Studie zum Youngtimer- und Oldtimer-Markt in Deutschland

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Dez 202013
 

(English below: “First study about the vintage car market in Germany”)

Wachstumsmarkt zwischen Ratio und Emotion

Der Bestand an “Classic Cars” (Young- und Oldtimer) ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich um durchschnittlich 8 Prozent gewachsen und umfasst derzeit gut 6,5 Mio. Fahrzeuge. Der Markt für Young- und Oldtimer steht für ein jährliches Umsatzvolumen von 14,1 Mrd. Euro und umfasst Wartung und Reparatur der Fahrzeuge, die zwischen 15 und 29 Jahre (Youngtimer) bzw. 30 Jahre und älter (Oldtimer) sind, sowie in deren Umfeld getätigte Ausgaben. Der Kaufpreis oder Wert der Fahrzeuge ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Classic Cars machen 14 Prozent des gesamten Pkw- und privat genutzten Transporter-Bestands (44,7 Mio. Fahrzeuge) aus. Auch in den kommenden Jahren ist mit weiterem Wachstum zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Marktstudie „Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer“, die von der BBE Automotive GmbH im Auftrag von VDA, VDIK, ZDK, Bosch, Vredestein, FSP (Partner von TÜV Rheinland), Württembergische Versicherung, Santander, dem Fachmagazin Oldtimer Markt und dem Automobilclub AvD erstellt wurde. Erstmals liegen damit umfassende und verlässliche Daten über den Markt für Classic Cars in Deutschland vor.

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Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt am Main stellten VDA, VDIK und ZDK mit BBE die Studie vor, die den Bestand von Classic Cars anhand der Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) aufbereitet hat, auf einer bundesweit angelegten Befragung von mehr als 1.700 Young- und Oldtimerfahrern basiert und zudem das über 13.000 Fahrzeuge umfassende Oldtimerangebot der Fahrzeugbörsen analysiert.

Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), betonte: „Die Studie zeigt, dass es drei Gruppen im Markt für klassische Automobile gibt: die ‚echten Oldtimer‘ mit einem Alter von 30 Jahren und älter; die Youngtimer, die als Freizeit-Fahrzeuge genutzt werden, und schließlich die über 15 Jahre alten Pkw, die trotz fortgeschrittenen Alters noch im täglichen Gebrauch sind.“ Es sei bemerkenswert, wie stark der Markt in „Emotion“ und „Ratio“ geteilt sei: 39 Prozent der Fahrzeuge zählen zu „echten“ Oldtimern (620.000 Einheiten) oder Youngtimern (1,94 Mio.), die vor allem in der Freizeit genutzt werden; 61 Prozent (3,98 Mio. Einheiten) sind ältere Fahrzeuge, die noch immer im täglich Gebrauch sind.

„Diejenigen, die ihr über 15 Jahre altes Auto noch tagtäglich fahren, sind auf diese Art der kostengünstigen individuellen Mobilität angewiesen. Die andere Gruppe, also die Halter von Oldtimern oder Youngtimern, die diese Autos nur während der Freizeit nutzen, leben die ‚Faszination Auto‘. Sie haben eine starke emotionale Bindung an diese alten Fahrzeuge. Und sie geben deutlich mehr Geld für Wartung, Erhaltung und Pflege je Fahrzeug aus: Im Schnitt sind es beim Oldtimer jährlich knapp 5.300 Euro, der Besitzer eines Freizeit-Youngtimers investiert pro Jahr und Fahrzeug 2.900 Euro – während der Fahrer eines Youngtimers, der täglich genutzt wird, nur etwa 1.300 Euro pro Jahr aufwendet“, erläuterte Rademacher. Spritkosten und Kfz-Steuer sind darin nicht enthalten.

Der von BBE im Rahmen der Befragung ermittelte aktuelle Durchschnittswert der Fahrzeuge spiegelt dies ebenfalls wider: Bei Oldtimern beträgt er gut 19.600 Euro, bei Freizeit-Youngtimern rund 11.400 Euro und bei Youngtimern, die noch täglich gefahren werden, lediglich etwa 2.050 Euro. Entsprechend unterschiedlich ist die jährliche Laufleistung: Bei Oldtimern sind es knapp 2.600 Kilometer, bei Freizeit-Youngtimern gut 6.900 Kilometer, während Youngtimer, die noch täglich gefahren werden, eine Jahresfahrleistung von durchschnittlich 11.600 Kilometer aufweisen.
Sowohl für die Automobilhersteller wie auch für das Kraftfahrzeuggewerbe seien beide Gruppen von Bedeutung: „Der Fahrer eines alten Gebrauchtwagens wird in wenigen Jahren einen jungen Gebrauchten kaufen – und eines Tages einen Neuwagen. Wir sollten also gerade die Kunden, die derzeit noch mit älteren Autos täglich zur Arbeit fahren, ebenso ernst nehmen wie die Auto-Begeisterten, die für ihren geliebten Oldtimer und seine Wartung viel investieren“, betonte Rademacher.

Der Faszination klassischer Automobile könne sich niemand entziehen, so der ZDK-Präsident: „Das erlebt man jedes Jahr bei den zahlreichen Oldtimer-Rallyes und Ausfahrten im Frühjahr und Sommer, das erlebt man auf den Fachmessen, und das spiegeln die Aktivitäten der Markenclubs und der Hersteller mit ihren faszinierenden Museen wider.“

„Die Bedeutung des Marktes der Old- und Youngtimer wächst – nicht zuletzt für die Fachwerkstätten im deutschen Kfz-Gewerbe. Das Kfz-Gewerbe mit seinen knapp 38.000 Betrieben kümmert sich selbstverständlich um die Sicherstellung der individuellen Mobilität aller hier genannten Kundengruppen – und bietet nicht zuletzt den Alltagsnutzern der Youngtimer moderneren Ersatz“, unterstrich Rademacher.

Inzwischen hätten viele Autohäuser und Werkstätten erkannt, dass die klassischen Fahrzeuge zudem ein Geschäftsfeld mit Zukunft seien. Bundesweit gebe es über 1.500 Betriebe, die sich gesondert darum kümmern. „Die Anforderungen für Reparatur, Wartung und Restaurierung von Oldtimern sind besonders hoch. Es kommt auf spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten an, gepaart mit Erfahrung, die nicht in jedem Kfz-Betrieb vorhanden sind“, erläuterte der ZDK-Präsident.

„Daher haben wir im Kfz-Gewerbe bestimmte Standards festgelegt, die ein Betrieb erfüllen muss, wenn er das Zusatzzeichen ‚Fachbetrieb für historische Fahrzeuge‘ führen will. Dieses Zeichen vergeben wir seit dem Jahr 2009 an Betriebe, die diese vertraglich festgelegten Standards bei der Wartung und Instandsetzung der historischen Fahrzeuge erfüllen. Und das Einhalten dieser Standards wird regelmäßig überprüft. Inzwischen gibt es bundesweit rund 500 solcher Fachbetriebe sowie etwa 50 geschulte Sachverständige, die deren Zertifizierung vornehmen“, sagte Rademacher.

Wer klassische Automobile warten und reparieren wolle, müsse dafür sorgen, das Wissen über die Autos von gestern zu erhalten und weiterzugeben. „Daher ist es sehr erfreulich, dass inzwischen etwa 60 junge Kfz-Mechatroniker am Pilotprojekt ‚Zusatzqualifikation für Old- und Youngtimertechniker‘ teilnehmen. Damit wollen wir die junge Generation unserer angehenden Fachkräfte fit machen für das Zukunftsgeschäft mit dem Kulturgut klassischer Automobile“, unterstrich der ZDK-Präsident.

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Dr. Ulrich Eichhorn, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betonte: „In Deutschland wurde das Automobil vor über 125 Jahren erfunden. Die starken Marken unserer Hersteller und Zulieferer leben und pflegen diese große Tradition. Damit wird der Markenkern gestärkt. Die Historie stiftet und prägt Markenidentität. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil zur Markendifferenzierung, sie gibt Orientierung und schafft Vertrauen. Diese lange und erfolgreiche Geschichte hat dazu beigetragen, dass der deutsche Automobilbau ein eigenes Gütesiegel erhalten hat, das mit ‚Made in Germany‘ umschrieben ist.“

Mit den Oldtimern werde ein Markenversprechen eingelöst: „Diese Fahrzeuge belegen in einer sehr emotionalen Weise die klassischen Werte wie Qualität und Langlebigkeit, Innovation und zeitloses Design. Deswegen pflegen die Hersteller ihre historischen Modelle“, so Dr. Eichhorn.
Bereits 2007 habe der VDA den Bereich „Historische Fahrzeuge“ eingerichtet. In einem Ausschuss zu diesem Thema treffen sich die Traditionsverantwortlichen der Pkw-Hersteller und einiger Zulieferer, um sicherzustellen, dass auch künftig Oldtimer auf öffentlichen Straßen fahren können. Dr. Eichhorn sagte: „Dabei werden drei Stoßrichtungen verfolgt: Stärkung des Images von Oldtimern in der Öffentlichkeit, enger Kontakt zu den Entscheidern in Berlin und Brüssel, um die Interessen der Oldtimer zu wahren, und Sicherstellung der technischen Versorgung dieser Fahrzeuge.“

