975 produziert. Doch in einem Düsseldorfer Hinterhof lebt sie weiter. Dort betreibt Dirk Sassen eine Werkstatt die sich ausschließlich mit diesem Auto beschäftigt. „Das Auto war eine absolute Sensation“, erzählt der Düsseldorfer DS-Liebhaber. „Wenn man sich anschaut, was damals sonst noch so auf den Straßen herumfuhr … und dann dieses Fahrzeug: Hydropneumatisch gefedert und halbautomatisch zu schalten. Die Leute haben einen Technikschock bekommen, die wussten gar nicht, was sie gekauft haben. Das war 1955 noch gar nicht möglich, das kam erst nach und nach.“

12.000 Bestellungen allein am ersten Tag

Bei ihrer Premiere auf dem Pariser Automobilsalon 1955 ist der Erfolg einzigartig. 12.000 Bestellungen – allein am ersten Tag – für ein Auto, von dem vorher nur wenige Geheimnisse bekannt waren. Von dem aber viele ahnten: Da kommt etwas ganz Besonderes.

Ein Auto zum Repräsentieren – wie der von Stephan Joest. Sein DS war früher einmal Bürgermeisterwagen in der französischen Provinz, wo er ihn vor 14 Jahren selber abgeholt hat. „Ich fühle mich wie auf einer ständigen Urlaubsreise. Ab und an stelle ich das Radio an und höre RTL France – und dann fahre ich im Geiste schon bald durch die französischen Landschaften.“ Ein Wagen zum träumen. Da wird das verregnete Rheinland beinahe zur Französischen Riviera, findet Stephan Joest. „Ich genieße das Leben. Mit diesem Auto wird der Alltag in wenigen Momenten deutlich entspannter.“

Automobil der Zukunft

DS 1962 Paris Salon d'Automobile: La Fusée

Damals war das Auto eine Revolution. Das Design erinnerte an ein Raumschiff. Das ganze Auto scheint geradewegs vom Himmel gefallen zu sein. Mit der DS ist der Automobilbau in der Zukunft angekommen.

Trotz aller Avantgarde sollte die DS vor allem eines sein, erklärt Dirk Sassen. „Eine Limousine, mit der komfortabel die ganze Familie transportiert werden kann, mit einer sehr guten Aerodynamik für die französischen und europäischen Straßen, mit einem Fahrkomfort, der immer noch seine Stärken aufweist.“

Kapriziöse Technik

Allerdings nur, wenn der Wagen gut läuft. Wenn die oft kapriziöse Technik der DS Zicken macht, hilft nur die Spezialwerkstatt. So ist Dirk Sassens größter Schatz auch sein Ersatzteillager. Nur so kann er die alten Schätzchen auch kurzfristig reparieren oder sogar wie neu restaurieren, sagt er. „Dieses Fahrzeug ist gerade aus Frankreich gekommen. In Frankreich war es wohl nicht möglich, die originalen Rückleuchten zu bekommen. Die haben wir nachgefertigt. Das heißt, die sind nagelneu. Und so werden wir sie originalgetreu restaurieren.“

Verwitterte Originalpatina – die Liebe des Sammlers

Ob neu oder alt – es gibt zwei Herzen in der Brust von Dirk Sassen. Privat überwiegt die Liebe des Sammlers, dem die Geschichte der alten DS am Herzen liegt. „Das ist das konträre: Einerseits liebe ich die verwitterte Originalpatina. Auf der andern Seite steht ein Wagen, der einem Neuwagen in keinster Weise nachsteht. Ein DS für die nächsten Jahrzehnte – das ist das Ziel. Ich wollte mein Leben lang DS fahren und das kann ich nur verwirklichen, wenn man ein Fahrzeug erhält.“

So bleibt die DS auch heute, 55 Jahre nach ihre Einführung, immer noch das, was sie immer schon war: Ein Auto gebaut für die Zukunft…“

Die 5-minütige Reportage ist aktuell bei YouTube zu finden:

zwei weitere Teile einer Rückblende des WDR aus dem Jahr 1990 gibt es hier:

Teil 1:

Teil 2:

Update: es gibt beim WDR auch im „Zeitzeichen“ und „Stichtag“ zum Jubiläum eine Reportage – Text und Podcast: hier clicken!

Viel Spass!

4.-18. Oktober 2010: Citroën-Prospekte im „LVR-RömerMuseum“ Xanten

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Okt 012010
 

Publikation Citroën DS 1960

Im „LVR-RömerMuseum“ in Xanten am Niederrhein sind von 4. bis zum 18. Oktober Citroën-Prospekte und -Modellautos aus der Sammlung von René de Boer zu sehen.