Dr. Thomas Almeroth, Geschäftsführer des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), betonte: „Die Bedeutung von Young- und Oldtimern im deutschen Markt nimmt stetig zu. Für unsere VDIK-Mitgliedsunternehmen, die Repräsentanten der internationalen Automarken in Deutschland, wird dieser Markt unter den Aspekten Markenbildung, Markenpflege und Markenbindung immer stärker auch zum Wirtschaftsfaktor. Daher hat sich der VDIK, der bereits seit längerem Mitglied im ‚Parlamentskreis Automobiles Kulturgut‘ ist, mit VDA und ZDK gemeinsam auch an dieser Studie beteiligt. Auf der AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI), die vom 30. Mai bis 8. Juni 2014 in Leipzig stattfindet, wird sich auf Initiative des VDIK ein Sonderausstellungsbereich umfangreich dem Thema historische Fahrzeuge/Oldtimer widmen.“

Gerd Heinemann, Geschäftsführer BBE Automotive, präsentierte die Studie und betonte: „Das Segment der Autofahrer, die ihren Youngtimer täglich nutzen, macht zwar 61 Prozent des Fahrzeugbestands aus, ihr Anteil an den Gesamtausgaben beträgt jedoch nur 37 Prozent. Fast zwei Drittel (63 Prozent) des Ausgabenvolumens tätigen die Besitzer der Oldtimer und Freizeit-Youngtimer: Sie betrachten ihr Auto mit leidenschaftlicher Emotionalität und begründen die Ausgaben als lohnenswerte Investition in ihr Lieblingshobby.“

Der Markt von 14,1 Mrd. Euro umfasse Wartungs-, Reparatur- und Restaurationskosten ebenso wie Ausgaben für Kfz-Versicherungen, Reifen, Felgen und angrenzende Produktbereiche wie etwa Kleidung, Automobilia oder die monatlichen Unterstellkosten und Ausgaben im touristischen Bereich.
Laut Heinemann dominieren den heimischen Oldtimer-Bestand die Marken Volkswagen und Mercedes-Benz mit 89.000 bzw. 80.000 Fahrzeugen. Als erste europäische Importmarke findet sich Fiat auf Platz 7. Die Top Fünf führt der VW-Käfer an, gefolgt von Mercedes W123, Opel Kadett sowie Mercedes-Benz Strich-8 und Mercedes-Benz SL 107. „Wir sind davon überzeugt: Auch wenn Importmarken heute im Oldtimerspektrum noch eine geringe Rolle spielen, so sollte das Potenzial dieser Marken nicht unterschätzt werden. Auch die Importmarken erkennen mehr und mehr die Chancen, die Young- und Oldtimer für den eigenen Markenkern bieten“, unterstrich Heinemann.

Anmerkung der Amicale:

Wir haben die deutschen Citroën- und Panhard-Clubs bzw. ihre Mitglieder frühzeitig um Unterstützung dieser Studie gebeten und sind informiert worden, daß von den Liebhabern französischer Automobile eine über den repräsentativen Durchschnitt hinausgehende Beteiligung erfolgt ist. Danke noch einmal auch von unserer Seite an diejenigen, die diese Studie mit ihren Daten unterstützt haben! 🙂

Download der Details:

Studie zum Youngtimer- und Oldtimer-Markt Deutschland

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First study about the vintage car market in Germany

The number of vintage vehicles (read: classic cars) in Germany has grown in the past five years continuously by an average of 8 percent YoY and currently counts more than 6.5 million vehicles. The market for classic cars represents an annual turnover of 14.1 billion Euro and includes maintenance and repair of vehicles, which are cars between the age of 15 to 29 years (German naming: “Youngtimer”) or those 30 years and older (vintage cars, German name: “Oldtimer”), and this number also includes expenditures related to this context. The purchase price or value of the vehicles is not yet included.

Cars older than 20 years do account for 14 percent of the total car and privately used truck volume in Germany (overall 44.7 million vehicles). In the coming years a further growth is expected. This is the result of the market study “Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer“ (translated: “classic cars: an economic factor”) by the BBE Automotive GmbH on behalf of VDA (Verband der deutschen Automobilindustrie / Association of the German Automotive Industry), VDIK (Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller / Association of International Motor Vehicle Manufacturers), ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe / German Federation for Motor Trades and Repairs), Bosch, Vredestein, FSP (partner of TÜV Rheinland) , Wuerttembergische insurance, Santander, the trade magazine “Oldtimer Markt” and the automobile association AVD (Autmobilclub von Deutschland). This is the first time that comprehensive and reliable data about the market for Classic Cars in Germany has been aggregated.

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At a joint press conference in Frankfurt am Main the VDA, VDIK and ZDK together with BBE presented the study which has prepared a more in-depth anaylsis of classic cars based on data from the Federal Motor Transport Authority (KBA, Kraftfahrtbundesamt Flensburg), a nationwide survey conducted with more than 1,700 classic car drivers and also analyzing the comprehensive range of over 13,000 vintage vehicles’ owner changes.

Robert Rademacher, president of the German Federation for Motor Trades and Repairs (ZDK), said: “The study shows that there are three groups in the market for classic automobiles: the genuine vintage car with an age of 30 years and older; the Youngtimer cars, used as leisure vehicles, and finally the more than 15-year-old cars that are still in daily use, despite of their advanced age”. It is remarkable how strong the market is divided into “Emotion” and “Rationalism”. He calls 39 percent of vehicles to be the “real” vintage cars (620,000 units) or youngtimers (1.94 million) which are used primarily in leisure time; 61 percent (3.98 million units) are older vehicles that are still used on a daily basis.

“Those who drive their 15 year or older car on a daily basis, are dependent on this type of cost-saving individual mobility. The other group, i.e. the holder of classic cars or youngtimers who use these cars only during free time, live the “Fascination Automobile”. They have a strong emotional attachment to these old vehicles. And they spend significantly more money for maintenance, preservation and maintenance of each vehicle: on average, there are almost 5.300 Euro spent annually on those 30+ year old cars, while the owner of Youngtimers who use their car on their leisure time invests around 2.900 Euro per year, and while the every-day-driver is only spending about 1.300 Euro per year on his car” said Rademacher. Fuel costs and road tax are not included.

The average value of the car determined by BBE as part of the survey also reflects this: For 30+ aged cars the value is around 19.600 Euro, at leisure Youngtimers around 11.400 Euros and the value of recent classics that are still driven daily only is to an average of about 2.050 Euro. Accordingly, the annual mileage is different: With 30+ year old classic cars there are almost 2.600 kilometers spent each year, the leisure youngtimers count around 6.900 km, while classic cars that are driven daily even have an annual mileage of ca. 11.600 km.

Both for the automotive manufacturers as well as for the motor vehicle industry both groups are of importance: “The driver of an old used car is going to buy in a few years a younger used car – and one day a new car. So we should take serious especially those customers who currently drive older cars to work every day in the same way as the car enthusiasts who invest a lot for their beloved classic car and its maintenance”said Rademacher.

The fascination of classic cars is one that nobody could escape from, says the ZDK president: “One experiences this every year at the numerous classic car rallies and trips in the spring and summer, it can be experienced during the trade fairs, and it reflects the activities of the classic car clubs and the manufacturers with their fascinating museums.”

“The importance of the market for classic cars is growing – last but not least for the specialist workshops in the German automotive industry. The automotive industry with its nearly 38.000 enterprises cares of course to ensure individual mobility for all mentioned customer groups – and last but not least offers modern replacement for daily users of classic cars” underlined Rademacher.

Meanwhile, many car dealerships and repair shops would have recognized that the classic cars also is a business area with future potential. Nationwide, there are over 1.500 enterprises that are dedicated to classic cars only in Germany. “The requirements for repair, maintenance and restoration of classic cars are particularly high. It depends on specialized knowledge and skills, coupled with experience in any motor vehicle operation which are not present in just any car repair shop” said the ZDK president.

“Therefore, we have set certain standards in the automotive industry, which must be met by an enterprise if it wants to be associated with the additional attribute “Fachbetrieb für historische Fahrzeuge” (translated: “enterprise specialized on historic vehicles”). This attribute tag is awarded since 2009 to companies that meet these contractual standards for the maintenance and repair of historic vehicles. And the compliance to these standards is regularly reviewed. Meanwhile, there are nationwide around 500 of such specialized companies and about 50 trained experts who create their certification” Rademacher said.

Who wants to maintain and repair classic automobiles must ensure to get the knowledge about the cars of yesterday and share them. “Therefore, it is very good to see that now about 60 young automotive mechatronics are participating in the pilot project to gain additional qualification for vintage and classic cars technicians. We want to make the young generation of our budding professionals ready for the future business with the heritage of classic automobiles” underlined the ZDK president.

Dr. Ulrich Eichhorn, Director of the Association of the Automotive Industry in Germany (VDA), said: “In Germany, the automobile was invented over 125 years ago. The strong brands of our manufacturers and suppliers live and maintain this great tradition. Thus, the core brand is strengthened. The history instigates and shapes brand identity. It is an essential part of brand differentiation, it provides orientation and creates trust. This long and successful history has contributed to the German automotive industry now has its own seal of approval that is circumscribed with ‘Made in Germany’.”

With vintage cars, a brand promise will be redeemed: “These classic vehicles are an equivalent in a very emotional way for values such as quality and durability, innovation and timeless style. Therefore, manufacturers maintain the heriage of its historical models” says Dr. Eichhorn.

As early as 2007, the VDA has established a business section related to “historic vehicles . In a committee related to this subject, the heritage responsibles of the car manufacturers and some suppliers meet on a regularly basis to ensure that also vintage car can continue to drive on public roads in the future. Dr. Eichhorn said: “There are three main areas being addressed: 1. Strengthening the image of vintage cars in public, 2. stayint in close contact with the governmental decision makers in Berlin and Brussels in order to protect the interests of classic cars, and 3. assuring the technical support and supply of these vehicles”.

Dr. Thomas Almeroth, Managing Director of the Association of International Motor Vehicle Manufacturers (VDIK) said: “The importance of youngtimers and vintage cars in the German market is constantly growing. For our VDIK member companies, the representatives of the international car brands in Germany, this market plays a increasingly growing economic role under the aspects of brand building, brand management and brand loyalty. Therefore the VDIK has taken an intiative together with VDA and ZDK to execute this story, as we are also member in the “Parlamentskreis Automobiles Kulturgut” (parliament committee for the automotive heritage). On the fair “AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI)”, this year held from 30 May to 8 June 2014 in Leipzig, we will focus on the initiative of VDIK and present a special exhibition area extensively reflecting the topic of historic cars / classic cars.”

Gerd Heinemann, CEO of BBE Automotive, presented the study and emphasized: “The segment of motorists who use their classic cars on a daily basis makes 61 percent of the vehicle fleet, but its share of total expenditure is only 37 percent. Nearly two-thirds (63 percent) of the expenditures are done by the owners of vintage and classic cars: they look at her car with passionate emotion and justify the expenditure as a worthwhile investment in their favorite hobby.”

The market of 14.1 billion Euro encompasses maintenance, repair and restoration costs as well as expenses for car insurance, tires, rims and related product areas such as clothing, automobilia or monthly parking costs and expenses in the tourist sector.

According to Heinemann, domestic vintage inventory is dominated by the brands Volkswagen and Mercedes-Benz with 89,000 resp 80,000 vehicles. As the first European import brand, Fiat is found at No. 7. The top five list of vintage cars is being led by the VW Käfer (“old Beetle”), followed by Mercedes Type W123, Opel Kadett and Mercedes-Benz /8 and Mercedes-Benz SL Type 107. “We are convinced that even if import brands still play a minor role in the vintage spectrum in Germany, the potential of these brands should not be underestimated. The import brands increasingly recognize the opportunities that offer classic cars for their own core brand value” emphasized Heinemann.

Additional comment by Amicale Citroën Deutschland:

we have been involved early by the VDA to involve German Citroën and Panhard clubs respectively their members into this study, and have been informed that a larger number of French car enthusiasts have been providing feedback to this study. Thank you to all participants to make this possible! 🙂

Study results (German spoken only, sorry):

Studie zum Youngtimer- und Oldtimer-Markt Deutschland

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr – Merry XMas and a Happy New Year – Joyeux Noël et une Bonne Année

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Dez 192013
 

Die Amicale Citroën Deutschland wünscht allen Fans und Freunden von Citroën- und Panhard Modellen, allen Clubs und ihren Mitgliedern sowie all denjenigen, die auch beruflich damit zu tun haben, ein gesegnetes Weihnachtsfest, besinnliche Festtage und ein gutes neues Jahr, viel Spass und insbesondere eine schöne Zeit mit Freunden und den Citroën in 2014!

Bis bald!

Euer Amicale-Team.

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Merry XMas and a Happy New Year

The Amicale Citroën Deutschland wishes all fans and friends of Citroën and Panhard models, all clubs and their members as well as all those who have a business engagement with our beloved cars a Merry Christmas and a Happy New Year, have fun and in particular a good time with friends and Citroën in 2014!

See you soon again!

Your Amicale-Team.

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L’Amicale Citroën Deutschland souhaite à tous les fans et enthousiastes des modèles Citroën et Panhard, tous les clubs et leurs membres ainsi que tous ceux qui ont du travail dans ce métier un Joyeux Noël et une Bonne et Heureuse Année 2013, avec du plaisir et en particulier une bon temps avec les amis et les Citroën en 2014!

A la prochaine! 🙂

Votre Team Amicale en RFA.

20 Jahre Citroën AX Electrique: Pionier in Sachen Elektromobilität

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Dez 162013
 

(English below)

Vor zwanzig Jahren, im Dezember 1993, startete Citroën die Produktion des Citroën AX Electrique, des ersten serienmäßigen Pkw-Elektrofahrzeugs. Damit positionierte sich die Marke als Pionier in Sachen Elektromobilität und wird dieser Rolle bis heute gerecht. Jüngstes Beispiel hierfür ist Citroën Multicity Carsharing Berlin, das erste stationsunabhängige, rein elektrische One-Way-Carsharing in Deutschland, mit dem sich die Marke zusätzlich als Mobilitätsdienstleister positioniert.

Sieben Jahre nach Einführung des Citroën AX im Jahr 1986 sorgte Citroën mit dem zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen AX Electrique für Furore: kein Schadstoffausstoß, keine störenden Motor- oder Auspuffgeräusche. Die elektrische Version des kompakten Kleinwagens verfügte über eine Reichweite von achtzig Kilometern und erzielte eine Höchstgeschwindigkeit von 91 km/h.

Der Citroën AX Electrique war mit einem Gleichstrommotor ausgerüstet, der von einer Antriebsbatterie mit Strom versorgt wurde. Ein elektronisches Steuergerät registrierte, steuerte und überwachte die Befehle des Fahrers und die Verwendung der elektrischen Energie. Es sorgte zudem für die Ladung der Antriebsbatterie durch das eingebaute Ladegerät und begrenzte die Fahrzeugleistung, wenn die Energie zur Neige ging oder die Temperaturgrenzen erreicht wurden.

Lenkung, Bremssystem und sämtliche anderen Funktionen mit Ausnahme der Heizung wurden beim Citroën AX Electrique vom herkömmlichen AX abgeleitet. Da der Elektromotor des Citroën AX Electrique nur wenig Temperatur freisetzte, war für die kalten Tage der Einsatz einer Zusatzheizung notwendig, die mit Kraftstoff betrieben wurde.

Der AX Electrique verfügte weder über ein Schaltgetriebe noch über Neutralstellung und Kupplung. Das Fahren mit dem Elektrofahrzeug war dem eines Fahrzeugs mit Automatikgetriebe sehr ähnlich. Beim Loslassen des Fahrpedals ergab sich eine wirksame Motorbremse, die automatisch zur Energie-Rückgewinnung genutzt wurde.

Eine herkömmliche 12-Volt-Batterie versorgte sämtliche Zubehörteile des AX Electrique. Sie wurde von der Antriebsbatterie über einen „Wandler“, der die Aufgabe einer Lichtmaschine hat, geladen. Die Antriebsbatterie bestand aus einer Gruppe von Blöcken zur Speicherung der elektrischen Energie, die in drei Behältern untergebracht wurden. Hierbei handelte es sich um Nickel-Cadmium-Batterien. Zwischen Motor und Batterie befand sich eine Sicherheitsvorrichtung, ein „Schütz“ beziehungsweise „Überstromschalter“, dessen Aufgabe es war, die elektrische Verbindung zwischen dem Motor und der Antriebsbatterie herzustellen. Der gesamte Systemkreis verfügte über Sicherungen und Schutzschalter.

Die Antriebsbatterie, der Elektromotor und der elektronische Anschlussblock mit integriertem Steuergerät wurden durch Luftventilation oder durch Zirkulation von Kühlflüssigkeit gekühlt.

Der Citroën AX Electrique wurde von Dezember 1993 bis 1996 insgesamt 374 Mal produziert.

Vorreiter in Sachen Elektromobilität

Mit dem AX Electrique demonstrierte Citroën bereits 1993, was 2010 mit der Einführung der zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Modelle Citroën C-Zero und Berlingo First Electric fortgeführt wurde.

Bereits vier Jahre zuvor wurden die ersten Elektro-Fahrzeuge auf Basis des Citroën C15 und des C25 realisiert. Die Erfahrungen aus dem Praxisbetrieb der wenigen hundert gebauten Exemplare beider Modelle flossen in den AX Electrique, die nächste Generation von Elektroautos, ein.

Die Elektro-Tradition wurde 1997 mit dem Citroën Berlingo Electrique, der in einer Stückzahl von 1.749 gebaut wurde, fortgesetzt. Der Citroën Saxo Electrique wurde von 1996 bis 2003 2.174 Mal produziert.