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Schatzhäuser“ stellen private Sammler im Zweiwochentakt ihre Sammlung vor. Der gebürtige Niederländer René de Boer, wohnhaft in Kevelaer, präsentiert eine kleine Auswahl aus seiner Sammlung von Autoprospekten der französischen Marke Citroën, die gut 2.500 Original-Verkaufsbroschüren aus aller Welt von 1919 bis heute umfasst.

Rene de Boer (Foto: Raymond de Haan)

Der 37-jährige Journalist und Kommunikationsberater sammelt seit seinem dritten Jahr Citroën-Broschüren. „Citroën ist eine Marke, die sich durch technische Innovationen und attraktives Design auszeichnet“, sagt er. „Der Firmengründer André Citroën machte schon bald durch schön gestaltete Kataloge Werbung für seine Produkte. So dokumentieren die Prospekte nicht nur den Fortschritt der technischen Entwicklung und den Werdegang der Marke, sondern sind auch grafisch höchst interessant.“

Vom allerersten Citroën-Faltblatt aus dem Gründungsjahr 1919 über schöne Art-Déco-Dokumente aus den 1920er und 1930er Jahren, Broschüren für die bekannten Modellen Traction Avant, 2CV („Ente“) und DS bis hin zu Prospekten der aktuellen Citroën-Fahrzeuge C1 bis C8 wird im Untergeschoss des „LVR-RömerMuseum Xanten“ in den ersten zwei Oktoberwochen eine Auswahl gezeigt. Damit die Ausstellungsvitrine nicht nur mit flachen Drucksachen gefüllt ist, rundet eine Auswahl von den entsprechenden Citroën-Modellautos im Sammlermaßstab 1:43 die Präsentation ab.

Xanten Römer Museum, Foto: Axel Thünker DGPh

Das „LVR-RömerMuseum“ befindet sich im Archäologischen Park Xanten und ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Ausführliche Informationen befinden sich auf der Website www.apx.lvr.de

2011: Citroën Ami gesucht für 50-Jahre Jubiläums-Ausstellung in Speyer

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Sep 262010
 

Citroen Ami - 50 Jahre Jubiläum 1961-2011

Hallo Fans und Freunde des Citroën Ami,

das Jahr 2011 wirft schon heute seine Schatten voraus. Und das natürlich im Zusammenhang mit dem runden Jubiläum „La Ligne en Z – 50 Jahre Citroën Ami“, dem wir nicht nur zur Technoclassica 2011 eine eigene Präsentation widmen wollen, sondern für den Sommer des kommenden Jahres 2011 eine eigene

„Sonderausstellung 50 Jahre Citroën Ami im Technik-Museum Speyer“

vorbereiten. Noch sind die Pläne hierzu in einer frühen Vorstufe, aber natürlich sind Präsentationen von Citroën Ami6, dem Ami 8, Ami Super, M35 – sei es als Limousine oder Break, Service etc. zentraler Bestandteil einer solchen Ausstellung.

Hierzu suchen wir sowohl für die Technoclassica (ca. April 2011) als auch die Speyer-Ausstellung schöne, präsentierbare Amis (und Derivate), die entweder für die gesamte Zeit der Ausstellung (1 Woche vor Pfingsten bis ca. Ende Oktober) oder auch für einen begrenzten Zeitraum in der Saison zur Verfügung gestellt werden können.

Auch interessante Details, z.B. Schnittmotor, -Getriebe etc. wären für die vielen Ausstellungsbesucher sicherlich ein Highlight.

Technik-Museum Speyer

Pro Jahr werden rund 700.000 Besucher im Technik-Museum Speyer erwartet. Neben den großen Highlights wie dem “Buran”, dem russischen Space Shuttle, der beghbaren Boeing 747, einer Antonov, U-Boot, etlichen Flugzeugen und vielen Technik-Highlights stellt die “Liller Halle” mit ihren vielen Oldtimern und Lokomotiven eine Hauptattraktion dar.

Wer das Museum über das Besucherzentrum betritt, stösst dann gleich auf unsere Sonderausstellung „50 Jahre Citroën Ami”, in der wir ca. 10 Fahrzeuge in einem ansprechend gestalteten Umfeld präsentieren wollen.

Wir würden uns freuen, wenn Dein/Ihr Ami dabei wäre!

Noch kurz zur “Sicherheit”: die Fahrzeuge werden hinter einer Absperrkette präsentiert und sind daher vor dem unmittelbaren Anfassen durch Besucher geschützt, sowie während der Dauer der Ausstellung über die Versicherung des Technik-Museums versichert. Weitere Details im Laufe der Projektvorbereitung nach Registrierung bzw. auf Anfrage.

Eine eigene email-Adresse ist eingerichtet: über 50.Jahre@ami6.de kann das Orga-Team erreicht werden.