Im Dezember 2010 folgte die Einführung des Citroën C-Zero, des ersten serienmäßigen Elektrofahrzeugs. Der zu 100 Prozent angetriebene Kleinwagen überzeugt mit null Liter Spritverbrauch, null CO2-Emissionen, null Geräuschen und zahlreichen Features. Der Elektroflitzer ist ein richtiges Auto, perfekt für Stadt und Land, mit vier Sitzplätzen und vollständiger Ausstattung.

Nachdem Citroën seine Vorreiterrolle bei den Elektrofahrzeugen über Jahre hinweg bewiesen hatte, folgte im August 2012 der Startschuss zu Citroën Multicity Carsharing Berlin. Über 6.000 Kunden haben sich bereits für das erste stationsunabhängige, rein elektrische One-Way-Carsharing in Deutschland registriert. In der Bundeshauptstadt kann der Kunde aktuell auf 350 rein elektrische Citroën C-Zero zurückgreifen. Für 2014 ist eine Ausweitung der Elektrofahrzeug-Flotte auf 500 Citroën C-Zero geplant. Zudem prüft Citroën die Möglichkeit, das Carsharing-Konzept auch in weiteren Metropolen Deutschlands einzuführen.

Auch die Geschichte der Citroën Elektrofahrzeuge geht weiter: Bereits im kommenden Jahr wird mit dem Citroën Berlingo Electric ein speziell für Gewerbetreibende konzipierter Elektro-Transporter eingeführt. Dieser basiert auf der jüngsten Generation des Berlingo Kastenwagens und verfügt über dessen Stärken (Laderaumvolumen von bis zu 4,1 m3, maximale Nutzlast von 685 kg) und die neuesten Technologien.

Der Citroën AX Electrique auf einen Blick

Erste Vorstellung:
Dezember 1993, in Serie ab 1995

Designer:
Nuccio Bertone

Produktionszeitraum:
1993-1996

Produzierte Fahrzeuge:
374

Karosserieversionen:
Kombilimousine

Motoren:
Gleichstrom-Elektromotor

Maße (L/B/H in mm), Radstand (mm):
3.490/1.560/1.350, 2.285

Fahrzeughighlights:
Elektromotor, Nutzleistung bei Dauerbetrieb 11 kW, maximale Nutzleistung 20 kW, Nickel-Cadmium-Batterie

Fahrzeugbestand in Deutschland heute:
Circa zehn (Stand 01.01.2013)

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20 Years of AX Electrique – Pioneering Electric Mobility

Twenty years ago, in December 1993, Citroën started the production of the Citroën AX Electrique, the first larger-scale produced electric vehicle. The brand thus positioned itself as a pioneer in electric mobility and paved the road until today. The latest example of the evolution is Citroën’s Multicity Car Sharing in Berlin/Germany, the first station-independent, purely electrical one-way car sharing in Germany, with which the brand also positions itself as a mobility service provider.

Seven years after the introduction of the Citroën AX in 1986, the 100 percent electric-powered AX Electrique was perceived as some outstanding offering: no emissions, no engine or exhaust noise. The electric version of the compact car had a range of fifty miles and achieved a top speed of 91km/h.

The Citroen AX Electrique was equipped with a DC motor, the power being supplied from a battery. An electronic control unit registered , controlled and monitored the commands of the driver and the use of electrical energy. It also provided for charging the driving battery by the built-in charger and limited the vehicle’s performance when the power was about to decease or the temperature limits have been reached.

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Steering, braking system and all other functions except the heating of the Citroën AX Electrique was derived from the conventional AX. Since the electric motor in the Citroën AX Electrique was very efficient and produced little waste heat, the use of additional fuel-based heating was necessary to provide convenience for the cold days.

The AX Electrique had neither a manual gearbox nor a neutral position or a clutch. Driving the electric car was very similar to that of a vehicle with automatic transmission. Releasing the accelerator pedal turned the efficient transmission engine automatically into a source for energy recuperation.

A conventional 12-volt battery powered all the accessories of the AX Electrique. It was loaded from the main transmission battery via a “converter” which has the task of an alternator. The driving battery consisted of a group of blocks for the storage of electrical energy, which are placed in three containers. These were nickel-cadmium (NiCd) batteries. Between the motor and battery there was a safety device: a circuit breaker unit whose job it was to provide or disconnect the electrical connection between the motor and the drive battery. The entire system had fuses and circuit breakers.

The traction battery, the electric motor and the electronic control unit integrated with the connection block are cooled by the air ventilation or by circulation of cooling fluid.

The Citroën AX Electrique has been produced in a total of 374 units from December 1993 to 1996.

A Pioneer in the field of electric mobility

With the introduction of the AX Electrique, Citroën demonstrated as early as 1993 a technology which was continued in 2010 with the introduction of the 100 percent electric-powered models Citroën C-Zero and Berlingo First Electric.

Just four years earlier, the first electric vehicles were realized based on the Citroën C15 and C25 models. The experience of the practical operation of a few hundred copies of both models were evolved into the development of the AX Electrique, the next generation of electric cars.

The roadmap of electric vehicles continued in 1997 with the introduction of the Citroën Berlingo Electrique which was built in a quantity of 1749 vehicles. The Citroën Saxo Electrique was produced from 1996 to 2003 with a total of 2,174 units.

In December 2010 the introduction of the Citroën C-Zero followed, the first large-series-produced electric vehicle . The 100 percent electriv vehicle convinces with zero liters of fuel consumption, zero CO2 emissions, zero noise and numerous features. The electric runabout is a real car, perfect for urban and countryside uses, with four seats and fully equipped.

After Citroën had proven its pioneering role in electric vehicles over the years, from August 2012 the introduction of Citroën Multicity Carsharing in Berlin set another milestone. Over 6,000 customers have already registered for the first station independent, purely electrical one-way car sharing in Germany. In the federal capital, 350 purely electric Citroën C-Zero are available for the customers as of today. For 2014, an expansion of the electric vehicle fleet to 500 Citroën C-Zero is planned. In addition, Citroën is examining the possibility of introducing the carsharing concept in other German cities.

The history of Citroën electric vehicle goes on: In the coming year, an electric van especially conceived for tradesmen will be introduced: the Citroen Berlingo Electric. This car is based on the latest generation of the Berlingo panel van and it’s business attributes (load capacity of up to 4.1m3, maximum payload of 685 kg) and the latest technologies.

„Enten in Ente“ mit Ente

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Dez 022013
 

(German only, sorry)

Enten sind keine Einzelgänger – so können wir es an jedem Gewässer beobachten. Was für das Federvieh gilt, scheint auch bei Blechenten üblich zu sein.
Im Dezember 2012 rief Kriminal-Schriftsteller Reiner M. Sowa Citroen-2CV-Fahrer dazu auf, sich zu versammeln. Nicht irgendwo! Nein, es sollte ein spezieller Ort sein. Ein Ort, der der Enten würdig ist. Der Autor entschied sich für „Ente“, ein Dorf zwischen Bergisch Gladbach und Wipperführt.

Sowa wurde durch seine Recherchen zum Roman „Ein Bestatter und das Enten-Testament“ mit dem Enten-Virus infiziert und besitzt mittlerweile vier dieser faszinierenden Fahrzeuge. Bereits zur Buchpremiere hatte er die 2CV-Liebhaber nach Wipperführt-Ente geladen und sie kamen in Scharen, auch aus Süd- und Norddeutschland.

Seitdem träumte er von einem regelmäßigen Treffen der Entenfahrer/innen in Ente, zumal es vor der Gaststätte „Bauernschänke“ einen großen Parkplatz für viele, viele Enten gibt. Darüber hinaus locken schmackhafte Gerichte zu vernünftigen Preisen in gemütlichen Schankräumen, die an die 1970er Jahre erinnern.

Als Sowa im Dezember 2012 zum ersten monatlichen Treffen in „Ente“ aufrief, war er von der Resonanz überrascht. Die 2CV-Liebhaber kamen aus der Eifel, Düsseldorf, Hagen, Bonn, Leverkusen, Köln und vielen anderen Städten Nordrhein-Westfalens.
Seitdem schwärmen die Blechenten an jedem C-weiten V-reitag im Monat aus, um an „Enten in Ente“ teilzunehmen.
Das „Wohnzimmer“ der Gaststätte Bauernschänke ist für sie reserviert.

Am 13. Dezember 2013 findet ab 19.00 Uhr „Enten in Ente“ zum zwölften Mal statt. Chefkoch Gierse wird die Oldtimerbesitzer mit einer speziellen Menükarte überraschen. Es wird Entenbrust und Entenkeule serviert.

Jeder, der Ente fährt, gefahren hat oder sich dieses einzigartige Fahrzeug anschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei gutem bürgerlichen Essen in der reizvollen Landschaft des Bergischen Landes mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Wer mit seiner Ente anreist, wird gebeten, auf der Zufahrt unmittelbar vor dem Gaststätteneingang zu parken. Entenfahrer mit anderen Fahrzeugen sind auch eingeladen, die Fremdfahrzeuge sollten aber auf dem Parkplatz neben der Gaststätte „versteckt“ werden.

Informationen zu „Enten in Ente“ gibt es auf www.sowa.de
Wer an das monatliche Treffen erinnert werden möchte, sende bitte eine E-Mail an mail@sowa.de

Neue Citroën-Modelle bei St.Hubert 92

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Nov 202013
 

(English below, Francais au-dessous)

Der französische Kleinserien-Hersteller “St. Hubert 92” hat einige neue Citroën-Modelle lanciert, darunter den Traction Avant und Citroën DS mit Ski auf dem Dach und in ein Traction-Cabriolet einer Plastilin-Version “Plâtre et Farine” in verschiedenen Farben.

Für Sammler klassischer Modelle und die heimische Vitrine sicherlich eine Bereicherung, zumal diese Modelle nicht frei im normalen Modellauto-Handel verfügbar sind, sondern durch St. Hubert direkt vertrieben werden.

Weitere Infos hier:

www.sthubert92.com bzw. im gleichnamigen ebay-Shop.

Der Tip für Weihnachten… 😉

st-hubert-traction-platre-et-farine-02

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New Citroën miniatures at St.Hubert92

From time to time we strive to inform all collectors “outta there” about news from the market. Next to the big manufacturers, also “St.Hubert 92” constantly develops new unique miniatures and currently has released some resine models and Norev-remakes around the Traction Avant and DS – and of course other famous Citroën.

Seasonal greetings – and nice Xmas gifts 😉 – can be made by buying some of the Winter cars – for example you’d find several variants of the Traction Avant familiale with nice skis on top of the roof.

www.sthubert92.com resp. also at their ebay Store.

Enjoy!

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Dernières nouvelles de St.Hubert 92

De temps en temps, nous nous efforçons d’informer tous les collectionneurs sur les nouvelles du marché. A côté des grands fabricants, aussi «Saint-Hubert 92″ développe constamment de nouvelles figurines unique et actuellement a sorti quelques modèles Résine et Norev-“remakes” autour de la Traction Avant et DS – et bien sûr autres Citroën célèbres.

Salutations saisonnières – et beau des cadeaux de Noël 😉 – peuvent être faites en achetant certaines des voitures d’hiver – par exemple que vous pouvez trouver plusieurs variantes de la Traction Avant familiale avec de beaux skis sur le toit.

Plus d’info sur leur site: www.sthubert92.com et aussi sur ebay.

Amusez-vous!

Norev News 2013

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Nov 142013
 

(English below, Francais au-dessous)

Norev hat rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft wieder eine Reihe von interessanten Modellen auf den Markt gebracht, darunter auch einige schöne Citroën-Modelle in 1/18, 1/87 (H0) und anderen Grössen:

Damit sind über 24 Seiten Citroën-Miniatur-Modelle von Norev im aktuellen Sortiment!

Der Gesamtkatalog 2013 kann bei Norev bzw. hier (33 MB) direkt heruntergeladen werden.

Viel Spass beim Sammeln!

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New Norev models available

Right in time before Xmas, Norev has launched a series of new Citroën (and of course, other manufacturer’s) models. some selected cars see in the pictures above.

The catalogue 2013 can be fetched at the Norev website resp. right over here (33 MB) – enjoy!

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Les derniers nouveautès Norev

Quelques semaines avant Noël, Norev a lancé quelques nouvelles Citroën en miniature, par example le GT by Citroën en echelle 1:18, une 2CV AU 1951 en gris et d’autres…

Telechargez le catalogue 2013 sur le site Norev resp. par ici (PDF, 33 MB) – et venez pour faire le shopping!

Gelungene Melange oder Blasphemie? Porsche 911 DS

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Nov 112013
 

(English below) Zuffenhausen feiert derzeit in einer Sonderausstellung “50 Jahre Porsche 911” – wir waren vor Ort und genossen die “artfremde Zeitreise”. Zugleich wählte auch vor einigen Tagen die Zeitschrift “Auto Motor und Sport” die Göttin zum Auto des Jahrhunderts. Was liegt näher, als beide Modelle miteinander zu verschmelzen?

Die Designagentur “Brandpowder” nahm sich die beiden Designikonen im März 2013 vor und Das amerikanische “Car Mag” fragte seine Leser, wer wohl ernsthaft einen “deutschen Champagner” bestellen würde? der Designer Stewart Johnson nahm sich dieser Herausforderung an – und was dabei herausgekommen ist, mag der geneigte Leser gern kommentieren, bzw. auf der Blogseite von “Brandpowder” im Detail nachlesen:

http://www.brandpowder.com/911-ds-the-perfect-car/

Bislang ist das Objekt nur ein Gedankenspiel am CAD-Arbeitsplatz. Ob sich dafür Käufer finden würden?

Photos (C) Brandpowder 2013

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The best of two worlds or just a blasphemy? Porsche 911 DS

A few days ago, the Amicale visited Porsche’s “50 years of 911” exhibition in the Porsche Museum Stuttgart – an excellent retrospective about half a century of an icon which Porsche described so nicely as follows: “We do not know what currency will be used for payment in 50 years. We just know the 911 will be worth it”. On the other hand, the German magazine “Auto Motor und SPort” just voted for the DS being the “car of the century”. So why not merge both design icons into one?

The design agency “Brandpowder” just did that and created a visual experience called “Porsche 911 DS”. Certainly not everybody’s darling – some purists called it a blasphemy – it created though some stir amongst design enthusiasts.

So what is your opinion? Would you buy one? Please leave us your message and enjoy the original article at

http://www.brandpowder.com/911-ds-the-perfect-car/

Das Ende einer Ära: Letzter Citroën im Werk Aulnay-Sous-Bois vom Band gerollt

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Nov 042013
 

(English below)

Am 25. Oktober lief im französischen Werk Aulnay-sous-Bois mit einem CITROËN C3 das letzte Fahrzeug vom Band. Der CITROËN C3 wird an das Conservatoire CITROËN geliefert. Bis 2014 werden im Werk Aulnay noch Ersatzteile produziert. Die Produktion des CITROËN C3 wird nun vollständig nach Poissy verlagert.

Das Werk Aulnay-sous-Bois wurde 1973 auf einem 170 Hektar großen Gelände nordöstlich von Paris durch die Marke CITROËN eröffnet – ab 1976 war Aulnay ein Werk von PSA PEUGEOT CITROËN. In den 40 Jahren Produktionszeit wurden in Aulnay insgesamt 8.568.391 Millionen Fahrzeuge produziert: vom CITROËN CX (1974 bis 1989, 1.013.069 Einheiten) über den CITROËN AX (1986 bis 1995, 1.067.615 Einheiten) und den CITROËN Saxo (1995 bis 2003, 1.662.288 Einheiten) bis hin zum CITROËN C3 (2001 bis 2013, 2.081.433 Einheiten).

Seit Einführung des Sozialplans für Aulnay am 2. Mai 2013 wurden bereits 2.700 von 3.000 Mitarbeitern neu beschäftigt oder haben einen Stellenumbesetzungsprozess gestartet: 1.100 von ihnen haben innerhalb des Konzerns neue Beschäftigungen gefunden, weitere 1.100 bei anderen Unternehmen und 500 Arbeitnehmer sind in Rente gegangen oder profitieren von externen Wiedereingliederungsmaßnahmen. Die PSA Gruppe unterstützt jeden Mitarbeiter bei seiner Stellensuche – hierfür sorgt vor Ort ein Team von 75 Spezialisten aus dem Personalwesen.

Zugleich arbeitet die Gruppe an verschiedenen Szenarien, um den Standort zu reindustrialisieren. So sollen Unternehmen angelockt werden, die über Stellen verfügen, die auf die Fähigkeiten der Mitarbeiter im Werk Aulnay ausgerichtet sind. Mit ID Logistics wird 2015 das erste Unternehmen seine Tätigkeit in Aulnay aufnehmen – hierdurch entstehen 590 neue Stellen.

citroen-ax-c3-produktion-aulnay-sous-bois

Quelle: Citroën Deutschland GmbH

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Last Citroën vehicle produced in Aulnay-Sous-Bois

On October 25th, the French factory plant Aulnay-sous-Bois ended the production with a CITROËN C3 being the last vehicle off the line. The Citroën C3 is supplied to the Citroën Conservatoire. By 2014, spare parts are being produced in the Aulnay factory. The production of the Citroën C3 is now fully moved to Poissy.

The work Aulnay-sous-Bois was opened in 1973 on a 170 acre site northeast of Paris by CITROËN – and from 1976 Aulnay was a plant of PSA Peugeot Citroën jointly. In the 40 years of production, in Aulnay a total 8,568,391 million vehicles were produced: the Citroën CX (1974 to 1989: 1,013,069 units), the Citroën AX (from 1986 to 1995: 1,067,615 units) and the Citroën Saxo (1995 to 2003: 1,662,288 units) was followed by the CITROËN C3 (2001 to 2013: 2,081,433 units).