Weitere Infos und Registrierung der Ausstellungs-Fahrzeuge auf der Jubiläums-Homepage

http://50jahre.ami6.de/

Vielen Dank vorab im Namen der Organisation!
///Stephan Joest
Orga-Team Technoclassica / Ami-Jubiläums-Ausstellung Speyer

PS: Wir bitten die deutschen Citroen-Clubs, diesen Aufruf in ihren Clubzeitschriften und Internet-Portalen zu publizieren – vielen Dank!

Vor 40 Jahren: Der Spiegel würdigt den Citroën GS

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Sep 212010
 

Wir blicken zurück – unter der Überschrift „So leise“ schrieb der Spiegel vor 40 Jahren eine lesenswerte Rezension zum Citroën GS, hier ein Auszug aus der Ausgabe Nr. 36 von 1970:

„…Französischen Auto-Ingenieuren ist nunmehr gelungen, was ihren Wolfsburger Kollegen bislang versagt geblieben war — sie konstruierten einen luftgekühlten Motor, der wenig Lärm macht. Der gehörschonende 54-PS-Antrieb aus Paris arbeitet in der neuesten Kreation aus dem Hause Citroën: dem fünfsitzigen Familienmodell „GS“.

Bereits vom Herbst dieses Jahres an soll der 7600 Mark teure Leisegänger dem stagnierenden Konzern aufhelfen. der trotz einer Finanzspritze von Fiat noch nicht wieder aus den roten Zahlen kam: Citroëns Anteil am französischen Automarkt sank von 29 Prozent vor fünf Jahren bis auf magere 18 Prozent im letzten Jahr…“

„…Der Schrumpfvorgang war selbstverschuldet: Zwischen den spartanischen 2 CV- und Ami 8-Modellen und den komfortablen Straßenflundern der ID- und DS-Klasse klaffte seit je eine Lücke: Citroën konnte Umsteigern kein Mittelklasse-Fahrzeug in der 1- bis 1,5-Liter-Klasse anbieten. Mit dem neuen GS (Hubraum: 1,015 Liter; Höchstgeschwindigkeit: 147 Stundenkilometer), der laut Werbetext die „Wirtschaftlichkeit des 2 CV sowie den Komfort der D-Modefle“ verbindet, hofft der Konzern nunmehr, den an Peugeot verlorenen zweiten Platz auf Frankreichs Automobil-Markt wiederzugewinnen…“

Der Gesamttext des Artikels findet sich auf Spiegel Online.

ACI-D News auch international

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Sep 162010
 
ACI Amicale Citroen Internationale
ACI Amicale Citroen Internationale

ACI Amicale Citroen Internationale

(english text below) Auf Anfrage von ACI-Kollegen aus dem Ausland werden mit sofortiger Wirkung die Nachrichten und Infos der deutschen ACI auch an das internationale Netzwerk weitergegeben.

Damit erhalten auch die benachbarten Staaten und unsere Ansprechpartner weltweit einen Einblick in die ACI-D-Aktivitäten.

Darüber hinaus hilft dies den Clubs, über das deutsche ACI-Netz auch Ansprechpartner und Infos weltweit zu verteilen, z.B. auf Veranstaltungen hinzuweisen, nach Ersatzteilen oder -Nachfertigungen zu suchen etc.

Wir bitten daher die Clubs bzw. laden diese ein, von dieser Methode der Info-Verteilung Gebrauch zu machen!

Euer ACI-D-Team.

—-

english:

Because we received some requests from the international ACI Delegate network to stay informed about activities ongoing in Germany, we now have included the international Delegate email distribution list into the German ACI news submissions.

This way, all Delegates worldwide get an idea about ongoing activities and club works within Germany.

Additionally, this can support the clubs in using the ACI networks for strengthening their club collaboration, be it to talk about attractive events or fairs, looking for spare parts or refabrication of those etc.

We also invite the international Delegates and clubs to use these means to communicate and spread news and insights about the club works world-wide from and towards Germany. Additionally, you can reach the German ACI Delegates by email, of course.

Best Regards,

The ACI Germany Team.

PS: Not every blog entry will be English spoken though… In case you need some translation support, you might want to use web based translation services such as eg. http://translate.google.com/

PPS: We hope that you like this info flow. In case this you’d like to unsubscribe from the list, please contact the German ACI Delegates directly. In case your ACI involvement ends (i.e. no Delegate any longer), you’d be automatically unsubscribed.

Sep 152010
 
Stephan Lützenkirchen
Stephan Lützenkirchen

Stephan Lützenkirchen

Wechsel in der Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH:

Zum 1. November 2010 wird Stephan Lützenkirchen (41) die Leitung der Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Citroën Deutschland GmbH übernehmen.

Lützenkirchen, seit 1992 bei der Marke Citroën in verschiedenen Positionen im Vertrieb tätig, war zuvor Leiter der Abteilung Vertrieb Firmen- und Nutzfahrzeuge und hat in dieser Funktion auch schon Erfahrungen mit der entsprechenden Fachpresse gesammelt.