Since the introduction of the social plan for Aulnay on 2 May 2013, 2,700 of the 3,000 employed staff were subject to the restructuring activities: 1,100 of them have found new jobs within the company, another 1,100 went to other companies, 500 workers have gone into retirement or benefit from external reintegration measures. The PSA group supports each employee in his job search – this is handled on site by a team of 75 HR specialists.

At the same time, the group is working on various scenarios to reindustrialise the site. So companies should be attracted who have business demands that are focused on the skills of employees at Aulnay. With ID Logistics, in 2015 the first company start business in Aulnay – this creates 590 new jobs.

Source: Citroën Deutschland GmbH

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“Bonjour et bon appétit en Erkelenz – Le Marché Francais“ 25.-27.10.2013

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Okt 252013
 

Originalplaket(German only, sorry) „…mmmmmmmhhhhh… – der letzte Frankreichurlaub war sooooooo schön…“ Wer kennt diese Erinnerung nicht und Frankreich ist gar nicht so weit weg! Der französische Markt „Le Marché Francais“ in Erkelenz bietet genau dieses Urlaubfeeling und kommt dem Original ganz nah! Denn „echte“ Franzosen bieten vom 25. bis 27.10.2013 in 41812 Erkelenz ihre Köstlichkeiten an; dazu zählen: Wein, Champagner, Crémant, duftende Flammkuchen, Wurstwaren, Brote, diverse Pasteten, Oliven, Terrinen, Käsespezialitäten, Crépes, Nougat, bretonischer Bisquit, … und noch viel mehr aus je unterschiedlichen französischen Regionen an. „Die DSC_0463Produkte kommen wirklich aus ihren Ursprungs-Regionen, es gibt auf unserem französischen Markt ausschließlich originale französische Erzeugnisse“, schwärmt Veranstalter Helmut Dahlen vom Erkelenzer Gewerbering. Jedes Jahr gibt´s ein Einkaufserlebnis in Erkelenz á la Frankreich und soll in diesem Jahr durch noch mehr Gaumenfreude vor Ort bereichert werden. Wie in den Vorjahren wird französische Live-Musik angeboten, u.a. Akkordeon, … Zudem gibt es eine professionelle Boulbahn und begeisterte Boulspieler suchen Mitstreiter. Begleitend zum französischen Markt findet am Sonntag ein “Citroen 2CV – Treffen” ab 11:00Uhr statt. Die Innenstadt und die lokalen Geschäfte haben francophil geschmückt und bieten zudem einen verkaufsoffenen Sonntag von 13:00-18:00Uhr an.
In diesem Sinne: “Genieße das Leben…”

Hier gibt´s ein Video zur Einstimmung: http://www.youtube.com/watch?v=1x60iWFNJIs

DSC_0185

Originalplaket sehr klein

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Conservatoire Citroën unter neuer Leitung: Marc-André Biehler löst Denis Huille ab

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Okt 132013
 

(English below, Francais au-dessous)

CITROËN HERITAGE, der Teil des Unternehmens, der sich um den Erhalt des Wissens und der Geschichte der Marke sowie der Aussendarstellung des historischen Erbes von Citroën kümmert, und zu dem auch das berühmte Unternehmensarchiv “Conservatoire” zählt, steht seit 15. September 2013 unter neuer Leitung: Marc-André Biehler löste Denis Huille ab.

Der 46-jährige Marc-André Biehler ist bereits seit 17 Jahren bei Citroën tätig. Sein Werdelauf begann 1996 im Bereich “Après-Vente et Qualité”. 2001 war er in der europäischen Vertriebsunterstütung in Paris tätig, von 2003 bis 2006 wurde er Niederlassungsleiter bei Citroën Austria, später international in der Region für den Vertrieb verantwortlich, bis er nach seiner Tätigkeit im Kundenerfahrungsmanagement (2012) nun zur Leitung der Heritage-Abteilung ernannt wurde.

Er besitzt darüber hinaus mehrere historische Citroën und ist damit nicht nur beruflich, sondern auch privat ambitionierter und passionierter Citroënist – insofern freuen wir uns darauf, mit ihm als aktiven und komptenten (und übrigens deutschsprachigen) Ansprechpartner die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Amicale Citroën Deutschland, den Clubs und dem Unternehmen weiter ausbauen zu können.

Herzlich Willkommen, Marc-André!

Ebenso gilt unser Dank seinem Vorgänger Denis Huille, der nach 8 Jahren Tätigkeit das Unternehmen verlassen hat und nunmehr im Bereich Marketing/Communications und Events für die berühmte Rennstrecke in Montlhéry tätig ist, und somit auch im neuen Tätigkeitsumfeld klassichen Automobilen treu bleibt. Die intensive und sehr gute Zusammenarbeit mit Denis hat dazu geführt, dass tausende von begeisterten Citroën-Fans in Deutschland etliche Pretiosen aus dem Conservatoire in zahlreichen nationalen (und natürlich internationalen) Ausstellungen zu Gesicht bekommen haben – die Amicale hat darüber mehrfach berichtet.

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Conservatoire Citroën now led by Marc-André Biehler

CITROËN HERITAGE, that part of the company that cares about the preservation of knowledge and history of the brand including the famous enterprise archive “Conservatoire”, is now headed by a new manager: since 15 September 2013 Marc-André Biehler took over from Denis Huille.

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The 46-year-old Marc-André Biehler has been working for 17 years at Citroën. His career began in 1996 in the after sales and quality departments. From 2001 onwards he worked at the sales department in Paris responsible for European commercialization projects until he was asked in 2003 to take over national dealership responsibility at Citroën Austria. Three years later he took over international sales responsibility in the region, then heading over to Customer Experience Management in 2012 and now being appointed to take over the management of the Heritage Department.

He also owns several vintage Citroën and is thus not only professionally active but also a privately passionate “Citroënist” – so we are excitedly looking forward to working with him as an active and competent (and by the way, German spoken) contact to extend the excellent cooperation between Amicale Citroën Germany, the clubs and the company.

Welcome, Marc-André!

We would also like to thank his predecessor Denis Huille, who has left the company and now is responsible for marketing and events for the famous race track in Montlhery, and thus remains professionally dealing with classic automobiles. The intense and very good cooperation with Denis has led to thousands of enthusiastic fans in Germany Citroën being able to see some gems from the Conservatoire in many national (and international) exhibitions so far.

Vereinfachung der Einfuhr von Oldtimern aus dem nicht-europäischen Raum

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Okt 112013
 

(English below)

EU-Ausschuss für die Zollnomenklatur überarbeitet den Tarif 9705

Bereits seit mehreren Jahren setzt sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) für eine Überarbeitung des Zolltarifs “9705 00 00” ein. In diesem werden u. a. bei der Einfuhr von Oldtimern in die EU die Voraussetzungen für die Einstufung als Sammlungsstück von geschichtlichem und völkerkundlichem Interesse beschrieben. Das Bundesministerium für Finanzen teilte nun mit, dass mit Wirkung vom 01. Januar 2014 in der Kombinierten Nomenklatur der EU im Kapitel 97 eine neue Formulierung aufgenommen wird. Große Teile des bisherigen Textes, die aufgrund unklarer Formulierungen in einzelnen Mitgliedsländern der EU für unterschiedliche Interpretationen sorgten, entfallen künftig. Dieses betrifft vor allem die Anforderungen an den “geschichtlichen und völkerkundlichen Wert” der eingeführten Kraftfahrzeuge.

Der vollständige neue Text lautet wie folgt:

“…Zu Position 9705 gehören Sammlerkraftfahrzeuge von geschichtlichem oder völkerkundlichem Wert, die:

(1) sich in ihrem Originalzustand befinden, d. h. an denen keine wesentlichen Änderungen an Fahrgestell, Karosserie, Lenkung, Bremsen, Getriebe, Aufhängesystem oder Motor vorgenommen wurden. Instandsetzung und Wiederaufbau ist zulässig, defekte oder verschlissene Teile, Zubehör und Einheiten können ersetzt worden sein, sofern sich das Fahrzeug in historisch einwandfreiem Zustand befindet. Modernisierte oder umgebaute Fahrzeuge sind ausgeschlossen;

(2) mindestens 30 Jahre alt sind;

(3) einem nicht mehr hergestellten Modell oder Typ entsprechen.

Die erforderlichen Eigenschaften für die Aufnahme in eine Sammlung, wie verhältnismäßig selten, normalerweise nicht ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend verwendet, Gegenstand eines Spezialhandels außerhalb des üblichen Handels mit ähnlichen Gebrauchsgegenständen und von hohem Wert, werden für Fahrzeuge, die die zuvor genannten drei Kriterien erfüllen, als gegeben angesehen.