Thomas Albrecht

Thomas Albrecht

Sein Vorgänger Thomas Albrecht (45), der seit Oktober 1997 die Direktion Presse und Öffentlichkeitsarbeit leitete und insgesamt 19 Jahre für Citroën tätig war, wird das Unternehmen nach der Einführung des neuen Citroën C4 und der gleichzeitigen Einarbeitung seines Nachfolgers im gegenseitigen Einvernehmen verlassen.

„In dreizehn Jahren als Pressesprecher habe ich gegeben, was ich zu geben hatte, und möchte mich jetzt neu orientieren“, sagt Albrecht. „Ich freue mich besonders, den Stab und die Leitung des eingespielten Teams an einen echten Citroën-Mann zu übergeben, der die Marke überzeugend und glaubwürdig vertreten kann.“

21.9.2010 Bochum: Lesung Bestatter-Krimi „Ein Bestatter und das Enten-Testament“

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Sep 092010
 

Am Dienstag, dem 21. September 2010, 20.00 Uhr wird der bekannte Buchautor und leidenschaftliche 2CV-Fahrer Reiner Sowa in in der Trauerhalle des Hauptfriedhofs Bochum, Immanuel-Kant-Str. 52, 44803 Bochum aus seinem 2CV- und Bestatter-Krimi „Ein Bestatter und das Enten-Testament“ lesen.

Wer es noch nicht kennt – zum Buch: „Reiner Sowa, Autor des allerersten Kriminalromans über den 2CV“, so berichtete das französische „2CV-Magazine“. In seinem neuen Roman verschlägt es den Bestatter Ulrich Schwartz in das Enten-Sammler-Mileau. Ein Zahnarzt wird tot in einer seiner Enten gefunden. Die Polizei spekuliert über einen Selbstmord. Ulrich Schwartz vermutet den Täter im Kreise der Enten-Fahrer. War es ein Mord aus Sammelwahn? Wozu ist ein Mensch fähig, wenn ihn die Sammelleidenschaft gepackt hat? Der Bestatter erfährt von einem Enten-Testament, kauft sich einen 2CV und sucht den Täter in der Oldtimer-Szene.

Laut Veranstalter (VHS Bochum, Westdeutsches Literaturbüro, Kulturregion Rhein-Ruhr) werden zu dieser Veranstaltung diverse Enten erwartet.

Der ACI möchte auf diese Veranstaltung ebenfalls aufmerksam machen und würde sich freuen, wenn sich viele Entenfahrer dort versammeln würden. So könnte vielleicht ein spontanes Rhein-Ruhr-Enten-Treffen gelingen.

Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße auch von Reiner M. Sowa

///S. Joest.
ACI Deutschland

Das Buch kann übrigens bei http://www.robri.de/ bzw. auf der Homepage des Autors http://www.sowa.de/ bezogen werden.

Sep 082010
 

Heute hat den deutschen ACI eine Mitteilung erreicht, die wir gern an die deutschen Citroen-Clubs und -Enthusiasten weiterleiten, mit der Bitte um Veröffentlichung auf den Club-Webseiten bzw. den -Zeitschriften, und natürlich mit der Bitte um finanzielle Unterstützung. Eine fünfstellige Summe ist dabei abhanden gekommen. Aber lest selbst, was Thomas Führkötter berichtet:


Das wichtigste Großereignis in der deutschen Entenszene, das Das DET im Taubertal in einer wirklich schönen Umgebung und auf einem nahezu idealen Gelände, hat leider ein nicht so schönes Ende des Deutschlandtreffens gefunden. Ich meine jetzt nicht, dass der Programmpunkt „Feuerwerk“ abgesagt werden musste, sondern ein weitaus unerfreulicheres Ereignis:

WIR SIND BEKLAUT WORDEN!!!

Eine marodierende Bande hat sich Einlass zum Treffengelände verschafft, indem sie den Zaun des Militärischen Bereichs des Flughafens durchtrennte und mittels KO-Gas einige Treffenteilnehmer ausraubten. Die Täter drangen in Autos und Zelte ein und suchten gezielt ausschließlich nach Bargeld. Handys, Digitalkameras oder Kreditkarten blieben liegen.

Leider hat es auch die Veranstalter erwischt: Ein Großteil der Treffeneinnahmen wurden ebenso geraubt!

Wenn ich hier schreibe, wir wurden beraubt, so trifft es natürlich in erster Linie die Taubertaler DET-Veranstalter, die aus der eigenen Tasche nun Lieferanten, Verleiher und den Platz bezahlen müssen.
Aber auch Ihr wurdet beklaut: Die Gemeinschaft der Treffenfahrer, die dafür gesorgt haben, dass der DET- Unterstützungstopf immer weiter anwachsen konnte!

Der CCRR unterstützte vom ersten DET in Kirkel an die Organisatoren mit einer Summe zur Vorfinanzierung der laufenden Kosten im Vorfeld des Treffens. Dieser (Geld-)Topf wurde bisher von allen DET-Veranstaltern zurückgezahlt und zum Teil erheblich aufgestockt! Nun sind sämtliche Früchte der Arbeit aller ehrenamtlichen Helfer zum Teufel!

Zur Soforthilfe haben wir ein Spendenkonto zu Gunsten des DET- Gedankens eingerichtet:

Hier die Bankverbindung:

Kto.Nr.: 969 154 506
BLZ:370 100 50
bei der Postbank Köln
Stichwort: Spendenkonto CCRR – DET-Topf

International:
IBAN: DE79370100500969154506
BIC: PB NKDEFF

Bis zum Redaktionsschluss konnten wir bereits einen Spendeneingang von über 1500,–€ verbuchen!

Darunter drei großzügige Spenden von Privatpersonen, aber auch eine wirklich gut gemeinte Aktion eines Ersatzteilehändlers, welcher für jeden gekauften Aktionsartikel 1€ auf das Spendenkonto überweist! Danke dafür!

Thomas Führkötter
1. Vorsitzender
Citroën-Club Rhein Ruhr e.V. – Dachverband deutscher 2CV-Freunde
http://www.ccrr-ev.de/

Nachtrag 10. September 2010: Wir haben sofort danach die internationale ACI um Unterstützung gebeten – schließlich ist es ja ein offizieller „Event Of The Year“, wenn auch national – und sind gespannt auf deren Mithilfe. Wir hoffen, dadurch das Netzwerk international nutzen zu können, sei es durch Info an die anderen Clubs, vielleicht sogar finanzielle Unterstützung durch Sponsoren. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Wer kennt André Citroën?

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Jul 142010
 

Die etwas provokativ-flapsige Frage des Monats hat einen durchaus ernsten Hintergrund:

Für eine deutsche Fernsehproduktion rund um den Gründer der Marke suchen wir Leute, die sich intensiv mit der Biografie (auch den private Seiten André Citroens) beschäftigt haben und hier mit Details, Anekdoten und jeder Menge sonstwie weitgehend unbekannten historischen Informationen beitragen könnten, die für ein TV-Feature attraktiv sein könnten.

Ferner suchen wir Menschen, die als Sammler, Künstler – oder was auch immer – an der Marke Citroen hängen und von dieser Seite her eine gute Geschichte mitbringen! Vielleicht findet sich ja noch die ein oder andere spannende Person…

Wir freuen uns über kurze Rückmeldung bis spätestens 30. Juli per mail an uns, das Feature soll im September aufgezeichnet werden.

Hier die Projekt-email-Adresse: andre.citroen.bio@amicale-citroen.de

Vielen Dank vorab!

Düsseldorfer Frankreichfest: 160 Oldtimer auf Deutschlands größter Franzosen-Rallye

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Jul 122010
 

An diesem Wochenende fand in Düsseldorf die 10. Ausgabe des Frankreichfests statt. Und eigentlich geht sie auf eine Wette zurück: die nunmehr 9. „Tour de Düsseldorf“ lockte wieder etliche Tausend begeisterte Fans der französischen Oldtimerszene in die Landeshauptstadt.

Die „3 Tage in Bleu, Blanc und Rouge“ standen ganz im Zeichen der Partnerstadt Toulouse und hatten ein kleines aber feines Programm in der Altstadt der Rheinmetropole aufgeboten: im Innenhof des Rathauses begeisterten Künstler die Besucher mit einem sorgfältig ausgewählten Musikprogramm von Jazz, Chansons, Suzette etc. – so u.a. das Corinne Chatel Trio, das sicherlich einigen ein Begriff sein dürfte. Mit Zauberei, Magie und Clowns für die Kleinen und einer Kinopremiere von „Micmacs À Tire-Larigot“ (Regie: Jean-Pierre Jeunet, bekannt durch „Delicatessen“ und „Die fabelhafte Welt der Amelie“) am Freitagabend war gute Stimmung für das heisseste Wochenende des Jahres vorprogammiert. Rund 50.000 Besucher waren übrigens eigens für diesen Event – pardon „Evenement“ – angereist, so die Schätzungen des Veranstalters.

Man hatte den Eindruck, die „Citroen-Strasse“ der Technoclassica sei wieder lebendig geworden: von Citroen AC4 über Traction 11CV und 15CV, Légère Normale und Familiale, die Déesse als Cabriolet, Break oder Limousine, ID, DS23, DSuper, 2CV AZ, AZAM, 2cv4, HY mit Planenaufbau, 2 Citroen SM und belgischem Ami6 Berline waren praktisch alle großen Modellvarianten vertreten. Als Besenwagen war ein DS Tissier vom „Meilenwerk“ am Burgplatz aufgestellt.