Zu dieser Position gehören auch folgende Sammlerfahrzeuge:

a) Kraftfahrzeuge, die unabhängig von ihrem Herstellungsdatum nachweislich bei einem geschichtlichen Ereignis im Einsatz waren;

b) Rennkraftfahrzeuge, die unabhängig von ihrem Herstellungsdatum nachweislich ausschließlich für den Motorsport entworfen, gebaut und verwendet worden sind und bei angesehenen nationalen und internationalen Ereignissen bedeutende sportliche Erfolge errungen haben.

Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge werden in diese Position eingereiht, sofern es sich um Originalteile oder Originalzubehör für Sammlerkraftfahrzeuge handelt, ihr Alter mindestens 30 Jahre beträgt und sie nicht mehr hergestellt werden.

Nachbildungen und Nachbauten sind ausgeschlossen, es sei denn, sie erfüllen selbst die drei oben genannten Kriterien…”

Einen besonderen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung leistete die “European Parliament – Historic Vehicle Group (EP-HVG)” unter Leitung des Abgeordneten Bernd Lange. Bereits im April 2011 wurde das Thema innerhalb dieses Kreises diskutiert, mit dem Ergebnis, einen Antrag auf Änderung bei der zuständigen Kommission einzureichen. Ziel einer überarbeiteten Version sollte die Gleichbehandlung in allen Mitgliedsstaaten der EU bei der Einfuhr von Oldtimern aus dem nicht-europäischen Ausland (Drittländern) sein. Außerdem sollte eine präzisere Formulierung dafür Sorge tragen, dass Käufer bereits beim Erwerb des Oldtimers im Ausland sicher wissen, ob ein Fahrzeug den vergünstigten Zoll- und Steuersatz des Tarifs 9705 in Anspruch nehmen kann.

Eine Veröffentlichung des neuen Textes im Amtsblatt der Europäischen Union soll spätestens bis 31.10.2013. erfolgen. Bei Anerkennung eines Fahrzeugs in Position 9705 lautet der Drittlands-Zollsatz “frei”. Dies bedeutet, dass für “Sammlerkraftfahrzeuge” (Oldtimer), die die zuvor beschriebenen Kriterien erfüllen, im Falle der Einfuhr lediglich 7 % Einfuhrumsatzsteuer fällig werden.

Die EP-HVG ist ein Arbeitskreis von Parlamentariern des Europäischen Parlaments und Vertretern verschiedener Oldtimer-Verbände, u. a. des VDA. Sie wurde 2010 auch auf Initiative des VDA ins Leben gerufen und tagt seit dem mehrmals im Jahr. Ziel der EP-HVG ist es, die Interessen von historischen Fahrzeugen zu wahren und deren Belange zu fördern.

Innerhalb des VDA setzt sich der Fachbereich Historische Fahrzeuge dafür ein, dass Oldtimer auch in Zukunft ohne Einschränkungen auf öffentlichen Straßen bewegt werden können. In dem gleichnamigen Ausschuss sitzen Vertreter der deutschen Automobilhersteller von Audi, BMW, Daimler, Ford, Opel, Porsche und Volkswagen sowie der Automobil-Zulieferunternehmen Bosch und ZF.

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New Regulation for the import of vintage vehicles from non-EU countries into the EU

For several years, the German Association of the Automotive Industry (“Verband der deutschen Automobilindustrie”, VDA) had been advocating for a revision of the tariff “9705 00 00”. In this the requirements for classification as a collection piece of historical and ethnographic interest are described including the import of classic cars in the EU. The Federal Ministry of Finance announced now that with effect from 01 January 2014 in the Combined Nomenclature of the EU, a new formulation is included in the 97th section replacing large parts of the existing text, which provided in individual EU member states for different interpretations due to unclear wording, accounting for the future. This concerns in particular the requirements of the “historical and ethnographic value” of imported motor vehicles.

As this regulates to a large extent on which criteria are to be met when importing non-EU based cars into EU, this is quite relevant to a number of collectors in our reach.

As soon as the Amicale gets to read the new official wording, we will publish this on our website.

Bitte um Unterstützung einer Studie: “Wirtschaftsfaktor Youngtimer / Oldtimer in Deutschland”

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Okt 072013
 

(English below)

Gemeinsam mit renommierten Partnern der Branche erstellt die BBE Automotive GmbH Köln derzeit eine übergreifend angelegte Studie zum Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer in Deutschland.

Im Mittelpunkt der Studie steht eine breit gefasste Onlinebefragung der Besitzer zu ihren Fahrzeugen, ihrem Reparatur- und Wartungsverhalten sowie zu finanziellen Aufwendungen.

Ziel der bislang einmaligen Studie: das wirtschaftliche Gesamtvolumen der Young- und Oldtimerszene in weiten Facetten zu ergründen. Die Befragungsergebnisse präsentieren die Beteiligten im Rahmen eines gemeinsamen Pressetermins im Dezember 2013.

Die BBE-Studie unterstützen namhafte Partner der Automobilindustrie, des Kfz Handwerks sowie der Versicherungswirtschaft. Von Verbandsseite sind zum Beispiel der VDA (Verband der Automobilindustrie e.V.), der ZDK (Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes) sowie der VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V.) beteiligt. Als Vertreter der Autofahrer begleitet der AvD (Automobilclub von Deutschland e.V.) die BBE-Studie. Seitens der Automobil- und Versicherungsbranche nehmen die Unternehmen Bosch, FSP/ TÜV Rheinland, Apollo/Vredestein, die Santander-Consumer Bank, die Württembergische Versicherung sowie die Oldtimerzeitschrift der OLDTIMER MARKT teil.

Selbstverständlich sind Fahrer und Besitzer von Young- und Oldtimern herzlich als Befragungsteilnehmer eingeladen. Den Teilnehmern winken 50 lukrative Preise. So zum Beispiel der All-Inclusive-Startplatz im eigenen Auto bei der Heidelberg Historic 2014 oder ein Satz Vredestein Apollo Reifen.

Die Amicale Citroën Deutschland wurde gebeten, die Studie mit zu unterstützen – hiermit laden wir die deutschen Citroën-Clubs und ihre Mitglieder ein, bei der Datenerhebung mitzuarbeiten.

Link zur Befragung: www.bbe-automotive.de/ClassicCars
– Update 6.11.2014: …ist nunmehr deaktiviert, da über 1700 Teilnehmer an der Umfrage teilgenommen haben, und diese nun ausgewertet wird. Die Amicale wird berichten…

Herzlichen Dank vorab!

studie-wirtschaftsfaktor-youngtimer-oldtimer-deutschland

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German Market Research on Economic Impact of Vintage Cars in Germany

Together with renowned partners from the industry, BBE Automotive GmbH Cologne currently executes an cross-marque study on the economic factor of vintage vehicles in Germany.

The focus of the study is a broad-line survey of owners about their vehicles, their repair and maintenance behavior as well as financial expenses.

The aim of the unprecedented study is to investigate the economic total volume of classic cars scene from different facets. The survey results will be presented in a joint press conference in December 2013.

The BBE study is supported by well-known partners of the automotive industry, automotive trade companies, and the insurance industry. For example, the VDA (“Verband der deutschen Automobilindustrie”, German Association of the Automotive Industry) and ZDK (“Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes”, Central Association of the Automotive Industry) and the VDIK (Association of International Motor Vehicle Manufacturers) are involved. As a representative of motorists also the AVD (Automobile Club of Germany) joins the BBE study. From the automotive and insurance industries parties such as Bosch, FSP/TUV Rheinland, Apollo/Vredestein, Santander Consumer Bank, “Württembergische” insurance and classic car magazine OLDTIMER MARKT will join.

Of course, drivers and owners of classic and vintage cars are cordially invited as respondents. 50 participants will be rewarded with lucrative prices, eg. the all-inclusive starting place in your own car at the Heidelberg Historic 2014 rallye, or a set of Apollo Vredestein tires.

The Amicale Citroën Germany was approached by VDA to assist with the study – we hereby invite the German Citroën clubs and their members to participate in this survey.

Thank you for your participation!

Survey (German spoken only though) is here: www.bbe-automotive.de/ClassicCars

Artcurial-Auktion Oktober 2013: Citroën CX, HY Plateau, TA 11BL Scheunenfund, 7B und 15-Six Cabrio, …

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Sep 292013
 

(English below, Francais au-dessous)

Wieder einmal hat der Auktionator Artcurial einige interessante Fahrzeuge in seiner aktuellen Auktion, die unter dem Motto “Automobiles sur les Champs-Elysees 6” am 20. Oktober 2013 stattfindet.

Einige der Citroen-Pretiosen:

* 1975 Citroën CX 2000 berline Pallas No reserve 5000-8000€
* 1972 Citroën SM coupé 18000-24000€
* 1974 Citroën DS 23 ie Pallas berline No reserve 35000-50000€
* 1977 Citroën HY plateau 1600 kg No reserve 8000-10000€
* 1934 Citroën Traction 7B cabriolet 120000-160000€
* 1954 Citroën Traction 11 BL No reserve 3000-5000€
* 1951 Citroën Traction 15-Six, cabriolet par Marcel Bonhoure 70000-90000€
* 1974 Citroën DS 23ie Pallas berline 40000-60000€

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass es auch ein Nutzfahrzeug wie der Citroën HY auf die Champs-Elysees schafft, und auch der Scheunenfund des nicht restaurierten 1954er 11BL aus Savoy, der hoffentlich “dans son jus” bleiben wird – (über)restaurierte 11er gibts ja leider zuhauf…!