Drei Autos, die auf der diesjährigen Technoclassica ausgestellt waren, waren übrigens unter den Teilnehmern: der blaue SM vom Citroen SM Club e.V., die orangene Rallye-DS vom DS Club Deutschland e.V., sowie der 1966er 2CV AZAM „Skischule Piz Palü“, in Essen ausgestellt vom Citroen-Club Rhein-Ruhr e.V. – letzere haben in der Kategorie „ausgefallene Autos (Bizarre)“ die ersten beiden Plätze abgeräumt. Gratulation!

Zugelassen waren Fahrzeuge bis 1978 – und vom Veranstalter war die Teilnahme auf rund 150 Autos begrenzt worden, bedingt durch Auflagen der Stadt. Etliche Anmeldungen mussten daher leider schon im Vorfeld abgewiesen werden.

Als ältestes Fahrzeug war ein De Dion Bouton von 1914 aus Krefeld erschienen, eines von nur 3 jemals gebauten, 4-sitzigen Cabriolets, das trotz seiner nur 16 PS (bei rund 1.7L Hubraum) die gesamten rund 120km der 6-stündigen Rundtour durch die schwülheisse Düsseldorf-Neusser Region excellent und ohne Probleme überstanden hat – und nicht wie einige andere Pretiosen gleich wieder auf den Trailer gefahren wurde (so geschehen beim 1. Platz des Concours d’Elegance). Hier muss der Veranstalter ein wenig aufpassen, daß die Tour am Ende nicht zur Farce generiert, wenn zur Siegerehrung in den insgesamt 7 Kategorien nur noch die Hälfte der Fahrzeuge anwesend ist…!

Sicherlich hat die „Tour de Düsseldorf“ aber wieder wesentlich zur Imagepflege des „automobilhistorischen Kulturguts“ beigetragen. Das Image der stinkenden Altautos ist verschwunden: Viele Passanten an den Straßenrändern winkten den Teilnehmern zu, und wir entdeckten etliche Fotostative und Kameras mit großen Objektiven, mit denen die wartenden Enthusiasten die vorbeifahrenden Franzosen ablichteten. Die automobile Schnitzeljagd ging entlang malerischer und gottseidank baumbestückter Landstrassen – bei 35-38 Grad im Schatten und etlichen Grad mehr im Sonnenlicht war man dankbar um jede Abkühlung. Highlight neben dem Stop am malerischen Schloß Hülchrath und sehr guter Verpflegung war sicherlich auch die Fähre in Zons (ein schönes Bild, eine Rheinquerung nur mit französischen Oldtimern!) und der Stop an den diversen Haltepunkten und Sonderprüfungen, wo uns kühle Getränke halfen, die Gluthitze des Tages erheblich zu mildern. Das Abschlußfoto für jeden Teilnehmer entstand am Schloss Mickeln, dem Gästehaus der Uni Düsseldorf im Süden der Stadt, und wird die Tour in guter Erinnerung behalten.

Weitere Infos zur Veranstaltung auf deren Homepage: www.duesseldorfer-frankreich-fest.de

Fotos der Teilnehmer u.a. hier: Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) und hier: FotoCommunity.de und auf Kraftfahrzeuge.com.

Die Rheinische Post als Hauptsponsor hat leider nur einen Bericht, keine Fotos der Fahrzeuge: www.rp-online.de: „Die Côte d’Azur liegt am Rhein“

Dank an die Destination Düsseldorf (www.destination-duesseldorf.de) und das Team rund um Boris Neisser, die als Organisatoren wieder ein gelungenes Progamm in diesem Jahr aufgezogen haben. Wir hatten trotz nahezu unerträglicher Hitze viel Spass – und freuen uns aufs nächste Jahr!

Kleiner Tip zum Schluß: Wer noch nicht das Meilenwerk Düsseldorf (www.duesseldorf.meilenwerk.de) besucht hat, sollte sich in diesen Tagen dorthin auf den Weg machen – eine kleine Sonderausstellung im Obergeschoss vermittelt einen Eindruck davon, welch umfangreiche Zweiradproduktion und -Industrie sich im Düsseldorfer Raum in den letzten hundert Jahren etabliert hat!

Paris 25.-26. September 2010 : ein Andenken bewahren – vor 75 Jahren starb Andre Citroen

 Citroën  Kommentare deaktiviert für Paris 25.-26. September 2010 : ein Andenken bewahren – vor 75 Jahren starb Andre Citroen
Jul 032010
 

Seit Jahrzehnten kennt jedes Kind den Namen Citroen – nur die wenigsten jedoch wissen, daß in diesem Jahr am heutigen 3. Juli der 75. Todestag des Firmengründers und Marketing-Genies André Citroën (5. Februar 1878 – 3. Juli 1935) zu vermelden ist.

Aus diesem Anlass veranstaltet der französische „Automobile Club André Citroën“ im Herbst ein Gedenkwochenende in Paris – natürlich in dem Stadtteil, in dem über Jahrzehnte am berühmten „Quai de Javel“ die Produktionsstätten von Citroen beherbegt waren und das übrigens als „15ème Arrondissement“ in diesem Jahr auch sein 150-jähriges Stadtteil-Jubiläum feiert!

Das Programm startet am Samstag, 25. September 2010 mit dem Empfang der Citroen-Fahzeuge am Rathaus im 15. Arrondissement. Anschließend wird eine kleine Corsofahrt durch das Viertel sowie ein Concours d’Elegance mit ausgewählten Fahrzeugen im „Parc André Citroen“, dem ehemaligen Werksgelände und nunmehr Landschaftspark, stattfinden. Ein VIP-Abend wird dann den Tag beenden.

Am Sonntag, dem 26. September 2010 wird mit einer von Eskorten begleiteten Tour vom 15. Arrondissement zum Friedhof Montparnasse dem Gründer der Automobilmarke gedacht; am Grab von André Citroen wird ein Ehrenkranz niedergelegt. Anschließend wird ein Besuch des Conservatoire in Aulnay-Sous-Bois ermöglicht und das einzigartige Wochenende ausklingen lassen.

Weitere Details in den Teilnahmeformularen anbei; Achtung: der „VIP-Teil“ der Veranstaltung ist kostenpflichtig!

Weitere Infos auch auf der Website des französischen „Automobile Club André Citroën“ (www.club-a-citroen.fr) bzw. per email-Anfrage an den Club.

Hier die Details und Formulare – Achtung: Teilnahme begrenzt:

(PS: Das Datum im Flyer ist noch fälschlich auf 26.-27. aber ist natürlich 25.+26. September)

Alle Meilen Entchen: 2CV 1954 auf der Mille Miglia

 Amicale  Kommentare deaktiviert für Alle Meilen Entchen: 2CV 1954 auf der Mille Miglia
Jul 012010
 

Von unserem österreichischen ACI-Kollegen und Aktiven, Karl Prochazka, haben wir folgenden interessanten Bericht über die Teilnahme eines 12PS Citroen 2CV 1954 an der diesjährigen Mille Miglia erhalten, den wir Euch gerne zum Lesen mitgeben wollen – weitere Infos in der heute erschienenen Ausgabe der österreichischen AllesAuto (www.allesauto.at). Karl war stark an der Vorbereitung beteiligt und hat die technische Unterstützung des Teams auf der „Mille“ begleitet!


Mille Miglia: Citroen 2CV:„come back“ nach mehr als einem halben Jahrhundert

Nach 55 jähriger Absenz war heuer eines der legendärsten Automobile wieder am Start dieses berühmten Klassikers: ein Citroen 2CV.

Die Mille Miglia wurde von 1927 bis 1957 – ab 1953 sogar als Teil der Sportwagenweltmeisterschaft – auf einem Dreieckskurs in Norditalien veranstaltet.

Der Citroen 2CV war zwar ursprünglich als minimalistischer Kleinwagen konzipiert, eignete sich aber in weiterer Folge aufgrund seiner Standfestigkeit und Zuverlässigkeit auch für motorsportliche Einsätze.

Von den 1955 am Start stehenden 8 Citroen 2CV kamen immerhin 5 ins Ziel, der Schnellste, Gert Seibert, kreuzte nach 1.597 Kilometern und 18 Stunden, 24 Minuten und 33 Sekunden (Schnitt 86,8 km/h) die Ziellinie. Dass sich Stirling Moss und sein Mercedes 300 SLR zu diesem Zeitpunkt bereits seit über Achteinviertelstunden als Sieger feiern ließen (Schnittgeschwindigkeit 157,7) sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Seit 1977 findet jährlich die „Mille Miglia Storica“ statt – ausschließlich mit Fahrzeugen, die auch damals am Start standen. Inzwischen ist die „Mille Miglia Storica“ zur absolut führenden und begehrtesten Veranstaltung der Gleichmäßigkeitbewerbe geworden. Nur absolute Top-Piloten mit nachweisbaren Erfolgen bei selektiven, internationalen Veranstaltungen werden ausgewählt. So haben heuer von 1.440 Interessenten nur 375 ihren Namen auf der Startliste gefunden.

Erstmalig mit dabei waren Christian und Margot Baier mit ihrem originalgetreu restaurierten Citroen 2CV, Baujahr 1954, zweifellos eine der erfolgreichsten Paarungen der österreichischen Oldtimerrallye-Szene. Mit ihren Siegen und Top-Platzierungen bei der Ennstal Classic, der Planai Classic, Wien-Triest, der 1000 Minuten Classic und vielen anderen Historic-Rallyes haben sie sich für einen fixen Startplatz empfohlen.