Weitere Infos auch im Online-Katalog unter
www.artcurial.com

bzw. als PDF-Download hier.

Viel Glück!

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The Artcurial Auction 2013 with CX, H-Van, Traction Avant, SM and others

while we certainly enjoy watching the one or other special car – be it Citroën or not – is now popping up in auctions, it is remarkable to see that also those “bread and butter” cars and vans make it to a listing here.

Artcurial is going to auction these cars on 20-Oct-2013 in its avent called “Automobiles sur les Champs-Elysées 6”:

* 1975 Citroën CX 2000 berline Pallas No reserve 5000-8000€
* 1972 Citroën SM coupé 18000-24000€
* 1974 Citroën DS 23 ie Pallas berline No reserve 35000-50000€
* 1977 Citroën HY plateau 1600 kg No reserve 8000-10000€
* 1934 Citroën Traction 7B cabriolet 120000-160000€
* 1954 Citroën Traction 11 BL No reserve 3000-5000€
* 1951 Citroën Traction 15-Six, cabriolet par Marcel Bonhoure 70000-90000€
* 1974 Citroën DS 23ie Pallas berline 40000-60000€

For the lovers of unmolested original cars, next to the H-van also a barn find TA 11BL is available, set to 3-5kEUR – and we hope that this original condition is remained intact and the car won’t be restored – those over-shiny cars can be found in tons while the unrestored gems are certainly worth being kept alive!

also remarkable some of the history, let’s look at the CX:

Chassis # 04MB5547

– No reserve
– State of origin exceptional
– One owner for 37 years
– An iconic model
– Sumptuous Interior

Sold new in Italy, the car remained in the hands of the same owner until last year. It was a family car, which served only on weekends, so it appears in a state of unusual origin. Outside, she received a re-spray in its original beautiful anthracite shade and accessories show no defect at all. Inside, the beige upholstery in leather is in impeccable state, as are the door trims, which are not tarnished and the carpets do not show any signs of wear. The presentation is such that it can be reasonably assumed that the 24,000 km that appear on the odometer matches is genuinely so. This is a 2000 version with the Pallas finish, which makes this car extremely pleasant.

The driving characteristics of the CX included amazing ride comfort, what with its hydropneumatic suspension that had already proven itself on the DS that preceded it. An unconventional model, the CX was significant for its time and is, like its predecessor, a milestone in the history of Citroen. In this state, it is even more rare being such a fine example.

More info online on the Artcurial website:
www.artcurial.com

as well as in the PDF version of the catalogue.

Enjoy! – and good luck…

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Artcurial enchère: “Automobiles sur les Champs 6”

Alors que nous avons certainement plaisir à regarder l’une ou l’autre voiture spéciale – que ce soit Citroën ou non – est apparaître dans les ventes aux enchères, il est remarquable de constater que ces voitures aussi appellé “le pain et le beurre” et les utilitaires se rendre à une liste ici.

Artcurial va mettre aux enchères ces voitures le 20-Oct-2013 dans sa avent appelé “Automobiles sur les Champs-Elysées 6”:

* 1975 Citroën CX 2000 berline Pallas No reserve 5000-8000€
* 1972 Citroën SM coupé 18000-24000€
* 1974 Citroën DS 23 ie Pallas berline No reserve 35000-50000€
* 1977 Citroën HY plateau 1600 kg No reserve 8000-10000€
* 1934 Citroën Traction 7B cabriolet 120000-160000€
* 1954 Citroën Traction 11 BL No reserve 3000-5000€
* 1951 Citroën Traction 15-Six, cabriolet par Marcel Bonhoure 70000-90000€
* 1974 Citroën DS 23ie Pallas berline 40000-60000€

Pour les amateurs des voitures originales non restaurés, à côté de la HY on peut trouver également TA 11BL sortie de grange, fixé à 3-5kEUR – et nous espérons que cette condition initiale est restée intacte et la voiture ne sera pas restauré – il y a trop des voitures “super-brillant” qui on peut trouvér sur les rencontres et marchés, tandis que les gemmes non restaurées sont certainement la peine d’être maintenu en vie!

Aussi il y a des histoires interessantes a lire, eg. la CX:

– Sans réserve
– État d’origine exceptionnel
– Un seul propriétaire pendant 37 ans
– Modèle emblématique
– Intérieur somptueux

Vendue neuve en Italie, cette voiture est restée entre les mains du même propriétaire jusqu’à l’an dernier. C’était une voiture de famille, qui ne servait que le week-end, si bien qu’elle se présente dans un état d’origine rare. A l’extérieur, elle a bénéficié d’une peinture dans sa belle teinte anthracite d’origine et ses accessoires ne présentent ni lacune, ni défaut. A l’intérieur, la sellerie en cuir beige est impeccable, de même que les garnitures de portes qui ne sont pas ternies et les moquettes, qui ne présentent pas de traces d’usure. La présentation est telle que l’on peut raisonnablement supposer que les quelques 24 000 km apparaissant au compteur correspondent au kilométrage parcouru depuis l’origine. Il s’agit d’une version 2000 dotée de la finition Pallas, qui rend cette voiture extrêmement agréable à vivre.

Les qualités routières de la CX comportaient notamment un confort peu commun, grâce à sa suspension oléopneumatique ayant amplement fait ses preuves sur la DS qui la précédait. Modèle peu conformiste, la CX a marqué son époque et constitue, comme sa devancière, un jalon de l’histoire de Citroën. Dans cet état, elle est en plus un irremplaçable et rare témoin.

Plus d’info sur l’internet:
www.artcurial.com

resp. le catalogue en PDF.

Bonne chance!

„Viersener Stadtfest“ mit französischen Young-/Oldtimer – 29.09.2013 ab 11:00Uhr

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Sep 262013
 

Stadtwappen Viersen(German only, sorry) Am 29.September 2013 ab 11:00 Uhr gibt es wieder ein Stadtfest mit spezieller Note! Das Fest “Viersener Note” jährt sich dieses Jahr schon zum siebten Mal und lädt wie in den letzten Jahren zum Erleben eines interessanten Stadtfestes ein…
Zu sehen und zu erleben gibt es wieder einen Büchermarkt, Live-Programm, Kinderflohmarkt, „fliegende Händler“ in der Fußgängerzone, Live-Musik, verkaufsoffener Sonntag in der kompletten Fußgängerzone, … und vieles mehr. Die Organisatoren “Stadt Viersen & City-Management” erwarten wieder ca. 40.000 Besucher und in Kooperation findet wieder ein “französisches Young-/Oldtimer-Treffen” auf dem Remigiusplatz (gegenüber des Remigiusbrunnen) statt. Hierzu sind alle französischen automobile Schätzchen herzlich Willkommen!

Adresse für Navigationsgeräte: Remigiusplatz 16, 41747 Viersen

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“Jetzt helfe ich mir selbst”: Citroën-Reparaturanleitungen wieder verfügbar

 Amicale  Kommentare deaktiviert für “Jetzt helfe ich mir selbst”: Citroën-Reparaturanleitungen wieder verfügbar
Sep 242013
 

(English below)

Wer kennt sie nicht, die berühmten Reparaturanleitungen für Auto und Motorrad aus dem Motorbuch-Verlag: “Jetzt helfe ich mir selbst” war für Jahre um nicht zu sagen Jahrzehnte das Standard-Nachschlagekompendium für Hobbyschrauber, ihr Auto zu warten und zu pflegen.

In den Jahren sind sie aus den Buchhandlungen verschwunden und nur noch im “modernen Antiquariat” oder auf Sammlerbörsen und bei den einschlägigen Spezialisten zu finden gewesen. Nun sind sie wieder lieferbar:

logo.motorbuch-verlag

Für Citroen 2CV4, 2CV6, Dyane4, Dyane6, Méhari, Ami8, CX, Jumper, DS und andere Modelle sind Reparaturanleitungen wieder erhältlich.

Der Katalog aller verfügbaren Anleitungen steht hier zum Download zur Verfügung.

Bestellungen nehmen natürlich auch die einschlägigen Citroën-Fachbuchhandlungen www.robri.de und www.garage2cv.de u.a. gern entgegen…

Viel Spass beim Reparieren!

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New old German repair manuals available again

The famous German repair manuals for Citroën and other marques are available again – those who had been looking into fixing their 1970s, 1980, 1990s Citroën were eagerly learning a lot from the “Jetzt helfe ich mir selbst” (“Now I can help myself”) guides and kept their repair expenses low.

The manuals are eg. available for:

Citroen 2CV4, 2CV6, Dyane4, Dyane6, Méhari, Ami8, CX, Jumper, DS and also other manufacturers.

The books are listed in this catalogue download and can be purchased also from the well-known and reputated German Citroën book specialists www.robri.de and www.garage2cv.de.

Enjoy!