Dass die Angelegenheit keine touristische Ausfahrt werden würde, war Baier/Baier von Anfang an klar. Diese Veranstaltung ist und bleibt das Maß aller Dinge im Gleichmäßigkeitssport und das bestätigte sich schon bei der technischen Abnahme. Mehr als zwei Stunden lang werden von den technischen Kommissaren alle Details des Fahrzeugs sorgfältig auf Authentizität geprüft und – wie auch bei den Veranstaltungen der 50er Jahre – plombiert. Erst danach ist der Weg frei für die Startaufstellung.

Wer schon einmal italienische Massen in Euphorie erlebt hat, kann sich vorstellen, in welcher Atmosphäre die Teilnehmer zur Startrampe begleitet werden. Tatsächlich los geht es dann für das für Citroen Wien startende Team um 20:33 und bis zum Eintreffen in Bologna um 01:30 müssen zahlreiche Präzisions-Sonderprüfungen absolviert werden.

Am nächsten morgen m 07:45 erfolgt der Re-Start und nach Imola geht es dann über den Taminillo Pass bei plus 2 Grad Celsius, 2 Meter hohen Schneewänden und einer Sichtweite von maximal 15 Meter, Richtung Rom – immer begleitet von selektiven Wertungsprüfungen.

Rom – ein einziges Staccato: begleitet von der örtlichen Polizei geht es durch die nächtlichen Straßen der Ewigen Stadt. Petersplatz. Engelsburg, Spanische Treppe, alles rast in einem Irrsinnstempo vorbei. Das Ziel: die Villa Borghese in der Sollzeit (gegen 01:30 Uhr) zu erreichen und somit die Etappe ohne Strafzeit zu beenden.

Wer an Gemütlichkeit denkt, der irrt gewaltig, denn 6 Stunden später wird das Rennen wieder aufgenommen. Die Stadtdurchfahrten von Florenz und Siena erfolgen im gewohnten Renntempo, und über die gefürchteten Pässe Futa und Raricosa – vorbei an gestrandeten Teilnehmern, die auf den Fahrzeugtransporter warten – zeigt das Ententier seine wahre Bergtauglichkeit. So wird am späten Nachmittag Maranello erreicht, wo es auf dem Werksgelände von Ferrari zu einer weiteren Sonderprüfung auf der Rennstrecke von Fiorano kommt. Die Bremspunkte von 100 Metern und 50 Metern vor den Kurven hat Enzo Ferrari für den 2CV nicht richtig eingeschätzt, denn viele Kurven gehen voll.

Nach diesem Ausflug in die automobile Gegenwart wird die Toskana nochmals durchfahren und über Parma geht es zur letzen Zeitkontrolle 20 Kilometer vor Brescia. Brescia selbst wird im Triumphzug genommen. Unmengen von Menschen säumen die Straßen und die Begeisterung kennt keine Grenzen, wenn schlussendlich die Zielrampe erreicht ist.

Dann, wenn die ganze Anspannung der letzten drei Tage vorbei ist, dann sind die Emotionen an der Reihe und man denkt nicht daran, dass man nach nur 50 Stunden und 1600 km wieder nach Brescia zurückgekehrt ist, davon 39 Stunden gefahren ist und nur 7 Stunden geschlafen hat. Man ist einfach nur glücklich. Die Teilnehmer liegen einander in den Armen und freuen sich, dass sie es geschafft haben. Sie und ihre kostbaren Fahrzeuge, die auch heute noch zuverlässig diese Gewaltprüfung geschafft haben.

Wie das Rennen nun tatsächlich ausgegangen ist, ist absolute Nebensache. Doch Baier/Baier sind stolz, zahlreiche automobile Juwele hinter sich gelassen zu haben und dass ihr 172. Platz um exakt 76 Plätze besser ist als jener, den Gert Seibert anno 1955 einfahren konnte.

http://www.millemiglia.it/inglese/home.html
http://www.youtube.com/watch?v=UpkYG640wKc

Kontakt und Informationen: Christian Baier
Tel. +43 (1) 277 07-5301 | Fax: +43 (1) 27707-5290 | mailto:christian.baier@citroen.com

und

www.1000miglia.eu

Neue Enten-Zeitung in Frankreich: „2CV et Dérivés“

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Jun 302010
 

Pünktlich zum Sommer 2010 ist in Frankreich die Ausgabe Nr.1 einer neuen 2CV Zeitschrift erschienen: Die zweimonatlich aufgelegte „2CV et Dérivés“ addressiert den weiter boomenden Markt der Enten-Zeitschriften und berichtet in ihrer hübsch gestalteten Erstausgabe Juli-August 2010 u.a. über den 2CV Leadsleed, die Citromobile Utrecht, aus den Archiven des Ami6 und in der Titelstory über den A-Type von 1949. Sie ist für 5 Euro an den französischen Kiosken erhältlich.

Weitere Infos demnächst auf der (bislang verwaisten) Webseite www.2cv-et-derives.fr